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	<title>Alle News Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google NEWS gelistet</description>
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	<title>Alle News Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Stillstand am Kreditmarkt: Mittelstand geht die Puste aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 06:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
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		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[In der deutschen Wirtschaft macht sich eine gefährliche Starre breit. Die aktuelle Studie KfW-ifo-Kredithürde Q1 2026 offenbart eine besorgniserregende Entwicklung: Während die Hürden für Bankkredite auf extrem hohem Niveau verharren, bricht das Interesse der Unternehmen an frischem Kapital historisch ein. Was als vorübergehende Vorsicht begann, entwickelt sich zunehmend zu einer...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>In der deutschen Wirtschaft macht sich eine gefährliche Starre breit. Die aktuelle Studie <a href="https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_891968.html">KfW-ifo-Kredithürde Q1 2026</a> offenbart eine besorgniserregende Entwicklung: Während die Hürden für Bankkredite auf extrem hohem Niveau verharren, bricht das Interesse der Unternehmen an frischem Kapital historisch ein. Was als vorübergehende Vorsicht begann, entwickelt sich zunehmend zu einer strukturellen Investitionsblockade für das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.</p>
<h3>Rekordwerte bei den Kreditbeschränkungen</h3>
<div>Nachdem die Kredithürde für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Ende 2025 mit 37,8 % einen absoluten Höchststand erreicht hatte, entspannte sich die Lage zum Start in das Jahr 2026 nur minimal. Laut der KfW-Studie berichten weiterhin 34 % der Mittelständler von einem <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/unternehmenskredite-in-deutschland-schwerer-zu-bekommen/">restriktiven Verhalten der Banken</a>. Besonders brisant: Innovative und digitalisierungsaktive Firmen haben es noch schwerer. Laut KfW-Analyse scheitern innovative Mittelständler mit einer um 7 Prozentpunkte höheren Wahrscheinlichkeit in Kreditverhandlungen als andere Unternehmen. Die Banken agieren angesichts der schwachen Konjunktur und geopolitischer Unsicherheiten – wie den Auswirkungen des Iran-Kriegs – demnach äußerst vorsichtig, so die KfW:</div>
<blockquote>
<div>„Banken scheinen wegen der vielfältigen wirtschaftlichen Herausforderungen von einer Verschlechterung der Fundamentaldaten der Unternehmen auszugehen.“</div>
</blockquote>
<h3 role="heading">Investitionsunlust erreicht Zehn-Jahres-Tief</h3>
<div>Doch die eigentliche Gefahr für den Standort Deutschland liegt auf der Nachfrageseite. Der deutsche Mittelstand scheint den Glauben an eine schnelle Besserung verloren zu haben. Laut aktueller Sonderbefragung ziehen nur noch 27 % der Mittelständler einen Bankkredit für Investitionen überhaupt in Betracht – das ist der tiefste Stand seit zehn Jahren. Im Dienstleistungssektor ist der Einbruch besonders dramatisch: Wollten dort 2017 noch 73 % der Betriebe Kredite nutzen, sind es aktuell nur noch 21 %. Die Unternehmen meiden Schulden, wo sie nur können, was die <a href="https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen-Details_890048.html">KfW Research</a> zu einer klaren Einordnung zwingt:</div>
<blockquote>
<div>„Bislang sehen wir am Kreditmarkt keine Signale für eine signifikante Belebung der Kreditnachfrage“.</div>
</blockquote>
<h3 role="heading">Bedeutung für die Gesamtwirtschaft</h3>
<div>Für die deutsche Wirtschaft ist dieser Befund ein Alarmsignal. Der Mittelstand trägt fast die Hälfte der jährlichen Unternehmensinvestitionen in Deutschland. Wenn dieser Motor aufgrund von Unsicherheit über Energiepreise, bürokratische Vorgaben und eine fragile Weltlage ins Stocken gerät, droht Deutschland den Anschluss bei der Transformation zu verlieren.</div>
<div></div>
<div>Das Paradoxon der aktuellen Lage: Während die Eigenkapitalquoten der Unternehmen 2024 sogar leicht auf 30,7 % gestiegen sind und damit eigentlich eine solide Basis für Investitionen bieten würden, sorgt der „bekannte Dreiklang aus Hemmnissen“ – Konjunkturschwäche, Preisniveau und Regulierung – für einen Stillstand.</div>
<p><h3 role="heading">Warten auf die Trendwende</h3>
<div>Eine echte Erholung am Kreditmarkt ist also vorerst nicht in Sicht. Zwar könnten die für den weiteren Jahresverlauf erwarteten wirtschaftlichen Aufhellungen Impulse liefern, doch bleibt die Risikolage angespannt. Ohne ein deutliches Signal für stabile Rahmenbedingungen und sinkende bürokratische Lasten wird das Kreditinteresse des Mittelstands wohl auf dem aktuellen Tiefpunkt verharren – mit fatalen Folgen für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.</div>
<div></div>
</div>
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			</item>
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		<title>Freistaat sucht das familienfreundlichste Unternehmen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 19:01:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[News Bayern]]></category>
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					<description><![CDATA[Familienfreundlichkeit ist längst ein wichtiger Standortfaktor und verschafft Unternehmen erhebliche Wettbewerbsvorteile. Die Bayerische Staatsregierung unterstützt dieses Engagement. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und die bayerische Arbeitsministerin Ulrike Scharf rufen zu Bewerbungen für den Wettbewerb „Erfolgreich.Familienfreundlich.“ auf. Gesucht werden die 20 familienfreundlichsten Unternehmen im Freistaat. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Eine familienfreundliche Unternehmenspolitik ist...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Familienfreundlichkeit ist längst ein wichtiger Standortfaktor und verschafft Unternehmen erhebliche Wettbewerbsvorteile. Die Bayerische Staatsregierung unterstützt dieses Engagement. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und die bayerische Arbeitsministerin Ulrike Scharf rufen zu Bewerbungen für den Wettbewerb „Erfolgreich.Familienfreundlich.“ auf. Gesucht werden die 20 familienfreundlichsten Unternehmen im Freistaat.</p>
<p>Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Eine familienfreundliche Unternehmenspolitik ist eine kluge Investition in die Zukunftsfähigkeit des eigenen Betriebs. Motivation und Produktivität steigen, wenn Beruf und Familie zusammenpassen. Arbeitnehmer bleiben solch einem Betrieb treu. Arbeitgeber wiederum finden leichter neues Personal, wenn sich das herumspricht – im Wettbewerb um Fachkräfte ein wertvoller Vorsprung. Wer also Familien stärkt, stärkt auch unseren Wirtschaftsstandort.“</p>
<p>Arbeitsministerin Ulrike Scharf: „In Zeiten des Fachkräftemangels ist Familienfreundlichkeit ein entscheidender Baustein, um Personal zu gewinnen und langfristig zu binden. Wir suchen Unternehmen und Betriebe, die Familienfreundlichkeit leben und maßgeschneiderte Lösungen für ihre Mitarbeitenden bieten. Größe, Branche oder Standort sind dafür nicht entscheidend, sondern die gelebte Alltagskultur. Für über 80 Prozent der Beschäftigten sind familienfreundliche Arbeitgebende wichtig – unabhängig von eigenen Betreuungsverpflichtungen. Eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf kommt Betrieben und Beschäftigten gleichermaßen zugute. Insbesondere im Hinblick auf den demografischen Wandel wird dieser Aspekt noch wichtiger werden.“</p>
<p>Am Wettbewerb teilnehmen können Unternehmen und Betriebe jeglicher Größe mit Sitz in Bayern, einschließlich privatwirtschaftlich organisierter Unternehmen der öffentlichen Hand. Der <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/bayern-ehrt-die-familienfreundlichsten-unternehmen/">Wettbewerb findet 2026/2027 bereits zum sechsten Mal</a> statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Bewerbung ist bis zum 30. Juni 2026 möglich. Die Preisverleihung wird im März 2027 stattfinden. Weitere Informationen finden sich auf der Seite des <a href="https://www.familienpakt-bayern.de/service-beratung/wettbewerb.html">Familienpakts Bayern</a>.</p>
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		<title>Hoffnungsträger mit Hindernissen: Der Mittelstand und Mercosur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 13:45:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS INTERNATIONAL]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach über 25 Jahren des Verhandelns und Zögerns steht das Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur an einem entscheidenden Scheideweg. Für den Mittelstand auf beiden Seiten des Atlantiks geht es um weit mehr als nur den Austausch von Waren – es geht um die strategische Neuausrichtung in einer fragmentierten...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIAxAA" data-complete="true" data-processed="true">Nach über 25 Jahren des Verhandelns und Zögerns steht das Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur an einem entscheidenden Scheideweg. Für den Mittelstand auf beiden Seiten des Atlantiks geht es um weit mehr als nur den Austausch von Waren – es geht um die strategische Neuausrichtung in einer fragmentierten Weltwirtschaft.</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<h3 class="AdPoic" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Die wirtschaftliche Bedeutung für den deutschen Mittelstand</h3>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIBBAA" data-complete="true" data-processed="true">Für den deutschen Mittelstand, der oft unter hohen bürokratischen Hürden und protektionistischen Zöllen in Südamerika litt, verspricht das Abkommen grundsätzlich eine massive Entlastung. Aktuell liegen die Zölle für PKW bei 35 %, für Maschinen bei bis zu 20 % und für chemische Erzeugnisse bei bis zu 18 %. Deren Wegfall würde die Wettbewerbsfähigkeit deutscher „Hidden Champions“ schlagartig erhöhen.</div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIBRAA" data-complete="true" data-processed="true">Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) sieht darin eine existenzielle Chance zur Diversifizierung. In einem offiziellen Positionspapier (Aussenwirtschaft) heißt es:</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<blockquote class="lQkWXb" data-animation-nesting="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="">
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIBhAB" data-complete="true">„Das Abkommen bietet die Chance, Lieferketten breiter aufzustellen und die Abhängigkeit von einzelnen Märkten zu verringern. Gerade für den Mittelstand eröffnet der Abbau von Zöllen und technischen Handelshemmnissen den Zugang zu einem Markt mit über 270 Millionen Konsumenten.“</div>
</blockquote>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<h3 class="AdPoic" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Perspektiven für den südamerikanischen Mittelstand</h3>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIBxAA" data-complete="true" data-processed="true">In Südamerika ist das Bild schon differenzierter. Während der Agrarsektor auf den privilegierten Zugang zum EU-Markt drängt, fürchten mittelständische Industriebetriebe in Argentinien und Brasilien den Konkurrenzdruck durch europäische Hochtechnologie. Doch auch hier sehen Experten Chancen durch den Transfer von Know-how. Der <a href="https://www.portaldaindustria.com.br/cni/en/about/" target="_blank" rel="noopener">brasilianische Industrieverband CNI</a> betont in seinem Statement zum Freihandel die notwendige Modernisierung:</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<blockquote class="lQkWXb" data-animation-nesting="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="">
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEICBAB" data-complete="true">„Das Abkommen ist ein Hebel für die notwendige Produktivitätssteigerung unserer Industrie. Der Zugang zu günstigeren Vorprodukten und modernen Technologien aus Europa wird die lokale Produktion effizienter und global wettbewerbsfähiger machen.“</div>
</blockquote>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<h3 class="AdPoic" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Stand der Umsetzung und zentrale Probleme</h3>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEICRAA" data-complete="true" data-processed="true">Nach der politischen Einigung auf ein „Interim Agreement“ Anfang 2026 befindet sich das Abkommen jetzt in der Phase der vorläufigen Anwendung des Handelsteils (ab 1. Mai 2026). Dies ist ein juristischer Kniff, um die langwierige Ratifizierung durch alle 27 nationalen Parlamente der EU zu umgehen, da der Handelsteil in die alleinige <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/eu-im-handelsrausch-neue-abkommen-mit-mercosur-und-vietnam/">Kompetenz der EU</a> fällt.</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEICRAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIChAA" data-complete="true" data-processed="true">Doch die Probleme sind massiv:</div>
<ol class="IaGLZe VimKh" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEICxAA" data-complete="true" data-sae=""><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Nachhaltigkeit und Regenwaldschutz:</strong> Die EU fordert völkerrechtlich verbindliche Garantien gegen Entwaldung. Kritiker bemängeln, dass die Zusatzerklärung (Sideletter) zum Umweltschutz nicht weit genug gehe.</span></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEICxAB" data-complete="true" data-sae=""><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Agrar-Widerstand:</strong> Besonders in Frankreich und Österreich formiert sich Widerstand der Landwirtschaftskammern, die eine „unfaire Konkurrenz“ durch Rindfleischimporte befürchten, die nicht den EU-Standards entsprechen.</span></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEICxAC" data-complete="true" data-sae=""><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Souveränitätsängste:</strong> Im Mercosur gibt es Sorge, dass die Öffnung der öffentlichen Beschaffungsmärkte den lokalen Mittelstand bei Regierungsaufträgen verdrängen könnte.</span></li>
</ol>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIDBAA" data-complete="true" data-processed="true">Während der Handelsteil nun also vorläufig angewendet wird, läuft parallel die Prüfung durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH), den das EU-Parlament zur Klärung der Kompetenzverteilung angerufen hat. Das vollständige Partnerschaftsabkommen, inklusive der politischen Säule, wird vermutlich noch Jahre in den nationalen Ratifizierungsprozessen stecken.</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIDBAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIDRAA" data-complete="true" data-processed="true" aria-owns="action-menu-parent-container">Für den Mittelstand bedeutet dies: Die Tür ist einen Spalt breit offen, doch die volle Planungssicherheit fehlt. Erst die kommenden zwei Jahre werden zeigen, ob der Zollabbau die befürchteten Strukturbrüche in Südamerika auslöst oder ob die Synergien am Schluss überwiegen.</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Baukrise im Schatten des Iran-Kriegs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 19:21:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Hoffnungen auf eine Stabilisierung am Bau sind im Frühjahr 2026 jäh verpufft. Was während der Corona-Pandemie zunächst als Unterbrechung globaler Lieferketten begann, hat sich durch die militärische Eskalation im Nahen Osten jetzt zu einem „Energiepreisschock“ ausgeweitet, der die deutsche Bauwirtschaft mit voller Wucht trifft. In den Chefetagen der Branche...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIAxAA" data-complete="true" data-processed="true">
<p>Die Hoffnungen auf eine Stabilisierung am Bau sind im Frühjahr 2026 jäh verpufft. Was während der Corona-Pandemie zunächst als Unterbrechung globaler Lieferketten begann, hat sich durch die militärische Eskalation im Nahen Osten jetzt zu einem „Energiepreisschock“ ausgeweitet, der die deutsche Bauwirtschaft mit voller Wucht trifft. In den Chefetagen der Branche herrscht deshalb dicke Luft: Laut <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><span class="qNqJIe zhJmAf" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><a class="qNqJIe zhJmAf" href="https://www.ifo.de/fakten/2026-03-31/90-der-industrieunternehmen-erwarten-belastungen-durch-iran-krieg" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="CAEIAxAB" data-processed="true" aria-label="ifo Institut ifo Institut. Link preview. Site: ifo Institut. Title: 90% der Industrieunternehmen erwarten Belastungen durch .... URL: https://www.ifo.de/fakten/2026-03-31/90-der-industrieunternehmen-erwarten-belastungen-durch-iran-krieg.">ifo Institut </a></span></span>blicken 90 % der Industriebetriebe insgesamt mit großer Sorge auf die Auswirkungen des Iran-Kriegs. Für die Baubranche wurde von ifo noch im Februar ein positiver Ausblick gegeben: Der <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/bauma-2022-wie-teuer-wird-bauen/">europäische Bau befände sich im Aufschwung</a> und erwarte für das Jahr 2026 einen realen Zuwachs von 2,4%. Analog zur generellen Wachstumserwartung für Deutschland wird auch diese Prognose jetzt nicht mehr zu halten sein.</p>
</div>
<h3 class="otQkpb" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Die neuen Preistreiber: Öl, Gas und Unsicherheit</h3>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIBBAA" data-complete="true" data-processed="true">Denn die durch den Krieg ausgelöste Energiekrise hat die Kostenstruktur am Bau massiv verschoben. Während sich die Materialpreise nach der Pandemie kurzzeitig einpendelten, treiben nun explodierende Energiekosten die Produktion von Baustoffen wie Bitumen und Dieselkraftstoff für Baumaschinen längerfristig in neue Höhen.</div>
<ul class="KsbFXc U6u95" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIBRAA" data-complete="true" data-sae=""><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Gaspreis-Explosion</strong>: An der europäischen Börse kletterte der Gaspreis im März 2026 bis auf rund 74 Euro je Megawattstunde – ein Anstieg von <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><span class="qNqJIe zhJmAf" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><a class="qNqJIe zhJmAf" href="https://strom-report.com/news/iran-krieg-auswirkungen-gaspreise-strompreise/" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="CAEIBRAB" aria-label="104 % gegenüber dem Niveau vor dem Konflikt Strom Report. Link preview. Site: Strom Report. Title: Iran-Krieg treibt Gaspreise. Höhere Strompreise folgen - Strom Report. URL: https://strom-report.com/news/iran-krieg-auswirkungen-gaspreise-strompreise/.">104 % gegenüber dem Niveau vor dem Konflikt<span class="Mfa7G" data-animation-atomic="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-sae=""><span class="Ugdw8c" aria-hidden="true"> </span></span></a></span></span></span><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Anfang des Jahres.</span></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIBRAD" data-complete="true" data-sae=""><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Bauzinsen</strong>: Die Unsicherheit an den Finanzmärkten hat auch die Finanzierung verteuert; die Bauzinsen stiegen seit Kriegsbeginn unmittelbar um 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte an, teilweise sogar bis zu 0,4 Prozent.</span></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIBRAE" data-complete="true" data-sae=""><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Inflation</strong>: Massiv gestiegene Energiepreise katapultierten die allgemeine Inflationsrate im März 2026 auf 2,7 %, den höchsten Stand seit über zwei Jahren.</span></li>
</ul>
<h3 class="otQkpb" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Die Branche in der Sackgasse?</h3>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIBxAA" data-processed="true" data-complete="true">
<p>Trotz eines hoffnungsvollen Starts ins Jahr 2026 – die Baugenehmigungen stiegen im Februar um stolze 24,1 % gegenüber dem Vorjahr – droht der Iran-Krieg diese Trendwende jetzt abzuwürgen. Die Branche reagiert mit massiver Verunsicherung. Viele Unternehmen stehen vor der Wahl: Projekte trotz kalkulatorischer Risiken fortsetzen oder angesichts der „immensen Kostensteigerungen“ erneut stornieren. Experten des <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><span class="qNqJIe zhJmAf" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><a class="qNqJIe zhJmAf" href="https://www.ifo.de/en/press-release/2026-02-27/european-residential-construction-recovering-germany-lagging-behind" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="CAEIBxAB" data-processed="true">ifo Instituts </a></span></span>prognostizieren nun, dass die Zahl der Baufertigstellungen 2026 auf lediglich 185.000 Einheiten abstürzen könnte – weit entfernt also vom Regierungsziel von jährlich 400.000 Wohnungen. Für Mieter in den Metropolen verschärft sich die Lage also weiter. Da der Neubau stockt, trifft eine wachsende Nachfrage auf ein immer kleineres Angebot. Die Angebotsmieten stiegen im ersten Quartal 2026 bereits um 2,9 % im Vergleich zum Vorjahr. In Städten wie Berlin oder München fehlen laut Daten des Bundesinstituts für bau- Stadt- und Raumforschung (BSSR) aktuell über 700.000 Wohnungen, wobei die Lücke jährlich um bis zu 160.000 Einheiten wächst. Anna Maria Müther, BSSR-Wohnungsmarktexpertin, sagt dazu:</p>
<blockquote><p> „Neue Wohnungen müssen vor allem in den wachstumsstarken Großstädten und ihrem Umland entstehen. Im Fokus stehen dabei Miet- und Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern.&#8220;</p></blockquote>
</div>
<h3 class="otQkpb" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Politische Hilferufe und Strategien</h3>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEICRAA" data-complete="true" data-processed="true">
<p>Die Bundesregierung reagiert natürlich alarmiert auf die wirtschaftliche Abkühlung; die Konjunkturprognose für das BIP-Wachstum wurde für 2026 auf magere 0,5 % bis 0,6 % halbiert. Das Bundeswirtschaftsministerium betont in einem <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><span class="qNqJIe zhJmAf" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><a class="qNqJIe zhJmAf" href="https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/J-L/20260325-kurzgutachten-energiekrise.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="CAEICRAB" data-processed="true">Kurzgutachten</a></span></span>, dass der Schutz der Energieinfrastruktur und die Abfederung der Preisschocks nun oberste Priorität haben.</p>
</div>
<p>Experten sehen für 2026 ein Jahr der Extreme. Während das <span style="color: #666666; font-family: Roboto, sans-serif; font-size: 15px;" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><span class="qNqJIe zhJmAf" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><a class="qNqJIe zhJmAf" href="https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/fachbeitraege/bauen/bauwirtschaft/baupreisprognose/baupreisprognose.html" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="CAEIChAB" data-processed="true">BSSR</a> </span></span><span style="color: #666666; font-family: Roboto, sans-serif; font-size: 15px;">ursprünglich mit einem moderaten Preisanstieg von 2,7 % für Bauleistungen gerechnet hatte, korrigieren die aktuellen Krisenszenarien diese Erwartungen nach oben. Eine nachhaltige Erholung der Baubranche hängt nun maßgeblich davon ab, wie schnell sich die Lage im Nahen Osten stabilisiert und ob die Energiepreise wieder auf ein kalkulierbares Niveau sinken.</span></p>
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		<title>Bayerns Wirtschaft zunehmend im Griff der Iran-Energiekrise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 08:06:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[News Bayern]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Hoffnung auf ein wirtschaftliches „Frühlingserwachen“ in Bayern ist jäh verflogen. Seit Ende Februar die Operation „Epic Fury“ der USA und Israels gegen den Iran begann, haben sich die energetischen und konjunkturellen Rahmenbedingungen für den Freistaat massiv verschlechtert. Was als regionaler Konflikt begann, hat sich zu einem globalen Energie- und...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hoffnung auf ein wirtschaftliches „Frühlingserwachen“ in Bayern ist jäh verflogen. Seit Ende Februar die Operation „Epic Fury“ der USA und Israels gegen den Iran begann, haben sich die energetischen und konjunkturellen Rahmenbedingungen für den Freistaat massiv verschlechtert. Was als regionaler Konflikt begann, hat sich zu einem globalen Energie- und Logistikschock ausgeweitet, der die bayerische Industrie – von der Chemie im Chemiedreieck bis zum Maschinenbau in Schwaben – ins Mark trifft. Die Iran-Energiekrise trifft auch den Freistaat und seinen Mittelstand zunehmend.</p>
<h3>Der Energieschock und die bayerische Achillesferse</h3>
<p>Das unmittelbarste Problem ist die faktische Sperrung der Straße von Hormus. Auch wenn Bayern physisch nur geringe Mengen Öl direkt aus dem Iran bezieht, treibt die Blockade die Weltmarktpreise dennoch auf Rekordhöhen. Für den bayerischen Mittelstand, der ohnehin mit hohen Standortkosten kämpft, bedeutet dies eine Verdopplung der Last. Der Gaspreis an der europäischen Börse kletterte zeitweise auf rund 74 Euro je Megawattstunde – ein Plus von über 100 Prozent gegenüber dem Jahresbeginn. Besonders kritisch ist die Lage für <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/hohe-energiepreise-belasten-den-mittelstand/">energieintensive Betriebe</a>. In einer aktuellen <a href="https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/iran-krieg-bremst-konjunktur-wachstumsprognose-halbiert,VHWQGw1" target="_blank" rel="noopener">Stellungnahme</a> der Bundesregierung zur Frühjahrsprojektion verdeutlichte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche den Ernst der Lage:</p>
<blockquote><p>„Der Krieg im Iran treibt die Preise für Energie und Rohstoffe in die Höhe. Das belastet die privaten Haushalte und erhöht die Kosten für die deutsche Wirtschaft.“</p></blockquote>
<h3>Verunsicherung lähmt die Investitionskraft</h3>
<p>Neben den reinen Kosten ist es die massive Planungsunsicherheit, die den bayerischen Unternehmen zusetzt. Das Ifo-Geschäftsklima für April 2026 stürzte auf 84,4 Punkte ab – den tiefsten Stand seit der Corona-Krise. Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen, konstatierte in einer <a href="https://www.boerse-stuttgart.de/de-de/nachrichten/taeglicher-marktbericht/2026/04/taeglicher-marktbericht-iran-krieg-treibt-unsicherheit-in-der-deutschen-wirtschaft-auf-jahreshoch/" target="_blank" rel="noopener">Presseinformation</a>:</p>
<blockquote><p>„Der Krieg im Iran hat die Unsicherheit in der deutschen Wirtschaft spürbar erhöht.“</p></blockquote>
<p>Besonders alarmierend: In der Industrie gaben fast 88 Prozent der Unternehmen an, ihre künftige Entwicklung kaum noch einschätzen zu können. In der bayerischen Chemiebranche liegt dieser Wert sogar bei nahezu 95 Prozent. Dies führt dazu, dass notwendige Investitionen in die Transformation – etwa der Umstieg auf Wasserstoff oder die Elektrifizierung von Prozessen – vielfach vorerst auf Eis gelegt werden.</p>
<h3>Lieferketten unter Dauerdruck</h3>
<p>Bayerns Exportwirtschaft, die stark auf funktionierende Handelswege angewiesen ist, leidet unter den blockierten Frachtwegen im Nahen Osten. Die Umfahrung des Suezkanals und die Unsicherheiten im Flugverkehr führen zu massiv steigenden Logistikkosten. Laut einer aktuellen DIHK-Umfrage berichten bereits 83 Prozent der Unternehmen von negativen Auswirkungen auf ihr Geschäft.Helen a Melnikov, Hauptgeschäftsführerin der DIHK, warnt vor einer schleichenden Deindustrialisierung:</p>
<blockquote><p>„Der Standort verliert Substanz. Der Nahost-Konflikt trifft die Breite der Wirtschaft. 83 Prozent der Unternehmen spüren bereits jetzt die negativen Folgen der Krise.“</p></blockquote>
<h3>Was erwartet Bayern in den kommenden Monaten?</h3>
<p>Die wirtschaftlichen Aussichten für 2026 wurden drastisch nach unten korrigiert. Das prognostizierte BIP-Wachstum für Deutschland wurde von 1,0 Prozent auf lediglich 0,5 Prozent halbiert. Für Bayern bedeutet dies ein erhöhtes Risiko für Firmenpleiten; Schätzungen gehen von einem Anstieg auf bundesweit über 24.000 Fälle im laufenden Jahr aus. In den kommenden Monaten müssen sich deshalb auch bayerische Verbraucher und Unternehmen auf folgendes einstellen:</p>
<p>* Anhaltend hohe Inflation: Die Energiekosten sickern zeitversetzt in alle Bereiche durch, von Lebensmitteln bis hin zu Transportdienstleistungen.<br />
* Gefahr einer Rezession: Das IMK-Institut beziffert die Wahrscheinlichkeit einer Rezession für das zweite Quartal bereits auf über 33 Prozent.<br />
* Stagnierender Konsum: Die sinkende Kaufkraft der privaten Haushalte wird den Einzelhandel zusätzlich belasten.</p>
<p>Ob sich die Lage stabilisiert, hängt allein von der Dauer und Intensität der Kampfhandlungen am Golf ab. Solange die Straße von Hormus eine militärische Sperrzone bleibt, wird der „Energie-Finanzbooster“ Bayerns eher zur „Finanzbremse“. Die bayerische Wirtschaft befindet sich im Wartemodus – ein Zustand, den sie sich angesichts der globalen Konkurrenz eigentlich nicht leisten kann.</p>
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		<title>Das Rückgrat ächzt – und der Kanzler schaut zu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 08:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Editorial/Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist Zeit für Klartext. Während in Berlin die politischen Debatten derzeit oft in einer Blase aus bürokratischer Beschwichtigung stattfinden, kämpft das, was wir so stolz das „Rückgrat unserer Wirtschaft“ nennen, inzwischen einmal mehr ums nackte Überleben: aktuell mit der Energiekrise im Mittelstand. Der Iran-Krieg hat die globalen Energiemärkte in...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Zeit für Klartext. Während in Berlin die politischen Debatten derzeit oft in einer Blase aus bürokratischer Beschwichtigung stattfinden, kämpft das, was wir so stolz das „Rückgrat unserer Wirtschaft“ nennen, inzwischen einmal mehr ums nackte Überleben: aktuell mit der Energiekrise im Mittelstand. Der Iran-Krieg hat die globalen Energiemärkte in ein Chaos gestürzt, das für unseren industriellen Mittelstand – und besonders für unsere „Hidden Champions“ – zur existenziellen Bedrohung geworden ist. <strong>Als jemand, der den Mittelstand seit Jahrzehnten begleitet, sage ich Ihnen: Die Lage ist nicht nur ernst, sie ist dramatisch.</strong></p>
<p>Unsere mittelständischen Weltmarktführer können und wollen ihre Produktion nicht einfach per Mausklick ins Ausland verlagern. Wenn die Energiekosten durch die Decke schießen, bluten diese Familienunternehmen aber einfach aus. Die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz steht nun vor der Mammutaufgabe, den Industriestandort Deutschland vor dem endgültigen Kollaps zu bewahren.</p>
<h3>Geschäftsklima auf Tiefstand</h3>
<p><a href="https://www.mittelstandinbayern.de/bihk-konjunkturumfrage-zeigt-dauerstagnation-der-bayerischen-wirtschaft/">Die nackten Zahlen </a>unterstreichen den Ernst der Lage: Das ifo-Institut meldete, dass das Geschäftsklima im verarbeitenden Gewerbe auf einen Tiefstand gefallen ist, wobei rund 26 Prozent der Unternehmen mit einer weiteren Verschlechterung ihrer Lage rechnen. Das ZEW warnt vor einer „anhaltenden Schockstarre“ der Investitionen. Besonders alarmierend sind die aktuellen Ergebnisse der Blitzumfrage des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW): Über 40 Prozent der mittelständischen Unternehmen planen für 2026 geringere Investitionen, während die Stimmung auf einem besorgniserregend niedrigen Niveau angekommen ist. Wenn unsere Vorzeigebetriebe den Glauben an die Zukunft verlieren, ist das der Alarm vor dem Systemausfall.</p>
<p>Wirtschaftsministerin Katherina Reiche musste in ihrer Frühjahrsprojektion die Wachstumserwartung für 2026 bereits auf magere 0,5 Prozent herunterschrauben. In einer aktuellen <a href="https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/J-L/20260313-kurzgutachten-energiekrise.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4" target="_blank" rel="noopener">Stellungnahme</a> betont Reiche: „Wir setzen alles daran, die industrielle Substanz zu erhalten und die Transformation trotz widriger Umstände voranzutreiben.“ Doch für viele Betriebe klingt das immer mehr wie Hohn oder eine konsequente Negierung der Realität. Laut der DIHK spüren 83 Prozent der Unternehmen die massiven negativen Folgen des Iran-Kriegs; jedes vierte Unternehmen im industriellen Mittelstand denkt bereits laut über Standortverlagerungen nach.</p>
<h3>Die Regierung ist uneins</h3>
<p>Innerhalb der Regierung gibt es dabei zunehmend Risse. Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil mahnt soziale Abfederungen und staatliche Eingriffe an, was zu offenem Streit mit Ministerin Reiche führt, die marktwirtschaftliche Prinzipien verteidigt. Während die Koalitionspartner miteinander ringen und ein frühzeitiges Ende der Regierungs-Koalition immer deutlicher diskutiert wird, schaut die Opposition genervt und machtlos zu. Die Grünen fordern einmal mehr eine drastische Beschleunigung der Energiewende, um sich von fossilen Importen unabhängig zu machen, während die Linke und die AfD – aus jeweils anderen Richtungen – das Agieren der Regierung als „Zerstörung des Industriestandorts“ brandmarken.</p>
<p>Was ich in meinen Gesprächen höre, ist eine gefährliche Mischung aus Wut und Resignation. Ein Mittelständler sagte mir neulich am Telefon: „Wir haben bisher jede Krise gemeistert, aber dieser Energiepreis-Wahnsinn nimmt uns jetzt endgültig den Atem.“ Das ist die emotionale Realität jenseits der Ministerien.</p>
<p>Wir brauchen jetzt sicher keine neuen Arbeitskreise oder wohlklingende und beschwichtigende PR-Botschaften, sondern ziemlich sofort eine Energiepolitik, die den Namen auch verdient: dazu gehört eine sofortige und radikale Senkung aller staatlich induzierten Kosten. Der Staat darf nicht der Profiteur der Krise sein, während die Hidden Champions jeden Tag etwas mehr im Regen stehen. Wenn wir jetzt nicht handeln, wird aus dem „Rückgrat der Nation“ bald ein Mahnmal für verpasste Gelegenheiten und für den Niedergang des Wirtschaftsstandorts. Auch wenn Frau Reiche in diesem April noch eine gesicherte Energieversorgung beschwört &#8211; spätestens im Juni oder Juli wird sie andere Botschaften verkünden müssen. Diese Krise hat gerade erst begonnen, und ihre Verwerfungen werden uns allen Prognosen zufolge im zweiten Halbjahr 2026 mit voller Wucht treffen.</p>
<p><strong>Deshalb: es ist Zeit zu handeln &#8211; bevor die Lichter im industriellen Kernland endgültig vielerorts einfach ausgehen.</strong></p>
<p>Ihr Achim von Michel</p>
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		<title>Digitalreform als Wachstumsturbo für den Mittelstand</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/digitalreform-als-wachstumsturbo-fuer-den-mittelstand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 18:17:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand Digital]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist ein Datum, das als Wendepunkt in die deutsche Wirtschaftschronik eingehen könnte. Am gestrigen Donnerstag hat der Bundestag ein umfassendes Reformpaket verabschiedet, das die Digitalisierung der Verwaltung und die Entschlackung bürokratischer Prozesse auf eine neue Ebene hebt. Für die hiesige Wirtschaft, die zuletzt unter einem massiven Investitionsstau litt, ist...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein Datum, das als Wendepunkt in die deutsche Wirtschaftschronik eingehen könnte. Am gestrigen Donnerstag hat der Bundestag ein umfassendes Reformpaket verabschiedet, das die Digitalisierung der Verwaltung und die Entschlackung <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/neues-christstollen-gesetz-buerokratie-und-zusatzbelastung-im-handwerk/">bürokratischer Prozesse</a> auf eine neue Ebene hebt. Für die hiesige Wirtschaft, die zuletzt unter einem massiven Investitionsstau litt, ist dies weit mehr als eine bloße Verwaltungsmodernisierung – es ist ein notwendiger Befreiungsschlag. Denn überbordende Bürokratie kostet Deutschland laut ifo-Institut jährlich bis zu 146 Milliarden Euro an entgangener Wirtschaftsleistung, da wertvolle Ressourcen in der Verwaltung statt in produktiven Bereichen gebunden werden. Hätten Unternehmen weniger administrativen Aufwand, könnte das Bruttoinlandsprodukt laut den Berechnungen des ifo-Instituts um rund 7,5 Prozent höher ausfallen.</p>
<p><strong>Das Ende der Zettelwirtschaft</strong></p>
<p>Kernstück der Reform ist das Gesetz zur Beschleunigung öffentlicher Aufträge. Behörden erhalten damit erstmals die Befugnis,<a href="https://www.boerse-express.com/news/articles/bundestag-verabschiedet-digitalreform-buerokratieabbau-und-investitionsstau-im-mittelstand-896877" target="_blank"> Aufträge bis zu einem Wert von 50.000 Euro direkt zu vergeben</a>. Damit fällt eine der größten Hürden für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die bisher oft vor dem immensen Zeitaufwand komplexer Vergabeverfahren zurückschreckten. Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, betonte in einer Stellungnahme die Dringlichkeit: „Digitalisierung und Staatsmodernisierung haben oberste Priorität für unser Land. Ohne Länder und Kommunen geht nichts – sie sind das Gesicht des Staates gegenüber Bürgern und Unternehmen.“</p>
<p><strong>Konsequenzen für die Wirtschaft</strong></p>
<p>Die Auswirkungen der Reform sind vielschichtig. Durch die flächendeckende Einführung digitaler Schnittstellen und die Vereinfachung der Identitätsnachweise – Stichwort „ID-Wallet“ – soll die Interaktion zwischen Betrieben und Staat radikal beschleunigt werden. Für den Mittelstand bedeutet dies eine direkte Kostensenkung. Experten schätzen, dass der bürokratische Aufwand um bis zu 20 Prozent sinken könnte, was Kapazitäten für echte Innovationen freisetzen könnte. Besonders in Bayern, dem Herzschlag des deutschen Maschinenbaus, wird die Reform genau beobachtet. Hier zeigt sich, dass Unternehmen, die bereits frühzeitig in intelligente Vernetzung investiert haben, nun am stärksten von den neuen staatlichen Rahmenbedingungen profitieren. Ein Blick auf die regionale Umsetzung zeigt, wie Digitalisierung im Mittelstand die Wettbewerbsfähigkeit sichert, indem sie Effizienzgewinne in der Produktion direkt mit schlankeren Verwaltungswegen verknüpft.</p>
<p><strong>Dennoch: Herausforderungen bleiben bestehen</strong></p>
<p>Trotz der Euphorie mahnen Wirtschaftsverbände zur Eile bei der technischen Umsetzung. Zwar bietet die Reform Anreize wie Abschreibungen von bis zu 30 Prozent auf digitale Investitionsgüter, doch der Erfolg steht und fällt mit der digitalen Infrastruktur. Der beschleunigte Ausbau von Glasfaser- und Mobilfunknetzen ist daher untrennbar mit dem Erfolg der Reform verknüpft. „Dieser Ausschuss ist ein starkes Signal“, ergänzte Wildberger mit Blick auf die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern, die nun die operative Umsetzung stemmen müssen. Für den Mittelstand ist klar: Die gesetzlichen Weichen sind gestellt. Jetzt muss die Praxis folgen, damit Deutschland im europäischen Vergleich nicht weiter an Boden verliert.</p>
<p>Weitere Details zum Gesetzespaket finden sich in den aktuellen <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/schwerpunkte/das-kann-deutschland/das-kann-deutschland-wirtschaft-2391292" target="_blank">Bekanntmachungen der Bundesregierung</a>.</p>
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		<title>Neue Kampagne „Bayern geHÖRT erlebt“ setzt auf Klang der Heimat</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:08:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit der neuen Kampagne „Bayern geHÖRT erlebt“ schlägt die Bayern Tourismus Marketing GmbH (BayTM) ein neues Kapitel der Destinationsvermarktung auf. Im Zentrum steht dabei nicht weniger als der „Soundtrack des Freistaats“. Nachdem Bayern im vergangenen Jahr mit über 31 Millionen Gästeankünften einen neuen Rekord aufstellte, ist die Erwartungshaltung groß. Die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der neuen Kampagne „Bayern geHÖRT erlebt“ schlägt die <a href="https://tourismus.bayern/" target="_blank">Bayern Tourismus Marketing GmbH</a> (BayTM) ein neues Kapitel der Destinationsvermarktung auf. Im Zentrum steht dabei nicht weniger als der „Soundtrack des Freistaats“.</p>
<p>Nachdem Bayern im vergangenen Jahr mit über 31 Millionen Gästeankünften einen neuen Rekord aufstellte, ist die Erwartungshaltung groß. Die Strategie der Touristiker hat sich jedoch gewandelt: Es geht nicht mehr nur um das bloße Sehen von Sehenswürdigkeiten, sondern um ein tiefes, emotionales Eintauchen in die bayerische Lebensart. Die Kampagne begreift Bayern als ein buntes Festival, bei dem jeder Gast seinen eigenen Rhythmus finden kann. Sie rückt die musikalische Vielfalt und die lebendige Tradition in den Fokus, die den Freistaat so einzigartig machen. Dabei wird bewusst der Bogen von der klassischen Hochkultur über die traditionelle Volksmusik bis hin zur modernen Clubszene und bayerischem Rap gespannt. Das Ziel ist klar: Bayern soll als eine Destination wahrgenommen werden, die Tradition und moderne Identität klangvoll verbindet. </p>
<p>Ein Kernaspekt von „Bayern geHÖRT erlebt“ ist die Einbindung der Menschen vor Ort. Handwerker, Musiker und Gastgeber werden zu Botschaftern, die ihre persönliche Geschichte und den Klang ihres Alltags teilen. Damit setzt die BayTM konsequent den Weg der vergangenen Jahre fort, Bayern durch authentische Erzählungen (Storytelling) erlebbar zu machen. Die Botschaft an die potenziellen Urlauber ist simpel, aber wirkungsvoll: Bayern ist ein Erlebnis für alle Sinne.</p>
<p>Barbara Radomski, Geschäftsführerin der BayTM, betonte bereits im Vorfeld der Kampagnenausrollung die Bedeutung dieser emotionalen Bindung:  „Bayern ist kein Museum, Bayern ist ein Lebensgefühl.“ Dieses Lebensgefühl soll nun über audiovisuelle Formate, Podcasts und interaktive Sound-Guides direkt in die Wohnzimmer der Zielgruppen transportiert werden.</p>
<p>Für die bayerische <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/tourismus-und-gastgewerbe-wann-geht-es-wieder-aufwaerts/">Tourismusbranche</a> kommt die Kampagne zur rechten Zeit. Trotz der Rekordzahlen im Vorjahr steht der Sektor vor Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel und dem Wunsch nach nachhaltigerem Reisen. „Bayern geHÖRT erlebt“ soll hier als identitätsstiftendes Element wirken, das nicht nur Gäste anlockt, sondern auch die Stolz der Einheimischen auf ihre kulturelle Vielfalt stärkt. Wenn der Beat Bayerns 2026 weltweit erklingt, dann ist das weit mehr als nur Marketing – es ist eine Einladung, den Freistaat mit ganz neuen Ohren zu entdecken.</p>
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			</item>
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		<title>Finanzbooster für Innovationen: Welche Upgrades 2026 bringt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 08:20:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[Förderprogramme gelten oft als komplex, zeitaufwendig und an strenge Fristen gebunden – die Forschungszulage bildet hier die Ausnahme. Als einzige F&#038;E-Förderung in Deutschland kann sie bis zu vier Jahre rückwirkend beantragt werden und ermöglicht Unternehmen jährlich Zuschüsse in Millionenhöhe. Mit den Änderungen ab 2026 gewinnt sie zusätzlich an Attraktivität. Warum...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Förderprogramme gelten oft als komplex, zeitaufwendig und an strenge Fristen gebunden – die Forschungszulage bildet hier die Ausnahme. Als einzige F&#038;E-Förderung in Deutschland kann sie bis zu vier Jahre rückwirkend beantragt werden und ermöglicht Unternehmen jährlich Zuschüsse in Millionenhöhe. Mit den Änderungen ab 2026 gewinnt sie zusätzlich an Attraktivität. Warum sie für Start-ups und den Mittelstand strategisch unverzichtbar ist – und wie man sie richtig nutzt. </p>
<p>Wenn es um Investitionen geht, denken viele Unternehmer reflexartig an Venture Capital oder die nächste Finanzierungsrunde. Staatliche Förderung? Klingt bürokratisch, langwierig und nach komplizierten Anträgen. Die Forschungszulage spielt allerdings in einer ganz eigenen Liga – und genau das macht sie so attraktiv. Sie ist eines der wenigen Förderinstrumente, das perfekt zum Tempo von Unternehmen passt. Kein „Antrag vor Projektstart“-Dogma, keine thematischen Einschränkungen – und vor allem: bis zu vier Jahre rückwirkend beantragbar. Aktuell können also noch Projekte bis einschließlich 2022 beantragt werden. </p>
<p><strong>Was ist die Forschungszulage?</strong></p>
<p>Die Forschungszulage ist eine steuerliche Förderung für <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/mittelstand-zeigt-sich-wieder-innovationsfreudiger/">Forschung und Entwicklung (F&#038;E)</a>. Unternehmen erhalten Zuschüsse auf Personalkosten, anteilige Auftragsforschung sowie auf Eigenleistungen von Unternehmern, wenn sie innovative Projekte durchführen. Seit 2024 werden unter bestimmten Voraussetzungen auch Abschreibungen (AfA) für bewegliche Wirtschaftsgüter berücksichtigt, die im Projekt eingesetzt werden. Das Besondere: Die Forschungszulage ist branchenoffen, technologieoffen und größenunabhängig. Ob Startup, KMU oder Konzern – entscheidend ist allein, ob an echter Innovation gearbeitet wird. </p>
<p><strong>Wer und was wird gefördert?</strong></p>
<p>Gefördert werden Projekte, die auf technologische Innovation abzielen. Dabei muss kein Nobelpreis herausspringen – aber ein klarer Erkenntnisgewinn sollte erkennbar sein. Der zentrale Prüfstein: technische Unsicherheit. Wenn zu Projektbeginn nicht klar ist, ob und wie ein Ziel erreicht werden kann, ist das ein starkes Indiz für Förderfähigkeit. Der große Vorteil: Projekte können bereits laufen oder sogar abgeschlossen sein. Das macht die Forschungszulage zu einem seltenen Instrument, das auch rückblickend Liquidität schafft. &#8211; Im Übrigen können auch gescheiterte Projekte förderfähig sein.</p>
<p><strong>Investitionsbooster: Förderung 2026 noch attraktiver</strong></p>
<p>Zum Jahresbeginn 2026 hat die Bundesregierung die Forschungszulage nochmals  nachgeschärft. Der „Investitionsbooster“ eröffnet Unternehmen zusätzliche Potenziale und macht die Förderung in der Praxis noch attraktiver. Eine der zentralen Neuerungen ist die Einführung eines Gemeinkostenzuschlags. Neben den direkten Personalkosten werden damit künftig auch indirekte Kostenanteile pauschal berücksichtigt – etwa für Verwaltung oder projektbezogene Overheads. Das erhöht die förderfähige Bemessungsgrundlage und damit die tatsächliche Zuschusshöhe. Zudem wurde die maximal förderfähige Bemessungsgrundlage (förderfähige Kosten) auf 12 Mio. EUR pro Jahr erhöht. Das entspricht einer Förderung von bis zu 3,0 Mio. EUR jährlich – für KMU sogar bis zu 4,2 Mio. EUR. Für die Praxis bedeutet das: höhere Förderpotenziale, bessere Planbarkeit und noch mehr Relevanz als strategisches Finanzierungsinstrument.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Die Forschungszulage ist kein Geheimtipp mehr – aber sie wird noch längst nicht strategisch genug genutzt. Dabei vereint sie Eigenschaften, die in der Förderlandschaft selten sind: rückwirkende Antragstellung, hohe Zuschüsse und maximale Flexibilität.</p>
<p><strong>Autorin:</strong></p>
<p> <img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2026/04/sabine-hentschel-225x300.jpg" alt="Sabine Hentschel" width="225" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-20373" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2026/04/sabine-hentschel-225x300.jpg 225w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2026/04/sabine-hentschel.jpg 289w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Sabine Hentschel<br />
Fördermittelberaterin für F&#038;E</p>
<p>Die <a href="http://www.hentschel-foerdermittel.de" target="_blank">Hentschel Fördermittelberatung</a> ist spezialisiert auf Förderung im Bereich Forschung &#038; Entwicklung und unterstützt Unternehmen schnell und praxisnah bei der Antragstellung.  </p>
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		<title>Der deutsche Mittelstand unter globalem Stress</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 22:42:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Zeiten, in denen das „Made in Germany“ als automatischer Türöffner auf den Weltmärkten fungierte, scheinen vorerst vorbei. Aktuelle Daten der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) sowie Branchenberichte zeichnen im Frühjahr 2026 ein besorgniserregendes Bild: Der deutsche Mittelstand, das Rückgrat der heimischen Wirtschaft, sieht sich in seinem Auslandsgeschäft mit Hürden...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeiten, in denen das „Made in Germany“ als automatischer Türöffner auf den Weltmärkten fungierte, scheinen vorerst vorbei. Aktuelle Daten der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) sowie Branchenberichte zeichnen im Frühjahr 2026 ein besorgniserregendes Bild: Der deutsche Mittelstand, das Rückgrat der heimischen Wirtschaft, sieht sich in seinem Auslandsgeschäft mit Hürden konfrontiert, die in ihrer Intensität ein historisches Ausmaß erreicht haben.</p>
<p><strong>Handelshemmnisse auf Rekordniveau</strong></p>
<p>Laut der aktuellen Umfrage „<a href="https://www.dihk.de/de/newsroom/going-international-2026-handelshemmnisse-auf-rekordniveau-175218" target="_blank">Going International 2026“</a>, des DIHK, für die über 2.000 Unternehmen befragt wurden, klagen 69 Prozent der international aktiven Betriebe über zunehmende Handelsbarrieren. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Datenerhebung. Besonders schmerzhaft trifft den Mittelstand die Erosion der transatlantischen Partnerschaft. Nach den jüngsten politischen Umwälzungen in den USA belasten höhere Zölle und unvorhersehbare regulatorische Anforderungen das Geschäft. Doch es sind nicht nur die Zölle: Nicht-tarifäre Hemmnisse, wie komplizierte lokale Zertifizierungsvorschriften, machen den Marktzugang oft unmöglich oder unwirtschaftlich.</p>
<p><strong>Fluchtreflex statt Expansion</strong></p>
<p>Ein Paradigmenwechsel zeichnet sich bei den Investitionsmotiven ab. Während Auslandsinvestitionen früher primär der Erschließung neuer Absatzmärkte dienten, steht heute die Defensive im Vordergrund. 43 Prozent der Industriebetriebe planen laut DIHK-Studie zwar Auslandsinvestitionen, doch für 41 Prozent davon ist die Senkung von Kosten das Hauptmotiv – der höchste Stand seit 2003. Hohe Energiepreise, bürokratische Lasten am Standort Deutschland und ein akuter Fachkräftemangel zwingen Firmen dazu, ihre Produktion dorthin zu verlagern, wo die Rahmenbedingungen wettbewerbsfähiger sind. Besonders attraktiv bleiben Regionen in Südostasien und Nordamerika, was jedoch die heimische Wertschöpfung nachhaltig schwächt.</p>
<p><strong>Die regulatorische Zange der EU</strong></p>
<p>Zusätzlich geraten mittelständische Unternehmen durch eine Welle neuer <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/das-rueckgrat-unter-druck-bilanz-des-mittelstands-seit-2012/" target="_blank">EU-Regulierungen</a> unter Druck. Mit dem vollen Inkrafttreten des EU AI Acts und des Cyber Resilience Acts im Jahr 2026 müssen Firmen enorme Ressourcen in die Compliance investieren. Was gut gemeint ist – Sicherheit und Transparenz –, überfordert viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) finanziell und personell. Die ESG-Berichtspflichten fordern nun auch von kleineren Zulieferern eine lückenlose Dokumentation ihrer Lieferketten, was in globalen Krisenzeiten oft an die Grenze des Machbaren stößt.</p>
<p><strong>Geopolitische Brandherde</strong></p>
<p>Die globale Sicherheitslage verschärft die Situation weiter. Der Konflikt im Mittleren Osten droht die mühsam stabilisierten Lieferketten erneut zu unterbrechen. Steigende Rohstoffpreise und Engpässe in der Energieversorgung aufgrund der Blockade der Straße von Hormus sind die direkten Folgen, die den Spielraum für Innovationen im Mittelstand massiv einschränken. Gleichzeitig wandelt sich China vom wichtigsten Abnehmer deutscher Produkte zum aggressiven Konkurrenten. In vielen Hochtechnologiesektoren haben chinesische Unternehmen nicht nur aufgeholt, sondern setzen durch staatliche Subventionen preislich Maßstäbe, denen deutsche Mittelständler kaum noch etwas entgegenzusetzen haben.</p>
<p><strong>Fazit: Ein Weckruf für die Politik</strong></p>
<p>Der deutsche Mittelstand steht deshalb am Scheideweg. Um im globalen Wettbewerb zu bestehen, benötigt er dringend eine Entlastung bei der Bürokratie und Impulse für die Standortattraktivität. Das Programm „Partnering in Business with Germany“ des Bundeswirtschaftsministeriums ist ein richtiger Schritt, um neue Kooperationen zu fördern, doch reicht dies angesichts der massiven strukturellen Probleme kaum aus. Ohne eine mutige Reformpolitik droht der deutsche Mittelstand seine Rolle als globaler Innovationstreiber endgültig an die internationale Konkurrenz zu verlieren.</p>
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