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	<title>Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google / Bing  NEWS &#38; KI Search gelistet</description>
	<lastBuildDate>Fri, 07 Aug 2026 17:30:06 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Mehr Sichtbarkeit bei Google und KI: Die Bedeutung von SCHEMA Markup</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 17:30:06 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Mittelstand Digital]]></category>
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					<description><![CDATA[Maschinenlesbare Sprache: SCHEMA Markup übersetzt normalen Website-Text in standardisierten Code, den Suchmaschinen und KI-Modelle fehlerfrei verstehen. KI-Sichtbarkeit: Strukturierte Daten sind der entscheidende Hebel, um in generativen Antworten von ChatGPT, Gemini und Co. als verlässliche Quelle genannt zu werden. Strategischer Wandel: Da Google FAQ-Erweiterungen in den Suchergebnissen nicht mehr anzeigt, verschiebt...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-hveid="CAIIAQgGEAE" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="iNqyIf" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red"><strong class="rQesXe MPyX" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 700; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Maschinenlesbare Sprache<!--TgQPHd|||[]--></strong>: SCHEMA Markup übersetzt normalen Website-Text in standardisierten Code, den Suchmaschinen und KI-Modelle fehlerfrei verstehen.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></span><!--TgQPHd|||[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-hveid="CAIIAQgGEAI" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="iNqyIf" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red"><strong class="rQesXe MPyX" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 700; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">KI-Sichtbarkeit<!--TgQPHd|||[]--></strong>: Strukturierte Daten sind der entscheidende Hebel, um in generativen Antworten von ChatGPT, Gemini und Co. als verlässliche Quelle genannt zu werden.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></span><!--TgQPHd|||[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-hveid="CAIIAQgGEAM" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red"><strong class="rQesXe MPyX" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 700; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Strategischer Wandel<!--TgQPHd|||[]--></strong>: Da Google FAQ-Erweiterungen in den Suchergebnissen nicht mehr anzeigt, verschiebt sich der Fokus von reinen Klick-Optimierungen hin zur Vertrauensbildung für KI-Modelle.</span></li>
</ul>
<p>Im digitalen Zeitalter ist eine starke Online-Präsenz für den Mittelstand überlebenswichtig. Lokale Bäckereien, Handwerksbetriebe und mittelständische Dienstleister konkurrieren im Netz täglich mit großen Konzernen. Um in den Suchergebnissen von Google und in den Antworten von künstlichen Intelligenzen (KI) genügend aufzufallen, reicht normaler Text auf der Website längst nicht mehr aus. Hier kommt das sogenannte SCHEMA Markup ins Spiel. Diese strukturierte Form der Datenübergabe hilft Suchmaschinen und KI-Modellen, den Inhalt einer Website nicht nur blind zu lesen, sondern ihn im Kern richtig zu verstehen. Für den Mittelstand bietet dies enorme Wettbewerbsvorteile.</p>
<h2 data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Was ist SCHEMA Markup überhaupt?</h2>
<p>SCHEMA Markup ist ein standardisierter Code, der im Hintergrund einer Website eingefügt wird. Entwickelt wurde dieser Standard von den großen Suchmaschinen-Anbietern gemeinsam. Wenn eine Website ein SCHEMA Markup nutzt, spricht sie direkt die Sprache von Algorithmen und Web-Crawlern. Statt dass Google oder eine KI mühsam erraten muss, ob eine Telefonnummer zum Kundenservice gehört, wer der Inhaber ist oder ein Preis für ein bestimmtes Produkt gilt, liefert das Markup diese Fakten glasklar auf dem Silbertablett. Es übersetzt unstrukturierten Text in maschinenlesbare Daten.</p>
<h2 data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Die Eintrittskarte für KI-Suchen</h2>
<p>Denn die Art und Weise, wie Menschen Informationen suchen, hat sich fundamental verändert. Nutzer tippen immer seltener kurze Suchbegriffe bei Google ein, sondern stellen komplexe Fragen an KI-Assistenten wie ChatGPT, Perplexity oder Google Gemini („Generative Search“). Damit ein Unternehmen von einer KI als Antwort vorgeschlagen wird, muss das KI-Modell der Quelle aber absolut vertrauen können.</p>
<p>Die Anforderungen der Suchmaschinen wandeln sich dabei allerdings ständig: Während früher beispielsweise FAQ-Markups genutzt wurden, um optisch auffällige Fragen und Antworten direkt in den Google-Suchergebnissen zu platzieren, hat Google diese FAQ-Anzeigen in den regulären Suchergebnissen mittlerweile komplett eingestellt. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass strukturierte Daten nutzlos geworden sind – im Gegenteil. Der Fokus verschiebt sich weg von rein visuellen Effekten in der klassischen Suche hin zur unsichtbaren Informationsarchitektur.</p>
<p>Genau hier ist SCHEMA Markup der entscheidende Hebel. KI-Modelle hassen Zweideutigkeiten. Wenn eine KI das Netz nach dem „besten Handwerker für Badsanierung in München mit Notdienst“ durchsucht, greift sie bei ihren Ergebnissen bevorzugt auf Websites zurück, deren Daten über SCHEMA-Code (wie LocalBusiness und Service) eindeutig validiert sind. Ohne dieses Markup läuft eine Website inzwischen Gefahr, von den KI-Crawlern übersehen oder falsch interpretiert zu werden. Strukturierte Daten sind heute die wichtigste Voraussetzung für die sogenannte <strong><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">GEO (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generative_Engine_Optimization">Generative Engine Optimization</a>)</span></strong> – also die Optimierung für KI-Suchmaschinen.</p>
<h2 data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Personalgewinnung: Der Turbo für Job-Ausschreibungen</h2>
<p>Auch der Fachkräftemangel trifft den Mittelstand besonders hart. Große Konzerne ziehen Bewerber oft mit ihrer Markenbekanntheit an. Das JobPosting SCHEMA Markup bietet dabei eine enorme Chance speziell für mittelständische Betriebe. Wenn Sie eine <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/neue-mitarbeiter-sucht-man-heutzutage-so-social-media-recruiting-lautet-das-zauberwort/">offene Stelle</a> auf Ihrer eigenen Website ausschreiben und diese mit SCHEMA-Code versehen, lesen sowohl Google als auch KI-Jobassistenten die Details wie Jobtitel, Arbeitsort, Gehaltsspanne und Beschäftigungsart (z. B. Vollzeit) direkt aus.</p>
<p>Ihre Anzeige landet dabei automatisch in <strong><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Google Jobs</span></strong> – der großen, integrierten Job-Suchmaschine direkt ganz oben auf der Google-Ergebnisseite. Zudem können KI-Bots Jobsuchenden Ihre Stelle gezielt vorschlagen, wenn das Anforderungsprofil im Code perfekt strukturiert hinterlegt ist.</p>
<h2 data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">E-Commerce: Mehr Umsatz für Shop-Systeme</h2>
<p>Viele mittelständische Unternehmen betreiben mittlerweile auch eigene Online-Shops, um unabhängiger vom stationären Handel zu sein. Für Shop-Systeme ist SCHEMA Markup (speziell die Typen Product und Offer) der wichtigste Hebel im Wettbewerb um Kunden. Durch den Code wissen Suchmaschinen und KI-Shopping-Assistenten ganz genau, welche Produkte Sie verkaufen. In den klassischen Suchergebnissen führt das zu hochgradig verkaufsfördernden <strong><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Rich Snippets</span></strong>. Potenzielle Käufer sehen direkt bei Google:</p>
<ul>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Den <strong><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">genauen Preis</span></strong> und die Währung.</li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Die <strong><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Verfügbarkeit</span></strong> (z. B. „Auf Lager“ oder „Nur noch 3 Stück“).</li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Die <strong><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">durchschnittliche Sternebewertung</span></strong> Ihrer Kunden.</li>
</ul>
<p>Wenn ein Nutzer eine KI fragt: „Wo bekomme ich nachhaltige Lederschuhe unter 150 Euro, die sofort lieferbar sind?“, filtert die KI die Ergebnisse im Hintergrund anhand der SCHEMA-Daten. Fehlen diese Informationen im Code Ihres Shops, fliegen Ihre Produkte aus der engeren Auswahl der KI heraus.</p>
<h2 data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Rich Snippets und höhere Klickraten</h2>
<p>Der sichtbarste Vorteil in der klassischen Suche ist dabei die optische Aufwertung der eigenen Ergebnisse. Normale Einträge bei Google bestehen nur aus einem blauen Titel und einer kurzen Textbeschreibung. Durch SCHEMA Markup entstehen erweiterte Suchergebnisse, die zusätzliche, klickbare Elemente enthalten. Da Rich Snippets viel auffälliger sind, steigt die Klickrate (Click-Through-Rate) spürbar an. Das bedeutet mehr kostenlosen, qualifizierten Traffic für die eigene Website – ganz ohne teure Werbebudgets für bezahlte Klicks auszugeben.</p>
<h2 data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Der unschlagbare Vorteil für die lokale Suche</h2>
<p>Für den Mittelstand ist das „Local Business“ SCHEMA das mächtigste Werkzeug überhaupt. Denn die meisten Kunden suchen heute nach Dienstleistungen in ihrer unmittelbaren Region. Mit dem lokalen SCHEMA Markup erfährt Google exakt die physische Adresse, die Öffnungszeiten und die Telefonnummer des Unternehmens. Dies erhöht die Chancen massiv, in den begehrten lokalen Suchergebnissen – dem sogenannten Google Map Pack – und in lokalen KI-Empfehlungen ganz oben angezeigt zu werden.</p>
<h2 data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">SCHEMA: Digitale Zukunft für den Mittelstand</h2>
<p>SCHEMA Markup ist also kein technischer Schnickschnack für IT-Konzerne, sondern das Fundament für die Auffindbarkeit von morgen. Es sorgt dafür, dass Ihre Website sowohl von den klassischen Suchmaschinen-Algorithmen als auch von den neuen KI-Modellen verstanden und empfohlen wird. Wer sich heute die Mühe macht, strukturierte Daten auf seiner Website zu implementieren, sichert sich einen nachhaltigen Vorsprung im digitalen Wettbewerb.</p>
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			</item>
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		<title>Mitarbeiter-Wohnungsbau: Der Mittelstand baut um</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/mitarbeiter-wohnungsbau-der-mittelstand-baut-um/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 14:42:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[300 Millionen Euro Gesamtbudget: Der Bund stellt ein beachtliches Fördervolumen bereit, um leerstehende Gewerbeflächen in Wohnraum zu verwandeln. 30.000 Euro Direktzuschuss: Unternehmen erhalten über das KfW-Programm bis zu 30 Prozent der Umbaukosten geschenkt – maximal 30.000 Euro pro geschaffener Wohneinheit. Feste Antragsfristen: Das Programm startete am 1. Juli 2026 und...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">
<div></div>
<ul>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"><span class="penci-highlighted-red"><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">300 Millionen Euro Gesamtbudget:<!--TgQPHd|||[]--></span> Der Bund stellt ein beachtliches Fördervolumen bereit, um leerstehende Gewerbeflächen in Wohnraum zu verwandeln.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"><span class="penci-highlighted-red"><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">30.000 Euro Direktzuschuss:<!--TgQPHd|||[]--></span> Unternehmen erhalten über das KfW-Programm bis zu 30 Prozent der Umbaukosten geschenkt – maximal 30.000 Euro pro geschaffener Wohneinheit.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"><span class="penci-highlighted-red"><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Feste Antragsfristen:<!--TgQPHd|||[]--></span> Das Programm startete am 1. Juli 2026 und ist zunächst streng befristet bis zum 31. Dezember 2026.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></li>
</ul>
<p><!--TgQPHd|||[]--></p>
</div>
<hr data-sfc-root="ep" data-sfc-pl="|||[]" />
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Wo gestern noch Aktenberge einstaubten, verwaiste Schreibtische standen oder Ladenflächen im Erdgeschoss komplett leer standen, könnten schon bald die eigenen Mitarbeiter einziehen. Während der klassische Wohnungsneubau im Freistaat aufgrund hoher Zinsen und gestiegener Materialkosten vielerorts am Boden liegt, gehen der Bund und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen unkonventionellen Weg. Sie belohnen Unternehmen, die brachliegendes Potenzial im eigenen Immobilienbestand aktivieren. Für den bayerischen Mittelstand, der im harten <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/kmu-unter-druck-wie-der-fachkraeftemangel-den-deutschen-mittelstand-spaltet/">Ringen um Fachkräfte</a> händeringend nach handfesten Argumenten sucht, öffnet sich damit eine Tür.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></h2>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Das neue Millionen-Programm<!--TgQPHd|||[]--></h2>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Das mit Spannung erwartete KfW-Förderprogramm <a href="https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Wohnwirtschaft/F%C3%B6rderprodukte/Gewerbe-zu-Wohnen-%28266%29/" target="_blank" rel="noopener" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">„Gewerbe zu Wohnen“</a> ist am <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">1. Juli 2026<!--TgQPHd|||[]--></span> offiziell an den Start gegangen. Der Bund stellt dafür ein Gesamtbudget von <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">300 Millionen Euro<!--TgQPHd|||[]--></span> bereit. Die Laufzeit ist kurz und knackig: Das Programm ist zunächst bis zum <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">31. Dezember 2026<!--TgQPHd|||[]--></span> befristet.</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Das Geld wird als reiner, nicht rückzahlbarer Investitionszuschuss ausgezahlt. Gefördert werden bis zu <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">30 Prozent der förderfähigen Umbaukosten<!--TgQPHd|||[]--></span>, wobei maximal 100.000 Euro pro Wohneinheit angerechnet werden. Das bedeutet unterm Strich bis zu <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">30.000 Euro geschenktes Kapital pro geschaffener Wohnung<!--TgQPHd|||[]--></span> – bei mehreren Einheiten greift ein Deckel von maximal 300.000 Euro je Unternehmen.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></div>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></h2>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Förderung für den Mittelstand<!--TgQPHd|||[]--></h2>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Gefördert wird der Umbau von beheizten Nichtwohngebäuden. Dazu zählen typische mittelständische Liegenschaften wie veraltete Büroetagen, leerstehende Ladengeschäfte oder ungenutzte Praxisräume. Wichtig für das Handwerk und Industrieunternehmen gleichermaßen: Auch ungenutzte Wirtschaftsgebäude wie alte Werkstätten oder Lagerräume können umgewidmet werden, sofern sie vorab beheizt waren.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Ganz ohne Auflagen gibt es die Finanzspritze jedoch nicht. Jede neu entstandene Wohnung muss nach dem Umbau mindestens das energetische Niveau eines <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Effizienzhauses 85 (EE)<!--TgQPHd|||[]--></span> erreichen. Die Einbindung eines zertifizierten Energieeffizienz-Experten ist zwingend vorgeschrieben. Ein wichtiger strategischer Kniff: Das Programm schließt die energetische Sanierung selbst aus, lässt sich aber hervorragend mit der <a href="https://www.be-funded.de/en/blog/government-funding-germany/" target="_blank" rel="noopener" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)<!--TgQPHd|||[]--></a> kombinieren. Entscheidend ist, dass der KfW-Antrag gestellt und bewilligt wird, <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">bevor<!--TgQPHd|||[]--></span> die ersten Handwerkerverträge unterschrieben werden.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></h2>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Werkswohnungen als strategischer Schatz<!--TgQPHd|||[]--></h2>
<div data-sfc-root="ep"><!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Wie elementar werkseigener Wohnraum für die langfristige Stabilität und Mitarbeiterbindung eines Unternehmens ist, zeigt ein aktueller Fall aus der Großindustrie. Der Chemiekonzern BASF hatte im Februar 2026 angekündigt, im Zuge einer strategischen Fokussierung auf das Kerngeschäft rund 4.400 Wohnungen seiner Tochtergesellschaft BASF Wohnen + Bauen GmbH<!--TgQPHd|||[]--> zu verkaufen.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Nach heftiger Kritik von Gewerkschaften und einer Neubewertung der Marktlage vollzog der Konzern im Juli eine überraschende Kehrtwende. Der geplante Verkauf eines Pakets von 3.300 Wohnungen wurde bis auf Weiteres gestoppt. In der offiziellen Presseinformation von BASF<!--TgQPHd|||[]--> heißt es dazu:</div>
<blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">„Wir sind für unsere Mieterinnen und Mieter ein verlässlicher Partner, wir kümmern uns um Wohnraum und die Entwicklung von Quartieren. Wir werden diese Aufgabe weiterhin für die 3.300 Wohnungen übernehmen“.</div>
</blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Ein Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt würde aber zudem auch nicht den angestrebten Mehrwert erzielen.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Diese Entscheidung sendet ein klares Signal in den Markt: Bezahlbarer Wohnraum für Beschäftigte ist kein bloßer Ballast in der Bilanz, sondern ein mächtiges Instrument zur sozialen Absicherung und Mitarbeiterbindung. <!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Die Kombination aus akutem Fachkräftemangel und der 300-Millionen-Euro-Offensive des Bundes macht die Revitalisierung von Gewerbeflächen jedenfalls zu einer Win-Win-Situation. Bayerische Unternehmen investieren damit nicht nur in eine wertbeständige Immobilie, sondern direkt in die Zufriedenheit und Loyalität ihrer Belegschaft. Da die Frist zum Jahresende abläuft, gilt für Unternehmer: Wer zuerst kommt, baut auch zuerst.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">
<p><!--TgQPHd|||[]--></p>
<p><!--TgQPHd|||[]--></p>
</div>
<div data-sfc-root="ep"><!--TgQPHd|||[]--></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die unsichtbare Abwanderung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 12:26:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[Wettbewerbsnachteil Energiekosten: Hohe Netzentgelte und starre Vergaberegeln beim neuen Industriestrompreis gefährden die Expansion bayerischer Familienunternehmen. Flucht ins Nachbarland: Statt Werkshallen in Oberbayern auszubauen, planen mittelständische Fertigungsbetriebe ihre Kapazitäten vermehrt im angrenzenden Tschechien oder Österreich. Schleichender Substanzverlust: Weil Großinvestitionen ausbleiben, droht dem Freistaat ein unbemerktes Wegbrechen seiner industriellen Basis abseits der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">
<div></div>
<ul>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"><span class="penci-highlighted-red"><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Wettbewerbsnachteil Energiekosten<!--TgQPHd|||[]--></span>: Hohe Netzentgelte und starre Vergaberegeln beim neuen Industriestrompreis gefährden die Expansion bayerischer Familienunternehmen.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"><span class="penci-highlighted-red"><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Flucht ins Nachbarland<!--TgQPHd|||[]--></span>: Statt Werkshallen in Oberbayern auszubauen, planen mittelständische Fertigungsbetriebe ihre Kapazitäten vermehrt im angrenzenden Tschechien oder Österreich.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"><span class="penci-highlighted-red"><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Schleichender Substanzverlust<!--TgQPHd|||[]--></span>: Weil Großinvestitionen ausbleiben, droht dem Freistaat ein unbemerktes Wegbrechen seiner industriellen Basis abseits der Ballungsräume.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></li>
</ul>
<p><!--TgQPHd|||[]--></p>
</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Wenn Großkonzerne Werke schließen, dominieren sie damit regelmäßig die Schlagzeilen. Doch die eigentliche Gefahr für die bayerische Wirtschaft vollzieht sich im Stillen. Der heimische Mittelstand – das Rückgrat der Wirtschaft zwischen Donau und Alpen – wählt bei Expansionsplänen vermehrt den Weg einschneidender Kostenreduzierungen:  statt bestehende Standorte in Oberbayern auszubauen, verlagern produzierende Unternehmen ihre neuen Werkshallen zunehmend ins nahe Ausland.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Verantwortlich dafür sind die explodierenden lokalen Netzentgelte und die Konstruktion des neuen Industriestrompreises. Dieser deckelt den <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/strompreise-entlastung-ab-2019-in-sicht/">Strompreis</a> zwar für extrem energieintensive Branchen, lässt den klassischen, mittelständischen Maschinenbauer oder Kunststoffverarbeiter jedoch oft komplett unberücksichtigt.</p>
<p><!--TgQPHd|||[]--></div>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Das Dilemma mit den Netzentgelten<!--TgQPHd|||[]--></h2>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Während die Politik Entlastungen verspricht, schlägt in den Bilanzen des regionalen Mittelstands die harte Realität unmittelbar auf. Bayern leidet im bundesweiten Vergleich unter besonders hohen Kosten für den Netzausbau. Wer eine neue Fertigungslinie plant, kalkuliert langfristig. Wenn die Netzkosten am Heimatstandort unberechenbar steigen, geraten Nachbarländer wie Tschechien oder Österreich ins Visier. Dort locken nicht nur stabilere Rahmenbedingungen, sondern oft auch deutlich niedrigere Gesamtkosten für Energie.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Die Relevanz des Problems unterstreicht die <a href="https://www.vbw-bayern.de/" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.<!--TgQPHd|||[]--></a> in ihrer <a href="https://www.vbw-bayern.de/vbw/PresseCenter/Pressemitteilung-zur-vbw-Studie-%E2%80%9EInternationaler-Energiepreisvergleich-fuer-die-Industrie%E2%80%9C.jsp" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Studie „Internationaler Energiepreisvergleich für die Industrie“<!--TgQPHd|||[]--></a>:<!--TgQPHd|||[]--></div>
<blockquote data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">„Deutschland – und damit auch Bayern – gehört weiterhin zu den Ländern mit den höchsten Strom- und Gaspreisen für die Industrie. [&#8230;] Hohe Energiepreise belasten die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.“<!--TgQPHd|||[]--></div>
<p><!--TgQPHd|||[]--></p></blockquote>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Industriestrompreis geht am Mittelstand vorbei<!--TgQPHd|||[]--></h2>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Die Einführung des Industriestrompreises <a href="https://www.bafa.de/DE/Energie/Indurstriestrompreis/industriestrompreis_node.html" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)<!--TgQPHd|||[]--></a> sollte den Abwanderungsdruck eigentlich dämpfen. Das Problem liegt jedoch im Detail: Der Deckel greift nur bei Unternehmen aus spezifischen, definierten Sektoren. Ein typischer oberbayerischer Mittelständler, der hochpräzise Bauteile fertigt, fällt in der Regel durch das Raster. Er zahlt den vollen Marktpreis inklusive aller lokalen Umlagen, während der ausländische Wettbewerber oftmals mit staatlichen Standortvorteilen kalkuliert.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Der Frust im industriellen Mittelbau wächst angesichts dieser Selektion massiv. Das zeigt der Druck von Branchenverbänden, die eine Ausweitung der Berechtigungen fordern. In einer Pressemeldung warnt beispielsweise Philip Nuyken, Geschäftsführer Politik des Bundesverbandes der Deutschen Kalkindustrie e.V.:<!--TgQPHd|||[]--></div>
<blockquote data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">&#8222;Der Rekordhaushalt der Bundesregierung lässt eine zentrale industriepolitische Zusage vermissen: die Erweiterung des Industriestrompreis. <strong>Finanzmittel aus dem Klima- und Transformationsfond dürfen nicht zweckentfremdet werden. Sie müssen der Industrie zugutekommen, sodass alle berechtigten Sektoren den Industriestrompreis in Anspruch nehmen können</strong>.“<!--TgQPHd|||[]--></div>
<p><!--TgQPHd|||[]--></p></blockquote>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Wenn der Ausbau im Ausland stattfindet<!--TgQPHd|||[]--></h2>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Das Ergebnis dieser verfehlten Energiepolitik sind keine plötzlichen Insolvenzen, sondern gestrichene Zukunftsprojekte auf deutschem Boden. Ein bayerischer Automobilzulieferer oder ein mittelständischer Verpackungshersteller schließt nicht sofort sein Stammwerk. Aber die dringend benötigte, hochautomatisierte neue Halle entsteht eben 50 Kilometer hinter der tschechischen Grenze oder im oberösterreichischen Innviertel.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Dieser schleichende Prozess entzieht dem Freistaat langfristig Steuereinnahmen, blockiert die Schaffung zukunftssicherer Arbeitsplätze und schwächt die Innovationskraft in der Fläche. Wenn die Politik nicht rasch bei den Netzentgelten gegensteuert und Entlastungen branchenunabhängig gestaltet, wird aus der stillen Deindustrialisierung vielleicht bald ein dauerhafter wirtschaftlicher Rückschritt.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-root="ep"><!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-root="ep"><!--TgQPHd|||[]--></div>
]]></content:encoded>
					
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		<title>So gewinnen Mittelständler Nachwuchskräfte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 10:20:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Features]]></category>
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					<description><![CDATA[Jedes Jahr bleiben in Deutschland Zehntausende Ausbildungsstellen unbesetzt. Das ist teilweise dem demografischen Wandel geschuldet, gleichermaßen aber auch dem Wunsch vieler junger Menschen nach einem Studium. Während der Andrang an Universitäten anhält, nehmen die Herausforderungen bei der Azubi-Suche vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen zu. Diese deutschen Hidden Champions...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr bleiben in Deutschland Zehntausende Ausbildungsstellen unbesetzt. Das ist teilweise dem demografischen Wandel geschuldet, gleichermaßen aber auch dem Wunsch vieler junger Menschen nach einem Studium. Während der Andrang an Universitäten anhält, nehmen die Herausforderungen bei der Azubi-Suche vor allem in kleinen und mittelständischen Unternehmen zu. Diese deutschen<em> Hidden Champions</em> sind am Ausbildungsmarkt im Schatten von internationalen Unternehmen und Konzernen, oftmals im wahrsten Wortsinn versteckt. Umso wichtiger werden konkrete Maßnahmen, die die Sichtbarkeit und Attraktivität gegenüber potenziellen Auszubildenden steigern.</p>
<h2>Was Jugendliche von einem Ausbildungsbetrieb erwarten</h2>
<p>Selbstverständlich gibt es nach wie vor viele Jugendliche, die eine duale Ausbildung suchen. Manche bevorzugen schlichtweg den praxisorientierten Einstieg ins Berufsleben gegenüber dem theoretisch ausgerichteten Uni-Alltag. Andere wiederum haben aufgrund ihres Abschlusses gar nicht erst die Möglichkeit, ein Studium aufzunehmen. Im Jahr 2024 wurden laut dem Bundesinstitut für Berufsbildung immerhin <a href="https://www.bibb.de/de/201811.php">486.700 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen</a>. Das ist eine stattliche Zahl, es sind aber auch 0,5 % weniger als noch im Vorjahr.</p>
<p>Während der Rückgang eher eine Momentaufnahme des großen Ganzen ist, sollten einzelne Betriebe sich weniger daran orientieren und stattdessen den Fokus stärker auf das legen, was sie selbst zu bieten haben. Bevor der Blick jedoch auf den eigenen Betrieb fällt, muss er sich auf die Jugendlichen richten, die das Unternehmen als Auszubildende gewinnen möchte. Es ist kein Geheimnis, worauf Jugendliche bei der Wahl ihres Ausbildungsbetriebs besonders achten. Im Gegenteil sogar, <a href="https://c.wgr.de/f/emailing/files/Was_erwarten_Jugendliche_von_ihrem_Ausbildungsbetrieb_27934.pdf">ein Praxispapier der Westermann-Gruppe</a> hat es jüngst treffend zusammengefasst. Dafür wurden unter anderem Erkenntnisse aus dem Azubi-Report 2024 und weiteren Quellen zusammengetragen.</p>
<p>Das Ergebnis: Ein guter Verdienst ist den meisten Auszubildenden (81 %) am wichtigsten, darauf folgt an zweiter Stelle eine gute Work-Life-Balance (71 %), moderne Lehr- sowie Lernkonzepte befinden sich an dritter Stelle (67 %). Auch „weiche Faktoren“ sind wichtig: Die Gen-Z und Gen-Alpha, die in einer unsicheren und hochdynamischen Welt voller Krisen aufwuchsen, suchen im Job eine gewisse Stabilität. Zudem sehnen sie sich nach wertschöpfender und sinnbehafteter Arbeit. Sie möchten also wissen, warum sie eine Arbeit machen, nicht aber als günstige Arbeitskräfte zum Kaffeekochen und Kopieren verstanden werden.</p>
<p>Mit Floskeln überzeugen Ausbildungsbetriebe die Gen-Z und Gen-Alpha hingegen nicht. Aussagen wie „ein tolles Team“, „spannende Aufgaben“ und der altbekannte Obstkorb locken heute niemanden mehr und ganz besonders nicht die digitalaffinen Jugendlichen. Eltern, Lehrer und Berufsberatungen werden hingegen noch oft hinzugezogen; sie spielen bei der Entscheidung der Jugendlichen also keine kleine Rolle.</p>
<h2>Weniger Werbesprache, mehr konkrete Informationen</h2>
<p>Die Auszubildenden von morgen <a href="https://www.ihk.de/stuttgart/fuer-unternehmen/fachkraefte-und-ausbildung/personalgewinnung-und-entwicklung/attraktiver-arbeitgeber-personalpolitik/nachwuchs-werben-mit-ausbildungsmarketing-677524">suchen zuerst im Internet nach Informationen</a>. Betriebe sollten deshalb eine Landingpage erstellen, die sich ganz explizit an potenzielle Auszubildende richtet. Diese muss selbstverständlich für mobile Endgeräte optimiert sein. So müssen sich die möglichen Kandidaten die Informationen nicht erst selbst an unterschiedlichsten Stellen zusammensuchen. Der Ausbildungsalltag gehört realistisch und praxisnah beschrieben, die Ansprechpartner und nötigen Voraussetzungen hingegen transparent benannt.</p>
<p>Der Bewerbungsprozess selbst sollte im besten Fall komplett digital sein. Es empfiehlt sich ein kompakter Bewerbungsprozess, bei dem zugleich jederzeit ersichtlich ist, was die nächsten Schritte sind und wann mit einer Rückmeldung zu rechnen ist. Bei Absagen sollte man den Jugendlichen wertschätzend und mit Respekt entgegenkommen. Bei Zusagen ist darauf zu achten, dass zwischen Vertragsabschluss und Ausbildungsbeginn keine unangenehme Stille herrscht. Es lohnt sich, für die künftigen Azubis weiter nah- und erreichbar zu bleiben.</p>
<h2>Ausbildungsalltag statt Hochglanzkampagne</h2>
<p>Selbst in sozialen Netzwerken, wo Influencer ihre Karrieren präsentieren, wurde zuletzt der Ruf nach <a href="https://www.integr8.com/insights/ausbildungsmarketing-junge-talente-unter-azubis-gewinnen/">mehr Authentizität</a> laut. Jugendliche von heute haben einen sehr gut geschulten sechsten Sinn dafür, wann ihnen etwas vorgemacht wird. Perfekt aufgearbeitete Agenturvideos, eingekaufte Models, die sich als Auszubildende ausgeben, und steife Geschäftsführer, die vom Blatt ablesen, wirken nicht mehr authentisch, sondern unglaubwürdig und steril. Die besten Botschafter für das Unternehmen sitzen ohnehin schon genau dort: Es sind die anderen Auszubildenden.</p>
<p>Deren Geschichten sollten Betriebe teilen. Humor und authentische Einblicke in das Arbeitsumfeld sind hierbei durchaus zielführend. Die Videos müssen noch nicht einmal professionell produziert sein. Speziell in kleineren Betrieben wirkt ein semiprofessionelles Video mit dem Smartphone deutlich nahbarer als eine Hochglanzproduktion. Das ist zugleich deshalb praktisch, weil KMU so sogar noch Geld sparen können. Es funktioniert auch an anderer Stelle: Inhalte können für die Website, Social Media und Stellenanzeigen mehrfach genutzt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die jeweiligen Kanäle tatsächlich aktiv genutzt und gepflegt werden. Außerdem ist es die Pflicht der Betriebe, sich vorab über Persönlichkeits- und Bildrechte zu informieren sowie die nötigen Einwilligungen einzuholen.</p>
<h2>Schulen, Praktika und Ausbildungsmessen als direkte Zugänge</h2>
<p>Bleiben im Betrieb Ausbildungsplätze unbesetzt, könnten Kooperationen mit Schulen, Kammern, Berufsberatungen und anderen regionalen Netzwerken hilfreich sein. Praktika und Schnuppertage sollten angeboten werden, ebenso ist eine Präsenz bei Jobmessen und Berufsinformationstagen empfehlenswert.</p>
<p>Da treten Unternehmen am besten einheitlich und geschlossen auf. Die Verantwortlichen am Stand könnten zum Beispiel Namensschilder <a href="https://www.shirt-king.de/t-shirts-bedrucken" rel="dofollow">und einheitlich bedruckte T-Shirts tragen</a>, damit sie direkt als Mitarbeitende des Betriebs erkennbar sind. Das reduziert aus Sicht der Jugendlichen die Hemmschwelle, auf sie zuzugehen und sie anzusprechen. Auch Merchandise- und Streuartikel können vorab produziert werden. Trinkflaschen, Stoffbeutel, Notizbücher, Schlüsselbänder oder Shirts, bedruckt mit dem Unternehmenslogo, sind einerseits praktisch, andererseits sorgen sie dafür, dass das Unternehmen bei potenziellen Kandidaten in Erinnerung bleibt.</p>
<p>Unabhängig davon sollten Betriebe den Jugendlichen natürlich Informationsmaterialien bereitstellen, damit sie sich zuhause weiter in Ruhe mit dem Unternehmen und dem Ausbildungsplatz auseinandersetzen können.</p>
<h2>Erst die Grundlagen, dann zusätzliche Reichweite</h2>
<p>Bevor in kostspielige Kampagnen investiert wird, müssen die Basismaßnahmen sitzen. Dazu gehört, dass diese konsequent analysiert werden. Es ist festzustellen, wie viele Bewerbungen den Betrieb erreichen, woher diese kommen (beispielsweise aus Social Media, von Jobmessen oder Stellenportalen) und welche Qualität sie haben. Viele Bewerbungen zu erhalten ist natürlich ein Pluspunkt, aber nicht, wenn die Qualität darunter leidet. Letztlich spart es dem Unternehmen viel Zeit und damit Geld, wenn etwas weniger, dafür aber besonders gute Bewerbungen im digitalen Postfach landen. Die Maßnahmen und Kanäle, die sich bewährt haben und zu wirklich geeigneten Bewerbungen geführt haben, können dann spätestens im nächsten Ausbildungsjahr noch stärker ausgebaut und bespielt werden.</p>
<h2>Glaubwürdigkeit schlägt Streuverlust</h2>
<p>Konsequenz und Authentizität sind entscheidend, um die Generation Z und Alpha für sich zu gewinnen. Vor allem kleine und mittelständische Betriebe müssen nicht jede einzelne Maßnahme nutzen. Besser ist, wenige Maßnahmen und Kanäle konsequent einzusetzen, als stattdessen auf einen Mix aus unzähligen unverbundenen und chaotischen Einzelmaßnahmen zu vertrauen. Ein einfacher Bewerbungsprozess, regionale Kontakte und die fortlaufende persönliche Betreuung spielen eine Schlüsselrolle. Sie stehen sinnbildlich dafür, dass das Unternehmen das Ausbildungsmarketing als eine ernstzunehmende Aufgabe versteht, und das ist in Anbetracht des vielfach präsenten Auszubildendenmangels schlichtweg notwendig.</p>
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		<title>SpaceNet Award 2026 in München feierlich verliehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 12:26:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[Renommierter deutscher Literatur- und Fotowettbewerb prämiert erneut Gewinnerinnen und Gewinner in München Am vergangenen Donnerstag wurde in München zum siebten Mal der SpaceNet Award verliehen. Unter dem diesjährigen Motto „Lösung“ sichtete die sechsköpfige Jury auch in diesem Jahr mehr als 1.400 Einsendungen. Die besten fünf Kurzgeschichten und Bilder wurden jetzt...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red">Renommierter deutscher Literatur- und Fotowettbewerb prämiert erneut Gewinnerinnen und Gewinner in München</span></li>
</ul>
<p>Am vergangenen Donnerstag wurde in München zum siebten Mal der SpaceNet Award verliehen. Unter dem diesjährigen Motto „Lösung“ sichtete die sechsköpfige Jury auch in diesem Jahr mehr als 1.400 Einsendungen. Die besten fünf Kurzgeschichten und Bilder wurden jetzt bei einer festlichen Gala im Beisein von rund 120 Gästen ausgezeichnet.</p>
<p>Den Wettbewerb um die beste Kurzgeschichte konnte Corad Petersen für sich entscheiden. Mit dem Text „ …bis er bricht“ konnte Corad Petersen die Jury durch seine aktuelle Geschichte, die Mobbing und Systemversagen in den Mittelpunkt stellt, überzeugen.</p>
<p>Der Preis für das beste Bild ging an Lui Rogier für sein Werk „OKAY GOOGLE“. Der Grafikdesigner stammt aus Roßbrunn bei Würzburg und lebt inzwischen in der Nähe von Stuttgart.</p>
<p><a href="https://space.net" target="_blank" rel="noopener">SpaceNet</a>-Gründer und Vorstand Sebastian v. Bomhard, der den Preis im Jahr 2014 im Rahmen des 20-jährigen Firmenjubiläums ins Leben gerufen hatte, gratulierte den vielen persönlich anwesenden Gewinnerinnen und Gewinnern  persönlich und betonte in seiner Festrede: „Was als Initiative zu unserem 20-jährigen Firmenjubiläum begann, hat sich zu einer festen Plattform für erzählerische und bildnerische Entdeckung entwickelt. Jedes Mal überrascht uns die Kreativität der Menschen und die Bandbreite der eingereichten Texte und Bilder aufs Neue. Genau diese Vielfalt soll der SpaceNet Award sichtbar machen: Wir möchten neuen und erfahrenen Talenten eine Bühne bieten und sind stolz darauf deren Werke auszuzeichnen und in unseren Buchbänden zu verewigen.“</p>
<p>Alle 30 Kurzgeschichten sowie die ausgezeichneten Fotos sind wieder in Buchform im Buchhandel, bei Amazon oder durch direkte Bestellung bei SpaceNet erhältlich.</p>
<p><strong> </strong><strong>Buchbestellungen (Buchhandel, Amazon oder direkt bei SpaceNet)</strong></p>
<p>„Lösung – Geschichten und Bilder“, Sebastian v. Bomhard (Hrsg.) ISBN 9 783944 991139, Preis EUR 9,95, auch bestellbar über E-Mail: award@space.net</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Rolls Royce erweitert Werk in Ruhstorf</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/rolls-royce-erweitert-werk-in-ruhstorf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 09:23:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[News Bayern]]></category>
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					<description><![CDATA[Werkserweiterung für Großmotoren-Produktion um 2.500 qm am Standort geplant Rolls Royce ist heute Arbeitgeber für über 300 Menschen in der Region Deutschland soll insgesamt starker Standort mit großer Perspektive bleiben Rolls‑Royce investiert in Ruhstorf in Bayern. Mit der Erweiterung des Werksgeländes um rund 2.500 Quadratmeter setzt der Standort einen weiteren...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red">Werkserweiterung für Großmotoren-Produktion um 2.500 qm am Standort geplant</span></li>
<li><span class="penci-highlighted-red">Rolls Royce ist heute Arbeitgeber für über 300 Menschen in der Region</span></li>
<li><span class="penci-highlighted-red">Deutschland soll insgesamt starker Standort mit großer Perspektive bleiben</span></li>
</ul>
<p>Rolls‑Royce investiert in Ruhstorf in Bayern. Mit der Erweiterung des Werksgeländes um rund 2.500 Quadratmeter setzt der Standort einen weiteren wichtigen Meilenstein im Rahmen seines Wachstumsprogramms um. Die zusätzliche Fläche des benachbarten Unternehmens <em>Schuster Automobile </em>schafft neue Möglichkeiten für die Entwicklung des Standorts und stärkt die langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Im Zuge dieser Entwicklungen entstehen auch neue attraktive Arbeitsplätze in der Region.</p>
<p><strong>Spezialisierte Systeme aus Bayern</strong></p>
<p>Der Standort in Ruhstorf liefert Notstromsysteme für kritische Infrastruktur wie Rechenzentren, Kliniken, Flughäfen oder Behörden – und damit einen zentralen Teil des Angebots von<a href="https://www.mtu-solutions.com/eu/de/about-us/about-rolls-royce-power-systems.html" target="_blank" rel="noopener"> Rolls-Royce Power Systems</a>. Die Erweiterungsfläche konnte durch den Erwerb des angrenzenden Grundstücks des benachbarten Unternehmens <em>Schuster Automobile</em> realisiert werden. Beide Unternehmen blicken auf eine erfolgreiche Nachbarschaft zurück.</p>
<blockquote><p>„Die Weiterentwicklung und das Wachstum beider Unternehmen ist ein wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Stabilität der Marktgemeinde Ruhstorf an der Rott“</p></blockquote>
<p>sagt Jürgen Schuster, Geschäftsführer von Schuster Automobile. Die vorhandenen Außenflächen am Werk 1 werden um circa 2.500 m² ergänzt, um Platz für die stark wachsenden Auftragsvolumen zu schaffen und zugleich die Logistikflüsse zu optimieren. Die neuen Flächen bieten zudem Platz für weitere Investition in die Zukunft des Standorts.</p>
<blockquote><p>„Die Investitionen sind ein starkes Bekenntnis in unseren Standort und zu den Menschen in der Region. Mit den neuen Flächen schaffen wir die Voraussetzungen für weiteres Wachstum, zusätzliche Produktionskapazitäten sowie neue Technologien&#8220;</p></blockquote>
<p>sagt Tobias Buhmann, Geschäftsführer des Standorts in Ruhstorf bei Rolls-Royce Power Systems.</p>
<p><strong>Attraktiver Arbeitgeber der Region mit starken Perspektiven</strong></p>
<p>Über 300 Menschen aus der Region arbeiten heute bei Rolls‑Royce Power Systems in Ruhstorf. Allein seit Anfang 2022 sind bereits über 100 neue Kolleginnen und Kollegen dazugekommen. Angesichts des Wachstums entstehen auch zukünftig weitere moderne Arbeitsplätze für Fachkräfte und Auszubildende, die in der Region wohnen oder zuziehen wollen.</p>
<p>Der Ausbau des Standorts Ruhstorf steht beispielhaft für die Wachstums- und Investitionsstrategie von Rolls-Royce in Deutschland. Das Unternehmen investiert derzeit einen hohen dreistelligen Millionenbetrag in seine deutschen Standorte, Produktionskapazitäten, Forschung und Entwicklung sowie in den Ausbau zukunftsweisender Technologien. Allein in den kommenden Jahren plant Rolls-Royce Power Systems die Einstellung von rund 1.000 zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit, etwa die Hälfte davon in Deutschland.</p>
<blockquote><p>„Deutschland ist und bleibt für uns ein zentraler Innovations-, Entwicklungs- und Produktionsstandort. Mit unseren Investitionen stärken wir die industrielle Basis, schaffen attraktive Arbeitsplätze und leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland“</p></blockquote>
<p>sagt Dr. Jörg Stratmann, Vorstandsvorsitzender der Rolls-Royce Power Systems AG.</p>
<p>Rolls-Royce entwickelt und produziert Antriebssysteme für Anwendungen in den Bereichen Marine, Verteidigung und Industrie sowie integrierte Energielösungen für Rechenzentren, Krankenhäuser, Flughäfen und andere kritische Infrastrukturen. Darüber hinaus verfügt Rolls-Royce in Deutschland über einzigartige industrielle Kompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Entwicklung und Erprobung über die Fertigung und Zertifizierung bis hin zur Wartung moderner ziviler und militärischer Flugzeugtriebwerke. Durch den Ausbau seiner Kapazitäten und die Entwicklung innovativer Technologien schafft Rolls-Royce langfristige Perspektiven für Beschäftigte, Zulieferer und Forschungspartner und stärkt zugleich die <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/iaa-mobility-2025-auftritt-der-asiatischen-high-tech-flotten/">technologische Souveränität</a> und industrielle Resilienz Deutschlands.</p>
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		<title>Unternehmensnachfolge: Wenn der Verkäufer zur Bank wird</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/unternehmensnachfolge-wenn-der-verkaeufer-zur-bank-wird/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 11:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern & Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[Bis Ende 2029 planen rund 569.000 Mittelständler ihren Rückzug ohne Nachfolger – erstmals überwiegen die geplanten Stilllegungen die angestrebten Übergaben. Weil Banken 2026 deutlich restriktiver finanzieren, springt zunehmend der scheidende Inhaber selbst als Kreditgeber ein.  Das Instrument öffnet die Tür zur Bankfinanzierung, verlagert aber erhebliches Risiko auf den Verkäufer.  Der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red">Bis Ende 2029 planen rund 569.000 Mittelständler ihren Rückzug ohne Nachfolger – erstmals überwiegen die geplanten Stilllegungen die angestrebten Übergaben.</span></li>
<li><span class="penci-highlighted-red">Weil Banken 2026 deutlich restriktiver finanzieren, springt zunehmend der scheidende Inhaber selbst als Kreditgeber ein. </span></li>
<li><span class="penci-highlighted-red">Das Instrument öffnet die Tür zur Bankfinanzierung, verlagert aber erhebliches Risiko auf den Verkäufer. </span></li>
</ul>
<p>Der deutsche Mittelstand steht vor der größten Übergabewelle seiner Geschichte – und ausgerechnet die Finanzierung droht sie jedoch auszubremsen. Nach dem <a href="https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Fokus-Volkswirtschaft/Fokus-2026/Fokus-Nr.-526-Januar-2026-Nachfolge-Monitoring.pdf" target="_blank" rel="noopener">Nachfolge-Monitoring Mittelstand 2025 der KfW</a> planen bis Ende 2029 rund 569.000 Inhaberinnen und Inhaber ihren Rückzug, ohne einen <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/unternehmensnachfolge-mit-herz-und-verstand/">Nachfolger</a> zu suchen. Erstmals seit Beginn der KfW-Erhebungen übersteigt die Zahl geplanter Stilllegungen die der angestrebten Übergaben. Das Durchschnittsalter der Inhaber liegt bei über 54 Jahren; mehr als zwei Millionen sind bereits 55 oder älter.</p>
<blockquote><p>„Es ist essenziell, das Fortbestehen möglichst vieler mittelständischer Unternehmen zu sichern&#8220;</p></blockquote>
<p>sagt Dr. Dirk Schumacher, <a href="https://www.industr.com/de/teure-uebergabe-knappe-nachfolger-mittelstand-ringt-um-seine-zukunft-2900453" target="_blank" rel="noopener">Chefvolkswirt der KfW. </a> Er verweist zugleich auf einen oft übersehenen Zusammenhang:</p>
<blockquote><p>„Es ist erwiesen, dass Firmenlenker, die bereits einen Nachfolger gefunden haben, wieder stärker in ihre Unternehmen investieren.&#8220;</p></blockquote>
<p>Doch selbst dort, wo ein Käufer bereitsteht, gerät der Deal zunehmend ins Stocken – bei der Bank. Die Finanzierungslandschaft hat sich 2026 spürbar verschärft. Kreditinstitute prüfen strenger, richten den Blick fast ausschließlich auf die Cashflow-Belastbarkeit des Zielunternehmens und verlangen Eigenkapitalquoten von 15 bis 25 Prozent. Reine Fremdfinanzierungen sind praktisch unmöglich geworden. Wo der geforderte Kaufpreis den von der Bank ermittelten Beleihungswert übersteigt, klafft aus diesem Grund eine Lücke, die klassische Kredite nicht mehr schließen.</p>
<h3>Vendor Loans: Der Inhaber wird zum Kreditgeber</h3>
<p>In genau diese Lücke tritt immer häufiger eine ungewöhnliche Figur: der Verkäufer selbst. Über sogenannte Verkäuferdarlehen – im Fachjargon Vendor Loans oder Seller Notes – lässt der scheidende Inhaber einen Teil des Kaufpreises als Darlehen im Unternehmen stehen, statt ihn beim Closing vollständig ausbezahlt zu bekommen. Üblich sind Anteile zwischen 10 und 25 Prozent des Kaufpreises, mit Laufzeiten von drei bis sieben Jahren. Der Alt-Inhaber wird damit faktisch zum Kreditgeber seines eigenen Nachfolgers.</p>
<p>Der Mechanismus hat einen doppelten Effekt. Für den Käufer schließt das Darlehen die Finanzierungslücke und schont in den ersten Jahren die Liquidität. Für die begleitende Bank ist es weit mehr als eine Zahlungsmodalität: Weil das Verkäuferdarlehen im Rang hinter den Bankkredit zurücktritt, akzeptieren Institute es häufig als wirtschaftliches Eigenkapital. Das verbessert die Eigenkapitalquote des Käufers und senkt den Zinsdruck auf das vorrangige Darlehen. Vor allem aber wirkt es als Vertrauenssignal: Wer einen Teil des Kaufpreises im Unternehmen belässt, dokumentiert damit den Glauben an dessen Fortbestand. Genau dieses Signal öffnet oft erst die Tür zur Bankfinanzierung.</p>
<h3>Risiko Totalausfall im Insolvenzfall</h3>
<p>Der Preis dafür liegt jedoch beim Verkäufer. Sein Darlehen ist nachrangig und in der Regel unbesichert – im Insolvenzfall droht der Totalausfall. Das Ausfallrisiko liegt damit nahe an dem eines Eigenkapitalgebers. Als Kompensation bewegen sich die Zinsen 2026 typischerweise zwischen sechs und zehn Prozent pro Jahr. Fachleute raten Verkäufern deshalb zu harten Sicherungsmechanismen im Kaufvertrag: Rangrücktrittsvereinbarungen, definierte Financial Covenants, Auskunftsrechte und ein Verbot von Gewinnausschüttungen, solange das Darlehen nicht getilgt ist. Andernfalls droht, dass der Käufer Vermögen aus dem Unternehmen zieht, während der Darlehensgeber auf seine Tilgung wartet.</p>
<p>Hinzu kommt eine steuerliche Tücke, die vielen Übergebern erst spät bewusst wird. Der Fiskus behandelt den gesamten Kaufpreis regelmäßig am Tag des Closings als zugeflossen – auch den Teil, der als Darlehen gestundet ist. Der Verkäufer zahlt also Steuern auf Beträge, die ihm noch gar nicht zur Verfügung stehen.</p>
<h3>Nachfolgeregelungen brauchen viel Vorlauf</h3>
<p>Damit verschiebt sich die Rolle des Übergebers grundlegend. Der Verkauf des Lebenswerks endet nicht mehr am Tag der Unterschrift, sondern bindet den Alt-Inhaber über Jahre wirtschaftlich an den Erfolg seines Nachfolgers. Daraus ergibt sich eine klare Handlungsempfehlung: Nachfolge braucht Vorlauf. Banken finanzieren keine Überraschungen &#8211;  Berater empfehlen deshalb zwölf bis 24 Monate Vorbereitung, um Ertragslage, Gesellschafterdarlehen und Bewertung sauber aufzustellen.</p>
<p>Ob die Übergabewelle gelingt, hängt so oftmals weniger am Preisschild sondern an der konkreten Umsetzbarkeit – und daran, wie viel Risiko die scheidende Generation bereit ist, noch einmal zu schultern. D</p>
<p>Das Verkäuferdarlehen, lange ein Randinstrument, ist jedenfalls auf dem Weg, zum stillen Rückgrat der Mittelstandsnachfolge zu werden.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Minijobs: Bayerns Gastgewerbe schlägt Alarm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 11:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die monatliche Verdienstgrenze für Minijobs liegt seit Januar 2026 bei 603 Euro, gekoppelt an den gestiegenen gesetzlichen Mindestlohn. Die staatliche Rentenkommission empfiehlt in ihrem aktuellen Reformpaket die weitgehende Abschaffung von Minijobs, um das langfristige Rentenniveau abzusichern. Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern warnt eindringlich vor massiven wirtschaftlichen Schäden. Die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">
<ul>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><span class="penci-highlighted-red">Die monatliche Verdienstgrenze für Minijobs liegt seit Januar 2026 bei 603 Euro, gekoppelt an den gestiegenen gesetzlichen Mindestlohn.</span><br />
<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><span class="penci-highlighted-red">Die staatliche Rentenkommission empfiehlt in ihrem aktuellen Reformpaket die weitgehende Abschaffung von Minijobs, um das langfristige Rentenniveau abzusichern.</span><br />
<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><span class="penci-highlighted-red">Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern<!--TgQPHd||[]--> warnt eindringlich vor massiven wirtschaftlichen Schäden.</span><br />
<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
</ul>
<p><!--TgQPHd||[]--></p>
</div>
<hr data-sfc-root="ep" data-sfc-pl="||[]" data-sfc-cb="" />
<div data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><!--TgQPHd||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">
<p>Die Debatte um die Zukunft der Alterssicherung in Deutschland versetzt die bayerische Wirtschaft in Aufruhr. Im Zentrum der Diskussion steht die sogenannte „Empfehlung 26“ der regierungsnahen Rentenkommission. Diese sieht vor, geringfügige Beschäftigungsverhältnisse in ihrer jetzigen Form weitgehend abzuschaffen und durch eine flächendeckende Sozialversicherungspflicht zu ersetzen. Einzig für Schüler soll eine Ausnahme gelten. In der Empfehlung ist zu lesen:</p>
<p><!--TgQPHd||[]--></p>
</div>
<blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">&#8222;Die Kommission schlägt vor, die Opt-out-Möglichkeit für Minijobs in der GRV zu beenden. Mit Rücksicht auf die Beschäftigungswirkungen und die Auswirkungen auf die Finanzen der Sozialversicherungszweige sowie das Steueraufkommen sollte der gesamte steuer- und sozialversicherungsrechtliche Sonderstatus von Minijobs abgeschafft werden.&#8220;</div>
</blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""></div>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">Gastgewerbe fürchtet den Verlust der Flexibilität<!--TgQPHd||[]--></h2>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">6,8 Millionen Menschen in  Deutschland arbeiten derzeit in Minijobs. Gerade in einer beschäftigungsintensiven Branche wie dem Gastgewerbe sind sie ein wichtiges Rückgrat im täglichen Betrieb: sie fangen saisonale Spitzen ab, sichern den Service bei Großveranstaltungen ab und springen am Wochenende ein. Seit Januar 2026 dürfen geringfügig Beschäftigte dank der dynamischen Kopplung an den Mindestlohn bis zu 603 Euro im Monat steuer- und abgabenfrei hinzuverdienen.<!--TgQPHd||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">Die Pläne der Rentenkommission stoßen deshalb in der Branche auf heftigen Widerstand. Der <a href="https://www.dehoga-bayern.de/" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">DEHOGA Bayern<!--TgQPHd||[]--></a> startete mit einer Verbändeallianz eine Petition zum Erhalt der Minijobs. Dr. Thomas Geppert (DEHOGA) betont:</div>
<blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">„Minijobs sind kein Problem des Arbeitsmarkts, sondern Teil seiner Lösung – besonders in arbeitsintensiven bzw. „nicht planbaren“ Branchen. Die Abgabenlast auf reguläre Arbeit ist zu hoch. Wer Minijobs verteuert, kuriert lediglich ein Symptom, verschärft aber die Ursache.&#8220;</div>
</blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">Auch der Handelsverband Bayern positioniert sich im gemeinsamen Statement der bayerischen <a href="https://www.dehoga-bayern.de/aktuelles/presse/pressemitteilungen/pressedetail/article/68-millionen-gruende-den-minijob-zu-erhalten/" target="_blank" rel="noopener">Verbändeallianz</a> klar:<!--TgQPHd||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""></div>
<blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">&#8222;Der Minijob ist für die große Mehrheit der Menschen kein Ersatz für eine Vollzeitstelle, sondern ein freiwilliger Hinzuverdienst. Wer dieses Modell infrage stellt, greift diejenigen an, die aus eigener Kraft zusätzlich arbeiten wollen. Leistung und Eigeninitiative dürfen nicht bestraft werden.“</div>
</blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""></div>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">Das Dilemma: Rentenniveau versus Arbeitsmarktanreiz<!--TgQPHd||[]--></h2>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">Die Rentenkommission argumentiert hingegen primär demografisch und sozialpolitisch. Um das Rentenniveau nach 2031 bei über 48 Prozent zu halten, solle die Beitragsbasis verbreitert werden. Da sich viele Minijobber von der Rentenversicherung befreien lassen, will die Kommission aus Angst vor späterer Altersarmut die Sozialversicherungspflicht ab dem ersten Euro einführen. Wirtschaftsvertreter entgegnen, dass dies an der Realität vieler Beschäftigter vorbeigeht, die bereits anderweitig abgesichert sind oder nur kurzfristig dazuverdienen.<!--TgQPHd||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">Die Zukunft der Minijobs und ihrer Einordnung in die Sozialversicherung zunächst ungewiss, eine Regierungs-Entscheidung dazu wird erst im Herbst erwartet. Betriebe werden sich wohl auf steigende Lohnnebenkosten einstellen müssen, wenn die Rentenreform in der empfohlenen Weise umgesetzt wird. Aber auch Arbeitnehmer müssen sich dann auf weniger Netto vom Brutto einstellen. Der geschlossene Widerstand vieler Verbände unterstreicht hingegen die Bedeutung flexibler Modelle. Eine Abschaffung der Minijobs bedroht demnach die Existenz vieler Betriebe und die Eigenverantwortung der Beschäftigten. Auch das Thema Schwarzarbeit könnte insbesondere im haushaltsnahen Bereich wieder deutlich an Fahrt aufnehmen, <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/das-rentenpaket-bremst-den-mittelstand-aus/">warnen die Gegner der Reform</a>. <!--TgQPHd||[]--></div>
<div data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><!--TgQPHd||[]--></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Ende der telefonischen Krankschreibung ist wichtiges Signal für den Mittelstand</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/ende-der-telefonischen-krankschreibung-mittelstand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 09:54:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Editorial/Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die schwarz-rote Bundesregierung zieht endlich die Reißleine und beendet ein arbeitsmarktpolitisches Experiment, das dem Wirtschaftsstandort viel Schaden zugefügt hat. Das Aus für die telefonische Krankschreibung und die Einführung einer flächendeckenden Attestpflicht ab dem ersten Fehltag sind keine Schikanen gegen Arbeitnehmer. Sie sind vielmehr ein längst überfälliger Schritt hin zu mehr...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">
<p>Die schwarz-rote Bundesregierung zieht endlich die Reißleine und beendet ein arbeitsmarktpolitisches Experiment, das dem Wirtschaftsstandort viel Schaden zugefügt hat. Das Aus für die <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/krankschreiben-per-telefon-bleibt-weiter-moeglich/">telefonische Krankschreibung</a> und die Einführung einer flächendeckenden Attestpflicht ab dem ersten Fehltag sind keine Schikanen gegen Arbeitnehmer. Sie sind vielmehr ein längst überfälliger Schritt hin zu mehr wirtschaftspolitischer Vernunft.</p>
<p><!--TgQPHd||[]-->Seit der Einführung der telefonischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) im Zuge der Pandemie und der anschließenden Verstetigung haben sich die Fehlzeiten in deutschen Betrieben auf ein historisches Rekordniveau eingependelt. Daten der gesetzlichen Krankenkassen zeigen das ganze Ausmaß der Misere: Der bundesweite Krankenstand verharrt zäh bei <a href="https://bkvfirmenservice.de/statistiken/krankenstand-deutschland-europa-vergleich/" target="_blank" rel="noopener" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">über 5,4 bis 5,8 Prozent<!--TgQPHd||[]--></a>. Das bedeutet: Beschäftigte fehlen im Schnitt knapp 20 Kalendertage im Jahr wegen Krankheit. Im europäischen Vergleich belegt Deutschland damit einen traurigen Spitzenplatz.</p>
</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""></div>
<h3 data-sfc-root="ep"><!--TgQPHd||[]--><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">Mittelstand trägt die Hauptlast der Ausfälle<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></h3>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">Während Großkonzerne solche Fehlzeiten oftmals durch Springer-Pools und personelle Redundanzen auffangen können, trifft es den Mittelstand ins Mark. Wenn in einem bayerischen Handwerksbetrieb mit fünf Angestellten oder einem IT-Dienstleister mit fünfzehn Mitarbeitern auch nur zwei Personen gleichzeitig ausfallen, droht der Stillstand. Aufträge bleiben liegen, Lieferfristen platzen, Kunden wandern ab.<!--TgQPHd||[]--></div>
<p data-sfc-root="ep">Den wirtschaftliche Schaden kann man auch beziffern: Untersuchungen des <a href="https://www.iwkoeln.de/studien/jochen-pimpertz-entgeltfortzahlung-bei-krankheit-kostet-82-milliarden-euro.html" target="_blank" rel="noopener" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)<!--TgQPHd||[]--></a> ermitteln allein die Kosten für die gesetzliche Entgeltfortzahlung durch die Arbeitgeber auf rund <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">82 Milliarden Euro<!--TgQPHd||[]--></span> jährlich. Dies drückt das ohnehin schwache Produktionspotenzial unseres Landes weiter nach unten.<!--TgQPHd||[]--><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><br />
</span></p>
<h3 data-sfc-root="ep"><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">Vertrauensverhältnis zügig wieder herstellen<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></h3>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">
<p>Es geht hierbei nicht darum, redliche, spürbar erkrankte Mitarbeiter zu diskreditieren. Wer krank ist, gehört ins Bett – daran rüttelt niemand. Aber die Wahrheit, die in vielen Betrieben hinter vorgehaltener Hand ausgesprochen wird, lautet: Die telefonische Krankschreibung hat die Hemmschwelle für das sogenannte „Blaumachen“ massiv gesenkt. Dies hat das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern untergraben und jene Kollegen demotiviert, die Tag für Tag die Mehrarbeit der Ausfallenden auffangen mussten.</p>
<p><!--TgQPHd||[]-->Die Rückkehr zur Attestpflicht ab Tag eins holt den Arzt wieder in seine Funktion als medizinische Kontrollinstanz zurück. Wer arbeitsunfähig ist, muss sich untersuchen lassen. Ob dies, wie in einigen europäischen Ländern, auch per Video-Konsultation möglich sein sollte, lässt sich diskutieren &#8211; der kurze Telefonanruf kann jedenfalls nicht genügen. Das sorgt für Transparenz und stellt sicher, dass Lohnfortzahlung nur dort fließt, wo sie berechtigt ist. <!--TgQPHd||[]-->Für den bayerischen Mittelstand ist dieser Beschluss der Bundesregierung ein wichtiges Signal. In Zeiten eines chronischen Fach- und Arbeitskräftemangels können wir es uns schlicht nicht mehr leisten, wertvolle Arbeitszeit ohne Not und ohne echte medizinische Indikation zu verlieren. Die Bundesregierung hat verstanden, dass soziale Sicherungssysteme und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zwei Seiten derselben Medaille sind. Jetzt gilt es, diese Maßnahmen ohne bürokratische Zusatzhürden zügig in die Praxis umzusetzen.<!--TgQPHd||[]--></p>
</div>
<div data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><!--TgQPHd||[]--></div>
<div data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><em data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">Ihr Achim von Michel, Herausgeber von mittelstandinbayern.de</em></div>
<div data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><!--TgQPHd||[]--></div>
<div data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><!--TgQPHd||[]--></div>
]]></content:encoded>
					
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		<title>KI im Mittelstand: Was heute schon funktioniert — und wie der Einstieg gelingt</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/ki-im-mittelstand-was-heute-schon-funktioniert-und-wie-der-einstieg-gelingt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2026 08:48:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Features]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand Digital]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele bayerische Mittelständler sehen in KI ein wichtiges Zukunftsthema für ihr Unternehmen — gleichzeitig hat ein großer Teil noch keinen einzigen Prozess damit verändert. Die Lücke zwischen Überzeugung und Umsetzung entsteht nicht aus Desinteresse, sondern aus einem hartnäckigen Missverständnis: Viele Unternehmer glauben, KI-Einsatz setzt eine IT-Abteilung, ein Digitalisierungsbudget im sechsstelligen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele bayerische Mittelständler sehen in KI ein wichtiges <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/wie-kuenstliche-intelligenz-die-deutsche-wirtschaft-spaltet/">Zukunftsthema für ihr Unternehmen</a> — gleichzeitig hat ein großer Teil noch keinen einzigen Prozess damit verändert. Die Lücke zwischen Überzeugung und Umsetzung entsteht nicht aus Desinteresse, sondern aus einem hartnäckigen Missverständnis: Viele Unternehmer glauben, KI-Einsatz setzt eine IT-Abteilung, ein Digitalisierungsbudget im sechsstelligen Bereich oder zumindest einen technikaffinen Mitarbeiter voraus, der das Ganze managt. Das stimmt nicht mehr.</p>
<h3><strong>Was heute schon läuft</strong></h3>
<p>Der Einstieg passiert heute nicht über komplexe Systeme, sondern über einzelne Aufgaben, die täglich Zeit fressen.</p>
<ol>
<li><strong> Angebote aus Aufmaßen</strong> Ein Malerbetrieb mit zwölf Mitarbeitern nutzt KI, um Angebote aus handgeschriebenen Aufmaßen zu erstellen. Früher brauchte das zwei Stunden, heute zehn Minuten. Die Texte sind konsistenter geworden, weil die KI nichts vergisst.</li>
<li><strong> Reklamationsbearbeitung</strong> Ein Produktionsbetrieb in Oberbayern lässt Kundenreklamationen automatisch kategorisieren und den zuständigen Servicetechniker per E-Mail informieren — inklusive Zusammenfassung des Vorfalls aus früheren Kontakten. Klingt nach IT-Projekt, war aber in drei Tagen aufgebaut.</li>
<li><strong> Textarbeit</strong> Dienstleister nutzen KI am häufigsten für Angebotsbriefe, Newsletterinhalte, Stellenausschreibungen, Protokolle aus Besprechungen. Was früher delegiert oder aufgeschoben wurde, läuft heute nebenbei.</li>
<li><strong> Internes Wissensmanagement</strong> In dokumentenlastigen Branchen — Kanzleien, Steuerberatung, medizinische Einrichtungen — steckt Wissen meist in den Köpfen weniger Mitarbeiter oder in unsortierten Ordnerstrukturen. Eine interne KI-Wissensdatenbank, im Fachjargon Company GPT oder RAG-System genannt, macht dieses Wissen für alle abrufbar, jederzeit, in natürlicher Sprache. Neue Kollegen finden Prozessinfos in Minuten statt Wochen, und sensible Dokumente verlassen dabei nie das eigene System.</li>
</ol>
<p>Der gemeinsame Nenner: Keiner dieser Betriebe hat zuerst eine Strategie entwickelt. Alle haben mit einem konkreten Problem angefangen.</p>
<h3><strong>Warum der strategische Einstieg oft scheitert</strong></h3>
<p>KI-Projekte, die top-down als &#8222;Digitalisierungsinitiative&#8220; starten, scheitern häufiger als solche, die aus dem Tagesgeschäft herauswachsen. Der Grund ist simpel: Wenn niemand im Betrieb ein echtes Problem mit dem Werkzeug löst, bleibt es ein Pilot. Pilot bleibt Pilot, bis das Budget ausläuft oder der Projektverantwortliche wechselt.</p>
<p>Der bessere Ansatz ist umgekehrt: Welche Aufgabe kostet regelmäßig mehr als eine Stunde pro Woche und ist gleichzeitig repetitiv und text- oder dokumentenbasiert? Dort fängt man an — E-Mails schreiben, Berichte zusammenfassen, Formulare ausfüllen, Angebote erstellen. Genau dort liegen die niedrigsten Hürden und die höchsten Sofortgewinne.</p>
<h3><strong>Das Datenschutzproblem ernst nehmen</strong></h3>
<p>Ein berechtigter Einwand, der den Einstieg verzögert: Was passiert mit den Daten? ChatGPT, Gemini, Copilot — alle trainieren auf Nutzerdaten, sofern keine Enterprise-Verträge bestehen. Wer Kundendaten, Vertragsdetails oder medizinische Informationen in ein öffentliches Tool eingibt, riskiert in vielen Branchen einen DSGVO-Verstoß.</p>
<p>Das heißt nicht, dass KI generell ein Datenschutzrisiko ist. Es heißt, dass die Auswahl des Tools und Anbieters genauso wichtig ist wie die Auswahl eines Steuerberaters: Man schaut, wo die Daten landen und wer Zugriff hat. Europäische Hosting-Optionen existieren, sind alltagstauglich, und die Preisunterschiede zu US-Diensten haben sich im letzten Jahr deutlich verringert. Wer sicherstellen will, dass Kundendaten auf Servern in Deutschland oder der EU bleiben, kann das heute ohne nennenswerten Komfortverlust umsetzen.</p>
<h3><strong>Einstieg in drei Schritten </strong></h3>
<p><strong>Schritt 1:</strong> Eine Aufgabe auswählen. Nicht &#8222;KI in unsere Prozesse integrieren&#8220;, sondern: &#8222;Wir schreiben jede Woche fünf Angebote, das dauert vier Stunden. Damit fangen wir an.&#8220;</p>
<p><strong>Schritt 2:</strong> Ein Tool 30 Tage testen. Kein Jahresvertrag, keine Systemeinführung. Viele Anwendungsfälle lassen sich mit einem Monatsabo im zweistelligen Bereich abbilden. Wenn es nach 30 Tagen keinen messbaren Unterschied gibt, ist das keine gescheiterte Digitalisierung — es war ein schneller Test.</p>
<p><strong>Schritt 3:</strong> Erst wenn der erste Anwendungsfall funktioniert, kommt der zweite. KI-Einsatz im Mittelstand skaliert am besten nicht durch große Einführungsprojekte, sondern durch zehn kleine Gewinne, die sich aufaddieren.</p>
<h3><strong>Was tatsächlich externe Unterstützung braucht</strong></h3>
<p>Es gibt Szenarien, in denen ein Partner sinnvoll ist: wenn Unternehmensdaten aus internen Systemen — ERP, CRM, Dokumentenablagen — für die KI nutzbar gemacht werden sollen (genau das leistet ein Company GPT), wenn mehrere Abteilungen gleichzeitig zugreifen sollen, oder wenn Automatisierungen eigenständig E-Mails versenden oder Dokumente erstellen. Das sind Projekte, die Begleitung erfordern — aber keinen eigenen IT-Mitarbeiter im Haus.</p>
<p>Für die meisten Betriebe in Handwerk, Produktion und Dienstleistung ist genau das nicht der Ausgangspunkt. Der Ausgangspunkt ist ein Browser-Tab, ein Monatsabo, und die Bereitschaft, eine Stunde zu investieren, um zu sehen, ob es funktioniert.</p>
<p><em><strong>Über die Autoren</strong></em></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-21006" src="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2026/07/krapp.jpg" alt="Alexander Krapp" width="240" height="248" /></p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/in/alexanderkrapp/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Alexander Krapp</strong></a> ist Gründer &amp; AI Consultant der SOULSURF GmbH. Er begleitet Führungskräfte aus Recht, Medizin, Produktion und Kommunikation dabei, KI konkret einzusetzen — 17 Jahre digitale Beratung, direkt anwendbares KI-Sparring ohne Umwege. Kontakt: <a href="mailto:ai@soul-surf.com">ai@soul-surf.com</a></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-21007" src="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2026/07/ostner-225x300.png" alt="Andreas Ostner" width="225" height="300" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2026/07/ostner-225x300.png 225w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2026/07/ostner.png 240w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p><a href="https://www.linkedin.com/in/andreas-ostner-a05373328" target="_blank" rel="noopener"><strong>Andreas Ostner</strong></a> ist AI Consultant &amp; Sparring-Partner der SOULSURF GmbH. Er bringt Expertise aus mittelständischen Unternehmen mit, wo KI-Use-Cases bereits konkret umgesetzt wurden — kombiniert mit internationaler Projekterfahrung aus 7 Jahren bei Siemens. Kontakt: <a href="mailto:a.ostner@soul-surf.com">a.ostner@soul-surf.com</a></p>
<p>SOULSURF begleitet bayerische Mittelstandsbetriebe beim praxisnahen KI-Einstieg — mit europäischem Hosting und ohne US-Abhängigkeit. Weitere Informationen: <a href="http://www.soul-surf.com/ki/">www.soul-surf.com/ki/</a></p>
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