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	<title>unternehmen Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google / Bing  NEWS &#38; KI Search gelistet</description>
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	<title>unternehmen Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>LMU-Umfrage zu Nachhaltigkeit im Unternehmen: Nehmen Sie teil!</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2021 10:46:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gemeinsam mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Bayern und der externen Beratungsfirma Breitenstein Consulting führen Studenten der LMU München im Rahmen eines Seminars aktuell eine Umfrage zum Thema Nachhaltigkeit in mittelständischen Unternehmen durch. Dabei geht es nicht nur um die klassische ökologische Seite der Nachhaltigkeit, sondern auch um soziale...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mit dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Bayern und der externen Beratungsfirma Breitenstein Consulting führen Studenten der LMU München im Rahmen eines Seminars aktuell <a href="https://survey.breitenstein-consulting.de/?e=231611&amp;d=e&amp;h=573D95820435FB2&amp;l=de" target="_blank" rel="noopener">eine Umfrage zum Thema Nachhaltigkeit</a> in mittelständischen Unternehmen durch. Dabei geht es nicht nur um die klassische ökologische Seite der Nachhaltigkeit, sondern auch um soziale Aspekte.</p>
<h4><strong>Drei Seiten der Nachhaltigkeit</strong></h4>
<p>Die Untersuchung soll beleuchten, welche Aspekte der <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/wie-du-dein-unternehmen-nachhaltig-gestalten-kannst/" target="_blank" rel="noopener">Nachhaltigkeit</a> in mittelständischen Unternehmen am meisten berücksichtigt werden. Ressourcen sparen und auf die Umwelt achten ist dabei die ökologische Seite – doch welche Unternehmen sind sich auch den ökonomischen und sozialen Aspekten des <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/video-nachhaltigkeit-und-wirtschaftlichkeit-vereinen-paradigmenwechsel/" target="_blank" rel="noopener">nachhaltigen Wirtschaftens</a> bewusst? Warum lohnt es sich, sich mit sozialer Nachhaltigkeit zu beschäftigen?</p>
<p>Zu diesen Fragstellungen haben die Studenten der LMU München ihre Umfrage erstellt. Ziel der Befragung ist es, die Einschätzung von mittelständischen Unternehmern zum Thema &#8222;Soziale Nachhaltigkeit im Unternehmen” einzuholen.</p>
<h4><strong>Hintergrund: Soziale Nachhaltigkeit </strong></h4>
<p>Eine der größten Herausforderungen dieser Zeit ist es, herausragende und engagierte MitarbeiterInnen zu finden und an das eigene Unternehmen zu binden. Während vor einigen Jahren vor allem eine steile Karriere und ein hohes Gehalt für viele Arbeitssuchende entscheidend waren, stehen heute &#8211; insbesondere für junge Menschen &#8211; Aspekte wie Sinnhaftigkeit, Mitsprache, Life-Work-Balance, Nachhaltigkeit und gesellschaftliches Engagement im Vordergrund.</p>
<p>All diese Aspekte können unter dem Begriff der „sozialen Nachhaltigkeit” zusammengefasst werden. Gerade für den deutschen Mittelstand eröffnen sich aufgrund der großen Nähe zu den MitarbeiterInnen und der oftmals familiären Unternehmenskultur neue, entscheidende Möglichkeiten!</p>
<h4><strong>Teilnahme noch bis 25. Juni möglich</strong></h4>
<p>Interessierte Unternehmer können noch bis zum 25. Juni an der Umfrage teilnehmen und ihre Einschätzungen und bisherigen Erfahrungen zum Thema Nachhaltigkeit in die Studie einbringen. Die Beantwortung der Umfrage dauert etwa 10 &#8211; 15 Minuten. Helfen Sie dem LMU-Projektteam, mehr über den deutschen Mittelstand zu erfahren und eine sozial nachhaltigere Zukunft zu gestalten! Veröffentlicht werden die anonymisierten Ergebnisse sowie herauskristallisierten Empfehlungen auf verschiedenen Kanälen innerhalb des Netzwerks des BVMW.</p>
<p>Hier geht es zur Umfrage: <a href="https://survey.breitenstein-consulting.de/?e=231611&amp;d=e&amp;h=573D95820435FB2&amp;l=de" target="_blank" rel="noopener">https://survey.breitenstein-consulting.de/?e=231611&amp;d=e&amp;h=573D95820435FB2&amp;l=de</a></p>
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		<title>Coronavirus in Bayern: Hilfsprogramme für die Verlierer der Pandemie</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2021 08:02:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Soloselbstständige, Unternehmen wie auch gemeinnützige Organisationen wurden im letzten Jahr auf eine harte Probe gestellt. Wir haben zusammengefasst, welche Hilfsprogramme Bayern auf die Beine gestellt hat. Überbrückungshilfe in 3 Phasen Umsatzausfälle, die mit dem Coronavirus in Zusammenhang standen, können im Zuge der Überbrückungshilfe ausgeglichen werden. Dabei geht es vornehmlich um...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Soloselbstständige, Unternehmen wie auch gemeinnützige Organisationen wurden im letzten Jahr auf eine harte Probe gestellt. Wir haben zusammengefasst, welche Hilfsprogramme Bayern auf die Beine gestellt hat.</p>
<h4>Überbrückungshilfe in 3 Phasen</h4>
<p>Umsatzausfälle, die mit dem Coronavirus in Zusammenhang standen, können im Zuge der Überbrückungshilfe ausgeglichen werden. Dabei geht es vornehmlich um betriebliche Fixkosten, die erstattet werden können. Das betrifft nicht nur Unternehmen, sondern auch Vereine und gemeinnützige Organisationen. Soloselbstständige und Freiberuflicher sollen dabei ebenfalls berücksichtigt werden.</p>
<p>Die Überbrückungshilfe gliedert sich in drei Phasen, die verschiedene Zeiträume umfassen. Die erste Phase, also die Überbrückungshilfe 1, konnte im Juni und August 2020 in Anspruch genommen werden. Alle Bedingungen konnten online nachgelesen und Anträge unkompliziert ausgefüllt werden.</p>
<p>Die zweite Phase war von September bis Dezember 2020. Bis zum 31. März 2021 konnten dafür Anträge gestellt und Geld entsprechend auch rückwirkend eingefordert werden. Zuletzt gibt es dann noch die dritte Phase, die von November 2020 bis Juli 2021 läuft. Hierfür werden noch immer Anträge entgegengenommen, bis zum 31. August 2021 kann die Hilfe beantragt werden.</p>
<h4>Wer kann Überbrückungshilfe beantragen – und welche Verluste werden erstattet?</h4>
<p>Selbstständige und Unternehmen, die im Zuge des Lockdown-Light und harten Lockdown nicht mehr wie gewohnt ihrem Gewerbe oder Geschäft nachgehen konnten, waren für die ersten beiden Überbrückungshilfen berechtigt. Die dritte Phase läuft noch, hier können sich Unternehmen und Soloselbstständige weiterhin bewerben.</p>
<p>Grundsätzlich konnte mit einem Zuschuss von bis zu 75 % des Umsatzes gerechnet werden. Für die Überbrückungshilfe 2 berechtigt war außerdem nur, wer nachweisen konnte, dass zwischen September und Dezember 2020 mindestens 30 % des Einsatzes weggebrochen waren. Gültig waren Anträge auch, wenn in zwei aufeinanderfolgenden Monaten bis zu 50 % der Umsätze fehlten.</p>
<p>Bewerben konnten sich also kleine und mittelständische Unternehmen, Solo-Selbstständige sowie gemeinnützige Unternehmen. Die maximale Fördersumme lag bei 1,5 Mio. Euro pro Fördermonat. Bei verbundenen Firmen waren es sogar bis zu 3 Mio. Euro. Außerdem übersichtlich aufgeschlüsselt wurden Fixkosten, die erstattet werden konnten. Dazu gehörten in den Phasen 1 und 2 alles von Mietkosten bis hin zu Grundsteuern, Kosten für Hygienemaßnahmen, Abschreibungen handelsrechtlicher Art, betriebliche Lizenzgebühren, Personalaufwendung oder bauliche Modernisierungsmaßnahmen. Da die Phase 3 noch läuft, können entsprechende Rückerstattungen aktuell weiterhin angefordert werden.</p>
<h4>Hinzuverdienst und Kurzarbeit</h4>
<p>Wer nachweisen kann, dass die Arbeitszeiten aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend reduziert werden, kann Kurzarbeitergeld beantragen. Um die Krise zu bewältigen, hat Bayern erweiterte Regelungen auf den Weg gebracht. Diese umfassen verschiedene Erleichterungen, die bis zum 30. Juni 2021 gelten. Dazu gehören zum Beispiel eine niedrigere Schwelle (statt mindestens einem Drittel der Belegschaft, das von dem Ausfall betroffen sein muss, müssen es nur noch 10% sein) sowie die Übernahme der Sozialversicherungsbeträge von der Bundesagentur für Arbeit. Leiarbeitnehmer sind ebenfalls berechtigt, Kurzarbeitergeld anzufordern. Welche weiteren Erleichterungen gelten, lässt sich auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie nachlesen.</p>
<h4>Startups und Existenzgründer</h4>
<p>Im Zuge der Säule 2 des Bundes entwickelte man das sogenannte „<a href="https://www.stmwi.bayern.de/presse/pressemeldungen/pressemeldung/pm/419-2020/" target="_blank" rel="noopener">Startup Shield Bayern</a>“, welches direkte Beteiligungen oder Wandeldarlehen umfasst. Genutzt werden können die Fördersummen für laufende Kosten, Investitionen oder Betriebsmittel. Weitere Hilfsangebote gibt es zudem für Gründungsteams der EXIST-Projekte, die das Ende der Förderung erreicht haben. Besonders unbürokratisch soll es auch dabei zugehen, sodass die Anträge schnell und einfach ausgefüllt werden können.</p>
<h4>Gemeinnützige Organisationen</h4>
<p>In Krisenzeiten haben gemeinnützige Vereine und Träger eine besonders große Bedeutung für unsere Gesellschaft. Die Unverzichtbarkeit steht aber im starken Kontrast zu den Umsätzen, denn bekanntermaßen haben es gemeinnützige Organisationen schwer, ein eigenes Einkommen zu generieren. Weder Rücklagen noch nennenswerte Gewinne gibt es, weshalb das der Corona-Kredit für Gemeinnützige eingeführt wurde. Erhalten können Organisationen bis zu 800.000 Euro. Der feste Zinssatz liegt bei 1,5 Prozent und die Laufzeiten können zwischen 5 oder 10 Jahren frei gewählt werden. Eine kostenfreie, vorzeitige Tilgung ist ebenfalls möglich.</p>
<h4>Härtefallhilfe</h4>
<p>Bestehende Hilfsprogramme sollen durch die Härtefallhilfe ergänzt werden. In Bayern werden dafür 233 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Zur Hälfte finanziert wird diese Summe vom Freistaat Bayern, die andere Hälfte kommt vom Bund. Das Ziel ist es, Selbstständige und Unternehmen zu unterstützen, die bei bestehenden Programmen nicht berücksichtigt werden können. Denn auch hier sollte die wirtschaftliche Not anerkannt werden. Da die Härtefallhilfe eine Ergänzung zur Überbrückungshilfe darstellt, kann sie nur beantragt werden, wenn andere Programme nicht greifen. Wer einen Härtefallantrag ausfüllen möchte, sollte also vorab unbedingt prüfen, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, sich für die Überbrückungshilfe zur qualifizieren.</p>
<p>Wie hoch die Härtefallhilfe ausfällt, hängt, genau wie bei der Überbrückungshilfe, von förderfähigen Beständen ab. Dazu gehört zum Beispiel die Erstattung von Fixkosten. Es werden aber keine Umsätze erstattet. Der Maximalbetrag liegt zudem bei 100.000 Euro pro Antrag.</p>
<h4>Gewinner und Verlierer der Pandemie</h4>
<p>Unternehmen, die im Digitalisierungsbereich tätig sind, konnten von der Corona-Pandemie besonders profitieren. Ein klarer Gewinner ist zum Beispiel Zoom, das aktuell sowohl im unternehmerischen Kontext einen großen Stellenwert einnimmt als auch weiterhin gern privat genutzt wird. Auch im Bereich des Online-Handels war ein wahrer Boom zu beobachten. Lokale Unternehmen, die es schnell schafften, einen digitalen Shop auf die Beine zu stellen, hatten keine schlechten Karten. Gegen Giganten wie Amazon oder Zalando konnten die kleinen Shops aber sicher nicht ankommen. Dennoch hat die Pandemie gezeigt, dass große wie auch kleine Unternehmen die Augen vor der Digitalisierung nicht verschließen dürfen.</p>
<p>Ein großer Erfolg war entsprechend auch bei Unternehmen zu beobachten, die bereits vor der Pandemie auf ihr Online-Geschäft setzen. Dazu gehören nicht nur Händler wie Amazon, sondern auch Unternehmen, die im Unterhaltungssektor tätig sind. Allen voran sind hier Online Casinos zu nennen. Sie werben mit vielen Aktionen, <a href="https://handycasinos24.com/bonus/einzahlungsbonus/5-euro-minimum" target="_blank" rel="dofollow noopener">schon mit fünf Euro</a> kann gespielt werden – und auch mit riesigen Beträgen lässt es sich online zocken. Die Spieleauswahl auf Online-Glücksspielseiten ist groß, gleichzeitig verbrachten die Menschen mehr Zeit zu Hause und hatten entsprechend viel Zeit. Die mitunter gedrückte Stimmung trug wohl ebenfalls dazu bei, dass sich Menschen vermehrt dem Glücksspiel zuwandten. Sicher ein zweischneidiges Schwert, die Betreiber von Online Casinos hatten aber im letzten Jahr auf jeden Fall Grund zu feiern.</p>
<p>Ganz anders sah es da im Tourismussektor und im Bereich der Events aus. Für viele Unternehmen gab es keine alternativen Einnahmequellen, sie waren auf die Soforthilfe angewiesen. Wer sein Angebot auf digital umstellen konnte, musste schnell sein. Die Pandemie hat uns bewiesen, dass kleine und große Unternehmen heutzutage ein großes Maß an Flexibilität an den Tag legen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Und für die vielen Verlierer der Pandemie gab und gibt es glücklicherweise Hilfsprogramme, die die schlimmsten Phasen überbrücken sollen.</p>
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		<title>Kreislaufwirtschaft ist mehr als Recycling</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2021 08:01:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Produzieren, konsumieren, wegwerfen. Was in fast allen Lebensbereichen dominiert, ist mit globalen Herausforderungen nicht mehr vereinbar. Das lineare Wirtschaftsmodell entwickelt sich immer mehr zum Auslaufmodell und muss dringend durch nachhaltige Prinzipien wie beispielsweise Kreislaufwirtschaft ersetzt werden. Auch der vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebene GreenTech-Atlas 2021 zeigt eine Dynamik in der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Produzieren, konsumieren, wegwerfen. Was in fast allen Lebensbereichen dominiert, ist mit globalen Herausforderungen nicht mehr vereinbar. Das lineare Wirtschaftsmodell entwickelt sich immer mehr zum Auslaufmodell und muss dringend durch nachhaltige Prinzipien wie beispielsweise Kreislaufwirtschaft ersetzt werden. Auch der vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebene GreenTech-Atlas 2021 zeigt eine Dynamik in der ökologischen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft, die sowohl zu radikal veränderten Geschäftsmodellen führt, als auch zu Wachstums-Chancen für Unternehmen, die in <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/verantwortungsvoll-wirtschaften-mit-nachhaltigkeitspreis-ausgezeichnet/" target="_blank" rel="noopener">nachhaltige</a> Technologien und Dienstleistungen investieren. Doch was bedeutet zirkuläres Wirtschaften für Unternehmen?</p>
<h4>Potential von Circular Economy als zukunftsfähiges Marktmodell</h4>
<p>Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden im Jahr 2019 in Deutschland pro Person 72 Kilogramm Verpackungsmüll eingesammelt und damit durchschnittlich vier Kilogramm mehr als im Vorjahr. Doch nicht nur im Verpackungsbereich nimmt der<br />
Verbrauch stetig zu. Auch in anderen Bereichen ist der Konsum höher als der Rohstoffanteil der Erde. Laut Umweltbundesamt verursachen Bau- und Abbruchabfälle den größten Abfallstrom in Deutschland &#8211; im Jahr 2018 rund 54 Prozent des Brutto-Abfallaufkommens &#8211; und spielen damit eine wichtige Rolle für zirkuläres Wirtschaften.</p>
<p>Es liegt auf der Hand, dass Lösungen nicht in der Beseitigung des Mülls liegen. So definiert auch die Änderung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes von 2020 als wichtigste Ziele die Verringerung des Ressourcenverbrauchs, Erhöhung der Recyclingquoten und Stärkung der Abfallvermeidung. Kreislaufwirtschaft als neues Denkmodell ist also ein richtiger Lösungsansatz für nachhaltigen Ressourcenschutz. Der Circular Economy Action Plan der EU-Kommission sowie die ab 2022 anzuwendende EU-Taxonomie machen<br />
deutlich, dass der Übergang zu einer CO2-neutralen, nachhaltigen und ressourceneffizienten Circular Economy in Europa bereits im Gange ist. Im Mai 2021 beschrieb die Circular Economy Initiative Deutschland in einer neu veröffentlichten Roadmap, mit welchen konkreten Maßnahmen Deutschland eine systemische Circular Economy entwickeln und Klimaneutralität erreichen kann. Auch dadurch wird klar, dass die Umsetzung einer zukunftsfähigen Kreislaufwirtschaft kein Selbstzweck ist.</p>
<h4>Mehrheit der Unternehmen plant Produkte der Kreislaufwirtschaft</h4>
<p>Für Unternehmen gibt es also triftige Gründe, das Prinzip der Kreislaufwirtschaft in ihre Geschäftsmodelle zu integrieren. Aktuell wird dieses Marktmodell zwar noch mit Zurückhaltung gelebt, was jedoch nicht an mangelnder Bereitschaft liegt. So gaben in einer Umfrage des <a href="https://www.umweltcluster.net/de/" target="_blank" rel="noopener">Umweltcluster Bayern</a> rund 35 % der 70 Teilnehmenden eines Online-Seminars zur Circular Economy an, noch keine zirkulären Produkte oder Dienstleistungen anzubieten. Bei 20 % seien diese geplant und weitere 35 % bieten sie bereits an. Als Hürden bei der Entwicklung zirkulärer Produkte oder Dienstleistungen seien ein entscheidender Faktor die Kosten (50 %), gefolgt von mangelnder Zeit und fehlendem Bewusstsein (je 33 %) sowie fehlender Kompetenz und fehlendem Commitment im Unternehmen (je 27 %).</p>
<p>Eine besonders hohe Hürde ist die Herstellung kreislauffähiger Produkte. So referierte der Nachhaltigkeitsberater Dr. Mateusz Wielopolski im Rahmen der vom Umweltcluster Bayern geführten Online-Seminar-Reihe „Die sieben Prinzipien der Circular Economy“ über Möglichkeiten des Circular Design und wie sich kreislauffähige Produkte in der Realität umsetzen lassen. „Für die Entwicklung kreislauffähiger Produkte spielt intelligentes Design eine entscheidende Rolle, da bis zu 80 % der Umweltauswirkungen bereits bei diesem Schritt festgelegt werden. Nicht nur Performance und Ästhetik sind hier ausschlaggebend. Auch müssen Produktionsprozesse so definiert werden, dass Rohstoffe über mehrere Lebenszyklen ohne Qualitätsverluste erhalten bleiben. Eine ganz besondere Rolle spielt die Auswahl geeigneter Materialien und wie diese miteinander verbunden sind bzw. wieder voneinander getrennt werden können. Materialien<br />
in durchgängigen, konsequenten und gesunden Kreisläufen zu führen, stellt jedoch hohe Anforderungen an ihre Herstellung. Um kreislauffähige Produkte zu entwickeln, müssen alle Fragen bereits vor der Entwicklungsphase beantwortet werden.“</p>
<h4>Abfallvermeidung und Wiederverwendung</h4>
<p>Kreislaufwirtschaft bedeutet also mehr als nur Recycling. Es ist ein gesamtheitlicher interdisziplinärer Ansatz, der Know-how über Prozesse, Technologien und Materialien verbindet. Der Fokus liegt auf langer Nutzungsdauer und Reparatur. Abfallvermeidung und Wiederverwendung stehen bei diesem Modell weit vor dem Recycling. Das Prinzip ist besonders dann sinnstiftend, wenn Produkte so gestaltet werden, dass sie in einen biologischen oder technologischen Kreislauf rückgeführt werden können. Dieses sogenannte „Cradle-to-Cradle-Design“ erfüllt den Bedarf nach zukunftsfähigen Verfahrensweisen. Gleichzeitig setzt es Materialgesundheit voraus, damit schädliche Stoffe nicht den biologischen Kreislauf belasten und am Ende in der Nahrungskette landen.</p>
<p>Mit diesen Themen findet eine ökologische Transformation statt, die der Umweltcluster mit Wissenstransfer, Fortbildungen, Vernetzungen und Fördermaßnahmen begonnen hat und mit aktuellen Kenntnissen aus Wissenschaft und Forschung weiterführt. Damit folgt er einem weiteren Umfrage-Ergebnis, bei dem 70 % seiner Seminar-Teilnehmenden äußerten, sie müssten zur Umsetzung zirkulärer Produkte neue Kompetenzen aufbauen. Fast die Hälfte der Befragten gab an, Zugang zu Fördermöglichkeiten und externe Beratung zu suchen.</p>
<h4>Projekte des Umweltclusters Bayern zur Kreislaufwirtschaft</h4>
<p>Dass zirkuläres Wirtschaften als Zukunftsmodell keine Theorie ist, beweist der Umweltcluster insbesondere mit umwelttechnologischen Projekten, wie zum Beispiel CIRCULAR4.0. Es fördert den Einsatz digitaler Technologien und Prozesse bei KMU im Alpenraum, um deren Entwicklung hin zu zirkulären Geschäftsmodellen zu unterstützen. Das Projekt soll das Bewusstsein für den Zusammenhang von Digitalisierung und Circular Economy bei Multiplikatoren, Wirtschaftsförderern, Finanzgebern und Unternehmen in der Region schaffen. Ein speziell entwickeltes Schulungsprogramm mit Tools zur Entwicklung zirkulärer Geschäftsmodelle mit Hilfe digitaler Prozesse soll an KMU aus dem Alpenraum getestet werden. Interessierte Unternehmen aus Schwaben und Oberbayern können sich für die im Herbst 2021 beginnende Pilotphase beim Umweltcluster bewerben.</p>
<p>„Umweltschutz, Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung sind für uns keine Branchentrends, sondern zählen zu unserem Selbstverständnis“, betont Alfred Mayr, Geschäftsführer des Umweltcluster Bayern. „Aus diesem Grund fördern wir die Vernetzung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft.“ Auf dieser Grundlage entwickelt sich der Umweltcluster immer mehr zu einer bei Expert:innen gefragten überregionalen Informationsplattform.</p>
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		<title>Betriebsausflüge mit Teambuilding verknüpfen – Viele Möglichkeiten in München</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2021 08:03:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wirft man einen Blick in erfolgreiche Unternehmen, stellt man fest, dass dort ein überaus positives Arbeitsklima herrscht. Denn diese Betriebe haben verstanden, dass die Mitarbeiter über Scheitern und Erfolg des Unternehmens entscheiden. Nichtsdestotrotz zeigen Umfragen, dass von 20.000 deutschen Angestellten nur rund 24 Prozent vollen Einsatz zeigen. 70 Prozent beschränkten...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wirft man einen Blick in erfolgreiche Unternehmen, stellt man fest, dass dort ein überaus positives Arbeitsklima herrscht. Denn diese Betriebe haben verstanden, dass die Mitarbeiter über Scheitern und Erfolg des Unternehmens entscheiden. Nichtsdestotrotz zeigen <a href="https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/psychologie/nur-noch-24-prozent-der-arbeitnehmer-sind-auf-der-arbeit-motiviert-13372875" target="_blank" rel="dofollow noopener">Umfragen</a>, dass von 20.000 deutschen Angestellten nur rund 24 Prozent vollen Einsatz zeigen. 70 Prozent beschränkten sich auf das Notwendigste, um keine Konflikte mit dem Arbeitgeber hervorzurufen und sechs Prozent haben keinerlei Interesse, Engagement zu zeigen. Wenn in Ihrem Unternehmen eine ähnliche Bilanz gezogen werden kann, sollten Sie dringend Teambuildingmaßnahmen ins Auge fassen. Diese wirken sich positiv auf das Arbeitsklima aus und können die Motivation der Mitarbeiter erheblich steigern. Im folgenden Artikel führen wir Ihnen vor Augen, welche Vorteile das Teambuilding bringt. Zudem zeigen wir Ihnen, wie man in München erfolgreich Teamevents durchführen kann.</p>
<h3>So wichtig ist Teambuilding für das Unternehmen</h3>
<h4>Mitarbeiter stärken und binden</h4>
<p>Ein <a href="https://www.cityhunters.de/muenchen/betriebsausflug-muenchen" target="_blank" rel="dofollow noopener">Betriebsausflug in München</a> ist das richtige Mittel, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern. So kann Krimi Geocaching oder eine Schnitzeljagd durch die Münchner Innenstadt dazu beitragen, dass die Angestellten sich besser kennenlernen und mehr Vertrauen zueinander fassen. Als Folge davon werden Arbeitsprozesse problemloser ablaufen und die Kommunikation im Team verbessert sich.</p>
<p>Darüber hinaus konnte herausgefunden werden, dass bereits zwölf Prozent der Mitarbeiter mit dem Gedanken spielen, ihre aktuelle Stelle aufzugeben. Die Angestellten fühlen sich dem Unternehmen nicht zugehörig und zu nichts verpflichtet. Durch regelmäßige Ausflüge kann dementsprechend nicht nur das Verhältnis untereinander gesteigert, sondern auch die Bindung an das Unternehmen gefördert werden. Die Angebote und Events rufen nämlich positive Empfindungen hervor, die direkt auf den Arbeitgeber übertragen werden.</p>
<h4>Boost für die Produktivität</h4>
<p>Weiterhin tragen diese besonderen Erlebnisse dazu bei, dass die Mitarbeiter ausgeglichener sind und sich verstärkt für die Weiterentwicklung des Unternehmens einsetzen möchten. To-do-Listen werden dementsprechend schneller abgearbeitet, die Leistungsfähigkeit erhöht sich und das Engagement und die Eigeninitiative nehmen zu. Es stimmt zwar, dass Teamevents mit zusätzlichen Ausgaben verbunden sind, doch auf lange Sicht gesehen rentieren sich diese Kosten enorm: Meilensteine werden schneller erreicht und Umsatzziele in Rekordzeit umgesetzt.</p>
<h3>Ein paar Beispiele für ein nachhaltiges Teamevent</h3>
<p>Oftmals organisieren Unternehmen Fortbildungsangebote und lassen das Jahr mit einer Abschlussfeier ausklingen. Tatsächlich gibt es heutzutage jedoch unzählige Möglichkeiten, um abwechslungsreiche und unterhaltsame <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/events/" target="_blank" rel="noopener">Events</a> durchzuführen.</p>
<h4>Kochkurs</h4>
<p>Mithilfe eines professionellen Kochkurses lernen die Mitarbeiter gemeinsam an einem Strick zu ziehen, um ein leckeres Menü zu zaubern. Die Angestellten werden in Gruppen eingeteilt und mit der Fertigstellung von verschiedenen Gerichten und Leckereien beauftragt. Bei diesem Klassiker wird darauf abgezielt, die Kommunikation untereinander zu fördern und unter Zeitdruck gute (und schmackhafte) Ergebnisse zu liefern. Geht ein Gang mal in die Hose, ist das auch nicht schlimm. Denn schließlich kommt es hauptsächlich auf den Spaß und die positiven Empfindungen an!</p>
<h4>Paintball</h4>
<p>Beim Paintball geht es um Taktik, Geschwindigkeit und Zusammenarbeit. Das kann für einige Angestellte eine große Herausforderung sein. Es sollte im Vorfeld also gut nachgehakt werden, ob sich alle Mitarbeiter in einer guten physischen Kondition befinden. Ist dies der Fall, lernen die einzelnen Gruppen sich gegenseitig zu unterstützen und sich den Rücken freizuhalten. Nichtsdestotrotz eignet sich diese Aktivität eher für ein junges Team, das sehr schmerzresistent und sportlich ist.</p>
<h4>Escape Game</h4>
<p>Im Gegensatz dazu wird beim Escape Game vor allem der Kopf gefordert. Die Mitarbeiter werden in einen Raum voller Rätsel gesteckt. Innerhalb von 60 Minuten müssen spannende Herausforderungen gelöst werden und Denkaufgaben bewältigt werden. Nur durch Scharfsinn und Logik kann diese Aufgabe gemeistert werden, dennoch gilt: Probieren geht über studieren!</p>
<h4>Bowling als Klassiker</h4>
<p>Eine weitere Möglichkeit, um sportlich tätig zu werden, ist der gemeinsame Bowlingabend. Hierbei wird körperliche Aktivität mit viel Spaß und Freude verbunden. Darüber hinaus haben die Angestellten die Möglichkeit, zwischen den einzelnen Runden ein leckeres Mahl zu sich zu nehmen und ausgiebig zu quatschen. So kann man Gemeinsamkeiten entdecken und die Kollegen von einer anderen Seite kennenlernen.</p>
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		<title>Welche Ziele hat das Flottenmanagement?</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2021 12:55:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Flottenmanagement oder Fuhrparkmanagement umfasst die Organisation sämtlicher Fahrzeuge eines Unternehmens. Dabei geht es vorwiegend um die Optimierung unterschiedlicher Faktoren durch entsprechende Maßnahmen, um Kosten zu senken, die Wirtschaftlichkeit zu steigern, die Sicherheit zu erhöhen, den Kundenservice zu verbessern und die Erreichung der Unternehmensziele sicherzustellen. Auch Nachhaltigkeit und die Verantwortung...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Flottenmanagement oder Fuhrparkmanagement umfasst die Organisation sämtlicher Fahrzeuge eines Unternehmens. Dabei geht es vorwiegend um die Optimierung unterschiedlicher Faktoren durch entsprechende Maßnahmen, um Kosten zu senken, die Wirtschaftlichkeit zu steigern, die Sicherheit zu erhöhen, den Kundenservice zu verbessern und die Erreichung der Unternehmensziele sicherzustellen. Auch Nachhaltigkeit und die Verantwortung für den Umweltschutz werden durch das Flottenmanagement realisiert. Warum ist das Flottenmanagement für Unternehmen wichtig und welche Ziele lassen sich mit der effizienten Verwaltung erreichen?</p>
<h4>Warum ist das Flottenmanagement so wichtig?</h4>
<p>Die meisten Unternehmen, die Fahrzeuge unterhalten, müssen damit am Tag den Transport von diversen Gütern und Produkten zu bestimmten Lieferzeiten gewährleisten oder Kundentermine wahrnehmen. Damit diese Prozesse nicht nur durchgeführt, sondern wirtschaftlich ablaufen, gibt es das <a href="https://www.leaseplan.com/de-de/flottenmanagement/" target="_blank" rel="dofollow noopener">Flottenmanagement</a>. Neben der Organisation von effizienten Routen, der Verbesserung des Fahrverhaltens, der Reduktion des Kraftstoffverbrauchs gehört auch die Pflege und Wartung dazu. Ein Flottenmanager schaut immer nach Optimierungs- und Einsparpotenzialen, identifiziert Schwachstellen und leitet präventive Maßnahmen ein.</p>
<h4>Welche Ziele verfolgt das Fuhrparkmanagement?</h4>
<p>Mit dem Fuhrparkmanagement soll sichergestellt werden, dass die Fahrzeuge immer in entsprechender Anzahl zum getimten Zeitpunkt am richtigen Ort sind und der Weg dahin wirtschaftlich effizient gestaltet wird. Auch in Sachen Leistung kann das Flottenmanagement zu einer Steigerung beitragen. Damit laufen Unternehmensprozesse deutlich reibungsloser, effektiver und mit einem Mehrwert für den Kunden ab. Ziele sind daher unter anderem die Betriebskosten zu optimieren, die Werkstatt- und Wartungskosten zu minimieren, die Ausfallzeiten zu reduzieren und durch eine umfassende Planung die Auslastung von Fahrzeugen zu erhöhen.</p>
<p>Darüber hinaus besteht ein wesentliches Ziel darin auch neue Möglichkeiten zu analysieren und deren Machbarkeit für das eigene Management zu prüfen. Beispiele hierfür sind neue Maßnahmen zum Klimaschutz, zur <a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland" target="_blank" rel="noopener">Senkung der Emission</a>, <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/foerderung-fuer-e-autos-wirkt-ueber-70-000-antraege/" target="_blank" rel="noopener">alternative Antriebe zum Verbrennungsmotor</a> und Mobilitätslösungen wie die öffentlichen Verkehrsmittel oder das Car-Sharing. Damit das Flottenmanagement seinen Zielen gerecht wird, gibt es unterschiedliche Aufgaben, die dabei erfüllt werden müssen. Diese stehen in Abhängigkeit von Art und Menge der Fahrzeuge. Die Erstellung einer Strategie, die Verwaltung und Optimierung, die Überprüfung, die Kontrolle und die Planung betreffen hingegen jedes Flottenmanagement.</p>
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		<title>Exportpreis Bayern – Special Edition: Jetzt bewerben!</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2021 08:07:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Corona-Pandemie hat die bayerische Wirtschaft insgesamt, aber insbesondere auch die international tätigen Unternehmen hart getroffen. Trotz all dieser Widrigkeiten gibt es weiterhin viele bayerische Unternehmen, die erfolgreich im internationalen Geschäft aktiv sind. Aus diesem Grund haben die Träger des Exportpreises Bayern (das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Corona-Pandemie hat die bayerische Wirtschaft insgesamt, aber insbesondere auch die international tätigen Unternehmen hart getroffen. Trotz all dieser Widrigkeiten gibt es weiterhin viele bayerische Unternehmen, die erfolgreich im internationalen Geschäft aktiv sind. Aus diesem Grund haben die Träger des Exportpreises Bayern (das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, der Bayerische Industrie- und Handelskammertag, die Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern in Zusammenarbeit mit Bayern International) beschlossen, in diesem Jahr 2021 mit dem „Exportpreis Bayern &#8211; Special Edition: Erfolgreich in schwierigen Zeiten“ gerade kleinere Unternehmen auszuzeichnen, deren Strategie sowie Mut, Ideen und Durchhaltevermögen zu besonderen internationalen Erfolgen in der Corona-Zeit geführt haben. Der Preis wird dieses Jahr deswegen ausnahmsweise in den folgenden drei Schwerpunkten verliehen:</p>
<ol>
<li><strong> Erfolgreiche Auftragsabwicklung in Corona-Zeiten:</strong></li>
</ol>
<p>Wie konnten &#8211; <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/absturz-der-bayerischen-exporte-durch-coronakrise-zeichnet-sich-ab/" target="_blank" rel="noopener">trotz der neuen Corona-Hürden</a> &#8211; die Geschäfte in den bestehenden Exportmärkten erfolgreich abgewickelt werden (z.B. wegen Grenzschließungen, neuen protektionistischen Maßnahmen etc.)?</p>
<ol start="2">
<li><strong> Gelungene Markterschließung und Kundengewinnung in Corona-Zeiten:</strong></li>
</ol>
<p>Wie konnten neue Märkte trotz der erfolgten Einschränkungen erfolgreich erschlossen und neue Kunden gewonnen werden?</p>
<ol start="3">
<li><strong> Beachtliche Innovation in Corona-Zeiten;</strong></li>
</ol>
<p>Wie mussten Produkte und Dienstleistungen durch innovative Ideen angepasst werden, um weiterhin international erfolgreich vertrieben werden zu können?</p>
<h4><strong>Bewerbungsfrist bis zum 31. Juli</strong></h4>
<p>Bis zum 31. Juli 2021 haben bayerische Unternehmen mit höchstens 100 Vollzeitbeschäftigten Gelegenheit, sich zu bewerben. Nähere Informationen sowie die Bewerbungsunterlagen für den Exportpreis – Special Edition finden Sie im Internet unter <a href="https://www.exportpreis-bayern.de/" target="_blank" rel="noopener">www.exportpreis-bayern.de</a>.</p>
<p>Jeder Preisträger erhält einen ca. 2-minütigen Kurzfilm über sein Unternehmen und seine Erfolgsgeschichte, der auf der Preisverleihung gezeigt und dem Unternehmen anschließend für Werbezwecke in deutscher und englischer Version überlassen wird. Weitere Benefits: Eine individuell gefertigte Exportpreis-Trophäe eines bayerischen Kunsthandwerkers und eine Gewinnurkunde. Darüber hinaus sind Sie berechtigt, das Exportpreis-Logo auf allen Firmenunterlagen zu führen.</p>
<h4><strong>Die Preisverleihung</strong></h4>
<p>Die Erstplatzierten jeder Kategorie werden bei einem Abendempfang am 17. November 2021 in der Handwerkskammer für München und Oberbayern ausgezeichnet.</p>
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		<title>Wenn Kunden plötzlich nicht mehr reagieren, helfen Rechtsdienstleister</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 May 2021 09:06:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Welcher Unternehmer freut sich nicht über einen guten Auftrag?! Die Beratung wird gewissenhaft durchgeführt, die vereinbarte Lieferung oder Leistung ordnungsgemäß erbracht — und doch zahlt der Kunde nicht. Trotz Mahnungen „stellt er sich einfach tot“. Kaum ein Unternehmer, der das nicht schon erlebt hat. Und nun? „Verständliche Wut ist in...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Welcher Unternehmer freut sich nicht über einen guten Auftrag?! Die Beratung wird gewissenhaft durchgeführt, die vereinbarte Lieferung oder Leistung ordnungsgemäß erbracht — und doch zahlt der Kunde nicht. Trotz Mahnungen „stellt er sich einfach tot“. Kaum ein Unternehmer, der das nicht schon erlebt hat. Und nun?</p>
<p>„Verständliche Wut ist in so einem Fall meist ein schlechter Ratgeber und nur weiter auf ein Einlenken des Kunden zu hoffen, erfahrungsgemäß leider Zeitverschwendung“, so Bernd Drumann, Geschäftsführer der BREMER INKASSO GmbH. „Um sich nicht auch noch zum ‚Sklaven‘ seines Schuldners zu machen, indem viel der eigenen Zeit, Nerven, Arbeitskraft und Geld in die Forderungsrealisierung gesteckt wird, kann ich nur raten, sich kompetente Unterstützung zu holen und den Forderungseinzug ‚abzugeben‘.“</p>
<h4><strong>Realistischer Blick auf die Lage</strong></h4>
<p>„Aus Erfahrung weiß ich, dass leider <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/schuldner-hat-sich-verzogen-glaeubiger-koennen-dennoch-etwas-tun/" target="_blank" rel="noopener">nicht nur Schuldner</a> die Vogel-Strauß-Taktik beherrschen. Nicht jeder Gläubiger ist bereit, sich mit den Tatsachen auseinanderzusetzen. Aber gerade bei großen Forderungen ist es wichtig, die eigenen Fähigkeiten, Zeit- und Nervenressourcen in Hinblick auf einen eventuell langwierigen und schwierigen Forderungseinzug einschätzen zu können. Guter Rat und Unterstützung eines Dritten müssen nicht teuer, sollten aber durchaus das Geld wert sein. Manchem <a href="http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/glaeubiger/glaeubiger.htm" target="_blank" rel="noopener">Gläubiger</a> kommt leider der ‚eigene Rat‘ oft teurer zu stehen.“</p>
<h4><strong>Rechtsdienstleister beauftragen — worauf es ankommt</strong></h4>
<p>„Hat die Betrachtung der Tatsachen ergeben, dass die Beauftragung eines Rechtsdienstleisters durchaus Sinn macht, sollte damit nicht zu lange gewartet werden. Für die Beauftragung mit dem Forderungseinzug kommt sowohl ein Rechtsanwalt als auch ein Inkassounternehmen in Frage. Rechtsanwälte haben die unterschiedlichsten Arbeitsschwerpunkte, was bei der Auswahl beachtet werden sollte. Inkassounternehmen befassen sich ausschließlich Tag für Tag mit der Realisierung von Forderungen für Dritte. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollte man sich im Vorfeld bei allen Rechtsdienstleistern nach deren Konditionen und Vorgehensweise erkundigen. Auch (echte) Bewertungen im Internet können zur Entscheidungsfindung beitragen.</p>
<p>Bei der Suche nach einem guten Inkassounternehmen ist die Mitgliedschaft im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e. V. (BDIU) ein Qualitätsmerkmal. Laut BDIU ‚unterliegen die BDIU-Mitgliedsunternehmen dauerhaft einer strengen, freiwilligen Selbstkontrolle durch den Verband. Diese Kontrolle geht weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen an Inkassodienstleister hinaus. Die Mitgliedsunternehmen des BDIU beweisen so, dass sie Inkasso in Verantwortung für die Belange der Gläubiger und der Schuldner auszuüben bereit sind‘.“</p>
<h4><strong>Rechtsdienstleister ausgesucht — und nun?</strong></h4>
<p>„Die Beauftragung ist in der Regel unkomplizierter als mancher denken mag. Die Suche nach dem geeigneten Rechtsdienstleister war da wahrscheinlich der schwierigere Teil. Ein seriöser Rechtsdienstleister wird die Vorgehensweise noch einmal erläutern und die für den Forderungseinzug benötigten Unterlagen einfordern. Anhand dieser Unterlagen kann auch eine Rechts- und Plausibilitätsprüfung durchgeführt werden. Eine vollständige und gute schriftliche Dokumentation aller, die Forderung betreffender Geschäftsvorgänge ist dabei enorm hilfreich (leider aber nicht immer gegeben).“</p>
<h4><strong>Vertrauen und unter Umständen auch Geduld gefragt</strong></h4>
<p>„Wer eine Forderung an einen Rechtsdienstleister abgegeben hat, kann sich wieder ganz dem eigentlichen Kerngeschäft seines Unternehmens widmen. Vertrauen in die Arbeit des Dienstleisters ist dabei wichtig und auch, etwas Geduld aufzubringen. Ein Hexenwerk zu vollbringen, vermag keiner. Ein seriöser Rechtsdienstleister wird alles tun, um die Forderung für den Mandanten zu realisieren. Obwohl, und hier spreche ich jetzt für die BREMER INKASSO GmbH, wir etwa 70 Prozent der Inkassoaufträge schon vorgerichtlich zum Erfolg führen können und es uns ebenso gelingt, etwa die Hälfte der im gerichtlichen Mahn- und Vollstreckungsverfahren titulierten Forderungen zu realisieren, gibt es leider dennoch auch die aussichtslosen Fälle. Oder die, die aussichtslos zu sein scheinen. Mit einem solchen wurden wir vor ein paar Jahren betraut. Alle Wege schienen im Nichts zu enden. Letztlich führten aber Durchhaltevermögen und Kompetenz seitens unserer Volljuristen und nicht zuletzt die Geduld unseres Mandanten (über fast vier Jahre!) und sein Vertrauen in unsere Arbeit doch noch zum Erfolg.“</p>
<h4><strong>Scheinbar aussichtsloser Fall</strong></h4>
<p>„Eigentlich sind uns als Experten im Vollstreckungsrecht alle Tricks und Kniffe von Schuldnern hinlänglich bekannt. Dachten wir zumindest. An einem Schuldner, der bei einem unserer Mandanten aus dem Sanitärgroßhandel mit rund 56.000 EUR ‚in der Kreide‘ stand und sich standhaft weigerte, die Schuld zu begleichen, hätten wir uns aber fast vergeblich die Zähne ausgebissen. Aber eben nur fast!</p>
<p>Anfangs wurde seitens des Schuldners sogar die Zustimmung zum Geschäft bestritten. Erst eine Zeugenbefragung und ein Schriftgutachten führten dazu, dass ein Gericht unserem Mandanten Recht gab. Also alles gut? Nein! Der Schuldner gab im Jahr 2019 die Vermögensauskunft (früher: Offenbarungseid) ab. Demnach besaß der Schuldner absolut keine pfändbaren Werte. Alles vergeblich? Es schien so, denn: Auch eine direkte Vollstreckung in den Grundbesitz kam nicht in Frage. Der Schuldner hatte nur ein Dauerwohnrecht, das ihm seine Ehefrau eingeräumt hatte. Ende der Fahnenstange? Noch wurde nicht aufgegeben und genauer hingeguckt. Wir konnten feststellen, dass der Schuldner seiner Frau seinen Eigentumsanteil übertragen hatte. Das jedoch erst, nachdem er das Geschäft mit unserem Mandanten getätigt hatte. Bis Juli 2018 war der Schuldner Miteigentümer der Immobilie! Daraufhin wurde eine Nachbesserung der Vermögensauskunft beim Gerichtsvollzieher beantragt, um die näheren Umstände der Eigentumsübertragung klären zu können.</p>
<p>Dem jedoch kam der Schuldner zuvor und beglich die gesamte Forderung zzgl. der über die Jahre angefallen Zinsen und Gerichtskosten — rund 80.000 EUR.</p>
<p>Wir konnten für unseren Mandanten somit 100 Prozent seiner Forderung realisieren. Die entstandenen Kosten zahlte der Schuldner. Dies war auch für uns ein schöner Erfolg, denn: Im Falle eines Nichterfolges hätten wir dem Mandanten lediglich eine Nichterfolgspauschale von max. 100 EUR zzgl. barer Auslagen als ‚Honorar‘ in Rechnung gestellt. Am Ende wurde alles gut. Und als es noch nicht gut war, war es (zum Glück aller) noch nicht das Ende. Hier haben sich Hartnäckigkeit, Kompetenz und Geduld ausgezahlt!“</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>„Jedem Unternehmer besonders aus den Bereichen Großhandel, Fachhandel, Handwerk oder aus Bereichen, wo es schnell um größere Summen geht, kann ich nur raten, sich rechtzeitig einen guten Rechtsdienstleister zu suchen, der, sollten Kunden auf betriebliche Mahnungen nicht reagieren, schnell und kompetent reagieren kann. Auch wenn Rechtsdienstleister nicht in jedem Fall das ‚Kind noch am Kragen zu fassen kriegen, das in den Brunnen zu fallen droht‘, wie im geschilderten Fall, so bietet ihre Kompetenz doch eine gute Chance auf ‚Ende gut, alles gut‘.“</p>
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		<title>Aussetzung der Insolvenzantragsfrist läuft aus – Insolvenzwelle droht</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2021 08:30:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ende April läuft die von der Bundesregierung gewährte Aussetzung der Insolvenzantragspflicht aus. Danach droht eine regelrechte Insolvenzwelle, falls viele Unternehmen durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie und nach Monaten des Lockdowns zahlungsunfähig geworden sind. Begrenzte Aussetzung seit Februar 2021 Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht wurde letztes Jahr als Hilfsmaßnahme für die von...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ende April läuft die von der Bundesregierung gewährte Aussetzung der Insolvenzantragspflicht aus. Danach droht eine regelrechte Insolvenzwelle, falls viele Unternehmen durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie und nach Monaten des Lockdowns zahlungsunfähig geworden sind.</p>
<h4><strong>Begrenzte Aussetzung seit Februar 2021</strong></h4>
<p>Die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht wurde letztes Jahr als Hilfsmaßnahme für die von der Corona-Krise getroffenen Unternehmen eingeführt. Seit Oktober wurde ihr Anwendungsbereich eingegrenzt: Die Aussetzung der Insolvenzantragsfrist galt seitdem nur noch in Fällen, in denen zwar eine Überschuldung, aber noch keine Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens vorlag. Im Januar folgte eine erneute Verlängerung und Begrenzung der Aussetzung: Seit Februar 2021 gilt die Aussetzung nur noch dann, wenn die Unternehmen einen Anspruch auf finanzielle Hilfen aus den aufgelegten Corona-Hilfsprogrammen haben und deren Auszahlung noch aussteht. Das heißt, dass Unternehmen mittlerweile nur noch von der Insolvenzantragspflicht befreit sind, wenn mit einer Auszahlung der Hilfen gerechnet werden kann.</p>
<h4><strong>Bis zu 25.000 „Zombieunternehmen“ werden künstlich am Leben gehalten</strong></h4>
<p>Dadurch, dass bei vielen Unternehmen eine mögliche Insolvenz durch die Corona-Hilfen und die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht aufgeschoben wurde, rechnete das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) bereits mit <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/creditreform-2021-mehr-als-24-000-insolvenzen-erwartet/">bis zu 25.000 „Zombieunternehmen“</a>, die bald in die Pleite gehen könnten. Durch das erneute Greifen der Insolvenzantragspflicht wäre eine Insolvenzwelle dieser Unternehmen schon ab Ende Mai, spätestens aber nach dem Auslaufen der Hilfsprogramme wahrscheinlich.</p>
<h4><strong>Bisher nur wenige Firmeninsolvenzen in der Corona-Krise</strong></h4>
<p>Bislang wird die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen durch die Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung deutlich nach unten gedrückt. Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes haben im Januar 2021 beispielsweise nur etwa 1100 Unternehmen Insolvenz angemeldet. Dies waren über 31 Prozent weniger Insolvenzen als im Januar 2020 – obwohl dies vor der Corona-Krise war und die Wirtschaft somit noch nicht von harten Einschränkungen getroffen wurde.</p>
<p>Die bislang anhaltende Aussetzung der Insolvenzantragspflicht kann damit als ein Grund für die bisher niedrigen Insolvenzzahlen gesehen werden. Am 30. April soll die Frist endgültig auslaufen. Handelsverbände und Gastronomen haben bereits eine Verlängerung bis Herbst oder Jahresende gefordert, doch die Politik hält sich hierzu noch bedeckt.</p>
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		<title>Allgemeine Testpflicht für Unternehmen stößt auf Kritik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2021 13:47:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nachdem die Bundesregierung sich am Dienstag nach längerem Verhandeln für eine allgemeine Testpflicht für Unternehmen ausgesprochen hat, kritisieren Wirtschaftsvertreter die geplante Regelung. Laut dem Vorschlag von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) müssen Betriebe, deren Mitarbeiter nicht im Homeoffice arbeiten können, diesen mindestens einen kostenlosen Corona-Test pro Woche anbieten. Dabei müssen die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die Bundesregierung sich am Dienstag nach längerem Verhandeln für eine allgemeine Testpflicht für Unternehmen ausgesprochen hat, kritisieren Wirtschaftsvertreter <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/testpflicht-unternehmen-1888764" target="_blank" rel="noopener">die geplante Regelung</a>. Laut dem Vorschlag von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) müssen Betriebe, deren Mitarbeiter nicht im Homeoffice arbeiten können, diesen mindestens einen kostenlosen Corona-Test pro Woche anbieten. Dabei müssen die Unternehmen selbst für die Kosten aufkommen.</p>
<p>Aktuell haben bereits rund 60 Prozent der Arbeitnehmer die Möglichkeit, sich an ihrem Arbeitsplatz testen zu lassen. <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/impfchaos-betrugschaos-und-korruption-bundesregierung-muss-endlich-liefern/" target="_blank" rel="noopener">Die Bundesregierung</a> peilt jedoch eine wöchentliche Testquote von 90 Prozent an. Die SPD sowie zahlreiche Gewerkschaften hatten sich in den vergangenen Wochen für eine Testpflicht in Unternehmen ausgesprochen.</p>
<p>Wirtschaftsverbände wie der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) sprachen sich jedoch gegen eine Verpflichtung aus. So erklärte Achim von Michel, Landesbeauftragter für Politik im BVMW Bayern, gegenüber dem <a href="https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin/videos/testpflicht-in-unternehmen-100.html" target="_blank" rel="noopener">ARD-Morgenmagazin</a>, dass die Tests weiterhin auf freiwilliger Basis durchgeführt werden sollten. Zudem seien aus Sicht des Mittelstandsverbandes zentrale Fragen wie Kosten, Verfügbarkeit und Logistik nicht ausreichend geklärt.</p>
<h4><strong>Bis zu 60 Millionen Tests pro Woche notwendig</strong></h4>
<p>Bei einer Testpflicht in allen Unternehmen würden jede Woche rund 60 Millionen Schnelltest benötigt. Je nach Mitarbeiterzahl kommen dadurch auch für kleinere Unternehmen schnell Kosten im vier- bis fünfstelligen Bereich zusammen. Für alle Unternehmen kommen nach Angaben vom BVMW durch entgangene Arbeitszeit, die entsprechenden Vorkehrungen vor Ort und die Kosten für die Schnelltests schätzungsweise eine Milliarde Euro im Monat zusammen. Aus ökologischer Sicht bedeutet die große Zahl an Testungen zudem tonnenweise anfallenden Plastikmüll. Daher sollten die Tests vorrangig nur dort eingesetzt werden, wo es Sinn mache, meint von Michel. Auch der BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter interpretierte den Beschluss als „Misstrauenserklärung gegenüber den Unternehmen“, die bisher in großem Ausmaß freiwillig testen würden. Arbeitgeber-Präsident Rainer Dulger beklagte ebenfalls die dadurch entstehende zusätzliche Bürokratielast.</p>
<h4><strong>Klage gegen Testpflicht geplant</strong></h4>
<p>Markus Jerger, Bundesgeschäftsführer des BVMW, kündigte sogar an, gegen die geplante Testpflicht klagen zu wollen. „Dagegen muss und wird der Mittelstand sich wehren. Wir bereiten als Verband gerade die dafür erforderlichen rechtlichen Schritte vor“, so Jerger. Die Testpflicht soll voraussichtlich ab Mitte nächster Woche in Kraft treten.</p>
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		<title>Warum der Aktienmarkt auch Unternehmen beeinflusst, die nicht an der Börse eingetragen sind</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2021 09:07:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hat der Aktienmarkt eigentlich auch einen Einfluss auf Unternehmen, die nicht an der Börse gelistet sind? Also zum Beispiel auf den Bäcker um die Ecke, den Spielzeugladen in der Nachbarschaft oder das Restaurant in der Innenstadt? Die kurze und knappe Antwort ist; ja, der Aktienmarkt hat sehr wohl einen Einfluss...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hat der Aktienmarkt eigentlich auch einen Einfluss auf Unternehmen, die nicht an der Börse gelistet sind? Also zum Beispiel auf den Bäcker um die Ecke, den Spielzeugladen in der Nachbarschaft oder das Restaurant in der Innenstadt? Die kurze und knappe Antwort ist; ja, der Aktienmarkt hat sehr wohl einen Einfluss auf diese nicht gelisteten Unternehmen, was aber natürlich etwas komplizierter ist. Wir haben uns die Zusammenhänge genauestens angeschaut und erklären im Folgenden, warum auch der kleine Ladenbesitzer von den Entwicklungen an der Börse direkt oder indirekt abhängig ist.</p>
<h4>Deshalb sollten Einzelunternehmen den Aktienmarkt im Blick behalten</h4>
<p>Der Aktienmarkt spiegelt das Vertrauen in die wirtschaftliche Lage eines Landes oder der gesamten Welt wider. Natürlich ist der Aktienmarkt nicht gleichzusetzen mit der Gesamtwirtschaft, aber wir können ganz eindeutige Trends aus großen Kursbewegungen ablesen. Wenn der Aktienmarkt stark fällt, sinkt auch das Vertrauen der Verbraucher in die hiesige Wirtschaft. Und wenn das Vertrauen in die Wirtschaft und die Entwicklung der Wirtschaftsentwicklung sinkt, dann wird auch der Einzelunternehmer dies merken. Denn wenn das Verbrauchervertrauen zurückgeht, wird weniger Geld ausgegeben und es fließt auch weniger Geld in die kleinen Geschäfte innerhalb der eigenen Umgebung. So geht man dann seltener zum Bäcker, Restaurantbesuche streicht man vielleicht komplett und anstatt im Spielzeugladen um die Ecke einzukaufen, ergattert man sich lieber ein Sonderangebot bei Amazon.</p>
<p>Gleichzeitig verlieren Investoren bei einem Kursrückgang an der Börse auch Kapital und Kaufkraft, welche dann wiederum dem Einzelhandel und kleinen Geschäften fehlt, denn das Geld kann nun Mal nicht ausgegeben werden. Ein Kursrutsch an der Börse hat also einen doppelten Einfluss auf kleine Unternehmen, die zudem nicht mal an der Börse gelistet sind. Hinzu kommt, dass viele dieser Unternehmen nicht unbedingt Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die lebensnotwendig sind. Und daher ist es für Verbraucher, die ihren Gürtel etwas enger schnallen müssen, einfacher auf die Produkte dieser Unternehmen zu verzichten.</p>
<p>Genauso wie die Kleinunternehmen von Kursrückgängen an der Börse getroffen werden, profitieren diese aber auch von dem Aufschwung an den nationalen und internationalen Finanzmärkten. Selbst dann noch, wenn man keine Aktien besitzt oder den Handel mit Wertpapieren kompliziert findet. Dabei gibt es mittlerweile gefühlt eine <a href="https://www.aktiendepot.de/faq/boersen-apps/" target="_blank" rel="dofollow noopener">Aktien kaufen App</a> nach der anderen auf dem Markt, die das Handeln zum Kinderspiel macht. Und damit kann dann eigentlich jeder an den langfristigen Gewinnen des Aktienmarkts partizipieren. Aber selbst wenn der Spielwarenhändler keine Aktien von anderen Unternehmen besitzt, wird sein Unternehmen von einem <a href="https://www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage/2021-02/boerse-dax-rekordhoch-usa-wachstum" target="_blank" rel="noopener">Kursanstieg</a> an den Märkten profitieren. Denn dann drehen sich die zuvor erwähnten Entwicklungen wieder in die andere Richtung. Die Verbraucher setzen wieder mehr Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung und es wird mehr Geld ausgegeben, auch bei dem Einzelhändler um die Ecke. Wenn sich die Wirtschaft im Aufschwung befindet, dann sind die Verbraucher auch mehr dazu geneigt, mehr Geld auszugeben. Das ist ein ganz einfacher und grundlegender ökonomischer Zusammenhang, den man immer und immer wieder beobachten kann. Neben dem Verbrauchervertrauen kommen dann noch die Gewinne der Anleger hinzu. Denn wenn der Aktienmarkt steigt, sprudeln auch bei den Anlegern die Gewinne, welche dann wieder in den Wirtschaftskreislauf einfließen können. Zum Beispiel beim Bäcker, Restaurantbetreiber oder Spielwarenhändler. Man kann also eindeutig sehen, dass auch Unternehmen die nicht an der Börse gelistet sind, von den Bewegungen der Märkte abhängig sind.</p>
<p>Bisher haben wir nur die Bewegungen an den Aktienmärkten angesprochen, die Auswirkungen auf Klein- und Einzelunternehmen haben. Die Wahrheit ist aber, dass es im Grunde noch weitaus komplizierter und verworrener ist. Staatsanleihen, der Rentenmarkt sowie andere Finanzmärkte spielen hier eine entscheidende Rolle und haben einen ähnlichen oder vielleicht sogar noch stärkeren Einfluss auf kleine Unternehmen. Wenn die Zinsen steigen, dann wird es auch für den Einzelhändler schwieriger, Kredite zu bekommen. Stehen die Zinsen bei null, sieht die Lage schon etwas rosiger aus. Auch hier kann man einen direkten Zusammenhang zwischen den Finanzmärkten und dem Einzelhandel finden.</p>
<h4>Technologische Neuerungen und Kapital</h4>
<p>Neben den rein finanztechnischen und ökonomischen Gründen gibt es aber auch einen Einfluss, den vielleicht die wenigsten auf dem Schirm haben. An der Börse bekommen Unternehmen die Möglichkeit Geld einzusammeln, um technologischen Fortschritt voranzutreiben. Technologischer Fortschritt, der das Geschäftsmodell vieler Einzelhändler für immer <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/5-trends-fuer-die-zukunft-des-e-commerce/" target="_blank" rel="noopener">verändern kann</a>. Das Geld, welches an der Börse in Unternehmen fließt, wird zum Teil auch dazu verwendet, um Fortschritt voranzutreiben. Diese Veränderungen sind vielleicht nicht sofort spürbar, aber früher oder später sorgen diese dafür, dass zum Beispiel der kleine Buchladen um die Ecke einen Großteil seines Einkommens an Konkurrenten aus dem Internet abgeben muss. Man sieht also bei genauer Betrachtung sehr gut, wie groß der Einfluss der Börse auch auf nicht an den Aktienmärkten gelisteten Unternehmen ist.</p>
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