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Rolls Royce erweitert Werk in Ruhstorf

  • Werkserweiterung für Großmotoren-Produktion um 2.500 qm am Standort geplant
  • Rolls Royce ist heute Arbeitgeber für über 300 Menschen in der Region
  • Deutschland soll insgesamt starker Standort mit großer Perspektive bleiben

Rolls‑Royce investiert in Ruhstorf in Bayern. Mit der Erweiterung des Werksgeländes um rund 2.500 Quadratmeter setzt der Standort einen weiteren wichtigen Meilenstein im Rahmen seines Wachstumsprogramms um. Die zusätzliche Fläche des benachbarten Unternehmens Schuster Automobile schafft neue Möglichkeiten für die Entwicklung des Standorts und stärkt die langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Im Zuge dieser Entwicklungen entstehen auch neue attraktive Arbeitsplätze in der Region.

Spezialisierte Systeme aus Bayern

Der Standort in Ruhstorf liefert Notstromsysteme für kritische Infrastruktur wie Rechenzentren, Kliniken, Flughäfen oder Behörden – und damit einen zentralen Teil des Angebots von Rolls-Royce Power Systems. Die Erweiterungsfläche konnte durch den Erwerb des angrenzenden Grundstücks des benachbarten Unternehmens Schuster Automobile realisiert werden. Beide Unternehmen blicken auf eine erfolgreiche Nachbarschaft zurück.

„Die Weiterentwicklung und das Wachstum beider Unternehmen ist ein wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Stabilität der Marktgemeinde Ruhstorf an der Rott“

sagt Jürgen Schuster, Geschäftsführer von Schuster Automobile. Die vorhandenen Außenflächen am Werk 1 werden um circa 2.500 m² ergänzt, um Platz für die stark wachsenden Auftragsvolumen zu schaffen und zugleich die Logistikflüsse zu optimieren. Die neuen Flächen bieten zudem Platz für weitere Investition in die Zukunft des Standorts.

„Die Investitionen sind ein starkes Bekenntnis in unseren Standort und zu den Menschen in der Region. Mit den neuen Flächen schaffen wir die Voraussetzungen für weiteres Wachstum, zusätzliche Produktionskapazitäten sowie neue Technologien“

sagt Tobias Buhmann, Geschäftsführer des Standorts in Ruhstorf bei Rolls-Royce Power Systems.

Attraktiver Arbeitgeber der Region mit starken Perspektiven

Über 300 Menschen aus der Region arbeiten heute bei Rolls‑Royce Power Systems in Ruhstorf. Allein seit Anfang 2022 sind bereits über 100 neue Kolleginnen und Kollegen dazugekommen. Angesichts des Wachstums entstehen auch zukünftig weitere moderne Arbeitsplätze für Fachkräfte und Auszubildende, die in der Region wohnen oder zuziehen wollen.

Der Ausbau des Standorts Ruhstorf steht beispielhaft für die Wachstums- und Investitionsstrategie von Rolls-Royce in Deutschland. Das Unternehmen investiert derzeit einen hohen dreistelligen Millionenbetrag in seine deutschen Standorte, Produktionskapazitäten, Forschung und Entwicklung sowie in den Ausbau zukunftsweisender Technologien. Allein in den kommenden Jahren plant Rolls-Royce Power Systems die Einstellung von rund 1.000 zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit, etwa die Hälfte davon in Deutschland.

„Deutschland ist und bleibt für uns ein zentraler Innovations-, Entwicklungs- und Produktionsstandort. Mit unseren Investitionen stärken wir die industrielle Basis, schaffen attraktive Arbeitsplätze und leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland“

sagt Dr. Jörg Stratmann, Vorstandsvorsitzender der Rolls-Royce Power Systems AG.

Rolls-Royce entwickelt und produziert Antriebssysteme für Anwendungen in den Bereichen Marine, Verteidigung und Industrie sowie integrierte Energielösungen für Rechenzentren, Krankenhäuser, Flughäfen und andere kritische Infrastrukturen. Darüber hinaus verfügt Rolls-Royce in Deutschland über einzigartige industrielle Kompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Entwicklung und Erprobung über die Fertigung und Zertifizierung bis hin zur Wartung moderner ziviler und militärischer Flugzeugtriebwerke. Durch den Ausbau seiner Kapazitäten und die Entwicklung innovativer Technologien schafft Rolls-Royce langfristige Perspektiven für Beschäftigte, Zulieferer und Forschungspartner und stärkt zugleich die technologische Souveränität und industrielle Resilienz Deutschlands.

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