Mittelstand in Bayern
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Warum sich Qualität im Arbeitsalltag immer auszahlt

Zumeist ist es der Mittelstand, der die Krisen am härtesten spürt und die Dinge ausbaden muss. Das ist nicht nur in aktuellen Zeiten der Fall, die Geschichte beweist, dass es tatsächlich schon beinahe immer so war.

So wundert es niemandem, wenn sich auch heute wieder die meisten Unternehmen aus dem Mittelstand die Frage stellen, wie sie am besten Kosten sparen. Das kann schneller als gedacht zu einer existenziellen Frage werden. Denn selbst, wenn erkannt wurde, dass es unbedingt Sparmaßnahmen braucht, bedeutet das noch lange nicht, dass diese automatisch zu den gewünschten Ergebnissen führen.

Eine Energiekrise als massive Belastung verlangt nach einem schnellen Handeln. Bedauerlicherweise führt der zeitliche Druck in vielen Fällen dazu, dass falsche Entscheidungen getroffen werden. Das liegt zumeist daran, dass es vielen Unternehmern während der Krise schwerfällt, sich eine erfolgreiche Zeit und damit die Zukunft nach der Überwindung der schweren Zeiten vorzustellen.

Investitionen noch klüger als zuvor tätigen

Damit ein Unternehmen wächst oder zumindest in Zeiten einer Krise fortbesteht, müssen Investitionen getätigt werden. Genau diese sind der springende Punkt. In Zeiten, in denen das Geld knapp ist, werden gerne wichtige Dinge, wie Werkzeug oder Produktionsmaterial, möglichst günstig eingekauft. Die erwarteten Erfolge treten auf diese Weise oft schnell ein, nur halten diese selten lang. Ein Niederhubwagen von Linde zeigt, wie Investitionen in der Krise richtig anzugehen sind. Wer sich entweder im eigenen Unternehmen oder bei der Konkurrenz umsieht, der sieht dort auf den ersten Blick die Dinge, auf die seit vielen Jahren Verlass ist und die damit das Rückgrat für den Erfolg bilden. Wer kurzfristig sparen möchte und dabei auf mindere Qualität setzt, der verlängert die Krise und die prekäre Situation nur, denn nach überraschend kurzer Zeit fallen die gleichen Investitionen erneut an.

Verabschiedet der Landtag ein Digitalgesetz, das für Arbeitgeber eine wichtige Rolle spielt, so muss das gerade in einer Phase der Stagnation als eine Chance betrachtet werden. Eine Initiative für mehr Erfolg im Onlinehandel bietet sich gerade in Zeiten an, in denen das Geschäft nicht auf Hochtouren läuft. Immer, wenn neue Technologien in den Alltag eingebunden werden, verlangt das nach einer Phase der Eingewöhnung, die während normaler Zeiten zumeist zu Fehlern und damit zu Einbußen im Umsatz führt.

Auf noch mehr Qualität und Langlebigkeit achten

Gerade in harten Zeiten zeigt sich, wie stark ein Unternehmen ist. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um einen kleinen Mittelständler mit wenigen Angestellten oder um einen Großkonzern handelt. Wenn die Kunden genau darauf achten, wofür Geld ausgegeben wird, müssen die angebotenen Produkte und Dienstleistungen in der Qualität gesteigert werden.

Das nachhaltige Investieren in Krisenzeiten darf ruhig im übertragenen Sinn verstanden werden. Gerade, wenn einem plötzlich etwas mehr Zeit zur Verfügung steht, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um das Unternehmen für die erfolgreiche, kommende Zeit zu rüsten. Kommen tut diese garantiert, denn wie sämtliche Dinge im Leben richtet sich auch die Wirtschaft nach den immer gleichen, wiederkehrenden Zyklen. Um wie ein Rennfahrer mit einem Vorteil, einem Vorsprung gegenüber der Konkurrenz, wieder ins Rennen zu gehen, muss in der sprichwörtlichen Boxengasse alles richtig gemacht werden. Das bedeutet nichts anderes, als in sämtlichen Bereichen auf die Qualität zu setzen.

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