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	<title>Deutschland Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google / Bing  NEWS &#38; KI Search gelistet</description>
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	<title>Deutschland Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Deutschland ist Spitzenreiter bei Steuern und Abgaben</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2021 14:46:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im internationalen Vergleich zwischen Industrieländern belegt die Bundesrepublik bei der Höhe der Steuern und Abgaben den Spitzenplatz. Dies geht aus einer aktuellen OECD-Studie hervor. Die Untersuchung vergleicht jährlich die steuerliche Belastung in den 37 OECD-Ländern. In keinem der untersuchten Staaten müssen Arbeitnehmer demnach so hohe Steuern und Beiträge abführen wie...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im internationalen Vergleich zwischen Industrieländern belegt die Bundesrepublik bei der Höhe der Steuern und Abgaben den Spitzenplatz. Dies geht aus einer <a href="https://www.oecd.org/tax/taxing-wages-20725124.htm" target="_blank" rel="noopener">aktuellen OECD-Studie</a> hervor. Die Untersuchung vergleicht jährlich die steuerliche Belastung in den 37 OECD-Ländern. In keinem der untersuchten Staaten müssen Arbeitnehmer demnach so hohe Steuern und Beiträge abführen wie hierzulande. Zugleich sind die Reallöhne in Deutschland 2020 um 0,2 Prozent gesunken.</p>
<h4><strong>Durchschnittlich fast 39 Prozent Belastung</strong></h4>
<p>Ein Single mit dem Durchschnittsverdienst musste demnach im Vorjahr 38,9 Prozent seines Gehalts in Form von Steuern und Sozialbeiträgen an den Staat abführen. Zum Vergleich: Der OECD-Schnitt liegt bei etwa 25 Prozent. Nach Dänemark ist <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/studie-zeigt-deutschland-verliert-dramatisch-an-standortattraktivitaet/" target="_blank" rel="noopener">Deutschland</a> zudem das Land, welches ein Doppelverdiener-Ehepaar mit zwei Kindern am höchsten belastet.</p>
<p>Zwar ging die Abgabenlast 2020 in Deutschland durch die Corona-Krise und staatliche Unterstützungsmaßnahmen wie den Kinderbonus etwas zurück. Doch da die Steuerlast auch in den anderen OECD-Ländern zurückging, hat Deutschland weiterhin den Spitzenplatz inne. Nur bei Familien mit einem Alleinverdiener liegt Deutschland auf einem Platz unterhalb der Spitzengruppe. Dank des Ehegatten-Splittings belegt Deutschland in diesem Fall den neunten Platz unter den OECD-Ländern.</p>
<h4><strong>Mit BIP als Vergleichswert steht Deutschland besser da</strong></h4>
<p>Die aktuelle OECD-Studie untersucht vor allem die Einkommenssteuer und die Sozialabgaben. Wenn man stattdessen sämtliche Steuern und Sozialabgaben berücksichtigt und mit der gesamten Wirtschaftsleistung in Form des Bruttoinlandsproduktes (BIP) vergleicht, dann rangiert Dänemark mit 46,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts als Spitzenreiter, gefolgt von Frankreich mit 45,4 Prozent. Hier rangierte Deutschland 2019 mit einer Belastungsquote von 38,8 Prozent auf dem elften Rang.</p>
<h4><strong>Drohen Erhöhungen durch die Corona-Krise?</strong></h4>
<p>Da die steuerlichen Belastungen trotz der Wirtschaftskrise durch die Corona-Pandemie 2020 konstant blieben oder sogar zurückgingen, wird von der Wirtschaft ein weiterer Anstieg der Steuern befürchtet. Im Wahlkampf hat sich die FDP bereits mit der Forderung nach starken Steuersenkungen positioniert. Linke Parteien wollen dagegen nur untere Einkommen entlasten, während Gutverdiener und Vermögen stärker besteuert werden sollen. Die Frage, wie und womit die Rekordschulden in Folge der Corona-Krise zurückgezahlt werden, wird die Politik noch länger beschäftigen.</p>
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		<title>Studie zeigt: Deutschland verliert dramatisch an Standortattraktivität</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2021 14:31:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Deutschland fällt im internationalen Standortwettbewerb immer weiter zurück. Dies ergab eine aktuelle Studie des Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW zu den Rahmenbedingungen für Familienunternehmen. Demnach verliert Deutschland im Standortranking von 21 Industriestaaten drei Plätze und liegt nur noch knapp vor dem Tabellenende. Die Untersuchung wird seit 2006 alle zwei Jahre im Auftrag...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland fällt im internationalen Standortwettbewerb immer weiter zurück. Dies ergab eine aktuelle Studie des Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW zu den Rahmenbedingungen für Familienunternehmen. Demnach verliert Deutschland im Standortranking von 21 Industriestaaten drei Plätze und liegt nur noch knapp vor dem Tabellenende. Die Untersuchung wird seit 2006 alle zwei Jahre im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen durchgeführt. Die Bundesrepublik liegt im Länderindex 2020 nur noch auf Position 17. Noch schlechter schneiden allein Frankreich, Spanien, Japan und Italien ab. An der Spitze des Rankings liegen dagegen die USA, Großbritannien und die Niederlande.</p>
<h4><strong>Mangelhafte IT-Infrastruktur und hohe Steuern als Schwachpunkte</strong></h4>
<p>Die Studie untersucht die wichtigsten Standortfaktoren für Familienunternehmen. Dafür nimmt sie sechs Themenfelder in den Blick: „Steuern“, „Arbeitskosten, Produktivität, Humankapital“ „Regulierung“, „Finanzierung“, „Infrastruktur und Institutionen“ und „Energie“. Verbesserungsbedarf stellen die Studienautoren in Deutschland vor allem bei der IT-Infrastruktur, den Arbeitskosten und der Steuer- und Abgabenlast fest. Im Bereich „Steuern“ erzielt Deutschland nahezu die schlechtesten Werte und liegt mit Rang 20 auf dem vorletzten Platz. Nur Japan schneidet hier noch schlechter ab. Andere Staaten wie die USA, Frankreich und Belgien haben ihre Wettbewerbsposition dagegen durch Steuersenkungen verbessert.</p>
<h4><strong>Hohe Arbeitskosten in Deutschland</strong></h4>
<p>Auch in der Kategorie „Arbeitskosten, Produktivität, Humankapital“ weist Deutschland mit Rang 18 deutliche Standortschwächen auf. Im Mittelfeld liegt Deutschland hingegen in der Kategorie „Regulierung“, die unter anderem das Ausmaß an Bürokratie im jeweiligen Land bemisst. Leicht verbessert hat sich Deutschland auch in der Kategorie „Energie“: Doch Platz 14 im Standortranking liegt hier immer noch unterhalb des Durchschnitts. Hierfür sind vor allem die hohen Strompreise verantwortlich. In der Kategorie „Infrastruktur und Institutionen“ schneidet Deutschland mit Rang 8 leicht überdurchschnittlich ab, muss aber den stärksten Punktverlust hinnehmen. Vor allem die digitale Infrastruktur gilt als unzureichend.</p>
<h4><strong>Schlechteste Entwicklung von 2006 bis 2020</strong></h4>
<p><a href="https://www.mittelstandinbayern.de/standortranking-bayern-weltweit-platz-4/" target="_blank" rel="noopener">Deutschlands Stärken</a> finden sich lediglich bei der Finanzierung und der vergleichsweise guten Kapitalausstattung deutscher Familienunternehmen vor Beginn der Corona-Krise. Besonders positiv fällt hier ins Gewicht, dass sowohl die öffentliche als auch die private Verschuldung gering sind. Trotzdem spricht die Entwicklung der letzten 14 Jahre eine deutliche Sprache: Deutschland entwickelte sich am schlechtesten im internationalen Vergleich und hat von 2006 bis 2020 fünf Plätze im Standortranking eingebüßt. Andere Industrienationen wie die Niederlande (+7 Rangplätze), Polen (+6 Plätze) sowie Tschechien und die USA (jeweils +4 Plätze) konnten sich im gleichen Zeitraum deutlich verbessern.</p>
<h4><strong>Standort muss wettbewerbsfähiger werden</strong></h4>
<p>Deutschland müsse daher dringend wettbewerbsfähiger gemacht werden. „Die Ergebnisse müssen aufrütteln“, sagt dazu Professor Rainer Kirchdörfer, Vorstand der Stiftung Familienunternehmen. „In den vergangenen Jahren haben wir uns sehr stark auf die Verteilung des Wohlstands konzentriert. Jetzt kommt es dringend darauf an Deutschland wettbewerbsfähiger zu machen. Der Länderindex zeigt die Prioritäten klar auf: Wir müssen im Steuerwettbewerb wieder Anschluss gewinnen, Energiekosten reduzieren und in die unzureichende Infrastruktur investieren.“</p>
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		<title>Deutsche Wirtschaft in Corona-Zeiten: Geht der Mittelstand langsam zugrunde?</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/deutsche-wirtschaft-in-corona-zeiten-geht-der-mittelstand-langsam-zugrunde/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2021 10:01:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Corona Pandemie beherrscht aktuell weite Teile der Welt. So ist von dieser Pandemie auch Deutschland sowohl unter gesundheitspolitischen als auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten schwer betroffen. Der Lockdown und seine Folgen Es ist nicht zu übersehen, dass der Lockdown in Deutschlands Wirtschaft schwerwiegende Einschnitte zeigt. So ist die wirtschaftliche Entwicklung...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Corona Pandemie beherrscht aktuell weite Teile der Welt. So ist von dieser Pandemie auch Deutschland sowohl unter gesundheitspolitischen als auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten schwer betroffen.</p>
<h4><strong>Der Lockdown und seine Folgen</strong></h4>
<p>Es ist nicht zu übersehen, dass der Lockdown in Deutschlands Wirtschaft schwerwiegende Einschnitte zeigt. So ist die wirtschaftliche Entwicklung in <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/category/deutschland/" target="_blank" rel="noopener">Deutschland</a> seit Beginn der Pandemie Anfang des Jahres 2020 nachhaltig negativ beeinflusst worden. Ein Umstand, der sich nach wie vor fortsetzt, nicht zuletzt wegen des neuerlichen Lockdowns mit der Schließung sämtlicher Einzelhandelsgeschäfte einschließlich der Gastronomie. Aber auch die kulturellen Bereiche in Deutschland, die besonders in <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/category/bayern/" target="_blank" rel="noopener">Bayern</a> einen nicht unerheblichen wirtschaftlichen Faktor darstellen, sind im Prinzip auf null zurückgefahren worden. Kinos, Theater, Museen und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen und leiden folglich unter massivsten Umsatzeinbußen.</p>
<p>Viele wirtschaftliche Tätigkeiten können bzw. dürfen nur noch online abgewickelt werden. Dies gilt auch für die Casinobetriebe, die einen <a href="https://basic-tutorials.de/haben-online-casinos-der-klassischen-gaming-industrie-mittlerweile-den-rang-abgelaufen/" target="_blank" rel="noopener">wichtigen Wirtschaftszweig in der Spieleindustrie</a> darstellen. Immerhin können hier noch Umsätze erzielt werden. Im Vorteil sind hier natürlich <a href="https://www.casibella.com/casinos-mit-schneller-auszahlung/" target="_blank" rel="dofollow noopener">Anbieter mit besonders schneller Auszahlung</a>. Allerdings können über den Online-Betrieb nicht alle Wirtschaftszweige ihre gravierenden Verluste kompensieren: Ähnlich wie beim Außer-Haus-Verkauf für die gastronomischen Betriebe stellt der Online-Handel für viele Einzelhandelsgeschäfte lediglich einen Tropfen auf den heißen Stein dar. Ein Grund, warum sich <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/mittelstand-fordert-aufhebung-der-corona-restriktionen-spaetestens-ende-mai-und-deutlich-hoeheren-stellenwert-fuer-wirtschaft/" target="_blank" rel="noopener">viele mittelständische Unternehmen bereits im Mai für eine Beendigung des Lockdowns aussprachen</a>.</p>
<h4><strong>Folgen für den Mittelstand</strong></h4>
<p>Dies alles bedingt heftige Folgen für den Mittelstand in Deutschland. Es stellt sich zwangsläufig die Frage, ob der Mittelstand langsam zu Grunde geht. Zwar hat nach dem ersten Lockdown im Jahre 2020 eine wirtschaftliche Erholung eingesetzt. Diese ist mittlerweile durch das neuerliche Pandemiegeschehen und den damit einhergehenden Betriebsschließungen wieder abrupt gestoppt worden. Zudem leidet der komplette Mittelstand nicht nur unter den Betriebsschließungen, sondern gleichzeitig unter vielen coronabedingten Quarantänemaßnahmen.</p>
<p>So sind durch die Corona Pandemie auch Betriebe betroffen, die letztendlich nicht geschlossen werden mussten. Dies gilt für die sogenannten systemrelevanten Betriebe als auch beispielsweise für das produzierende Gewerbe. Hier ist es nicht zu verkennen, dass auch diese Betriebe durch die Quarantänemaßnahmen nachhaltig beeinträchtigt worden sind. Als Beispiel sind hier die fleischverarbeitenden Betriebe zu nennen, in denen in jüngster Zeit teilweise ein erhöhtes Infektionsgeschehen zu beobachten gewesen war. Wenn Hunderte von Mitarbeitern in Quarantäne müssen, dann wirkt sich dies gleichzeitig &#8211; bei welchem Betrieb auch immer &#8211; auf die Wirtschaftstätigkeit des Unternehmens aus.</p>
<h4><strong>Konsum- und Investitionsneigung</strong></h4>
<p>Negative Auswirkungen sind auch im Hinblick auf die Konsum- und Investitionsneigung zu verzeichnen. Die Arbeitslosenzahlen in Deutschland steigen und immer mehr Menschen befinden sich in Kurzarbeit. All dies sind Umstände, die zur Reduzierung der Kaufkraft führen. Dies wirkt sich natürlich negativ auf das Konsumverhalten der Bürger aus. Ein weiterer, nicht zu vernachlässigender Gesichtspunkt, sind die Handelsbeziehungen. Da natürlich auch die <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/category/international/" target="_blank" rel="noopener">Nachbarländer Deutschlands</a> wirtschaftlich von Corona massiv betroffen sind, leidet selbstverständlich auch die gesamte deutsche Exportwirtschaft. Die Folgen sind unübersehbar.</p>
<h4><strong>Die Prognosen</strong></h4>
<p>Auf den ersten Blick sehen die <a href="https://www.t-online.de/finanzen/news/unternehmen-verbraucher/id_89132352/ifo-prognose-2021-schlechte-wirtschaftsaussichten-fuer-deutschland.html" target="_blank" rel="noopener">Prognosen für das Jahr 2021</a> für die deutsche Wirtschaft somit recht düster aus. Allerdings gibt es einen Lichtblick: Eine gewisse Normalisierung der Situation ist im Frühjahr dieses Jahres zu erwarten &#8211; nämlich dann, wenn erfahrungsgemäß das Infektionsgeschehen insgesamt rückläufig sein wird. In diesem Zusammenhang spielen die wärmere Jahreszeit und laut Regierung die produzierten Impfstoffe eine Rolle. Damit werden dann, so die begründete Hoffnung, die coronabedingten Einschränkungen überflüssig.</p>
<p>Der Fokus der Wirtschaftsexperten liegt dann auf der zu erwartenden wirtschaftlichen Erholung mit den damit einhergehenden stärkeren Wachstumsraten und einer gewissen Erholung des Arbeitsmarktes. Allerdings wird die deutsche Wirtschaft eine komplette Konjunktur im Jahre 2021 wohl nicht erwarten dürfen. Wenn überhaupt, dann wird es erst voraussichtlich im Jahr 2022 zu einer Rückkehr zur Normalität kommen. Erst dann werden sich wahrscheinlich nachhaltige Erholungsprozesse beim Einzelhandel sowie der Gastronomie einstellen.</p>
<h4><strong>Fazit</strong></h4>
<p>Die Frage, ob der Mittelstand langsam aber sicher zugrunde geht, lässt sich abschließend wohl verneinen – zumindest kurzfristig. Der Mittelstand wird sich im Laufe der Zeit erholen, allerdings werden viele mittelständische Unternehmen sehr lange Zeit brauchen, um die Folgen der Corona Pandemie zu kompensieren. Zu berücksichtigen ist zudem, dass wohl nicht alle Betriebe das Geschehen verkraften, so dass prognostisch gesehen mit einer höheren Insolvenzrate zu rechnen ist. Ob beispielsweise im Laufe dieses Jahres eine Rezession droht, hängt von der weiteren konkreten Entwicklung ab. Verlässlich Angaben sind hierzu derzeit nicht möglich.</p>
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		<title>Süddeutschland bei Digitalisierung vorne </title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 09:06:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Süddeutschland – bestehend aus Baden-Württemberg und Bayern – ist in Sachen Digitalisierung besser aufgestellt als Nord-, West- und Ostdeutschland. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und weiterer Forschungsinstitute hervor. So kommt Süddeutschland auf einen Digitalisierungsindex von 110,5 Punkten, während die restlichen Regionen jeweils unter 100 Punkten liegen.  Weite Teile Deutschlands haben noch Nachholbedarf  Vor allem der Westen und Osten Deutschlands haben bei der Digitalisierung noch Nachholbedarf. Die IW-Studie hat untersucht,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span data-contrast="auto">Süddeutschland </span><span data-contrast="auto">–</span><span data-contrast="auto"> bestehend aus Baden-Württemberg und Bayern </span><span data-contrast="auto">–</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">ist </span><span data-contrast="auto">in Sachen Digitalisierung </span><span data-contrast="auto">besser aufgestellt als </span><span data-contrast="auto">Nord-,</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">West- und Ostdeutschland. </span><span data-contrast="auto">Dies geht aus einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)</span><span data-contrast="auto"> und weiterer Forschungsinstitute</span><span data-contrast="auto"> hervor. </span><span data-contrast="auto">So kommt Süddeutschland auf einen Digitalisierungsindex von 110,5 Punkten, während die restlichen Regionen jeweils unter 100 Punkten liegen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<h4><b><span data-contrast="auto">Weite Teile </span></b><b><span data-contrast="auto">Deutschland</span></b><b><span data-contrast="auto">s</span></b><b><span data-contrast="auto"> ha</span></b><b><span data-contrast="auto">ben</span></b><b><span data-contrast="auto"> noch Nachholbedarf</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></h4>
<p><span data-contrast="auto">Vor allem der</span><span data-contrast="auto"> Westen</span><span data-contrast="auto"> und Osten</span><span data-contrast="auto"> Deutschlands ha</span><span data-contrast="auto">ben</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">bei der</span><span data-contrast="auto"> Digitalisierung</span><span data-contrast="auto"> noch</span><span data-contrast="auto"> Nachholbedarf. </span><span data-contrast="auto">Die </span><span data-contrast="auto">IW-Studie</span><span data-contrast="auto"> hat </span><span data-contrast="auto">untersucht, welche Unternehmen und Branchen besonders weit digitalisiert sind, wo sich diese Unternehmen angesiedelt haben und wie gut beispielsweise die technische Infrastruktur vor Ort ist. Die Digitalisierung an Schulen war dagegen nicht Gegenstand der Studie, auch wenn <a href="https://www.zeit.de/digital/2020-11/digitalisierung-schulen-deutschland-eu-vergleich" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschland im internationalen Vergleich hier besonders schlecht abschneidet</a>.</span></p>
<h4><b><span data-contrast="auto">Corona-Pandemie beschleunigt Digitalisierungsprozesse</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></h4>
<p><span data-contrast="auto">Ein weiteres zentrales Ergebnis der St</span><span data-contrast="auto">udie </span><span data-contrast="auto">ist, dass </span><span data-contrast="auto">d</span><span data-contrast="auto">ie Corona-Pandemie der <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/die-digitalisierung-nimmt-auch-in-arztpraxen-immer-mehr-zu/" target="_blank" rel="noopener">Digitalisierung in Deutschland</a> </span><span data-contrast="auto">dieses Jahr</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">Auftrieb</span><span data-contrast="auto"> verliehen</span><span data-contrast="auto"> hat</span><span data-contrast="auto">:</span><span data-contrast="auto"> Durch weitverbreitetes Homeoffice,</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">flächendeckende Online-Konferenzen und eine Vielzahl an</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">neuen </span><span data-contrast="auto">digitalen Produkte</span><span data-contrast="auto">n</span><span data-contrast="auto"> und Prozesse</span><span data-contrast="auto">n</span><span data-contrast="auto">. Allerdings </span><span data-contrast="auto">zeigt der neue Digitalisierungsindex</span><span data-contrast="auto">, dass es</span><span data-contrast="auto"> zwischen den einzelnen Branchen und Regionen enorme Unterschiede</span><span data-contrast="auto"> gibt.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<h4><b><span data-contrast="auto">Deutliche regionale Unterschiede </span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></h4>
<p><span data-contrast="auto">Die Unterschiede kommen zum einen davon</span><span data-contrast="auto">, dass im Süden sehr viele Unternehmen sitzen, die besonders intensiv forschen, beispielsweise aus der Automobilindustrie, der Elektrotechnik und dem Maschinenbau. In den anderen drei Regionen Deutschlands ist die Forschungs- und Innovationsaktivität mit Digitalisierungsbezug wesentlich geringer. Der Norden kann jedoch unter anderem durch ein <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/digitalisierung-in-deutschland-bayern-ist-weiter-als-gedacht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gutes Breitbandnetz</a> punkten und landet hinter dem Süden auf dem zweiten Platz. Unternehmen in Westdeutschland sind dagegen schlechter mit schnellem Internet ausgestattet. </span><span data-contrast="auto">Dort gibt </span><span data-contrast="auto">es</span><span data-contrast="auto"> auch noch</span><span data-contrast="auto"> besonders viel Potenzial </span><span data-contrast="auto">für den Ausbau </span><span data-contrast="auto">der Forschungs- und Innovationsaktivitäten der Unternehmen. Ostdeutschland schneidet mittelmäßig ab: Zwar gibt es hier viele digitale Start-ups, a</span><span data-contrast="auto">ber auch</span><span data-contrast="auto"> vergleichsweise wenig IT-Fachkräfte.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<h4><b><span data-contrast="auto">Tourismus, Handel und Baubranche wenig</span></b><b><span data-contrast="auto">er</span></b><b><span data-contrast="auto"> digitalisiert</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></h4>
<p><span data-contrast="auto">In der Gesamtbetrachtung ist die Informations- und Kommunikationsbranche besonders weit digitalisiert: Hier gibt es besonders innovative, digitale Produkte, aber auch überdurchschnittlich viele digitale Geschäftsmodelle. Größeren Nachholbedarf haben dagegen Unternehmen im Tourismussektor, aber auch im Handel oder im Sonstigen Produzierenden Gewerbe, zu dem beispielsweise die Baubranche sowie die Energie- und Wasserversorgung gehören.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<h4><b><span data-contrast="auto">Digitalisierung nicht immer möglich und sinnvoll</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></h4>
<p><span data-contrast="auto">&#8222;Natürlich gibt es Geschäftsfelder, die nur begrenzt digitalisiert werden können, beispielsweise touristische Angebote&#8220;, sagt IW-Digitalisierungsexpertin und Studienautorin Vera Demary. &#8222;Aber auch in diesen Bereichen gibt es noch Potenziale und Entwicklungen, die heute noch gar nicht vorstellbar sind. In den nächsten Jahren werden wir daher konkret analysieren, wie sich der Stand der Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland weiterentwickelt.&#8220; </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Der Digitalisierungsindex erscheint künftig jährlich im Rahmen des Projekts &#8222;Entwicklung und Messung der Digitalisierung der Wirtschaft am Standort Deutschland&#8220; im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
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		<title>Digitalisierung des Gesundheitswesens: Telemedizin &#038; E-Rezepte</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2020 10:09:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 7. November 2019 verabschiedete der Deutsche Bundestag neue Regelungen zur Förderung digitaler Innovationen in Deutschland. Die Neuerungen werden weitreichende Auswirkungen auf die gesetzliche Krankenversicherung der 72 Millionen Versicherten haben: Ärzte können nun medizinische Anwendungen digital verschreiben. Telemedizinische Angebote sollen zur Regel werden. Forschungsorganisationen erhalten Zugang zu medizinischen Patientendaten. Alles...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Am 7. November 2019 verabschiedete der Deutsche Bundestag </span><a href="https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/digital-jetzt.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">neue Regelungen</span></a><span style="font-weight: 400;"> zur Förderung digitaler Innovationen in Deutschland. Die Neuerungen werden weitreichende Auswirkungen auf die gesetzliche Krankenversicherung der 72 Millionen Versicherten haben: Ärzte können nun medizinische Anwendungen digital verschreiben. Telemedizinische Angebote sollen zur Regel werden. Forschungsorganisationen erhalten Zugang zu medizinischen Patientendaten. Alles beginnt bereits ab 2020/2021!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Deutschland war schon immer ein von außen attraktiver Markt für weltweite digitale Gesundheits-Startups. Dennoch gibt es Hunderte von Beispielen digitaler Gesundheitsinnovatoren aus Deutschland und Unternehmen von außerhalb, die entweder Deutschland den Rücken kehrten oder insgesamt scheiterten. Restriktive Vorschriften und die Persistenz des etablierten Gesundheitssystems schienen zu groß zu sein.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es gab jedoch drei Hauptstränge, die die zukunftsorientierte medizinische Versorgung des Landes vorantrieben. Erstens interessieren sich die Patienten immer mehr für das Potenzial, das die Telemedizin zu bieten hat. Zum anderen geht es ihnen um die Zugänglichkeit und Sicherheit medizinischer Daten. Ärzte und Apotheker wünschen sich zusätzliche Instrumente zur Entscheidungshilfe und wollen in der Lage sein, mit den ständig wachsenden Mengen an medizinischen Daten effektiv umzugehen. Die dritte und entscheidende Kraft, die das Gesundheitswesen in Deutschland nun revolutioniert, ist die wachsende Unterstützung durch die Regierung, die erkannte, dass die Digitalisierung des Gesundheitswesens nicht nur wünschenswert, sondern notwendig ist.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">So wurden die Vorschriften im Laufe der letzten Monate geändert, mit einem wichtigen Meilenstein am 7. November 2019. Die neuen Regelungen werden einen großen Einfluss auf die Erfolgsquote digitaler Gesundheitslösungen für in Deutschland versicherte Einwohner und Vertreter des Gesundheitswesens haben.</span></p>
<h3><strong>Was erwarten uns für Neuerungen im Gesundheitssektor?</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Bis vor kurzem war die Fernbehandlung in Deutschland streng verboten. Um eine medizinische Diagnose zu erhalten, war ein persönlicher Arztbesuch erforderlich, bei dem der Patient oft mit langen Wartezeiten und zum Teil langen Anfahrtswegen zur Klinik rechnen musste. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Telemedizin eröffnet neue Behandlungsmöglichkeiten. Nun können Patienten ihre Symptome mit einem </span><a href="https://www.medzino.com/de/" target="_blank" rel="dofollow noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">(Online-)Arzt</span></a><span style="font-weight: 400;"> besprechen und eine Behandlungsempfehlung per Videokonferenz erhalten, wenn der Arzt den Patienten kennt und ihn zuvor persönlich getroffen hat. Dies könnte Zeit sparen und sowohl Patienten, die in ländlichen Gebieten leben, als auch internationalen Patienten, die an einer ärztlichen Beratung in Deutschland interessiert sind, mehr Behandlungsmöglichkeiten bieten. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Künftig könnten die Patienten mit ihren Smartphones möglicherweise selbst eine Diagnostik durchführen, die Informationen sofort an einen Arzt (oder einen Diagnosealgorithmus) senden und viel schneller als heute eine Empfehlung erhalten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nachdem Patienten also bisher nur auf telemedizinische Betreuung im Ausland zurückgreifen konnten, haben nun  auch in Deutschland ansässige Ärzte die Möglichkeit, ihren Patienten zusätzlichen Service anzubieten.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die wichtigsten Änderungen sind:</span></p>
<ol>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Ärzte dürfen medizinische Apps verschreiben. Medizinische Apps, die die Datensicherheits- und Funktionstests des BfArM bestanden haben, dürfen ab Anfang 2020 von Vertretern des Gesundheitswesens verschrieben werden. Anbieter medizinischer Apps sollen die Möglichkeit erhalten, die Wirksamkeit ihrer Lösungen innerhalb eines Jahres nachzuweisen und mit dem Dachverband der gesetzlichen Krankenkassen über die Preisgestaltung zu verhandeln.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Telemedizinische Beratungen werden zur Regel. Vertreter des Gesundheitswesens dürfen aktiv für ihre telemedizinischen Dienstleistungen bei Patienten werben, z.B. auf ihren Websites. Die Preisgestaltung für telemedizinische Dienstleistungen wird noch verhandelt, soll aber bald gelöst werden.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Verbesserter Zugang zu Patientendaten für die Forschung. Die deutschen gesetzlichen Krankenkassen sind gezwungen, anonymisierte demographische Daten und Gesundheitsdaten ihrer Mitglieder an eine zentrale Datenbank zu senden, die von der deutschen Regierung verwaltet wird. Forschungsorganisationen und Universitäten können zu Forschungszwecken Zugang zu den Daten beantragen.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Jeder Versicherte wird Zugang zu einer elektronischen Gesundheitsakte erhalten. Bis Januar 2021 muss jedes Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse (72 Mio.) Zugang zu einer elektronischen Patientenakte haben.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Die Kommunikation und Verschreibung von Patienten des Gesundheitswesens wird auf elektronische Kanäle verlagert. Elektronische Rezepte für Medikamente, Heil- und Hilfsmittel, Arztbriefe und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen für Arbeitgeber werden nun erlaubt sein. Die traditionelle Faxkommunikation wird dadurch weniger attraktiv.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Apotheken, Vertreter des Gesundheitswesens und Krankenhäuser sind gezwungen, sich an sichere Kommunikationsnetze anzuschließen. So ist ein Anschluss an das von der gematik GmbH bereitgestellte sichere deutsche Gesundheitsdatennetz zwingend notwendig. Bei Nichteinhaltung werden finanzielle Sanktionen verhängt.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Die Krankenkassen werden Online-Mitgliederanmeldungen anbieten.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><span style="font-weight: 400;">Gesundheitsinnovationen werden finanziell unterstützt. Die deutsche Regierung verlängerte die jährliche Finanzierung von 200 Millionen Euro für 4 Jahre, um Innovationsprojekte im Gesundheitswesen zu unterstützen.</span></li>
</ol>
<p><span style="font-weight: 400;">Diese Neuerungen stellen die Weichen für E-Gesundheit und Telemedizin in Deutschland. Healthcare-Apps, Video-Chats mit Ärzten und elektronische Datenbanken sind nur einige der Innovationen, die Patienten in naher Zukunft erwarten können.  Doch nicht alle sind begeistert.  Als Gesellschaft, die sehr um die Privatsphäre ihrer Bürger besorgt ist, haben sich deutsche Ärzte skeptisch über den Datenschutz im Gesundheitswesen geäußert &#8211; insbesondere angesichts der jüngsten Cyber-Angriffe.</span></p>
<h3><strong>Sicherheitsrisiko oder Gütezeichen?</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Experten sind sich einig, dass es einen angemessenen Datenschutz zum Schutz der Privatsphäre der Patienten geben wird. Dies wird bei der Einführung neuer digitaler Angebote im Gesundheitswesen zu berücksichtigen sein. Weil die Deutschen so besorgt um ihre Privatsphäre sind, sagen einige Experten voraus, dass der Datenschutz zu einem Eckpfeiler der deutschen E-Gesundheit werden wird. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn Deutschland über eine überlegene Datensicherheit im Gesundheitswesen verfügt, könnte dies sogar zu einem Alleinstellungsmerkmal für Menschen werden, die sich außerhalb Deutschlands behandeln lassen wollen. Bisher war das bekannteste Qualitätssiegel &#8222;Made in Germany&#8220;. Das könnte in Zukunft sehr wohl durch &#8222;von Deutschland geschützt&#8220; ersetzt werden.</span></p>
<h3><strong>Telekonsultation: Wie funktioniert sie?</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Telekonsultation ist eine 100% digitale Alternative, die Zugang zu einer angemessenen medizinischen Überwachung bietet. Dank dieses Systems können Patienten ohne geografische Einschränkungen auf die Versorgung zugreifen, da die Konsultation von überall aus erfolgen kann, wobei die Plattform den Patienten direkt mit einem Angehörigen der Gesundheitsberufe in Kontakt bringt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Telekonsultation basiert auf den gleichen Prinzipien wie eine traditionelle Konsultation: Der Arzt stellt eine Diagnose, kann ein Rezept verschreiben, ein Krankenschein ausstellen und den Patienten gegebenenfalls an einen Spezialisten vor Ort überweisen. Wenn die Telekonsultation an die Bedürfnisse der Allgemeinmediziner angepasst ist, sind auch viele Fachärzte online anwesend (Dermatologe, Urologe, Gynäkologe etc).</span></p>
<h3>Gesundheits-App</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit der elektronischen Verschreibung wird die gesamte telemedizinische-Infrastruktur erweitert. Durch eine Plattform werden Patienten, Ärzte, Apotheken und Versicherungen miteinander verbunden. So können Patienten  über eine einzige App auf einem Mobiltelefon z.B. Arzttermine vereinbaren, ein Rezept nachfüllen lassen, eine Apotheke in der Nähe finden, Rezepte einlösen und von der Krankenkasse erstatten lassen und vieles mehr.</span></p>
<h3><strong>3D-Technologien in der medizinischen Behandlung</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Virtuelle Realität und 3D-Technologien werden nicht mehr nur zur Erzeugung großartiger visueller Effekte in Spielen oder beim Filmemachen eingesetzt. Jetzt hat diese Technologie das Potenzial, die Gesundheitsbranche erheblich zu beeinflussen. Wenn wir uns den deutschen Markt ansehen, sehen wir, dass die Zahl der IT-Unternehmen, die 3D-Technologien für Mediziner anbieten, wächst. Medizinische 3D-Animationen werden bereits erfolgreich in der chirurgischen Planung, in der medizinischen Ausbildung und bei der Erstellung von Implantaten sowie in der virtuellen Rehabilitation von Patienten eingesetzt, die an Schlaganfall, psychischen Problemen oder Mobilitätsverlust leiden. Dieser Trend wird sich weiter entwickeln.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn wir über digitale Gesundheit sprechen, wird häufig auch der Begriff der künstlichen Intelligenz (KI) diskutiert. Trotz der Tatsache, dass es immer noch viele Fachleute gibt, die nicht an die Vorteile der KI glauben, scheint es nicht so, dass KI und ML nicht jede Branche, einschließlich des Gesundheitswesens, revolutionieren werden. Bild- und Spracherkennung zur Früherkennung von  körperlichen und geistigen Krankheiten wird bald Realität werden.</span></p>
<h3><strong>Vorteile der Telemedizin</strong></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Telemedizin ist für bestimmte Teile unseres Gesundheitssystems schneller, sicherer, effektiver und auf lange Sicht kostengünstiger. Gerade bei der Primärversorgung nicht akuter Gesundheitsprobleme, die eine vor Ort Versorgung in der Praxis oder Klinik benötigen (wie z.B. Schlaganfall, Herzinfarkt, Frakturen etc.), bietet die Telemedizin viele Vorteile. Auch für die Nachsorge oder bei chronischen Erkrankungen (z.B. </span><a href="https://www.medzino.com/de/asthma/" target="_blank" rel="dofollow noopener noreferrer"><span style="font-weight: 400;">Asthma</span></a><span style="font-weight: 400;">) und psychischen Notfällen kann sie vorteilbringend eingesetzt werden.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Telemedizin bringt u.a. folgende Vorteile mit sich:</span></p>
<ol>
<li style="font-weight: 400;"><b>Zeitersparnis</b><span style="font-weight: 400;">: Keine stundenlangen Fahrten oder Wartezeiten in einer Arztpraxis, keine Notwendigkeit, sich von der Arbeit freistellen zu lassen oder die Kinder aus der Schule zu nehmen.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><b>Geldersparnis</b><span style="font-weight: 400;">: Keine Ausgaben für Benzin, Parken, zusätzliche Mahlzeiten im Freien, Kinderbetreuung und vielleicht sogar Flugtickets und Hotelaufenthalte für den Besuch beim Spezialisten.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><b>Ansteckungsrisiko senken</b><span style="font-weight: 400;">: Keine Gefahr sich in überfüllten Praxen anzustecken. Gerade bei Pandemien oder Krankheitswellen wie der Grippesaison ein wichtiger Faktor, der das Gesundheitssystem entlastet.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><b>Eigenkontrolle</b><span style="font-weight: 400;">: Ständiger Zugriff auf eigene Patientenakte. Nach der Sitzung können die Patienten, indem sie sich in ihren persönlichen Bereich einloggen, direkt auf ihre Rezepte oder Berichte zugreifen und sie an den Arzt ihrer Wahl schicken.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><b>Unterstützung der Forschung</b>: Patienteninformationen werden in große zentralisierte Datenbanken eingegeben, auf die Forscher Zugriff haben werden. Dies könnte zu großen Fortschritten in der medizinischen Behandlung führen, da Forscher größere Mengen an Daten aus dem wirklichen Leben analysieren können als je zuvor.</li>
<li style="font-weight: 400;"><b>Erleichterung im Informationsaustausch</b><span style="font-weight: 400;">: Durch die Erstellung digitaler Patientenakten, in denen die gesamte Krankengeschichte eines Patienten an einem Ort gespeichert wird, wird der Informationsaustausch erleichtert. Dies ist z.B. der Fall, wenn ein Patient die Klinik oder von einem Allgemeinmediziner zu einem Spezialisten wechselt oder sich eine zweite Meinung einholen möchte.</span></li>
<li style="font-weight: 400;"><b>Entlastung der Ärzte</b><span style="font-weight: 400;">: Ärzte können sich ihre Zeit besser einteilen und überlasteten Warteräumen vorbeugen. Zudem wird der Informationsaustausch erleichtert und durch Technologien Fehlerrisiken minimiert. </span></li>
</ol>
<h2><b>FAZIT: Telemedizin- Der Weg in die Zukunft</b></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Deutschland steht im Vergleich zu anderen Nationen in Sachen Telemedizin erst am Anfang. Doch anhand der Erfahrungen anderer Länder und der erprobten Technologien sind die Markteintrittsmöglichkeiten besser als je zuvor. Die Patienten werden von den Vorteilen der Telemedizin profitieren und das deutsche Gesundheitswesen wird optimiert und zukunftsorientiert aufgestellt. </span></p>
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		<title>Immer mehr Österreicher setzen auf deutsche Kredite</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2020 11:24:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Banken und Kreditinstitute gibt es schon seit langer Zeit, die Menschen leihen und verleihen seit Jahrhunderten Geld. Ganz gleich, ob Sie Geld für die Begleichung von Studienschulden benötigen, eine Hypothek abzahlen müssen, ein neues Auto haben wollen oder in Ihren Traumurlaub fahren möchten, es gibt viele Gründe, einen Kredit aufzunehmen....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Banken und Kreditinstitute gibt es schon seit langer Zeit, die Menschen leihen und verleihen seit Jahrhunderten Geld. Ganz gleich, ob Sie Geld für die Begleichung von Studienschulden benötigen, eine Hypothek abzahlen müssen, ein neues Auto haben wollen oder in Ihren Traumurlaub fahren möchten, es gibt viele Gründe, einen Kredit aufzunehmen. Und dieses Motiv ist oft der entscheidende Faktor, wenn es darum geht, Kredite von einer Bank zu erhalten oder eben nicht.</p>
<h2>Österreicher haben Probleme, einen Kredit zu bekommen</h2>
<p>Durch die jüngste Wirtschafts- und Bankenkrise (COVID-19) ist es für kleine und mittlere Unternehmen und auch Privatpersonen noch schwieriger geworden, neue Projekte über Finanzinstitutionen zu finanzieren. Da die österreichischen Banken im Allgemeinen bereits recht kreditkonservativ sind, vergeben sie Kredite nicht mehr so leicht &#8211; insbesondere jetzt.</p>
<p>Die Verweigerungskriterien werden aus gutem Grund normalerweise sehr vertraulich gehalten, aber die typischen Gründe dafür, bei österreichischen Banken keinen Kredit zu bekommen, sind: ein niedriges Einkommen, eine zeitlich befristete Stelle (Festanstellung für kürzer als 1 Jahr), andere Schulden, frühere Verweigerungen und natürlich die Tatsache, dass man den Grund für eine Kreditaufnahme nicht gutheißt.</p>
<p>Bei der Entscheidung, ob der Verwendungszweck angegeben werden soll oder nicht, trägt die Finanzlage sicherlich eine entscheidende Rolle dazu bei. Für diejenigen, die ein konstantes und gutes Einkommen haben, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Bank einen eher niedrigen Kreditzins anbieten wird. Somit müssen Sie der Bank auch nicht Ihre eigene Wohnung, oder Ihr eigenes Fahrzeug als Garantie geben. Wenn Sie eine gute Bonität haben, ist die Angabe des Darlehenszwecks daher nicht immer erforderlich. Etwas anders sieht es bei Bonitätsanfragen mit geringer Kreditwürdigkeit aus.</p>
<p>Daher wenden sich viele Österreicher an das Nachbarland, Deutschland, wenn es, um die Kreditvergabe geht. Denn in Deutschland müssen sie selten eine detaillierte Erklärung angeben, weiterhin stellen die Banken keine besonders umfassenden Recherchen an. Ein Beispiel dafür ist, dass deutsche Banken selten Bonitätspunkte aufgrund von Glücksspiel Zahlungen bei den <a href="https://www.spinia.com/de" target="_blank" rel="dofollow noopener noreferrer">besten online Casinos in Österreich</a> abziehen. Österreichische Banken dagegen tun dies. Das ist nur ein weiterer Grund, wieso die österreichische Bevölkerung vermehrt Kredite in Deutschland aufnimmt, denn die Bonität spielt eine wichtige Rolle. Sie gibt Auskunft über die Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers. Je höher die Bonitätspunktzahl ist, desto sicherer ist es, dass Banken Ihnen einen Kredit gewähren. Bei einem niedrigen Wert versuchen die Banken sich mit einem hohen Zinssatz abzusichern, was wiederum schlecht für Sie ist.</p>
<h2>Banken in Deutschland</h2>
<p>Ausländer, die in Deutschland leben oder arbeiten, oder einfach Ausländer, die einen Kredit von einer deutschen Bank erhalten möchten, können aus einer großen Auswahl an deutschen Banken, Online-Banken und internationalen Banken wählen.</p>
<p>Deutschland hat ein Drei-Säulen-Bankensystem. Dieses besteht aus privaten Geschäftsbanken (der größte Sektor mit einem Anteil von rund 40 % am Bankvermögen), öffentlichen Sparkassen (Sparkassen und Landesbanken) und Genossenschaftsbanken. Diese Bankenarten existieren neben internationalen Banken in Deutschland und einer wachsenden Zahl deutscher Online-Banken. Insgesamt gibt es in Deutschland 371 Kreditinstitute einschließlich Banken, 987 lokale Genossenschaftsbanken und 421 lokale Sparkassen. Die Deutsche Bundesbank ist die Zentralbank des Landes, während die deutsche Bankenaufsichtsbehörde die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist.</p>
<p>Die privaten Geschäftsbanken in Deutschland machen, wie bereits erwähnt, rund 40% aller deutschen Banken aus, wobei etwa zwei Drittel von ihnen zu großen Zentralbank Ketten gehören. Darüber hinaus gibt es in Deutschland etwa 200 kleinere Regionalbanken.  Die drei größten deutschen Geschäftsbanken sind die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).</p>
<p>Bei den öffentlich-rechtlichen Sparkassen in Deutschland gibt es lokale Sparkassen und regionale Sparkassen, die sich im Besitz und unter der Aufsicht des Bundes befinden. Sparkassen gibt es in den meisten deutschen Städten, und es gibt sieben Landesbanken in Deutschland, die als die wichtigsten öffentlichen Zentralbanken in den deutschen Bundesländern fungieren. Hier sind einige der Sparkassen aus deutschen Großstädten aufgeführt: Berliner Sparkasse, Stadtsparkasse München, Frankfurter Sparkasse.</p>
<p>Die dritte Säule bilden die Genossenschaftsbanken in Deutschland. Es gibt fast 1.000 unabhängige genossenschaftliche Institute, viele von ihnen arbeiten unter dem Dach der Volksbanken und Raiffeisenbanken.</p>
<p>Viele der Geschäftsbanken, öffentlichen Banken und Genossenschaftsbanken in Deutschland verfügen auch über Online-Banking-Optionen, und es gibt auch eine Reihe von reinen Online- und Mobilbanken, die in den letzten Jahren entstanden sind. Online-Banking ist in Deutschland relativ unkompliziert und sehr verbreitet. Neben den meisten deutschen Banken, die Online-Dienstleistungen anbieten, gibt es eine Reihe von Banken, die sich ausschließlich auf das Online-Banking konzentrieren. Hier einige: bunq, N26, DKB, Santander.</p>
<h2>Voraussetzungen für den Erhalt eines Darlehens in Deutschland</h2>
<p>Sie werden nicht unbedingt Probleme haben, wenn Sie einen Kredit in Deutschland beantragen möchten, aber dennoch müssen Sie selbstverständlicherweise einige Grundvoraussetzungen erfüllen. Zum Beispiel ein gutes <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schufa" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SCHUFA</a>-Ergebnis, d.h. eine gute Bonität und ein regelmäßiges und stabiles Einkommen, nur um einige zu nennen. Wie Sie sehen, ist es dann nicht immer notwendig die Verwendungszwecke anzugeben und auch deswegen setzen die Österreicher immer mehr auf deutsche Kredite.</p>
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		<title>Umsatzeinbrüche: Drei Viertel aller Unternehmen betroffen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2020 10:14:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise in Deutschland sind immer noch nicht vollständig abzusehen. Erste Anhaltspunkte zu den Umsatzeinbußen der Unternehmen liefert nun eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums: Die Ergebnisse der Unternehmensbefragung zeigen, dass der überwiegende Teil der Unternehmen zurzeit stark unter der Corona-Krise leidet. Demnach erwarten drei Viertel...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise in Deutschland sind immer <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/wirtschaftskrise-2020-schaden-kaum-zu-beziffern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">noch nicht vollständig abzusehen</a>. Erste Anhaltspunkte zu den Umsatzeinbußen der Unternehmen liefert nun eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums: Die Ergebnisse der Unternehmensbefragung zeigen, dass der überwiegende Teil der Unternehmen zurzeit stark unter der Corona-Krise leidet. Demnach erwarten drei Viertel der befragten Unternehmen Umsatzeinbrüche im zweiten Quartal 2020 in Höhe von durchschnittlich 55 Prozent.</p>
<h4><strong>Diverse Branchen betroffen</strong></h4>
<p>Am stärksten betroffen sind die Branchen „Beherbergung und Gastronomie“, „Gesundheits- und Sozialwesen und übrige personennahe Dienstleistungen“, „Fahrzeug- und Maschinenbau“ sowie „Nahrungsmittelproduktion“. Die größten Probleme der Unternehmen sind laut der Umfrage der Rückgang der Nachfrage sowie Liquiditätsengpässe durch Umsatzeinbrüche. Etwa die Hälfte der betroffenen Unternehmen musste zudem vorübergehend Betriebsteile schließen, hatte logistische Schwierigkeiten beim Absatz der eigenen Produkte oder Schwierigkeiten beim Bezug von Vorleistungen oder Zwischenprodukten.</p>
<h4><strong>Staatliche Hilfen und Unterstützungsmaßnahmen werden beansprucht</strong></h4>
<p>Die Ergebnisse der Umfrage belegen auch, dass die von der Bundesregierung eingeleiteten Krisenmaßnahmen dringend benötigt werden: Fast 60 Prozent der befragten Kleinunternehmen nutzen die Soforthilfen des Bundes und der Länder oder planen dies. Mehr als ein Drittel der Unternehmen nutzen oder planen Kurzarbeit und jedes dritte Unternehmen nutzt die Möglichkeit der Steuerstundung. Jedes vierte bis fünfte Unternehmen kann durch einen Abbau von Überstunden, Homeoffice oder Arbeitszeitverkürzungen personalpolitisch auf die Krise reagieren.</p>
<h4><strong>Produktpalette und Vertriebswege werden erweitert</strong></h4>
<p>Die Umfrageergebnisse zeigen zudem, dass mehr als ein Drittel der Unternehmen ihre Produkt- oder Leistungspalette im Zuge der Corona-Krise erweitert hat und verstärkt auf digitale Vertriebswege setzt. Zwei Drittel der Unternehmen, die für das zweite Quartal Investitionen unter anderem in digitale Ausstattung oder Strukturen, Renovierungs- und Sanierungsarbeiten oder Forschung und Entwicklung geplant hatten, haben diese jedoch zunächst ausgesetzt. Auf der anderen Seite hat jedes zehnte Unternehmen im Zuge der Pandemie neue Investitionen getätigt, am häufigsten in Maßnahmen zum Gesundheits- oder Arbeitsschutz und digitale Ausstattung oder Strukturen.</p>
<p>Die Unternehmensumfrage wurde von dem Marktforschungsunternehmen KANTAR durchgeführt. Zwischen dem 14. und 23. April wurden dabei insgesamt 500 repräsentative Unternehmen unterschiedlicher Wirtschaftszweige und Größenklassen befragt. Weitere Befragungen sind im Juli und Oktober geplant. Ziel der Befragungen ist es, eine direkte, repräsentative Rückmeldung der Unternehmen zu ihrer wirtschaftlichen Lage zu erhalten. Die Befragungen sollen es dem Bundeswirtschaftsministerium ermöglichen, den Erholungsprozess der Wirtschaft zu verfolgen und staatliche Hilfsmaßnahmen im weiteren Jahresverlauf gegebenenfalls weiter bedarfsgerecht anzupassen.</p>
<p>Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage finden Sie <a href="https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/B/betroffenheit-deutscher-unternehmen-durch-die-corona-pandemie.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Welche Änderungen kommen 2019 auf Ihr Unternehmen zu?</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/welche-aenderungen-kommen-2019-auf-ihr-unternehmen-zu/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2019 12:34:18 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit Beginn jedes neuen Jahres gehen zahlreiche rechtliche Änderungen für Unternehmen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer einher. Verschaffen Sie sich auch für das Jahr 2019 einen kleinen Überblick über das, was ab dem 1. Januar auf Sie zukommt. Parität bei den Kassenbeiträgen Wie wir bereits berichtet haben, werden auch die Zusatzbeiträge der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Beginn jedes neuen Jahres gehen zahlreiche rechtliche Änderungen für Unternehmen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer einher. Verschaffen Sie sich auch für das Jahr 2019 einen kleinen Überblick über das, was ab dem 1. Januar auf Sie zukommt.</p>
<p><strong>Parität bei den Kassenbeiträgen</strong></p>
<p>Wie wir bereits berichtet haben, werden auch die <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/paritaet-bei-den-kassenbeitraegen-entlastung-der-arbeitnehmer/">Zusatzbeiträge der Krankenversicherung</a> ab dem 1. Januar zu gleichen Teilen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer finanziert. Ob sich die Neuerung auf eine der beiden Seiten signifikant auswirken wird, ist unsicher. Zumindest wird damit eine Entlastung für Kleinselbstständige ermöglich, deren monatlicher Mindestbetrag sich nun auf 171 Euro halbiert.</p>
<p><strong>Weitere Änderungen bei der Sozialversicherung</strong></p>
<p>Daneben folgen 2019 zwei weitere Gesetzesänderungen in der Sozialversicherung. Zum einen steigt der Beitragssatz für die Pflegeversicherung um 0,5 Prozent, wobei die Unternehmen neben den Beschäftigten durch die neue paritätische Verteilung zusätzlich belastet werden. Eine Entlastung beider Seiten von 0,25 Prozent steht dem gegenüber – der Arbeitslosenversicherungsbeitrag sinkt ebenfalls um 0,5 Prozent.</p>
<p><strong>Recht auf Brückenteilzeit</strong></p>
<p>In Unternehmen mit mindestens 45 Mitarbeitern gilt für Arbeitnehmer seit Neujahr ein Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit. Die Brückenteilzeit ermöglicht den Beschäftigten, ihre Arbeitszeit für einen bestimmten Zeitraum zu verringern und nach Ablauf dieser Zeit wieder zu ihrem ursprünglichen Arbeitsrhythmus zurückzukehren. Dabei muss sich die Dauer mindestens auf einem und maximal auf fünf Jahre belaufen. Wer also über sechs Monate angestellt ist, kann einen Antrag auf befristete Teilzeit stellen.</p>
<p><strong>(m/w/d) – männlich/weiblich/divers</strong></p>
<p>Die Anerkennung des dritten Geschlechts ist seit dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts im Oktober 2017 gesetzlich deutlich vorangeschritten. Seit dem 1. Januar 2019 haben Intersexuelle nun die Möglichkeit, sich im Personenstandregister als „divers“ einzutragen. Folglich müssen sich auch Unternehmen an die neue Gesetzeslage anpassen. So wird beispielsweise die Bezeichnung „(m/w)“ für männlich und weiblich in Jobtiteln von Stellenausschreibungen ersetzt – zukünftig sind Unternehmen dazu verpflichtet hier „(m/w/d)“ anzugeben.</p>
<p><strong>Steuerfreies Jobticket</strong></p>
<p>Arbeitnehmer, die von den kommenden Dieselfahrverboten in Deutschlands Städten betroffen sind, können sich auf eine kleine Entlastung freuen. Neben weiteren Neuerungen im Jahressteuergesetz erfolgt 2019 die Wiedereinführung der Steuerbefreiung für Arbeitgeberleistungen (Zuschüsse und Sachbezüge) im Rahmen der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel des Arbeitnehmers. Dazu werden auch dienstliche Elektro- und Hybridfahrzeuge und (Elektro-)Fahrräder steuerlich gefördert.</p>
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