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Mittelstand in Bayern

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Befragung zu zukünftigen EU-Förderschwerpunkten in Bayern

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Von den EU-Geldern für die regionale Strukturförderung profitiert auch Bayern (Bild: pixabay)

Das bayerische Wirtschaftsministerium hat eine Onlinebefragung zur künftigen Verwendung von EU-Fördermitteln in Bayern gestartet. Konkret geht es dabei um die Aufstellung der Gelder des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) für die Periode von 2021 bis 2027.

Der EFRE ist Teil der europäischen Kohäsionspolitik. Ihr Ziel ist es, die Lebensbedingungen in den verschiedenen europäischen Regionen durch Investitionen zu verbessern und anzugleichen. Die dafür notwendigen Finanzmittel stellt die EU über verschiedene Struktur- und Investitionsfonds bereit – wie z.B. dem EFRE. EFRE-finanzierte Maßnahmen sollen dazu beitragen, den wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt durch Ausgleich der wichtigsten regionalen Ungleichgewichte zu stärken und Regionen für die Herausforderungen der Zukunft zu rüsten.

Bürger, Unternehmen, Verbände und Kommunen haben noch bis zum 30. September 2019 die Möglichkeit, sich zu den möglichen Schwerpunkten des EFRE-Programms in Bayern zu äußern. „Wir wollen auch künftig mit dem EFRE in Bayern viel erreichen, dafür ist die Einbindung der Öffentlichkeit ein wichtiger Erfolgsfaktor“, erklärte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger dazu.

EU fördert auch starke Regionen

Nicht nur strukturschwache Regionen profitieren von den EFRE-Fördergeldern – auch starke Regionen können sich mit ihrer Hilfe weiter verbessern. In der aktuellen Förderperiode 2014 bis 2020 erhält Bayern insgesamt knapp 495 Millionen Euro an EFRE-Mitteln. Mit diesen Mitteln kann der Freistaat Investitionen von etwa 1,4 Milliarden Euro in Innovation, in die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) oder in den Klimaschutz anstoßen.

Auch Investitionen für den Mittelstand werden gefördert

Auch zukünftig soll der Großteil der Gelder für Zwecke wie Forschung und Innovationsförderung, die Unterstützung von KMU sowie Klimaschutz und nachhaltige Stadtentwicklung verwendet werden. Wie hier die individuellen Prioritäten gesetzt werden sollen, können die Teilnehmer der Onlinebefragung mittelbar beeinflussen. Die Ergebnisse der Onlinebefragung werden voraussichtlich im November vom bayerischen Wirtschaftsministerium veröffentlicht.

Aiwanger forderte die Bundesregierung auf, sich in Brüssel weiter massiv dafür einzusetzen, dass alle Regionen in Europa angemessen mit Mitteln des EU-Strukturfonds ausgestattet werden. „Die EU-Regionalförderung ist einzigartig, sie ermöglicht Zukunftsinvestitionen in ganz Europa. Sie ist daher ein unverzichtbarer Bestandteil des gemeinsamen europäischen Engagements für die Menschen vor Ort“, sagte der Minister.

Aktuelle EU-Projekte in Bayern über Bürgerinfo einsehbar

Die Europäische Kommission hatte im Mai 2018 ihre Vorschläge für den nächsten Finanzrahmen der EU für die Zeit von 2021 bis 2027 vorgelegt, darin war auch die Planung der EFRE-Fördermittel enthalten. Eine aktuelle Bürgerinfo zeigt den derzeitigen Stand der Programmumsetzung und erläutert anhand von Beispielen, welche Projekte mit Hilfe der EFRE-Mittel in Bayern bereits realisiert werden.

Die Onlinebefragung zur Zukunft der EFRE-Mittel in Bayern finden Sie unter efre-bayern.de/nach2020, die Bürgerinfo zu bisherigen Projekten finden Sie unter efre-bayern.de/buergerinfo.

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