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Freie Wähler: Mehr Förderung für den Mittelstand

Die Freien Wähler Bayern fordern mehr Entlastung für den Mittelstand

Inzwischen macht sich die verlangsamte Konjunktur auch im Mittelstand bemerkbar (Bild: Pixabay)

Die lange Phase immer neuer Wachstumsrekorde scheint vorbei. Waren bisher nur große Industrieunternehmen betroffen, zeichnet sich nun auch erstmals ein beginnender Abschwung im Mittelstand ab. Laut einer aktuellen Studie der KfW werde der Mittelstand zwar auch 2019 auf dem eingeschlagenen Wachstumspfad bleiben. Die Dynamik aber gehe merklich zurück – der lange währende Aufschwung scheint allmählich zu Ende zu gehen, so die Studie weiter. Aufgrund der Bedeutung des Mittelstands für die wirtschaftliche Stabilität Bayerns und Deutschlands wollen sich nun auch die Freien Wähler verstärkt für die Förderung von KMU einsetzen.

Aiwanger macht sich stark für Mittelstand

Auf der Landesversammlung der Freien Wähler im unterfränkischen Veitshöchheim (Landkreis Würzburg) am 19. Oktober sprach sich der Parteivorsitzende Hubert Aiwanger für mehr Maßnahmen zur Stärkung des Mittelstands aus. Insbesondere die Ausweitung der Meisterpflicht, die Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie und die Abschaffung der Erbschaftssteuer sollen sich positiv auf den Mittelstand auswirken. Aiwanger betonte dabei, dass die Freien Wähler in Abgrenzung zu anderen Parteien nicht ideologisch motiviert agieren, sondern lösungsorientiert handeln. Im Bereich der Automobilindustrie wolle man beispielsweise auch nicht nur auf eine Antriebsart als Lösung setzen, sondern vielmehr auf ein Zusammenspiel von Verbrenner, Batterie und Wasserstoff.

Aiwanger: „haben viel bewegt“

Über die bisherige Arbeit der Freien Wähler als bayerische Regierungspartei zieht der Parteivorsitzende und Wirtschaftsminister ein positives Resümee: „Wir haben viel bewegt“, betonte er vor allem im Hinblick auf die Straßenausbaubeiträge, die Hebammenausbildung und Kinderbetreuung.  Daneben möchten die Freien Wähler in Zukunft den Ausbau erneuerbarer Energien weiter forcieren und die Reduzierung des „Flächenfraß“ auf maximal fünf Hektar pro Tag durchsetzen. Dabei bekräftigt Aiwanger allerdings auch, dass man der Wirtschaft und Industrie „keinen Stock in die Speichen“ halten, sondern ein gesundes Maß zwischen Klimaschutz und Wirtschaftsförderung erreichen möchte.

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