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Herausforderung in der Technikbranche durch mangelhafte Förderung von Frauen

Maschinenbau Branche Foto

In der Maschinenbaubranche arbeiten immer noch vergleichsweise wenige Frauen (Bild: Pixabay)

Immer wieder hört und liest man Stichworte zur Ungleichbehandlung von Frauen in bestimmten Branchen. Besonders in technischen Berufen findet man auch heute noch vermehrt Männer, zum Beispiel in Ingenieurs-Berufen und im Maschinenbau. Dies bemerkt man im beruflichen Alltag und auch an den Universitäten, wo sich ein deutlicher Männerüberhang findet. Natürlich ist dies von wissenschaftlicher Seite oft als ein Problem gesehen worden.

Heute werden spezielle Förderprogramme angeboten, um mehr Frauen in technische Berufe zu bringen. Damit wird das Problem aber nur langsam angegangen. Ingenieure wollen den Alltag für alle verbessern, indem sie komplexe Probleme lösen. Dabei ist es unerheblich, ob sie von Frauen oder Männern gelöst werden. Unabhängig davon betrifft das Problem des zu geringen Frauenanteils alle technischen Berufe. Ganz gleich, ob es sich um den Softwarebereich oder die Maschinenbau Branche handelt, das Problem ist in jeder Branche eklatant gewachsen und hat in den letzten Jahren einen Höhepunkt erreicht. Natürlich liest man häufig über die Software-Branche, weil sie als neuer Wachstumstreiber bekannt geworden ist. Hier werden laut Ansicht vieler Experten zukünftig auch die meisten Jobs geschaffen. Verschwunden vom Radar ist jedoch vielerorts die Maschinenbau Branche, die ein ähnliches Schicksal aufweist. Aufgrund der geringeren medialen Präsenz ist das Problem der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in der Maschinenbaubranche noch immer eklatant. Obwohl es eine spannende Branche ist, in der man arbeiten kann, ist der Maschinenbausektor daher nicht als frei von Problemen anzusehen.

Im Maschinenbau arbeiten noch immer zu wenig Frauen

Die Politik hat in den letzten Jahren den Weckruf aus der Praxis gehört. Denn man findet immer schwerer Frauen, die sich für diese Berufe begeistern können. Dies liegt aber nicht an den Frauen selbst, sondern viel eher an den Möglichkeiten, die ihnen geboten werden. Konkret geht es um mangelhafte Möglichkeiten innerhalb der Branche, die sich schon in der Ausbildung bemerkbar machen. Man sollte mehr auf die Fähigkeiten von Frauen vertrauen und damit auch den Personalmangel bekämpfen.

Mehr Geld für Universitäten

Der Bedarf an qualifizierten Ingenieuren war noch nie so hoch wie heute. Die Technologie entwickelt sich rasant und die Weltbevölkerung wächst immer schneller. Die Politik sollte daher überlegen, weitere finanzielle Mittel bereitzustellen, um den Nachwuchs zu fördern. Gerade die Universitäten hätten finanzielle Mittel bitter nötig, um spezielle Programme für Frauen zu starten. Damit würde sich das Geschlechterverhältnis vielleicht langsam ausgleichen.

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