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ISO 26000: CSR-Orientierungshilfe für Unternehmen

Veröffentlicht: 03.11.2014

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Die ISO 26000 formuliert als themen- und branchenübergreifender Standard für Corporate Social Responsibility (CSR) zahlreiche Handlungsempfehlungen zu Kernthemen gesellschaftlicher Verantwortung. Die Berliner adelphi GmbH, eine der führenden Institutionen für Politikanalyse und Strategieberatung, hat nun eine Orientierungshilfe für Unternehmen entwickelt, die sowohl den Umgang mit der internationalen Norm als auch die Einführung passender CSR-Maßnahmen erleichtert.

Die ISO 26000 wird als freiwilliger CSR-Standard mit Leitfadencharakter auf politischer Ebene anerkannt. Angesichts ihrer mehr als 600 Empfehlungen wuchs der Bedarf nach einer Orientierungshilfe, mit der international tätige Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten überprüfen und an ihren jeweiligen Kontext anpassen können.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und des Umweltbundesamtes (UBA) hat adelphi eine solche Orientierungshilfe erstellt. Die Publikation mit dem Titel „Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen“ informiert erstmals umfassend zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) und bietet praktische Anleitungen für die Festlegung von Berichtsgrenzen und zur Veröffentlichung praxisnaher, nutzerfreundlicher Informationen zu sämtlichen CSR-relevanten Themen und Kennzahlen.

Publikation bietet mittelständischen Betrieben Hintergründe und Vorschläge zur Umsetzung des ISO-Standards

Die Publikation richtet sich vor allem an international tätige, mittelständische Unternehmen, die prüfen und gegenüber Kunden, Lieferanten und anderen Anspruchsgruppen kommunizieren möchten, wie sich ihre bisherigen Nachhaltigkeitsaktivitäten vor dem Hintergrund der ISO-26000-Empfehlungen einordnen lassen.

Die Orientierungshilfe unterstützt Unternehmen bei der optimalen Nutzung des gesamten Spektrums an Nachhaltigkeitskennzahlen, zum Beispiel an den Kernindikatoren des Gemeinschaftssystems für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung der Europäischen Union (EMAS). Dabei konzentriert sie sich auf tatsächlich messbare Kriterien und liefert dazu passgenaue Möglichkeiten zur Operationalisierung.

Neben der Analyse und den Experteninterviews gehörte auch eine Workshopdiskussion zu den Bestandteilen des Vorhabens für BMUB und UBA. In allen drei Phasen hatte sich gezeigt, dass die neue Orientierungshilfe – angesichts der Fülle von unternehmensspezifischen Ausprägungen zum Umgang mit gesellschaftlicher Verantwortung – keine allumfassende Handlungsanleitung für den Umgang mit den ISO-26000-Empfehlungen sein kann. Vielmehr erläutert sie Hintergründe, zeigt mögliche Ansätze auf und macht Vorschläge, wie Unternehmen die Empfehlungen des ISO-Standards erfolgversprechend umsetzen können.

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Bildnachweis: Rudolpho Duba, pixelio.de


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