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Lichtblick in dunklen Zeiten – Solidarität mit Europa

Ein Lichtblick in dunklen Zeiten - Solidarität mit Europa

Die Covid-19 Pandemie hat Europa und vor allem Italien hart getroffen und bedroht den Zusammenhalt Europas (Bild: Pixabay).

Bei allem Unmut über den Corona-Shutdown in Deutschland wird häufig vergessen, dass andere Länder wesentlich härter betroffen sind. So waren beispielsweise die Einschränkungen in Italien durch den Lockdown wesentlich massiver als bei uns. Damit einhergehende Probleme wie Armut oder häusliche Gewalt gegenüber Frauen fallen dabei häufig aus dem Fokus der öffentlichen Wahrnehmung, die inzwischen von wirtschaftlichen Themen dominiert wird. Um auf diese Probleme aufmerksam zu machen, hat der Münchner Lichtkünstler Georg Veit den sechsten Abend seines seit den Ausgangsbeschränkungen laufenden Projekts #Theresien25 der Solidarität gegenüber den Menschen in Italien gewidmet.

Lichtspektakel gegen Isolation

Fünf Abende lang überraschte Veit während der Isolation der Quarantäne die Bewohner*innen seines Innenhofes mit einem „kunstvollen Lichtspektakel“ (BR), einem „Aquarium der Farben“ (Deutschlandfunk), einem „Licht in düsteren Zeiten“ (SZ).

Am sechsten Abend war die Kunstaktion thematisch Italien gewidmet, einem Land, dem wir uns häufig besonders nah und verbunden fühlen: Ein „Strahlen für Italien“ (SZ).

Solidarität

Die Covid-19 Pandemie hat Europa und vor allem Italien hart getroffen und bedroht den Zusammenhalt Europas. Seitens der deutschen Politik ist ein klares Bekenntnis zu Europa und die volle Unterstützung unserer europäischen Partner gefordert. Daher möchten die vier befreundeten Initiatoren aus München mit der Kunstaktion #Theresien25forItaly von Georg Veit und Torsten Mühlbach ein Zeichen setzen. Ein Zeichen für Solidarität in Europa, gegen die Spaltung der Gesellschaft und ein Signal der Freundschaft mit Italien. Auch und vor allem auf privater Ebene.

Spendenaufruf

Ziel der Kunstaktion ist es, besonders stark von der Corona-Krise betroffene Italiener zu unterstützen. In erster Linie diejenigen, die durch das Raster von staatlichen Subventionen und sozialer Absicherung fallen. Dazu wurden drei Projekte ausgewählt, zu denen die Initiatoren einen direkten persönlichen Kontakt haben und die aktuell dringend Hilfe benötigen:

Fondazione Pangea – unterstützt und berät mit seinem landesweiten Netzwerk Frauen in Italien, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind.

La Cordata – beherbergt und begleitet durch die Corona-Krise traumatisierte und in Not geratene Minderjährige in Mailand.

MoltiVolti – das Partnerprojekt von Bellevue di Monaco verteilt Mahlzeiten an in Not geratene und geflüchtete Menschen in Palermo.

Alle weiteren Informationen und Spendenmöglichkeiten finden Sie unter: http://theresien25foritaly.com/ 

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