Familienfreundlichkeit ist längst ein wichtiger Standortfaktor und verschafft Unternehmen erhebliche Wettbewerbsvorteile. Die Bayerische Staatsregierung unterstützt dieses Engagement. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und die bayerische Arbeitsministerin Ulrike Scharf rufen zu Bewerbungen für den Wettbewerb „Erfolgreich.Familienfreundlich.“ auf. Gesucht werden die 20 familienfreundlichsten Unternehmen im Freistaat.
Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Eine familienfreundliche Unternehmenspolitik ist eine kluge Investition in die Zukunftsfähigkeit des eigenen Betriebs. Motivation und Produktivität steigen, wenn Beruf und Familie zusammenpassen. Arbeitnehmer bleiben solch einem Betrieb treu. Arbeitgeber wiederum finden leichter neues Personal, wenn sich das herumspricht – im Wettbewerb um Fachkräfte ein wertvoller Vorsprung. Wer also Familien stärkt, stärkt auch unseren Wirtschaftsstandort.“
Arbeitsministerin Ulrike Scharf: „In Zeiten des Fachkräftemangels ist Familienfreundlichkeit ein entscheidender Baustein, um Personal zu gewinnen und langfristig zu binden. Wir suchen Unternehmen und Betriebe, die Familienfreundlichkeit leben und maßgeschneiderte Lösungen für ihre Mitarbeitenden bieten. Größe, Branche oder Standort sind dafür nicht entscheidend, sondern die gelebte Alltagskultur. Für über 80 Prozent der Beschäftigten sind familienfreundliche Arbeitgebende wichtig – unabhängig von eigenen Betreuungsverpflichtungen. Eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf kommt Betrieben und Beschäftigten gleichermaßen zugute. Insbesondere im Hinblick auf den demografischen Wandel wird dieser Aspekt noch wichtiger werden.“
Am Wettbewerb teilnehmen können Unternehmen und Betriebe jeglicher Größe mit Sitz in Bayern, einschließlich privatwirtschaftlich organisierter Unternehmen der öffentlichen Hand. Der Wettbewerb findet 2026/2027 bereits zum sechsten Mal statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Bewerbung ist bis zum 30. Juni 2026 möglich. Die Preisverleihung wird im März 2027 stattfinden. Weitere Informationen finden sich auf der Seite des Familienpakts Bayern.



