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Wirtschaft begrüßt High-Tech-Offensive der bayerischen Regierung

Bild High Tech Offensive

Die bayerische Regierung plant umfangreiche Investitionen in Zukunftstechnologien und Forschung in den nächsten Jahren (Bild: Pixabay)

Nach der Ankündigung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, zwei Milliarden Euro in eine Forschungs- und High-Tech-Offensive zu investieren, zeigt sich die bayerische Wirtschaft erfreut. „Das breit angelegte Investitionsprogramm setzt viele richtige Akzente“, sagt beispielsweise IHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl.

Geld für Digitalbonus, Mobilfunk und Innovation

Mit den finanziellen Mitteln der Offensive sollen Innovationen im High-Tech Bereich vorangebracht werden. Neben der Fortsetzung des Förderprogramms „Digitalbonus Bayern“ soll Geld in den Mobilfunkausbau und in die Forschung fließen. Konkret sieht die Offensive der Staatsregierung neue Professuren, Forschungseinrichtungen und Studienplätze im Bereich Künstliche Intelligenz und Clean-Tech vor. „Der Freistaat hat die große Chance, durch diese Förderung noch mehr zum Magnet für Hightech-Start-Ups zu werden. Das gibt uns beste Voraussetzungen für die erfolgreiche Transformation ganzer Wirtschaftszweige durch die Zukunftstrends wie Industrie 4.0, Robotik und E-Mobilität“, so Gößl.

Der forcierte Ausbau des Mobilfunknetzes findet ebenfalls Zustimmung. Bei der Breitbandversorgung sei der Ausbaubedarf nach wie vor sehr groß. Einer der Hauptmotoren der Hightech Agenda Bayern wird neben dem Wissenschafts- das bayerische Wirtschaftsministerium sein. Allein für eine Mittelstandsoffensive mit den Themen Digitalfonds, Start-up-Fonds und Automobilfonds sieht das Programm hier 400 Millionen Euro vor. Der Automobilfonds beinhaltet Themen wie Qualifizierung, Technologieprojekte und Ladeinfrastruktur.

Bayerische Wettbewerbsfähigkeit soll weiter ausgebaut werden

Auch die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) begrüßt die Vorschläge des Bayerischen Ministerpräsidenten. Mit der Hightech Agenda Bayern leiste die Staatsregierung einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Bayern. „Wir sehen die insgesamt zwei Milliarden Euro sehr gut angelegt“, so vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Sehr wichtig sei das klare Signal für den Automobilstandort Bayern. Gerade die Künstliche Intelligenz spiele eine entscheidende Rolle in der digitalen Transformation und habe das Potenzial, Wirtschaft und Gesellschaft tiefgreifender zu verändern als alle anderen technologischen Entwicklungen unserer Zeit. „Wir begrüßen es daher besonders, dass die Bayerische Staatsregierung hier einen ihrer Schwerpunkte legen will“, so Brossardt weiter.

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