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	<title>energie Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google / Bing  NEWS &#38; KI Search gelistet</description>
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	<title>energie Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Gewinner des Wettbewerbs &#8222;Energie Start-up Bayern&#8220; ausgezeichnet</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2021 10:38:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat gestern die drei Gewinner des Wettbewerbs „Energie Start-up 2020 Bayern“ ausgezeichnet. Mit 62 eingereichten Bewerbungen war der Wettbewerb auch 2020 ein Erfolg: Im Vergleich zur letzten Ausschreibung 2018 hatten sich mehr als doppelt so viele Start-ups beworben. „Das zeigt, wie das Thema Energie noch einmal...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat gestern die drei Gewinner des Wettbewerbs „Energie Start-up 2020 Bayern“ ausgezeichnet. Mit 62 eingereichten Bewerbungen war <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/bayerischer-wettbewerb-fuer-energie-startups-gestartet/">der Wettbewerb</a> auch 2020 ein Erfolg: Im Vergleich zur letzten Ausschreibung 2018 hatten sich mehr als doppelt so viele Start-ups beworben. „Das zeigt, wie das Thema Energie noch einmal deutlich an Bedeutung gewonnen hat, vor allem in der Gründerszene“, erklärte Aiwanger.</p>
<p>Der Fokus des Wettbewerbs 2020 lag auf Digitalisierung, Versorgungssicherheit und Wasserstoff. Teilnehmen konnten Start-ups aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Bezug zur Energiezukunft Bayerns.</p>
<h3><strong>Drei Gewinner 2020</strong></h3>
<ul>
<li>gridX Gmbh: Das Energie Start-up aus Aachen mit Niederlassung in München entwickelt und betreibt eine IoT-Plattform, mit der dezentrale Energieressourcen wie beispielsweise Photovoltaik-Anlagen, Batteriespeicher oder Ladesäulen für E-Autos untereinander vernetzt und gesteuert werden können. Dynamisches Lastmanagement für Elektrofahrzeuge, intelligente Energieverteilung im Eigenheim oder die Sektorenkopplung innerhalb von Stadtquartieren sorgen für effiziente Energienutzung, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.</li>
<li>Enmacc GmbH: Enmacc ist eine unabhängige und innovative Handelsplattform für die Energiewirtschaft, die die Liquidität in den europäischen Energiemärkten erhöht und den Handel für Strom, Gas und Erneuerbare Energien vorantreibt. Die Mission des Start-ups ist es, einen einfachen, sicheren und kosteneffizienten Zugang zum professionellen Energiehandel zu ermöglichen.</li>
<li>VoltStorage GmbH: Das Münchner Start-up entwickelt und produziert Solarstromspeicher auf Basis der ökologischen Vanadium-Redox-Flow (VRF) Technologie, um überschüssige Solarenergie tagsüber zu speichern und in sonnenarmen Zeiträumen nutzen zu können. VoltStorage ist das weltweit erste Unternehmen, das die im Großspeichersegment erfolgreiche VRF-Technologie als Heimspeicherlösung für Privathaushalte verfügbar macht.</li>
</ul>
<p>Staatsminister Aiwanger betonte die besondere Bedeutung des Wettbewerbs in 2020: „Gerade im vergangenen Jahr wurde uns noch einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig die Innovationskraft der Start-ups für die künftige Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft ist – auch im Energiebereich. Denn mit den Technologien von gestern ist die Energiewende von morgen nicht zu schaffen!“</p>
<p>Auf der Förderung von Gründern liegt laut Aiwanger daher ein besonderer Fokus. „Wir unterstützen auf vielfältige Weise: Angefangen vom bayerischen Vorgründungscoaching-Programm über zahlreiche Gründerzentren mit ihren Netzwerken bis hin zu unseren Förderprogrammen Start?Zuschuss! und umfassenden Finanzierungsmöglichkeiten.“ Der Wettbewerb ist eine gemeinsame Initiative des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, der Bayern Innovativ GmbH mit dem Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B), der BayStartUp GmbH sowie der Bayernwerk AG, des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW) und der Verbund AG.</p>
<p>Weitere Informationen über den Wettbewerb Energie Start-up Bayern finden Sie unter <a href="http://www.energie-startup.bayern/" target="_blank" rel="noopener">www.energie-startup.bayern/</a>.</p>
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		<title>Bayerischer Wettbewerb für Energie Startups gestartet</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Jun 2020 13:18:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bayern sucht für die Energiewende nach innovativen Technologien von jungen Startups. In einem diese Woche gestarteten Wettbewerb soll das beste Energie Startup Bayerns ausgezeichnet werden. Den dazugehörigen Preis ruft das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Landesentwicklung nach 2016 und 2018 bereits zum dritten Mal aus. Insgesamt 30.000 Euro Preisgeld...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bayern sucht für die Energiewende nach innovativen Technologien von jungen Startups. In einem diese Woche gestarteten Wettbewerb soll das beste Energie Startup Bayerns ausgezeichnet werden. Den dazugehörigen Preis ruft das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Landesentwicklung nach 2016 und 2018 bereits zum dritten Mal aus.</p>
<h3><strong>Insgesamt 30.000 Euro Preisgeld</strong></h3>
<p>Ausgezeichnet werden dabei Startup-Unternehmen, die nach dem 1. Januar 2016 gegründet wurden und die neue Geschäftsmodelle und Technologien für <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/ambitionierte-energieziele-fuer-bayern-vorgestellt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine nachhaltige Energiezukunft in Bayern</a> voranbringen. Auf die Gewinner warten Preisgelder in Höhe von insgesamt 30.000 Euro. Zudem können sie zahlreiche Kontakte während des Wettbewerbs knüpfen und potenzielle Investoren aus der Energiebranche auf sich aufmerksam machen.</p>
<p>Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erklärte zum Start des Wettbewerbs: „Auch während der Corona-Krise sollten wir die Energiewende fest im Blick behalten. Die Innovationskraft von Start-ups ist dabei sehr willkommen, denn mit den Technologien von gestern ist die Energiewende von morgen nicht zu schaffen! Daher helfen wir auch dieses Jahr wieder Start-ups, ihre kreativen Ideen und Geschäftsmodelle zu verwirklichen.“</p>
<p>Mit dem Wettbewerb „Energie Start-up Bayern 2020“ unterstützen das Bayerische Wirtschaftsministerium, die Bayernwerk AG, die Verbund AG sowie der Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft junge Unternehmen und Pioniere aus dem Energiesektor. Im Fokus stehen dabei die großen Trends Digitalisierung, Versorgungssicherheit und Wasserstoff. Eine Bewerbung steht aber allen Start-ups mit Energiebezug offen.</p>
<h3><strong>Anmeldefrist bis 10. August</strong></h3>
<p>Die Anmeldung zum Wettbewerb ist online bis zum 10. August 2020 unter <a href="https://www.energie-startup.bayern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.energie-startup.bayern</a> kostenlos möglich. Alle teilnehmenden Unternehmen müssen nach dem 1. Januar 2016 gegründet worden sein, eine Niederlassung in Deutschland, Österreich oder der Schweiz besitzen und einen starken Bezug zu Bayern begründen. Nach der Bewerbungsphase wählt eine Jury die besten Bewerber aus. Diese werden am 24. September 2020 ihre Ideen im Halbfinale des Wettbewerbs öffentlich vorstellen. Die drei Besten treten am 22. Oktober 2020 bei der festlichen Vergabe des Bayerischen Energiepreises erneut gegeneinander an. Der Gewinner wird vom Publikum gewählt und live auf der Preisverleihung gekürt.</p>
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		<title>Ambitionierte Energieziele für Bayern vorgestellt</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Oct 2019 13:11:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat beim gestrigen Energiegipfel ehrgeizige Ziele für die bayerische Energiepolitik bis 2022 ausgegeben. Die erneuerbare Energieerzeugung in Bayern soll in diesem Zeitraum Jahr für Jahr massiv ausgebaut werden. Massiver Ausbau erneuerbarer Energien vorgesehen So soll bis 2022 die Photovoltaik-Leistung durchschnittlich jedes Jahr...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat beim gestrigen Energiegipfel ehrgeizige Ziele für die bayerische Energiepolitik bis 2022 ausgegeben. Die erneuerbare Energieerzeugung in Bayern soll in diesem Zeitraum Jahr für Jahr massiv ausgebaut werden.</p>
<p><strong>Massiver Ausbau erneuerbarer Energien vorgesehen</strong></p>
<p>So soll bis 2022 die Photovoltaik-Leistung durchschnittlich jedes Jahr um mindestens 500 Megawatt gesteigert werden. Zudem sehen die Energieziele 300 neue Windkraftanlagen und 3.000 zusätzliche Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung in Bayern vor. Bei der Wärmewende legt der Minister den Fokus auf das Potenzial von Holz. Die bayerischen Biomasseanlagen sollen bis 2022 einen Anteil von 20 Prozent an der Wärmeerzeugung erreichen. Die Bayerische Staatsregierung setzt damit vor allem auf den dynamischen Ausbau der regenerativen Energien aus Wind, Sonne und Biomasse. Die Wasserkraft soll stabil auf dem heutigen Niveau bleiben. Aiwanger kündigte an, smarte Energiesteuerungen in sein Programm aufzunehmen und weitere Förderprogramme auf den Weg zu bringen.</p>
<p><strong>Hohe Strompreise als Standortnachteil für Industriebetriebe</strong></p>
<p>Doch die ambitionierte Energiepolitik wird auch ihren Preis haben: Laut aktuellem IHK-Energiewende-Barometer beklagen schon jetzt 48 Prozent der Industriebetriebe im Freistaat <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/akzeptanz-fuer-energiewende-geht-zurueck/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">negative Auswirkungen der Energiepolitik</a> auf ihre Wettbewerbsfähigkeit. „Die immer höheren Stromkosten durch die Energiewende sind ein immenses Problem für viele Unternehmen&#8220;, sagt Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern.</p>
<p>Dies betreffe nicht nur die Industrie, sondern auch Einzelhandel und Gastronomie. &#8222;Besonders in der energieintensiven Industrie kann der Kostendruck durch die Energiewende zu Verlagerung von Produktion ins Ausland führen. Dadurch hat die Energiewende eine zentrale Bedeutung für den Industriestandort Bayern“, so Gößl. Entscheidend sei die Balance aus bezahlbaren Strompreisen, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit. „Aus Sicht der Wirtschaft geht kein Weg an den zwei neuen Stromtrassen in Bayern vorbei. Diese sollten zügig gebaut werden. Dabei setzen wir auf die Akzeptanz aller Maßnahmen bei Wirtschaft und Bevölkerung“, so Gößl weiter.</p>
<p>Deutschland belegt durch hohe Abgaben, Steuern und Umlagen für Netzkosten im internationalen Vergleich einen negativen Spitzenplatz bei den Stromkosten für die Wirtschaft. In Europa liegt Deutschland laut EU-Kommission auf Platz Eins mit rund doppelt so hohen Industriestrompreisen wie in Frankreich, Tschechien oder Ungarn. In der IHK-Umfrage gibt ein Viertel der bayerischen Industrieunternehmen an, wegen der Energiewende Produktionskapazitäten ins Ausland verlegt zu haben oder diesen Schritt zu planen.</p>
<p><strong>Versorgungssicherheit gefährdet</strong></p>
<p>Auch die Versorgungssicherheit wird durch den Fokus auf Wind- und Solarenergie nicht verbessert: Laut IHK klagen bereits ein Fünftel der Industriebetriebe über Produktionsbeeinträchtigungen durch Mini-Stromausfälle. Grund dafür sind die zunehmende Rolle von wetter- und tageszeitenabhängigem Wind- und Solarstrom sowie fehlende Kapazitäten der Übertragungsnetze und der grundlastfähigen Kraftwerke.</p>
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		<title>Kohleausstieg: Was bedeutet er für den Mittelstand?</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2019 13:45:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die jüngst beschlossene Empfehlung der Kohlekommission sieht das Abschalten aller deutschen Kohlekraftwerke bis 2038 vor. 40 Milliarden Euro sollen als Kompensation für den Strukturwandel in die vom Kohleausstieg betroffenen Bundesländer fließen. Bereits bis 2022 sollen Stein- und Braunkohlekraftwerke mit einer Leistung von rund 12,5 Gigawatt abgeschaltet werden, bis 2030 sollen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die jüngst beschlossene Empfehlung der Kohlekommission sieht das Abschalten aller deutschen Kohlekraftwerke bis 2038 vor. 40 Milliarden Euro sollen als Kompensation für den Strukturwandel in die vom Kohleausstieg betroffenen Bundesländer fließen. Bereits bis 2022 sollen Stein- und Braunkohlekraftwerke mit einer Leistung von rund 12,5 Gigawatt abgeschaltet werden, bis 2030 sollen dann weitere Kraftwerke mit noch einmal 13 Gigawatt Gesamtleistung folgen. Was bedeutet diese richtungsweisende Einigung für den Strompreis der Zukunft?</p>
<p><strong>Auf Mittelstand und Industrie kommen Kosten zu</strong></p>
<p>Die deutschen Verbraucher und die Industrie zahlen bereits heute einen der europaweit höchsten Strompreise. Nachbarländer wie Tschechien oder Frankreich haben mit halb so teuren Strompreisen einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Weiter steigende Stromkosten kämen daher für den deutschen Mittelstand und seine energieintensive Produktion einer Katastrophe gleich.</p>
<p>Dass der Strompreis durch den Kohleausstieg ansteigen wird, erwartet auch die Kohlekommission. Regierungspolitiker versprechen jedoch, die Mehrkosten für Verbraucher minimal zu halten. Ob das gelingt, ist jedoch fraglich: SPD-Politiker Dietmar Woidke gab zu bedenken, dass der Strompreis auf 35, 40 oder vielleicht sogar 50 Cent steigen könnte.</p>
<p>Die vorgesehenen Milliardensubventionen für die betroffenen Bundesländer müssen ohnehin von Steuerzahlern getragen werden. Darüber hinaus könnten einmal mehr Entschädigungszahlungen für die Kraftwerkbetreiber anfallen. So hat RWE bereits erklärt, dass es das Ausstiegsjahr 2038 &#8222;für deutlich zu früh&#8220; hält und fordert, &#8222;dieses Datum im Jahr 2032 noch einmal einer umfassenden Prüfung zu unterziehen.“ Die Entscheidung der Kohlekommission bedeutet also in jedem Fall eine Mehrbelastung für alle Steuerzahler.</p>
<p><strong>Reaktionen auf Entscheidung gemischt</strong></p>
<p>In der Kommission sitzen zahlreiche Parteivertreter der Regierungsparteien, hochrangige Vertreter von Wirtschafts-, Arbeitnehmer- und Industrieverbänden sowie Umweltvertreter. Die Entscheidung fiel beinahe einstimmig – es gab nur eine Gegenstimme.</p>
<p>Umso gemischter fallen die Reaktionen auf die Entscheidung aus: Wirtschaftsverbände wie die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) kritisieren bereits, dass die Bundesregierung zuerst konkret festlegen solle, wie sie den Preisanstieg verhindern und die entstehende Versorgungslücke schließen will, bevor sie aus der Kohle aussteige. Umweltvertretern geht der Kohleausstieg hingegen nicht schnell genug.</p>
<p>Klar ist: Durch den Ausstieg aus Kohle und Kernenergie würde Deutschland knapp die Hälfte seiner aktuellen Energieerzeugungskapazitäten verlieren. Der Ersatz soll über erneuerbare Energien sowie Gaskraftwerke bereitgestellt werden. Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger von den Freien Wählern begrüßte die Einigung und sieht eine „große Chance für erneuerbare Energien“. Doch alleine das Abschalten der Kernkraftwerke Ende 2022 bedeutet in Bayern eine Versorgungslücke von 4,7 Gigawatt. Stromtrassen für den Transfer von Windenergie nach Bayern werden aufgrund verschiedenster Widerstände bis dahin nicht rechtzeitig fertiggestellt. Gas- und Solarenergie sollen deshalb laut Aiwanger in Bayern gefördert werden.</p>
<p>Fest steht: Die erforderlichen Kapazitäten müssen zu großen Teilen erst noch aufgebaut werden – weitere Milliardeninvestitionen stehen also bevor.</p>
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		<title>Grenzüberschreitende Versorgung mit Erneuerbarer Energie</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2016 09:59:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Energiewende ist nicht nur eine deutsche Aufgabe – sondern auch eine europäische. Nur durch eine einheitliche Energiepolitik kann der Schritt zu den erneuerbaren Energien funktionieren. Deshalb hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Länder- und Verbändeanhörung zur Grenzüberschreitende-Erneuerbare-Energien-Verordnung gestartet. Das EEG 2014 sieht vor, ab 2017 fünf Prozent...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Energiewende ist nicht nur eine deutsche Aufgabe – sondern auch eine europäische. Nur durch eine einheitliche Energiepolitik kann der Schritt zu den erneuerbaren Energien funktionieren. Deshalb hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Länder- und Verbändeanhörung zur Grenzüberschreitende-Erneuerbare-Energien-Verordnung gestartet. Das EEG 2014 sieht vor, ab 2017 fünf Prozent der jährlich zu installierenden Leistung für die Teilnahme von Anlagen aus anderen EU-Mitgliedstaaten zu öffnen. Die Verordnung setzt dies zunächst für die Pilotausschreibungen für Photovoltaik-Freiflächen um. Sie soll zu einer schrittweisen Angleichung der Fördersysteme für erneuerbare Energien in der EU führen.</p>
<p><strong>Europa muss bei der Energiepolitik an einem Strang ziehen</strong></p>
<p>Voraussetzung für eine Förderung von ausländischen Anlagen über das EEG ist die Einhaltung des Gegenseitigkeitsprinzips. Danach können nur dann Anlagen aus einem anderen Mitgliedstaat nach dem deutschen EEG gefördert werden, wenn der andere Mitgliedstaat ebenfalls seine nationalen Ausschreibungen für Anlagen in Deutschland öffnet. Zweite Voraussetzung ist der so genannte &#8222;physische Import&#8220;, das heißt der Strom aus den geförderten Anlagen in Deutschland muss auch hier ankommen können. Dritte Voraussetzung ist eine völkerrechtliche Vereinbarung zwischen den Mitgliedstaaten, die die Details der Zusammenarbeit umsetzt.<br />
Die Verordnung soll im zweiten Quartal 2016 in Kraft treten. Erste konkrete Pilotprojekte sind noch für 2016 geplant. Dazu finden Verhandlungen mit den Partnerländern statt. Basierend auf den Erfahrungen bei der Umsetzung des Pilotkonzepts für PV-Freiflächenanlagen soll ab 2017 die anteilige Öffnung auch für andere Technologien umgesetzt werden.</p>
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		<title>Aigner: &#8222;Bayern ist Sonnenstromland. Diesen Weg setzen wir jetzt erfolgreich fort.&#8220;</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2016 13:23:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Seit dem vergangenen Jahr schreibt die Bundesnetzagentur jährlich in drei Runden Photovoltaik-Freiflächenanlagen aus. Bieter aus dem Freistaat sind dabei sehr erfolgreich. Bayerns Energieministerin Ilse Aigner: „Sieben von 21 Zuschlägen und mehr als 47 MW der insgesamt ausgeschriebenen 128 MW gehen nach Bayern. Bei der Anzahl der Zuschläge liegen wir auf...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem vergangenen Jahr schreibt die Bundesnetzagentur jährlich in drei Runden Photovoltaik-Freiflächenanlagen aus. Bieter aus dem Freistaat sind dabei sehr erfolgreich. Bayerns Energieministerin Ilse Aigner: „Sieben von 21 Zuschlägen und mehr als 47 MW der insgesamt ausgeschriebenen 128 MW gehen nach Bayern. Bei der Anzahl der Zuschläge liegen wir auf Platz eins, bei der vergebenen Leistung auf Platz 2. Das ist ein großer Erfolg.“ Die Ministerin führt dies insbesondere darauf zurück, dass bei der aktuellen Ausschreibung Ackerflächen in benachteiligten Gebieten berücksichtigt wurden. „Der Photovoltaik-Ausbau kann nicht nur auf Konversionsflächen und Seitenrandstreifen erfolgen. Dadurch wird Bayern stark benachteiligt. Wenn wir die Energiewende ernst nehmen, brauchen wir mehr Flexibilität bei der Auswahl der Flächen, etwa im Fall schlechter Böden. Auch, um einen regional ausgewogenen Ausbau der erneuerbaren Energie zu ermöglichen“, so die Ministerin weiter.</p>
<p><strong>Die Photovoltaik-Anlagen in Bayern sollen weiter ausgebaut werden</strong></p>
<p>Aigner sieht zudem noch Handlungsbedarf hinsichtlich Bürgerenergieanlagen. Akteursvielfalt sei ein wichtiges Kriterium für eine erfolgreiche Energiewende. „Bei der aktuellen Ausschreibung kamen weder Einzelpersonen noch Genossenschaften zum Zuge. Bürgerenergieanlagen tragen zur regionalen Wertschöpfung bei und steigern die Akzeptanz vor Ort. Ich fordere daher technologieübergreifend eine Zuschlagsgarantie für Bürgerenergie.“</p>
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		<title>Unternehmen müssen sich auf steigende Netzentgelte für Strom einstellen</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2016 08:33:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Netznutzungsentgelte für Strom sind in den letzten zwölf Monaten weiter gestiegen. Dies zeigt der aktuelle Preisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e.V. (VEA). Demnach legten die Stromnetzentgelte im Mittelspannungsbereich seit April 2015 durchschnittlich um 5,1 Prozent bzw. 0,17 ct/kWh zu. In der Niederspannung haben sich die durchschnittlichen Preise um 0,25...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Netznutzungsentgelte für Strom sind in den letzten zwölf Monaten weiter gestiegen. Dies zeigt der aktuelle Preisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer e.V. (VEA). Demnach legten die Stromnetzentgelte im Mittelspannungsbereich seit April 2015 durchschnittlich um 5,1 Prozent bzw. 0,17 ct/kWh zu. In der Niederspannung haben sich die durchschnittlichen Preise um 0,25 ct/kWh, also 4,2 Prozent, erhöht. Darüber hinaus gibt es noch immer zum Teil signifikante preisliche Unterschiede zwischen den einzelnen Netzbetreibern.</p>
<p><strong>Preise in der Mittelspannung steigen um 5,1 Prozent und in der Niederspannung um 4,2 Prozent</strong></p>
<p>„Der Markt ist geprägt von volatilen Preisen, einer Vielzahl unterschiedlicher Angebote und neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen. Für Unternehmen ist es in diesem Umfeld überaus schwierig, die Möglichkeiten des Marktes optimal zu nutzen“, sagt Dr. Volker Stuke, Hauptgeschäftsführer des VEA. „Um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, ist es sinnvoll, sich durch fachliche Beratung einen Überblick zu verschaffen.“ Bezogen auf alle am Preisvergleich beteiligten Netzbetreiber sind im  Mittelspannungsbereich im Durchschnitt aktuell 3,53 ct/kWh zu bezahlen. Im Niederspannungsbereich beläuft sich dieser Betrag auf 6,23 ct/kWh. Zwischen den einzelnen Netzbetreibern kommt es jedoch zu erheblichen Preisunterschieden: Das Gefälle zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter beträgt bis zu 400 Prozent. Zudem werden im Netznutzungsentgeltvergleich auch regionale Differenzen festgestellt: So ist das Preisniveau in West- und Norddeutschland bedeutend niedriger als im Süden und in den neuen Bundesländern.</p>
<p><strong>Enorme Preisunterschiede zwischen einzelnen Netzanbietern von bis zu 400 Prozent</strong></p>
<p>Die niedrigsten Netzentgelte für Strom werden laut dem Preisvergleich bei der Stromversorgung Ismaning, den Stadtwerken Waldkirchen und den Stadtwerken Landsberg fällig. Die Netzbetreiber mit den höchsten Stromnetzentgelten sind die Elektrizitätswerke Hindelang, die Niedersachsen Ports in Emden und die Energie- und Wasserversorgung Kirchzarten. Beim Preisvergleich des VEA werden die Stromnetzentgelte von 839 Netzbetreibern in Deutschland untersucht, wodurch die Studie einen hohen Repräsentationsgrad erreicht. </p>
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		<title>Bessere Energieeffizienz in mittelständischen Unternehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2016 11:29:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Unternehmen werden in Deutschland auch weiterhin im Klimaschutz und bei der Verbesserung ihrer Energieeffizienz unterstützt. Das haben die Partner der &#8222;Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz&#8220; bei den Berliner Energietagen bekräftigt und zugleich die Verlängerung ihres gemeinsamen Projektes eingeläutet. Dabei wollen Bundesumweltministerium, Bundeswirtschaftsministerium, DIHK und ZDH künftig besonders das &#8222;betriebliche Mobilitätsmanagement&#8220; in...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmen werden in Deutschland auch weiterhin im Klimaschutz und bei der Verbesserung ihrer Energieeffizienz unterstützt. Das haben die Partner der &#8222;Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz&#8220; bei den Berliner Energietagen bekräftigt und zugleich die Verlängerung ihres gemeinsamen Projektes eingeläutet. Dabei wollen Bundesumweltministerium, Bundeswirtschaftsministerium, DIHK und ZDH künftig besonders das &#8222;betriebliche Mobilitätsmanagement&#8220; in Unternehmen stärker in den Vordergrund rücken: Betriebe sollen gezielt angeregt werden, über sparsame und umweltfreundliche Alternativen beispielsweise in ihrer Fahrzeugflotte nachzudenken. </p>
<p><strong>Zusammenarbeit von Hochschule und Wirtschaft</strong></p>
<p>Weitere Projektschwerpunkte bis Ende 2018 sind eine intensivere Verzahnung von Hochschule und Wirtschaft durch den Einsatz von Studentinnen und Studenten als Innovationsassistenten, sowie für das Handwerk die Entwicklung eines Energiebuchs, als Instrument einer systematischen Erfassung und Bündelung betrieblicher Energiedaten. Erfolgreiche Angebote zur Mitarbeitermotivation sowie die Energy Scout-Qualifizierungsmaßnahme sollen ausgebaut werden.<br />
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: &#8222;Die Mittelstandsinitiative bietet seit Beginn des Jahres neben Bewährtem wie den Roadshows und der Servicestelle nun vermehrt Unterstützung bei der Mitarbeitermotivation an. Das ist ein wichtiger und richtiger neuer Schwerpunkt. Denn Klimaschutz im Unternehmen funktioniert nur, wenn die Belegschaft mitzieht.&#8220;</p>
<p><strong>Energieeffizienz in kleinen und mittleren Unternehmen</strong></p>
<p>Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer: &#8222;Die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz trägt durch gezielte Ansprache von Betrieben und Unternehmen das Thema Energieeffizienz gerade in kleine und mittlere Unternehmen. In der ersten Projektphase konnten bereits eine Vielzahl von Betriebskontakten hergestellt und wertvolle Erfahrungen gewonnen werden. Auf dieser Grundlage wollen wir nunmehr die Initiative in die Breite des Handwerks und der Unternehmen bringen und über die vielfältigen Unterstützungsangebote des BMWI informieren.&#8220;<br />
ZDH-Vizepräsident Thomas Zimmer: &#8222;Die Mittelstandsinitiative trägt dazu bei, dass Handwerksunternehmer zu Maßnahmen für eine bessere betriebliche Energieeffizienz motiviert werden. Dass wir das handwerksspezifische Konzept der Effizienz- und Transferwerkstätten fortführen und weiter ausbauen können, begrüße ich ausdrücklich. Wichtig ist aber auch, bei der Fortsetzung dieses erfolgreichen Projektes das Zukunftsthema Mobilität mit einzubinden. Wir wollen Betriebe auch hier sensibilisieren in ressourcen-schonende und zugleich kostensparende Technologien zu investieren. Energieeffizienz dient nicht nur dem Klimaschutz, sondern auch dem Betriebsergebnis.&#8220;</p>
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