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	<title>weltpolitik Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google / Bing  NEWS &#38; KI Search gelistet</description>
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	<title>weltpolitik Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>&#8222;Software Hosted in Germany&#8220; – BITMi profitiert von US-Urteil</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Aug 2014 06:00:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Tagen verurteilte ein US-Gericht Microsoft dazu, den Zugriff auf Daten eines Verdächtigten zu ermöglichen. Das Besondere: Die Daten liegen nicht in den USA, sondern bei der europäischen Tochter von Microsoft in Irland. Heise.de-Kommentator Herbert Braun merkt an: &#8220; &#8218;Es geht darum, wer die Information kontrolliert, nicht wo sie liegt&#8216;, begründete die Richterin ihre Entscheidung – ein Satz, den sich Unternehmen, Behörden und auch Privatpersonen gut merken sollten.&#8220;</p>
<p>Auf der Cebit 2014 hatte der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) das Siegel &#8222;Software Hosted in Germany&#8220; angekündigt. Ende Juli verabschiedete der hochkarätig besetzte Beirat des Siegels die Regularien zur Vergabe. Sie finden sich unter www.Software-Hosted-in-Germany.org. Durch eine Selbstverpflichtung der Geschäftsführer der Anbieter von Cloud-Software sichern diese den Datenzugriff ausschließlich nach deutschen Datenschutzbestimmungen verbindlich zu und garantieren den Standort der Daten in deutschen Rechenzentren. Eine unberechtigte Weitergabe von Software und von Daten an Dritte wird ausgeschlossen.</p>
<p><strong>Cloud-Lösungen aus deutschen Rechenzentren im Aufwind</strong><br />
Martin Hubschneider, Vizepräsident des BITMi und Vorstandsvorsitzender des Karlsruher CRM-Spezialisten CAS Software AG, sieht Cloud-Lösungen aus deutschen Rechenzentren im Aufwind: &#8222;Auf dem Weltmarkt eröffnen sich vor dem Hintergrund der NSA-Diskussionen für &#8218;Software Hosted in Germany&#8216; enorme Chancen. Die Kunden wünschen sich deutsche Qualität, beste Verfügbarkeit, Zukunftssicherheit und begründetes Vertrauen in den Datenschutz – gerade bei ihren sensiblen Unternehmensdaten im Internet.&#8220;</p>
<p><strong>Beirat mit renommierten Wissenschaftlern</strong><br />
Zum hochkarätig besetzten Beirat des unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie stehenden Siegels &#8222;Software Made in Germany&#8220; gehören Frau Prof. Dr. Irene Bertschek, Frau Prof. Dr. Annette Weißbecker, Prof. Dr. Bernd Hindel, Prof. Dr. Matthias Jarke und Prof. Dr. Alexander Mädche. In den Beirat für „Software Hosted in Germany“ wurde zusätzlich der renommierte Jurist und Gründungsvorsitzende der „Deutschen Gesellschaft für Informationstechnologie und Recht e.V.“ Prof. Dr. Michael Bartsch berufen.</p>
<p>Mit dem Schwester-Siegel &#8222;Software Made in Germany&#8220; wurden bereits über 180 Softwarelösungen von über 120 Unternehmen ausgezeichnet.</p>
<p>Bildnachweis: Thorben Wengert, pixelio.de</p>
<p><a href="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/08/SHiG-large.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/08/SHiG-large.jpg" alt="SHiG-large" width="392" height="342" class="aligncenter size-full wp-image-3922" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/08/SHiG-large.jpg 392w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/08/SHiG-large-300x261.jpg 300w" sizes="(max-width: 392px) 100vw, 392px" /></a></p>
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		<title>Mittelstand in Schwellenländern wächst</title>
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		<pubDate>Wed, 28 May 2014 14:39:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der World of Work Report 2014, der jährliche Bericht der ILO zur Welt der Arbeit, zeigt erstmals, dass die Schaffung guter Arbeitsplätze zu nachhaltigem Wachstum in Schwellen- und Entwicklungsländern führen kann. Länder, die in den frühen 2000er-Jahren in gute Arbeitsplätze investiert haben, wachsen seit 2007 jedes Jahr fast ein Prozent...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der World of Work Report 2014, der jährliche Bericht der ILO zur Welt der Arbeit, zeigt erstmals, dass die Schaffung guter Arbeitsplätze zu nachhaltigem Wachstum in Schwellen- und Entwicklungsländern führen kann.</p>
<p>Länder, die in den frühen 2000er-Jahren in gute Arbeitsplätze investiert haben, wachsen seit 2007 jedes Jahr fast ein Prozent schneller als andere Entwicklungs- oder Schwellenländer, so der neue ILO-Bericht. Auch die Auswirkungen der Krise von 2008 konnten so besser bewältigt werden.</p>
<p>Der Bericht World of Work 2014: Developing with Jobs, der eine eingehende Analyse von 140 Entwicklungs- und Schwellenländern bietet, zeigt erstmals, dass Investition in gute Arbeitsplätze, Abbau unsicherer Beschäftigung und die Verringerung der Zahl der „Arbeitenden Armen“ zu höherem Wirtschaftswachstum führt.  Der Bericht stellt fest, dass Investitionen in hochqualifizierte Arbeitsplätze mit niedrigeren Einkommensungleichheiten im Zusammenhang stehen. </p>
<p>„Entwicklung passiert nicht von allein durch Exporte, freien Handel und ausländische Direktinvestitionen“, sagt ILO-Generaldirektor Guy Ryder. „Soziale Sicherheit, Respektierung der Kernarbeitsnormen und eine beschäftigungsfördernde Politik sind entscheidend für die Schaffung guter Arbeitsplätze, die den Lebensstandard,die Binnennachfrage und das allgemeine Wachstum erhöhen. Menschenwürdige Arbeit für Frauen und Männer schafft Entwicklung und reduziert Armut.</p>
<p><strong>Länderbeispiele<br />
</strong><br />
Als Beispiel nennt der ILO-Bericht Senegal, das durch Schaffung von qualitätsvollen Arbeitsplätzen das Wachstum steigerte. Das Land erhöhte den Anteil der Lohnquote von 12 Prozent im Jahr 1991 auf 26 Prozent im Jahr 2013. Der Anteil der „Arbeitenden Armen“ verringerte sich im gleichen Zeitraum um 34 Prozentpunkte, während die Produktivität um durchschnittlich 0.5 Prozent jährlich anstieg.</p>
<p>Peru ist ein weiteres Land, in dem sich der Anteil der Lohnquote um geschätzte 15 Prozentpunkte erhöhte, von 34 Prozent 1991 auf 49 Prozent im Jahr 2013. Im gleichen Zeitraum wuchs die Produktivität auf durchschnittlich 1,8 Prozent pro Jahr, der Anteil der „Arbeitenden Armen“ sank um 23 Prozentpunkte.</p>
<p>In Vietnam stieg der Anteil der Lohnquote um 22 Prozentpunkte, verbunden mit einer erheblichen Abnahme der „Arbeitenden Armen“ um ein Drittel von 1991 bis 2013; die Produktivität wuchs rasant.</p>
<p>„Verbesserung in der Qualität der Arbeitsplätze ist ebenso notwendig, um Unterbeschäftigung von Jugendlichen und Erwachsenen zu mindern, eines der größten wirtschaftlichen Probleme in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern“, so Raymond Torres, Direktor der ILO-Forschungsabteilung. „Im Hinblick auf seine Bedeutung ist es entscheidend, Menschenwürdige Arbeit für Alle als Ziel in die Entwicklungsagenda nach 2015 zu setzen. Über die nächste Dekade müssen Entwicklungsländer ungefähr 40 Millionen neue Arbeitsplätze pro Jahr schaffen, um mit der wachsenden Erwerbsbevölkerung Schritt zu halten“.</p>
<p><strong>Schlüsselrolle für Soziale Sicherheit<br />
</strong><br />
Der Bericht betont die Bedeutung einer Kombination gut gestalteter sozialer Sicherheitssysteme mit einer Strategie zur Erhöhung der Produktivität in der Agrarwirtschaft und Investitionen aus Öl- und anderer Rohstoffeinkommen in die übrige Wirtschaft. Das bedeutet, dass Regierungsmaßnahmen einen förderlichen Rahmen für die Schaffung und Expansion von Investitionen bereitstellen. Ein Beispiel ist das System „Eine Steuer für die soziale Absicherung Selbständiger“, das in Uruguay einführt wurde und das den Weg für formale Unternehmensgründung erleichtert.</p>
<p>„Wir haben zwei sehr verschiedene und gleichzeitige Phänomene beobachtet“, so Moazam Mahmood, stellvertretender Direktor der ILO-Forschungsabteilung und führender Autor des Berichts. „Viele Schwellenländer, vor allem in Asien und Lateinamerika, bemühen sich, Ungleichheiten zu beseitigen und verbessern die Qualität der Arbeitsplätzen und ihrer sozialen Sicherung. Im Gegensatz dazu scheint es vor allem in einigen europäischen Ländern in die entgegengesetzte Richtung zu laufen“. </p>
<p><strong>Globale Beschäftigungstrends 2014 aktualisiert</strong></p>
<p>Die weltweite Arbeitslosigkeit lag bei knapp unter 200 Millionen im Jahr 2013. Für 2014 wird ein Anstieg von 3.2 Millionen erwartet. Bei derzeitigen Trends und Politiken wird die globale Arbeitslosigkeit für das Jahr 2019 auf 213 Millionen Menschen geschätzt.</p>
<p>Die höchsten Arbeitslosenraten für das Jahr 2014 werden für Nordafrika und den Mittleren Osten mit 12,3 und 11,1 Prozent erwartet. Der höchste Anstieg wird für Zentral- und Südosteuropa und die früheren Ostblockstaaten mit einer Arbeitslosigkeit von 8,3 Prozent geschätzt. In den nächsten fünf Jahren werden 90 Prozent der Arbeitsplätze in Schwellen- und Entwicklungsländern geschaffen. Es ist zu erwarten, dass dies signifikante Auswirkungen auf Migrationswege haben wird.</p>
<p>„Es sieht so aus, als würden sich die Migrationsmuster ändern, weil Schwellenländer weitere Fortschritte in der Verbesserung der Arbeitsplatzqualität machen“, so Mahmood. „Die Süd-Süd-Migration steigt an, während nun auch Arbeitnehmer der Industrieländer, insbesondere Länder Südeuropas verlassen, um Arbeitsmöglichkeiten in Schwellenländern zu finden.</p>
<p><strong>Die vollständige Studie kann <a href="http://www.ilo.org/global/research/global-reports/world-of-work/2014/WCMS_243961/lang--en/index.htm" target="_blank">HIER</a> heruntergeladen werden.<br />
</strong></p>
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		<title>US-Regierung kann Datenzugriff auch im Ausland erzwingen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 May 2014 06:00:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[US-amerikanische Internet-Firmen müssen auf Wunsch der Regierung Daten auch von Servern herausrücken, die nicht in den USA, sondern im Ausland betrieben werden. Dies entschied ein New Yorker Bundesgericht. Damit ist eine Cloud-Nutzung mit Hilfe von US-Unternehmen dem Zugriff von Uncle Sam unterworfen. Dies gilt auch für Rechner deutscher US-Töchter. (Quelle:...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>US-amerikanische Internet-Firmen müssen auf Wunsch der Regierung Daten auch von Servern herausrücken, die nicht in den USA, sondern im Ausland betrieben werden. Dies entschied ein New Yorker Bundesgericht. Damit ist eine Cloud-Nutzung mit Hilfe von US-Unternehmen dem Zugriff von Uncle Sam unterworfen. Dies gilt auch für Rechner deutscher US-Töchter. (Quelle: IBWF.ORG)</p>
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		<title>Auf Staatsbesuch in Asien</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Dec 2013 12:45:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ohoven öffnet Türen für Mittelständler in Vietnam, Myanmar (Burma) und Thailand Auf Einladung von EU-Kommissions-Vizepräsident Antonio Tajani bereiste der BVMW-Präsident die wichtigsten Länder des Wachstumsmarkts Südostasien. Dabei fungierte der Vorsitzende des europäischen Mittelstandsdachverbands (CEA-PME), Mario Ohoven, als Türöffner für deutsche und europäische Unternehmer aus dem Mittelstand. Im Rahmen der EU-„Mission...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ohoven öffnet Türen für Mittelständler in Vietnam, Myanmar (Burma) und Thailand</strong></p>
<p>Auf Einladung von EU-Kommissions-Vizepräsident Antonio Tajani bereiste der BVMW-Präsident die wichtigsten Länder des Wachstumsmarkts Südostasien. Dabei fungierte der Vorsitzende des europäischen Mittelstandsdachverbands (CEA-PME), Mario Ohoven, als Türöffner für deutsche und europäische Unternehmer aus dem Mittelstand.</p>
<p>Im Rahmen der EU-„Mission for Growth“ hatte Tajani europäische Unternehmen und Verbände eingeladen. Diese Mission war ein starkes Signal der Europäische Union, ihre Wirtschaftsbeziehungen mit der dynamischen ASEAN-Region zu verstärken und die Internationalisierung der kleinen und mittelständischen Unternehmen Europas voranzutreiben.</p>
<p>Für Mario Ohoven war es bereits die fünfte Teilnahme an einer solchen EU-Delegationsreise, deren Bedeutung dadurch klar wurde, <strong>dass in Asien mit 12 Ministern, einem Premierminister und einem Staatspräsidenten persönlich verhandelt wurde.</strong></p>
<p>In der Wirtschaftsdelegation waren 40 Unternehmen und Verbände aus 17 EU-Mitgliedsstaaten vertreten.  Der Gesamtumsatz der teilnehmenden Unternehmen beläuft sich auf 262 Milliarden Euro, mehr als das Bruttoinlandsprodukt Dänemarks. Die Verbände repräsentieren über 20 Million Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von 750 Milliarden Euro und 120 Millionen Mitarbeitern.</p>
<figure id="attachment_3060" aria-describedby="caption-attachment-3060" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/1.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3060 " alt="Vertragsunterzeichnung mit Hoàng Tuấn Anh, Minister für Sport, Kultur und Tourismus und Antonio Tajani, EU-Kommissions-Vizepräsident." src="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/1-300x155.jpg" width="300" height="155" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/1-300x155.jpg 300w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/1-600x311.jpg 600w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/1.jpg 718w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3060" class="wp-caption-text">Vertragsunterzeichnung mit Hoàng Tuấn Anh, Minister für Sport, Kultur und Tourismus und Antonio Tajani, EU-Kommissions-Vizepräsident.</figcaption></figure>
<p>Das zu den größeren ASEAN-Ländern zählende Vietnam ist ein Schwellenland mit anhaltend großem Nachholbedarf. Es verfügt über eine junge, wachsende und konsumfreudige Bevölkerung und reiche Rohstoffvorkommen. Die Lohnkosten sind niedrig.</p>
<p>Dass die internationale Wirtschaft auf das ostasiatische Königreich setzt, zeigt sich an einem anhaltenden Strom an Direktinvestitionen vor allem aus Japan und Korea. Die Einkommen steigen und der Einzelhandel expandiert. Der Außenhandel wächst durch neue Freihandelsabkommen.</p>
<p>Mario Ohoven sprach gegenüber den Ministern aber auch offen die Schwächen Vietnams an. Denn das Land leidet unter einer wechselhaften Wirtschaftspolitik, hoher Bürokratie und Korruption. Die Infrastruktur ist lückenhaft und die Arbeitsproduktivität gering. Der Arbeitsmarkt ist geprägt vom Fachkräftemangel.</p>
<p>Der sozialistische Staat plant bis 2020 den Sprung zum modernen Industrieland. Dafür bedarf es noch tiefgreifender Reformen, andernfalls müsste die Wirtschaft Potenziale und Chancen ungenutzt lassen.</p>
<p>Vietnam kam 2012 mit Exporten in Höhe in 114,6 Mrd. USD und Importen von 114,3 Mrd. USD zu einem Außenhandelsüberschuss von 284.000 USD. Das Bruttoinlandsprodukt ist 2012 um 5,03 Prozent gestiegen und damit geringer als in den Vorjahren. Die Inflation lag 2012 bei 6,81 Prozent.</p>
<p>In der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi sprach Mario Ohoven die vietnamesischen Minister für Industrie und Handel sowie für Kultur und Sport. Dabei brachte er insbesondere die Unterstützung des deutschen Mittelstands bei der Hebung der Wachstumspotentiale im Tourismus zu Sprache. Anschließend erörterten rund 100 Unternehmer, die bereits in Vietnam aktiv sind, die wirtschaftlichen Standortbedingungen.</p>
<p>Das Thema Inflation nahm Mario Ohoven zum Anlass, den vietnamesischen Minister für Industrie und Handel eindringlich auf die Notwendigkeit der <strong>Senkung der Inflationsrate</strong> hinzuweisen. Minister Vũ Huy Hoàng sicherte zu, dass die Regierung die Geldmenge begrenzen wolle. An ausgewählten Beispielen aus der mittelständischen Praxis erläuterte der BVMW-Präsident die Bedeutung des Bürokratieabbaus für die Investitionstätigkeit mittelständischer Unternehmen und rief die vietnamesische Seite dazu auf, bürokratischen Aufwand zu reduzieren und Vorschriften zu vereinfachen.</p>
<p>Zum Abschluss seines Vietnam-Besuchs wurde Ohoven von Premierminister Nguyen Tan Dung empfangen, der ihn mit den Worten: „erklären Sie mir den deutschen Mittelstand“ begrüßte.</p>
<figure id="attachment_3061" aria-describedby="caption-attachment-3061" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/2.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-3061 " title=" Mit EU-Kommissions-Vize Tajani beim Empfang des Premierministers Vietnams, Nguyen Tan Dung, im Palast des Premierministers in Hanoi." alt="" src="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/2-300x200.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/2-300x200.jpg 300w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/2-600x401.jpg 600w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/2-150x100.jpg 150w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/2.jpg 718w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3061" class="wp-caption-text"><br />Mit EU-Kommissions-Vize Tajani beim Empfang des Premierministers Vietnams, Nguyen Tan Dung, im Palast des Premierministers in Hanoi.</figcaption></figure>
<h2>Wirtschaft in Vietnam:</h2>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="30%">Einwohner:</td>
<td width="70%">90,4 Millionen (2012)</td>
</tr>
<tr>
<td>BIP:</td>
<td>102 Milliarden Euro (2012)</td>
</tr>
<tr>
<td>Wirtschaftswachstum:</td>
<td>5,0%(2012)</td>
</tr>
<tr>
<td>Inflation:</td>
<td>9,1% (2012)</td>
</tr>
<tr>
<td>Durchschnittslohn:</td>
<td>132 Euro pro Monat (brutto)</td>
</tr>
<tr>
<td>dt. Exporte nach Vietnam:</td>
<td>1,9 Milliarden Euro (2012)</td>
</tr>
<tr>
<td>dt. Importe aus Vietnam:</td>
<td>5,1 Milliarden Euro (2012)</td>
</tr>
<tr>
<td>Hauptbranchen:</td>
<td>Verarbeitende Industrie und Bau 40,7%; Dienstleistungen 37,7%;<br />
Land-, Forstwirtschaft und Fischerei 21,7%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Quelle: Germany Trade &amp; Invest</em></p>
<h2>Myanmar</h2>
<p><strong>Myanmar, das frühere Burma,</strong> schottete sich lange von der Außenwelt ab. Nun öffnet die Regierung des Präsidenten Thein Sein das Land nach 50 Jahren Militärdiktatur allmählich für den Westen.</p>
<p>Das Land stehe zweifelsohne an einem wirtschaftlichen und sozialen Wendepunkt, so die profunde Analyse von Mittelstandpräsident Mario Ohoven. Nach Jahrzehnten der politischen Unterdrückung ist das Potential für soziale und ökonomische Entwicklung enorm. Stärkere bürgerliche und politische Rechte, die seit dem politischen Wandel gewährt wurden, haben die notwendigen Voraussetzungen für nachhaltige Entwicklung geschaffen. Mit den richtigen Rahmenbedingungen steht Myanmar am Beginn eines vielversprechenden Entwicklungsprozesses. Hochrangige politische Besuche, wie jüngst der US-Präsident <strong>Barack Obama</strong> oder die damalige Außenministerin <strong>Hillary Clinton</strong> zeigen, dass das Land durch seine Reformschritte wieder ins Blickfeld der internationalen Gemeinschaft rückt.</p>
<p>Die wirtschaftliche Zusammenarbeit wird einfacher und das 64 Millionen Einwohner-Land Myanmar entwickelt sich zum <strong>Shooting Star</strong> und einem <strong>attraktiven Einstiegsmarkt für den deutschen und europäischen Mittelstand.</strong></p>
<p>Das ASEAN-Mitglied Myanmar verfügt über reiche Ressourcen an <strong>Erdgas</strong> und <strong>Wasserkraft</strong>. Seine <strong>geostrategische</strong> Lage zwischen Indien, Bangladesch, China, Laos und Thailand ist <strong>exzellent</strong>. Daraus folgt eine gute Wachstumsprognose auf mittlere Sicht.</p>
<p>Weiterhin wird die Wirtschaft maßgeblich beeinflusst von strukturellen Defiziten (vor allem Infrastruktur) und dominiert von einem wenig produktiven Agrarsektor. Für das Fiskaljahr 2012/13 wird ein reales Wachstum von circa 6 Prozent angenommen. Das reale Pro-Kopf-Einkommen des Landes (angepasst an die Kaufkraftparität) wird auf jährlich etwa 1535 US-Dollar geschätzt. Die Inflationsrate beträgt ca. 5 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen wird von der Regierung nicht ermittelt. <strong>Der Anteil der Unterbeschäftigten wird auf mindestens ein Drittel der arbeitenden Bevölkerung geschätzt. </strong>Tagelöhnertum ist weit verbreitet. Die Bevölkerung ist insbesondere in den ländlichen Gebieten von Armut betroffen.</p>
<p>Das an natürlichen Ressourcen reiche Myanmar (On-/offshore: Erdgas und Erdöl, Blei, Kupfer, Kohle, Edelsteine/Jade und Wasserkraft) habe 2012, <strong>so Mario Ohoven beim Gespräch, </strong>die Weichen für eine aussichtsreiche wirtschaftliche Entwicklung gestellt. Wichtige Reformen für eine marktorientierte Ordnung wurden eingeleitet. Ohoven wies auch auf die Schattenseiten des Landes hin: So sei der Nachholbedarf beim Aufbau der Infrastruktur enorm, der Produktionsapparat indes noch schwach entwickelt. Als positiv gilt, dass 19 Gläubigerländer Anfang 2013 Myanmar 60% seiner Auslandsschulden (rund 6 Mrd. US$) erlassen haben. Weltbank und ADB gaben neue Kreditzusagen.</p>
<p>Wachstumstragend ist vorerst weniger der private Konsum, als vielmehr Export und Investitionen mit den Schwerpunkten Bergbau und Energiewirtschaft. Das <strong>neue wirtschaftliche Fundament </strong>könnte Myanmar schon kurzfristig einen stärkeren Wirtschaftsaufschwung bescheren &#8211; der <strong>IWF</strong> spricht von der Chance auf einen <strong>&#8222;jump start&#8220;</strong>. Grundlegend für die positive Perzeption ist neben der Ausbeutung bedeutender neuer Erdgasfelder (Shwe und Zawtika) vor allem die Erwartung stärkerer Auslandsinvestitionen.</p>
<p>Obwohl in Myanmar Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mehr als 95% der Firmen ausmachen, sind diese – teils historisch bedingt – mit erheblichen Wachstumshindernissen konfrontiert. In der Zeit des „Burmesischen Sozialismus“ zwischen 1962 und 1988, in der die Produktionsmittel offiziell im Besitz des Staates waren, war die Rolle von KMU vornehmlich auf den informellen Bereich begrenzt.</p>
<p>Obwohl sich dies im Zuge erster Marktreformen in den neunziger Jahren schrittweise geändert hat, wird die Wettbewerbsfähigkeit von KMU weiterhin durch eine Vielzahl von strukturellen Faktoren eingeschränkt. Allen voran stehen der fehlende Zugang zu Krediten und Finanzdienstleistungen sowie die geringe Produktivität aufgrund hoher Produktionskosten, mangelnder Technologie, unzureichender Infrastruktur und steigenden Preisen für Land, die durch das antizipierte Wirtschaftswachstum angetrieben werden. Beobachter kritisieren zudem, dass viele der Reformen bislang auf makroökonomischer Ebene stattgefunden haben, ohne wesentlich die Situation für Individuen und kleinere Unternehmen zu verbessern. Vor allem in ländlichen Gebieten, in denen geschätzte 70% der Bevölkerung leben, sind KMU nach wie vor extrem unterentwickelt und die erhofften positiven Auswirkungen von Marktreformen auf Armutsreduzierung dadurch mehrheitlich noch nicht realisiert.</p>
<p>In Anerkennung der wichtigen Rolle von KMUs hat die neue Regierung Maßnahmen angekündigt, um ihre Situation zu verbessern – etwa durch die geplante Verabschiedung eines Gesetzes zur Stärkung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für KMU.</p>
<p>In seinen bilateralen Gesprächen mit den myanmarischen Verantwortlichen U Tin Naing Thein (Minister im Büro des Präsidenten von Myanmar) und U Soe Thane (Union Minister) <strong>mahnte BVMW- und  CEA-PME-Präsident Ohoven die dringende Umsetzung der KMU-Reformen im Einzelnen an.</strong></p>
<p>Die Minister zeigten sich sehr interessiert an Investitionen mittelständischer Unternehmen in ihrem Land und sicherten zu, die angesprochenen Problemfelder schnell angehen zu wollen.</p>
<figure id="attachment_3062" aria-describedby="caption-attachment-3062" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3062 " title="EU Task Force in Rangon: V. li.: Andris Piebalgs (EU-Kommissar für Entwicklung), U Tin Naing Thein (Minister im Büro des Präsidenten von Myanmar), Antonio Tajani (EU-Kommissions-Vizepräsident), U Soe Thane, (Union Minister), Aung San Suu Kyi (Parlamentsabgeordnete, Friedensnobelpreisträgerin), Catherine Ashton (Hohe Vertreterin der EU für Außen und Sicherheitspolitik), Dirk Niebel (Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)." alt="" src="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/3-300x94.jpg" width="300" height="94" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/3-300x94.jpg 300w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/3-600x188.jpg 600w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/3.jpg 718w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3062" class="wp-caption-text">EU Task Force in Rangon: V. li.: Andris Piebalgs (EU-Kommissar für Entwicklung), U Tin Naing Thein (Minister im Büro des Präsidenten von Myanmar), Antonio Tajani (EU-Kommissions-Vizepräsident), U Soe Thane, (Union Minister), Aung San Suu Kyi (Parlamentsabgeordnete, Friedensnobelpreisträgerin), Catherine Ashton (Hohe Vertreterin der EU für Außen und Sicherheitspolitik), Dirk Niebel (Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung).</figcaption></figure>
<p>In Rangon, der größten Stadt des Landes, schloss sich die Delegation der EU Task Force an, an der prominente Politikerpersönlichkeiten, wie die EU-Außenbeauftragte Lady Catherine Ashton, Mitglieder des europäischen Parlaments und nationale Politiker teilnahmen. Zweck der Task-Force ist es, durch Bündelung sämtlicher politischen und wirtschaftlichen Instrumente und Mechanismen, die der EU zur Verfügung stehen (Entwicklungshilfe, Friedensprozessförderung, Investitionen), umfassende Unterstützung beim Übergang in Myanmar zu leisten.</p>
<figure id="attachment_3063" aria-describedby="caption-attachment-3063" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3063 " title="Gespräch mit Lady Ashton, Hohe Vertreterin der EU für Außen und Sicherheitspolitik und erste Vizepräsidentin der EU-Kommission in der Handelskammer in Yangon (Myanmar)." alt="" src="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/4-300x204.jpg" width="300" height="204" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/4-300x204.jpg 300w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/4-600x409.jpg 600w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/4.jpg 718w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3063" class="wp-caption-text">Gespräch mit Lady Ashton, Hohe Vertreterin der EU für Außen und Sicherheitspolitik und erste Vizepräsidentin der EU-Kommission in der Handelskammer in Yangon (Myanmar).</figcaption></figure>
<p>Dabei konnte Mario Ohoven im Dialog mit allen hochkarätigen Teilnehmern die Belange des europäischen und deutschen Mittelstands erfolgreich vertreten. Besonders wirkungsvoll waren dabei Einzelgespräche mit Lady Ashton und Andris Piebalgs, EU-Kommissar für Entwicklung.</p>
<p>Auf dem myanmarisch-europäischen Business Forum in der Handelskammer von Rangon tauschten die über 700 Wirtschaftsvertreter des Landes Erfahrungen mit der Delegation aus. In sechs Arbeitsgruppen (Dienstleistungen, Tourismus, Landwirtschaft, Industriegüter, Infrastruktur, Energie) ging es um konkrete Verabredungen zur Zusammenarbeit mit europäischen Unternehmern.</p>
<figure id="attachment_3064" aria-describedby="caption-attachment-3064" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3064 " title="Mit Andris Piebalgs, EU-Kommissar für Entwicklung, in der Handelskammer in Yangon (Myanmar), im Hintergrund Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel." alt="" src="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/5-300x196.jpg" width="300" height="196" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/5-300x196.jpg 300w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/5-600x392.jpg 600w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/5.jpg 718w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3064" class="wp-caption-text">Mit Andris Piebalgs, EU-Kommissar für Entwicklung, in der Handelskammer in Yangon (Myanmar), im Hintergrund Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel.</figcaption></figure>
<p>Ein besonderer Höhepunkt war der Empfang durch die weltbekannte Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. In einem persönlichen Gespräch mit ihr diskutierte Ohoven die ökonomische und politische Situation Südostasiens.</p>
<figure id="attachment_3065" aria-describedby="caption-attachment-3065" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/6.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3065" alt="Empfang bei der international geachteten Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi in der Handelskammer in Yangon (Myanmar)." src="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/6-300x231.jpg" width="300" height="231" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/6-300x231.jpg 300w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/6-600x463.jpg 600w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/6.jpg 718w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3065" class="wp-caption-text">Empfang bei der international geachteten Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi in der Handelskammer in Yangon (Myanmar).</figcaption></figure>
<p>„Es war für mich sehr bewegend, mit dieser einzigartigen Kämpferin für die Demokratie sprechen zu dürfen. Die fünfzehn Jahre währende Gefangenschaft hat sie nicht gebrochen. Mit ihrer gewinnenden Art lud sie den europäischen Mittelstand ein, in Myanmar zu investieren.“, betonte der deutsche und europäische Mittelstandspräsident.</p>
<p>In Myanmars neuer Hauptstadt Naypyidaw  traf die EU Task Force Staatspräsident Thein Sein sowie die Minister für Industrie (Maung Myint), Tourismus (Htay Aung), Bauwesen (Kyaw Lwin) und Wissenschaft und Technologie(Ko Ko Oo), um Rahmenbedingungen für Kooperationen auszuloten.</p>
<p>In einem <strong>persönlichen Gespräch mit Staatspräsident Thein Sein</strong> wies Mario Ohoven darauf hin, dass mangelnde Transparenz und unwägbare Rechtssicherheit den europäischen Mittelstand vor Investitionen zurückschrecken lässt. Als weitere Schwäche bezeichnete Ohoven das unzureichende Finanz- und Bankensystem sowie die inkohärente Geld- und Fiskalpolitik.</p>
<p>Ohoven machte klar, dass Myanmar dringend in die Infrastruktur investieren muss. Er bezeichnete es als unhaltbar, dass es kein funktionierendes Mobilfunk-Roaming gibt. Stattdessen muss man nach der Ankunft im Land –sofern verfügbar- veraltete Handys ausleihen und anschließend stundenlang auf deren Freischaltung warten.</p>
<p>Der myanmarische Staatspräsident zeigte sich sehr interessiert an den Hinweisen des deutschen und europäischen Mittelstandspräsidenten und wies seine Minister an, auch nach der Delegationsreise einen ständigen Dialog mit Mario Ohoven zu pflegen.</p>
<h2>Wirtschaft in Myanmar:</h2>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="30%">Einwohner:</td>
<td width="70%">65 Millionen (2013)</td>
</tr>
<tr>
<td>BIP:</td>
<td>39,3 Milliarden Euro (2012)</td>
</tr>
<tr>
<td>Wirtschaftswachstum:</td>
<td>6,3% (2012)</td>
</tr>
<tr>
<td>Inflation:</td>
<td>6,1% (2012)</td>
</tr>
<tr>
<td>Durchschnittslohn:</td>
<td>133 Euro pro Monat (brutto)</td>
</tr>
<tr>
<td>dt. Exporte nach Vietnam:</td>
<td>1,9 Milliarden Euro (2012)</td>
</tr>
<tr>
<td>dt. Importe aus Vietnam:</td>
<td>5,1 Milliarden Euro (2012)</td>
</tr>
<tr>
<td>Hauptbranchen:</td>
<td>Land-, Forstwirtschaft und Fischerei 38,2%; Handel, Gaststätten und Hotels 20,4%; Bergbau und Industrie 20,0%; Transport, Logistik und Kommunikation 13,4%; Bau 4,4%; Anderes 3,6%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Quelle: Germany Trade &amp; Invest</em></p>
<h2>Thailand</h2>
<p>Als letzte Station der “Mission for Growth” besuchte die EU-Delegation <strong>Thailand</strong>. Das ostasiatische Königreich hat sich nach der verheerenden Flutkatastrophe 2011 bemerkenswert schnell wieder stabilisiert. Hohe Investitionen in Hochgeschwindigkeitsnetze, Flutprävention, Energieversorgung und Telekommunikation versprechen eine exzellente Auftragslage.</p>
<p>Thailand ist der drittgrößte Handelspartner der EU innerhalb der ASEAN mit einem Handelsvolumen von annähernd 32 Milliarden Euro; außerdem ist die EU einer der größten Investoren in Thailand.</p>
<p>Die wirtschaftlichen Stärken des Landes liegen nach Einschätzung Mario Ohovens in seiner diversifizierten Industriestruktur und seinen stabilen monetären und finanziellen Rahmenbedingungen. Auch ein relativ niedriges Lohnniveau (ca. 7,50 EURO <strong>pro Tag</strong> Mindestlohn) machen es als Produktionsstandort attraktiv. Schwächen hat das Königreich in einem Mangel an Fachkräften und dem hohen bürokratischen Anforderungen.</p>
<p>Gleichwohl überwiegen die Chancen. Neben den erwähnten Investitionen in die Infrastruktur sind dabei die hohen natürlichen Ressourcen (erneuerbare Energien, Nahrungsmittel, Tourismus) zu nennen. Eine seit Januar 2013 auf 20 Prozent gesenkte Körperschaftssteuer sorgt für eine ehebliche Verbesserung des Investitionsklimas.</p>
<p>Bei einem Treffen in Bangkok u.a. mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Wirtschaftsminister Niwattumorong Boonsongpaisan, in dessen Rahmen Ohoven die Investitionspotentiale des europäischen Mittelstands darlegte, wurde eine verstärkte Kooperation in der Mittelstands- und Industriepolitik zwischen der EU und Thailand vereinbart.</p>
<p>Auf die Frage Mario Ohovens an den stellvertretenden Ministerpräsidenten, ob die Potentiale für den deutschen und europäischen Mittelstand in Thailand eher im Bereich Tourismus oder im Technologiebereich liegen antwortete Boonsongpaisan, dass sein Land den Hochtechnologiesektor stärken wolle aber auch im  Tourismussektor weiterhin große Wachstumschancen liegen.</p>
<figure id="attachment_3066" aria-describedby="caption-attachment-3066" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/7.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3066" title="Gespräch mit Thailands stellvertretenden Ministerpräsidenten und Wirtschaftsminister Niwattumorong Boonsongpaisan im Wirtschaftsministerium in Bangkok" alt="Gespräch mit Thailands stellvertretenden Ministerpräsidenten und Wirtschaftsminister Niwattumorong Boonsongpaisan im Wirtschaftsministerium in Bangkok" src="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/7-300x193.jpg" width="300" height="193" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/7-300x193.jpg 300w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/7-600x386.jpg 600w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/7.jpg 718w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3066" class="wp-caption-text">Gespräch mit Thailands stellvertretenden Ministerpräsidenten und Wirtschaftsminister<br />Niwattumorong Boonsongpaisan im Wirtschaftsministerium in Bangkok</figcaption></figure>
<figure id="attachment_3067" aria-describedby="caption-attachment-3067" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/8.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-3067" title="Mario Ohoven in der Diskussion mit Thailands stellvertretenden Ministerpräsidenten und Wirtschaftsminister Niwattumorong Boonsongpaisan im Wirtschaftsministerium in Bangkok" alt="" src="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/8-300x139.jpg" width="300" height="139" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/8-300x139.jpg 300w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/8-600x279.jpg 600w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/12/8.jpg 718w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3067" class="wp-caption-text">Mario Ohoven in der Diskussion mit Thailands stellvertretenden Ministerpräsidenten und<br />Wirtschaftsminister Niwattumorong Boonsongpaisan im Wirtschaftsministerium in Bangkok</figcaption></figure>
<p>Vor diesem Hintergrund sind die laufenden Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit Thailand von besonderer Bedeutung. Neben dem Abbau von Zöllen und Handelshemmnissen für Waren soll das Abkommen auch andere Handelsaspekte wie Dienstleistungen, Investitionen, öffentliches Beschaffungswesen, Wettbewerb und nachhaltige Entwicklung abdecken.</p>
<p>Nach einer ebenso intensiven, wie erfolgreichen Woche in den südostasiatischen Tigerstaaten resümierte Mario Ohoven: „Ich bin sehr zufrieden mit der Mission for Growth. <span style="text-decoration: underline;">Ich sehe zahlreiche Investitionsmöglichkeiten und Win-Win-Situationen für den deutschen Mittelstand. Dazu habe ich entscheidende Gesprächsfäden geknüpft.</span> Eines ist ganz klar: die EU und die ASEAN- Staaten werden enger zusammenarbeiten, und der Mittelstand ist für Vietnam, Myanmar und Thailand ein wichtiges Zukunftsthema.“</p>
<h2>Wirtschaft in Thailand:</h2>
<table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="30%">Einwohner:</td>
<td width="70%">68,2 Millionen (2013)</td>
</tr>
<tr>
<td>BIP:</td>
<td>270,5 Milliarden Euro (2012)</td>
</tr>
<tr>
<td>Wirtschaftswachstum:</td>
<td>6,5% (2012)</td>
</tr>
<tr>
<td>Inflation:</td>
<td>3,0% (2012)</td>
</tr>
<tr>
<td>Durchschnittslohn:</td>
<td>200 Euro pro Monat (2009)</td>
</tr>
<tr>
<td>dt. Exporte nach Vietnam:</td>
<td>4,2 Milliarden Euro (2012)</td>
</tr>
<tr>
<td>dt. Importe aus Vietnam:</td>
<td>4,1 Milliarden Euro (2012)</td>
</tr>
<tr>
<td>Hauptbranchen:</td>
<td>Bergbau und Industrie 35,8%; Handel, Gaststätten und Hotels 17,3%; Land-, Forstwirtschaft und Fischerei 11,6%; Transport, Logistik und Kommunikation 6,8%; Bau 2,5%; Anderes 25,9%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>Quelle: Germany Trade &amp; Invest</em></p>
<h2>Nutzen Sie Ihre Chance und erschließen Sie neue Märkte in Südostasien</h2>
<ul>
<li>Geht es um geplante Investionen in Thailand, Vietnam oder Myanmar?</li>
<li>um die Erschließung neuer Märkte?</li>
</ul>
<h2>Wie Sie als mittelständisches Unternehmen Ihr Engagement dort am besten planen, erfahren Sie vom EZ-Scout beim BVMW.</h2>
<p>Die EZ-Scouts sind <strong>Experten des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung</strong> (BMZ), die in Wirtschaftsverbände, Ländervereine und Industrie- und Handelskammern entsandt wurden. EZ steht hierbei für Entwicklungszusammenarbeit – eine Zusammenarbeit von Bundesregierung, Entwicklungs- und Schwellenländern sowie <strong>Wirtschaftsakteuren auf Augenhöhe.</strong></p>
<p>Der EZ Scout in der Bundesgeschäftsstelle in Berlin unterstützt exklusiv unsere Mitglieder dabei, aus den vielfältigen Angeboten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit <strong>das Richtige</strong> zu finden, <strong>Chancen in Entwicklungs- und Schwellenländern</strong> zu erkennen und auf die verschiedenen <strong>Förderungs- und Finanzierungsangebote </strong>der deutschen Entwicklungszusammenarbeit hinzuweisen. Dabei handelt es sich unter anderem um</p>
<ul>
<li>Entwicklungspartnerschaften</li>
<li>Kofinanzierung von Machbarkeitsstudien</li>
<li>Investitions- und Exportkredite</li>
<li>Managertraining</li>
<li>Fachkräfteaustausch</li>
<li></li>
</ul>
<p><strong>Kontakt: EZ-Scout beim BVMW: Celia Nork, Email: </strong><a href="mailto:celia.nork@bvmw.de"><strong>celia.nork@bvmw.de</strong></a><strong>, Tel.:030 533206-27</strong></p>
<p>Stefan Waldschmidt<br />
BVMW Leiter Public Affairs</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Deutsch-russische KMU-Konferenz in München</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/deutsch-russische-kmu-konferenz-in-muenchen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2013 12:09:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[weltpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[weltwirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Die staatliche russische Körperschaft „Vnesheconombank“ (Bank für Entwicklung und Außenwirtschaftstätigkeit, VEB), die Russische Bank für KMU-Förderung “MSP Bank” AG und die KfW Bankengruppe / KfW Entwicklungsbank, Deutschland, laden Sie herzlich ein, an der Deutsch-Russischen Konferenz „Regionale Programme der KMU-Förderung – Erfahrungen aus Deutschland und Umsetzungsmöglichkeiten für Russland“ am 28.-29.November 2013...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die staatliche russische Körperschaft „Vnesheconombank“ (Bank für Entwicklung und Außenwirtschaftstätigkeit, VEB), die Russische Bank für KMU-Förderung “MSP Bank” AG und die KfW Bankengruppe / KfW Entwicklungsbank, Deutschland, laden Sie herzlich ein, an der Deutsch-Russischen Konferenz „Regionale Programme der KMU-Förderung – Erfahrungen aus Deutschland und Umsetzungsmöglichkeiten für Russland“ am 28.-29.November 2013 teilzunehmen.</p>
<p>Das Ziel der Konferenz ist eine Analyse der Erfahrungen von KMU-Förderung auf regionaler Ebene am Beispiel Bayerns &#8211; eines der fortschrittlichsten Bundesländer &#8211; und der Möglichkeiten ihrer Umsetzung in den russischen Regionen. Das Forum soll auch zur Vertiefung deutsch-russischer Geschäftsbeziehungen beitragen.<br />
Zur Teilnahme an der Konferenz sind Vertreter einer Reihe von für die KMU-Förderung zuständiger föderaler und regionaler Behörden Russlands, Vertreter des Bankensektors und der KMU-Förderinstitutionen, Beratungsunternehmen, Vertreter der Medien sowie kleine und mittlere Unternehmer aus Russland und Deutschland eingeladen.<br />
Im Rahmen der Konferenz sind geplant:</p>
<ul>
<li>Paneldiskussionen zu folgenden Themen:</li>
<li>Grundsätze der regionalen Förderprogramme, Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten</li>
<li>Abgrenzung der Zuständigkeiten und Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit der regionaler, nationaler und internationaler Förderungsinstitutionen</li>
<li>Anforderungen und Erwartungen russischer und deutscher KMU im Hinblick auf die regionale Förderung.</li>
<li>Besuch eines KMU-Clusters (Biochemie)</li>
<li>Besuch einer Bürgschafts- / Landesbank</li>
</ul>
<p>Die Teilnahme an der Konferenz ist für geladene Teilnehmer kostenfrei (einschl. Handouts, Verpflegung, Transport vor Ort). Die Kosten für den Flug nach München und zurück, Übernachtungs-, Visa- und Versicherungskosten tragen die Teilnehmer.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/11/KMU-Konferenz-München_BVMW_301013_DK.doc">KMU-Konferenz München_BVMW_301013_DK</a></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2013/11/Antwortformular.doc">Antwortformular</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Studie: Türkei 2013 mit überdurchschnittlichem Wachstum</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/studie-turkei-2013-mit-uberdurchschnittlichem-wachstum/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 21:58:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS INTERNATIONAL]]></category>
		<category><![CDATA[konjunktur]]></category>
		<category><![CDATA[studien]]></category>
		<category><![CDATA[weltpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[weltwirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem die Türkei 2012 Widerstandsfähigkeit bewiesen hat, kann sie 2013 gut gerüstet mit noch mehr sicherem Wachstum rechnen. 2012 ging die Inlandsnachfrage drastisch zurück; die Verbraucherausgaben sanken um 0,5 Prozent, nachdem sie 2011 um 7,8 Prozent gestiegen waren. Damit schrumpften die Importe um 3,5 Prozent; demgegenüber stieg die Auslandsnachfrage, so...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die Türkei 2012 Widerstandsfähigkeit bewiesen hat, kann sie 2013 gut gerüstet mit noch mehr sicherem Wachstum rechnen. 2012 ging die Inlandsnachfrage drastisch zurück; die Verbraucherausgaben sanken um 0,5 Prozent, nachdem sie 2011 um 7,8 Prozent gestiegen waren. Damit schrumpften die Importe um 3,5 Prozent; demgegenüber stieg die Auslandsnachfrage, so dass ein mäßiges Gesamtwachstum verzeichnet werden konnte.</p>
<p>Wenn die Zahlungspraktiken und Insolvenzregelungen verlässlicher werden, wird sich dies positiv auf die türkische Wirtschaft auswirken. Zahlungsfristen betragen durchschnittlich 70 Tage, können sich aber auf 150-180 Tage verlängern; dies steht im Kontrast zu der neuen EU-Richtlinie, die bis 2015 ein Zahlungsziel von 60 Tagen vorsieht. Bezeichnend für Insolvenzen in der Türkei sind die geringen Rückflussraten und die längere Abwicklungsdauer.</p>
<p>Das 2012 verabschiedete Gesetz zur Senkung der Kreditabsicherung von nachdatierten Schecks ist für die Türkei ein wichtiger Schritt nach vorn. Damit werden die inländischen Handelspraktiken auf das Niveau des jetzt weltweit verwendeten Kontokorrentsystems angehoben. In dieser Übergangsperiode ist der Handel auf Unterstützung angewiesen; der Cashflow von Unternehmen sollte abgesichert und ein solides Kreditmanagement eingeführt werden.</p>
<p>Die Anzahl der Insolvenzen ist in der Türkei in den letzten 12 Jahren stetig gestiegen und dürfte sich auch 2013 weiter um 5 Prozent erhöhen. Damit steigt dort die Insolvenzrate jedoch immer noch langsamer als in Belgien, Brasilien, der Tschechischen Republik, Griechenland und Luxemburg.</p>
<p>Euler Hermes geht davon aus, dass türkische Branchen mit einem hohen Wertschöpfungsanteil ihren Exportmarktanteil vergrößern:</p>
<ul>
<li><strong>Maschinenbau</strong>: Der Maschinenbau hat Textilien und Bekleidung als größten Exportsektor verdrängt. Der Erfolg basiert auf überaus wettbewerbs- und anpassungsfähigen kleinen und mittelständischen Betrieben, die den Großteil der Industrieproduktion des Landes ausmachen.</li>
<li><strong>Lebensmittel</strong>: Die Türkei ist ein wichtiger Erzeuger von landwirtschaftlichen Rohstoffen und wird 2013 einen branchenweiten Umsatz in Höhe von USD 167 Mrd. erwirtschaften. Milchprodukte bilden mit einer Steigerung von 165 Prozent von 2004 bis 2009 den am schnellsten wachsenden Subsektor.</li>
<li><strong>Textilien</strong>: Zu den Vorteilen der Türkei gehören eine flexible Produktion sowie die Nähe zu Europa und anderen Hauptexportmärkten im Wettbewerb mit &#8222;Niedrigpreis&#8220;-Ländern wie Bangladesch, China und Indien. Mit seinem Anteil von über 10 Prozent des BIP bei Textilien und Fertigkleidung ist die Türkei der größte Textilienhersteller Europas.</li>
<li><strong>Metalle</strong>: Der Metallsektor machte 2011 10 Prozent des türkischen Gesamtexportumsatzes aus. Damit rangiert das Land weltweit an achter Stelle. China wird voraussichtlich seine Produktion drosseln, wohingegen der Verbrauch im Mittleren Osten und in den Schwellenmärkten auf Grund von Investitionen in die Infrastruktur, den Bausektor und die Industrie ansteigen wird; damit ist die Türkei gut positioniert.</li>
<li><strong>Chemie</strong>: Ein diversifizierter Sektor, der 13 Prozent des gesamten ausländischen Kapitals in der Türkei ausmacht. Pharma stellt einen Subsektor mit einem hohen Wertschöpfungsanteil dar und dürfte bis 2015 einen globalen Marktanteil von 28 Prozent erreichen.</li>
</ul>
<p>(Quelle: www.bvmw.de)</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Ohoven: Deutsch-französische Wirtschaftsbeziehungen weiter ausbauen</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/ohoven-deutsch-franzosische-wirtschaftsbeziehungen-weiter-ausbauen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2013 15:42:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS INTERNATIONAL]]></category>
		<category><![CDATA[bvmw]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Europapolitik]]></category>
		<category><![CDATA[weltpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum heutigen 50. Jahrestag des Élysée-Vertrages erklärt Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) und des europäischen Mittelstanddachverbandes (CEA-PME): „Die deutsch-französischen Wirtschaftsbeziehungen sind heute besser denn je. Frankreich ist einer unserer wichtigsten Handelspartner weltweit. Unser Nachbar steht bei den deutschen Ausfuhren auf Platz 1, mit deutlichem Abstand zu den...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum heutigen 50. Jahrestag des Élysée-Vertrages erklärt Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) und des europäischen Mittelstanddachverbandes (CEA-PME):</p>
<p>„Die deutsch-französischen Wirtschaftsbeziehungen sind heute besser denn je. Frankreich ist einer unserer wichtigsten Handelspartner weltweit. Unser Nachbar steht bei den deutschen Ausfuhren auf Platz 1, mit deutlichem Abstand zu den USA und den Niederlanden. Auch beim Umsatz führt Frankreich vor den Niederlanden und China. Bei den Einfuhren rangiert Frankreich an dritter Stelle nach den Niederlanden und China. Das ist umso bedeutsamer, als der Anteil des EU-Handels am deutschen Außenhandel insgesamt seit 2007 abnimmt.<br />
Entscheidenden Anteil an den guten bilateralen Beziehungen haben mittelständische Unternehmer aus Deutschland und Frankreich. Diesen Erfolgsweg gilt es gemeinsam fortzusetzen. Wir unterstützen aus diesem Grund Mittelständler, die sich im jeweils anderen Land engagieren. So beteiligt sich der BVMW an der internationalen Kooperationsbörse TECHINNOV am 14. Februar 2013 in Paris-Orly. Zudem unterhält der BVMW eine eigene Repräsentanz in der französischen Hauptstadt, die mittelständischen Unternehmern beider Länder als Kontakt- und Servicestelle dient.</p>
<p>Erhebliches Potenzial für die Zukunft bieten die frankophonen Staaten Nordafrikas. Bei meinen Gesprächen in Tunis als Persönlicher Berater von Ministerpräsident Hamadi Jebali machte die tunesische Regierung das große Interesse an einer engeren Zusammenarbeit mit mittelständischen Unternehmen aus Deutschland und Frankreich deutlich. Dafür werde ich mich als Präsident des europäischen Mittelstandsdachverbandes beim Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Antonio Tajani, persönlich einsetzen.“ </p>
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		<title>Tunesiens Regierungschef Jebali beruft Mario Ohoven zum Persönlichen Berater</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2012 11:51:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auf Vorschlag des Vizepräsidenten der EU-Kommission Antonio Tajani hat der tunesische Ministerpräsident Hamadi Jebali jetzt Mario Ohoven zu seinem Persönlichen Berater ernannt. Ohoven ist Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) und steht zugleich an der Spitze des europäischen Mittelstandsdachverbandes (CEA-PME) in Brüssel. Mittelstandspräsident Ohoven dankte dem tunesischen Regierungschef für die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Vorschlag des Vizepräsidenten der EU-Kommission Antonio Tajani hat der tunesische Ministerpräsident Hamadi Jebali jetzt Mario Ohoven zu seinem Persönlichen Berater ernannt. Ohoven ist Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) und steht zugleich an der Spitze des europäischen Mittelstandsdachverbandes (CEA-PME) in Brüssel.</p>
<p>Mittelstandspräsident Ohoven dankte dem tunesischen Regierungschef für die ehrenvolle Berufung. „Ich freue mich, dass ich einen Beitrag zum weiteren Ausbau der traditionell guten Beziehungen unserer beiden Länder leisten kann. Der Mittelstand überwindet alle politischen und geografischen Grenzen. In der Zusammenarbeit deutscher und tunesischer Klein- und Mittelbetriebe liegt ein großes Zukunftspotenzial, das wir gemeinsam erschließen wollen.“ </p>
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