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August 2019: Arbeitslosenquote in Bayern steigt an

Arbeitsmarkt

Die Internationale Politik wirkt sich auch auf den bayerischen Arbeitsmarkt aus (Bild: pixabay)

Ersten Experteneinschätzungen zufolge ist die Arbeitslosenquote in Bayern im August leicht angestiegen. Dennoch wird sich der Arbeitslosenanteil mit einer Quote von 2,9 Prozent noch unter der Drei-Prozent-Marke bewegen. Laut Aussagen des Arbeitsministeriums in München wird die absolute Zahl an Arbeitslosen somit geringer als 220.000 sein.

Eine steigende Arbeitslosenquote ist im August normal

Eine Analyse des Vormonats Juli verrät, dass in diesem Monat im Bundesland Bayern etwa 202.600 Menschen ohne Job gewesen sind. Das bedeutete, dass die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr seit 2014 erstmals wieder angestiegen war. Zudem gilt der August bekanntermaßen als Monat, in dem saisonbedingt die Arbeitslosigkeit ansteigt. Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung ist die Urlaubszeit. Zudem melden sich in diesem Zeitraum viele Schulabgänger als arbeitslos, da sie zu diesem Zeitpunkt noch keinen Job oder eine Lehrstelle gefunden haben.

Internationale Ereignisse wirken sich auch auf den nationalen Arbeitsmarkt aus

Ein weiterer ausschlaggebender Faktor für diese Entwicklung ist der konjunkturelle Wandel. Ereignisse wie die Auseinandersetzungen zwischen den USA und China oder mit dem ungeregelten Brexit einhergehende Unstimmigkeiten wirken sich auch auf die deutsche Wirtschaft aus. Deshalb geht diese Entwicklung auch am deutschen Arbeitsmarkt nicht spurlos vorüber.

Auftragsrückgänge im Maschinenbau

Ein typisches Beispiel ist der Maschinenbau. In dieser Branche stehen aktuell Auftragsrückgänge auf der Tagesordnung. Außerdem machen sich die Auswirkungen in der Automobilbranche bemerkbar – einem der Leitsektoren in Bayern. Unternehmen richten ihren Fokus zunehmend darauf, nur für die nahe Zukunft zu planen und keine allzu großen Risiken einzugehen. Außerdem liegt schon jetzt auf der Hand, dass ein Wandel in Richtung Elektromotoren ebenfalls personelle Veränderungen nach sich zieht.

Kein Grund zur Sorge

Dennoch ist diese Entwicklung kein größerer Grund zur Sorge. Schließlich herrscht in vielen Branchen nach wie vor ein Überangebot an offenen Arbeitsplätzen. Beispielsweise fällt es IT Experten gewiss nicht schwer, dank der Vielzahl für freie IT Stellenangebote München einen passenden Job zu finden. Diese Branche ist nur ein Beispiel dafür, dass viele Konzerne wie Wirtschaftsunternehmen ein wesentlich größeres Problem haben. Es mangelt diesen Betrieben schlichtweg an genügend qualifiziertem Personal. Diesem Mangel könnten Unternehmen beispielsweise mit einer Qualifizierungsoffensive entgegenwirken, unter anderem im Segment der Digitalisierung.

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