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Unternehmen beteiligen sich an Klimastreik

Streik für Klima

Der Klimawandel schreitet unleugbar voran (Bild: pixabay)

Schmelzende Polkappen, verheerende Dürren, Städte verhüllt von Smog oder sich immer weiter ausbreitende Wüsten – der Klimawandel ist in vollem Gange und inzwischen für jeden sichtbar. Die Politiker reagieren zwar, doch ob die bisher beschlossenen Maßnahmen ausreichen, um die hoch gesteckten Ziele zu erreichen, bleibt zumindest fraglich. Zusammen mit Fridays for Future wollen nun auch viele Unternehmer ein Zeichen für mehr Klimaschutz setzen.

Unternehmen rufen zum Streik auf

Seit dem 20. August 2018 (die 15-jährige Greta Thunberg streikt erstmals für mehr Klimaschutz) protestieren Schüler und junge Erwachsen im Rahmen Fridays for Future jeden Freitag für mehr und konsequentere Maßnahmen gegen den Klimawandel. Zunehmend setzen sich nun auch immer mehr Unternehmer für diese Ziele ein. „Die Bundesregierung müsste viel mehr tun, um das Klima zu schützen“, kritisiert der aktuelle Delivery-Hero-Chef Niklas Östberg die Politik der Bundesregierung gegenüber dem „Handelsblatt“. Um ihre Forderungen zu bündeln haben sich viele Unternehmen inzwischen zu einer Initiative zusammengeschlossen und möchten am 20. September zusammen mit Fridays for Future für den Klimaschutz protestieren.

Entrepreneurs for Future

Mit der Initiative Entrepreneurs for Future wollen inzwischen über 2000 Unternehmen aus allen Branchen und verschiedenster Größe gegenüber der Politik ein deutliches Zeichen setzen. „Die jungen Menschen von Fridays for Future rütteln uns wach: Wir rasen in einem enormen Tempo auf eine Klimakrise zu, auch weil die Gesetze und Vorgaben der aktuellen Politik nicht ausreichen“, so Dr. Katharina Reuter von UnternehmensGrün, Bundesverband der grünen Wirtschaft. Auch der BVMW, Bundesverband mittelständische Wirtschaft, unterstützt die Ziele der Initiative.

Zentrale Forderungen

Nach eigenen Angaben verfolgen Entrepreneurs for Future acht Kernziele: Eine angepasst steigende CO²-Bepreisung für alle Sektoren, die Beschleunigung der Energiewende, Abschaffung klimaschädlicher Subventionen bis 2025, eine Mobilitätwende hin zu  nachhaltigerer Fortbewegung, eine klimafreundlichere Agrarpolitik, Forcierung der Kreislaufwirtschaft, Aufbau eines Klima-Innovationsfonds für etablierte Unternehmen und Startups, sowie bessere Klimaschutzgesetze durch die Politik.

Streiken gegen den Klimawandel

Am Freitag den 20. September, kurz vor dem UN-Klimagipfel in New York, möchten sich nun viele Unternehmen aus Deutschland dem weltweiten Prostest gegen die momentan Klimapolitik anschließen.  Um ihren Ansichten Nachdruck zu verleihen, werden einige Unternehmen beispielsweise an diesem Tag die Arbeit einstellen oder aktiv bei Friday for Future mitdemonstrieren.

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