Der Solidaritätszuschlag gehört abgeschafft findet der BVMW

Forderungen des Mittelstandes 3: Ja zur Entlastung

Veröffentlicht: 19.09.2017

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) verlangt im Sinne des Mittelstandes von der Politik, die Steuer- und Abgabenlast zu senken. Ein wichtiger Schritt ist aus Sicht des Verbandes hierfür die sofortige Abschaffung des Solidaritätszuschlags, kurz Soli. Dieser Wegfall würde nicht nur alle mittelständischen Unternehmerinnen und Unternehmer entlasten, sondern auch sämtliche Steuerzahler. Die 5,5 Prozent Zuschlag auf Einkommenssteuer, Kapitalertrags- und Körperschaftssteuer hätten sich überholt und sollten deshalb gestrichen werden, so der BVMW.

Soli sofort abschaffen

Denn in Zeiten von Rekordsteuereinnahmen ist durchaus Raum für eine spürbare Entlastung. BVMW-Präsident Mario Ohoven erklärte jüngst bei einer Demonstration an die Politik gerichtet, dass der Mittelstand große Belastungen in Zukunft nicht mehr so hinnehmen wird. Er sei nicht die Melkkuh der Politik, die brav Steuern und Abgaben zahlt, in ihre Betriebe investiert und damit den Standort Deutschland erst attraktiv macht. Sondern es erfordere auch ein Entgegenkommen der Politik beim Bürokratieabbau und der Senkung der Steuerlast, um einen starken Mittelstand zu bewahren. Daher fordert der BVMW: Solidaritätszuschlag abschaffen!

Kurz vor der Bundestagswahl stellt mittelstandinbayern.de die wichtigsten Forderungen aus dem Mittelstand an die zukünftige Regierung in Kurzform dar. Teil 4 der Reihe folgt morgen.

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