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	<title>Unternehmer Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google NEWS gelistet</description>
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	<title>Unternehmer Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>24 verantwortungsvolle Unternehmer ausgezeichnet</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2020 09:54:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[24 Unternehmer hat der berchtesgadener Landrat Bernhard Kern am Freitag mit dem Schriftzug „Verantwortungsvoll Wirtschaften“ ausgezeichnet. Sie haben sich das Ziel gesetzt, im Umgang mit Mitarbeitern und Lieferanten, Natur und Umwelt noch besser zu werden, ihr regionales Engagement voranzutreiben und somit nachhaltiger zu wirtschaften. Ende Januar startete das Unternehmensnetzwerk „Verantwortungsvoll...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>24 Unternehmer hat der berchtesgadener Landrat Bernhard Kern am Freitag mit dem Schriftzug „Verantwortungsvoll Wirtschaften“ ausgezeichnet. Sie haben </strong><strong>sich das Ziel gesetzt, im Umgang mit Mitarbeitern und Lieferanten, Natur und Umwelt noch besser zu werden, ihr regionales Engagement voranzutreiben und somit nachhaltiger zu wirtschaften.</strong></p>
<p>Ende Januar startete das Unternehmensnetzwerk „Verantwortungsvoll Wirtschaften“ mit dem Auftaktworkshop im Kapuzinerhof in Laufen. Initiiert hat es die Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice GmbH (BGLW) gemeinsam mit der Verwaltungsstelle Biosphärenregion Berchtesgadener Land. In den vergangenen sieben Monaten wurde bereits einiges erreicht. Am 13. Oktober wird dem Unternehmensnetzwerk der Preis „Projekt Nachhaltigkeit“ des Rats für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung verliehen.</p>
<h4><strong>39 Netzwerkbetriebe – 24 Zielvereinbarungen</strong></h4>
<p>Das Unternehmensnetzwerk ist im ersten Halbjahr auf 39 Unternehmen angewachsen. Bereits im April hatten die ersten zwölf Netzwerkbetriebe ihre Eigenerklärung fertig mit der sie sich konkrete Ziele und Maßnahmen in punkto Nachhaltigkeit gesetzt haben. Umgesetzt werden diese innerhalb von drei Jahren. Bis September gaben weitere zwölf Betriebe ihre Eigenerklärung ab – trotz Corona-Krise. „Ihr entschlossenes Handeln ist sehr beachtlich und ein großer Erfolg für den Wirtschaftsraum Berchtesgadener Land“, so Landrat Bernhard Kern bei der Verleihung. Er dankte den Unternehmen ausdrücklich dafür dass „Sie erkannt haben: Verantwortungsvolles Wirtschaften gegenüber Mensch, Natur und Region bedeutet Zukunft. Für Ihr Unternehmen, Ihre Mitarbeiter – für uns alle.“</p>
<p>Es seien vor allem die Unternehmer, die ihre Firma selbst gegründet oder mit aufgebaut haben, die sich sowohl ihrer Mitarbeiterschaft als auch der Region in der sie wirtschaften besonders verpflichtet fühlen. „Wir im Berchtesgadener Land können uns glücklich schätzen dass wir davon sehr viele Unternehmer und damit hervorragende Voraussetzungen für verantwortungsvolles Wirtschaften haben“, meinte Kern. Er ermutigte die Betriebe, die starke Stimme zu sein, die der Landkreis braucht um sein Wirtschaftsleitbild und seine Wirtschaftsmarke zu leben.</p>
<h4><strong>Intensiver Austausch zu Klimaschutz und regionalem Einkauf</strong></h4>
<p>Nach der Verleihung tauschten sich die Unternehmer in Workshops intensiv zu den Themen regionaler Einkauf, nachhaltige Werbegeschenke und Klimaschutz aus. Ein wesentliches Ziel des Netzwerks neben der persönlichen Eigenerklärung ist es, dass die Unternehmen voneinander lernen, regionale Wertschöpfungsketten erkennen und gemeinsam Nachhaltigkeits-Themen vorantreiben. Ganz im Sinne von Yvonne Zwick, Generalsekretärin des Rats für Nachhaltige Entwicklung. Sie hatte bereits im vergangenen Jahr gesagt: „Wir brauchen regionale Initiativen wie Ihr Unternehmensnetzwerk, die von unten nach oben treiben.“</p>
<p>Die ausgezeichneten Betriebe und alle Informationen zum Netzwerk gibt es unter <a href="http://www.berchtesgadener-land.de/verantwortungsvoll-wirtschaften" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.berchtesgadener-land.de/verantwortungsvoll-wirtschaften</a>.</p>
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		<title>Unternehmer sollten mehr als ein Konto besitzen</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Feb 2020 09:57:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Viele Startups machen sich über ein Geschäftskonto Gedanken. Viele haben vielleicht schon ein eigenes Girokonto, welches jedoch nicht zu Geschäftszwecken geeignet ist. Eine Ausnahme bilden die Freiberufler. Mit einem Geschäftskonto werden die privaten und geschäftlichen Finanzvorgänge getrennt. Dies ist auch für die steuerliche Betrachtung von Interessen. Jedoch stellt sich auch...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Startups machen sich über ein Geschäftskonto Gedanken. Viele haben vielleicht schon ein eigenes Girokonto, welches jedoch nicht zu Geschäftszwecken geeignet ist. Eine Ausnahme bilden die Freiberufler. Mit einem Geschäftskonto werden die privaten und geschäftlichen Finanzvorgänge getrennt. Dies ist auch für die steuerliche Betrachtung von Interessen. Jedoch stellt sich auch die Frage, ob ein Geschäftskonto reicht oder ob mehrere Konten eröffnet werden sollten.</p>
<p><strong>Die Vorteile einer Bankentrennung</strong></p>
<p>Wenn Sie nur ein Geschäftskonto führen, hat dies fatale Auswirkungen, wenn die Bank aus irgendwelchen Gründen das Konto schließt. Durchaus kann es aufgrund von offenen Forderungen vorkommen, dass das Geschäftskonto nicht mehr gedeckt ist, die Bank diese Forderungen über das Privatkonto ausgleicht und gleichzeitig die Geschäftsbeziehungen kündigt. Somit sind Sie als Gewerbetreibender handlungsunfähig. Die Eröffnung eines neuen Kontos bei einer anderen Bank fällt somit schwieriger aus.</p>
<p>Praktisch ist es, wenn Sie sich als Gewerbetreibender bei mehreren Banken um Geschäftskonten bemühen. Empfohlen werden zwei Geschäftskonten bei unterschiedlichen Banken, zwei geschäftliche Tagesgeldkonten und natürlich ein Privatkonto. Die Tagesgeldkonten können entweder bei denselben Banken wie die Geschäftskonten liegen oder es kann sich um separate Online-Banken handeln. Damit erreichen Sie wesentlich mehr Flexibilität und auch eine größere finanzielle Freiheit. Mit einer Bankentrennung wird das vorgenannte Problem der Kontoschließung gemildert.</p>
<p><strong>Sparkassen sichern die Handlungsfähigkeit</strong></p>
<p>Hierzulande ist es so, dass jede Bank dem Geschäftskunden den Girovertrag kündigen darf. Ein besonderer Grund muss hierfür noch nicht einmal vorliegen. Lediglich die Sparkassen dürfen ein Konto nicht kündigen. Nach Urteil des Oberlandesgerichts Bremen vom 09.12.2011, Aktenzeichen 2 U 20/11 handelt es sich bei einem Girovertrag um Dienste höherer Art in Form eines Geschäftsbesorgungsverhältnisses. Die Bank als Vertragspartner darf ein solches Konto ohne Angabe von Gründen daher löschen, urteilten die Richter.</p>
<p>Es kann daher von Vorteil sein, wenn Sie als Gewerbetreibender zumindest ein weiteres Konto bei einer örtlichen Sparkasse führen, auch wenn die Gebühren dort etwas höher sind. Ohne sachliche Gründe darf die Sparkasse nach einem BGH-Urteil vom 11.03.2003, Aktenzeichen XI ZR 403/01 nach ihren AGBs einen Girovertrag nicht kündigen. Hier wird noch einmal der Vorteil einer Bankentrennung erkennbar. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, sollten Sie hier die <a href="https://www.bank4pro.de/so-waehlt-man-die-bank-fuer-die-firma/" rel="dofollow noopener noreferrer" target="_blank">Geschäftskonten im Vergleich</a> näher untersuchen. Vielleicht finden Sie hier eine passen Zweit- oder Drittbank.</p>
<p><strong>Welchen Nutzen haben zwei Tagesgeldkonten?</strong></p>
<p>Unternehmer sollten zusätzlich zwei Tagesgeldkonten führen. Eines davon sollte ausschließlich für die Steuerrücklagen verwendet werden. Somit kommen Sie nicht in die Versuchung, das Geld für die Umsatzsteuer für andere Zwecke auszugeben. Darüber hinaus profitieren Sie von einer zusätzlichen, wenn auch geringen Verzinsung.</p>
<p>Das zweite Tagesgeldkonto lässt sich gut für Investitionsrücklagen verwenden. Ziel ist es, dass dort so viel angesammelt wird, dass damit wenigstens sechs Monate der betrieblichen Kosten überbrückt werden können. Zu den wichtigsten Vorteilen gehört, dass Sie auf Tagesgeldkonten jederzeit und in voller Höhe zugreifen können.</p>
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		<title>UnternehmerInnen im BVMW treffen Wirtschaftsminister Aiwanger</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jul 2019 10:54:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Juli trafen sich Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem bayerischen Mittelstand mit dem bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger (Freie Wähler). Angestoßen und organisiert wurde der Besuch im Wirtschaftsministerium vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Bayern. BVMW Bayern im Wirtschaftsministerium Die Teilnehmer repräsentierten einen Querschnitt des Mittelstands...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Juli trafen sich Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem bayerischen Mittelstand mit dem bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger (Freie Wähler). Angestoßen und organisiert wurde der Besuch im <a href="https://www.stmwi.bayern.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wirtschaftsministerium</a> vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Bayern.</p>
<p><strong>BVMW Bayern im Wirtschaftsministerium</strong></p>
<p>Die Teilnehmer repräsentierten einen Querschnitt des Mittelstands aus Industrie, Dienstleistung, Startups und Digitalwirtschaft und hatten bei dem Gesprächstermin die Möglichkeit, im direkten Dialog mit dem Wirtschaftsminister die für sie wichtigen Themen zu besprechen. Fachkräftemangel, Energieversorgung und hohe Stromkosten, aber auch Innovation und Gründerförderung, Arbeitsrecht und die globale Konkurrenz aus China zählten zu den Inhalten, die bei dem Treffen diskutiert wurden.</p>
<p>Zunächst wurde auf Anregung von Daniela Barghorn, der Gründerin des eCommerce-Startups Carelo, das Thema Gründerförderung angesprochen. Dr. Heiner Pollert, Geschäftsführer der Patentpool Gruppe mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Startup-Förderung, kritisierte anschließend an der Förderung von neu gegründeten Unternehmen, dass der Fokus von entsprechenden Programmen bisher zu sehr auf der Bezuschussung von Lohnnebenkosten liege, die projektbezogene Unterstützung von innovativen Ideen hingegen viel zu kurz komme. Hier sollten vor allem Start-ups, die schon ihren Erfolg unter Beweis gestellt haben, weitere und unbürokratische Hilfe erhalten.</p>
<p><strong>Energieversorgung sichergestellt – Strompreis aber zu hoch</strong></p>
<p>Der nächste Diskussionspunkt drehte sich um die Themen Energie und Strom. Minister Aiwanger erklärte den Unternehmern, dass die Sicherung der Energieversorgung nach dem Ende der Atomkraftwerke seine höchste Priorität habe. Durch neue Gaskraftwerke und dezentrale erneuerbare Energieerzeugung sei die Stromversorgung auch in der Zukunft gewährleistet. Doch Aiwanger räumte ein, dass Strom deutlich billiger werden müsse – gerade für energieintensive Unternehmen. Hier könnten geringere Unternehmenssteuern in Zukunft einen Ausgleich schaffen, schlug er vor. Für die Umsetzung einer klimafreundlichen Politik seien noch große Investitionen notwendig. Der Mittelstand könne an der Energiewende selbst mitwirken und sich gleichzeitig durch die Anschaffung von eigenen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen deutlich unabhängiger vom öffentlichen Netz machen, so der Wirtschaftsminister. Mithilfe diverser Vergünstigungen soll nach seinem Willen in Zukunft eine preisgünstigere Eigenstromerzeugung möglich werden.</p>
<p>Sebastian von Bomhard, Vorstand der Spacenet AG, ergänzte, dass der Strompreis für Internet-Unternehmen erheblich verringert werden müsse, da die Bereitstellung von Servern und Rechenzentren mehr als eine Dienstleistung sei und somit auch von dem verbilligten Strompreis für produzierendes Gewerbe profitieren müsse.</p>
<p><strong>Fachkräftemangel als große Sorge der Unternehmer</strong></p>
<p>Beim Thema Fachkräftemangel zeigten sich alle Unternehmer besorgt. Constantin Svoboda, Vorstand der LEGIAL AG, erläuterte, dass es für sein Unternehmen immer schwerer werde, gut ausgebildete Mitarbeiter nach München zu locken, vor allem aufgrund der hohen Lebenshaltungskosten.</p>
<p>Minister Aiwanger ging hierzu detailliert auf die Anmerkungen der Unternehmer ein und schlug unter anderem vor, mit Hilfe von Betriebswohnungen das Problem zu lösen. Grundsätzlich waren sich alle Teilnehmer einig, dass zur Fachkräftesicherung ein eigenes Ausbildungsprogramm sinnvoll ist. Für den Beginn einer Ausbildung erfordere es jedoch mehr Wertschätzung und Anerkennung und Initiativen sowie wie die Vermittlung von Schulabgängern an örtliche Unternehmen, so Aiwanger.</p>
<p>Neben dem Fachkräftemangel stellt die Unternehmensnachfolgte eine weitere, große Herausforderung für die Unternehmer dar. „Nachfolge im Mittelstand wird in den kommenden Jahren ein zunehmend größeres Thema in bayerischen Unternehmen sein. Hier gilt es, politisch und auch steuerlich kurz- und langfristig die richtigen Weichen zu stellen“, bemerkte Dr. Hannspeter Schubert, Vorstand der auf mittelständische Wachstumsförderung spezialisierten Blue Cap AG aus München.</p>
<p><strong>Arbeitsrecht unvorteilhaft für Arbeitgeber</strong></p>
<p>Beim Thema Arbeitsrecht sprachen sich die Unternehmer und auch der Minister grundsätzlich für eine flexiblere Arbeitszeitenregelung aus. Schließlich seien Selbstständige auch keiner Begrenzung der Höchstarbeitszeit unterworfen, meinte beispielsweise Andreas Lenge, Geschäftsführer der instingo GmbH. Wer mehr arbeiten wolle, solle dies auch dürfen, so das gemeinsame Fazit.</p>
<p>Wolfgang Bötsch von der Piepenbrock Unternehmensgruppe befürwortete in diesem Zusammenhang zwar den Mindestlohn, machte aber darauf aufmerksam, dass Minijobber dadurch weniger Stunden arbeiten können, um unterhalb der Freigrenze von 450 Euro zu bleiben. Die Kosten in diesem Beschäftigungsmodell seien zudem mit 30 Prozent pauschaler Arbeitgeberabgabe einfach zu hoch und schlichtweg kein Zukunftsmodell. Wirtschaftsminister Aiwanger bestätigte seine Sorge und will seinen Teil dazu beitragen, dass zumindest die Initiative zur Erhöhung der Verdienstgrenze von derzeit 450 auf 530 Euro im Bundesrat durchgesetzt wird.</p>
<p>Darüber hinaus müssten Arbeitnehmer bei Arbeitsverlust durch Insolvenz grundsätzlich besser in neue Anstellungen begleitet werden, forderten die Unternehmer. Oftmals sind sie nämlich vor Arbeitsgerichten in der besseren Position als ihre Arbeitgeber und können daher ein langes, unwirtschaftliches Verbleiben in angeschlagenen Unternehmen erzwingen.</p>
<p><strong>China als Konkurrenz – Spielregeln müssen für alle gelten</strong></p>
<p>Abschließend sprachen die Teilnehmer noch über die internationale Konkurrenz und die anstehenden Herausforderungen der Globalisierung. Frank Bollmann, Managing Director der Patentanwaltskanzlei Vossius &amp; Partner betonte, dass die gleichen Spielregeln überall auf der Welt gelten sollten. Internationale Kooperation und Austausch sollten außerdem Vorrang gegenüber Isolationistischer Handelspolitik haben. Weiterhin wurde angemerkt, dass Wissensabfluss aus Deutschland durch die Übernahme von innovativen Mittelständlern durch chinesische Investoren dringend vermieden werden müsse.</p>
<p>Zuletzt sprachen sich die Unternehmer noch für eine Anhebung der europäischen KMU-Definition von Unternehmen von bis zu maximal 250 Mitarbeitern aus. Heinz Bähr von der Aircraft Philipp GmbH gab hier zu bedenken, dass eine höhere Grenze von Mitarbeitern für viele mittelständische Unternehmen weitere Wachstumsanreize setzen würde.</p>
<p>Insgesamt waren die Teilnehmer und <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/bvmw-mitglied-werden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der BVMW</a> hoch zufrieden mit dem gelungenen Austausch, bei dem die Unternehmer feststellen durften, dass die Politik in Bayern ein offenes Ohr für sie hat und ihre Anliegen ernst nimmt.</p>
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		<title>Welche Änderungen kommen 2019 auf Ihr Unternehmen zu?</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2019 12:34:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit Beginn jedes neuen Jahres gehen zahlreiche rechtliche Änderungen für Unternehmen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer einher. Verschaffen Sie sich auch für das Jahr 2019 einen kleinen Überblick über das, was ab dem 1. Januar auf Sie zukommt. Parität bei den Kassenbeiträgen Wie wir bereits berichtet haben, werden auch die Zusatzbeiträge der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Beginn jedes neuen Jahres gehen zahlreiche rechtliche Änderungen für Unternehmen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer einher. Verschaffen Sie sich auch für das Jahr 2019 einen kleinen Überblick über das, was ab dem 1. Januar auf Sie zukommt.</p>
<p><strong>Parität bei den Kassenbeiträgen</strong></p>
<p>Wie wir bereits berichtet haben, werden auch die <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/paritaet-bei-den-kassenbeitraegen-entlastung-der-arbeitnehmer/">Zusatzbeiträge der Krankenversicherung</a> ab dem 1. Januar zu gleichen Teilen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer finanziert. Ob sich die Neuerung auf eine der beiden Seiten signifikant auswirken wird, ist unsicher. Zumindest wird damit eine Entlastung für Kleinselbstständige ermöglich, deren monatlicher Mindestbetrag sich nun auf 171 Euro halbiert.</p>
<p><strong>Weitere Änderungen bei der Sozialversicherung</strong></p>
<p>Daneben folgen 2019 zwei weitere Gesetzesänderungen in der Sozialversicherung. Zum einen steigt der Beitragssatz für die Pflegeversicherung um 0,5 Prozent, wobei die Unternehmen neben den Beschäftigten durch die neue paritätische Verteilung zusätzlich belastet werden. Eine Entlastung beider Seiten von 0,25 Prozent steht dem gegenüber – der Arbeitslosenversicherungsbeitrag sinkt ebenfalls um 0,5 Prozent.</p>
<p><strong>Recht auf Brückenteilzeit</strong></p>
<p>In Unternehmen mit mindestens 45 Mitarbeitern gilt für Arbeitnehmer seit Neujahr ein Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit. Die Brückenteilzeit ermöglicht den Beschäftigten, ihre Arbeitszeit für einen bestimmten Zeitraum zu verringern und nach Ablauf dieser Zeit wieder zu ihrem ursprünglichen Arbeitsrhythmus zurückzukehren. Dabei muss sich die Dauer mindestens auf einem und maximal auf fünf Jahre belaufen. Wer also über sechs Monate angestellt ist, kann einen Antrag auf befristete Teilzeit stellen.</p>
<p><strong>(m/w/d) – männlich/weiblich/divers</strong></p>
<p>Die Anerkennung des dritten Geschlechts ist seit dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts im Oktober 2017 gesetzlich deutlich vorangeschritten. Seit dem 1. Januar 2019 haben Intersexuelle nun die Möglichkeit, sich im Personenstandregister als „divers“ einzutragen. Folglich müssen sich auch Unternehmen an die neue Gesetzeslage anpassen. So wird beispielsweise die Bezeichnung „(m/w)“ für männlich und weiblich in Jobtiteln von Stellenausschreibungen ersetzt – zukünftig sind Unternehmen dazu verpflichtet hier „(m/w/d)“ anzugeben.</p>
<p><strong>Steuerfreies Jobticket</strong></p>
<p>Arbeitnehmer, die von den kommenden Dieselfahrverboten in Deutschlands Städten betroffen sind, können sich auf eine kleine Entlastung freuen. Neben weiteren Neuerungen im Jahressteuergesetz erfolgt 2019 die Wiedereinführung der Steuerbefreiung für Arbeitgeberleistungen (Zuschüsse und Sachbezüge) im Rahmen der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel des Arbeitnehmers. Dazu werden auch dienstliche Elektro- und Hybridfahrzeuge und (Elektro-)Fahrräder steuerlich gefördert.</p>
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		<title>Offensive für mehr Neugründungen gestartet</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2018 14:12:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Gründungsoffensive des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) ist letzte Woche gestartet. Mit ihr soll die Gründungskultur gestärkt und somit letztendlich auch die Anzahl an Unternehmensgründungen in Deutschland gesteigert werden. Dieses Ziel betonte auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) letzte Woche: „Mit der Gründungsoffensive will ich als Bundeswirtschaftsminister Menschen ermutigen, den Schritt in die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gründungsoffensive des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) ist letzte Woche gestartet. Mit ihr soll die Gründungskultur gestärkt und somit letztendlich auch die Anzahl an Unternehmensgründungen in Deutschland gesteigert werden. Dieses Ziel betonte auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) letzte Woche: „Mit der Gründungsoffensive will ich als Bundeswirtschaftsminister Menschen ermutigen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen.“ Die Offensive wurde vom BMWi gemeinsam mit den Arbeitgeber-, Handwerks- und Industrieverbänden BDA, BDI, DIHK und ZDH initiiert. Die von Jahr zu Jahr sinkenden Unternehmensgründungen deuten hierzulande schon länger auf Handlungsbedarf für ein besseres Gründungsklima hin.</p>
<p><strong>Existenzgründungen sinken seit sieben Jahren </strong></p>
<p>Dabei ist auch die seit Jahren besonders gute Lage auf dem Arbeitsmarkt ein Faktor, warum die Zahl der Neugründungen in Deutschland jährlich zurückgeht. DIHK-Präsident Eric Schweitzer will diesem Trend mit der Gründungsoffensive entgegenwirken: „Unsere gemeinsame Gründungsoffensive kommt zur richtigen Zeit. Die gewerblichen Existenzgründungen sind zwar sieben Jahre lang in Folge zurückgegangen. Wir sehen aber zugleich Chancen für eine Trendwende: Die Gründertage der Industrie- und Handelskammern verzeichnen wieder zweistellige Zuwachsraten. 150.000 Menschen lassen sich pro Jahr in den IHKs beraten, weil sie ein Unternehmen neu gründen oder übernehmen wollen. Dieses Interesse müssen wir nutzen, denn der Mut zur Gründung hat unser Land auch in der Vergangenheit stark gemacht.“</p>
<p><strong>10 Punkte für mehr Gründungen</strong></p>
<p>Die Gründungsoffensive nennt 10 wichtige Punkte für einen neuen Gründergeist: Kooperationen von Start-Ups mit dem Mittelstand sollen ebenso gefördert werden wie der internationale Austausch. Außerdem sollen Frauen und Migranten stärker für die Selbstständigkeit gewonnen werden und unternehmerische Kompetenz bereits in der Schule vermittelt werden. Auch die Rahmenbedingungen wie Finanzierung, Bürokratie und Besteuerung stehen vor Verbesserungen. „Wir brauchen jetzt auf allen Ebenen weniger Bürokratie, damit sich die neuen Unternehmer auf ihr Geschäft konzentrieren können. Außerdem darf die Unternehmensbesteuerung am Standort Deutschland keine Gründer abschrecken“, fordert Schweitzer.</p>
<p>BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter hebt die Rolle von frühzeitiger Vermittlung unternehmerischer Kompetenzen hervor: &#8222;Jede Gründung hat etwas mit Mut zu tun. Mit der Lust, etwas Neues und Innovatives zu schaffen. Es ist daher unverzichtbar, gerade bei jungen Menschen bereits frühzeitig ökonomische Bildung zu verankern und Begeisterung für Unternehmertum zu wecken, in der Schule, in der Ausbildung, an der Uni. Wenn wir mehr Start-ups wollen, brauchen wir ein gründungsfreundlicheres Klima: Dazu gehören zum Beispiel der Erhalt und der Ausbau einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur, vielfältige Förderinstrumente, der radikale Abbau von gesetzlicher Regelungswut und eine attraktive Standortpolitik.“</p>
<p>Für das Jahr 2019 sind vier Regionalkonferenzen geplant, die Gründerinnen und Gründern den direkten Austausch mit Bundesminister Altmaier und den Verbänden ermöglichen. Das BMWi wird im Rahmen der Gründungsoffensive erfolgreiche bestehende Maßnahmen fortsetzen und weiterentwickeln (wie z.B. das EXIST-Programm und die Gründerplattform) und Neuerungen einführen (wie z.B. den bundesweiten Aktionstag zur Unternehmensnachfolge und den Ausbau von Wagniskapitalfinanzierungen mit der neuen KfW-Tochtergesellschaft „KfW Capital“).</p>
<p>Weitere Informationen zur Gründungsoffensive erhalten Sie auf der Internetseite <a href="http://www.existenzgruender.de/go" target="_blank" rel="noopener">www.existenzgruender.de/go</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Oberbayerische Wirtschaft für mehr Nachhaltigkeit</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/oberbayerische-wirtschaft-fuer-mehr-nachhaltigkeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2018 09:07:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Rund 40 Vertreter aus Betrieben aller Branchen, Größen und Regionen Ober­bayerns setzen sich ab sofort unter dem Vorsitz von Kathrin Wickenhäuser-Egger für die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 ein. Arbeitskreis Unternehmensverantwortung nimmt Arbeit auf „Ein ‚Weiter wie bisher‘ kann es angesichts der globalen Herausforderungen nicht mehr geben, weder für die Wirtschaft...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rund 40 Vertreter aus Betrieben aller Branchen, Größen und Regionen Ober­bayerns setzen sich ab sofort unter dem Vorsitz von Kathrin Wickenhäuser-Egger für die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 ein.</p>
<p><strong>Arbeitskreis Unternehmensverantwortung nimmt Arbeit auf</strong></p>
<p>„Ein ‚Weiter wie bisher‘ kann es angesichts der globalen Herausforderungen nicht mehr geben, weder für die Wirtschaft noch für die Politik“, sagt Wickenhäuser-Egger, die auch Vizepräsidentin der IHK für München und Oberbayern ist. Der Arbeitskreis hat sich ehrgeizige Ziele gesteckt: „Wir wollen einen Diskurs anstoßen, der zu einem Systemwandel beiträgt. Die Wirtschaft muss in Zukunft auf nachhaltige Wertschöpfung setzen, nicht auf Wachstum um jeden Preis“, so die 39-jährige Hotelunternehmerin aus München.</p>
<p>Grundlage für den Arbeitskreis sind dabei die globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030. „Wir sind uns bewusst, dass die Wirtschaft beim Thema Nachhaltigkeit eine Schlüsselfunktion hat. Viele unserer oftmals ‎familiengeführten Unternehmen wirtschaften bereits mit hoher Verantwortung und orientieren sich dabei am Leitprinzip der ökono­mischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit“, sagt Wickenhäuser-Egger. Für den Arbeitskreis sind aber auch klare politische Vorgaben für Wirtschaft und Verbraucher kein Tabu. „Bleibt alles freiwillig, werden wir den Wandel nicht in der notwendigen Geschwin­digkeit vorantreiben“, ergänzt Sabine Braun, Nachhaltigkeitsexpertin aus München und stellvertretende Arbeitskreis-Vorsitzende. Die Politik müsse aber trotz aller Vorschriften und Berichtspflichten genügend Freiraum für die Unternehmen lassen. Ein Umdenken bei Firmen und Konsumenten könne etwa auch über steuerliche Anreize für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen befördert werden.</p>
<p><strong>10 Thesen für Nachhaltigkeit</strong></p>
<p>Der Arbeitskreis will nun zuerst ein Zehn-Thesen-Papier für zukunftsfähiges Wirtschaften vorlegen. Ebenso tauscht er sich mit Politik, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisa­tionen aus und informiert Betriebe zu praktischen Fragen des Nachhaltigkeitsmanage­ments, darunter Verhaltenskodizes für Lieferanten und Maßnahmen für Klimaschutz.</p>
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