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	<title>Studie Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google / Bing  NEWS &#38; KI Search gelistet</description>
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	<title>Studie Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Deutschland ist Spitzenreiter bei Steuern und Abgaben</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2021 14:46:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im internationalen Vergleich zwischen Industrieländern belegt die Bundesrepublik bei der Höhe der Steuern und Abgaben den Spitzenplatz. Dies geht aus einer aktuellen OECD-Studie hervor. Die Untersuchung vergleicht jährlich die steuerliche Belastung in den 37 OECD-Ländern. In keinem der untersuchten Staaten müssen Arbeitnehmer demnach so hohe Steuern und Beiträge abführen wie...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im internationalen Vergleich zwischen Industrieländern belegt die Bundesrepublik bei der Höhe der Steuern und Abgaben den Spitzenplatz. Dies geht aus einer <a href="https://www.oecd.org/tax/taxing-wages-20725124.htm" target="_blank" rel="noopener">aktuellen OECD-Studie</a> hervor. Die Untersuchung vergleicht jährlich die steuerliche Belastung in den 37 OECD-Ländern. In keinem der untersuchten Staaten müssen Arbeitnehmer demnach so hohe Steuern und Beiträge abführen wie hierzulande. Zugleich sind die Reallöhne in Deutschland 2020 um 0,2 Prozent gesunken.</p>
<h4><strong>Durchschnittlich fast 39 Prozent Belastung</strong></h4>
<p>Ein Single mit dem Durchschnittsverdienst musste demnach im Vorjahr 38,9 Prozent seines Gehalts in Form von Steuern und Sozialbeiträgen an den Staat abführen. Zum Vergleich: Der OECD-Schnitt liegt bei etwa 25 Prozent. Nach Dänemark ist <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/studie-zeigt-deutschland-verliert-dramatisch-an-standortattraktivitaet/" target="_blank" rel="noopener">Deutschland</a> zudem das Land, welches ein Doppelverdiener-Ehepaar mit zwei Kindern am höchsten belastet.</p>
<p>Zwar ging die Abgabenlast 2020 in Deutschland durch die Corona-Krise und staatliche Unterstützungsmaßnahmen wie den Kinderbonus etwas zurück. Doch da die Steuerlast auch in den anderen OECD-Ländern zurückging, hat Deutschland weiterhin den Spitzenplatz inne. Nur bei Familien mit einem Alleinverdiener liegt Deutschland auf einem Platz unterhalb der Spitzengruppe. Dank des Ehegatten-Splittings belegt Deutschland in diesem Fall den neunten Platz unter den OECD-Ländern.</p>
<h4><strong>Mit BIP als Vergleichswert steht Deutschland besser da</strong></h4>
<p>Die aktuelle OECD-Studie untersucht vor allem die Einkommenssteuer und die Sozialabgaben. Wenn man stattdessen sämtliche Steuern und Sozialabgaben berücksichtigt und mit der gesamten Wirtschaftsleistung in Form des Bruttoinlandsproduktes (BIP) vergleicht, dann rangiert Dänemark mit 46,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts als Spitzenreiter, gefolgt von Frankreich mit 45,4 Prozent. Hier rangierte Deutschland 2019 mit einer Belastungsquote von 38,8 Prozent auf dem elften Rang.</p>
<h4><strong>Drohen Erhöhungen durch die Corona-Krise?</strong></h4>
<p>Da die steuerlichen Belastungen trotz der Wirtschaftskrise durch die Corona-Pandemie 2020 konstant blieben oder sogar zurückgingen, wird von der Wirtschaft ein weiterer Anstieg der Steuern befürchtet. Im Wahlkampf hat sich die FDP bereits mit der Forderung nach starken Steuersenkungen positioniert. Linke Parteien wollen dagegen nur untere Einkommen entlasten, während Gutverdiener und Vermögen stärker besteuert werden sollen. Die Frage, wie und womit die Rekordschulden in Folge der Corona-Krise zurückgezahlt werden, wird die Politik noch länger beschäftigen.</p>
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		<title>Telekom-Studie zeigt: Digitalisierung im Mittelstand schreitet voran</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2020 08:30:31 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Mittelstand Digital]]></category>
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					<description><![CDATA[2020 hat sich die Digitalisierung im Mittelstand spürbar beschleunigt. Die Corona-Pandemie wirkte dabei als wichtiger Antreiber. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand 2020/2021“ der Deutschen Telekom. Sowohl branchenübergreifend als auch in allen Firmengrößen seien dieses Jahr große Fortschritte erreicht worden. Der Digitalisierungsindex stieg deshalb im Vergleich zu Vorjahr...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>2020 hat sich die Digitalisierung im Mittelstand spürbar beschleunigt. Die Corona-Pandemie wirkte dabei als wichtiger Antreiber. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand 2020/2021“ der Deutschen Telekom. Sowohl branchenübergreifend als auch in allen Firmengrößen seien <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/digitalisierung-in-deutschland-bayern-ist-weiter-als-gedacht/" target="_blank" rel="noopener">dieses Jahr große Fortschritte</a> erreicht worden. Der Digitalisierungsindex stieg deshalb im Vergleich zu Vorjahr um zwei Punkte auf 58 von 100 Punkten.</p>
<h3><strong>Digitalisierte Unternehmen hatten Vorteile in der Krise</strong></h3>
<p>Laut der Studie haben 46 Prozent der befragten Unternehmen Geschäftsmodelle, Produkte und Services während der Coronakrise kurzfristig digital angepasst. Fast drei Viertel boten ihren Mitarbeitern an, im Homeoffice zu arbeiten. Es zeigte sich auch: Digitale Spitzenreiter, also Unternehmen mit hohem Digitalisierungsgrad, kamen bisher besser durch die Corona-Krise. Sie können Geschäftsabläufe und Produktivität einfacher aufrechterhalten und einen flexibleren Kundenservice anbieten als andere Betriebe. Für die Studie wurden mehr als 2.000 kleine und mittelständische Unternehmen befragt.</p>
<h3><strong>Homeoffice, digitale Formate und verbesserte Arbeitsabläufe</strong></h3>
<p>Der Index zeigt, wie sich die vier Handlungsfelder digitale Geschäftsmodelle, Kundenbeziehungen, Produktivität sowie Datenschutz und IT-Sicherheit in diesem Jahr entwickelt haben. Insbesondere der plötzliche Lockdown im Frühjahr 2020 zwang viele Betriebe dazu, ihre Wertschöpfung neu zu überdenken und weitreichend Homeoffice anzubieten. Kreativität war gefragt – und digitale Lösungen. So setzte beispielsweise die Gastronomie auf Online-Lieferdienste, die Eventbranche auf virtuelle Fachmessen und Kultureinrichtungen entdeckten das Streaming von Konzerten und Theateraufführungen für sich. Weitere Beispiele wie die Digitalisierung den Unternehmen geholfen hat, sind verbesserte Arbeitsabläufe und Strukturen durch digitale Tools. Unternehmen investierten hierbei kurzfristig in mobile Endgeräte und mobile Business-Anwendungen.</p>
<h3><strong>Kundenkommunikation hauptsächlich digital </strong></h3>
<p>Vor allem Branchen wie das Gesundheitswesen, das Dienstleistungsgewerbe oder der Handel nutzten dieses Jahr verstärkt digitale Lösungen. Die Firmen setzten vermehrt auf den digitalen Kontakt mit Kunden. Digitale Videoanwendungen und soziale Netzwerke standen dadurch stärker im Fokus. Der Indexwert für den Bereich Kundenbeziehungen steigt im Vergleich zum Vorjahr deshalb um drei Punkte auf 58 Zähler.</p>
<h3><strong>Zunehmende Investitionen in IT &amp; Software</strong></h3>
<p>Viele Mittelständler haben außerdem ihre Geschäftsmodelle mit digitalen Produkten weiterentwickelt. Hier steigt der Indexwert ebenfalls um drei Punkte auf 51. Trotz sinkendem Umsatz und begrenzter Budgets wurde zudem verstärkt in mobile Endgeräte, Tools für Kommunikation und Kollaboration sowie VPN-Lösungen investiert. Die vollständige Studie finden Sie <a href="https://www.digitalisierungsindex.de/studie/gesamtbericht-2021/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>. Unternehmen können ihren digitalen Status quo dort außerdem selbst kostenlos prüfen.</p>
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		<title>Süddeutschland bei Digitalisierung vorne </title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 09:06:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Süddeutschland – bestehend aus Baden-Württemberg und Bayern – ist in Sachen Digitalisierung besser aufgestellt als Nord-, West- und Ostdeutschland. Dies geht aus einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und weiterer Forschungsinstitute hervor. So kommt Süddeutschland auf einen Digitalisierungsindex von 110,5 Punkten, während die restlichen Regionen jeweils unter 100 Punkten liegen.  Weite Teile Deutschlands haben noch Nachholbedarf  Vor allem der Westen und Osten Deutschlands haben bei der Digitalisierung noch Nachholbedarf. Die IW-Studie hat untersucht,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span data-contrast="auto">Süddeutschland </span><span data-contrast="auto">–</span><span data-contrast="auto"> bestehend aus Baden-Württemberg und Bayern </span><span data-contrast="auto">–</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">ist </span><span data-contrast="auto">in Sachen Digitalisierung </span><span data-contrast="auto">besser aufgestellt als </span><span data-contrast="auto">Nord-,</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">West- und Ostdeutschland. </span><span data-contrast="auto">Dies geht aus einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)</span><span data-contrast="auto"> und weiterer Forschungsinstitute</span><span data-contrast="auto"> hervor. </span><span data-contrast="auto">So kommt Süddeutschland auf einen Digitalisierungsindex von 110,5 Punkten, während die restlichen Regionen jeweils unter 100 Punkten liegen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<h4><b><span data-contrast="auto">Weite Teile </span></b><b><span data-contrast="auto">Deutschland</span></b><b><span data-contrast="auto">s</span></b><b><span data-contrast="auto"> ha</span></b><b><span data-contrast="auto">ben</span></b><b><span data-contrast="auto"> noch Nachholbedarf</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></h4>
<p><span data-contrast="auto">Vor allem der</span><span data-contrast="auto"> Westen</span><span data-contrast="auto"> und Osten</span><span data-contrast="auto"> Deutschlands ha</span><span data-contrast="auto">ben</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">bei der</span><span data-contrast="auto"> Digitalisierung</span><span data-contrast="auto"> noch</span><span data-contrast="auto"> Nachholbedarf. </span><span data-contrast="auto">Die </span><span data-contrast="auto">IW-Studie</span><span data-contrast="auto"> hat </span><span data-contrast="auto">untersucht, welche Unternehmen und Branchen besonders weit digitalisiert sind, wo sich diese Unternehmen angesiedelt haben und wie gut beispielsweise die technische Infrastruktur vor Ort ist. Die Digitalisierung an Schulen war dagegen nicht Gegenstand der Studie, auch wenn <a href="https://www.zeit.de/digital/2020-11/digitalisierung-schulen-deutschland-eu-vergleich" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschland im internationalen Vergleich hier besonders schlecht abschneidet</a>.</span></p>
<h4><b><span data-contrast="auto">Corona-Pandemie beschleunigt Digitalisierungsprozesse</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></h4>
<p><span data-contrast="auto">Ein weiteres zentrales Ergebnis der St</span><span data-contrast="auto">udie </span><span data-contrast="auto">ist, dass </span><span data-contrast="auto">d</span><span data-contrast="auto">ie Corona-Pandemie der <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/die-digitalisierung-nimmt-auch-in-arztpraxen-immer-mehr-zu/" target="_blank" rel="noopener">Digitalisierung in Deutschland</a> </span><span data-contrast="auto">dieses Jahr</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">Auftrieb</span><span data-contrast="auto"> verliehen</span><span data-contrast="auto"> hat</span><span data-contrast="auto">:</span><span data-contrast="auto"> Durch weitverbreitetes Homeoffice,</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">flächendeckende Online-Konferenzen und eine Vielzahl an</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">neuen </span><span data-contrast="auto">digitalen Produkte</span><span data-contrast="auto">n</span><span data-contrast="auto"> und Prozesse</span><span data-contrast="auto">n</span><span data-contrast="auto">. Allerdings </span><span data-contrast="auto">zeigt der neue Digitalisierungsindex</span><span data-contrast="auto">, dass es</span><span data-contrast="auto"> zwischen den einzelnen Branchen und Regionen enorme Unterschiede</span><span data-contrast="auto"> gibt.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<h4><b><span data-contrast="auto">Deutliche regionale Unterschiede </span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></h4>
<p><span data-contrast="auto">Die Unterschiede kommen zum einen davon</span><span data-contrast="auto">, dass im Süden sehr viele Unternehmen sitzen, die besonders intensiv forschen, beispielsweise aus der Automobilindustrie, der Elektrotechnik und dem Maschinenbau. In den anderen drei Regionen Deutschlands ist die Forschungs- und Innovationsaktivität mit Digitalisierungsbezug wesentlich geringer. Der Norden kann jedoch unter anderem durch ein <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/digitalisierung-in-deutschland-bayern-ist-weiter-als-gedacht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gutes Breitbandnetz</a> punkten und landet hinter dem Süden auf dem zweiten Platz. Unternehmen in Westdeutschland sind dagegen schlechter mit schnellem Internet ausgestattet. </span><span data-contrast="auto">Dort gibt </span><span data-contrast="auto">es</span><span data-contrast="auto"> auch noch</span><span data-contrast="auto"> besonders viel Potenzial </span><span data-contrast="auto">für den Ausbau </span><span data-contrast="auto">der Forschungs- und Innovationsaktivitäten der Unternehmen. Ostdeutschland schneidet mittelmäßig ab: Zwar gibt es hier viele digitale Start-ups, a</span><span data-contrast="auto">ber auch</span><span data-contrast="auto"> vergleichsweise wenig IT-Fachkräfte.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<h4><b><span data-contrast="auto">Tourismus, Handel und Baubranche wenig</span></b><b><span data-contrast="auto">er</span></b><b><span data-contrast="auto"> digitalisiert</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></h4>
<p><span data-contrast="auto">In der Gesamtbetrachtung ist die Informations- und Kommunikationsbranche besonders weit digitalisiert: Hier gibt es besonders innovative, digitale Produkte, aber auch überdurchschnittlich viele digitale Geschäftsmodelle. Größeren Nachholbedarf haben dagegen Unternehmen im Tourismussektor, aber auch im Handel oder im Sonstigen Produzierenden Gewerbe, zu dem beispielsweise die Baubranche sowie die Energie- und Wasserversorgung gehören.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<h4><b><span data-contrast="auto">Digitalisierung nicht immer möglich und sinnvoll</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></h4>
<p><span data-contrast="auto">&#8222;Natürlich gibt es Geschäftsfelder, die nur begrenzt digitalisiert werden können, beispielsweise touristische Angebote&#8220;, sagt IW-Digitalisierungsexpertin und Studienautorin Vera Demary. &#8222;Aber auch in diesen Bereichen gibt es noch Potenziale und Entwicklungen, die heute noch gar nicht vorstellbar sind. In den nächsten Jahren werden wir daher konkret analysieren, wie sich der Stand der Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland weiterentwickelt.&#8220; </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Der Digitalisierungsindex erscheint künftig jährlich im Rahmen des Projekts &#8222;Entwicklung und Messung der Digitalisierung der Wirtschaft am Standort Deutschland&#8220; im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
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		<title>Studie: Mittelstand tut zu wenig gegen Cyberrisiken</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Dec 2018 09:02:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Aktuelle Erhebungen im Mittelstand zeigen: Die Digitalisierung schreitet zwar voran, allerdings unterschätzen viele kleinere Unternehmen immer noch die Gefahren durch Cyberangriffe. Viele Firmen verzichten sowohl auf organisatorische Vorkehrungen als auch auf Einzelmaßnahmen. Dieses Ergebnis geht aus einem Praxisreport des Vereins „Deutschland sicher im Netz“ (DsiN) hervor. Demnach sehen sich 32...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuelle Erhebungen im Mittelstand zeigen: Die Digitalisierung schreitet zwar voran, allerdings unterschätzen viele kleinere Unternehmen immer noch die Gefahren durch Cyberangriffe. Viele Firmen verzichten sowohl auf organisatorische Vorkehrungen als auch auf Einzelmaßnahmen. Dieses Ergebnis geht aus einem Praxisreport des Vereins „Deutschland sicher im Netz“ (DsiN) hervor.</p>
<p>Demnach sehen sich 32 Prozent der Unternehmen durch Cyberrisiken direkt bedroht. Immerhin 85 Prozent der befragten Entscheider im Mittelstand erkennen inzwischen die Relevanz von IT-Sicherheit für ihre Betriebsabläufe. 64 Prozent der befragten Geschäftsführer haben IT-Sicherheit sogar bereits zum Chefthema erklärt, so Daniel Holz, stellvertretender DsiN-Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der SAP Deutschland.</p>
<p><strong>Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen fällt noch schwer</strong></p>
<p>Doch mit der wirklichen Umsetzung von IT-Sicherheitsvorkehrungen tut sich der Mittelstand noch schwer, heißt es in dem Report. Es fehlten konkrete Handlungspläne, organisatorische Vorkehrungen und entsprechendes Mitarbeitertraining. Ein Fünftel der Unternehmen sorge nicht einmal für regelmäßige Backups. Die potenziellen Gefahren werden im Mittelstand also erkannt, präventiv wird aber noch zu wenig getan.</p>
<p>„Wir möchten die Entscheider auch vom geschäftlichen Nutzen einer gelebten IT-Sicherheit überzeugen“, so Holz. Dabei gehe es letztlich auch um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Der Verein setzt sich für die Schaffung einer neuen IT-Sicherheitskultur ein und will die Akzeptanz für entsprechende Themen durch Aufklärung vorantreiben. Das Bundesinnenministerium ist Schirmherr von DsiN, der sich als Ansprechpartner für Verbraucher und Unternehmen in Sachen IT-Sicherheit versteht.</p>
<p><strong>Digitalisierung in Unternehmen macht Fortschritte</strong></p>
<p>Dass es jedoch auch Fortschritte bei der Digitalisierung im Mittelstand gibt, belegt der aktuelle <a href="https://www.digitalisierungsindex.de/studie-2018/" target="_blank" rel="noopener">Digitalisierungsindex Mittelstand 2018</a>. Er zeigt, dass der deutsche Mittelstand in Sachen Digitalisierung zwar vorerst kleine, aber doch stetige Fortschritte macht. In der dritten Auflage des Index erreichen deutsche Mittelständler 55 von 100 möglichen Indexpunkten. Das ist zumindest <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/digitalisierung-stagniert-in-deutschland/" target="_blank" rel="noopener">ein Indexpunkt mehr</a> als im vergangenen Jahr. Nahezu jedes zweite Unternehmen (45 Prozent) hat die Digitalisierung mittlerweile in seiner Geschäftsstrategie verankert. Dies ist ein Plus von drei Prozentpunkten.</p>
<p><strong>Digitalsein zahlt sich aus</strong></p>
<p>Der Index zeigt auch: Der digitale Einsatz zahlt sich für die Unternehmen immer mehr aus. Für 53 Prozent der Befragten hat die Digitalisierung die Prozesse vereinfacht (2017: 50 Prozent). 47 Prozent haben zufriedenere Kunden und 46 Prozent konnten ihre Service- und Produktqualität steigern. 44 Prozent (2017:40 Prozent) berichten zudem von zufriedeneren Mitarbeitern. Positive Effekte hat vor allem die Cloud: 73 Prozent der Cloud-Nutzer konnten so ihre Kosten optimieren. 66 Prozent erzielten dank Cloud einen höheren Umsatz und 77 Prozent erreichten mit ihr effizientere interne Prozesse.</p>
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