Mit der Kampagne „Elternstolz“ wird darauf aufmerksam gemacht, dass auch eine „Karriere mit Ausbildung“ erstrebenswert ist. (Foto: einstellungstest-polizei-zoll.de / pixelio.de)

Kampagne: „Ausbildung macht Elternstolz“

Veröffentlicht: 24.11.2015

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Eltern haben den größten Einfluss auf die Berufswahl ihrer Kinder. Sie bestimmen im Wesentlichen die Wahl der Schulart und sie entscheiden letztendlich darüber mit, ob ihre Kinder eine Berufsausbildung beginnen oder ein Studium anstreben. Mit der Kampagne „Elternstolz“ machen das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, die bayerischen IHKs und die bayerischen Handwerkskammern erstmals gemeinsam darauf aufmerksam, dass auch eine „Karriere mit Lehre“ erstrebenswert ist und Eltern darauf stolz sein können, wenn ihre Kinder den dualen Berufsbildungsweg einschlagen.

Staatsministerin Ilse Aigner machte bei der Vorstellung der Kampagne am 18. November 2015 im Verkehrszentrum des Deutschen Museums in München deutlich, wie vielfältig die Chancen der beruflichen Aus- und Weiterbildung seien. Aigner: „Eine gute Berufsausbildung ist einem Studienabschluss mindestens gleichwertig. Wer einen Beruf von Grund auf lernt und sich kontinuierlich weiterbildet, ist für die Zukunft bestens gerüstet. Dafür wollen wir gemeinsam werben. Elternstolz bietet eine hohe Motivationsgrundlage für Jugendliche, sich für eine Berufsausbildung zu entscheiden. Und da setzen wir mit unserer Kampagne an.“

Wirtschaftsministerium, IHKs und Handwerkskammern werben gemeinsam für berufliche Ausbildung

Der Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK) Dr. Eberhard Sasse betonte: „Die Lernorte für eine erfolgreiche Ausbildung sind unsere Betriebe und unsere Berufsschulen. Hier treffen sich Theorie und Praxis, was auch international als Erfolgsfaktor gilt. Jeder Jugendliche kann seinen Neigungen entsprechend lernen. Das macht den Aufstieg in leitende Funktionen bis hin zur Selbstständigkeit möglich. So findet jede und jeder eine Entwicklungsperspektive und einen Platz in der Gesellschaft.“

Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern Georg Schlagbauer erklärte: „Wir möchten mit der Kampagne auch zeigen, dass das gerne gezeichnete Schreckensszenario, wonach ohne Abitur und Studium der ökonomische und gesellschaftliche Abstieg droht, schlicht und ergreifend falsch ist und noch dazu die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft massiv gefährdet! Mit einer Berufsausbildung bekommt gerade im Handwerk jeder die Chance, gemäß seinen individuellen und persönlichen Neigungen und Fähigkeiten, erfolgreich ins Berufsleben zu starten.“ Bei der Suche nach Berufsnachwuchs bemühe sich das Handwerk im Übrigen um alle Jugendlichen. 2014 seien im bayerischen Handwerk junge Menschen aus rund 120 Nationen ausgebildet worden.

„Es muss nicht immer Abitur und Studium sein“

Die Kampagne „Elternstolz“ wirbt in echten Testimonials, mit Eltern, die froh über die Berufsausbildung ihrer Kinder sind. Auf Plakaten, im Kino und im Radio wird ab Februar 2016 unter dem Slogan „Ausbildung macht Elternstolz“ gezeigt, welche Zukunftschancen und wie viel Freude eine berufliche Aus- und Weiterbildung bieten können.

Unter www.elternstolz.de können sich stolze Eltern gemeinsam mit ihren Kindern in Berufsbildung als Gesichter der Kampagne bewerben. Jedes ausgewählte Teilnehmerpaar erhält neben den Fotos des Shootings und den Plakaten einen 500-Euro-Gutschein für einen Urlaub in Bayern.

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