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Der neue Trend zum E-Auto – eine Betrachtung aus unternehmerischer Sicht

Wenn Sie Tageszeitungen aufschlagen, können Sie täglich Schlagzeilen über die Vorteile des E-Autos lesen. Die Politik hat sich darauf verständigt, dem klassischen Vergasermotor den Kampf anzusagen. Das Ziel wird mit der Agenda 2030 gleichgesetzt. Bis zu diesem Jahr soll der Verkehr in Europa weitgehend auf ein Minimum reduziert und durch E-Autos ersetzt werden. Was das für einzelne Betriebe bedeutet, steht noch nicht klar fest. Was allerdings aus den bisherigen Entwicklungen abgeleitet werden kann, ist ein Aufwand. Zum Beispiel muss der eigene Fuhrpark umgerüstet werden und auf die aktuellen Richtlinien der EU umgestellt werden. Die Antwort der Politik erfolgt mit großzügigen Förderungen. Zumindest aus wirtschaftlicher Sicht bedeutet das ein hohes Maß an Entlastung für den Betrieb.

Geförderter Umstieg auf alternative Ressourcen

Wenn Sie alle Aspekte gegenüberstellen, dann müssen Sie allerdings auch die Risiken betrachten. Die Umstellung kostet sehr viel Geld. Zudem liegt auch ein enormes Risiko in der Umstellung der Energiebereitstellung, da eine klassische Ressource zunehmend wegfällt. Mit dem Wegfallen des Verbrennungsmotors vertraut man nun auf die Generierung von Strom. Dieser soll durch den Bau von Windrädern, Solaranlagen und vielleicht auch Atomreaktoren erzeugt werden. Dass sich daraus auch ein unmittelbares Risiko ableiten lässt, ist keine Frage. Sie ist offenkundig und muss auch aus Sicht des Unternehmens berücksichtigt werden. Welche konkreten Maßnahmen für ein Unternehmen daraus abzuleiten sind, muss immer im Management diskutiert werden. Schließlich kostet ein Produktionsausfall sehr viel Geld.

Unternehmerische Risiken rechtzeitig bewerten

Wenn zum Beispiel ein Logistikunternehmen einen Stillstand im Fuhrpark zu beklagen hat, dann wird damit auch ein Umsatzausfall zu verkraften sein. Viele Unternehmen haben sich zwar gegen solche Ausfälle versichert. Es werden sich aber vermutlich auch sehr viele Klagen ergeben, weil Ausfälle nicht unbedingt durch höhere Gewalt gedeckt sind. Zumindest hat man auch Gemeinsamkeiten, die festzustellen sind. Man geht davon aus, dass beim Verbrenner keine Elektronik vorhanden ist. Das ist natürlich nur bedingt richtig. Die neuesten Modelle haben mehr Elektronik integriert als alle Autos zuvor. Das wiederum zeigt auch den direkten Bezug zwischen den Antriebsarten. Zudem befindet sich mit der Starterbatterie auch ein Akkumulator im Fahrzeug und liefert die elektrische Energie für den Anlasser eines Verbrennungsmotors.

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