Kryptowährungen als alternative Investitionsform

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Sind Kryptowährungen jetzt im Mainstream angekommen?

Kryptowährungen als alternative Investitionsform

Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinspolitik bieten sich Kryptowährungen als alternative Investitionsformen an (Bild: Pixabay).

Vor rund einem Jahrzehnt waren Kryptowährungen nur einem Bruchteil von Computernerds ein Begriff. Die Mehrheit hat mit Begriffen wie „Bitcoin“, „Blockchain“ oder „digitale Währung“ nichts anfangen können. Heute sieht die Sache anders aus: Der Bitcoin hat in den letzten Jahren, auch aufgrund der überaus einzigartigen Kursentwicklungen, ausgesprochen viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen können und wird wohl in naher Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen.

Kann man also sagen, dass die Kryptowährungen nun endgültig im Mainstream angekommen sind? Auch wenn die technischen Details für viele Krypto-Sympathisanten noch immer absolutes Neuland darstellen, so sind es am Ende die verschiedenen Möglichkeiten, die dafür sorgen, dass das Interesse an den Kryptowährungen steigt. Denn hier handelt es sich nicht nur um digitale Währungen, sondern unter anderem auch um Spekulationsobjekte.

Inflation sorgt für einen Kaufkraftverlust

Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank, die schon seit mehreren Jahren verfolgt wird und sich in eine Nullzinspolitik verwandelt hat, wird wohl in naher Zukunft fortgesetzt werden. Noch gibt es keinerlei Hinweise, dass es hier zu einer Trendumkehr kommt. Wenn nämlich von „Strafzinsen“ geredet wird, dann ist man weit weg von einem Anstieg der Zinsen – und somit ist es noch immer brandaktuell, dass Anleger nach Alternativen Ausschau halten müssen.

Wer nämlich für die Zukunft vorsorgen möchte, der muss sich gegen traditionelle Produkte entscheiden. Ganz egal ob Sparbuch, Tagesgeld oder Lebensversicherung – klassische Produkte, die vor wenigen Jahren noch bedenkenlos empfohlen werden konnten, bringen heutzutage keine Gewinne mehr. Da sich die Zinssätze bei derartigen Veranlagungen bei unter 1,0 Prozent bewegen, kommt es sogar zu einem Kaufkraftverlust. Denn die Inflation frisst nicht nur die Zinsen, sondern lässt auch den Wert des Geldes weniger werden.

Warum der Bitcoin in die Mitte der Gesellschaft gerückt ist

Sollte man lieber in Aktien, Rohstoffe oder in Kryptowährungen investieren? Entscheidet man sich für den Kryptomarkt, so ist es ratsam, nur frei zur Verfügung stehendes Geld zu investieren. Denn auch dann, wenn man etwa über Cryptosoft investiert, können Verluste nie ausgeschlossen werden. Warum? Weil der Kryptomarkt ausgesprochen volatil ist.

Anfang 2017 lag der Bitcoin bei 1.000 US Dollar. Innerhalb weniger Monate kletterte der Kurs dann auf  10.000 US Dollar – Mitte Dezember 2017 kratzte die Kryptowährung an der 20.000 US Dollar-Grenze. Ein Allzeithoch, das bis heute nicht mehr erreicht werden konnte. Anfang Januar folgte dann der Absturz: Der Bitcoin stürzte auf 10.000 US Dollar ab – Anfang 2019 lag der Bitcoin bei 3.000 US Dollar. Aber nicht nur der Bitcoin hat einen enormen Wertverlust verbuchen müssen – der gesamte Kryptomarkt ist eingebrochen.

Im Frühjahr 2019 folgte dann das Comeback: Zwischen Februar und Juni kletterte der Bitcoin auf fast 14.000 US Dollar – um dann wieder einen Absturz zu erleben. Ende November 2019 rutschte der Bitcoin sogar für kurze Zeit unter die 7.000 US Dollar-Marke.

Folgt man den aktuellen Prognosen, so ist jedoch ein neuerliches Comeback der Kryptowährungen möglich. Vor allem werden hier dem Bitcoin gute Chancen zugerechnet. Denn viele Analysten sehen den Bitcoin bereits bei über 20.000 US Dollar – mitunter sogar schon im Bereich der 100.000 US Dollar.

Sind Kryptowährungen im Mainstream angekommen?
(Bild: Pixabay)
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