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	<title>Fachkräftemangel Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google / Bing  NEWS &#38; KI Search gelistet</description>
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	<title>Fachkräftemangel Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Bayerische Wirtschaft nicht auf Risiken vorbereitet</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jan 2020 08:02:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die bayerische Wirtschaft wird zunehmend von Unsicherheiten und Risiken belastet. Eine neue Studie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), erstellt vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln, hat nun die Risikowahrnehmung und den Handlungsbedarf innerhalb der Unternehmen genauer untersucht. Dabei wurden die Firmen nach ihrer Einschätzung zu verschiedenen Unsicherheitsfaktoren und...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/aiwanger-schauen-optimistisch-auf-den-arbeitsmarkt-in-2020/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bayerische Wirtschaft</a> wird zunehmend von Unsicherheiten und Risiken belastet. Eine neue Studie der <a href="https://www.vbw-bayern.de/vbw/Home/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft</a> (vbw), erstellt vom <a href="https://www.iwkoeln.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Institut der Deutschen Wirtschaft</a> in Köln, hat nun die Risikowahrnehmung und den Handlungsbedarf innerhalb der Unternehmen genauer untersucht. Dabei wurden die Firmen nach ihrer Einschätzung zu verschiedenen Unsicherheitsfaktoren und internen Gegenmaßnahmen befragt. „Der wachsende Protektionismus, strukturelle Veränderungen durch die digitale Transformation oder die sich stetig verschärfende Regulierung im Klimabereich sind nur einige Beispiele dafür“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt dazu.</p>
<h6><strong>Unternehmer erkennen Risiken</strong></h6>
<p>Eins zeigt die <a href="https://www.vbw-bayern.de/Redaktion/Frei-zugaengliche-Medien/Abteilungen-GS/Wirtschaftspolitik/2019/Downloads/1912-Internationale-Risiken-f%C3%BCr-bayerische-Unternehmen_final.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a> deutlich: Die Unternehmen erkennen in vielen Bereichen ein hohes Risiko für ihren Betrieb. Insbesondere den Fachkräftemangel beurteilt die Mehrheit der 2400 Befragten als geschäftsgefährdend. 63 Prozent der Unternehmen bezeichnen den Fachkräfteengpass als ein hohes Geschäftsrisiko. Bereits 56 Prozent haben deswegen eigene Gegenmaßnahmen ergriffen. Aber auch in anderen Sektoren wie der Inlandsnachfrage, den Energiekosten oder der Cyberkriminalität besteht laut Befragten ein Risiko für das eigene Geschäft.</p>
<h6><strong>Mangel an Gegenmaßnahmen</strong></h6>
<p>Umso erstaunlicher ist es, dass viele Firmen trotz hoher bis moderater Risikoeinschätzung bisher keine Gegenmaßnahmen ergriffen haben. Insbesondere in den Bereichen wie Klimapolitik, Rohstoffversorgung, Digitalisierung/Cyberkriminalität, Finanzmarktrisiken, Protektionismus oder Konkurrenzdruck aus China wurden bisher kaum Vorbereitungen getroffen. Mögliche Gründe für den Mangel an strategischen Gegenmaßnahmen können laut Studie darin liegen, dass Risiken unterschätzt werden oder dass es aus Sicht der Firmen an passenden Reaktionsmöglichkeiten mangelt.</p>
<h6><strong>Politik muss sich beteiligen</strong></h6>
<p>Grundsätzlich bestehen für die Unternehmen drei wesentliche Herausforderungen: Risikominimierung und Vorbereitung, Schadensmanagement, Anpassung. „Das sind Herausforderungen, die sich gerade bei laufendem Geschäft nur mit politischem Rückenwind bewältigen lassen. Der Staat ist gefordert, die Unternehmen bei ihrer Risikomanagementstrategie aktiv zu unterstützen. Konstanz und Verlässlichkeit der Wirtschaftspolitik werden bei höherer Unsicherheit immer wichtiger“, so Brossardt.</p>
<p>Zudem brauchen die Unternehmen Unterstützung bei der Fachkräftesicherung, der Sicherung von Flexibilitätspotenzialen, insbesondere am Arbeitsmarkt, und Erleichterung bei der Rücklagenbildung. Gerade im Steuerrecht bestehen steuerliche Regelungen, die an der finanziellen Substanz der Unternehmen zehren, statt deren Wirtschaftlichkeit zu fördern.</p>
<p>„Trotz aller Unsicherheiten hat die bayerische und die deutsche Wirtschaft das Potenzial, ihre sehr gute Stellung in der Welt zu behaupten. Jedes Unternehmen ist aber fortlaufend gefordert, das Umfeld genau zu beobachten, bei Bedarf rechtzeitig seine Strategie anzupassen und die Zukunftsfähigkeit des eigenen Geschäftsmodells auf den Prüfstand zu stellen“, betont Bertram Brossardt.</p>
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		<title>Migrationspakt: Ein kleiner Schritt für den Fachkräftemangel</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jun 2019 08:00:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Umfragen zeigen: 61 Prozent der bayerischen Unternehmen sehen aktuell den Fachkräftemangel als größtes Risiko für die bayerische Wirtschaft. Dies geht unter anderem auf die bisherige Einwanderungspolitik in Berlin zurück. Nach einer jahrzehntelangen, kontroversen Debatte zu dem Thema wurde im Bundestag vergangenen Freitag endlich ein Gesetz zur Einwanderung von Fachkräften beschlossen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Umfragen zeigen: 61 Prozent der bayerischen Unternehmen sehen aktuell den <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/fachkraeftemangel-verschaerft-sich-besonders-in-bayern/">Fachkräftemangel</a> als größtes Risiko für die bayerische Wirtschaft. Dies geht unter anderem auf die bisherige Einwanderungspolitik in Berlin zurück. Nach einer jahrzehntelangen, kontroversen Debatte zu dem Thema wurde im Bundestag vergangenen Freitag endlich ein Gesetz zur Einwanderung von Fachkräften beschlossen – das erste in Deutschland überhaupt. Das Gesetz zielt darauf ab, Deutschland für qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Ausland attraktiver zu machen. Der Migrationspakt regelt außerdem die umstrittene Frage über das Aufenthaltsrecht von Flüchtlingen in Ausbildungsberufen.</p>
<p><strong>Erleichterte Einwanderung von Fachkräften</strong></p>
<p>Im Kern bedeutet <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/082/1908286.pdf">das Gesetz</a> in drei Punkten eine erleichterte Einwanderung für Fachkräfte. Bisher war es als Nicht-Akademiker über einen sogenannten „Engpassberuf“ wie beispielsweise in der Pflege möglich, in Deutschland zu arbeiten. Diese Regelung entfällt mit dem neuen Gesetz – künftig dürfen alle entsprechend qualifizierten Fachkräfte mit einem Arbeitsvertrag nach Deutschland kommen. Auch die Vorrangprüfung wurde gestrichen: es muss nicht mehr nachgewiesen werden, dass eine deutsche oder europäische Fachkraft die Stelle hätte besetzen können. Zudem können Fachkräfte mit beruflicher Ausbildung nun bis zu sechs Monate ohne gültigen Arbeitsvertrag einreisen, um einen Job zu suchen. Dies galt schon vorher für Akademiker.</p>
<p>Zusätzlich gibt es nun ein Gesetz für Migration, es nennt sich „Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung“. Asylbewerber sollen gemäß einer Stichtagsregelung in Deutschland bleiben dürfen, vorausgesetzt sie sind vor dem 01. August 2018 nach Deutschland gekommen und erfüllen eine Reihe weiterer Anforderungen. Dazu zählen beispielsweise eine regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit in den letzten eineinhalb Jahren von mindestens 35 Stunden, ein gesicherter Lebensunterhalt und eine mindestens einjährige Duldung des Asylbewerbers. Diese Regelung ist bis 2023 befristet. Sie soll einen rechtssicheren Aufenthalt ermöglichen und „eine Bleibeperspektive aufzeigen“, heißt es in dem Gesetzesentwurf. Damit ist der Vorschlag eines „Spurwechsels“ der SPD vom Tisch: Er sah vor, dass Asylbewerber in Arbeit oder Ausbildung automatisch zu Fachkräfteeinwanderern werden. Trotzdem zeigt sich die bayerische Wirtschaft erfreut über die Entwicklung: Die mit der Stichtagsregelung geschaffene Rechtssicherheit helfe den zahlreichen Handwerksunternehmen, die Flüchtlinge ausbilden und beschäftigen, betont Franz Xaver Peteranderl, Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT).</p>
<p><strong>Bedeutung für bayerischen Arbeitsmarkt bleibt abzuwarten</strong></p>
<p>Die künftige Bedeutung des neuen Zuwanderungsgesetzes für den bayerischen Arbeitsmarkt bleibt abzuwarten. Grundsätzlich wird der Migrationspakt als ein Schritt in die richtige Richtung begrüßt. Eberhard Sasse, Präsident der Bayerischen Industrie- und Handelskammertag (BIHK) zeigt sich optimistisch: „Der strukturelle Fachkräftemangel ist eines der größten Zukunftsthemen der bayerischen Wirtschaft und trifft den Mittelstand besonders stark. Endlich bekommen die Betriebe neue Möglichkeiten, qualifizierte Mitarbeiter im Nicht-EU-Ausland anzuwerben“, so Sasse. Eine solche Möglichkeit eröffnet sich speziell im IT-Bereich: Fachkräfte dürfen nun ohne formalen Qualifikationsnachweis einwandern, sofern sie eine dreijährige Berufserfahrung vorweisen können. Dies wirkt dem besonders hohen Fachkräftemangel im IT-Bereich entgegen und treibt Deutschlands Digitalisierung voran.</p>
<p><strong>Mangelnde Effektivität und Bürokratie-Hürden</strong></p>
<p>Viele Stimmen kritisieren dennoch die Regelung als Weichspüler-Version, die keine echte Verbesserung für die Arbeitsmarktsituation bedeutet, und unnötig Bürokratie-Hürden aufrechterhält. Die Experten des IAB-Forschungsinstituts (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) sind skeptisch, dass die Regelung wirklich effektiv ist. Die hohen Anforderungen an die Sprachkenntnisse sind dabei ein Problem. Deutsch ist eben keine Weltsprache und wird im außereuropäischen Ausland an Schulen oft nicht angeboten. Die Experten kritisieren auch wie schwierig es ist, den beruflichen Abschluss in Deutschland anerkennen zu lassen. Derzeit befassen sich 1500 verschiedene Stellen in Deutschland mit der Frage, welche ausländischen Berufsabschlüsse mit den deutschen gleichzusetzen sind.</p>
<p>Bitkom-Präsident Achim Berg konstatiert: „Wichtig ist, was jemand wirklich kann und ob er die an ihn gestellten Anforderungen erfüllt. Das können die Unternehmen am besten beurteilen, und zwar völlig unabhängig von Urkunden mit amtlichem Stempel.“. Eine Öffnung des Arbeitsmarktes in diesem Sinne bleibt abzuwarten, wäre jedoch sehr zu begrüßen.</p>
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		<title>Reform des Berufsbildungsgesetzes: Die Mindestausbildungsvergütung</title>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2019 11:34:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der vorherrschende Fachkräftemangel beschäftigt die deutsche Politik und Wirtschaft seit geraumer Zeit. In der Bundesrepublik studieren so viele Menschen wie noch nie zuvor und gleichzeitig ist die Zahl der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss weiter auf zuletzt 2,12 Millionen gestiegen. Dies geht aus dem Berufsbildungsbericht 2019 des Bundesministeriums für Bildung und...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der vorherrschende <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/fachkraeftemangel-verschaerft-sich-besonders-in-bayern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fachkräftemangel</a> beschäftigt die deutsche Politik und Wirtschaft seit geraumer Zeit. In der Bundesrepublik studieren so viele Menschen wie noch nie zuvor und gleichzeitig ist die Zahl der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss weiter auf zuletzt 2,12 Millionen gestiegen. Dies geht aus dem Berufsbildungsbericht 2019 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hervor. Um die Berufsausbildung nun attraktiver zu gestalten, wurde die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung (MAV) am vergangenen Mittwoch beschlossen.</p>
<p>Beginnend ab dem 1. Januar 2020 sollen die Auszubildenden im ersten Jahr eine Mindestvergütung von 515 Euro im Monat erhalten, mit zusätzlichen Staffelungen bis ins dritte Lehrjahr um etwa 35 Prozent. In den Folgejahren soll die Ausbildungsvergütung bis 2023 dann in Einzelschritten bis auf 630 Euro angehoben werden. Ausnahmeregelungen, ähnlich wie beim Mindestlohn, wird es auch hier geben. So kann es beispielsweise bei einer Tarifbindung dazu kommen, dass die Azubis dennoch eine geringere Mindestvergütung bekommen.</p>
<h4><strong>Reaktionen aus Bayern</strong></h4>
<p>Die Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/bayern-als-wirtschaftsmotor-deutschlands/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Oberbayern</a> begrüßt die neue Reform. „Unser Ziel ist es, das Image der dualen Ausbildung bei den Jugendlichen, ihren Eltern und den Lehrern zu stärken. Eine Mindestgrenze bei der Vergütung kann dabei ein Faktor sein, um in bestimmten Bereichen und Zielgruppen eine Ausbildung attraktiver zu machen“, so IHK-Präsident Eberhard Sasse. Dennoch sei es falsch, die Attraktivität der Berufsausbildung an die damit verbundene Vergütung zu koppeln. Zudem würden die Ausbildungsberufe der IHK nicht von der MAV betroffen sein.</p>
<p>Weniger überzeugt ist der bayerische Handwerkstag (BHT) hingegen. Zum einen kritisiert <a href="http://www.dasbayerischehandwerk.de/artikel/bayerisches-handwerk-zur-mindestausbildungsverguetung-74,1650,9435.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">BHT-Präsident Franz Xaver Peteranderl</a> die Idee, mithilfe der Mindestvergütung Azubis anzulocken. Generell lehnt er das Prinzip der gesetzlichen MAV abgelehnt, da Arbeitgeber, Tarifpartner und die Gewerkschaften selbst die Vergütungen bestimmen sollten. Die künftigen Erhöhungen „würden völlig losgelöst von der allgemeinen Konjunktur- und Einkommensentwicklung erfolgen. Das wird insbesondere unsere kleinen Handwerksbetriebe deutlich belasten“, so Peteranderl.</p>
<h4><strong>Leichter Anstieg im Bayerischen Handwerk</strong></h4>
<p>Die Zahl der Ausbildungsverträge der Handwerkskammern des bayerischen Handwerks ist in diesem Jahr bisher auch ohne die MAV um <a href="http://www.dasbayerischehandwerk.de/artikel/bayerisches-handwerk-begeistert-mehr-junge-menschen-74,1650,9420.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">4,2 Prozent</a> im Vergleich zum Vorjahreszeitraum angestiegen. Die Frühlingsstimmung in Bayern muss jedoch keinen ganzjährlichen Trend darstellen. Denn „der Azubi- und Fachkräftemangel bleibt eine der größten Herausforderungen für unseren Wirtschaftsbereich“, erklärt Peteranderl.</p>
<p>Wie sich die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nun auf den Fachkräftemangel auswirken wird, bleibt abzuwarten. Dass sie die Lösung des Problems darstellt, ist jedoch sehr unwahrscheinlich. Weitere Anreize und Reformen sind dazu vonnöten.</p>
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		<title>Fachkräftemangel verschärft sich &#8211; besonders in Bayern</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2018 14:45:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bewerbermangel]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie der KfW zeigt, dass hierzulande immer mehr Unternehmer im Mittelstand befürchten, keine geeigneten Mitarbeiter mehr zu finden. Die Rekrutierung von Fachkräften fällt den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland also zunehmend schwer. Laut einer Auswertung des vor kurzem veröffentlichten KfW-Mittelstandspanels 2018 rechnen zwei Drittel der KMU,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine aktuelle Studie der KfW zeigt, dass hierzulande immer mehr Unternehmer im Mittelstand befürchten, keine geeigneten Mitarbeiter mehr zu finden. Die Rekrutierung von Fachkräften fällt den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland also zunehmend schwer.</p>
<p>Laut einer <a href="https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Fokus-Volkswirtschaft/Fokus-2018/Fokus-Nr.-232-November-2018-Fachkr%C3%A4ftemangel.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auswertung des vor kurzem veröffentlichten KfW-Mittelstandspanels 2018</a> rechnen zwei Drittel der KMU, die in den nächsten drei Jahren Fachkräfte einstellen wollen, mit Problemen bei der Stellenbesetzung. Der Mittelstand ist damit deutlich pessimistischer geworden als noch vor vier Jahren. Damals hatten sich nur 57 Prozent der Firmen so geäußert.</p>
<p>Bedenklich ist, dass die Ursachen der Rekrutierungsprobleme sich verschoben haben – und zwar in Richtung Fachkräftemangel: In diesem Jahr begründeten 77 Prozent der betroffenen Mittelständler ihre Probleme mit Bewerbermangel im gesuchten Beruf. Die KMU befürchten damit sehr viel häufiger als vor vier Jahren, dass sie in den gesuchten Berufen keine Bewerber finden. Andere Ursachen wie fehlende Zusatzqualifikationen oder zu hohe Lohnforderungen treten mehr und mehr in den Hintergrund.</p>
<p><strong>Baubranche und Industrie tun sich schwer</strong></p>
<p>Branchen mit starken Problemen bei der Mitarbeiterrekrutierung sind das verarbeitende Gewerbe sowie der Bausektor. Dort stehen neun von zehn mittelständischen Firmen mit Rekrutierungsproblemen vor einem Mangel an Bewerbern (2014: 75 Prozent). Zusätzlich zur Sanitärtechnik und dem Trockenbau werden nun auch die Fachkräfte im Tiefbau knapp. Im Dienstleistungsbereich hat sich die Lage gegenüber 2014 ebenfalls verschärft, über 60 Prozent erwarten hier Probleme bei der Mitarbeitersuche.</p>
<p>Die kurzfristig in immer mehr Berufen entstehenden Fachkräfteengpässe sind die Kehrseite eines andauernden Arbeitsmarktbooms in Deutschland. Laut KfW droht mittelfristig ein noch größerer, struktureller Fachkräftemangel, wenn ab ca. 2025 die Babyboomer in Rente gehen. Um die Folgen abzufedern, sollten Erwerbsquoten, Fachkräftezuwanderung und Weiterbildungsinvestitionen steigen, fordert die KfW.</p>
<p><strong>Bayern besonders betroffen</strong></p>
<p>Die ausgezeichnete Lage am bayerischen Arbeitsmarkt sorgt dafür, dass im Freistaat die Bewerbersuche oft besonders schwerfällt. Nach den neuesten Zahlen ist im Oktober die Arbeitslosenquote in Bayern nochmals um 0,2 Prozentpunkte auf nunmehr 2,6 Prozent gefallen.</p>
<p>Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer betonte angesichts dieser Zahlen: „Selbst in Schwächephasen geben Unternehmen keine Arbeitskräfte mehr frei aus Sorge, hinterher keine Fachkräfte mehr zu finden“. Daher wird die Lage auf dem Arbeitsmarkt in Bayern für Unternehmen auf der Suche nach Mitarbeitern wohl erstmal schwierig bleiben</p>
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