headkeeping – Eine Methode zur langfristigen Bindung von Fachkräften in klein- und mittelständischen Unternehmen

Veröffentlicht: 01.04.2013

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headkeepingHalten Sie schon oder jagen Sie noch?
Welche Methoden haben Sie als Unternehmer oder Unternehmerin bereits ausprobiert, um Ihren Nachwuchs und Ihre bestehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Bord zu halten? Welche Strategien haben Sie angewandt, um Ihr Know-How zu sichern? Haben Sie es schon einmal mit headkeeping versucht?
Sie arbeiten mit Menschen zusammen. Und Menschen haben Bedürfnisse. Diese gehen meist hinaus über finanzielle Sicherheit, Anerkennung für ihre Leistung oder Statussymbole. Menschen wünschen sich Respekt. Respekt vor ihren Belangen und Bedürfnissen. Doch wie kann einem Menschen gegenüber Respekt entgegengebracht werden? Meiner Meinung nach vor allem durch Zuhören. Respekt schafft Vertrauen und dies wünschen Sie sich als Arbeitgeber von ihren Arbeitnehmern und umgekehrt. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. An diesem Punkt setzt headkeeping an.

Was heißt headkeeping und welchen Nutzen bietet headkeeping?
headkeeping unterstützt das Erhalten und Binden von Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Auszubildenden an das Unternehmen. headkeeping wird die unnatürliche Fluktuation eindämmen, die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen und Ausfallzeiten reduzieren. Das bedeutet nicht, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für ihr Leben zwanghaft an einem Unternehmen festhalten. Es geht darum, dass diese nicht aus unklaren, nicht nachvollziehbaren Gründen das Unternehmen verlassen. Darüber hinaus sollen Sie als Unternehmer oder Unternehmerin für sich mittel- und langfristige Planungssicherheit gewinnen.

Wie funktioniert headkeeping?
Eine externe, für Kommunikationsthemen, Personalthemen und soziale Kompetenztrainings ausgebildete Person bietet eine innerbetriebliche „offene Sprechstunde“ an. In dieser Sprechstunde können sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit dem headkeeping – Berater über Themen austauschen, die sie beschäftigen. Der headkeeping – Berater fungiert als Vertrauensperson. Als externe Person verfügt er über Abstand und Neutralität und wird schneller von der Belegschaft akzeptiert. Unter strenger Wahrung der Vertraulichkeit werden daraus unternehmensspezifische Methoden und Maßnahmen zur Vermeidung der Fluktuation entwickelt.
Über die „offene Sprechstunde“ hinaus nimmt sich dieselbe Person neuem Personal an und begleitet dieses über die Probezeit hinweg. Hiermit soll ein unvorhergesehener Abgang der Fachkraft vor Ablauf der Probezeit vermieden werden.

Welche Besonderheiten bietet headkeeping?
Die Vertraulichkeit ist ein besonders wichtiger Aspekt. Der headkeeping – Berater ist als neutrale und unparteiische Person tätig und hat der Geschäftsleitung gegenüber kein Mandat über die Inhalte der einzelnen Gespräche Bericht zu erstatten.
Jedes Unternehmen hat eine andere Kultur und hat andere Wünsche bei der Umsetzung. headkeeping funktioniert wie ein Werkzeugkasten und verfügt über eine Vielfalt an Techniken und Tools, welcher Ihre individuellen Kundenwünsche berücksichtigt.

Fazit
Gerade klein-und mittelständische Unternehmen können es sich nicht leisten auf Ihre Fachkräfte zu verzichten. Darum sollten Sie in die Erhaltung Ihrer bestehenden Arbeitskräfte investieren. Dies ist finanziell rentabler, als eine neue Fachkraft zu suchen oder eine Stelle längerfristig nicht besetzen zu können.

Über die Autorin
Die Methode headkeeping wurde von Anita Feuchtinger entwickelt. Sie lebt in München, ist Marketing-Kommunikationswirtin, Betriebswirtin und Mediatorin und verfügt über langjährige Erfahrung im Personalwesen. Nähere Informationen zu headkeeping erfahren Sie unter www.headkeeping.com.

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