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	<title>weltwirtschaft Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google / Bing  NEWS &#38; KI Search gelistet</description>
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	<title>weltwirtschaft Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Anti-TTIP Großdemo: Falsch verstandene Solidarität</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2015 13:34:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mehr als 150.000 Menschen haben nach Angaben der Veranstalter am vergangenen Wochenende in Berlin gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA demonstriert. Offizielle Quellen sprechen von immerhin 100.000 Teilnehmern. Zur Erläuterung: TTIP steht für Transatlantic Trade and Investment Partnership und bezeichnet ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA; sein Pendant CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) ein entsprechendes Abkommen zwischen der EU und Kanada; TISA (Trade in Services Agreement) schließlich bezeichnet ein Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen zwischen 23 Parteien einschließlich der EU und den USA. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 150.000 Menschen haben nach Angaben der Veranstalter am vergangenen Wochenende in Berlin gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA demonstriert. Offizielle Quellen sprechen von immerhin 100.000 Teilnehmern. Zur Erläuterung: TTIP steht für Transatlantic Trade and Investment Partnership und bezeichnet ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA; sein Pendant CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) ist ein entsprechendes Abkommen zwischen der EU und Kanada; TISA (Trade in Services Agreement) schließlich benennt ein Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen zwischen 23 Parteien einschließlich der EU und den USA. Kritiker befürchten, dass durch diese Abkommen europäische Sozial-, Umwelt- und Verbraucher-Standards gesenkt und demokratische Institutionen geschwächt werden. Befürworter hingegen argumentieren, dass durch den Wegfall von Zöllen und anderen Handelshemmnissen auf beiden Seiten des Atlantiks mehr Wirtschaftswachstum entsteht.</p>
<p>Aus Sicht des Mittelstands kann es eigentlich nur eine Position geben: Die Freihandelsabkommen müssen unterzeichnet, aber zunächst im Sinne der mittelständischen Wirtschaft fair ausverhandelt werden. </p>
<p><strong>Freihandelsabkommen können Wachstum sichern</strong></p>
<p>Denn für TTIP, CETA und TISA sprechen eine ganze Reihe von Argumenten. So weist <a href="http://www.bvmw.de" target="_blank">BVMW</a>-Präsident Mario Ohoven mit Nachdruck darauf hin: &#8222;Für die Exportnation  Deutschland ist und bleibt Freihandel unverzichtbar.&#8220; Beide Abkommen eröffnen dem Mittelstand seiner Ansicht nach beträchtliche Wachstumschancen und tragen zur Durchsetzung hoher Standards im weltweiten Handel bei. Wer das bestreite, ignoriere bewusst Fakten, wie zum Beispiel die positive Exportentwicklung durch das 2011 abgeschlossene Freihandelsabkommen der EU mit Südkorea, so Ohoven. &#8222;So lag die deutsche Warenausfuhr nach Südkorea im ersten Halbjahr 2015 um mehr als 50 Prozent über dem Niveau vor Inkrafttreten des Abkommens.&#8220;</p>
<p>Doch wie können mittelstandsfreundliche Freihandelsgesetze aussehen? Ein wichtiges Manko wurde in den vergangenen Monaten so stark thematisiert, dass es inzwischen sogar von der EU-Kommission als Verhandlungsposition für die weitere Ausgestaltung der TTIP-Verträge übernommen wurde: Die Rolle der Schiedsgerichte, die Investor-Staat- Klagen regeln sollen. Solche &#8222;unabhängigen&#8220; Schiedsgerichte gibt es bereits für andere Freihandelsabkommen. Ursprünglich sollten sie auch bei den aktuell anstehenden Abkommen wie üblich mit Privatpersonen besetzt werden, worin Kritiker ein &#8222;paralleles Rechtssystem&#8220; im Entstehen sehen, das von einer Lobby aus Freihandels-Beratern kontrolliert werde. Die Schiedsgerichte bestehen in aller Regel aus drei von den Streitparteien ernannten Privatpersonen und tagen geheim. Ihr Schiedsspruch ist bindend, eine Revision ist also nicht möglich.  Tatsächlich sind Investor-Staat-Klagen auch ein Riesengeschäft! Eine UN-Studie aus dem Jahr 2012 weist nach, dass nur drei Anwaltskanzleien 130 Schiedsverfahren und nur 15 Anwälte 55 Prozent aller Schiedssprüche im Jahr 2011 verantwortet haben. Darüber hinaus weist die Studie auch nach, dass in 70 Prozent alle Fälle zugunsten der beteiligten Konzerne entschieden wurde. Die OECD beziffert in einer Untersuchung die durchschnittlichen Verfahrenskosten auf rund acht Millionen Dollar &#8211; eindeutig zu viel für ein mittelständisches Unternehmen.   </p>
<p>Vor dem Hintergrund dieser Fakten wird inwischen immer häufiger die Forderung nach Einrichtung eines öffentlichen Handelsgerichtshofs laut, der in Streitfragen als Schlichter fungieren soll &#8211; nicht zuletzt auf Initiative von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, der im Mai erklärte:  „Private Schiedsgerichte wird es nicht geben“. Und das ist wie gesagt inzwischen auch die offizielle Position der EU-Kommission bei den Verhandlungen.</p>
<p><strong>Vorsorge versus Nachsorge</strong></p>
<p>Doch es gibt eine Reihe weiterer Stolpersteine auszuräumen auf dem Weg zu einem mittelstandsfreundlichen Freihandelsabkommen. Dazu gehört beispielsweise die Erhaltung von Standards im Verbraucherschutz. Der Mittelstand hat konkret Sorgen, seinen Mitbewerbern aus den USA künftig unterlegen zu sein. Denn in den USA müssen neue Produkte, anders als bei uns, nicht erst ausgiebig getestet werden bevor sie verkauft werden dürfen. US-Anbieter können so bis zu zweieinhalb Jahre früher auf den Markt als ihre deutsche Konkurrenz, und das mit allen verbundenen Risiken, die in den USA traditionell erst in anschließenden Klagen behandelt werden. </p>
<p>Kritisch wird bei TTIP auch ein Regulationsrat gesehen, in dem EU und USA alle wichtigen Gesetze vorab besprechen wollen. Kritiker fürchten, dass so US-Konzerne eine Art Vetorecht in der EU-Gesetzgebung bekommen könnten, und fordern deshalb eine Interessensvertretung des Mittelstands in diesem Gremium.</p>
<p><strong>Bayern hat sich längst festgelegt</strong></p>
<p>Bei allem Verhandlungsgeschick, das noch nötig sein wird, um die Freihandelsabkommen im Sinne des Mittelstands unter Dach und Fach zu bringen &#8211; über ihre Notwendigkeit ist man sich in Wirtschaftskreisen weitgehend einig. Auch Bayern, dessen Handelspartner Nummer Eins die USA sind, hat sich längst festgelegt. &#8222;TTIP stärkt den Wettbewerb und bringt den Verbrauchern Vorteile: niedrigere Preise und eine größere Produktvielfalt. Der exportstarke deutsche Mittelstand kann spürbare Umsatz- und Beschäftigungssteigerungen erwarten. Gerade Bayern mit einer Exportquote im verarbeitenden Gewerbe in Höhe von rund 51 Prozent profitiert besonders von TTIP&#8220;, so Wirtschaftsministerin Ilse Aigner im Mai im <a href="https://www.bayernkurier.de/ausland/1148-wer-zu-spaet-kommt" target="_blank">Bayernkurier</a>. </p>
<p>Übrigens weist <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ttip-bei-der-demo-marschieren-rechte-mit-kommentar-a-1057131.html" target="_blank">SPIEGEL ONLINE</a> in einem Artikel vom vergangenen Wochenende auf die fragwürdige Koalition der TTIP-Gegner bei der Großdemo in Berlin hin. Neben Gewerkschaften und Umweltverbänden habe demnach auch Pegida-Chef Lutz Bachmann seine Anhänger in Dresden aufgerufen, sich an den Protesten zu beteiligen, die NPD sei dabei, der französische Front National und die bulgarischen Ultranationalisten. Auf amerikanischer Seite treiben bekanntlich die ultrakonservative Tea-Party-Bewegung und Donald Trump den Kampf gegen das Handelsabkommen voran. Es bleibt also weiter extrem wichtig, genau hinzusehen, mit wem man sich in welchem Zusammenhang solidarisch erklärt.</p>
<p>Die Deutsche Bundesregierung jedenfalls hält die Vorbehalte gegen TTIP für unbegründet, erklärte  Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag nach der Demonstration. Europa habe damit eine &#8222;Riesenchance, weltweit Standards zu setzen&#8220;. Allerdings sehe das Wirtschaftsministerium noch Verbesserungsbedarf an den Plänen. Das klingt doch ganz gut!</p>
<p>Ihr</p>
<p>Achim von Michel</p>
<p>Herausgeber mittelstandinbayern.de</p>
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		<title>Drei Jahre mittelstandinbayern.de: Layout-Relaunch zum Geburtstag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2015 21:46:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Happy birthday, mittelstandinbayern.de: Seit 2012 berichten wir in unserem Online-Unternehmermagazin über aktuelle Entwicklungen in der Wirtschaft aus Perspektive des Mittelstands. Im Fokus stehen Nachrichten aus dem Freistaat Bayern, aber auch deutsche und internationale News werden von uns veröffentlicht, wenn Sie einen direkten Bezug zum Mittelstand haben. Darüber hinaus ergänzen Rubriken wie  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Happy birthday, mittelstandinbayern.de: Seit 2012 berichten wir in unserem Online-Unternehmermagazin über aktuelle Entwicklungen in der Wirtschaft aus Perspektive des Mittelstands. Im Fokus stehen Nachrichten aus dem Freistaat Bayern, aber auch deutsche und internationale News werden von uns veröffentlicht, wenn Sie einen direkten Bezug zum Mittelstand haben. Darüber hinaus ergänzen Rubriken wie &#8222;Mittelstand digital&#8220;, &#8222;Auszeit&#8220;, &#8222;Leben &amp; Arbeiten&#8220; sowie &#8222;Steuern &amp; Recht&#8220; die Inhalte des Online-Magazins um spannende Fachthemen. Renommierte Autoren aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft steuern außerdem regelmäßig Gastbeiträge bei, die im Bereich &#8222;Features&#8220; ganz oben auf der Startseite dargestellt werden. So sind in den vergangenen drei Jahren rund 600 Artikel entstanden, die übrigens zum Teil auch bei <a href="https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=mittelstandinbayern&amp;tbm=nws">google news</a> abrufbar sind. Zum dritten Geburtstag hat mittelstandinbayern.de jetzt ein neues Layout erhalten. Die Technologie basiert noch immer auf WordPress, nur das Front-End wurde mit einer zeitgemäßen, übersichtlichen und auch sehr schnellen Darstellungsform optimiert. Denn: das Thema Geschwindigkeit wird beim Ranking in Suchmaschinen in Zukunft eine immer größere Rolle spielen.</p>
<p>Mit einem nochmals geschärften inhaltlichen Konzept, das spezifisch auf das Informationsbedürfnis unserer Leserinnen und Leser eingeht, werden wir auch in Zukunft ein beachtetes Online Magazin für den Mittelstand speziell in Bayern bleiben. Dass wir auf dem richtigen Weg sind, zeigt unter anderem auch die Entwicklung der Abonnentenzahlen: Mehr als 1.500 Leser nutzen regelmäßig unser Magazin per <a href="http://www.mittelstandinbayern.de/news-abonnieren/" target="_blank">Newsletter oder Social Media-Kanal</a>.</p>
<p>Wir freuen uns auf die nächsten Jahre bei mittelstandinbayern.de! Und wenn Sie uns mitteielen möchten, wie Ihnen unser neues Layout gefällt und was wir vielleicht noch verbessern könnten, freuen wir uns natürlich sehr über Ihre Kommentare weiter unten.</p>
<p>Ihr</p>
<p>Achim von Michel</p>
<p>Herausgeber mittelstandinbayern.de</p>
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		<title>Deutscher Export kämpft mit Folgen der weltweiten Krisenherde</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2014 08:00:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Deutsche Unternehmen kämpfen zunehmend mit den Folgen der zahlreichen geopolitischen Krisenherde. Zudem macht den exportstarken Deutschen die schwächelnden Konjunktur im Euroraum sowie ein verlangsamtes Wachstum in China zu schaffen. In seiner jüngsten Studie geht der Kreditversicherer Euler Hermes für 2015 deshalb von einem geringeren Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +1,2%...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Deutsche Unternehmen kämpfen zunehmend mit den Folgen der zahlreichen geopolitischen Krisenherde. Zudem macht den exportstarken Deutschen die schwächelnden Konjunktur im Euroraum sowie ein verlangsamtes Wachstum in China zu schaffen. In seiner jüngsten Studie geht der Kreditversicherer Euler Hermes für 2015 deshalb von einem geringeren Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +1,2% (2014: +1,4%) sowie von gleichzeitig steigenden Insolvenzzahlen in der Bundesrepublik aus. Nach einem Rückgang der Insolvenzen um -6% im Jahr 2014 (24.490 Fälle) nehmen diese im kommenden Jahr nach Ansicht der Euler Hermes Ökonomen um +2% zu und belaufen sich dann auf voraussichtlich 24.979 Fälle.</p>
<p>„Deutschland war in den vergangenen Jahren immer der Klassenprimus im europäischen Raum und verzeichnete in den letzten Jahren einen stetigen Rückgang bei den Insolvenzzahlen“, sagte Ludovic Subran, Chefökonom der Euler Hermes Gruppe. „Im kommenden Jahr dreht sich dies jedoch. In Deutschland steigen die Insolvenzzahlen in 2015 entgegen dem allgemeinen Trend voraussichtlich um +2% an. Weltweit hingegen sinken die Fallzahlen nach unserer Einschätzung um -3%. Auch für zahlreiche westeuropäische Länder wie Spanien, Italien, Portugal, Griechenland, Dänemark oder Großbritannien erwarten wir in 2015 weniger Insolvenzen als noch 2014. Gründe für die Entwicklung in Deutschland sind die sich abschwächende Binnennachfrage sowie die zahlreichen internationalen Herausforderungen, die den Export bremsen.“</p>
<p>Neben Deutschland nehmen die Insolvenzfälle in Westeuropa in Luxemburg (+5%), Österreich (+3%), Finnland (+2%), Belgien (+1%) zu, in Frankreich bleibt die Anzahl nach Ansicht des Kreditversicherers in 2015  auf dem gleichen Stand wie im Jahr 2014. Auch in China steigen die Insolvenzen 2015 um voraussichtlich 5% nach unveränderten Fallzahlen im laufenden Jahr. Die Zahlungsausfälle werden sich jedoch bereits in 2014 verdoppeln (+103%), insbesondere getrieben durch eine drastisch gestiegene  Anzahl an Ausfällen in der Lebensmittelindustrie (+473%), der Chemie- (+214%) und Elektroniksparte (+54%).</p>
<p>Russland hingegen spürt die Folgen des weiterhin schwelenden Konflikts mit der Ukraine sowie den verhängten Sanktionen und Gegensanktionen bei der Konjunkturentwicklung und den Insolvenzzahlen deutlich: Für 2014 geht Euler Hermes von +7% mehr Insolvenzen im Vergleich zu 2013 (9.600 Fälle) aus. Die Zahlungsausfälle steigen bis zum Jahresende bereits voraussichtlich um das Eineinhalbfache an (+161%); in der Lebensmittelindustrie verdoppelten sie sich (+107%) und der Einzelhandel verzeichnet sogar mehr als drei Mal so viele Ausfälle wie noch im Jahr 2013 (+264%). Für 2015 prognostizieren die Euler Hermes Ökonomen einen deutlichen Anstieg der Insolvenzfälle um +10% auf 10.560 Fälle – neben Kolumbien (+13%) und Marokko (ebenfalls +10%) ist dies der weltweit höchste Anstieg in 2015.</p>
<p>„In Deutschland ist das Risiko von Zahlungsausfällen in der Papier- und Transportbranche besonders hoch; wir erwarten in diesen Branchen einen Zuwachs von +9% beziehungsweise +8%“, sagte Thomas Krings, Risikovorstand bei Euler Hermes Deutschland. „Durch die stagnierenden Umsätze deutscher Unternehmen erwarten wir zudem insgesamt einen Rückgang der operativen Gewinne um -1,7%. Insbesondere die größten deutschen Industriezweige sind davon betroffen: der Automobilsektor, Maschinenbau, Elektronik- und Chemiebranche.“</p>
<p>Bildnachweis: Reinhard Grieger, pixelio.de</p>
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		<title>Dänemark und Deutschland sind größte Gewinner der europäischen Integration</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2014 07:00:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die zunehmende europäische Integration im EU-Binnenmarkt hat sich seit 1992 für alle Gründungsländer positiv auf deren Wirtschaftswachstum ausgewirkt. Besonders stark profitierte Deutschland. Von 1992 bis 2012 ließ das Zusammenwachsen Europas das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland in jedem Jahr um durchschnittlich 37 Milliarden Euro steigen. Das entspricht einem jährlichen Einkommensgewinn...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die zunehmende europäische Integration im EU-Binnenmarkt hat sich seit 1992 für alle Gründungsländer positiv auf deren Wirtschaftswachstum ausgewirkt. Besonders stark profitierte Deutschland. Von 1992 bis 2012 ließ das Zusammenwachsen Europas das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland in jedem Jahr um durchschnittlich 37 Milliarden Euro steigen. Das entspricht einem jährlichen Einkommensgewinn von 450 Euro pro Einwohner. Höhere Gewinne in diesem Zeitraum verzeichnete lediglich Dänemark. Die durch den Binnenmarkt ausgelösten Wachstumseffekte fallen von Land zu Land sehr unterschiedlich aus – abhängig etwa vom jeweiligen Ausbau der Handelsbeziehungen und der Anpassung an konjunkturelle Verläufe innerhalb der EU. Insgesamt gilt: je stärker die eigene Integration, desto höher der volkswirtschaftliche Nutzen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie der Prognos AG im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.</p>
<p>Den höchsten integrationsbedingten BIP-Zuwachs aller Gründungsländer im EU-Binnenmarkt verzeichnete Dänemark mit jährlich 500 Euro pro Kopf. Auf das zweitplatzierte Deutschland folgen Österreich (280 Euro), Finnland (220 Euro) sowie Belgien und Schweden (je 180 Euro). Deutlich geringere Zuwächse weisen die südlichen EU-Länder auf. So liegt der durchschnittliche jährliche Einkommenszuwachs aufgrund zunehmender europäischer Integration in Italien bei 80, in Spanien und Griechenland bei 70 und in Portugal bei 20 Euro pro Einwohner. Das Zusammenwachsen Europas hat vor allem jenen Volkswirtschaften geholfen, die wirtschaftlich besonders eng mit den übrigen EU-Ländern verflochten sind und damit auch einen konjunkturell ähnlichen Verlauf wie der EU-Durchschnitt aufweisen.</p>
<p>Eine zentrale Rolle für das Zusammenwachsen Europas spielt der Binnenmarkt. Sein Fundament ist der freie Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital. Diese vier Grundfreiheiten bauen Handelshemmnisse zwischen den beteiligten Ländern ab und machen Importe preiswerter, was die Kaufkraft der Konsumenten erhöht. Der Binnenmarkt ermöglicht es somit den Unternehmen, für einen größeren Markt zu produzieren und über die Vorteile der Massenproduktion die Preise weiter zu senken. Die grenzüberschreitende Mobilität von Arbeitskräften und Kapital führt schließlich dazu, dass Produktionsfaktoren dort eingesetzt werden können, wo sie die größte Wertschöpfung erzeugen, was ebenfalls einen Wachstumsimpuls darstellt.</p>
<p>Primäres Ziel der Schaffung eines gemeinsamen Markts war die Steigerung des wirtschaftlichen Wohlstands der Bürger. Diese Erwartung hat der gemeinsame Markt erfüllt. &#8222;Der EU-Binnenmarkt ist das Herzstück der europäischen Integration und beschleunigt das Wirtschaftswachstum in allen Mitgliedsstaaten&#8220;, sagte Thieß Petersen, Wirtschaftsexperte der Bertelsmann Stiftung. Die positiven Effekte einer stärkeren europäischen Integration, die die Studie in der Langfristperspektive nachweist, sollte die EU bestärken, den Binnenmarkt weiter zu vertiefen.<br />
Chancen auf zusätzliche Wachstumsimpulse bietet vor allem der Ausbau des europäischen Dienstleistungs- und Arbeitsmarkts. Während der gemeinsame Markt für Waren bereits sehr gut funktioniert, gibt es im Dienstleistungsbereich noch Nachbesserungsbedarf. So machen Dienstleistungen gegenwärtig rund 70 Prozent des europäischen Bruttoinlandsprodukts aus, aber nur 20 Prozent des grenzüberschreitenden Handels zwischen den EU-Ländern. Geeignete Maßnahmen zur Förderung der grenzüberschreitenden Versorgung mit Dienstleistungen innerhalb der EU wären eine bessere Standardisierung von Dienstleistungen und die vollständige Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie. Die Arbeitsmobilität innerhalb der EU erhöhen könnten die schnelle und unbürokratische Anerkennung der im Heimatland erworbenen Qualifikationen und Abschlüsse, bessere grenzüberschreitende Informationen über Stellenangebote und eine erleichterte Mitnahme von Ansprüchen in der Sozialversicherung.</p>
<p><strong>Zur Methodik der Studie:<br />
</strong>Um die Wachstumseffekte des europäischen Binnenmarktes zu quantifizieren, misst die Studie die europäische Integration mit Hilfe eines eigenen Indexes. Daran lässt sich ablesen, wie eng die Staaten wirtschaftlich miteinander verbunden sind. Der Index wurde für den Zeitraum von 1992 bis 2012 und für 14 Mitgliedstaaten der EU-15 entwickelt (für Luxemburg lassen sich aufgrund von großen Datenlücken keine verlässlichen Indexwerte bilden). Mittels Regressionsanalysen ermittelt die Studie ökonometrisch, welchen Einfluss ein Anstieg des Integrationsindexes auf die Wachstumsrate des realen Bruttoinlandsprodukts je Einwohner hatte. In einem letzten Schritt wurde berechnet, wie sich das reale Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in den 14 Ländern entwickelt hätte, sofern die europäische Integration seit 1992 nicht vorangeschritten wäre.</p>
<p>Fotonachweis: © diego_cervo/iStockphoto</p>
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		<title>Studie: Deutschland hat schwach entwickelte Startup-Kultur</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2014 15:29:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Studie von RSM International zeigt erstmals, wo weltweit die meisten Unternehmen gegründet wurden. An der Spitze liegt Hong Kong. Deutschland hat nur eine schwach entwickelte Startup-Kultur. Seit Ausbruch der Finanzkrise haben sich die Volkswirtschaften der BRICS-Staaten weitaus lebendiger entwickelt als die der westlichen Industrienationen. In Brasilien, Russland, Indien, China und...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Studie von RSM International zeigt erstmals, wo weltweit die meisten Unternehmen gegründet wurden. An der Spitze liegt Hong Kong. Deutschland hat nur eine schwach entwickelte Startup-Kultur.</p>
<p>Seit Ausbruch der Finanzkrise haben sich die Volkswirtschaften der BRICS-Staaten weitaus lebendiger entwickelt als die der westlichen Industrienationen. In Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika wurden in den vergangenen Jahren siebenmal so viele Unternehmen neu gegründet wie in den G7-Staaten. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Langzeituntersuchung von RSM, einem weltweiten Zusammenschluss unabhängiger Prüfungs- und Beratungsgesellschaften. Das Netzwerk hat in 35 Ländern die Zahl der Unternehmensneugründungen mit denen der Unter-nehmensschließungen verglichen. Für die G7-Staaten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und USA ergibt sich nach dieser Studie seit 2007 ein Zuwachs von rund 846.000 Unternehmen, was einer jährlichen Wachstumsrate von 0,8 Prozent entspricht. Im selben Zeitraum entstanden in den BRICS-Staaten allerdings 4,8 Millionen neue Unternehmen (jährliche Wachstumsrate: 5,8 Prozent).</p>
<p>„Die Vergleichsdaten von RSM geben wertvolle Einblicke in globale Business-Trends“, sagt Christian Roller, International Contact Partner von RSM Germany. „Sie zeigen beispielsweise, wie erfolgreich die einzelnen Länder bei der Bekämpfung der Wirtschafts- und Finanzkrise waren. Denn in diesem Zusammenhang wurden verschiedene Initiativen ergriffen, um die Gründung von Unternehmen zu erleichtern. “</p>
<p>Von allen 35 Ländern (*Tabelle am Ende dieses Dokuments) legte die Zahl der Unternehmen in Hongkong am meisten zu: von 655.000 in 2007 auf 956.000 in 2011. Schlusslicht bildet Südafrika, das als einziges Land der BRICS-Staaten ein Negativ-Wachstum aufweist. Hier wurden in den vergangenen Jahren deutlich mehr Unternehmen geschlossen als neu gegründet. In Europa liegt Zypern an der Spitze (8,4 Prozent), ganz am Ende rangiert Portugal (minus 0,8).</p>
<p>Deutschland dagegen hat nach den Zahlen eine nur schwach entwickelte Startup-Kultur. Von 2007 bis 2011 entstanden netto lediglich 75.000 neue Unternehmen. Mit einer jährlichen Zuwachsrate von 0,6 Prozent weist die Bundesrepublik einen nahezu stagnierenden Markt auf und liegt damit sogar leicht unter dem Durchschnitt der G7-Staaten. „Vor dem Hintergrund, dass Deutschland zu den wettbewerbsstärksten Volkswirtschaften der Welt zählt, ist dies überraschend“, so Christian Roller. „Allerdings zeigt es auch, welche Potenziale geweckt werden können, wenn Unterneh-mensneugründungen nachhaltig gefördert werden.“</p>
<p>Insgesamt berücksichtigt die Untersuchung zwölf europäische Länder. Kumuliert verzeichnen diese in den letzten fünf Jahren einen Netto-Zuwachs von 1,2 Millionen Unternehmen. Gegenüber Nordamerika ist dies eine solide Performance. Denn in den USA und Kanada wuchs die Zahl der Unternehmen lediglich um 158.000. RSM-Experte Roller erklärt dies auch mit dem Druck, der momentan auf dem europäischen Bankensektor laste. „Dadurch sehen sich viele Institute in der Pflicht, auch schwächelnde Unternehmen zu unterstützen und nicht fallen zu lassen.“</p>
<p>Innerhalb Europa überrascht Frankreich. Hier wurde mit 4,5 Prozent der verhältnismäßig höchste Zuwachs an Unternehmen verzeichnet, und das bei gleichzeitig relativ niedrigem Wirtschaftswachstum. Dies, so die Studienexperten von RSM International, lasse sich auf spezielle Wirtschaftsprogramme zurückführen. So wurde in Frankreich 2009 eine Initiative namens „Auto Entrepreneur“ verabschiedet, durch die eine Startup-Kultur gefördert wurde. Weitere europäische Län-der mit überdurchschnittlich hohen Zahlen sind die Schweiz (6,8 Prozent), die Niederlande (5,2) und Malta (3,3).</p>
<p>Eine Sonderauswertung zeigt auch, dass im Krisenjahr 2008 innerhalb der vergangenen fünf Jahre die meisten Unternehmen geschlossen wurden. Gleichzeitig entstanden zu diesem Zeitpunkt aber auch die meisten Neugründungen. „Diese Entwicklung macht deutlich, dass wirtschaftliche Krisen auch unternehmerische Eigeninitiativen freisetzen“, so RSM-Chairman Dr. Warner B.J. Popkes. „Denn dadurch verschieben sich jahrelang gültige Machtverhältnisse und eröffnen neuen Playern bis dato nicht existierende Potenziale.“</p>
<p><a href="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/07/RSM_Chart_Karte.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/07/RSM_Chart_Karte-300x212.jpg" alt="RSM_Chart_Karte" width="600" height="424" class="aligncenter size-medium wp-image-3761" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/07/RSM_Chart_Karte-300x212.jpg 300w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/07/RSM_Chart_Karte-600x424.jpg 600w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/07/RSM_Chart_Karte.jpg 842w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Bildnachweise: Berd Kasper, pixelio.de, RSM Germany (Chart)</p>
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		<title>Schlemmer Group mit neuer Produktion in Korea</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jul 2014 10:40:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Schlemmer Group gibt die Eröffnung ihres 22. Produktionsstandortes bekannt. Im koreanischen Daegu wurde am 28. Juni feierlich ein neues Werk mit einer Produktionsfläche von rund 1.000 qm in Betrieb genommen. Der Standort für den Geschäftsbereich Industrie hat zunächst eine Produktionskapazität von etwa 12 Mio. Meter Wellrohr pro Jahr. Kim...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schlemmer Group gibt die Eröffnung ihres 22. Produktionsstandortes bekannt. Im koreanischen Daegu wurde am 28. Juni feierlich ein neues Werk mit einer Produktionsfläche von rund 1.000 qm in Betrieb genommen. Der Standort für den Geschäftsbereich Industrie hat zunächst eine Produktionskapazität von etwa 12 Mio. Meter Wellrohr pro Jahr. Kim Jong-Chan, Chief Investment Officer der Daegu Metropolitan City, hielt die Eröffnungsrede bei den Feierlichkeiten. Neben Schlemmer-CEO Josef Minster und CFO Christian von der Linde nahmen auch Norbert Hausfelder, Vice President Industry sowie Werksleiter aus Deutschland, Marokko, China und Frankreich sowie Schlemmer-Mitarbeiter aus Korea an der Eröffnungsfeier teil.</p>
<p>„Mit dem neuen Werk eröffnen wir unseren Produktionsstandort für die Region Asien. Traditionsgemäß beginnen wir auch hier mit der Produktion von Wellschläuchen mit zunächst drei Extrusionslinien. Im kommenden Jahr werden wir die Produktion zusätzlich um Spritzguss-Komponenten erweitern“, sagt Norbert Hausfelder, Vice President Industry bei Schlemmer. </p>
<p>Für Josef Minster, CEO der Schlemmer Group, ist die Werkseröffnung ein weiterer Baustein in der Globalisierungsstrategie der Schlemmer Group: „Schlemmer hat bereits in den 80er Jahren mit der Internationalisierung begonnen und führt diesen Kurs bis heute konsequent fort. Der asiatische Markt bietet für uns gerade auch im Industriesektor sehr große Wachstumspotentiale. Unser erklärtes Ziel ist eine Verdopplung des Umsatzes auf über € 400 Mio. bis zum Jahr 2020. Das Werk in Daegu wird hierbei eine maßgebliche Rolle spielen.“</p>
<p>Wellschläuche und andere Spezialkomponenten der Schlemmer Group werden im Automotive-Sektor, aber auch in anderen Bereichen der Industriefertigung benötigt. Das neue Werk in der viertgrößten Stadt Koreas soll im ersten Schritt vor allem Kunden aus den Bereichen Railway, Maschinenbau und Schiffbau beliefern. Die Produktion vor Ort in Asien spart dabei Transportkosten und macht Schlemmer-Produkte so besonders wettbewerbsfähig. Mit einem Vertriebsbüro, das als Joint Venture gemeinsam mit einem koreanischen Unternehmen geführt wurde, konnte Schlemmer in den vergangenen Jahren bereits umfangreiche Geschäftsbeziehungen in der Region aufbauen. Die Entscheidung für einen eigenen Produktionsstandort in Asien fiel im vergangenen Jahr.</p>
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		<title>IfM-Studie: Mittelgroße Mittelständler sind im In- und Ausland erfolgreich</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jul 2014 06:00:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die größeren deutschen Mittelständler sind durchweg mit dem Geschäftsjahr 2013 zufrieden. Das ergab die dritte Auflage der Studie &#8222;Triebwerk des Erfolgs: Der deutsche Mittelstand im Fokus&#8220; von GE Capital in Zusammenarbeit mit dem Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn. Mehr als 1.000 Mittelständler waren Anfang 2014 bundesweit zur geschäftlichen Entwicklung, zu...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die größeren deutschen Mittelständler sind durchweg mit dem Geschäftsjahr 2013 zufrieden. Das ergab die dritte Auflage der Studie &#8222;Triebwerk des Erfolgs: Der deutsche Mittelstand im Fokus&#8220; von GE Capital in Zusammenarbeit mit dem Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn. Mehr als 1.000 Mittelständler waren Anfang 2014 bundesweit zur geschäftlichen Entwicklung, zu den Herausforderungen und zu ihren Zielen befragt worden. Das Ergebnis: Mehr als 75 Prozent der Unternehmen konnten den Umsatz im Vergleich zu 2012 steigern &#8211; nur sechs Prozent verzeichneten einen Rückgang.</p>
<p>Allerdings zeigt die Studie auch, dass es immer noch einen deutlichen Unterschied zwischen der Arbeitsproduktivität der industriellen Mittelständler in Ost- und Westdeutschland gibt: Während im vergangenen Jahr im Westen die durchschnittliche Arbeitsproduktivität in den mittelständischen Industriebetrieben bei gut 238.100 Euro lag, betrug sie im Osten nur knapp 193.600 Euro &#8211; also rund 80 Prozent des westdeutschen Werts. Im Vergleich zu den mittelständischen Industrieunternehmen in den drei anderen großen EU-Volkswirtschaften Großbritannien, Frankreich oder Italien ist die Produktivität der ostdeutschen Mittelständler dennoch überdurchschnittlich: In diesen Ländern produziert ein Mitarbeiter pro Jahr im Schnitt Waren im Wert zwischen 169.200 Euro und 186.100 Euro.</p>
<p><strong>Wieder mehr Auslandsengagement </strong><br />
Mit knapp 80 Prozent engagieren sich deutlich mehr deutsche Mittelständler im Ausland als in den drei anderen großen EU-Volkswirtschaften Großbritannien, Frankreich oder Italien. Insbesondere die mittelgroßen mittelständischen Unternehmen konnten dabei ihre Auslandsumsätze steigern.</p>
<p>Die wichtigsten Auslandsmärkte liegen für die befragten Unternehmen weiterhin in der Eurozone: In diesen Ländern erwirtschafteten die befragten Unternehmen 17 Prozent ihres Gesamtumsatzes. Zum Vergleich: Der asiatisch-pazifische Raum spielt mit 6 Prozent nur eine untergeordnete Rolle. Gleichwohl erwägen 16 Prozent der Unternehmen, die in den kommenden fünf Jahren neue ausländische Märkte erschließen möchten, dort einen Markteintritt.</p>
<p>Zur Absicherung der Auslandsaktivitäten werden alternative Finanzierungsmöglichkeiten für den Mittelstand immer wichtiger. Dieser Thematik hat sich GE Capital seit Jahren angenommen und bietet für Mittelständler jeder Größe maßgeschneiderte Finanzierungskonzepte. &#8222;Hier sind international agierende Partner gefragt, welche die individuellen Geschäftsbedingungen sehr gut kennen und die entsprechenden Finanzierungslösungen anbieten können&#8220;, stellt Joachim Secker, CEO von GE Capital in Deutschland, fest.</p>
<p>Vor allem mit Hilfe von innovativen technischen Lösungen oder Dienstleistungen planen die deutschen Mittelständler neue Märkte zu erschließen. Infolgedessen investierten sie 2013 im Schnitt 3,4 Prozent ihres Jahresumsatzes in Forschung und Entwicklung (F&#038;E) &#8211; etwas mehr als 2012 (3,3 Prozent). Nach Angaben der Präsidentin des IfM Bonn Prof. Dr. Friederike Welter liegt damit die F&#038;E-Quote nicht nur deutlich höher als die der deutschen Wirtschaft insgesamt, sondern auch als in anderen europäischen Ländern: &#8222;Forschung und Entwicklung wird heute als ein wichtiger Bestandteil der strategischen Unternehmensentwicklung verstanden. Rund jedes vierte der Unternehmen, die durch Innovationen neue Märkte erschließen wollen, versucht als erstes in einen neuen Markt einzutreten &#8211; und dort eine Monopolstellung aufzubauen.&#8220; Für 2014 planen vier von zehn Mittelständlern &#8211; und darunter vor allem die international aktiven Unternehmen &#8211; ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung sogar noch auszuweiten.</p>
<p><strong>Fachkräfte-Suche bleibt Thema Nummer 1 </strong><br />
Im Hinblick auf die Zukunft bleibt die Gewinnung von Fachkräften eine der größten Herausforderungen. So plant die Hälfte der mittelständischen Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten für die Rekrutierung in etwa so viel zu investieren wie im vergangenen Jahr &#8211; rund ein Drittel beabsichtigt sogar noch mehr für die Personalbeschaffung auszugeben. 44 Prozent der Unternehmen möchten ihre Ausgaben für die Schulung und Förderung ihrer Mitarbeiter prinzipiell ausweiten. Die großen Mittelständler haben das Thema Personal als langfristige Sicherung für Wachstum und Innovationen erkannt.</p>
<p>Die repräsentative Studie &#8222;Triebwerke des Erfolgs. Der deutsche Mittelstand im Fokus&#8220; basiert auf einer Befragung von 1012 mittelständischer Unternehmen in Deutschland mit einem Umsatz zwischen 20 Mio. Euro und 1 Mrd. Euro. Zeitgleich wurden vergleichbare Unternehmen in Großbritannien (1.012), Frankreich (1.012) und Italien (1.005) befragt.</p>
<p>Quelle: IfM Bonn</p>
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		<title>Europaweite Studie: Online-Auftritt wird für kleine Unternehmen wichtiger</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jun 2014 16:03:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vor allem sehr kleine Unternehmen haben im vergangenen Jahr die Chancen des Web entdeckt und sich für einen eigenen Online-Auftritt entschieden. 55 Prozent der Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten verfügen hierzulande inzwischen über eine Website, 2012 waren es mit lediglich 45 Prozent noch deutlich weniger. Das teilte der Hightech-Verband...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor allem sehr kleine Unternehmen haben im vergangenen Jahr die Chancen des Web entdeckt und sich für einen eigenen Online-Auftritt entschieden. 55 Prozent der Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten verfügen hierzulande inzwischen über eine Website, 2012 waren es mit lediglich 45 Prozent noch deutlich weniger. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM mit. „Der Online-Kontakt mit Kunden und Partnern wird für alle Branchen immer wichtiger. Gerade kleine Unternehmen, aber auch Mittelständler können mit der Präsenz im Netz ihren Aktionsradios einfach und kostengünstig erweitern“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Bei den Unternehmen mit 10 und mehr Beschäftigten besitzen 84 Prozent einen Webauftritt. Aber: Fast jedes sechste deutsche Unternehmen (16 Prozent) hat keine eigene Homepage.</p>
<p>Im europäischen Vergleich hat sich Deutschland damit leicht um einen Platz verbessert und liegt nun auf dem 5. Rang. Spitzenreiter bleiben die skandinavischen Länder Finnland (94 Prozent), Dänemark (92 Prozent) und Schweden (89 Prozent). Auf dem vierten Platz liegt Österreich (86 Prozent). Schlusslicht ist Rumänien, dort haben nur 42 Prozent der Unternehmen eine Homepage.</p>
<p><a href="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/06/140603_Unternehmen_ohne_Webseite.jpg"><img decoding="async" src="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/06/140603_Unternehmen_ohne_Webseite-514x1024.jpg" alt="140603_Unternehmen_ohne_Webseite" width="514" height="1024" class="aligncenter size-large wp-image-3634" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/06/140603_Unternehmen_ohne_Webseite-514x1024.jpg 514w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/06/140603_Unternehmen_ohne_Webseite-150x300.jpg 150w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/06/140603_Unternehmen_ohne_Webseite-600x1195.jpg 600w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/06/140603_Unternehmen_ohne_Webseite.jpg 1280w" sizes="(max-width: 514px) 100vw, 514px" /></a><br />
Je größer die Unternehmen, desto häufiger nutzen sie einen eigenen Webauftritt. So haben 96 Prozent der deutschen Unternehmen mit 250 Beschäftigten oder mehr eine eigene Homepage, bei den mittelgroßen Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte) sind es 92 Prozent. Auch zwischen den Branchen gibt es deutliche Unterschiede. Während fast alle Hotels und Pensionen über eine eigene Homepage verfügen (97 Prozent), verzichtet im Handel weiter jedes zehnte Unternehmen (10 Prozent) auf eine Website. Vor einem Jahr betrug der Anteil der Händler ohne Webauftritt sogar noch 16 Prozent. „Die eigene Homepage ist gerade für den Handel von entscheidender Bedeutung. Sie ist die Visitenkarte, damit neue Kunden auf das Angebot aufmerksam werden und sich zum Beispiel über Öffnungszeiten informieren können“, so Kempf.</p>
<p>Methodik: Grundlage für die Angaben ist eine Auswertung von Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Für den europäischen Vergleich wurden Unternehmen ab 10 Beschäftigten (ohne den Bankensektor) in 31 europäischen Ländern befragt. Daten für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten liegen nur für wenige Länder, darunter Deutschland, vor.</p>
<p>(Bildnachweis: Thorben Wengert, pixelio; Grafiknachweis: BITKOM)</p>
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		<title>Vor dem Anpfiff: Brasiliens Wirtschaft im Überblick</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2014 14:53:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Brasilien hat in den letzten 20 Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung erlebt, die gekennzeichnet ist von Wirtschaftswachstum, makroökonomischer Stabilität und dem Abbau sozialer Ungleichgewichte. Allerdings legt die nun seit einigen Jahren anhaltende schwächere Entwicklung der Wirtschaftszahlen inzwischen ein Umlenken in der Wirtschaftspolitik nahe. Das konsumorientierte BIP-Wachstum, das vor allem vom Konsum...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Brasilien hat in den letzten 20 Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung erlebt, die gekennzeichnet ist von Wirtschaftswachstum, makroökonomischer Stabilität und dem Abbau sozialer Ungleichgewichte. Allerdings legt die nun seit einigen Jahren anhaltende schwächere Entwicklung der Wirtschaftszahlen inzwischen ein Umlenken in der Wirtschaftspolitik nahe. Das konsumorientierte BIP-Wachstum, das vor allem vom Konsum privater Haushalte sowie einem ausgabefreudigen Staat getragen wurde, stößt zunehmend an seine Grenzen. Ohne eine Erhöhung der niedrigen Investitionsquote und einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, dürfte es Brasilien in den kommenden Jahren schwer haben, sein Potential auszuschöpfen.</p>
<p><strong>Inflation und Leitzins sind hoch</strong><br />
Eines der größten Probleme des Landes ist die hohe Inflation. Mit 5,9% lag die Inflationsrate 2013 erneut deutlich über dem Zielwert von 4,5% der Zentralbank. Um dem entgegen zu wirken hat die Zentralbank im April 2013 einen restriktiveren geldpolitischen Kurs eingeschlagen und den Leitzins Selic mehrfach auf bis zu 11% angehoben. Der Realzins liegt damit bei über 4% und gehört zu den höchsten weltweit.</p>
<p><strong>Erdöl sichert den Staatshaushalt</strong><br />
Durch die Erschließung der 2008 entdeckten umfangreichen Rohöl- und Erdgasvorkommen an der südöstlichen Atlantikküste könnte Brasilien zu einem der wichtigsten Erdölproduzenten weltweit aufsteigen. Vom großen Reichtum des Landes an diesen Rohstoffen und den sportlichen Großereignissen, die FIFA- WM 2014 und den Olympischen Spielen 2016, gingen bisher aber wesentlich weniger Wachstumsimpulse aus, als erwartet.</p>
<p><strong>Umfangreiche Investitionsvorhaben</strong><br />
Zum Ausbau der Infrastruktur setzt die brasilianische Regierung vor allem auf das Programm zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums (PAC – Programa de Aceleração do Crescimento) dar. Das Gesamtvolumen des PAC-Programms 1 beträgt über 1,1 Bio. Reais (ca. 380 Mrd. €). Ein Großteil der Investitionen soll durch öffentliche und private Unternehmen erfolgen. 2010 wurde PAC 1 durch „PAC 2“ verlängert und noch einmal kräftig aufgestockt: Das Konjunkturprogramm für den Zeitraum 2011-2014 hat seinen Schwerpunkt in den Bereichen Energie, Infrastruktur und sozialem Wohnungsbau.</p>
<p>Vor allem der Energiebereich kämpft mit ernsthaften strukturellen Problemen. Großflächige Stromausfälle und zeitweise drohende Stromrationalisierung haben zu einer Diskussion über die Versorgungssicherheit und die Notwendigkeit einer Erweiterung und Diversifizierung der zu rd. 70% auf Großwasserkraft beruhenden Stromerzeugung geführt. Neu- und Modernisierungsinvestitionen sind dringend notwendig.</p>
<p><strong>Freihandelsabkommen sind in Planung<br />
</strong>Zum Schutz der brasilianischen Industrie greift Brasilien u.a. auch auf steuerliche Maßnahmen zurück, die Einfluss auf den Handel haben, wie z.B. das Programm “Innovar-Auto”, das brasilianische Hersteller im Kfz- und Teilebereich von bestimmten Steuern unter bestimmten Umständen ganz oder teilweise ausnimmt. Die Europäische Kommission hat Ende 2013 im Hinblick darauf ein Konsultationsverfahren vor der WTO eingeleitet. Brasilien war 2013 das Land, das die meisten neuen Anti-Dumping-Verfahren eingeleitet hat.</p>
<p>Ein besonderer Schwerpunkt der Außenwirtschaftspolitik Brasiliens bleiben der Mercosul und Südamerika insgesamt. Brasilien setzt sich für Fortschritte bei den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen Mercosul und der EU ein. Die Verhandlungen kommen aber weniger schnell voran als erhofft. Beim EU-Brasilien-Gipfel im Februar 2014 einigte man sich darauf, zu gegebener Zeit Marktzugangsangebote auszutauschen.</p>
<p><strong>Der BVMW: Vor Ort in Braslilien</strong><br />
Die jährlich stattfindenden Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage, das bedeutendste bilaterale Wirtschaftstreffen für Unternehmer aus beiden Ländern, verzeichnete 2013 mit über 2000 Teilnehmern einen Besucherrekord. Übrigens ist auch der Bundesdverband mittelständische Wirtschaft mit einem Auslandsbüro in Bralien vertreten. Umfangreiche Informationen zur Wirtschaft in Brasliein, zu bevorstehenden Veranstaltungen und zu den Aktivitäten des Auslandsbüros finden Sie hier: http://www.bvmw.de/auslandsvertretungen/auslandsbueros/brasilien.html</p>
<p>(Textquelle: Auswärtiges Amt)</p>
<p>Ihr</p>
<p>Achim von Michel<br />
Herausgeber mittelstandinbayern.de und Landesbeauftragter BVMW Bayern</p>
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		<title>Schlemmer Group erwirtschaftet bestes Ergebnis der Unternehmensgeschichte</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2014 16:59:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Umsatz, Jahresüberschuss und Eigenkapitalquote konnten gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Die Schlemmer Group in Poing bei München präsentiert in ihrem heute veröffentlichten Geschäftsbericht das bisher beste Ergebnis seit Bestehen des Unternehmens. Der Umsatz konnte um rund 35 Mio. EUR auf 240 Mio. EUR gesteigert werden. Dies ist der höchste...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Umsatz, Jahresüberschuss und Eigenkapitalquote konnten gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. </p>
<p>Die Schlemmer Group in Poing bei München präsentiert in ihrem heute veröffentlichten Geschäftsbericht das bisher beste Ergebnis seit Bestehen des Unternehmens. Der Umsatz konnte um rund 35 Mio. EUR auf 240 Mio. EUR gesteigert werden. Dies ist der höchste Umsatz, den die Schlemmer Group je in einem Geschäftsjahr erwirtschaftet hat. Auch der Jahresüberschuss fiel mit 15 Mio. EUR höher aus, als in allen vorangegangenen Jahren. Weiterhin gewachsen ist auch das Eigenkapital der Schlemmer Group – der aktuelle Geschäftsbericht weist eine Quote von rund 34 Prozent aus. </p>
<p>Josef Minster, CEO der Schlemmer Group und CFO Christian von der Linde sind mehr als zufrieden mit dem aktuellen Ergebnis. „Rund drei Viertel ihres Umsatzes erwirtschaftet die Schlemmer Group im Automotive-Sektor, das verbleibende Viertel im Bereich der Industriefertigung. Im vergangenen Jahr konnten wir in allen Unternehmensbereichen deutlich zulegen. Damit wurde das Ziel, bis 2015 einen Umsatz von 200 Mio. EUR zu überschreiten, bereits zwei Jahre früher erreicht“, sagt Finanzchef von der Linde. </p>
<p>Etwa zwei Drittel des Umsatzes wurde in europäischen Ländern verbucht, der Rest in Asien sowie Süd-, Mittel- und Nordamerika. „In Asien ist es vor allem der chinesische Markt, der mit jährlichen Wachstumsraten von mehr als 30 Prozent äußerst positiv zu unserem Ergebnis beiträgt. Aber auch Europa bietet nach wie vor Wachstumspotenzial: Der russische Markt wächst in ähnlichen Dimensionen“, erläutert CEO Josef Minster. „Vor dem Hintergrund eines insgesamt eher enttäuschenden Wachstums der Weltwirtschaft von nur 1 Prozent im Jahr 2013 können wir sagen, dass Schlemmer mit seiner konsequenten Globalisierungsstrategie in den derzeitigen Wachstumsmärkten der Welt hervorragend positioniert ist.“</p>
<p>Die Ziele der Geschäftsleitung bleiben auch angesichts dieser Erfolgsmeldungen ehrgeizig und wachstumsorientiert. „Stabilität und Unternehmenserfolg beruhen bei der Schlemmer Group auf festen Überzeugungen und klaren Grundwerten. Im Jahr des sechzigsten Geburtstags präsentieren wir uns als gut aufgestelltes, solventes, liquides und bestens für die zukünftigen Aufgaben gerüstetes Unternehmen. Auf dieser soliden Basis haben wir neue Ziele formuliert: Eine Verdopplung des Umsatzes  auf 400 Mio. EUR bis zum Jahr 2020 und eine Erhöhung des Mitarbeiterzahl von jetzt 2.000 auf rund 3.000“, betont Minster.</p>
<p>Hierfür setzt die Schlemmer Group in den kommenden Jahren auf eine Reihe von zentralen Projekten, die kürzlich in dem Leitkonzept ONE SPIRIT 2020 definiert wurden. So sollen die Investitionen in Forschung und Entwicklung in den kommenden Jahren verdreifacht werden. Mit weiteren Unternehmenszukäufen und der Eröffnung neuer Auslandsstandorte sollen die Technologieführerschaft und Marktpräsenz der Schlemmer Group zusätzlich gestärkt werden.<br />
Besonderes Augenmerk richtet die Schlemmer-Geschäftsleitung auf die Personalentwicklung an allen Standorten weltweit: „Schlemmer baut auf seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um das Leitkonzept mit Leben zu füllen. Schon heute präsentieren wir uns durch attraktive Bonus- und Beteiligungsmodelle sowie durch hohe soziale Verantwortung als sehr moderner Arbeitgeber. Unser Ziel ist es, als TOP-Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb sowohl für die Menschen in der Region als auch für junge Talente, die es in unsere Niederlassungen im  Ausland zieht, noch deutlicher wahrgenommen zu werden“, betont Josef Minster.</p>
<p>In welchem Umfang die Mitarbeiter der Schlemmer Group vom aktuellen Geschäftserfolg profitieren, erläutert Minster detailliert: „Die Belegschaft ist über eine Mitarbeiterbeteiligung in den Erfolg des Unternehmens einbezogen. Da der Jahresplan des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2013 erreicht wurde, erhalten die Mitarbeiter zu ihren regulären Bezügen ein Prozent ihres Jahresgehaltes als Erfolgsprämie. Darüber hinaus kommt noch eine Erfolgsprämienpauschale hinzu, basierend auf zehn Prozent des Betrages, der über die Jahresplanung für das Geschäftsjahr 2013 hinaus erwirtschaftet worden ist und anteilig auf die Mitarbeiter verteilt und ausgezahlt wurde.“</p>
<p><strong>Über Schlemmer </strong><br />
Die Schlemmer Group agiert mit über 2.000 Mitarbeitern weltweit und erwirtschaftete in 2013 einen Umsatz von mehr als 240 Mio. Euro. An 21  stationären Fertigungsstandorten in zwölf Ländern und einer mobilen Fertigung entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen Kabelschutzsysteme für Automotive und Industrie bestehend aus Well-, Glatt- und Schutzschläuchen, Verteiler und Schutzkappen sowie kundenindividuellen Kabelkanälen und Kabelführungen. Weitere Geschäftsbereiche sind Connection Systems mit Verschraubungstechnik, Mechatronic Systems mit Sonden und Sensoren, Air und Fluid Systems mit medienführenden Leitungssystemen, sowie Elektroinstallationssysteme mit Geräte- und Verbindungsdosen. Ganz im Zeichen der Umwelttechnologie steht der Bereich Schlemmer ecotech mit Solarabsorbern und Energiezaunlösungen. </p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.schlemmer.com" target="_blank">www.schlemmer.com</a> und www.schlemmer-ecotech.com<br />
Schlemmer Group auf Facebook: <a href="https://www.facebook.com/schlemmer.group" target="_blank">https://www.facebook.com/schlemmer.group</a><br />
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</p>
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