Vom 19. bis 21. Mai 2026 verwandelt sich ganz Bayern in eine pulsierende Denkfabrik für die Wirtschaft von morgen. Bei den diesjährigen Bayerischen Gründungstagen steht das Unternehmertum drei Tage lang im Rampenlicht, um dem wirtschaftlichen Nachwuchs eine reichweitenstarke Bühne zu bieten. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie setzt gemeinsam mit seiner zentralen Initiative Gründerland Bayern ein unübersehbares Zeichen für Aufbruchstimmung. In enger Zusammenarbeit mit einem landesweiten, schlagkräftigen Partnernetzwerk lädt das Ministerium zu rund 60 komplett kostenfreien Veranstaltungen ein. Die Initiative richtet sich an alle, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen wollen, bereits mitten in der Aufbauphase stecken oder eine etablierte Firma im Zuge einer Nachfolge übernehmen möchten. Das übergeordnete Ziel der Aktionstage ist es, den Gründergeist von der Oberpfalz bis ins Allgäu sichtbar zu machen, Barrieren abzubauen und wichtige Innovationsimpulse für den gesamten Wirtschaftsstandort zu setzen.
Breites Programmangebot vom Workshop bis zur Großmesse
Das Veranstaltungsprogramm zeichnet sich durch eine enorme thematische Bandbreite aus, die exakt auf die unterschiedlichen Phasen einer Unternehmensphase zugeschnitten ist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein dichter Mix aus interaktiven Praxis-Workshops, inspirierenden Podiumsdiskussionen und kreativen Hackathons, bei denen innovative Lösungsansätze für die Herausforderungen von morgen erarbeitet werden. Darüber hinaus bieten Gründermessen und informelle Netzwerktreffen die perfekte Plattform, um sich auf Augenhöhe auszutauschen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und das eigene Vorhaben vor potenziellen Partnern oder Investoren zu präsentieren.
Das Programm erstreckt sich über den gesamten Freistaat und setzt starke regionale Akzente. Zu den besonderen Publikumsmagneten gehört in diesem Jahr die traditionsreiche Startup Demo Night in München, auf der junge Unternehmen ihre Prototypen einem breiten Publikum vorstellen. In Augsburg lädt das Open Community Meetup zum branchenübergreifenden Networking ein, während die Gründungsmesse Aschaffenburg als regionaler Knotenpunkt fungiert. Wer sich gezielt für das Thema Unternehmensübernahme interessiert, findet in Neu-Ulm mit dem Format „Dein Shortcut ins Unternehmertum“ maßgeschneiderte Beratung zur Existenzgründung und Betriebsnachfolge. Das Spektrum deckt somit den gesamten Lebenszyklus eines Unternehmens ab – von der allerersten Ausarbeitung des Businessplans bis hin zum erfolgreichen Exit.
Bayern festigt Spitzenposition im Start-up-Ranking
Die Aktionstage unterstreichen die starke Position, die sich der Freistaat im nationalen Vergleich erarbeitet hat. Bayern agiert als deutscher Spitzenreiter bei den Start-up-Gründungen und konnte diese Führungsposition im vergangenen Jahr weiter festigen. Beeindruckende Zahlen untermauern diesen Erfolg: Allein im Vorjahr wurden im Freistaat 785 Start-up-Neugründungen registriert. Insgesamt verzeichnet das Land 4.406 aktive Start-ups, die durch ein massives Finanzierungsvolumen von rund 3,3 Milliarden Euro gestützt werden. Damit positioniert sich Bayern im bundesweiten Vergleich auf dem ersten Platz.
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betont, dass diese Spitzenwerte das direkte Resultat einer langfristig angelegten, verlässlichen Wirtschaftspolitik sind. Das Gründungsökosystem im Freistaat zeichne sich durch eine lückenlose Unterstützungskette aus. Die bayerische Landespolitik greift jungen Unternehmen gezielt mit passgenauen Förderprogrammen unter die Arme. Moderne digitale Gründerzentren im ländlichen Raum wie in den Ballungszentren, professionelles Coaching sowie eine umfassende strategische Beratung bieten Gründern von Beginn an die notwendige Infrastruktur.
Starkes Netzwerk sichert langfristigen Erfolg
Hinter diesem Erfolg steht das dichte Netzwerk der Initiative Gründerland Bayern. Als zentrale Anlaufstelle des Wirtschaftsministeriums bündelt die Initiative die Kompetenzen von über 350 Partnern aus dem gesamten Freistaat. Hier arbeiten Hochschulen, forschungsnahe Einrichtungen, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Finanzierungsinstitutionen sowie kommunale Wirtschaftsförderungen Hand in Hand. Dieses Ökosystem stellt sicher, dass wertvolles Know-how und frisches Kapital genau dort ankommen, wo neue Arbeitsplätze entstehen und die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft nachhaltig gesichert wird.



