Mittelstand in Bayern
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OB-Kandidat Krause zu Gast beim Politik MONTALK

Es sind Themen, die die Münchnerinnen und Münchner dieser Tage bewegen, wie nie. Und das nicht nur so kurz vor den Wahlen am kommenden Sonntag, dem 8. März. Bereits Ende Januar lud der Politikbeauftragte des BVMW Bayern den amtierenden zweiten Bürgermeister Dominik Krause zum MONTALK. Im Münchner Parkcafé stellte sich der 35-Jährige den Fragen, die den Mittelstand aktuell bewegen.

Eisbachwelle, Digitale Sicherheit und langwierige Bürokratie

Gleich zu Beginn ging es in dem von M-net, dem Internetanbieter aus München, gesponserten Event um eines der wohl brisantesten Themen des vergangenen Jahres, das Menschen weit über die Grenzen der Landeshauptstadt hinaus interessiert: die Münchener Eisbachwelle. Diese wurde bekanntlich nach einem tragischen Unglück vorerst geschlossen. Haftungsfragen, Sicherheitsbedenken und die Frage, ob die Welle wieder eröffnet werden kann, stehen im Raum. Auch Krause selbst beschäftigt die Frage: Aktuell sei er, so wurde im Gespräch deutlich, gemeinsam mit seinem Team auf der Suche nach potenziellen Lösungsansätzen. Darüber hinaus sprachen Dominik Krause und der Gastgeber des Talks, Achim von Michel, über die digitale Sicherheit und die digitale Souveränität in der Stadt, wobei der Politiker versicherte, er würde sich dafür einsetzen, dass alles sowohl technik-effizienter, als auch schneller von Statten gehen würde, insbesondere die Bürokratie. Dass die kleinsten Anfragen derzeit eine derart lange Bearbeitungszeit in Anspruch nehmen würden, läge auch an den enormen Zuwachs der Münchner Bevölkerung, sagte der 35-Jährige. Modernisierungsstau und das Wachstum der Stadt seien schwer zu vereinen. Ein Problem, das der junge Politiker angehen wolle, solle er zum neuen Oberbürgermeister gewählt werden.

Die Zuhörer ergreifen das Wort

Im Anschluss an das geleitete Podiumsgespräch lag es nun an den Bürgerinnen und Bürgern, die sich an jenem Abend im Parkcafé eingefunden hatten, Krause mit ihren ganz persönlichen Fragen zu konfrontieren. Von jung bis alt, von Schüler bis Unternehmer, die Anliegen waren vielschichtig: So fragte ein 16-jähriger Schüler des Münchener Theresien-Gymnasiums, wie der Politiker mit dem Problem des Linksradikalismus umgehen würde, sollte er zum Oberbürgermeister gewählt werden. Laut des Schülers würde immer nur über rechtsradikale Taten gesprochen, die man eindämmen wolle. Von der politischen Gegenseite sei jedoch nie die Rede, obwohl sich die Vorfälle stark ähnelten, insbesondere hinsichtlich Vandalismus. Zur Antwort gab Krause, dass er selbst in seinem Alltag weitaus häufiger mit rechtsradikalen Taten zu tun habe und er deshalb noch nicht über konkrete Lösungsansätze nachgedacht habe. Er selbst sehe nach wie vor rechtsradikale Straftaten als bedrohlicher an.

Mehr Freundlichkeit erwünscht

Mit einem besonderen Anliegen ergriff am Ende des Abends auch der Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens das Wort. Ihm gehe es um die Menschlichkeit, insbesondere bei den Behörden. Er spreche aus jüngster Erfahrung, dass die Unfreundlichkeit in den Ämtern der Stadt binnen der letzten Zeit Überhand genommen habe. Krause versprach, mit seinen Mitarbeitern zu sprechen und sie – selbstverständlich freundlich – darauf hinzuweisen.

Nach der Diskussion ließen die Anwesenden den Abend mit vom Parkcafé bereitgestellten Schmankerln und Getränken ausklingen.

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