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Mit Start-ups zur Energiewende

Die innovativen Ideen von Start-ups sind für die Energiewende unbedingt notwendig. Dieser Meinung ist auch Hubert Aiwanger, bayerischer Ministerpräsident und stellvertretender Ministerpräsident. Er gab am 10. Oktober 2022 die drei Gewinner des Energie Start-up Wettbewerbs bekannt, bei dem der Fokus dieses Jahr auf Technologien für ein klimaneutrales Bayern lag. Der Wettbewerb ist eine gemeinsame Initiative des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, der Bayern Innovativ GmbH mit dem Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B), der BayStartUp GmbH sowie der Bayernwerk AG, des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW) und der Verbund AG. Die drei Sieger haben zukunftsweisende Konzepte in den Bereichen Erneuerbare Energien, Wasserstoff oder Speicher entwickelt. Zu der Bedeutung der Start-ups für den Fortschritt in der Energiewende sagte Aiwanger: „Wir wollen fossile Brennstoffe so weit wie möglich auf erneuerbare Energien umstellen. Dafür brauchen wir auch neue und innovative Konzepte aus unserer Start-up-Szene. Ich freue mich deshalb sehr über die drei Gewinner und ihre Geschäftsmodelle. Sie haben uns mit ihrer Expertise voll überzeugt.“

 

Gewinne für grüne Energie

Auf der Startup Demo Night in der Münchner Tonhalle im Werksviertel waren verschiedene Start-ups vertreten, darunter die sechs Finalisten des Wettbewerbs, die ihre Entwicklungen präsentierten. Am Wettbewerb konnten Start-ups aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teilnehmen. Ziel war es Technologien zu entwickeln, die zu einer sicheren, bezahlbaren und nachhaltigen Energieversorgung in Bayern beitragen. Der Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gab im Anschluss die drei Gewinner bekannt: blueFLUX Energy aus Peißenberg (Landkreis Weilheim-Schongau), Reverion aus Eresing (Landkreis Landsberg am Lech) und Numbat aus Kempten.

 

Innovative Technologien für mehr Nachhaltigkeit

Die blueFLUX Energy AG holte den ersten Platz mit einem Verfahren zur Herstellung von nachhaltigem Wasserstoff durch regionale Bioabfall- und Klärschlammverwertung. Den zweiten Platz erreichte die Reverion GmbH, mit der Erfindung eines containerbasierten Kraftwerks für Biogas. Ihre Anlage kann außerdem grünen Wasserstoff sowie Methan erzeugen und ermöglicht dabei erstmalig kosteneffiziente, negative Kohlenstoffdioxid-Emissionen durch die Produktion von lagerfähigem CO2. Den dritten Platz belegte die Numbat GmbH, welche einen nachhaltigen Batteriespeicher mit integrierter Schnellladesäule präsentierte. Dieser lädt sich mit Ökostrom auf und hat eine Kapazität von 200 kWh. Außerdem soll die Ladesäule E-Autofahrern ein Aufladen von 80 Prozent innerhalb von 15 Minuten ermöglichen.

 

Förderung erneuerbarer Energien dringend notwendig

Die Förderung und der Ausbau erneuerbarer Energien ist unbedingt notwendig, um die angestrebten Klimaziele einzuhalten. Die Klimaschutzziele der Bundesregierung sehen eine Senkung der Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Jahr 1990 um 55 Prozent vor. Doch laut dem Umweltbundesamt muss der Ausbau mit Blick auf das 2030-Ziel deutlich steigen. Auch im Hinblick auf die steigenden Energiepreise und die aktuelle Gasknappheit stellen nachhaltige Energiequellen womöglich eine Lösung dar. Die Förderung solcher Projekte ist also in vielerlei Hinsicht eine Investition in die Zukunft.

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