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	<title>cover Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google / Bing  NEWS &#38; KI Search gelistet</description>
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	<title>cover Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<item>
		<title>Weichenstellung für den Mittelstand: Rentenpflicht für Selbstständige</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2026 09:29:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern & Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Debatte um die soziale Absicherung im bayerischen Mittelstand hat eine neue, Dynamik erreicht. Handwerker im Haupterwerb oder Gründer mit nur einem Hauptauftraggeber sind bereits per Gesetz rentenversicherungspflichtig die breite Mehrheit der Unternehmer kann hingegen eigenverantwortlich für den Lebensabend vorsorgen. Diese Wahlfreiheit steht jedoch angesichts aktueller Reformpläne zugunsten einer allgemeinen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<ul class="wp-block-list">
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red"><strong>Breite Betroffenheit:</strong> Fast drei Viertel (rund 72,5 Prozent) aller schätzungsweise 3,7 Millionen Selbstständigen in Deutschland unterliegen bislang keinerlei verpflichtenden Systemen zur Alterssicherung.</span></li>
</ul>
</li>
</ul>



<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red"><strong>Erhöhtes Armutsrisiko:</strong> Ein im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) veröffentlichter Forschungsbericht belegt, dass 14,3 Prozent der Selbstständigen in armutsgefährdeten Haushalten leben.</span></li>
</ul>
</li>
</ul>



<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red"><strong>Die Alterssicherungskommission </strong>hat im Sommer 2026 ein Reformpaket mit 33 Kernempfehlungen übergeben, das eine obligatorische Einbeziehung in die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) forciert.</span></li>
</ul>
</li>
</ul>


<hr class="wp-block-separator is-style-default" />




<p class="wp-block-paragraph">Die Debatte um die soziale Absicherung im bayerischen Mittelstand hat eine neue, Dynamik erreicht. Handwerker im Haupterwerb oder Gründer mit nur einem Hauptauftraggeber sind bereits per Gesetz rentenversicherungspflichtig die breite Mehrheit der Unternehmer kann hingegen eigenverantwortlich für den Lebensabend vorsorgen. Diese Wahlfreiheit steht jedoch angesichts aktueller Reformpläne zugunsten einer allgemeinen Rentenpflicht für Selbständige vor dem Aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein im Februar 2026 veröffentlichter <a href="https://diw.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Forschungsbericht des BMAS zur sozialen Lage von Selbstständigen</a> legt offen, wie heterogen die Absicherung verläuft: Demnach befinden sich rund 15 bis 25 Prozent dieser Gruppe in einer prekären sozialen Lage. Besonders alarmierend für die Sozialkassen: 14,3 Prozent der Selbstständigen leben in Haushalten, deren Einkommen unter 60 Prozent des bundesweiten Medianwerts liegt – sie gelten somit als unmittelbar armutsgefährdet und sind deshalb im Alter häufiger auf staatliche Grundsicherung angewiesen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dramatische Vorsorgelücke</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Daten der Deutschen Rentenversicherung (DRV) untermauern das strukturelle Problem: Von den insgesamt rund 3,7 Millionen Selbstständigen in Deutschland sind lediglich etwa 27,5 Prozent – sprich gut eine Million Menschen – über berufsständische Versorgungswerke oder Pflichtversicherungen abgesichert. Mehr als 2,5 Millionen Selbstständige sind dagegen komplett ohne Pflichtvorsorge. Laut aktuellen Untersuchungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sorgt ein harter Kern von knapp 7 Prozent der Selbstständigen überhaupt nicht für das Alter vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die im Juni an das BMAS übergebenen <a href="https://bmas.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">33 Empfehlungen der Rentenkommission 2026</a> zielen daher auf eine umfassende Ausweitung des Versichertenkreises ab. Vorgesehen ist eine Altersvorsorgepflicht für alle neuen Selbstständigen. Um die Belastung abzufedern, stehen Übergangsregelungen, finanzielle Schonfristen in der sensiblen Gründungsphase sowie ein bedingtes &#8222;Opt-out&#8220; im Raum. Wer privat vorsorgt, muss künftig den Nachweis erbringen, dass das gewählte Produkt insolvenz- und pfändungssicher ist sowie eine lebenslange Rente oberhalb des Grundsicherungsniveaus garantiert.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Rentenpflicht: Sorge vor Liquiditätsverlust</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der geplante Systemwechsel stößt bei bayerischen Wirtschaftsverbänden und Interessenvertretungen auf deutliche Kritik. Es wird befürchtet, dass starre Pflichtbeiträge – der allgemeine Rentenbeitragssatz liegt aktuell bei 18,6 Prozent – vor allem Kleinunternehmern in wirtschaftlich volatilen Phasen die Existenzgrundlage entziehen könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bund der Selbstständigen bringt die Kernargumente der unternehmerischen Praxis auf den Punkt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"> „Zusätzliche Pflichtbeiträge können insbesondere bei dauerhaft niedrigen Einkommen neue Herausforderungen schaffen. Sie verringern die Liquidität in der Gründungsphase, erhöhen die finanzielle Belastung kleiner Unternehmen, erschweren Unternehmensgründungen und reduzieren den Spielraum für alternative Formen der Vermögensbildung.“ </blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Der Verband fordert deshalb eine datenbasierte Debatte und zielgerichtete Lösungen statt einer pauschalen Versicherungspflicht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Praxistaugliche Regelungen gefordert</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Einführung einer Altersvorsorgepflicht gilt bereits als relativ sicher. Die geplante Altersvorsorgepflicht stellt eine fundamentale Zäsur für die bayerische Wirtschaft dar und bricht mit dem traditionellen Prinzip der unternehmerischen Wahlfreiheit. Während der Gesetzgeber mit der Reform das legitime Ziel verfolgt, systemische Lücken bei der sozialen Absicherung zu schließen und künftige Haushaltsbelastungen durch Altersarmut abzuwenden, steht der ländlich geprägte Mittelstand vor erheblichen Anpassungsprozessen. Für Solo-Selbstständige und kleine Familienbetriebe, die historisch eine hohe Resilienz durch flexible Vermögensbildung – etwa über Immobilieninvestitionen oder Reinvestitionen in den eigenen Betrieb – bewiesen haben, verringert der staatliche Eingriff den finanziellen Handlungsspielraum spürbar.</p>
<!--TgQPHd|||[]-->
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-hveid="CAAICBAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Verbände und Politik sind nun gleichermaßen gefordert, in den finalen Gesetzgebungsverfahren praxistaugliche Übergangsregelungen und unbürokratische Schonfristen durchzusetzen. Nur wenn der Spagat zwischen notwendiger sozialer Absicherung und dem Erhalt der unternehmerischen Liquidität gelingt, bleibt der <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/das-rentenpaket-bremst-den-mittelstand-aus/">bayerische Mittelstand</a> auch unter den neuen Rahmenbedingungen wettbewerbsfähig.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div class="yhAwj" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-complete="true" data-processed="true" data-sfc-inited="2" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><!--TgQPHd|||[]--></div>
<hr class="j3tEEe" data-sfc-root="ep" data-sfc-pl="|||[]" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-weight: 400; margin: 32px 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(128, 128, 128);" />
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-hveid="CAAIChAA" data-complete="true" data-processed="true" aria-owns="action-menu-parent-container" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"> </div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-hveid="CAAIBxAA" data-complete="true" data-processed="true" aria-owns="action-menu-parent-container" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"> </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Mehr Sichtbarkeit bei Google und KI: Die Bedeutung von SCHEMA Markup</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/mehr-sichtbarkeit-bei-google-und-ki-die-bedeutung-von-schema-markup/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 17:30:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand Digital]]></category>
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					<description><![CDATA[Maschinenlesbare Sprache: SCHEMA Markup übersetzt normalen Website-Text in standardisierten Code, den Suchmaschinen und KI-Modelle fehlerfrei verstehen. KI-Sichtbarkeit: Strukturierte Daten sind der entscheidende Hebel, um in generativen Antworten von ChatGPT, Gemini und Co. als verlässliche Quelle genannt zu werden. Strategischer Wandel: Da Google FAQ-Erweiterungen in den Suchergebnissen nicht mehr anzeigt, verschiebt...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-hveid="CAIIAQgGEAE" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="iNqyIf" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red"><strong class="rQesXe MPyX" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 700; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Maschinenlesbare Sprache<!--TgQPHd|||[]--></strong>: SCHEMA Markup übersetzt normalen Website-Text in standardisierten Code, den Suchmaschinen und KI-Modelle fehlerfrei verstehen.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></span><!--TgQPHd|||[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-hveid="CAIIAQgGEAI" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="iNqyIf" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red"><strong class="rQesXe MPyX" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 700; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">KI-Sichtbarkeit<!--TgQPHd|||[]--></strong>: Strukturierte Daten sind der entscheidende Hebel, um in generativen Antworten von ChatGPT, Gemini und Co. als verlässliche Quelle genannt zu werden.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></span><!--TgQPHd|||[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-hveid="CAIIAQgGEAM" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red"><strong class="rQesXe MPyX" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 700; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Strategischer Wandel<!--TgQPHd|||[]--></strong>: Da Google FAQ-Erweiterungen in den Suchergebnissen nicht mehr anzeigt, verschiebt sich der Fokus von reinen Klick-Optimierungen hin zur Vertrauensbildung für KI-Modelle.</span></li>
</ul>
<p>Im digitalen Zeitalter ist eine starke Online-Präsenz für den Mittelstand überlebenswichtig. Lokale Bäckereien, Handwerksbetriebe und mittelständische Dienstleister konkurrieren im Netz täglich mit großen Konzernen. Um in den Suchergebnissen von Google und in den Antworten von künstlichen Intelligenzen (KI) genügend aufzufallen, reicht normaler Text auf der Website längst nicht mehr aus. Hier kommt das sogenannte SCHEMA Markup ins Spiel. Diese strukturierte Form der Datenübergabe hilft Suchmaschinen und KI-Modellen, den Inhalt einer Website nicht nur blind zu lesen, sondern ihn im Kern richtig zu verstehen. Für den Mittelstand bietet dies enorme Wettbewerbsvorteile.</p>
<h2 data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Was ist SCHEMA Markup überhaupt?</h2>
<p>SCHEMA Markup ist ein standardisierter Code, der im Hintergrund einer Website eingefügt wird. Entwickelt wurde dieser Standard von den großen Suchmaschinen-Anbietern gemeinsam. Wenn eine Website ein SCHEMA Markup nutzt, spricht sie direkt die Sprache von Algorithmen und Web-Crawlern. Statt dass Google oder eine KI mühsam erraten muss, ob eine Telefonnummer zum Kundenservice gehört, wer der Inhaber ist oder ein Preis für ein bestimmtes Produkt gilt, liefert das Markup diese Fakten glasklar auf dem Silbertablett. Es übersetzt unstrukturierten Text in maschinenlesbare Daten.</p>
<h2 data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Die Eintrittskarte für KI-Suchen</h2>
<p>Denn die Art und Weise, wie Menschen Informationen suchen, hat sich fundamental verändert. Nutzer tippen immer seltener kurze Suchbegriffe bei Google ein, sondern stellen komplexe Fragen an KI-Assistenten wie ChatGPT, Perplexity oder Google Gemini („Generative Search“). Damit ein Unternehmen von einer KI als Antwort vorgeschlagen wird, muss das KI-Modell der Quelle aber absolut vertrauen können.</p>
<p>Die Anforderungen der Suchmaschinen wandeln sich dabei allerdings ständig: Während früher beispielsweise FAQ-Markups genutzt wurden, um optisch auffällige Fragen und Antworten direkt in den Google-Suchergebnissen zu platzieren, hat Google diese FAQ-Anzeigen in den regulären Suchergebnissen mittlerweile komplett eingestellt. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass strukturierte Daten nutzlos geworden sind – im Gegenteil. Der Fokus verschiebt sich weg von rein visuellen Effekten in der klassischen Suche hin zur unsichtbaren Informationsarchitektur.</p>
<p>Genau hier ist SCHEMA Markup der entscheidende Hebel. KI-Modelle hassen Zweideutigkeiten. Wenn eine KI das Netz nach dem „besten Handwerker für Badsanierung in München mit Notdienst“ durchsucht, greift sie bei ihren Ergebnissen bevorzugt auf Websites zurück, deren Daten über SCHEMA-Code (wie LocalBusiness und Service) eindeutig validiert sind. Ohne dieses Markup läuft eine Website inzwischen Gefahr, von den KI-Crawlern übersehen oder falsch interpretiert zu werden. Strukturierte Daten sind heute die wichtigste Voraussetzung für die sogenannte <strong><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">GEO (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Generative_Engine_Optimization">Generative Engine Optimization</a>)</span></strong> – also die Optimierung für KI-Suchmaschinen.</p>
<h2 data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Personalgewinnung: Der Turbo für Job-Ausschreibungen</h2>
<p>Auch der Fachkräftemangel trifft den Mittelstand besonders hart. Große Konzerne ziehen Bewerber oft mit ihrer Markenbekanntheit an. Das JobPosting SCHEMA Markup bietet dabei eine enorme Chance speziell für mittelständische Betriebe. Wenn Sie eine <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/neue-mitarbeiter-sucht-man-heutzutage-so-social-media-recruiting-lautet-das-zauberwort/">offene Stelle</a> auf Ihrer eigenen Website ausschreiben und diese mit SCHEMA-Code versehen, lesen sowohl Google als auch KI-Jobassistenten die Details wie Jobtitel, Arbeitsort, Gehaltsspanne und Beschäftigungsart (z. B. Vollzeit) direkt aus.</p>
<p>Ihre Anzeige landet dabei automatisch in <strong><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Google Jobs</span></strong> – der großen, integrierten Job-Suchmaschine direkt ganz oben auf der Google-Ergebnisseite. Zudem können KI-Bots Jobsuchenden Ihre Stelle gezielt vorschlagen, wenn das Anforderungsprofil im Code perfekt strukturiert hinterlegt ist.</p>
<h2 data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">E-Commerce: Mehr Umsatz für Shop-Systeme</h2>
<p>Viele mittelständische Unternehmen betreiben mittlerweile auch eigene Online-Shops, um unabhängiger vom stationären Handel zu sein. Für Shop-Systeme ist SCHEMA Markup (speziell die Typen Product und Offer) der wichtigste Hebel im Wettbewerb um Kunden. Durch den Code wissen Suchmaschinen und KI-Shopping-Assistenten ganz genau, welche Produkte Sie verkaufen. In den klassischen Suchergebnissen führt das zu hochgradig verkaufsfördernden <strong><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Rich Snippets</span></strong>. Potenzielle Käufer sehen direkt bei Google:</p>
<ul>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Den <strong><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">genauen Preis</span></strong> und die Währung.</li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Die <strong><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Verfügbarkeit</span></strong> (z. B. „Auf Lager“ oder „Nur noch 3 Stück“).</li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Die <strong><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">durchschnittliche Sternebewertung</span></strong> Ihrer Kunden.</li>
</ul>
<p>Wenn ein Nutzer eine KI fragt: „Wo bekomme ich nachhaltige Lederschuhe unter 150 Euro, die sofort lieferbar sind?“, filtert die KI die Ergebnisse im Hintergrund anhand der SCHEMA-Daten. Fehlen diese Informationen im Code Ihres Shops, fliegen Ihre Produkte aus der engeren Auswahl der KI heraus.</p>
<h2 data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Rich Snippets und höhere Klickraten</h2>
<p>Der sichtbarste Vorteil in der klassischen Suche ist dabei die optische Aufwertung der eigenen Ergebnisse. Normale Einträge bei Google bestehen nur aus einem blauen Titel und einer kurzen Textbeschreibung. Durch SCHEMA Markup entstehen erweiterte Suchergebnisse, die zusätzliche, klickbare Elemente enthalten. Da Rich Snippets viel auffälliger sind, steigt die Klickrate (Click-Through-Rate) spürbar an. Das bedeutet mehr kostenlosen, qualifizierten Traffic für die eigene Website – ganz ohne teure Werbebudgets für bezahlte Klicks auszugeben.</p>
<h2 data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Der unschlagbare Vorteil für die lokale Suche</h2>
<p>Für den Mittelstand ist das „Local Business“ SCHEMA das mächtigste Werkzeug überhaupt. Denn die meisten Kunden suchen heute nach Dienstleistungen in ihrer unmittelbaren Region. Mit dem lokalen SCHEMA Markup erfährt Google exakt die physische Adresse, die Öffnungszeiten und die Telefonnummer des Unternehmens. Dies erhöht die Chancen massiv, in den begehrten lokalen Suchergebnissen – dem sogenannten Google Map Pack – und in lokalen KI-Empfehlungen ganz oben angezeigt zu werden.</p>
<h2 data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">SCHEMA: Digitale Zukunft für den Mittelstand</h2>
<p>SCHEMA Markup ist also kein technischer Schnickschnack für IT-Konzerne, sondern das Fundament für die Auffindbarkeit von morgen. Es sorgt dafür, dass Ihre Website sowohl von den klassischen Suchmaschinen-Algorithmen als auch von den neuen KI-Modellen verstanden und empfohlen wird. Wer sich heute die Mühe macht, strukturierte Daten auf seiner Website zu implementieren, sichert sich einen nachhaltigen Vorsprung im digitalen Wettbewerb.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Mitarbeiter-Wohnungsbau: Der Mittelstand baut um</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/mitarbeiter-wohnungsbau-der-mittelstand-baut-um/</link>
					<comments>https://www.mittelstandinbayern.de/mitarbeiter-wohnungsbau-der-mittelstand-baut-um/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 14:42:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[300 Millionen Euro Gesamtbudget: Der Bund stellt ein beachtliches Fördervolumen bereit, um leerstehende Gewerbeflächen in Wohnraum zu verwandeln. 30.000 Euro Direktzuschuss: Unternehmen erhalten über das KfW-Programm bis zu 30 Prozent der Umbaukosten geschenkt – maximal 30.000 Euro pro geschaffener Wohneinheit. Feste Antragsfristen: Das Programm startete am 1. Juli 2026 und...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">
<div></div>
<ul>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"><span class="penci-highlighted-red"><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">300 Millionen Euro Gesamtbudget:<!--TgQPHd|||[]--></span> Der Bund stellt ein beachtliches Fördervolumen bereit, um leerstehende Gewerbeflächen in Wohnraum zu verwandeln.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"><span class="penci-highlighted-red"><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">30.000 Euro Direktzuschuss:<!--TgQPHd|||[]--></span> Unternehmen erhalten über das KfW-Programm bis zu 30 Prozent der Umbaukosten geschenkt – maximal 30.000 Euro pro geschaffener Wohneinheit.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"><span class="penci-highlighted-red"><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Feste Antragsfristen:<!--TgQPHd|||[]--></span> Das Programm startete am 1. Juli 2026 und ist zunächst streng befristet bis zum 31. Dezember 2026.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></li>
</ul>
<p><!--TgQPHd|||[]--></p>
</div>
<hr data-sfc-root="ep" data-sfc-pl="|||[]" />
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Wo gestern noch Aktenberge einstaubten, verwaiste Schreibtische standen oder Ladenflächen im Erdgeschoss komplett leer standen, könnten schon bald die eigenen Mitarbeiter einziehen. Während der klassische Wohnungsneubau im Freistaat aufgrund hoher Zinsen und gestiegener Materialkosten vielerorts am Boden liegt, gehen der Bund und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen unkonventionellen Weg. Sie belohnen Unternehmen, die brachliegendes Potenzial im eigenen Immobilienbestand aktivieren. Für den bayerischen Mittelstand, der im harten <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/kmu-unter-druck-wie-der-fachkraeftemangel-den-deutschen-mittelstand-spaltet/">Ringen um Fachkräfte</a> händeringend nach handfesten Argumenten sucht, öffnet sich damit eine Tür.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></h2>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Das neue Millionen-Programm<!--TgQPHd|||[]--></h2>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Das mit Spannung erwartete KfW-Förderprogramm <a href="https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Wohnwirtschaft/F%C3%B6rderprodukte/Gewerbe-zu-Wohnen-%28266%29/" target="_blank" rel="noopener" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">„Gewerbe zu Wohnen“</a> ist am <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">1. Juli 2026<!--TgQPHd|||[]--></span> offiziell an den Start gegangen. Der Bund stellt dafür ein Gesamtbudget von <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">300 Millionen Euro<!--TgQPHd|||[]--></span> bereit. Die Laufzeit ist kurz und knackig: Das Programm ist zunächst bis zum <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">31. Dezember 2026<!--TgQPHd|||[]--></span> befristet.</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Das Geld wird als reiner, nicht rückzahlbarer Investitionszuschuss ausgezahlt. Gefördert werden bis zu <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">30 Prozent der förderfähigen Umbaukosten<!--TgQPHd|||[]--></span>, wobei maximal 100.000 Euro pro Wohneinheit angerechnet werden. Das bedeutet unterm Strich bis zu <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">30.000 Euro geschenktes Kapital pro geschaffener Wohnung<!--TgQPHd|||[]--></span> – bei mehreren Einheiten greift ein Deckel von maximal 300.000 Euro je Unternehmen.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></div>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></h2>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Förderung für den Mittelstand<!--TgQPHd|||[]--></h2>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Gefördert wird der Umbau von beheizten Nichtwohngebäuden. Dazu zählen typische mittelständische Liegenschaften wie veraltete Büroetagen, leerstehende Ladengeschäfte oder ungenutzte Praxisräume. Wichtig für das Handwerk und Industrieunternehmen gleichermaßen: Auch ungenutzte Wirtschaftsgebäude wie alte Werkstätten oder Lagerräume können umgewidmet werden, sofern sie vorab beheizt waren.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Ganz ohne Auflagen gibt es die Finanzspritze jedoch nicht. Jede neu entstandene Wohnung muss nach dem Umbau mindestens das energetische Niveau eines <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Effizienzhauses 85 (EE)<!--TgQPHd|||[]--></span> erreichen. Die Einbindung eines zertifizierten Energieeffizienz-Experten ist zwingend vorgeschrieben. Ein wichtiger strategischer Kniff: Das Programm schließt die energetische Sanierung selbst aus, lässt sich aber hervorragend mit der <a href="https://www.be-funded.de/en/blog/government-funding-germany/" target="_blank" rel="noopener" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)<!--TgQPHd|||[]--></a> kombinieren. Entscheidend ist, dass der KfW-Antrag gestellt und bewilligt wird, <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">bevor<!--TgQPHd|||[]--></span> die ersten Handwerkerverträge unterschrieben werden.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></h2>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Werkswohnungen als strategischer Schatz<!--TgQPHd|||[]--></h2>
<div data-sfc-root="ep"><!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Wie elementar werkseigener Wohnraum für die langfristige Stabilität und Mitarbeiterbindung eines Unternehmens ist, zeigt ein aktueller Fall aus der Großindustrie. Der Chemiekonzern BASF hatte im Februar 2026 angekündigt, im Zuge einer strategischen Fokussierung auf das Kerngeschäft rund 4.400 Wohnungen seiner Tochtergesellschaft BASF Wohnen + Bauen GmbH<!--TgQPHd|||[]--> zu verkaufen.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Nach heftiger Kritik von Gewerkschaften und einer Neubewertung der Marktlage vollzog der Konzern im Juli eine überraschende Kehrtwende. Der geplante Verkauf eines Pakets von 3.300 Wohnungen wurde bis auf Weiteres gestoppt. In der offiziellen Presseinformation von BASF<!--TgQPHd|||[]--> heißt es dazu:</div>
<blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">„Wir sind für unsere Mieterinnen und Mieter ein verlässlicher Partner, wir kümmern uns um Wohnraum und die Entwicklung von Quartieren. Wir werden diese Aufgabe weiterhin für die 3.300 Wohnungen übernehmen“.</div>
</blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Ein Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt würde aber zudem auch nicht den angestrebten Mehrwert erzielen.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Diese Entscheidung sendet ein klares Signal in den Markt: Bezahlbarer Wohnraum für Beschäftigte ist kein bloßer Ballast in der Bilanz, sondern ein mächtiges Instrument zur sozialen Absicherung und Mitarbeiterbindung. <!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Die Kombination aus akutem Fachkräftemangel und der 300-Millionen-Euro-Offensive des Bundes macht die Revitalisierung von Gewerbeflächen jedenfalls zu einer Win-Win-Situation. Bayerische Unternehmen investieren damit nicht nur in eine wertbeständige Immobilie, sondern direkt in die Zufriedenheit und Loyalität ihrer Belegschaft. Da die Frist zum Jahresende abläuft, gilt für Unternehmer: Wer zuerst kommt, baut auch zuerst.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">
<p><!--TgQPHd|||[]--></p>
<p><!--TgQPHd|||[]--></p>
</div>
<div data-sfc-root="ep"><!--TgQPHd|||[]--></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Die unsichtbare Abwanderung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 12:26:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[Wettbewerbsnachteil Energiekosten: Hohe Netzentgelte und starre Vergaberegeln beim neuen Industriestrompreis gefährden die Expansion bayerischer Familienunternehmen. Flucht ins Nachbarland: Statt Werkshallen in Oberbayern auszubauen, planen mittelständische Fertigungsbetriebe ihre Kapazitäten vermehrt im angrenzenden Tschechien oder Österreich. Schleichender Substanzverlust: Weil Großinvestitionen ausbleiben, droht dem Freistaat ein unbemerktes Wegbrechen seiner industriellen Basis abseits der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">
<div></div>
<ul>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"><span class="penci-highlighted-red"><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Wettbewerbsnachteil Energiekosten<!--TgQPHd|||[]--></span>: Hohe Netzentgelte und starre Vergaberegeln beim neuen Industriestrompreis gefährden die Expansion bayerischer Familienunternehmen.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"><span class="penci-highlighted-red"><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Flucht ins Nachbarland<!--TgQPHd|||[]--></span>: Statt Werkshallen in Oberbayern auszubauen, planen mittelständische Fertigungsbetriebe ihre Kapazitäten vermehrt im angrenzenden Tschechien oder Österreich.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"><span class="penci-highlighted-red"><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Schleichender Substanzverlust<!--TgQPHd|||[]--></span>: Weil Großinvestitionen ausbleiben, droht dem Freistaat ein unbemerktes Wegbrechen seiner industriellen Basis abseits der Ballungsräume.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></li>
</ul>
<p><!--TgQPHd|||[]--></p>
</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Wenn Großkonzerne Werke schließen, dominieren sie damit regelmäßig die Schlagzeilen. Doch die eigentliche Gefahr für die bayerische Wirtschaft vollzieht sich im Stillen. Der heimische Mittelstand – das Rückgrat der Wirtschaft zwischen Donau und Alpen – wählt bei Expansionsplänen vermehrt den Weg einschneidender Kostenreduzierungen:  statt bestehende Standorte in Oberbayern auszubauen, verlagern produzierende Unternehmen ihre neuen Werkshallen zunehmend ins nahe Ausland.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Verantwortlich dafür sind die explodierenden lokalen Netzentgelte und die Konstruktion des neuen Industriestrompreises. Dieser deckelt den <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/strompreise-entlastung-ab-2019-in-sicht/">Strompreis</a> zwar für extrem energieintensive Branchen, lässt den klassischen, mittelständischen Maschinenbauer oder Kunststoffverarbeiter jedoch oft komplett unberücksichtigt.</p>
<p><!--TgQPHd|||[]--></div>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Das Dilemma mit den Netzentgelten<!--TgQPHd|||[]--></h2>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Während die Politik Entlastungen verspricht, schlägt in den Bilanzen des regionalen Mittelstands die harte Realität unmittelbar auf. Bayern leidet im bundesweiten Vergleich unter besonders hohen Kosten für den Netzausbau. Wer eine neue Fertigungslinie plant, kalkuliert langfristig. Wenn die Netzkosten am Heimatstandort unberechenbar steigen, geraten Nachbarländer wie Tschechien oder Österreich ins Visier. Dort locken nicht nur stabilere Rahmenbedingungen, sondern oft auch deutlich niedrigere Gesamtkosten für Energie.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Die Relevanz des Problems unterstreicht die <a href="https://www.vbw-bayern.de/" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.<!--TgQPHd|||[]--></a> in ihrer <a href="https://www.vbw-bayern.de/vbw/PresseCenter/Pressemitteilung-zur-vbw-Studie-%E2%80%9EInternationaler-Energiepreisvergleich-fuer-die-Industrie%E2%80%9C.jsp" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Studie „Internationaler Energiepreisvergleich für die Industrie“<!--TgQPHd|||[]--></a>:<!--TgQPHd|||[]--></div>
<blockquote data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">„Deutschland – und damit auch Bayern – gehört weiterhin zu den Ländern mit den höchsten Strom- und Gaspreisen für die Industrie. [&#8230;] Hohe Energiepreise belasten die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.“<!--TgQPHd|||[]--></div>
<p><!--TgQPHd|||[]--></p></blockquote>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Industriestrompreis geht am Mittelstand vorbei<!--TgQPHd|||[]--></h2>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Die Einführung des Industriestrompreises <a href="https://www.bafa.de/DE/Energie/Indurstriestrompreis/industriestrompreis_node.html" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)<!--TgQPHd|||[]--></a> sollte den Abwanderungsdruck eigentlich dämpfen. Das Problem liegt jedoch im Detail: Der Deckel greift nur bei Unternehmen aus spezifischen, definierten Sektoren. Ein typischer oberbayerischer Mittelständler, der hochpräzise Bauteile fertigt, fällt in der Regel durch das Raster. Er zahlt den vollen Marktpreis inklusive aller lokalen Umlagen, während der ausländische Wettbewerber oftmals mit staatlichen Standortvorteilen kalkuliert.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Der Frust im industriellen Mittelbau wächst angesichts dieser Selektion massiv. Das zeigt der Druck von Branchenverbänden, die eine Ausweitung der Berechtigungen fordern. In einer Pressemeldung warnt beispielsweise Philip Nuyken, Geschäftsführer Politik des Bundesverbandes der Deutschen Kalkindustrie e.V.:<!--TgQPHd|||[]--></div>
<blockquote data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">&#8222;Der Rekordhaushalt der Bundesregierung lässt eine zentrale industriepolitische Zusage vermissen: die Erweiterung des Industriestrompreis. <strong>Finanzmittel aus dem Klima- und Transformationsfond dürfen nicht zweckentfremdet werden. Sie müssen der Industrie zugutekommen, sodass alle berechtigten Sektoren den Industriestrompreis in Anspruch nehmen können</strong>.“<!--TgQPHd|||[]--></div>
<p><!--TgQPHd|||[]--></p></blockquote>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Wenn der Ausbau im Ausland stattfindet<!--TgQPHd|||[]--></h2>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Das Ergebnis dieser verfehlten Energiepolitik sind keine plötzlichen Insolvenzen, sondern gestrichene Zukunftsprojekte auf deutschem Boden. Ein bayerischer Automobilzulieferer oder ein mittelständischer Verpackungshersteller schließt nicht sofort sein Stammwerk. Aber die dringend benötigte, hochautomatisierte neue Halle entsteht eben 50 Kilometer hinter der tschechischen Grenze oder im oberösterreichischen Innviertel.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Dieser schleichende Prozess entzieht dem Freistaat langfristig Steuereinnahmen, blockiert die Schaffung zukunftssicherer Arbeitsplätze und schwächt die Innovationskraft in der Fläche. Wenn die Politik nicht rasch bei den Netzentgelten gegensteuert und Entlastungen branchenunabhängig gestaltet, wird aus der stillen Deindustrialisierung vielleicht bald ein dauerhafter wirtschaftlicher Rückschritt.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-root="ep"><!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-root="ep"><!--TgQPHd|||[]--></div>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Rolls Royce erweitert Werk in Ruhstorf</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/rolls-royce-erweitert-werk-in-ruhstorf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 09:23:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[News Bayern]]></category>
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					<description><![CDATA[Werkserweiterung für Großmotoren-Produktion um 2.500 qm am Standort geplant Rolls Royce ist heute Arbeitgeber für über 300 Menschen in der Region Deutschland soll insgesamt starker Standort mit großer Perspektive bleiben Rolls‑Royce investiert in Ruhstorf in Bayern. Mit der Erweiterung des Werksgeländes um rund 2.500 Quadratmeter setzt der Standort einen weiteren...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red">Werkserweiterung für Großmotoren-Produktion um 2.500 qm am Standort geplant</span></li>
<li><span class="penci-highlighted-red">Rolls Royce ist heute Arbeitgeber für über 300 Menschen in der Region</span></li>
<li><span class="penci-highlighted-red">Deutschland soll insgesamt starker Standort mit großer Perspektive bleiben</span></li>
</ul>
<p>Rolls‑Royce investiert in Ruhstorf in Bayern. Mit der Erweiterung des Werksgeländes um rund 2.500 Quadratmeter setzt der Standort einen weiteren wichtigen Meilenstein im Rahmen seines Wachstumsprogramms um. Die zusätzliche Fläche des benachbarten Unternehmens <em>Schuster Automobile </em>schafft neue Möglichkeiten für die Entwicklung des Standorts und stärkt die langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Im Zuge dieser Entwicklungen entstehen auch neue attraktive Arbeitsplätze in der Region.</p>
<p><strong>Spezialisierte Systeme aus Bayern</strong></p>
<p>Der Standort in Ruhstorf liefert Notstromsysteme für kritische Infrastruktur wie Rechenzentren, Kliniken, Flughäfen oder Behörden – und damit einen zentralen Teil des Angebots von<a href="https://www.mtu-solutions.com/eu/de/about-us/about-rolls-royce-power-systems.html" target="_blank" rel="noopener"> Rolls-Royce Power Systems</a>. Die Erweiterungsfläche konnte durch den Erwerb des angrenzenden Grundstücks des benachbarten Unternehmens <em>Schuster Automobile</em> realisiert werden. Beide Unternehmen blicken auf eine erfolgreiche Nachbarschaft zurück.</p>
<blockquote><p>„Die Weiterentwicklung und das Wachstum beider Unternehmen ist ein wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Stabilität der Marktgemeinde Ruhstorf an der Rott“</p></blockquote>
<p>sagt Jürgen Schuster, Geschäftsführer von Schuster Automobile. Die vorhandenen Außenflächen am Werk 1 werden um circa 2.500 m² ergänzt, um Platz für die stark wachsenden Auftragsvolumen zu schaffen und zugleich die Logistikflüsse zu optimieren. Die neuen Flächen bieten zudem Platz für weitere Investition in die Zukunft des Standorts.</p>
<blockquote><p>„Die Investitionen sind ein starkes Bekenntnis in unseren Standort und zu den Menschen in der Region. Mit den neuen Flächen schaffen wir die Voraussetzungen für weiteres Wachstum, zusätzliche Produktionskapazitäten sowie neue Technologien&#8220;</p></blockquote>
<p>sagt Tobias Buhmann, Geschäftsführer des Standorts in Ruhstorf bei Rolls-Royce Power Systems.</p>
<p><strong>Attraktiver Arbeitgeber der Region mit starken Perspektiven</strong></p>
<p>Über 300 Menschen aus der Region arbeiten heute bei Rolls‑Royce Power Systems in Ruhstorf. Allein seit Anfang 2022 sind bereits über 100 neue Kolleginnen und Kollegen dazugekommen. Angesichts des Wachstums entstehen auch zukünftig weitere moderne Arbeitsplätze für Fachkräfte und Auszubildende, die in der Region wohnen oder zuziehen wollen.</p>
<p>Der Ausbau des Standorts Ruhstorf steht beispielhaft für die Wachstums- und Investitionsstrategie von Rolls-Royce in Deutschland. Das Unternehmen investiert derzeit einen hohen dreistelligen Millionenbetrag in seine deutschen Standorte, Produktionskapazitäten, Forschung und Entwicklung sowie in den Ausbau zukunftsweisender Technologien. Allein in den kommenden Jahren plant Rolls-Royce Power Systems die Einstellung von rund 1.000 zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit, etwa die Hälfte davon in Deutschland.</p>
<blockquote><p>„Deutschland ist und bleibt für uns ein zentraler Innovations-, Entwicklungs- und Produktionsstandort. Mit unseren Investitionen stärken wir die industrielle Basis, schaffen attraktive Arbeitsplätze und leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland“</p></blockquote>
<p>sagt Dr. Jörg Stratmann, Vorstandsvorsitzender der Rolls-Royce Power Systems AG.</p>
<p>Rolls-Royce entwickelt und produziert Antriebssysteme für Anwendungen in den Bereichen Marine, Verteidigung und Industrie sowie integrierte Energielösungen für Rechenzentren, Krankenhäuser, Flughäfen und andere kritische Infrastrukturen. Darüber hinaus verfügt Rolls-Royce in Deutschland über einzigartige industrielle Kompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Entwicklung und Erprobung über die Fertigung und Zertifizierung bis hin zur Wartung moderner ziviler und militärischer Flugzeugtriebwerke. Durch den Ausbau seiner Kapazitäten und die Entwicklung innovativer Technologien schafft Rolls-Royce langfristige Perspektiven für Beschäftigte, Zulieferer und Forschungspartner und stärkt zugleich die <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/iaa-mobility-2025-auftritt-der-asiatischen-high-tech-flotten/">technologische Souveränität</a> und industrielle Resilienz Deutschlands.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Minijobs: Bayerns Gastgewerbe schlägt Alarm</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/minijobs-bayerns-gastgewerbe-schlaegt-alarm/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 11:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die monatliche Verdienstgrenze für Minijobs liegt seit Januar 2026 bei 603 Euro, gekoppelt an den gestiegenen gesetzlichen Mindestlohn. Die staatliche Rentenkommission empfiehlt in ihrem aktuellen Reformpaket die weitgehende Abschaffung von Minijobs, um das langfristige Rentenniveau abzusichern. Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern warnt eindringlich vor massiven wirtschaftlichen Schäden. Die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">
<ul>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><span class="penci-highlighted-red">Die monatliche Verdienstgrenze für Minijobs liegt seit Januar 2026 bei 603 Euro, gekoppelt an den gestiegenen gesetzlichen Mindestlohn.</span><br />
<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><span class="penci-highlighted-red">Die staatliche Rentenkommission empfiehlt in ihrem aktuellen Reformpaket die weitgehende Abschaffung von Minijobs, um das langfristige Rentenniveau abzusichern.</span><br />
<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><span class="penci-highlighted-red">Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern<!--TgQPHd||[]--> warnt eindringlich vor massiven wirtschaftlichen Schäden.</span><br />
<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
</ul>
<p><!--TgQPHd||[]--></p>
</div>
<hr data-sfc-root="ep" data-sfc-pl="||[]" data-sfc-cb="" />
<div data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><!--TgQPHd||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">
<p>Die Debatte um die Zukunft der Alterssicherung in Deutschland versetzt die bayerische Wirtschaft in Aufruhr. Im Zentrum der Diskussion steht die sogenannte „Empfehlung 26“ der regierungsnahen Rentenkommission. Diese sieht vor, geringfügige Beschäftigungsverhältnisse in ihrer jetzigen Form weitgehend abzuschaffen und durch eine flächendeckende Sozialversicherungspflicht zu ersetzen. Einzig für Schüler soll eine Ausnahme gelten. In der Empfehlung ist zu lesen:</p>
<p><!--TgQPHd||[]--></p>
</div>
<blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">&#8222;Die Kommission schlägt vor, die Opt-out-Möglichkeit für Minijobs in der GRV zu beenden. Mit Rücksicht auf die Beschäftigungswirkungen und die Auswirkungen auf die Finanzen der Sozialversicherungszweige sowie das Steueraufkommen sollte der gesamte steuer- und sozialversicherungsrechtliche Sonderstatus von Minijobs abgeschafft werden.&#8220;</div>
</blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""></div>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">Gastgewerbe fürchtet den Verlust der Flexibilität<!--TgQPHd||[]--></h2>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">6,8 Millionen Menschen in  Deutschland arbeiten derzeit in Minijobs. Gerade in einer beschäftigungsintensiven Branche wie dem Gastgewerbe sind sie ein wichtiges Rückgrat im täglichen Betrieb: sie fangen saisonale Spitzen ab, sichern den Service bei Großveranstaltungen ab und springen am Wochenende ein. Seit Januar 2026 dürfen geringfügig Beschäftigte dank der dynamischen Kopplung an den Mindestlohn bis zu 603 Euro im Monat steuer- und abgabenfrei hinzuverdienen.<!--TgQPHd||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">Die Pläne der Rentenkommission stoßen deshalb in der Branche auf heftigen Widerstand. Der <a href="https://www.dehoga-bayern.de/" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">DEHOGA Bayern<!--TgQPHd||[]--></a> startete mit einer Verbändeallianz eine Petition zum Erhalt der Minijobs. Dr. Thomas Geppert (DEHOGA) betont:</div>
<blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">„Minijobs sind kein Problem des Arbeitsmarkts, sondern Teil seiner Lösung – besonders in arbeitsintensiven bzw. „nicht planbaren“ Branchen. Die Abgabenlast auf reguläre Arbeit ist zu hoch. Wer Minijobs verteuert, kuriert lediglich ein Symptom, verschärft aber die Ursache.&#8220;</div>
</blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">Auch der Handelsverband Bayern positioniert sich im gemeinsamen Statement der bayerischen <a href="https://www.dehoga-bayern.de/aktuelles/presse/pressemitteilungen/pressedetail/article/68-millionen-gruende-den-minijob-zu-erhalten/" target="_blank" rel="noopener">Verbändeallianz</a> klar:<!--TgQPHd||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""></div>
<blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">&#8222;Der Minijob ist für die große Mehrheit der Menschen kein Ersatz für eine Vollzeitstelle, sondern ein freiwilliger Hinzuverdienst. Wer dieses Modell infrage stellt, greift diejenigen an, die aus eigener Kraft zusätzlich arbeiten wollen. Leistung und Eigeninitiative dürfen nicht bestraft werden.“</div>
</blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""></div>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">Das Dilemma: Rentenniveau versus Arbeitsmarktanreiz<!--TgQPHd||[]--></h2>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">Die Rentenkommission argumentiert hingegen primär demografisch und sozialpolitisch. Um das Rentenniveau nach 2031 bei über 48 Prozent zu halten, solle die Beitragsbasis verbreitert werden. Da sich viele Minijobber von der Rentenversicherung befreien lassen, will die Kommission aus Angst vor späterer Altersarmut die Sozialversicherungspflicht ab dem ersten Euro einführen. Wirtschaftsvertreter entgegnen, dass dies an der Realität vieler Beschäftigter vorbeigeht, die bereits anderweitig abgesichert sind oder nur kurzfristig dazuverdienen.<!--TgQPHd||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="">Die Zukunft der Minijobs und ihrer Einordnung in die Sozialversicherung zunächst ungewiss, eine Regierungs-Entscheidung dazu wird erst im Herbst erwartet. Betriebe werden sich wohl auf steigende Lohnnebenkosten einstellen müssen, wenn die Rentenreform in der empfohlenen Weise umgesetzt wird. Aber auch Arbeitnehmer müssen sich dann auf weniger Netto vom Brutto einstellen. Der geschlossene Widerstand vieler Verbände unterstreicht hingegen die Bedeutung flexibler Modelle. Eine Abschaffung der Minijobs bedroht demnach die Existenz vieler Betriebe und die Eigenverantwortung der Beschäftigten. Auch das Thema Schwarzarbeit könnte insbesondere im haushaltsnahen Bereich wieder deutlich an Fahrt aufnehmen, <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/das-rentenpaket-bremst-den-mittelstand-aus/">warnen die Gegner der Reform</a>. <!--TgQPHd||[]--></div>
<div data-sfc-root="ep" data-sfc-cb=""><!--TgQPHd||[]--></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>KMU unter Druck: Wie der Fachkräftemangel den deutschen Mittelstand spaltet</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/kmu-unter-druck-wie-der-fachkraeftemangel-den-deutschen-mittelstand-spaltet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 11:48:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.mittelstandinbayern.de/?p=20845</guid>

					<description><![CDATA[Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) tragen die Hauptlast des deutschen Fachkräftemangels. Rund zwei Drittel der personellen Engpässe im Mittelstand betreffen Fachkräfte mit einer klassischen Berufsausbildung. KMU in den Stadtstaaten kämpfen mit einem harten Rekrutierungswettbewerb gegen Großkonzerne. Der Fachkräftemangel ist längst kein rein makroökonomisches Abstraktum mehr, sondern eine handfeste Bedrohung für...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul class="KsbFXc U6u95" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-processed="true" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBxAA" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red">Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) tragen die Hauptlast des deutschen Fachkräftemangels.</span><br />
<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBxAB" data-sae="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red">Rund zwei Drittel der personellen Engpässe im Mittelstand betreffen Fachkräfte mit einer klassischen Berufsausbildung.</span><br />
<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBxAC" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red">KMU in den Stadtstaaten kämpfen mit einem harten Rekrutierungswettbewerb gegen Großkonzerne.</span><br />
<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<p><!--TgQPHd||[]--></ul>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sfc-inited="2" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><!--TgQPHd||[]--></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICBAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Der <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/mittelstand-im-wandel-14-mit-robotern-gegen-den-fachkraeftemangel/">Fachkräftemangel</a> ist längst kein rein makroökonomisches Abstraktum mehr, sondern eine handfeste Bedrohung für das Rückgrat der deutschen Wirtschaft: den Mittelstand. Eine neue Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung <span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">(KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft (IW)<!--TgQPHd||[]--></span> mit dem Titel <em class="eujQNb" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><a href="https://www.iwkoeln.de/studien/franziska-arndt-sabine-koehne-finster-kmu-unter-druck-die-fachkraeftesituation-in-den-bundeslaendern.html" target="_blank" rel="noopener">„KMU unter Druck: Die Fachkräftesituation in den Bundesländern“</a><!--TgQPHd||[]--></em> legt offen, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) den Großteil der landesweiten Fachkräftelücke schultern müssen. Die Belastungsgrenzen sind jedoch extrem ungleich verteilt. Die Studienautorinnen Franziska Arndt und Sabine Köhne-Finster zeigen auf, dass der Standort eines Unternehmens heute massiv darüber entscheidet, wie hoch die Chancen bei der Personalrekrutierung stehen.<!--TgQPHd||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICBAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sfc-inited="2" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><!--TgQPHd||[]--></div>
<h3 role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 24px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></h3>
<h3 class="AdPoic" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 24px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Das dramatische Stadt-Land-Gefälle<!--TgQPHd||[]--></h3>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIChAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIChAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Besonders eklatant zeigen sich die regionalen Unterschiede beim Blick auf die unbesetzten Stellen. In wirtschaftsstarken Flächenländern wie Bayern bleibt rechnerisch etwa jede zweite angebotene Stelle im Mittelstand unbesetzt. In Berlin hingegen ist es lediglich rund jede fünfte Stelle. Dies deutet jedoch keineswegs auf eine entspannte Lage in den Ballungsräumen hin, sondern markiert eine qualitative Verschiebung der Probleme.<!--TgQPHd||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIChAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICxAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">In den ländlich geprägten Bundesländern entfallen oft bis zu 80 Prozent der offenen Stellen in sogenannten Engpassberufen auf KMU. Hier sind kleine Betriebe schlicht die dominierenden Akteure auf dem Arbeitsmarkt, finden jedoch aufgrund der demografischen Abwanderung kaum Bewerber. In den Stadtstaaten stellt sich die Herausforderung spiegelbildlich dar: Dort konkurrieren kleinere Betriebe in direkter Nachbarschaft mit finanzstarken Großkonzernen um dieselben Talente. KMU geraten hierbei im Ringen um Gehälter, Work-Life-Balance und Zusatzleistungen zunehmend ins Hintertreffen.<!--TgQPHd||[]--></div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sfc-inited="2" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><!--TgQPHd||[]--></div>
<div role="heading" aria-level="3" data-animation-nesting="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 24px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></div>
<h3 role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 24px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></h3>
<h3 class="AdPoic" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 24px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Gesucht: Die klassische Berufsausbildung<!--TgQPHd||[]--></h3>
<div role="heading" aria-level="3" data-animation-nesting="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 24px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDBAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Entgegen der oft geführten Debatte über den Mangel an hochqualifizierten Akademikern macht die <span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">IW-Studie<!--TgQPHd||[]--></span> unmissverständlich klar, wo der Schuh im Mittelstand wirklich drückt: Rund zwei Drittel der gesamten Fachkräftelücke entfallen auf das Qualifikationsniveau von Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Zu den am stärksten betroffenen Branchen zählen:<!--TgQPHd||[]--></div>
<ul class="KsbFXc U6u95" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDRAA" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Produktion und Fertigung<!--TgQPHd||[]--></strong>: Hier fehlen im industriellen Mittelstand wichtige Facharbeiter.<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDRAB" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Das Handwerk<!--TgQPHd||[]--></strong>: Bauelektriker:innen und Kfz-Techniker:innen gehören bundesweit zu den am schwersten zu findenden Profilen.<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDRAC" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Gesundheits- und Sozialberufe<!--TgQPHd||[]--></strong>: Vor allem in der Altenpflege ist der Bedarf enorm.<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<p><!--TgQPHd||[]--></ul>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDhAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">In großen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen entfallen über 40 Prozent der gesamten KMU-Fachkräftelücke auf lediglich zehn Kernberufe. In Bayern oder Brandenburg hingegen verteilt sich der Mangel breiter auf viele unterschiedliche Berufsbilder. Regionale Sondereffekte verschärfen das Bild. So sind Erzieher:innen zwar in fünf Bundesländern der absolute Top-Engpassberuf, rechnerisch gibt es für diese Berufsgruppe in Berlin und Sachsen laut den IW-Daten jedoch keinen akuten Mangel.<!--TgQPHd||[]--></div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sfc-inited="2" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><!--TgQPHd||[]--></div>
<div role="heading" aria-level="3" data-animation-nesting="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 24px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></div>
<h3 role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 24px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></h3>
<h3 class="AdPoic" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 24px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Strategien gegen den Stillstand<!--TgQPHd||[]--></h3>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDxAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDxAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Um im unerbittlichen Wettbewerb nicht vollends den Anschluss zu verlieren, müssen mittelständische Betriebe laut IW proaktiv umsteuern. <em class="eujQNb" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><!--TgQPHd||[]--></em><!--TgQPHd||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDxAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIERAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Die <span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">KOFA-Analyse<!--TgQPHd||[]--></span> liefert klare strategische Handlungsempfehlungen für KMU:<!--TgQPHd||[]--></div>
<ol class="IaGLZe VimKh" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIEhAA" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Gezieltes Employer Branding<!--TgQPHd||[]--></strong>: Mittelständler müssen ihre spezifischen Stärken – wie flache Hierarchien oder familiäre Arbeitsatmosphären – sichtbarer vermarkten, um gegen Konzerne zu bestehen.<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIEhAB" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Ausbau der betrieblichen Ausbildung<!--TgQPHd||[]--></strong>: Um langfristig unabhängig vom externen Arbeitsmarkt zu werden, bleibt die eigene Ausbildung im Betrieb das effektivste Werkzeug.<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIEhAC" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Systematische Weiterbildung<!--TgQPHd||[]--></strong>: Vorhandene Mitarbeiter müssen durch Qualifizierungsmaßnahmen fit für neue Aufgaben gemacht werden, um Engpässe intern aufzufangen.<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIEhAD" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Fokus auf Mitarbeiterbindung<!--TgQPHd||[]--></strong>: Insbesondere in Regionen mit rapide schrumpfendem Arbeitskräftepotenzial ist das Halten von Bestandsmitarbeitern geradezu überlebenswichtig.<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<p><!--TgQPHd||[]--></ol>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIExAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Nur wer die exakte demografische und berufsspezifische Situation vor Ort versteht, kann seine Personalstrategie präzise anpassen. Der Druck auf den Mittelstand wächst, doch mit maßgeschneiderten, regionalen Ansätzen bleibt der Raum für erfolgreiche Rekrutierung offen.<!--TgQPHd||[]--></div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sfc-inited="2" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><!--TgQPHd||[]--></div>
<hr class="j3tEEe" data-sfc-root="c" data-sfc-pl="||[]" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-weight: 400; margin: 32px 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(128, 128, 128);" />
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIFRAA" data-complete="true" data-processed="true" aria-owns="action-menu-parent-container" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></div>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Vor dem Reformgipfel: Mittelstand kritisiert Hinterzimmer-Politik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 11:57:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Spitzenverbände BVMW und DMB kritisieren Kanzler Merz scharf für ihre Nicht-Einladung zum Reformgipfel am 10. Juni 2026. Obwohl das Treffen Wege aus der Wirtschaftskrise durch Reformen bei Steuern und Sozialabgaben finden soll, bleibt der Mittelstand außen vor. Die Verbände fordern eine sofortige Deckelung der Sozialabgaben auf 40 Prozent sowie...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul class="KsbFXc U6u95" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIAhAA" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red">Die Spitzenverbände BVMW und DMB kritisieren Kanzler Merz scharf für ihre Nicht-Einladung zum Reformgipfel am 10. Juni 2026.</span><br />
<!--TgQPHd|[]--></span><!--TgQPHd|[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIAhAD" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red">Obwohl das Treffen Wege aus der Wirtschaftskrise durch Reformen bei Steuern und Sozialabgaben finden soll, bleibt der Mittelstand außen vor.</span><br />
<!--TgQPHd|[]--></span><!--TgQPHd|[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIAhAG" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red">Die Verbände fordern eine sofortige Deckelung der Sozialabgaben auf 40 Prozent sowie spürbare Steuersenkungen, um eine Politik für Großkonzerne zu verhindern.</span><br />
<!--TgQPHd|[]--></span><!--TgQPHd|[]--></li>
<p><!--TgQPHd|[]--></ul>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIAxAA" data-complete="true" data-processed="true" aria-owns="action-menu-parent-container" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">
<div>Der deutsche Mittelstand schlägt vor dem anstehenden Reformgipfel im Bundeskanzleramt am 10. Juni laut Alarm. Die Enttäuschung und der Unmut in der Wirtschaft sind riesig. Der Grund für den kollektiven Ärger: Wichtige Spitzenverbände der KMU-Landschaft – darunter <a href="https://bvmw.de" target="_blank" rel="noopener">Der Mittelstand. BVMW</a> und der <a href="https://www.mittelstandsbund.de/presse/beitrag/dmb-fordert-vor-reformgipfel-sozialabgaben-stabilisieren-und-steuerlast-senken" target="_blank" rel="noopener">Deutsche Mittelstandsbund (DMB)</a> – wurden zu den entscheidenden Gesprächen im Kanzleramt nicht eingeladen. Die Verbände werfen Bundeskanzler Friedrich Merz vor, die tragende Säule der deutschen Wirtschaft zu ignorieren und stattdessen eine Politik für Großkonzerne und Gewerkschaften zu machen.</div>
<div></div>
<h3 role="heading"></h3>
<h3 role="heading">Der Reformgipfel: Ziele und Teilnehmer</h3>
<div>Das Treffen im Kanzleramt soll einen Befreiungsschlag für die kriselnde deutsche Wirtschaft markieren.</div>
<div>
<ul>
<li>Das Ziel: Bundeskanzler Merz will ein umfassendes Reformpaket schnüren, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland wiederherzustellen. Im Fokus stehen der Abbau von bürokratischen Hürden, die Senkung der Steuerlast sowie die Begrenzung und Stabilisierung der stark steigenden Sozialabgaben.</li>
<li>Die Teilnehmer: Am Verhandlungstisch sitzen neben Vertretern der Bundesregierung vor allem ausgewählte Großarbeitgeber, DAX-Konzerne sowie Spitzenvertreter der Gewerkschaften. Die mittelständischen Verbände, die über 99 Prozent aller deutschen Unternehmen und rund 60 Prozent aller Arbeitsplätze repräsentieren, bleiben draußen.</li>
</ul>
</div>
<h3 role="heading">Harte Kritik von BVMW und DMB</h3>
<div>Die Ausgrenzung sorgt für scharfe Reaktionen. Der BVMW kritisiert, dass ohne die Stimme des Mittelstands keine wirksamen Reformen gelingen können. Der Verband fordert Bundeskanzler Merz nachdrücklich zu einer Kurskorrektur auf. Eine Politik, die über die Köpfe der kleineren und mittleren Betriebe hinweg entschieden wird, verfehle die wirtschaftliche Realität des Landes. BVMW-Chef Christoph Ahlhaus bringt es auf den Punkt:</div>
</div>
<div></div>
<blockquote>
<div>&#8222;Die Zeit für Kaffeekränzchen im Kanzleramt ist definitiv vorbei.&#8220;</div>
</blockquote>
<div></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIAxAA" data-complete="true" data-processed="true" aria-owns="action-menu-parent-container" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">
<div>Der DMB untermauert seine Kritik mit konkreten, harten Kernforderungen an die Bundesregierung. DMB-Vorstand Marc S. Tenbieg warnt vor einem reinen Show-Gipfel ohne Substanz. Die Betriebe stünden durch die aktuelle Wirtschaftslage ohnehin massiv unter Druck und bräuchten sofortige, verlässliche Planungssicherheit statt vager Versprechungen:</div>
</div>
<div></div>
<blockquote>
<div>&#8222;Wir müssen die Sozialabgaben stabilisieren, Arbeit wieder attraktiver machen und vorhandene Arbeitskräftepotenziale besser nutzen, um Belastungen für die junge Generation und KMU einzudämmen.&#8220;</div>
</blockquote>
<div></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIAxAA" data-complete="true" data-processed="true" aria-owns="action-menu-parent-container" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">
<div></div>
<h3 role="heading">Die Kernforderungen des Mittelstands</h3>
<div>Um den drohenden wirtschaftlichen Schaden abzuwenden, fordert der DMB ein sofortiges Umdenken in zwei zentralen Bereichen:</div>
<div>
<div></div>
<ol>
<li>Sozialabgaben strikt deckeln: Der DMB fordert eine gesetzlich garantierte und dauerhafte Obergrenze für die Sozialabgaben bei maximal 40 Prozent des Bruttolohns. Ein weiteres unkontrolliertes Abdriften der Lohnnebenkosten würde die Arbeitsplätze im Mittelstand akut gefährden.</li>
<li>Steuerlast für KMU senken: Die <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/einkommensteuerreform-warum-es-den-grossen-wurf-braucht/">Unternehmensbesteuerung</a> in Deutschland ist im internationalen Vergleich nicht mehr wettbewerbsfähig. Gefordert wird eine spürbare steuerliche Entlastung, um den Betrieben wieder finanziellen Spielraum für dringend notwendige Zukunftsinvestitionen und Innovationen zu geben.</li>
</ol>
</div>
<div>Der Mittelstand macht also unmissverständlich klar: Ein Reformgipfel, der die echten Probleme der KMU ausblendet, ist zum Scheitern verurteilt. Die Verbände fordern Merz deshalb auf, den exklusiven Kreis im Kanzleramt zu öffnen und den Mittelstand endlich direkt an den Verhandlungen zu beteiligen.</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Vor Euro-Office Start: Bayerns Milliarden-Deal mit Microsoft geplatzt</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/vor-euro-office-start-bayerns-milliarden-deal-mit-microsoft-geplatzt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 12:19:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand Digital]]></category>
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					<description><![CDATA[Bayern hat den geplanten Milliarden-Deal mit Microsoft für die Landesverwaltung abgesagt, um Abhängigkeiten von US-Konzernen zu reduzieren. Bis 2027 entwickelt der Freistaat in Kooperation mit ZenDiS eine eigene, modulare Open-Source-Alternative für die IT-Infrastruktur. Der Kurswechsel wird durch den bevorstehenden Start der europäischen, DSGVO-konformen Bürosuite Euro-Office 1.0 unterstützt. Das bayerische Digitalministerium...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<ul class="KsbFXc U6u95" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-processed="true" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIAhAA" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red">Bayern hat den geplanten Milliarden-Deal mit Microsoft für die Landesverwaltung abgesagt, um Abhängigkeiten von US-Konzernen zu reduzieren.</span><br />
<!--TgQPHd|[]--></span><!--TgQPHd|[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIAhAB" data-sae="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red">Bis 2027 entwickelt der Freistaat in Kooperation mit ZenDiS eine eigene, modulare Open-Source-Alternative für die IT-Infrastruktur.</span><br />
<!--TgQPHd|[]--></span><!--TgQPHd|[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIAhAC" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red">Der Kurswechsel wird durch den bevorstehenden Start der europäischen, DSGVO-konformen Bürosuite Euro-Office 1.0 unterstützt.</span><br />
<!--TgQPHd|[]--></span><!--TgQPHd|[]--></li>
<p><!--TgQPHd|[]--></ul>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><!--TgQPHd|[]--></div>
<div data-xid="Gd7Hsc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-wiz-uids="ZzrkHc_12" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">
<div class="DBd2Wb" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-weight: 400; margin: 4px 0px 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">
<div class="v4bSkd" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-weight: 500; margin: 0px 8px 0px 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(86, 89, 94);">
<hr />
</div>
</div>
</div>
</div>
<div>Das bayerische Digitalministerium hat offiziell das Aus für den geplanten, milliardenschweren Rahmenvertrag mit <a href="https://www.microsoft.com/de-de">Microsoft</a> zur flächendeckenden Einführung von Microsoft 365 in der Landesverwaltung verkündet. Statt über einen Zeitraum von fünf Jahren geschätzte Lizenzkosten von knapp einer Milliarde Euro an den US-Softwaregiganten abzuführen, vollzieht der Freistaat eine radikale 180-Grad-Wende. Nun wird die Entwicklung eines „souveränen Basisarbeitsplatzes“ auf Basis von Open-Source-Komponenten vorangetrieben.</p>
</div>
<div></div>
<h3 role="heading">Der interne Machtkampf um die Cloud</h3>
<div>Hinter den Kulissen tobte monatelang ein erbitterter Streit innerhalb der bayerischen Regierungskoalition. Während das CSU-geführte Finanzministerium unter Albert Füracker primär bestehende Verträge konsolidieren und finanzielle Rabatte sichern wollte, drängte Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) vehement auf eine ergebnisoffene Neubewertung. Das Hauptargument: Der Erhalt der Handlungsfähigkeit der Verwaltung im Krisenfall und der Schutz vor unvorhersehbaren Preissteigerungen, nachdem die Kosten für Microsoft-Lizenzen in Bayern zuletzt drastisch gestiegen waren.</div>
<div>In einer offiziellen Stellungnahme fand Digitalminister Fabian Mehring deutliche Worte für den Kurswechsel:</div>
<blockquote>
<div>„Es darf für eine moderne Demokratie nicht von den Aktionären in Silicon Valley abhängen, ob unsere Behörden handlungsfähig sind. Digitale Souveränität ist die Zukunftsfrage für unsere Staats-IT. “</div>
</blockquote>
<div>Finanzminister Albert Füracker (CSU) hatte die Kritik im Vorfeld mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit und den Datenschutz abzuwehren versucht:</div>
<blockquote>
<div>„Die Sicherheit der Daten des Freistaats Bayern ist das zentrale Anliegen. Ein neuer Rahmenvertrag steht nicht im Raum, es geht um die Konsolidierung bestehender Lizenzen, um Kosten für den Freistaat zu sparen.“</div>
</blockquote>
<div>Am Ende setzte sich das Digitalressort durch – der Großauftrag an die Amerikaner ist vom Tisch. Auch die Landeshauptstadt hatte kürzlich bereits erklärt, dass Open Source-Lösungen in Zukunft zum <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/bayern-dilemma-lizenz-milliarden-und-digitaler-freiheit/">verbindlichen Standard bei der Beschaffung</a> werden sollen.</div>
<h2 role="heading"></h2>
<h3 role="heading">Das Spannungsfeld Europa – USA</h3>
<div>Der bayerische Ausstieg reiht sich ein in eine fundamentale geopolitische Debatte im europäischen IT-Sektor. Seit dem Inkrafttreten des US Cloud Act wachsen in europäischen Behörden die Sorgen, dass US-Ermittlungsbehörden theoretisch Zugriff auf europäische Verwaltungsdaten verlangen können – selbst wenn diese auf Servern in Europa liegen.</div>
<div></div>
<div>Die Antwort darauf lautet zunehmend Open Source. Offene Quellcodes garantieren, dass Software keine digitalen „Hintertüren“ enthält, und verhindern das sogenannte Vendor-Lock-in, bei dem Staaten vollständig an das Ökosystem eines einzigen Herstellers gekettet sind. Bayern kooperiert für seinen neuen Kurs eng mit dem <a href="https://www.zendis.de/">Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS)</a>, um bis zum 31. März 2027 eine modular aufgebaute, vollkommen souveräne Arbeitsumgebung zu etablieren.</div>
<div></div>
<h3 role="heading"></h3>
<h3 role="heading">Neuer Rückenwind: Der Start von „Euro-Office“</h3>
<div>Dass der europäische Markt bereit für diese Transformation ist, zeigt ein aktueller Meilenstein auf Software-Ebene: Am 9. Juni startet die quelloffene Bürosuite Euro-Office in der ersten stabilen Version 1.0. Initiiert von einer breiten Allianz europäischer Tech-Unternehmen – darunter Schwergewichte wie IONOS, Nextcloud, OpenProject und <a href="https://github.com/Euro-Office">Open-Xchange</a> – schickt sich die Suite an, eine DSGVO-konforme, browserbasierte Alternative zu Microsoft Office und Google Docs zu bieten.  Mit dem Marktstart von Euro-Office erhält die bayerische Kehrtwende zusätzliche Dynamik. Die europäische Tech-Allianz beweist damit, dass digitale Souveränität kein bloßes politisches Schlagwort mehr ist, sondern pünktlich zum bayerischen Kurswechsel greifbare, praxistaugliche Software-Realität wird.</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Bayern-Dilemma: Zwischen Lizenz-Milliarden und digitaler Freiheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 18:18:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand Digital]]></category>
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					<description><![CDATA[Münchens neue Ratskoalition setzt konsequent auf Open-Source-Software, um Kosten zu senken und digitale Abhängigkeiten zu brechen. Der geplante Milliarden-Rahmenvertrag mit Microsoft steht nach politischem Streit und rechtlicher Kritik kurz vor dem Aus. Dieser Wandel stärkt die digitale Souveränität und bietet dem bayerischen Mittelstand neue Marktchancen durch den Einsatz offener IT-Lösungen....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ilZyRc R7mRQb" data-sfc-root="c" data-wiz-uids="RtIuWc_3m,RtIuWc_3n,RtIuWc_3o,RtIuWc_3p,RtIuWc_3q,RtIuWc_3r" data-sfc-cb="">
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<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAIIAAgEEAA" data-complete="true" data-processed="true">
<hr />
<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red"><span class="penci-highlighted-red">Münchens neue Ratskoalition setzt konsequent auf Open-Source-Software, um Kosten zu senken und digitale Abhängigkeiten zu brechen.<br />
</span></li>
<li><span class="penci-highlighted-red"><span class="penci-highlighted-red">Der geplante Milliarden-Rahmenvertrag mit Microsoft steht nach politischem Streit und rechtlicher Kritik kurz vor dem Aus.</span></li>
<li><span class="penci-highlighted-red">Dieser Wandel stärkt die digitale Souveränität und bietet dem bayerischen Mittelstand neue Marktchancen durch den Einsatz offener IT-Lösungen.</span></li>
</ul>
</div>
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<hr />
</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAIIAAgEEAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAIIAAgEEAA" data-complete="true" data-processed="true">
<p>Der Freistaat Bayern steht an einem historischen Wendepunkt seiner IT-Strategie, während die Landeshauptstadt München eine radikale Kehrtwende vollzieht. Die neu geschmiedete „Mango-Koalition“ im Münchner Rathaus hat im Mai 2026 beschlossen, Open-Source-Software (OSS) zum verbindlichen Standard in der Beschaffung zu machen. Zeitgleich wächst auf Landesebene der politische und wirtschaftliche Druck: Der umstrittene, fast eine Milliarde Euro schwere Rahmenvertrag des Freistaats mit dem US-Riesen Microsoft wackelt gewaltig. Die Debatte um die digitale Souveränität hat damit das Herz der bayerischen Verwaltung und Wirtschaft erreicht.</p>
</div>
<h3 class="Fsg96" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Münchens zweiter Anlauf: Vom LiMux-Trauma zum OSS-Standard</h3>
<p class="n6owBd awi2gc" data-sfc-root="c" data-hveid="CAIIAAgGEAA" data-complete="true" data-processed="true">Die Landeshauptstadt München blickt auf eine turbulente IT-Vergangenheit zurück. Bereits im Jahr 2003 startete die Stadt mit dem Projekt „LiMux“ als weltweiter Pionier für Linux-Arbeitsplätze in der öffentlichen Verwaltung, bevor im Jahr 2017 unter einer CSU-SPD-Mehrheit die Rolle rückwärts zu Microsoft beschlossen wurde. Mit dem Koalitionsvertrag für die Jahre 2026 bis 2032 schlägt das Pendel nun final zurück. Das Bündnis hat sich dem Prinzip <strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">„Public Money, Public Code“</strong> verschrieben. Mit Steuermitteln finanzierte Softwareanwendungen müssen demnach künftig der Allgemeinheit quelloffen zur Verfügung stehen. Die zentrale Steuerung übernimmt das bereits gegründete Open Source Program Office (OSPO), welches nun personell und strategisch aufgewertet wird. Unter liberaler Federführung im IT-Ressort treibt München den Umbau vor allem aus ökonomischen Zwängen voran: Die Stadt muss jährlich eine halbe Milliarde Euro einsparen. Der Verzicht auf proprietäre Lizenzen und das Vermeiden von Knebelverträgen („Vendor-Lock-in“) gelten dabei als zentrale Hebel. So ist auf der Seite <a href="https://muenchen.digital/projekte/digitale-souver%C3%A4nit%C3%A4t.html" target="_blank" rel="noopener">München Digital</a> der Landeshauptstadt t´zum Thema Digitale Souveräntität deutlich zu lesen:</p>
<blockquote><p>Eine stabil funktionierende Behörden-IT ist Teil der kritischen Infrastruktur. Internationale Abhängigkeiten, geopolitische Spannungen und rechtliche Unsicherheiten können Risiken für den Betrieb, den Datenschutz oder die Kostenkontrolle bedeuten.</p></blockquote>
<p class="n6owBd awi2gc" data-sfc-root="c" data-hveid="CAIIAAgGEAA" data-complete="true" data-processed="true"><span style="color: #111111; font-family: 'Mukta Vaani', sans-serif; font-size: 24px; font-weight: bold;">Krach in der Staatsregierung: Wackelt der Microsoft-Milliarden-Deal?</span></p>
</div>
</div>
<div class="l1LGWd" tabindex="0" role="button" aria-expanded="false" aria-label="Vorschau für die Anfrage maximieren">
<div class="eacPZd" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="">
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAIIAAgKEAA" data-complete="true" data-processed="true">Während München den Ausstieg probt, lieferte sich die bayerische Staatsregierung monatelang einen erbitterten, internen Streit um den sogenannten „Bayernvertrag“ mit Microsoft. Der geplante, fünfjährige Rahmenvertrag ohne vorherige öffentliche Ausschreibung stieß im In- und Ausland auf scharfe Kritik.</div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAIIAAgMEAA" data-complete="true" data-processed="true">Das bayerische Finanzministerium versuchte die Wogen zu glätten. Das <span class="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><a class="H23r4e" href="https://www.stmfh.bayern.de/internet/stmf/aktuelles/pressemitteilungen/26133/" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="CAIIAAgMEAE" data-processed="true">Bayerische Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat</a></span> betont:</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<blockquote class="lQkWXb" data-animation-nesting="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="">
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAIIAAgOEAE" data-complete="true"><em class="eujQNb" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">„Ein Ziel der aktuellen Überlegungen ist unter anderem die Konsolidierung bestehender Lizenzen, um Kosten für den Freistaat zu sparen. Des Weiteren sollen auch bayerische Kommunen von günstigen Bedingungen profitieren können.“</em></div>
</blockquote>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAIIAAgPEAA" data-complete="true" data-processed="true">
<p>Doch der Widerstand aus der IT-Wirtschaft und Teilen des Digitalministeriums wiegt schwer. Kritiker werfen der Regierung vor, öffentliche Gelder ins außereuropäische Ausland abfließen zu lassen und die digitale Unabhängigkeit langfristig zu verspielen. Angesichts drohender rechtlicher Klagen wegen der fehlenden Ausschreibung und des massiven politischen Gegenwinds verdichten sich die Zeichen, dass der Freistaat kurz davor steht, den Mega-Deal endgültig zu stornieren.</p>
</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">
<p><span style="color: #111111; font-family: 'Mukta Vaani', sans-serif; font-size: 24px; font-weight: bold;">Wie geht es weiter mit der digitalen Souveränität?</span></p>
<p>Der Trend hin zu offener Software ist keine rein bayerische Eigenheit, sondern Teil einer <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/european-public-sphere-digitale-alternative/">europaweiten Bewegung</a>. Bundesländer wie Schleswig-Holstein migrieren bereits zehntausende Arbeitsplätze auf Linux und LibreOffice. Der rechtliche Rahmen in Bayern steht theoretisch längst: Artikel 3 Absatz 4 Satz 1 des <span class="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><a class="H23r4e" href="https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP19/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/19_0003076.pdf" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="CAIIAAgXEAE" data-processed="true" aria-label="Bayerischen Digitalgesetzes (BayDiG). Linkvorschau. Website: Bayerischer Landtag. Titel: Schriftliche Anfrage - Bayerischer Landtag. URL: https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP19/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/19_0003076.pdf.">Bayerischen Digitalgesetzes (BayDiG)</a></span> verpflichtet staatliche Behörden bereits dazu, den Einsatz von Open-Source-Software zu prüfen und zu priorisieren. Die Praxis hinkte diesem Anspruch bisher hinterher. Die aktuelle Dynamik zwingt die Behörden nun jedoch zu einer ehrlichen Risikobewertung bezüglich des Datenschutzes und der IT-Sicherheit.</p>
</div>
</div>
</div>
<div class="l1LGWd" tabindex="0" role="button" aria-expanded="false" aria-label="Vorschau für die Anfrage maximieren">
<div class="eacPZd" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="">
<h3 class="otQkpb" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Auswirkungen auf den bayerischen Mittelstand</h3>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAIIAAgZEAA" data-complete="true" data-processed="true">Die IT-Wende der Verwaltung hat direkte, spürbare Konsequenzen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Freistaat:</div>
<ul class="KsbFXc U6u95" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAIIAAgaEAA" data-complete="true" data-sae=""><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Lokale Wertschöpfung</strong>: Wenn der Staat auf Open Source setzt, fließen Steuergelder nicht mehr an US-Monopolisten, sondern in Entwicklungs- und Wartungsaufträge für regionale IT-Dienstleister.</span></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAIIAAgaEAE" data-complete="true" data-sae=""><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Regulatorischer Druck (NIS2 / DORA)</strong>: Unternehmen müssen Lieferketten-Risiken minimieren. Wer im B2B-Bereich oder als Zulieferer für die öffentliche Hand agiert, muss seine IT-Infrastruktur zunehmend auf Transparenz und Souveränität trimmen.</span></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAIIAAgaEAI" data-complete="true" data-sae=""><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Schnittstellen und Kompatibilität</strong>: Der Mittelstand muss sich darauf einstellen, mit staatlichen Behörden und Kommunen über standardisierte, offene Formate zu kommunizieren. Proprietäre Formate verlieren langfristig an Relevanz.</span></li>
</ul>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAIIAAgbEAA" data-complete="true" data-processed="true" aria-owns="action-menu-parent-container">Bayerns Wirtschaft profitiert schlussendlich von der Abkehr von starren Lizenzmodellen. Lokale IT-Unternehmen erhalten neue Marktchancen, während der klassische Mittelstand durch den staatlichen Impuls zu mehr digitaler Eigenständigkeit und modernerer Governance gedrängt wird-</div>
</div>
</div>
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