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Das Finanzierungsklima für Startups wird weltweit schlechter. (Foto: www.einstellungstest-polizei-zoll.de/pixelio.de)

Bayern wird für Startups immer attraktiver

Veröffentlicht: 04.11.2015

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Berlin, Hamburg, Köln… meistens denkt man wohl eher an diese Orte, wenn es um die deutsche Startup-Szene geht. Dabei ist gerade Bayern im Aufschwung, was die Startup-Branche angeht. Denn hier gibt es viel Kapital für die neuen Gründer. Das Bayerische Finanzierungsnetzwerk BayStartUP verzeichnete im Zeitraum seit Oktober 2014 den höchsten Betrag seit Jahren bei unterstützten Finanzierungen in der Seedphase und für erste Wachstumsschritte. Dabei handelt es sich um rund 37,8 Millionen Euro. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner zeigt sich sehr erfreut über diese Entwicklung: „Ich will, dass Bayern für Startups die erste Wahl wird. Hierfür brauchen wir neben einer aktiven Gründerszene vor allem Finanzierungsmöglichkeiten. Die hervorragende Entwicklung des Finanzierungsnetzwerkes von BayStartUP zeigt, dass wir mit unseren vielfältigen Maßnahmen auf dem richtigen Weg sind.“

„Das Engagement der Business Angels ist bemerkenswert“

Insgesamt 49 Technologie Startups konnten ihre Finanzierung in den vergangenen 12 Monaten mit Unterstützung durch das BayStartUP Finanzierungsnetzwerk sichern. Vor allem Business Angels und Family Offices, die ihr privates Kapital einsetzen und so Start-Ups aktiv unterstützen, spielen bei dem Finanzierungshoch eine große Rolle. „Das Engagement der Business Angels ist bemerkenswert. Diese vermögenden Privatpersonen mit unternehmerischen Hintergrund erkennen zunehmend die Chancen, die Bayerns Startups bieten. Bayern mag im Bereich Wagniskapital nicht an die zum Beispiel in den USA von großen Fonds investierten Summen heranreichen, aber die wachsende Business Angel-Szene schafft quasi einen neuen Kapitalmarkt vor allem in den sehr frühen Startup Phasen. Und Kapital ist ausreichend vorhanden in Deutschland.“, so Dr. Carsten Rudolph, Geschäftsführer von BayStartUP.

Gefördert wird die bayerische Gründerszene auch durch regelmäßige Wettbewerbe. Dabei entstehen immer neue Geschäftsideen, meist basierend auf modernen Technologien. „In der Wettbewerbs-Saison 2015 haben wir mit über 390 Teilnehmer-Teams fast die Zeiten vor dem Einbruch der Startup Szene um die Jahrtausendwende erreicht und das bei deutlich höherer Qualität. Hinzu kommen rund 200, die nicht über die Businessplan Wettbewerbe zu uns kommen.“, so die Bilanz von Dr. Carsten Rudolph. „Der ‚Nachschub‘ an Startups in Bayern ist ausreichend vorhanden. Zusammen mit einem engagierten Kapitalmarkt also beste Voraussetzungen.“

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