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	<title>Homeoffice Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google NEWS gelistet</description>
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	<title>Homeoffice Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Wohlfühlfaktor bei der Rückkehr aus dem Homeoffice steigern</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2020 12:18:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mitarbeiter kehren zunehmend in der Corona-Zeit wieder ins Büro zurück. Der Büroalltag ist anders als gewohnt. Wichtig ist, dass sich die Mitarbeiter trotz der strengen Hygieneregeln am Arbeitsplatz wohlfühlen. Aufgrund der Corona-Krise mussten viele Mitarbeiter ihre Arbeit im Homeoffice ausführen. Einige Mitarbeiter sind von dieser Möglichkeit begeistert, während andere zu...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitarbeiter kehren zunehmend in der Corona-Zeit wieder ins Büro zurück. Der Büroalltag ist anders als gewohnt. Wichtig ist, dass sich die Mitarbeiter trotz der strengen Hygieneregeln am Arbeitsplatz wohlfühlen. Aufgrund der Corona-Krise mussten viele Mitarbeiter ihre Arbeit im Homeoffice ausführen. Einige Mitarbeiter sind von dieser Möglichkeit begeistert, während andere zu Hause kaum arbeiten können. Nachdem die Vorsichtsmaßnahmen vorerst gelockert wurden, kehrten viele Mitarbeiter wieder zurück an ihren Arbeitsplatz. Um die Rückkehr ins Büro nach dem Homeoffice für die Mitarbeiter so angenehm wie möglich zu gestalten, sollten Unternehmen den Wohlfühlfaktor nicht vergessen. Eine gute Hygiene im Büro ist zur Vermeidung von Infektionen unerlässlich. Wie können die Präventionsmaßnahmen mit einer angenehmen Arbeitsatmosphäre in Einklang gebracht werden?</p>
<p><strong>Das richtige Verhalten im Büro</strong></p>
<p>Wer aufgrund seiner Tätigkeit oder der häuslichen Gegebenheiten nicht zu Hause arbeiten kann, muss am Arbeitsplatz auf das richtige Verhalten achten. Selbstverständlich gehören die Abstandsregeln dazu. Hierfür gibt es über KAISER+KRAFT gute Lösungen für Bodenmarkierungen und Warnschilder. Auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden. Es gibt andere Möglichkeiten, die Kollegen und Vorgesetzten freundlich zu begrüßen. Zum Schutz vor Infektionen sollten sich die Mitarbeiter regelmäßig die Hände desinfizieren.</p>
<p><strong>Möglichkeiten für die Prävention im Büro</strong></p>
<p>Um Corona-Infektionen, aber auch die Infektion mit Erkältungskrankheiten zu vermeiden, kommt es auf häufiges Stoßlüften an. Das Lüften sollte mehrmals täglich erfolgen, vor allem, wenn häufig Kunden im Büro empfangen werden. Luftbefeuchter sind in verschiedenen Varianten verfügbar und können Infektionen entgegenwirken. Die Corona-Viren können sich bei einer Luftfeuchtigkeit von etwa 50 Prozent schlechter verbreiten. In den Büros und in den Aufenthaltsräumen sollten Desinfektionsmittel-Spender aufgestellt werden. Arbeitsflächen, aber auch Gegenstände, die von mehreren Mitarbeitern genutzt werden, wie Kopierer oder andere Geräte, sollten regelmäßig desinfiziert werden. Mit Schildern wird auf das Tragen von Masken und auf die Abstandsregeln hingewiesen. Maskenpflicht sollte für alle Besucher gelten.</p>
<p><strong>So klappt es mit dem Wohlfühlfaktor</strong></p>
<p>Trotz aller Hygiene- und Präventionsmaßnahmen sollte der Wohlfühlfaktor nicht zu kurz kommen. Pflanzen im Büro verbessern das Klima und schaffen eine angenehme Atmosphäre. Pflegeleicht sind Kunstpflanzen, die täuschend echt wirken. Wasser- und Pflanzenwände tragen zur Luftreinigung bei und sind auch optisch attraktiv. Tageslichtlampen sind dem natürlichen Licht nachempfunden und fördern die Energie.</p>
<p><strong><br />
</strong>Um das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu steigern, können Unternehmer den Mitarbeitern frisches Obst anbieten oder verschiedene Getränke wie Tee, Kaffee, Mineralwasser und Säfte kostenlos zur Verfügung stellen. Auch Sport- oder Massageangebote im Unternehmen werden von den Mitarbeitern gern angenommen. Voraussetzung ist die Einhaltung der Hygieneregeln. Die gesunde Ernährung, aber auch Sport steigern die Abwehrkräfte der Mitarbeiter und tragen zu mehr Motivation bei.</p>
<p><strong>Wie wird es weitergehen?</strong></p>
<p>Es ist nicht abzusehen, wie sich die Corona-Krise weiterentwickelt. In der kalten Jahreszeit ist mit vielen Neuinfektionen zu rechnen. Das kann zu einer erneuten Verschärfung der Regeln im Büro führen. Daher müssen die Hygieneregeln im Unternehmen strikt eingehalten werden. Führungskräfte können mit ihrer Vorbildwirkung dazu beitragen, dass die Mitarbeiter diese Regeln beachten.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>Die Corona-Krise hat zu vielen Veränderungen in der Arbeitswelt geführt. Unternehmen können trotz strenger Hygienevorschriften eine angenehme Arbeitsatmosphäre schaffen. Das gelingt mit verschiedenen Büroaccessoires, einer guten Beleuchtung, aber auch mit Angeboten wie Obst oder Getränken. Zur Prävention dienen Desinfektionsmittel und häufiges Lüften der Büro- und Aufenthaltsräume.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Video: Digitale Teams führen – so geht’s besser!</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2020 09:51:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Viele Experten gehen davon aus, dass die Corona-Krise zu einem &#8222;Digitalisierungsschub&#8220; unseres Arbeitsalltags führen wird. Neben der Etablierung neuer, digitalisierter Arbeitsabläufe und Tools, wird auch das Homeoffice vermehrt in Anspruch genommen werden. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand: Einsparung des Arbeitsweges, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Experten gehen davon aus, dass die Corona-Krise zu einem &#8222;Digitalisierungsschub&#8220; unseres <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/veraendert-die-corona-krise-unsere-art-zu-arbeiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arbeitsalltags</a> führen wird. Neben der Etablierung neuer, digitalisierter Arbeitsabläufe und Tools, wird auch das Homeoffice vermehrt in Anspruch genommen werden. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand: Einsparung des Arbeitsweges, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder zeitliche Flexibilität, zum Beispiel für Arztbesuche oder Behördengänge. Doch es gibt auch Nachteile, die auf den ersten Blick nicht unbedingt ersichtlich sind. Im <a href="https://www.youtube.com/results?search_query=%23afterLunchTreff" target="_blank" rel="noopener noreferrer">#afterLunchTreff</a> 64 des <a href="https://www.bvmw.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BVMW</a> beschreibt Carmen Beck, Inhaberin von <a href="https://www.wortland.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wortland | Sprach- und Kommunikationstraining</a>, welche Vor- und Nachteile die virtuelle Zusammenarbeit grundsätzlich bietet, welche Voraussetzungen für ein effizientes Arbeiten gegeben sein sollten und worauf für ein &#8222;gutes&#8220; Digital Leadership geachtet werden sollte:</p>
<p><iframe title="#afterLunchTreff - 64   Digitale Teams führen – so geht’s besser!" width="1400" height="788" src="https://www.youtube.com/embed/xm5TdO-1DkE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Video: Home Office vs. Datensicherheit</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 10:10:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In den vergangenen Monaten haben eine Vielzahl von Unternehmen ihre Mitarbeiter ins Home Office geschickt. Dies geschah teilweise „hemdsärmelig“ und mehr oder weniger unvorbereitet. Gerade kleine und mittlere Unternehmen waren bzw. sind dafür hinsichtlich der Datensicherheit nicht optimal aufgestellt. So entstehen Datensicherheitslücken, die meist erst dann erkannt werden, wenn es...]]></description>
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<p id="description" class="style-scope ytd-video-secondary-info-renderer"><span class="style-scope yt-formatted-string" dir="auto">In den vergangenen Monaten haben eine Vielzahl von Unternehmen ihre Mitarbeiter ins Home Office geschickt. Dies geschah teilweise „hemdsärmelig“ und mehr oder weniger unvorbereitet. Gerade kleine und mittlere Unternehmen waren bzw. sind dafür hinsichtlich der Datensicherheit nicht optimal aufgestellt. So entstehen Datensicherheitslücken, die meist erst dann erkannt werden, wenn es zu spät ist. Vermeintlich als „sicher“ eingestufte Datenverbindungen erweisen sich als Eingangstor für Hacker &amp; Co. Das folgende Webinar mit Gökhan Kurbay von der <a href="https://www.sulzer.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sulzer GmbH</a> gibt einen Einblick in die Gefahren und zeigt auf, welche Ansätze es zu deren Beseitigung gibt. Denn „die Frage ist nicht, ob was passiert, sondern wann!“</span></p>
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		<title>Verändert die Corona-Krise unsere Art zu arbeiten?</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2020 08:00:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Durch die Corona-Krise wird unsere gewohnte Art zu leben und zu arbeiten derzeit auf den Kopf gestellt. Im Zuge von Ausgangsbeschränkungen und Kontakteinschränkungen finden sich viele Arbeitnehmer erstmals in ihrem Arbeitsleben über einen längeren Zeitraum im Homeoffice wieder. Gleichzeitig gewinnen flexible Arbeitszeitmodelle aufgrund von geschlossenen Kitas und Schulen deutlich an...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Corona-Krise wird unsere gewohnte Art zu leben und zu arbeiten derzeit auf den Kopf gestellt. Im Zuge von Ausgangsbeschränkungen und Kontakteinschränkungen finden sich viele Arbeitnehmer erstmals in ihrem Arbeitsleben über einen längeren Zeitraum im Homeoffice wieder. Gleichzeitig gewinnen <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/verbaende-wollen-flexiblere-arbeitszeiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">flexible Arbeitszeitmodelle</a> aufgrund von geschlossenen Kitas und Schulen deutlich an Bedeutung. Da die aktuellen Einschränkungen über kurz oder lang wieder aufgehoben werden, stellt sich nun die Frage: Kehren wir nach der Corona-Krise wieder zu alten Gewohnheiten zurück oder wird sich unsere Art zu arbeiten nachhaltig verändern? Im Interview hat uns Frau Dr. Katharina Lochner, Professorin für Wirtschaftspsychologie am Iserlohner Campus der University of Applied Sciences Europe, die wichtigsten Fragen dazu beantwortet.</p>
<p><strong><em>1. Frau Dr. Lochner, viele Menschen, besonders aus kleinen und mittelständischen Betrieben, befinden sich derzeit aufgrund der Corona-Krise erstmals in ihrem Arbeitsleben über längere Zeit im Homeoffice. Kontakt mit Kollegen, Kunden oder dem Chef findet nur per Telefon oder E-Mail statt. Kann das über einen längeren Zeitraum funktionieren?</em></strong></p>
<p>So ganz ohne persönlichen Kontakt wird es auf die Dauer schwierig werden. Die Forschung beschäftigt sich ja schon seit längerem mit dem Thema virtuelle Teams, und aus dieser Forschung werden die Schwierigkeiten deutlich: Zunächst erfordert virtuelles Zusammenarbeiten eine sehr klare Abstimmung über Ziele, Herangehensweisen und Rollen. Wenn hier unsorgfältig vorgegangen wird, führt es zu Misskommunikation und damit letzten Endes zu schlechteren Arbeitsergebnissen und Frust. Über einen kürzeren Zeitraum ist das vielleicht nicht so schlimm, aber über einen längeren Zeitraum können hier die Folgen schon gravierend werden. Informationsaustausch und Wissensmanagement sind weitere Themen, die über die Distanz wirklich herausfordernd sind. Zudem ist das Thema Vertrauen ein großes: Man sieht nicht, was, wie und wie viel die anderen arbeiten, und auch der persönliche Kontakt zur Vertrauensbildung fehlt. Das kann schnell dazu führen, dass die Motivation nachlässt.</p>
<p><strong><em>2. Deutschland reagiert tendenziell ja eher skeptisch auf neue Entwicklungen in der Arbeitswelt. So sind viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer Neuerungen wie flexiblen Arbeitszeitmodellen oder digitalen Tools bisher mit Zurückhaltung begegnet. Wird sich durch die aktuelle Situation an dieser misstrauischen Einstellung etwas ändern?</em></strong></p>
<p>Misstrauen mag ein Grund für die Zurückhaltung sein. Ich sehe jedoch einen anderen Aspekt sehr stark im Vordergrund, und zwar, dass Dinge, die nicht unbedingt notwendig sind, erst einmal auf die lange Bank geschoben werden. Hierzu gehört beispielsweise die Herstellung einer Infrastruktur, mit der flexibel gearbeitet werden kann. Diese wurde nun aus der Not heraus geschaffen, so dass zumindest jetzt die technischen Bedingungen für digitales Arbeiten vorhanden sind. Dennoch ist nicht zu leugnen, dass hier und da Misstrauen gegenüber flexiblen Arbeitszeitmodellen und digitalen Tools herrscht. Allerdings sind wir meiner Meinung nach da an vielen Stellen schon weiter als wir denken. Es gibt natürlich die klassischen Vorreiter wie beispielsweise Zalando, die schon deutlich vor der Corona-Krise mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und digitalen Tools gearbeitet haben. Jedoch hat auch der Fachkräftemangel viele Mittelständler bereits dazu gebracht, hier deutlich offener zu sein. Dort hat also die Not den Wandel eingeleitet, und man macht positive Erfahrungen damit. Ich sehe nicht, warum das in Bezug auf die durch Corona bedingten Veränderungen nicht auch so sein sollte.</p>
<p><em><strong>3. Welche Vorteile bieten Homeoffice und flexible Arbeitszeitmodelle grundsätzlich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer?</strong></em></p>
<p>Für mich ist ein ganz großes Plus des Homeoffice das unterbrechungsfreie Arbeiten. Es ist nicht zu unterschätzen, wie häufig man im Büro unterbrochen wird und zu welchen Reibungsverlusten das führt. Gerade bei analytischen oder konzeptionellen Aufgaben kommt man da störungsfrei viel besser voran. Darüber hinaus ermöglicht es aber auch, Beruf und Alltag besser zu integrieren. Ein Arzt-, Bank- oder Behördenbesuch kann mühelos in einen Homeoffice-Tag integriert werden. Der Alltag wird somit leichter zu organisieren, was Ressourcen befreit. Auch um pflegebedürftige Angehörige oder Kinder kann man sich besser kümmern. Zudem pendeln nicht wenige Menschen sehr weite Strecken, wenn dies zumindest an einigen Tagen wegfällt, bringt dies mehr Lebensqualität. All diese Aspekte mindern den Stress und können Arbeitnehmer damit zufriedener und produktiver machen. Aus Arbeitgebersicht ist sogar zu überlegen, ob jeder Mitarbeiter tatsächlich noch einen eigenen Arbeitsplatz benötigt. Allerdings ist hier auch zu berücksichtigen, dass es gerade unter der sogenannten Generation Z viele gibt, die lieber im Büro als zu Hause arbeiten wollen, um eine bessere Trennung von Beruflichem und Privatem zu erreichen. Und das bringt uns zu einem weiteren wichtigen Punkt: Flexible Arbeitszeitmodelle und Homeoffice sind nicht jedermanns Sache und sind auch nicht immer angebracht. Es gibt Menschen, die können zu Hause nicht arbeiten, weil sie zu abgelenkt sind und dann gar nichts schaffen oder denen die Disziplin fehlt, am Ende des Tages die Arbeit zu beenden und die damit viel zu viel arbeiten, aber dadurch unter Umständen krank werden.</p>
<p><strong><em>4. Hartnäckig hält sich auch das Vorurteil besonders von Arbeitgeberseite, im Homeoffice würde zu viel „gefaulenzt“ werden. Lässt sich das ihrer Meinung nach bestätigen?</em></strong></p>
<p>Nein. Das mag in Einzelfällen so sein. In den meisten Fällen ist es jedoch so, dass eher zu viel als zu wenig gearbeitet wird.</p>
<p><strong><em>5. In Zeiten von Facebook, Twitter und Co.: Wird durch mehr Homeoffice und Digitalisierung der direkte soziale Kontakt nicht zu sehr eingeschränkt und abgewertet?</em></strong></p>
<p>Ich denke, er verschiebt sich eher von Kollegen hin zu Familie und Freunden. Durch wegfallende Pendelzeiten hat man mehr Zeit mit dem Partner oder der Familie und vielleicht auch unter der Woche abends noch mehr Energie mit Freunden etwas zu unternehmen.</p>
<p><strong><em>6. Wie ist ihre Einschätzung: Wird die Corona-Krise die Art und Weise wie wir arbeiten nachhaltig verändern oder fallen wir wieder in die „Vor-Corona-Zeit“ zurück? </em></strong></p>
<p>Ich denke, einen Rückfall auf die „Vor-Corona-Zeit“ wird es nicht geben. Wie bereits gesagt, es wurden technische und organisatorische Voraussetzungen geschaffen, dass flexibel gearbeitet werden kann, und vielerorts wurden damit positive Erfahrungen gemacht. Daher werden wir nach der Krise sicherlich flexibler und digitaler arbeiten also vor der Krise. Jedoch bemerken viele Menschen auch jetzt erst, welche Herausforderung es stellt, sich zu Hause komplett selbst zu organisieren, wie aufwändig Informationsaustausch, Wissensmanagement und Planung sein können und wie sehr ihnen der persönliche Kontakt mit den Kollegen fehlt. Außerdem wurde in einer Art Feldexperiment ja nun erprobt, was digital gut funktioniert und was nicht, so dass nun eine informierte Entscheidung getroffen werden kann, wo zurück zum Arbeiten vor Ort in der Firma gegangen und wo tatsächlich beim flexiblen Arbeiten geblieben werden sollte.</p>
<p><strong>Über Katharina Lochner</strong></p>
<p>Dr. Katharina Lochner ist Professorin für Wirtschaftspsychologie am Iserlohner Campus der University of Applied Sciences Europe. Sie berät seit 16 Jahren Unternehmen verschiedener Branchen im In- und Ausland zu HR-Prozessen und befasst sich schwerpunktmäßig mit der Digitalisierung im Recruiting und den sich durch die digitale Transformation verändernden Kompetenzen der Mitarbeiter.</p>
<p><strong>Über die University of Applied Sciences Europe – Iserlohn, Berlin, Hamburg</strong></p>
<p>Die University of Applied Sciences Europe mit Standorten in Iserlohn, Berlin und Hamburg ist eine staatlich anerkannte private Hochschule. Sie bildet in den drei Fachbereichen Wirtschaft &amp; Psychologie; Sport, Medien &amp; Event sowie Kunst &amp; Design Gestalter und Entscheidungsträger von morgen aus und setzt den Grundstein für Karrieren auf den globalen Jobmärkten der Zukunft. Durch ihr Netzwerk von zahlreichen Partnerschulen weltweit, fördert die University of Applied Sciences Europe einen internationalen und interkulturellen Austausch sowohl in Forschung und Lehre als auch in zahlreichen Praxisprojekten. Alle Bachelor-, Master- und dualen Studiengänge sind staatlich anerkannt und akkreditiert. Darüber hinaus bietet sie duale Studiengänge sowie einen digitalen, internationalen MBA an. Ende 2014 wurde sie für weitere zehn Jahre reakkreditiert und verfügt somit über das in Deutschland größtmögliche wissenschaftliche Qualitätssiegel. Weitere Informationen: <a href="https://www.ue-germany.com/">https://www.ue-germany.com/</a></p>
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