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	<title>STARTUP Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<title>STARTUP Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Erster Mittelstandsfond soll Gründer in Deutschland halten</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2022 10:48:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit dem neu gegründeten Ökovation Ventures Fond ist der weltweit erste Fonds vom Mittelstand für den Mittelstand an den Start gegangen. Ziel ist es, Innovationen von Start-ups zu fördern und aufstrebende Jungunternehmen in Deutschland zu halten. Mit einem Gesamtvolumen von zehn Millionen Euro sind Anfangsinvestitionen von bis zu 750.000 Euro...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem neu gegründeten Ökovation Ventures Fond ist der weltweit erste Fonds vom Mittelstand für den Mittelstand an den Start gegangen. Ziel ist es, Innovationen von Start-ups zu fördern und aufstrebende Jungunternehmen in Deutschland zu halten. Mit einem Gesamtvolumen von zehn Millionen Euro sind Anfangsinvestitionen von bis zu 750.000 Euro pro Start-up möglich. Danach beteiligt sich der Fond in Folgerunden bis zu einer Gesamtinvestition von fünf Millionen Euro an den geförderten Firmen. Für Mittelständler ist der Ökovation Ventures Fond zudem eine Gelegenheit, in <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/wie-du-dein-unternehmen-nachhaltig-gestalten-kannst/" target="_blank" rel="noopener">nachhaltige und zukunftsgerichtete Unternehmen</a> zu investieren. Investments sind bereits ab einer Mindesteinlage von 250.000 Euro möglich. Feste Laufzeiten bestehen dabei nicht, wodurch Flexibilität für alle Seiten gegeben ist.</p>
<h4><strong>Start-Ups brauchen Förderung</strong></h4>
<p>Die Investitionsbereitschaft in Start-Ups ist gerade im finanziell gut aufgestellten Mittelstand gering. Auch vom Staat ist die Unterstützung für Gründer lückenhaft. Finanzielle Beteiligungen sind selten, obwohl Innovationen aus Start-Ups für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft wichtig sind.</p>
<p>Geschäftsführer Gerold Wolfarth erklärt: „In diesen Jungunternehmen entstehen häufig vollkommen neue Ideen, die gesellschaftliche oder umweltpolitische Problemstellungen dauerhaft lösen können – wenn sie erfolgreich werden.“</p>
<p>Damit neu gegründete Unternehmen durchstarten, bedarf es neben ausreichender Finanzierung auch Fachwissen in allen Unternehmensbereichen. Auch hier setzt der Ökovation Ventures Fonds an: erfahrene Unternehmer und Gründer stehen Start-ups mit ihrer Expertise als Mentoren zur Seite.</p>
<h4><strong>Fonds investiert bereits in vier Start-ups</strong></h4>
<p>Vier Firmen fördert der Fonds schon jetzt. Dabei handelt es sich um skalierbare Unternehmen aus den Bereichen „Software as a Service“ und „digitale Plattformen“, deren Geschäftsmodell in <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/grosses-wachstum-im-globalen-b2b-e-commerce/" target="_blank" rel="noopener">B2B</a> liegt. Alle geförderten Start-ups legen zudem großen Wert auf Nachhaltigkeit. Bereits jetzt sind erste Erfolge zu verbuchen. „Zwei der ersten vier Start-ups, in die wir mit Ökovation investieren, wären ohne diese finanziellen Mittel in die USA gegangen.“, so Wolfarth.</p>
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		<title>UnternehmerTUM bündelt Entrepreneurship-Ausbildung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 May 2021 13:46:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[STARTUP]]></category>
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					<description><![CDATA[UnternehmerTUM, Europas führendes Zentrum für Innovation und Gründung an der TU München, feiert heute den Startschuss für seine neue Weiterbildungsplattform Academy for Innovators. Die Academy bündelt Know How aus 20 Jahren Entrepreneurship- und Tech-Ausbildung. Ziel ist es, unternehmerische Talente aus Universitäten und etablierte Unternehmen zusammen zu bringen und sie mithilfe...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>UnternehmerTUM, Europas führendes Zentrum für Innovation und Gründung an der TU München, feiert heute den Startschuss für seine neue Weiterbildungsplattform Academy for Innovators. Die Academy bündelt Know How aus 20 Jahren Entrepreneurship- und Tech-Ausbildung. Ziel ist es, unternehmerische Talente aus Universitäten und etablierte Unternehmen zusammen zu bringen und sie mithilfe von intensivem Training und Mentoring mit den methodischen Werkzeugen und der Denkweise auszustatten, um die Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle zu beschleunigen. Das ist entscheidend für die Innovationskraft und damit die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.</p>
<p>Der <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/fachkraeftemangel-verschaerft-sich-besonders-in-bayern/">Fachkräftemangel</a> bremst weiterhin die Innovationskraft der Unternehmen in Deutschland. Trotz Coronakrise sprach jedes fünfte Unternehmen im ersten Quartal 2021 von einer Behinderung ihrer Geschäftstätigkeit aufgrund fehlenden Fachpersonals. Das ergab eine <a href="https://unternehmertum.us14.list-manage.com/track/click?u=77f3c994644b390b96bcca029&amp;id=cb831c7daf&amp;e=8294b798b3">Umfrage</a> der Förderbank KfW. Der größte Weiterbildungsbedarf liegt laut etwa <a href="https://unternehmertum.us14.list-manage.com/track/click?u=77f3c994644b390b96bcca029&amp;id=808421ce2c&amp;e=8294b798b3">46 %</a> der befragten Unternehmen bei Digitalkompetenzen, es folgen Weiterentwicklung bereits erworbener Kompetenzen und Führungskompetenzen.</p>
<h4>Mitarbeiter qualifizieren</h4>
<p>Hier setzt Academy for Innovators mit seinem Angebot an: Mitarbeitende interessierter Unternehmen erhalten intensive Coachings und lernen, wie sie digitale Produkte, Dienstleistungen oder sogar Geschäftsmodelle entwickeln können. Die Vermittlung der Inhalte ist projektbasiert, praxisorientiert und individuell. Die Arbeit an realen Herausforderungen ermöglicht es den Teilnehmenden, Methoden und Tools aus dem Business Design direkt in Gründungs- und Innovationsprojekten anzuwenden. Die Academy beinhaltet virtuelle Programmteile und Projektarbeit mit Präsenzterminen.</p>
<ul>
<li>In der<em> Corporate Entrepreneurship Journey </em>entwickeln Mitarbeitende eines Unternehmens bereichsübergreifend neue Geschäftsideen für ihr Unternehmen – als Innovationsprojekt oder Ausgründung.</li>
<li>Bei den verschiedenen <em>Training</em>-Formaten erlernen Teilnehmende grundlegendes Know how in der Anwendung agiler Methoden und Innovationstechniken.</li>
<li>Der<em> Executive MBA</em> verknüpft akademische und praktische unternehmerische Kompetenzen und Fähigkeiten. Teilnehmende erhalten Methodenwissen im Bereich Agiles Arbeiten und Design Thinking und werden durch den Business-Design-Prozess begleitet, um eigene Geschäftsmodelle zu validieren und zu entwickeln.</li>
</ul>
<h4>Kollaboration mit Studierenden</h4>
<p>Interessierte Firmen haben zudem die Chance, mit Talenten zusammenzuarbeiten – und diese auch übernehmen zu dürfen. Die Talente rekrutiert die Academy über das große Hochschul-Netzwerk von UnternehmerTUM.</p>
<ul>
<li>In der <em>Tech Challenge </em>erarbeiten studentische oder gemischte Teams mit Mitarbeitenden aus Unternehmen innerhalb von drei Monaten Lösungskonzepte und Prototypen für neue Produkte oder Services. In diesen Projekten werden innovative und agile Entwicklungsmethoden unter Anleitung der Academy-Ausbilder:innen angewendet und digitale Produkte zur Lösung von konkreten Kundenproblemen aus der Praxis umgesetzt.</li>
<li>In den<em> Business Design</em>-Formaten die zwischen fünf Tagen und 18 Wochen angesetzt werden, entwickeln studentische und gemischte Teams eine neue und innovative Geschäftsidee.</li>
<li>In der <em>Digital Product School</em> erarbeiten Studierende, Wissenschaftler:innen und Mitarbeitende aus den Partnerunternehmen innerhalb von nur drei Monaten digitale Services. Pro Jahr arbeiten in dem Trainingsprogramm mehr als 100 Product Manager, Software Entwickler, Interaction Designer und Artificial Intelligence Spezialisten zusammen, die von Mentoren begleitet und gecoacht werden.</li>
</ul>
<p>Teilnehmende bekommen Zugang zu Europas größter Prototypen-Hightech-Werkstatt MakerSpace. Hier erhalten sie die richtige Hardware für ihre Projekte. Zusätzlich bietet UnternehmerTUM den Zugang zu einem einzigartigen Netzwerk aus Industriepartnern, Wissenschaftler:innen, Investor:innen und hochrangigen Politiker:innen.</p>
<p>„Mit unserem Angebot zur Zusammenarbeit von Unternehmen und Talenten bringen wir das beste aus zwei Welten zusammen: Die strategische Erfahrung der Unternehmen und die Kultur der permanenten Innovation, der Kreativität und des technischen Knowhows aus der Universität, die erfolgreiche Innovations-Talente auszeichnet“, so Oliver Bücken, Leiter der Academy for Innovators. „Diese Erfahrung überzeugt viele Absolvent:innen von einer Karriere in diesen Unternehmen. Gut ausgebildete und motivierte Mitarbeitende können dort in kurzer Zeit viel bewirken – und wir wollen sie dazu befähigen.”</p>
<h4>Langjährige Erfahrung beim Aufbau von unternehmerischen Kompetenzen</h4>
<p>UnternehmerTUM bietet seit fast 20 Jahren eine Plattform zur Zusammenarbeit zwischen etablierten Unternehmen, unternehmerischen Talenten und Start-ups. In den Formaten wurden mehr als 40.000 Teilnehmende ausgebildet. Viele davon haben im Anschluss selbst gegründet. Mit Academy for Innovators wird nun diese Plattform konsequent weiter ausgebaut.</p>
<p>Interessierte können die Academy for Innovators und ihre Arbeitsmethoden bei einem Informations-Workshop am 8. Juni um 17:30 Uhr kennen lernen. Weitere Informationen unter: https://academy.unternehmertum.de/de</p>
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		<title>Innovation durch Kollaboration &#8211; 5 Maßnahmen für eine lebendige Innovationskultur</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2021 08:05:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[STARTUP]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
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		<category><![CDATA[kollaboration]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Corona-Krise verlangt gerade bei mittelständischen Unternehmen nach starken Anpassungsmaßnahmen und zeigt: Der Bedarf an Innovationen ist groß. Doch viele Unternehmen verfügen nicht über die nötigen Prozesse und Kompetenzen, um schnell frische Ideen in den Bereichen Digitalisierung und Unternehmenskultur zu entwickeln und gezielt umzusetzen. UnternehmerTUM Business Creators (UBC), der Beratungszweig...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Corona-Krise verlangt gerade bei mittelständischen Unternehmen nach starken Anpassungsmaßnahmen und zeigt: Der Bedarf an Innovationen ist groß. Doch viele Unternehmen verfügen nicht über die nötigen Prozesse und Kompetenzen, um schnell frische Ideen in den Bereichen Digitalisierung und Unternehmenskultur zu entwickeln und gezielt umzusetzen. UnternehmerTUM Business Creators (UBC), der Beratungszweig von Europas größtem Innovations- und Gründungszentrums UnternehmerTUM, möchte etablierten Unternehmen daher den Weg in eine lebendige Innovationskultur aufzeigen.</p>
<p>Viele Unternehmen sind sehr gut darin, ihr Kerngeschäft und die dazu gehörigen Prozesse, Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich zu verbessern und weiterzuentwickeln. Diese Form der langfristig orientierten Innovation ließ den Mittelstand zum Rückgrat der deutschen Wirtschaft werden – er erwirtschaftet rund 35 Prozent des gesamten Umsatzes in Deutschland. In der aktuellen Innovationsdynamik kommt sie jedoch an ihre Grenzen, denn die immer stärker digitalisierte Wissensgesellschaft ist zunehmend von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit geprägt. UnternehmerTUM, Europas führendes Zentrum für Innovation und Gründung, möchte mittelständische Unternehmen daher darin unterstützen, ihre unternehmerischen Chancen voll auszuschöpfen, um sich zukunftsorientiert auszurichten. „Konservative Prozesse der Produkt-Entwicklung greifen heute nicht mehr. Nur Unternehmen, die ihre bestehenden Prozesse verbessern und darüber hinaus lernen, ihr etabliertes Geschäftsmodell zu hinterfragen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, sind langfristig erfolgreich. Offenheit für Neues sowie die Bereitschaft, ein Risiko einzugehen und zu scheitern, sind dafür die Grundvoraussetzung“, sagt Christian Mohr, Managing Partner bei UnternehmerTUM Business Creators.</p>
<p>Unternehmen können sich auf den Weg in eine lebendige Innovationskultur an diesen fünf Maßnahmen orientieren:</p>
<ol>
<li><strong>Verankerung der Innovationskultur im Unternehmen</strong></li>
</ol>
<p>Die Förderung von Innovation sollte <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/innovationskultur-fuer-den-mittelstand/" target="_blank" rel="noopener">fester Bestandteil im Unternehmen</a> werden. Geschäftsleitung und oberes Management müssen es sich zu ihrer Aufgabe machen, eine Zukunftsvision zu entwickeln und ihr gesamtes Unternehmen systematisch und konsequent darauf ausrichten, stets agil und kreativ auf Veränderungen reagieren zu können. Neue, neutrale Positionen und Rollen, wie ein Chief Visionary Officer geben dem Thema Sichtbarkeit im Unternehmen und eine klare Aufgabenverteilung.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befähigen</strong></li>
</ol>
<p>Mitarbeitende sind wichtige Quellen für Veränderung und kreative Ideen. Damit sie den Innovationsprozess von Grund auf verstehen und später selbstständig umsetzen können, hilft es ihnen, die notwendigen Schritte zur Entwicklung eines marktfähigen Produktes beizubringen: Ideengenerierung, Identifikation von Kundenproblemen, Prototypenbau, Befragung und Beobachtung, Interviews. Nur so sind sie in der Lage gesellschaftliche Herausforderungen zu erkennen, Lösungen zu entwickeln und das Unternehmen nachhaltig weiterzuentwickeln.</p>
<ol start="3">
<li><strong>Eine Innovationseinheit für den Aufbau neuer Geschäftsmodelle aufsetzen</strong></li>
</ol>
<p>Innovation braucht Reibung, das Hinterfragen des Bekannten, den Zweifel am Bestehenden. Das gelingt vor allem dann, wenn unterschiedliche Perspektiven auf ein Thema zusammentreffen. Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist daher ein wichtiger Motor für die Entstehung von Neuem. Ohne das richtige Umfeld verlaufen jedoch die aussichtsreichsten Ideen im Sande, noch bevor konkret an ihnen gearbeitet werden kann. Ein interdisziplinär aufgestelltes Projektteam, bestehend aus Methodenspezialisten, Mitarbeitenden aus verschiedenen Geschäftsbereichen und Strategen kann gemeinsam an neuen Geschäftsideen arbeiten und ihre Umsetzbarkeit im Unternehmen testen.</p>
<ol start="4">
<li><strong>Neue Innovationspfade mit Start-ups beschreiten</strong></li>
</ol>
<p>Start-ups besitzen flexible Strukturen und moderne Methoden mit denen sie neue Technologie-, Produkt- und Geschäftsmodelltrends kurzfristig erschließen und umsetzen können. Im Rahmen einer Kooperation können sie Mittelständler unterstützen, neue Innovationsfelder und Zukunftsmärkte zügig und mit geringem Risiko zu besetzen. Die Start-ups gewinnen wiederum dankbare Abnehmer für ihre innovativen Lösungen und zugleich erfahrene Partner mit großer Expertise in ihrem Kerngeschäft sowie die notwendigen Strukturen und Prozesse, um eine effiziente Marktbearbeitung zu schaffen. Als Startpunkt der Kollaboration haben sich Pilotprojekte bewährt.</p>
<ol start="5">
<li><strong>Gemeinsam stark: Das Innovations-Ökosystem</strong></li>
</ol>
<p>Innovationsökosysteme wie UnternehmerTUM bieten ein einzigartiges Umfeld aus Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft für die Entwicklung und Erprobung neuer Produkte und Dienstleistungen. Etablierte Unternehmen erhalten nicht nur Unterstützung bei der Entwicklung von Innovationsprojekten, sondern vor allem Zugang zu Talenten, meist Studierenden, Start-ups, Wissenschaftlern und Experten, die täglich mit neuen Technologien und Methoden arbeiten und können deren Expertise für die eigene Innovationskraft nutzen. Mitarbeitende profitieren von der Nähe zu diesem Innovationsökosystem: Sie erleben Innovationskultur hautnah und erhalten so Impulse, die sie in den Unternehmensalltag mitnehmen und so ihr Team befähigen, andere Wege zu gehen. „In Zukunft wird es immer wichtiger, dass sich mittelständische Unternehmen gezielt in Innovationsökosysteme einbringen und beide Seiten – etablierte Unternehmen und Start-ups – lernen, noch mehr und besser miteinander zu kooperieren“, so Mohr.</p>
<p>Weitere Informationen zu UBC finden Sie unter: <a href="https://bc.unternehmertum.de/" target="_blank" rel="noopener">https://bc.unternehmertum.de/</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie kleine Unternehmen zur Fußball-EM regional im TV werben können</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/wie-kleine-unternehmen-zur-fussball-em-regional-im-tv-werben-koennen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2021 08:20:18 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Features]]></category>
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					<description><![CDATA[Ab dem 11. Juni startet die Fußball-EM und ganz Deutschland zieht es gebannt vor die Fernseher – vor etwa 41 Millionen Fernseher, um genau zu sein. Wer hier Werbung schalten will, muss viel hinblättern. Fernsehwerbung war dadurch bisher nur Global Playern wie Amazon, Bitburger, Zalando oder BMW vergönnt. Sebastian Pforr...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ab dem 11. Juni startet die Fußball-EM und ganz Deutschland zieht es gebannt vor die Fernseher – vor etwa 41 Millionen Fernseher, um genau zu sein. Wer hier Werbung schalten will, muss viel hinblättern. Fernsehwerbung war dadurch bisher nur Global Playern wie Amazon, Bitburger, Zalando oder BMW vergönnt. Sebastian Pforr und Katja Weßling wollten das ändern und gründeten so das Münchner Corporate Startup „ZWEIFREUNDE.digital“. TV-Werbung machen sie nun auch für lokale kleine und mittelständische Unternehmen zur Primetime und zu kleineren Budgets möglich.</p>
<p>„ZWEIFREUNDE.digital“ ermöglicht es zum Beispiel Münchner Unternehmen, <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/wie-werbung-noch-zielgerichteter-geschaltet-werden-kann/">TV-Werbung</a> zur EM 2021 zu schalten, die nur auf Münchner Endgeräten ausgespielt wird. Durch neue Technologien wie Addressable TV und Connected TV können Smart TVs mittlerweile bis auf die letzte Postleitzahl genau angesteuert werden. Insgesamt bieten fast 800.000 Endgeräte in München diese Funktion. Der Haken dabei: ARD und ZDF, die die Fußballspiele live im TV zeigen, bieten noch keine Addressable TV-Werbung an. Private Sender hingegen glücklicherweise schon – für dortige Sondersendungen ergeben sich also Möglichkeiten.</p>
<h4><strong>TV-Werbung bereits ab 2.500 Euro</strong></h4>
<p>„In der klassischen Fernsehwerbung mussten Unternehmen Werbekampagnen deutschlandweit ausspielen. Da sind sie schnell bei Kosten im Millionenbereich gelandet“, so Sebastian Pforr. Statt für überregionale Fernsehwerbung mehr als 150.000 Euro zu zahlen, sei TV-Werbung jetzt schon ab 2.500 Euro möglich. „Mit neuen Technologien wie Addressable TV und Connected TV ist es möglich, die Endgeräte bis auf die letzte Postleitzahlstelle genau zu adressieren. Durch das sogenannte Geo-Targeting sinken die Preise auf einen Bruchteil“, erklärt Pforr. Ein Münchner Unternehmen also plötzlich in der Werbepause für RTL?</p>
<p>ZWEIFREUNDE.digital bieten ihre Produkte senderunabhängig an und beraten auch. Buchbare Sender sind zum Beispiel RTL, VOX, ProSieben oder Sat.1. Für Unternehmen, die keinen eigenen Werbespot haben, gibt es auch Alternativen wie grafische Einblendungen oder kleine Animationen. Die Produktionskosten sind hierbei im Vergleich zum Werbespot günstig. TV-Werbung ist übrigens nach wie vor das effektivste Werbemedium: Eine von Screenforce Finland veröffentlichte Studie zeigt, dass sich ein Euro, der in TV-Werbung investiert wurde, bereits kurzfristig in sechs Euro Verkaufssteigerung niederschlägt. Auf lange Sicht steht dem TV-Investment von einem Euro sogar ein Return von 17 Euro gegenüber. Geeignet sind die digitalen Werbeflächen für Bäckereien, regionale Filialisten, Einkaufszentren, Großkanzleien und alle, die lokal begrenzt werben und ihre Zielgruppe über das Fernsehen erreichen können.</p>
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			</item>
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		<title>#startupdiversity: Weibliche Gründerinnen stärken</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2021 08:30:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[STARTUP]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu Beginn des Monats fand der internationale Frauentag statt, an dem erneut darauf aufmerksam gemacht wurde in welchen Bereichen Frauen bis heute Benachteiligung erfahren. Dieses Thema betrifft auch die Start-Up-Szene, wo der Gründerinnenanteil bei nur 16 Prozent liegt. Um Frauen im Start-Up-Ökosystem zu stärken, rufen der Digitalverband Bitkom zusammen mit...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Beginn des Monats fand der internationale Frauentag statt, an dem erneut darauf aufmerksam gemacht wurde in welchen Bereichen Frauen bis heute Benachteiligung erfahren. Dieses Thema betrifft auch die Start-Up-Szene, wo der Gründerinnenanteil bei nur 16 Prozent liegt. Um Frauen im Start-Up-Ökosystem zu stärken, rufen der Digitalverband Bitkom zusammen mit dem Bundesverband Deutsche Start-ups die Initiative #<a href="https://startup-diversity.de/" target="_blank" rel="noopener">startupdiversity</a> ins Leben.</p>
<h4><strong>Venture-Capital-Gesellschaften für mehr Transparenz</strong></h4>
<p>Eines der größten Probleme ist die klare Benachteiligung von Frauen bei der Finanzierung. Denn nicht nur, dass rein männlichen Teams zuletzt 92 Prozent der gesamten Risikofinanzierung in Europa im Jahr 2019 zugesprochen wurden. Vor allem erfahren Gründerinnen während des anfänglichen Investmentprozess einen negativen „Gender Bias“. So werden Frauen während des Pitchings mit anderen Fragen konfrontiert im Gegensatz zu ihren männlichen Mitstreitern.</p>
<p>Helfen soll ein Transparenzregister, bei dem <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/grosser-erfolg-fuer-wagniskapital-programm/" target="_blank" rel="noopener">Kapitalgeber</a> über den Frauenanteil ihrer Portfoliounternehmen sowie ihres eigenen Investment-Teams Auskunft geben. Teilnehmende Venture-Capital-Gesellschaften, wie unter anderem e.ventures oder IBB Ventures, verpflichten sich damit einmal jährlich einen Bericht zu veröffentlichen.</p>
<h4><strong>Hoher Gründerinnenanteil = Mehr Umsatz</strong></h4>
<p>Dabei sollte hervorgehoben werden, dass Start-Ups mit Frauen im Gründerteam im Vergleich zu reinen Männerteams deutlich mehr Umsatz generieren und einen höheren Return of Invest aufweisen, wie die Bitkom berichtet. Die Förderung von Gründerinnen stellt demnach keinen altruistischen Akt dar, vielmehr wird hier nach wirtschaftlichem Sinne gehandelt.</p>
<p>Die Initiative fordert außerdem eine feste Quote von mindesten 30 Prozent Anteil an Frauen in Führungspositionen, einem separaten Fonds für Gründerinnen sowie staatlichen Fördergeldern. Gerade von den politischen Akteuren wird erwartet, gesellschaftliche Strukturen zugunsten neuer und moderner Rollenbilder zu schaffen.</p>
<p>Dazu sagt Bitkom-Präsident Achim Berg: „Wir müssen ganz früh ansetzen, wenn wir mehr Frauen für das Gründen begeistern wollen. Dazu gehört, die Themen Unternehmensgründung und MINT-Fächer an den Schulen stärker in den Fokus zu rücken – und zwar insbesondere mit Blick auf Mädchen und junge Frauen.“</p>
<h4><strong>Stagnierende Anzahl in ganz Deutschland</strong></h4>
<p>Doch dass die Anzahl der Frauen in Führungspositionen überall in Deutschland stagniert, zeigen nicht nur etwa die fehlenden weiblichen CEOs in DAX-Unternehmen oder Abgeordneten im Parlament. Auch im Mittelstand liegt der Frauenanteil nach Daten der staatlichen Förderbank KfW in der Führungsebene bei nur 16 Prozent – genau wie in der Start-Up-Szene.</p>
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		<title>Startup-Gesetz: Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen zieht Kritik auf sich</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2021 09:38:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) plant zurzeit ein Gesetz für Start-Ups, die dadurch künftig einfacher Mitarbeiterbeteiligungen ausgeben können sollen. Ein dazugehöriger Gesetzentwurf ging vor wenigen Wochen bereits durch das Kabinett. Doch der bisherige Entwurf zieht viel Kritik aus der Startup-Szene und von Wirtschaftsverbänden auf sich, da er die Vorgaben für die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) plant zurzeit ein Gesetz für Start-Ups, die dadurch künftig einfacher Mitarbeiterbeteiligungen ausgeben können sollen. Ein dazugehöriger Gesetzentwurf ging vor wenigen Wochen bereits durch das Kabinett. Doch der bisherige Entwurf zieht viel Kritik aus der Startup-Szene und von Wirtschaftsverbänden auf sich, da er die Vorgaben für die Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen nicht weit genug aufweicht.</p>
<h4><strong>Mitarbeiterbeteiligungen machen Startups attraktiver</strong></h4>
<p>Die Idee des Gesetzes mit dem sperrigen Namen Fondsstandortgesetz ist es, Frühphasen-Startups die Gewährung von Mitarbeiteranteilen für qualifizierte Bewerber zu erleichtern. Dadurch können die aufstrebenden Unternehmen attraktiver werden und im internationalen Wettbewerb um Talente gestärkt werden.</p>
<p>Neben sogenannten „echten“ Anteilen, die mit Stimmrechten verbunden sind, können Startups für ihre Mitarbeiter auch „virtuelle“ Anteile vergeben, bei denen kein Stimmrecht vorliegt. Beides wird in Deutschland jedoch bisher durch eine frühzeitige Besteuerung der Anteile erschwert.</p>
<h4><strong>Steuern werden fällig, bevor Geld geflossen ist</strong></h4>
<p>Bei virtuellen Anteilen werden auch nach dem neuen Gesetz Steuern fällig, ohne dass das Startup durch einen Verkauf (im Fachjargon: „Exit“) bisher an Geld zur Auszahlung der Anteile gekommen sein muss. „Das aktuelle Problem ist, dass die virtuellen Anteile steuerlich anders behandelt werden als echte Anteile. Dadurch entsteht für Gründer und Mitarbeiter eine hohe Steuerlast, bevor sie überhaupt Geld aus dem Verkauf ihrer Anteile einnehmen“, erklärt der Vize-Vorsitzende der Start-up-Kommission des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Florian Eismann.</p>
<p>Der Mittelstandsverband fordert daher, virtuelle Anteile erst nach dem Liquiditätszufluss für das Startup zu besteuern. „Alternativ hierzu bietet sich eine Möglichkeit der Steuerstundung an, was der Bundesfinanzminister aber nur für echte Anteile in seinem Gesetzesentwurf vorsieht“, sagt Eismann. Dies entmutige junge Gründer, Risiken einzugehen und Mitarbeiter mittels virtueller Anteile am Unternehmenswert zu beteiligen, meint er.</p>
<h4><strong>Besteuerung der Anteile auch bei Arbeitsplatzwechsel</strong></h4>
<p>In der Tat sieht der Gesetzentwurf vor, dass die Verleihung von „echten“ Anteilen erstmal nicht besteuert wird. Erst nach einer Frist von 10 Jahren oder bei einem Arbeitsplatzwechsel des Mitarbeiters soll hier die Steuerlast fällig werden. Doch der zweite Fall birgt die Krux: Wenn ein Mitarbeiter, der Anteile am Unternehmen bekommen hat, das Startup verlässt, soll die Steuer auf seine Anteile voll gezahlt werden. Bei erfolgreichen Startups und größeren Beteiligungen können so schnell sechs- bis siebenstellige Steuerzahlungen zusammenkommen. Doch da sowohl Startups als auch ihre meist jungen Mitarbeiter in der Regel eine dünne Liquiditätsdecke besitzen, kann ein derartiger Liquiditätsabfluss das ganze Unternehmen sowie seine Mitarbeiter in Zahlungsschwierigkeiten bringen. Auch bei „echten“ Anteilen wird also kein großer Anreiz für das Bewilligen von Mitarbeiterbeteiligungen geschaffen.</p>
<h4><strong>Grundsätzlich soll Gesetz nur für kleine und junge Startups gelten</strong></h4>
<p>Ein weiterer Kritikpunkt am neuen Gesetz ist, dass es nur für besonders kleine und <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/5-wichtige-schritte-fuer-die-gruendung-eines-eigenen-startups/" target="_blank" rel="noopener">junge Startups</a> mit weniger als 250 Mitarbeitern oder 50 Millionen Euro Jahresumsatz gelten soll. Doch dieser Punkt wäre wohl für die meisten Gründer noch zu verschmerzen, wenn die steuerliche Behandlung von Mitarbeiterbeteiligungen dafür besser geregelt wäre.</p>
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		<title>Plattform SalsUp bringt Start-Ups und Mittelständler zusammen</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2020 08:30:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit dem Ziel, kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) und Start-Ups miteinander zu vernetzen, wurde im Juni 2020 die erste volldigitale Matching-Plattform in der DACH-Region SalsUp gelauncht. Gegründet wurde sie von Bernhard Schindler, der sich einst selbst ein Start-Up aufgebaut hat. Dadurch wurde ihm bewusst, dass man nur erfolgreich werden kann,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Ziel, kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) und Start-Ups miteinander zu vernetzen, wurde im Juni 2020 die erste volldigitale Matching-Plattform in der DACH-Region SalsUp gelauncht. Gegründet wurde sie von Bernhard Schindler, der sich einst selbst ein Start-Up aufgebaut hat. Dadurch wurde ihm bewusst, dass man nur erfolgreich werden kann, wenn man die richtigen Leute kennt. Hierbei soll SalsUp behilflich sein, unter my.salsup.de können sich Unternehmen registrieren und miteinander austauschen.</p>
<h4><strong>Verbindungslinien schaffen</strong></h4>
<p>Bisher kommen die meisten Kontakte zwischen Start-Ups und KMUs eher zufällig zu Stande. Das soll sich mit der digitalen Matching-Plattform SalsUp grundlegend ändern. Start-Ups legen dort Profile an und stellen ihre Produkte oder Dienstleistungen vor. Die KMUs können dort aktiv nach Unternehmen oder Produkten suchen, natürlich gefiltert nach den gewünschten Kriterien oder Voraussetzungen. Zusätzlich können sich Start-Ups auch untereinander oder mit sogenannten „Sals Angels“, also erfahrenen Netzwerkern, in Verbindung setzen. Diese sind bei der Vermarktung des Start-Ups oder beim Aufbau des Kundenstammes durchaus hilfreich. Vorrangiges Ziel der Plattform ist es, mittelständische Unternehmen, „Sals Angels“ und Start-Ups miteinander zu verbinden und langfristige Kooperationen hervorzubringen. Obwohl es viele Vorteile mit sich bringt, arbeitet bisher <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/studie-kooperationen-mit-start-ups-nutzen-dem-mittelstand/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nur ca. die Hälfte aller Mittelständler mit Start-Ups zusammen.</a> Viele Unternehmen sehen ihre Position aufgrund aufstrebender Start-Ups gefährdet, obwohl Kooperationen mit diesen in den vielen Fällen sehr erfolgreich enden.</p>
<h4><strong>Bewährtes und Innovatives: Know-How trifft auf Digitalisierung</strong></h4>
<p>Da ein Großteil der deutschen Unternehmen im Mittelstand angesiedelt ist, ist es wichtig, dass zukunftsweisende Ideen und Innovationen auf der Tagesordnung stehen. Ebenso wie in vielen anderen Bereichen, sind auch hier Digitalisierungsprozesse wegweisend. Kleine und mittelständische Unternehmen verfügen dabei zwar oft über die Ressourcen, nicht aber über genügend Know-How im Bereich der digitalen Transformation – ganz im Gegensatz zu jungen Start-Ups. Deshalb sind Kooperationen zwischen Mittelständlern und Start-Ups so wichtig. Marcell Jansen, Mitglied des Advisory Boards von SalsUp, ist davon überzeugt: „Gründer agieren schnell und flexibel. Sie haben den Mut, neu zu denken und Regeln zu brechen. Wir brauchen dynamische Denkweisen, wie Start-Ups sie haben, und müssen diese mit etablierten Konzepten verbinden.“</p>
<p>Mittlerweile sind auf der digitalen Plattform über 60.000 Start-Ups gelistet, die ihre Innovationen, Ideen und Produkte mit den KMUs zu teilen wollen – Tendenz steigend. Die Plattform SalsUp unterstützt weiterhin bei der Suche nach dem richtigen Businesspartner.</p>
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		<title>Digitalisierungskredit wird auf Gründer ausgeweitet</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jul 2019 13:55:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen der Gründungsoffensive werden die Förderangebote des ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredits ab sofort auch für Unternehmensgründer erhältlich: Am 1. Juli 2019 wurden die Zugangsbedingungen zu dem Digitalisierungskredit des European Recovery Program (ERP) erleichtert. Das Instrument steht von dort an auch Gründern und jungen Unternehmen zur Finanzierung ihrer Vorhaben zur Verfügung....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Gründungsoffensive werden die Förderangebote des ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredits ab sofort auch für <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/unternehmen-in-bayern-gruenden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unternehmensgründer</a> erhältlich: Am 1. Juli 2019 wurden die Zugangsbedingungen zu dem Digitalisierungskredit des European Recovery Program (ERP) erleichtert. Das Instrument steht von dort an auch <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/gruenderfoerderung-in-bayern-wird-weiter-ausgebaut/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gründern</a> und jungen Unternehmen zur Finanzierung ihrer Vorhaben zur Verfügung.</p>
<p>Der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziert Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben. Gefördert wird die Digitalisierung von Produkten, Produktionsprozessen und Verfahren – beispielsweise die Vernetzung der Produktionssysteme unter dem Stichwort Industrie 4.0. Auch Maßnahmen zur Ausrichtung der Unternehmensstrategie auf die Digitalisierung können begleitet werden.</p>
<p><strong>Junge Digitalunternehmen werden passgenau unterstützt</strong></p>
<p>Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Christian Hirte, erklärte anlässlich der Erweiterung des Förderinstrumentes: „Gründern ein passgenaues Finanzierungsangebot zur Verfügung zu stellen, ist ein wichtiger Baustein der Gründungsoffensive „GO!“, mit der wir die Gründungskultur in Deutschland stärken wollen. Es ist ein gutes Signal, dass auch Gründerinnen und Gründer künftig vom Finanzierungsangebot des ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredits profitieren können. Denn immer mehr Gründungen bauen auf innovative und digitale Prozesse und Geschäftsmodelle. Es ist daher richtig, dass sich auch das Finanzierungsangebot weiterentwickelt, um technologieaffine Gründer bereits vom ersten Tag an bei ihrer Digitalisierungs- und Innovationstätigkeit zu unterstützen.“</p>
<p><strong>Bisher gab es Digitalisierungskredit nur für KMU </strong></p>
<p>Bislang stand das <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/grundlagen-effizienter-geschaeftstaetigkeit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Finanzierungsangebot</a> kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) offen, die mindestens zwei Jahre am Markt aktiv waren. Diese Einschränkung wurde nun aufgehoben. Neu ist zudem die Öffnung des Instruments zur Finanzierung „innovativer Unternehmen“. Als innovativ qualifizieren sich unter anderem Unternehmen, die in der Vergangenheit eine Venture-Capital-Finanzierung erhalten oder überdurchschnittliche Investitionen in Forschung und Entwicklung getätigt haben.</p>
<p>Der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit ist zur Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben breit einsetzbar. Es können auch Innovationsvorhaben finanziert werden, bei denen Unternehmen neue oder stark verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickeln.</p>
<p>Kernelement der Förderung ist ein zinsgünstiger Kredit, mit dem bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionskosten beziehungsweise Betriebsmittel finanziert werden können. Pro Vorhaben beträgt der Kreditbetrag maximal 25 Millionen Euro. Die Zinsverbilligungen werden vom ERP-Sondervermögen und vom Bundeshaushalt getragen. Weitere Informationen zum Kredit finden Sie <a href="https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Mittelstand/erp-digitalisierungs-und-innovationskredit.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Versicherungsbranche: Start-ups verändern die Produktwelt</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jun 2019 08:09:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schaut man sich die Zahl der Unternehmensgründungen in den letzten Jahren an, wird ein erstaunlicher Trend deutlich: Offenbar haben immer weniger junge Menschen Freude daran, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Überraschend ist das angesichts der guten Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt nicht. Trotzdem hat das Bundeswirtschaftsministerium vor wenigen Wochen eine Gründungsoffensive...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schaut man sich die Zahl der Unternehmensgründungen in den letzten Jahren an, wird ein erstaunlicher Trend deutlich: Offenbar haben immer weniger junge Menschen Freude daran, <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/offensive-fuer-mehr-neugruendungen-gestartet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ein eigenes Unternehmen zu gründen.</a> Überraschend ist das angesichts der guten Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt nicht. Trotzdem hat das Bundeswirtschaftsministerium vor wenigen Wochen eine Gründungsoffensive gestartet. Das erklärte Ziel ist es, die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland wieder zu erhöhen. Der Bundeswirtschaftsminister will ambitionierte junge Menschen dazu ermutigen, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen und sich den Traum von ihrem eigenen Unternehmen zu erfüllen. Ins Leben gerufen wurde die Initiative von den wichtigsten Arbeitgeber-, Industrie- und Handwerksverbänden wie der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und dem <a href="https://www.dihk.de/wir-ueber-uns/wer-wir-sind/dihk/dihk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK).</a></p>
<p><strong>Versicherungsbranche bei Gründern weiter beliebt</strong></p>
<p>In der Finanz- und Versicherungsbranche ist von einer anhaltenden Gründungsmüdigkeit hingegen wenig zu spüren. Seit 2017 sind mehrere Start-ups auf den Markt gekommen, die zum Teil mit hohen Finanzierungssummen unterstützt wurden. Das Start-up Wefox hat unter dem Namen „One“ eine Hausrat- und Haftpflichtversicherung herausgebracht, die vollständig über eine App beantragt und verwaltet wird. Selbst die Schadensmeldung wird über die App abgesetzt. Auch das Start-up Coya – unterstützt durch eine Anschubfinanzierung in Höhe von rund zehn Millionen US-Dollar – ist mit der Entwicklung einer digitalen Sach- und Unfallversicherung beschäftigt, die bisher nur für Privatkunden angeboten wird. Sogar in der privaten Krankenversicherung fassen die jungen Unternehmen Fuß, wie Ottonova beweist. Den Investoren war das Münchner Start-up 40 Millionen Euro wert.</p>
<p><strong>InsurTechs als vielversprechender Trend</strong></p>
<p>Immer häufiger setzen ambitionierte Jungunternehmen auf die Chancen der Digitalisierung. Es scheint, als sollte sie die Versicherungsbranche zunehmend unter Druck setzen. Die sogenannten InsurTechs sind auf dem Vormarsch, sie dürften den etablierten Versicherungsunternehmen das Leben in Zukunft noch sehr schwer machen. Schon das Finanzierungsvolumen, das für einige der bekanntesten Start-ups aufgebracht wird, beeindruckt. Allein im Jahr 2018 wurden finanzielle Mittel in Höhe von rund 100 Millionen Euro für InsurTech-Start-ups zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich um technologiegetriebene Jungunternehmen, die die Versicherungsbranche mit Hilfe von digitalen Technologien grundlegend verändern wollen.</p>
<p><strong>Versicherer müssen sich der Digitalisierung stellen</strong></p>
<p>Für die großen Versicherungsunternehmen dürfte es immer schwerer werden, sich gegen die aufstrebenden Start-ups zu behaupten. Zwar punkten sie mit einem umfassenden Produktportfolio, mit einem gut aufgestellten Außendienst und mit einem renommierten Namen. Doch vielen Versicherten ist heute neben einer weitreichenden Absicherung ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig. Außerdem will man sich flexibel und unabhängig über mögliche Versicherungslösungen informieren und keine Zeit mit einem Beratungsgespräch verlieren. Die etablierten Versicherungsunternehmen müssen auf diese Kundenwünsche Antworten finden und ihre Prozesse der zunehmenden Digitalisierung anpassen. Eine interessante Kombination könnte eine individuelle Beratung durch einen erfahrenen Versicherungsmakler in Verbindung mit guten und preiswerten Versicherungen sein.</p>
<p>Einige junge Unternehmen aus der Versicherungsbranche haben diesen vielversprechenden Trend bereits erkannt und sich entsprechend auf dem Markt positioniert. Die Segura GmbH <a href="https://www.seguralife.de/" target="_blank" rel="dofollow noopener noreferrer">mit Sitz in Erlangen</a> verbindet zum Beispiel die Vorteile von digitaler Technik mit der sofortigen Verfügbarkeit von Informationen im Internet und einer maßgeschneiderten Beratung. Das Konzept könnte aufgehen und damit auch für andere Gründer attraktiv sein, die sich den Traum von einem eigenen Unternehmen in der Versicherungsbranche erfüllen möchten.</p>
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		<title>Die Schwächen der deutschen Wachstumsfinanzierung</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Apr 2019 10:00:09 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[STARTUP]]></category>
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					<description><![CDATA[Anlässlich der von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vorgestellten, zukünftigen Industriestrategie Deutschlands haben acatech, KfW und Deutsche Börse in einem Projekt konkrete Handlungsempfehlungen vorgelegt. Die größte Schwachstelle sieht das Team in der deutschen Wachstumsfinanzierung: Die Finanzierungskette für Start-ups reißt in Deutschland und anderen europäischen Ländern oftmals ab, bevor die Anfangsphase überwunden wurde....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier vorgestellten, zukünftigen Industriestrategie Deutschlands haben acatech, KfW und Deutsche Börse in einem Projekt konkrete <a href="https://www.acatech.de/wp-content/uploads/2019/04/20190329_acatech_Wachstumsfinanzierung_2.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Handlungsempfehlungen</a> vorgelegt. Die größte Schwachstelle sieht das Team in der deutschen Wachstumsfinanzierung: Die Finanzierungskette für Start-ups reißt in Deutschland und anderen europäischen Ländern oftmals ab, bevor die Anfangsphase überwunden wurde. Dies hat zur Folge, dass aufstrebende Unternehmen ihre Investoren woanders suchen und später vollständig ins Ausland abwandern.</p>
<p><strong>Erste Projektergebnisse vorgestellt</strong></p>
<p>Die ersten Projektergebnisse – im zweiten Quartal erscheint noch eine umfangreichere Studie – legen nahe, dass die Mobilisierung inländischen Wagniskapitals in Venture-Capital-Fonds nicht ausreicht. Diese würden zwar mehr Börsengänge ermöglichen, Investitionen in Unternehmen attraktiver machen und damit eine größere inländische Szene für Venture Capital etablieren, so Ann-Kristin Achleitner, acatech Präsidiumsmitglied und Leiterin des Projekts. Wichtig sei es jedoch vor allem, weitere Instrumente zur Außenfinanzierung voranzutreiben.</p>
<p>Der Projektbericht gibt konkrete Empfehlungen zur<a href="https://www.mittelstandinbayern.de/mehr-wagniskapital-fuer-start-ups-in-bayern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Verbesserung der Wachstumsfinanzierung</a> an die Hand: So soll beispielsweise ein liquider Markt für Direktinvestitionen mit einem Fokus auf Start-ups geschaffen werden &#8211; durch neue Co-Investment-Plattformen. Sinnvoll sei es auch, regionale Innovations-Initiativen zu stärken, indem an sämtlichen Hochschulen Entrepreneurship-Center ausgebaut werden. Und nicht zuletzt soll eine Jump-up-Initiative ins Leben gerufen werden, um die Zusammenarbeit von etablierten Unternehmen und Wachstumsunternehmen zu stärken.</p>
<p><strong>Vielfältige Chancen im Hightech-Bereich</strong></p>
<p>Insgesamt bestehen in Deutschland insbesondere für Hightech-Wachstumsunternehmen vielfältige Möglichkeiten: Wissensintensive Jungunternehmen, die technologiegetriebene Innovationen hervorbringen, bieten hierzulande beste Voraussetzungen für innovative Ideen. Das Projekt zur Verbesserung der Wachstumsfinanzierung in Deutschland konzentriert sich deswegen auf Start-ups in diesem Bereich. Es sollen Schnittstellen zwischen Hightech-Wachstumsunternehmen, der Wissenschaft und etablierten Unternehmen geschaffen werden.</p>
<p>Acatech bringt aus diesem Anlass erstmalig wichtige Akteure aus der Technologie- und Finanzbranche zusammen. Wie wichtig die Zusammenarbeit von Wachstumsunternehmen und etablierten Unternehmen ist, betont auch Reiner Braun, Co-Projektleiter und Inhaber des Lehrstuhls für Entrepreneurial Finance an der TU München: „Vom Wissen und den Ideen der Hightech-Wachstumsunternehmen können Großkonzerne oder KMU gerade beim Vorantreiben der eigenen Digitalisierungsbemühungen profitieren – und zudem leisten die Aufträge einen wichtigen Beitrag zur Innenfinanzierung der Wachstumsunternehmen.&#8220;</p>
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