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	<title>studien Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google NEWS gelistet</description>
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	<title>studien Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Innovationsförderung: Unterschiedliche Ansichten in Unternehmen</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2015 07:00:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Berufseinsteiger sind der Meinung, dass innovative Ideen viel Zeit und Raum für kreatives Denken benötigen. Ebenfalls wichtig ist ein gutes Arbeitsklima. Führungskräfte sehen das doch anders.Zu diesen Ergebnissen kommt der branchenübergreifende Industrie-Innovationsindex 2015. Je 250 Manager und Berufseinsteiger sind bei dieser Umfrage in deutschen Industrieunternehmen ab 250 Mitarbeitern befragt worden....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Berufseinsteiger sind der Meinung, dass innovative Ideen viel Zeit und Raum für kreatives Denken benötigen. Ebenfalls wichtig ist ein gutes Arbeitsklima. Führungskräfte sehen das doch anders.Zu diesen Ergebnissen kommt der branchenübergreifende Industrie-Innovationsindex 2015. Je 250 Manager und Berufseinsteiger sind bei dieser Umfrage in deutschen Industrieunternehmen ab 250 Mitarbeitern befragt worden. Es galt, den wichtigsten Antreiber für Innovationen herauszufinden.</p>
<p><figure id="attachment_5593" aria-describedby="caption-attachment-5593" style="width: 254px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/05/altana_infografik_schluesselmassnahmen-254x300.jpg" alt="Schlüsselmaßnahmen zur Innovationsförderung in Unternehmen (Berufseinsteiger vs. Management)" width="254" height="300" class="size-medium wp-image-5593" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/05/altana_infografik_schluesselmassnahmen-254x300.jpg 254w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/05/altana_infografik_schluesselmassnahmen.jpg 507w" sizes="(max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption id="caption-attachment-5593" class="wp-caption-text">Schlüsselmaßnahmen zur Innovationsförderung in Unternehmen (Berufseinsteiger vs. Management)</figcaption></figure>Welches das wichtigste Erfolgskriterium ist, wird von beiden Parteien jedoch sehr unterschiedlich beurteilt.<br />
Während für 34% der Berufseinsteiger der Freiraum der Mitarbeiter bei der Innovationsförderung sehr entscheidend ist, so ist für die Management-Ebene das Stärken und Vorleben der Innovationskultur, die Personenauswahl und die Mitarbeitermotivation am wichtigsten. An zweiter Stelle wünschen sich Einsteiger ein gutes Arbeitsklima (14%) und Zeit für Innovation (12%). Die Führungskräfte hingegen sehen das nicht so: für sie sind Kundenorientierung, offener Austausch zur Ideenentwicklung und Unternehmenskultur Priorität Nummer zwei. Zeit für Innovation, z.B. durch Vertrauen, generelle Offenheit, gegenseitigen Austausch und Mitarbeitermotivation positionieren die jungen Mitarbeiter auf den dritten Platz. Für die erfahrenen Mitarbeiter sind an dieser Stelle hingegen die Qualifikation der Mitarbeiter sowie die finanziellen Ressourcen von Interesse.</p>
<p>Ein übereinstimmendes Erfolgskriterium zur Innovationsförderung kann demnach innerhalb des Unternehmens nicht konkret benannt werden. Deutlich zu erkennen ist jedoch die Forderung der Berufsanfänger nach mehr Freiraum für Kreativität und nach mehr Wertschätzung für ungewöhnliche Ideen als Fazit. Auftraggeber der Studie war der Spezialchemiekonzern ALTANA. Die Durchführung hat das Forsa-Institut übernommen.</p>
<p>(Kelly Falkenberg)</p>
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		<title>IfM-Studie: Familienunternehmen haben die Nase vorn</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Mar 2015 15:01:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Große Familienunternehmen weisen in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten bessere Ergebnisse als vergleichbare managergeführte auf. Zu diesem Fazit kommt eine Bilanzdatenanalyse des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn für die Jahre 2008 bis 2012. Demnach konnten die untersuchten 3.723 großen Familienunternehmen sowohl über den gesamten Zeitraum hinweg als auch in den einzelnen Jahren...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Große Familienunternehmen weisen in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten bessere Ergebnisse als vergleichbare managergeführte auf. Zu diesem Fazit kommt eine Bilanzdatenanalyse des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn für die Jahre 2008 bis 2012. </p>
<p>Demnach konnten die untersuchten 3.723 großen Familienunternehmen sowohl über den gesamten Zeitraum hinweg als auch in den einzelnen Jahren höhere Renditen auf ihr Gesamt- und ihr Eigenkapital vorweisen als die 2.852 Nicht-Familienunternehmen. Als große Unternehmen galten der Studie zufolge Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 50 Millionen Euro. Die untersuchten Familienunternehmen mussten sich zu mindestens 50 % im Besitz von maximal zwei Familien befinden und die Familienmitglieder in der Geschäftsführung aktiv sein.</p>
<p>Auch bei den Personaleinstellungen hatten die großen Familienunternehmen insgesamt die Nase vorn: Von 2008 auf 2012 erhöhten sie ihren Personalbestand stärker als die großen managergeführten Unternehmen. Nur in den Jahren 2009 und 2010 zeigte sich bei der Beschäftigung kein Unterschied. „Dieser Befund ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass im Krisenjahr 2009 die großen Familienunternehmen deutlich stärkere Umsatzeinbußen in Kauf nehmen mussten als die großen Nichtfamilienunternehmen. Durch den Verzicht auf Personalabbau haben sie damit ganz entscheidend zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes in den konjunkturell schwierigen Jahren beigetragen“, berichtet Prof. Dr. Friederike Welter, die nicht nur Präsidentin des IfM Bonn ist, sondern auch einen Lehrstuhl an der Universität Siegen inne hat. </p>
<p>Letztlich hat sich dieses unternehmerische Verhalten aber auch für die großen Familienunternehmen ausgezahlt: Wachsende Auftragseingänge in der Zeit der Konjunkturerholung konnten schnell abgearbeitet werden, so dass die Unternehmen schnell wieder auf Erfolgskurs kamen. Im Vergleich zu den großen managergeführten Unternehmen erzielten die familiengeführten sowohl in 2010 als auch 2011 wieder höhere Umsätze.</p>
<p>Die Studie „Wirtschaftliche Entwicklung großer Familien- und Nichtfamilienunternehmen – eine Bilanzanalyse für den Zeitraum 2008 bis 2013“ ist auf der Homepage des Institut für Mittelstandsforschung (<a href="http://www.ifm-bonn.org" target="_blank">www.ifm-bonn.org</a>) abrufbar.</p>
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		<title>Der Mittelstand bleibt die Wachstumssäule der BITKOM-Branche</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2015 14:00:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Mittelstand bleibt die Wachstumssäule der BITKOM-Branche. 8 von 10 Mittelständlern (81 Prozent) in der Informationstechnologie und Telekommunikation erwarten in den kommenden sechs Monaten steigende Umsätze. Gerade einmal 6 Prozent gehen von einem Umsatzrückgang aus. Wie in der Gesamtbranche sind Softwareunternehmen und IT-Dienstleister besonders zuversichtlich. 87 Prozent der Dienstleister rechnen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mittelstand bleibt die Wachstumssäule der BITKOM-Branche. 8 von 10 Mittelständlern (81 Prozent) in der Informationstechnologie und Telekommunikation erwarten in den kommenden sechs Monaten steigende Umsätze. Gerade einmal 6 Prozent gehen von einem Umsatzrückgang aus. Wie in der Gesamtbranche sind Softwareunternehmen und IT-Dienstleister besonders zuversichtlich. 87 Prozent der Dienstleister rechnen mit einem Umsatzplus, bei den Softwarehäusern sind es 83 Prozent. Nur 6 Prozent der Dienstleister und 4 Prozent der Softwareanbieter gehen von einem Minus aus. Der BITKOM-Mittelstandsindex bleibt damit auf dem hohen Wert von 75 Punkten, den er im Sommer erreicht hat. Zugleich ist der IT-Mittelstand weiterhin noch etwas optimistischer als die Gesamtbranche. Für diese liegt der BITKOM-Index bei 72 Punkten. „Der IT-Mittelstand ist mit großer Zuversicht ins neue Jahr gestartet. Ganz besonders kleine und mittelständische Unternehmen, aber auch die dynamische Start-up-Szene, zeichnen die deutsche ITK-Branche im internationalen Vergleich aus“, sagt BITKOM-Vizepräsident Ulrich Dietz.</p>
<p>Mehr als zwei Drittel der Mittelständler (68 Prozent) wollen in diesem Jahr neue Mitarbeiter einstellen. Kaum ein Unternehmen will Stellen streichen: Nur 2 Prozent der Unternehmen rechnen 2015 mit Personalabbau. Besonders gute Beschäftigungschancen gibt es bei Software-Anbietern. Unter ihnen wollen 8 von 10 Unternehmen (79 Prozent) Mitarbeiter einstellen, bei den IT-Dienstleistern planen rund drei Viertel (73 Prozent), die Mitarbeiterzahl zu erhöhen. „Gut ausgebildete Berufseinsteiger und Hochschulabsolventen haben hervorragende Chancen in der IT-Branche. Es lohnt sich, nicht nur auf die großen Namen zu schauen, sondern seine Karriere in einem der zahlreichen ‚Hidden Champions‘ im IT-Mittelstand zu starten“, so Dietz.</p>
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		<title>50 shades of grey: Wo Schulden eintreiben noch erfolgreich ist</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2015 14:00:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Inkasso, das Einziehen von offenen Forderungen, stellt insbesondere international tätige Unternehmen vor große Herausforderungen. Der führende Kreditversicherer Euler Hermes vergleicht die unterschiedlichen Praktiken und Schwierigkeitsgrade in einzelnen Ländern mit „50 shades of Grey“. Zwar analysiert der Kreditversicherer keine 50, sondern 44 verschiedene Länder in seiner aktuellen Studie und Rangliste...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Inkasso, das Einziehen von offenen Forderungen, stellt insbesondere international tätige Unternehmen vor große Herausforderungen. Der führende Kreditversicherer Euler Hermes vergleicht die unterschiedlichen Praktiken und Schwierigkeitsgrade in einzelnen Ländern mit „50 shades of Grey“. Zwar analysiert der Kreditversicherer keine 50, sondern 44 verschiedene Länder in seiner aktuellen Studie und Rangliste – die Grauabstufungen zwischen „den Guten, den Bösen und den Miesen“ sind jedoch enorm. Dabei spielen neben der Zahlungsmoral in einem Staat vor allem die Effizienz oder Korruptheit von Gerichten sowie die Schwierigkeit und Erfolgsaussichten von Insolvenzverfahren eine große Rolle. Schweden gehört als Spitzenreiter zu den „Musterschülern“ mit der geringsten Komplexität beim Eintreiben von offenen Forderungen, ebenso wie die Deutschen auf Platz 2 sowie die Nachbarn aus Österreich (Platz 3) und der Schweiz (Platz 4). </p>
<p><strong>Die Schlusslichter: Saudi-Arabien, hinter den V.A.E., Russland und China</strong></p>
<p>„Italien, Tschechien und Polen gehören aufgrund der schlechten Zahlungsmoral zusammen mit den USA zu den ‚Versetzungsgefährdeten‘ beim Inkasso“, sagte Ludovic Subran, Chefökonom der Euler Hermes Gruppe. „Extrem schwierig wird es beim Inkasso in der Regel jedoch vor allem bei Schlusslicht Saudi-Arabien, das  noch hinter den Vereinigten Arabischen Emiraten, Russland und China liegt. China ist für viele deutsche Exporteure ein wichtiger Wachstumsmarkt – die Zahlungsfristen sind dort jedoch weiterhin übermäßig lang, verspätete Zahlungen nicht effizient geregelt und Gerichten mangelt es an Transparenz. Zudem sieht das Gesetz beispielsweise keinerlei Beschränkungen für einen chinesischen Händler vor, eine neue Gesellschaft zu gründen – obwohl er ein Unternehmen in die Insolvenz getrieben und seine Schulden noch nicht beglichen hat.“</p>
<p>Sechs der zehn wichtigsten Handelspartner deutscher Unternehmen verzeichnen jedoch maximal ein „erhebliches Risiko“ in Bezug auf die Inkasso-Komplexität. Dies liegt vor allem daran, dass zu diesen viele europäische Staaten zählen. Innerhalb der Europäischen Union gelten einheitliche Richtlinien. Diese Standardisierung macht sie zu einer insgesamt geschäftsfreundlichen Zone und vereinfacht den Handel sowie das innereuropäische Inkasso erheblich. Die Vorteile einer einheitlichen Regelung in der EU beeinflussen die Platzierung von Ländern mit einer schlechten Zahlungsmoral wie Italien oder Polen positiv.</p>
<p><strong>5 goldene Regeln, um (Inkasso-)Risiken beim Erschließen neuer Märkte zu minimieren</strong></p>
<p>„Das Erschließen neuer, aufstrebender Märkte ist für das Wachstum eines Unternehmens heute unerlässlich, teilweise jedoch mit erheblichen Risiken verbunden“, sagte Thomas Krings, Risikovorstand bei Euler Hermes. „Neben einer entsprechenden Absicherung oder Regelungen zum Eigentumsvorbehalt sind ein paar goldene Regeln daher sehr hilfreich: Erstens, unterschätze nie das Geschäft im Ausland und informiere Dich über Gesetze, Bestimmungen oder Zahlungsmoral. Zweitens, zeige Biss bei den Verhandlungen mit Schuldnern – ein bisschen Ellenbogeneinsatz hat dabei noch keinem geschadet. Drittens, Vorsicht bei gerichtlichen Schritten – außergerichtliche Einigungen sind oft effizienter, schneller und weniger kostspielig. Viertens, es wird schwierig von insolventen Schuldnern auch nur einen Penny zu bekommen. Deshalb fünftens, der frühe Vogel fängt den Wurm. Je länger ein Unternehmen wartet, desto schwieriger wird das Inkasso.“</p>
<p><strong>Unterstützung durch Vereinbarungen zum Eigentumsvorbehalt – nicht in allen Ländern anwendbar</strong></p>
<p>In einigen Staaten, so auch in Deutschland, unterstützten beispielsweise Vereinbarungen zum Eigentumsvorbehalt Unternehmen bei ihren Möglichkeiten im Inkasso. Sie können damit bereits gelieferte Waren zurückfordern, wenn diese noch nicht bezahlt sind. Erst mit Eingang der Zahlung geht das Eigentum vom Verkäufer auf den Käufer über – selbst dann, wenn die gelieferten Waren bereits weiterverarbeitet sind. In Frankreich hingegen wechselt der Waren bereits mit dem „Handschlag“ des Vertragsschlusses den Besitzer. In den USA, den Golfstaaten, Russland, Mexiko und Hongkong sind Vereinbarungen zum Eigentumsvorbehalt hingegen gar nicht zugelassen.</p>
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		<title>Chemie-Mittelstand fordert bessere Standortbedingungen</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2015 08:00:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Aus Sicht der mittelständischen Chemieunternehmen hat sich die Standortqualität Deutschlands in den vergangenen fünf Jahren verschlechtert. Aus der Perspektive des Mittelstands, der mit 160.000 Beschäftigten über ein Drittel aller Arbeitsplätze der Branche stellt, gibt es viele Herausforderungen: Die Stärken des Chemiestandorts wurden nicht durch geeignete industriepolitische Maßnahmen weiterentwickelt. Gleichzeitig haben...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Sicht der mittelständischen Chemieunternehmen hat sich die Standortqualität Deutschlands in den vergangenen fünf Jahren verschlechtert. Aus der Perspektive des Mittelstands, der mit 160.000 Beschäftigten über ein Drittel aller Arbeitsplätze der Branche stellt, gibt es viele Herausforderungen: Die Stärken des Chemiestandorts wurden nicht durch geeignete industriepolitische Maßnahmen weiterentwickelt. Gleichzeitig haben sich die Schwächen durch externe Faktoren, wie die niedrigen Energiepreise in den USA, sowie politische Entscheidungen in Berlin und Brüssel weiter vergrößert. Das ist das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 150 mittelständischen Betrieben aus der chemisch-pharmazeutischen Industrie, die die Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber &#038; Partner für ihre Studie &#8222;Die Wettbewerbsfähigkeit des Chemiestandortes Deutschland&#8220; durchgeführt hat. Die Ergebnisse hat der VCI auf seiner Mittelstandspressekonferenz 2015 in Frankfurt vorgestellt.</p>
<p>Der Vorsitzende des VCI-Ausschusses Selbständiger Unternehmer (ASU), Reinhold von Eben-Worlée, kommentierte: &#8222;Das globale Wettbewerbsumfeld entwickelt sich zu Ungunsten des Standorts Deutschland. Dennoch reagiert die Politik nicht auf diesen Wandel. Dabei müsste die Bundesregierung entschlossen handeln, um die Wettbewerbsfähigkeit des Chemie- und Industrielands Deutschland auf Dauer zu sichern. Bereits 5 Prozent der befragten Mittelständler haben angegeben, in den kommenden Jahren überhaupt nicht mehr in Deutschland zu investieren. Außerdem investiert bereits ein Drittel aller mittelständischen Firmen im Ausland.&#8220;</p>
<p>Für die Studie haben die befragten Chemieunternehmen die Standortqualität in Deutschland anhand von 14 Faktoren bewertet. Demnach sind das &#8222;Innovationsklima&#8220;, die &#8222;Infrastruktur&#8220;, die &#8222;Verfügbarkeit von Fachkräften&#8220; und die &#8222;Rechtssicherheit&#8220; Rahmenbedingungen, mit denen Deutschland international punkten kann &#8211; aber nicht mehr uneingeschränkt. Das &#8222;Innovationsklima&#8220; hat sich seit 2009 verschlechtert. Die Qualität der &#8222;Infrastruktur&#8220; sehen die Unternehmen als zukünftig gefährdet an und fordern, die Zuverlässigkeit in diesem Bereich zu erhalten. Außerdem wurde es für die Betriebe in den vergangenen fünf Jahren deutlich schwieriger, ihren Fachkräftebedarf zu decken. Mit Blick auf die &#8222;Rechts- und Planungssicherheit&#8220; fällt es den Unternehmen zunehmend schwer, sich auf die ständigen Änderungen einzustellen.</p>
<p>Aus Sicht der mittelständischen Chemieunternehmen haben sich die meisten Standortfaktoren in den vergangenen Jahren negativ entwickelt. Am stärksten verschlechterten sich die Kategorien &#8222;Energiekosten&#8220; sowie der &#8222;Bürokratie- und Regulierungsaufwand&#8220;. Eine gefühlte &#8222;Überregulierung&#8220; in der EU, wie beispielsweise durch die Chemikalienverordnung REACH, die Verordnung für Biozidprodukte oder die GMP-Richtlinie zur Qualitätssicherung von Produktionsabläufen, wird von mehr als 50 Prozent der Befragten als Belastung empfunden. Insgesamt klagt mit 45 Prozent knapp die Hälfte der Unternehmen über eine zu hohe Bürokratie. Hinzu kommen aus Sicht der Unternehmen hohe Produktionskosten, eine hohe Steuerbelastung und das schwache Marktwachstum in Deutschland und Europa.</p>
<p><strong>Strategien zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit</strong></p>
<p>Die Studie kommt jedoch auch zu dem Ergebnis, dass die mittelständischen Chemieunternehmen am Standort Deutschland festhalten wollen. Sie ergreifen verschiedene Maßnahmen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Hierzu sagte Henrik Follmann, Mitglied im VCI-Präsidium: &#8222;Das heißt für die Unternehmen vor allem: Spezialisierung und Kundenorientierung vorantreiben, Forschung und Entwicklung ausbauen, Effizienz und Produktivität verbessern und Internationalisierung verstärken.&#8220; Dieses Paket allein werde jedoch nicht ausreichen, um auch in Zukunft erfolgreich im globalen Wettbewerb zu bestehen. Industriepolitisch bestehe daher dringender Handlungsbedarf durch die Bundesregierung für bessere Rahmenbedingungen.</p>
<p>Eben-Worlée und Follmann nannten hier vier Bereiche, in denen gehandelt werden müsse: eine zügige Deckelung der staatlich verursachten Energiekosten im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und die Schaffung von Rechtssicherheit bei der Erbschaftsteuer ohne rückwirkende Regulierung. Außerdem die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung für Unternehmen aller Größenklassen, wie sie die meisten EU- und OECD-Staaten bereits haben, und ein Eintreten der Bundesregierung für einen erfolgreichen Abschluss des transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP.</p>
<p>Die mittelständischen Chemieunternehmen sind eine tragende Säule der Branche. Sie stellen über ein Drittel aller Arbeitsplätze in der chemischen Industrie. Außerdem erwirtschaften sie rund 30 Prozent des deutschen Chemieumsatzes. Insgesamt zählen mehr als 90 Prozent der rund 2.000 Chemiebetriebe hierzulande zum Mittelstand. Eine so ausgeprägte mittelständische Unternehmenskultur besitzt keine andere Chemienation auf der Welt.</p>
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		<title>Hat Deutschland mehr Gründerpotenzial als die USA?</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2015 07:00:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine aktuelle Studie zum Gründerklima, die von der AXA Versicherung parallel in Deutschland und in den USA durchgeführt wurde, kommt zu überraschen Ergebnissen. So genießen Gründer nicht nur mehr Anerkennung in Deutschland, die trauen sich auch mehr zu. Vor allem die Rahmenbedingungen in Deutschland werden als deutlicher Hemmschuh wahrgenommen, doch...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine aktuelle Studie zum Gründerklima, die von der AXA Versicherung parallel in Deutschland und in den USA durchgeführt wurde, kommt zu überraschen Ergebnissen. So genießen Gründer nicht nur mehr Anerkennung in Deutschland, die trauen sich auch mehr zu. Vor allem die Rahmenbedingungen in Deutschland werden als deutlicher Hemmschuh wahrgenommen, doch Kapitalbedarf ist bei weitem nicht das drängendste Problem.  Mit einem neuen Innovation Campus-Angebot will die AXA Gründer jetzt gezielt fördern.</p>
<p>Jeder Zweite Deutsche ist der Meinung, dass Gründer eines Unternehmens in der hiesigen Gesellschaft mehr Anerkennung genießen, als Angestellte. Lediglich 13 Prozent sehen es umgekehrt, 37 Prozent nehmen beide Gruppen gleichauf war oder sind unentschieden. Die bundesweit repräsentative Studie der AXA ermittelt aber noch viel mehr.  Denn parallel wurde diese Befragung in den USA ebenfalls repräsentativ durchgeführt &#8211; mit durchaus überraschenden Vergleichsergebnissen. Demnach ist die gesellschaftliche Wertschätzung für Gründer in den USA zwar ebenfalls hoch &#8211; jedoch insgesamt deutlich niedriger als hierzulande. Nur etwa jeder Dritte (38 Prozent) in den USA nimmt eine höhere Anerkennung für Gründer als für Angestellte wahr, 16 Prozent sehen Angestellte klar vorn, für 46 Prozent rangieren beide Gruppen gleichauf oder die Befragten sind unentschieden.</p>
<p><strong>Mehr Gründerpotenzial in Deutschland als in den USA</strong></p>
<p>Doch die AXA Studie birgt noch weitere Überraschungen. So trauen sich satte 44 Prozent der Erwachsenen in Deutschland zu, ihr eigenes Unternehmen zu gründen. In den USA sind es mit 42 Prozent etwas weniger. In der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen, aus der statistisch die meisten Unternehmensgründer kommen, ist der Unterschied mit 47 Prozent in Deutschland zu 41 Prozent in den USA schon erheblich. &#8222;Viel Potenzial für vermehrte Unternehmensgründungen in Deutschland ist also da&#8220;, resümiert Dr. Thomas Buberl, Vorstandsvorsitzender der AXA Deutschland. Übrigens zeigen Frauen in Deutschland gemäß der Studie weit mehr Gründermut als Amerikanerinnen (39 zu 32 Prozent). </p>
<p><strong>Innovationen im Bereich Medizin und Gesundheit gefragt</strong></p>
<p>Die Bedeutung von Innovationen beurteilen die Befragten in beiden Ländern relativ ähnlich. Drei Viertel der Deutschen wie auch der Amerikaner halten Innovationen für &#8222;äußerst oder sehr wichtig&#8220;. Als wichtigsten Bereich  definieren die Deutschen dabei den Sektor Gesundheit und Medizin mit einer Nennung von 80 Prozent. Erst deutlich dahinter liegen Umwelt (63 Prozent) sowie Bildung und Erziehung (57 Prozent). </p>
<p><strong>Bürokratie und Risikoscheu hemmen Unternehmensgründungen<br />
</strong><br />
Die Frage, wie einfach oder schwer eine Firmengründung ist, beantworten die Menschen in Deutschland und den USA allerdings sehr unterschiedlich. Besonders ist hier wieder die Einschätzung der Jüngeren von Interesse. So halten hierzulande unter den 25- bis 44-Jährigen exakt zwei von drei Befragten &#8222;eine Unternehmensgründung für schwierig&#8220; (66 Prozent). In den USA sind dies laut AXA Studie erheblich weniger (57 Prozent). Auf emotionaler Ebene unterscheiden sich Deutsche und Amerikaner schließlich am stärksten. So schreckt mehr als jeden zweiten Erwachsenen in Deutschland eine &#8222;fehlende Absicherung als Unternehmensgründer&#8220; ab. Das sind drei Mal mehr als in den USA (17 Prozent). Auch die Furcht vor &#8222;zu großer Verantwortung&#8220; hemmt doppelt so viele Deutsche wie Amerikaner (20 zu 9 Prozent) und die &#8222;Angst zu scheitern&#8220; ist ebenfalls weit stärker ausgeprägt (54 zu 40 Prozent).</p>
<p><strong>Wirtschaft und Staat werden in der Pflicht gesehen</strong></p>
<p>Um Innovationen in Deutschland zu fördern, wünscht sich laut AXA Studie eine große Mehrheit von 81 Prozent der Deutschen eine deutlich stärkere Zusammenarbeit zwischen bestehenden Firmen und jungen sowie neugegründeten Unternehmen. Besonders interessant ist auch hier die Haltung der Jüngeren: Auf die Frage, womit die etablierten Firmen neuen Unternehmen am besten helfen könnten, nennen die 25- bis 34-Jährigen &#8222;Kontakte und Netzwerke eröffnen&#8220; an erster Stelle. Erst danach folgen &#8222;Kapital geben&#8220; sowie &#8222;Sicherheiten / Absicherung geben&#8220;. Eine große Mehrheit der Deutschen (82 Prozent) würde es schließlich auch begrüßen, wenn Unternehmensgründer insgesamt in Deutschland stärker gefördert werden, als dies bislang der Fall ist.</p>
<p><strong>Neuer AXA Innovation Campus bietet Gründern gezielte Unterstützung an</strong></p>
<p>&#8222;Die Herausforderungen, die unsere Studie klar aufzeigt, wollen wir mit unserem neu gegründeten AXA Innovation Campus gezielt angehen&#8220;, resümiert Dr. Thilo Schumacher. So kombiniert die Initiative der AXA Deutschland auf innovative Art die Stärken von Start-ups mit den Möglichkeiten eines Konzerns, damit Unternehmensgründer neue Geschäftsideen entwickeln können. &#8222;Netzwerke und Kontakte eröffnen, Gründungskapital bereitstellen, fachliche Beratung geben und beim Umgang mit Behörden helfen &#8211; genau diesen laut unserer Studie wichtigsten Bedürfnissen für angehende Gründer wollen wir mit dem AXA Innovation Campus entsprechen&#8220;, erklärt Dr. Thilo Schumacher.</p>
<p>Interessierte können sich dazu auf der Website <a href="http://www.axa-campus.de" target="_blank">www.axa-campus.de</a> informieren, die fünf Themengebiete für neue Geschäftsideen umfasst. Das Prinzip: Während AXA den Gründern das nötige Branchenwissen und Kontakte zur Verfügung stellt, liefert der in Berlin ansässige Kooperationspartner „Global Innovation Campus“ das gesamte Know-how bezüglich Unternehmensaufbau, Skalierung eines Geschäftsmodells sowie ein unternehmerisches Umfeld. Die Gründer werden dann aktiv durch Coaches betreut, bis es schließlich zur Anmeldung einer GmbH kommt, an der sich auch AXA regelmäßig beteiligt. </p>
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		<title>Digitalisierung: Münchner Kreis sieht schnellen Handlungsbedarf</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2015 20:28:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Digitalisierung. Achillesferse der deutschen Wirtschaft? Wege in die digitale Zukunft“ – unter diesem Motto steht die sechste Phase der Zukunftsstudie des MÜNCHNER KREIS, die vergangene Woche in den Räumen des Bayerischen Landtags vorgestellt wurde. Die unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie stehende Studie...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Digitalisierung. Achillesferse der deutschen Wirtschaft? Wege in die digitale Zukunft“ – unter diesem Motto steht die sechste Phase der Zukunftsstudie des MÜNCHNER KREIS, die vergangene Woche in den Räumen des Bayerischen Landtags vorgestellt wurde. Die unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie stehende Studie beleuchtet die entscheidende Frage: Stärkt die Digitalisierung die Wirtschaftskraft oder stellt sie die deutsche Wirtschaft vor unlösbare Probleme?</p>
<p>Damit die deutsche Wirtschaft mit der weltweit voranschreitenden Digitalisierung Schritt halten kann, müssen die Weichen für den Wandel schnellstens gestellt werden. Dazu ist es notwendig, altbekannte Wege zu verlassen und neue Pfade zur Bewältigung der digitalen Herausforderung zu beschreiten. Die Studie des MÜNCHNER KREIS benennt sechs sogenannte „Zukunftsräume“, die die Problemfelder der deutschen Wirtschaft aufzeigen, analysieren und gleichzeitig mögliche Lösungswege skizzieren.</p>
<p>„Mittel- bis langfristig sehen die Experten die Entwicklungen jedoch durchaus optimistisch. Abhängig von dem jeweiligen Thema werden die Verbesserungen in Bezug auf Schnelligkeit und Intensität unterschiedlich eingeschätzt, eine grundsätzliche Verbesserung in der Zukunft wird prognostiziert“, fasst Prof. Michael Dowling, Vorstandsvorsitzender des MÜNCHNER KREIS die Ergebnisse zusammen und fordert dazu auf, „die Ergebnisse als Impuls für den weiteren Diskurs um die Chancen der Digitalisierung in Deutschland zu nutzen.“ Staatssekretär Pschierer resümiert: „Die aktuelle Studie gibt diskussionswürdige und handlungsrelevante Impulse für Politik und Wirtschaft, die in unsere Strategie BAYERN DIGITAL einfließen werden.“</p>
<p>Die sechs in der Studie identifizierten „Zukunftsräume“ sind:</p>
<p><strong>Ausbildung von Verlierern?</strong><br />
61 Prozent der Befragten sehen den Fachkräftemangel v.a. im MINT-Bereich heute als strukturelle Herausforderung. Um dem zu begegnen, muss das Bildungssystem so schnell wie möglich an die Gegebenheiten der digitalen Welt angepasst werden, die Lehrerausbildung besser ausgestaltet und die digitale Kompetenz jedes einzelnen Bürgers erhöht werden.</p>
<p><strong>Digitale Politik nicht „up-to-date“?</strong><br />
Die Politik ist der Digitalisierung in ihrer heutigen Organisationsform nicht gewachsen. 86 Prozent der Experten sehen hier Restrukturierungsbedarf und denken dabei insbesondere an die Schaffung eines fachübergreifenden Bundesministeriums für Digitalisierung und Medien.</p>
<p><strong>Mangelnde Datensouveränität</strong><br />
Datensouveränität sollte in Zukunft als Schlüssel zur digitalen Ökonomie verstanden und sichergestellt werden. Darüber hinaus müssen Bürgerrechte und -freiheiten geschützt werden. 65 Prozent der Befragten stimmen der These zu, dass die Vorbehalte der Nutzer gegenüber Datenmissbrauch gegenüber den Vorteilen der Nutzung in den Hintergrund treten.</p>
<p><strong>Sackgasse: „Made FOR Germany“?</strong><br />
Die Umsetzung von Innovationsstrategien durch deutsche Unternehmen wird von mehr als der Hälfte der teilnehmenden Experten als zu selten, zu langsam und mit zu geringem wirtschaftlichem Erfolg beurteilt. „Think BIG“ müsse zur Tugend in deutschen Unternehmen werden.</p>
<p><strong>Verharren in ausgedienten Handlungsmustern?</strong><br />
Drei Fünftel der Experten bestätigen, dass die deutsche Wirtschaft zu sehr in bisher oft erfolgreichen, jedoch ausgedienten Handlungsmustern verharrt. Dadurch wird die Verwirklichung von innovativen Produktstrategien und Geschäftsmodellen vielfach verhindert. Erfolgreich kann Deutschland in Zukunft nur sein, wenn die Unternehmen<br />
mehr Mut zur Selbstkannibalisierung beweisen, branchenübergreifend kooperieren und den Mittelstand einbeziehen.</p>
<p><strong>Zu schnell für die deutsche Wirtschaft?</strong><br />
Die Experten bestätigen, dass das bisherige Fördersystem von Forschung und Entwicklung sowie die Umsetzung und internationale Vermarktung den digitalen Märkten nicht genügen. Um digitale Produkte erfolgreich einzuführen, muss eine schnelle Erprobung ebenso erfolgen wie eine frühe Verbreitung. Alle Akteure – Politik, Wissenschaft, Medien, Wirtschaft und Verbände – müssen sich sowohl mit Prinzipien als auch Chancen der digitalen Welt nachhaltig auseinandersetzen.</p>
<p>Für die Zukunftsstudie Phase VI des MÜNCHNER KREIS haben 517 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in einer von TNS Infratest durchgeführten OnlineBefragung 29 aus Trends und Entwicklungsprognosen gewonnene Thesen beurteilt, die unterschiedliche Herausforderungen der Digitalisierung thematisieren. Auf Grundlage dieser<br />
Experteneinschätzungen wurden in Workshops Impulse für denkbare Wege in die digitale Zukunft entwickelt.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.muenchner-kreis.de">muenchner-kreis.de</a></p>
<p>Bildnachweis: Thorben Wengert, pixelio.de</p>
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		<title>2015 &#8211; ein gutes Jahr für den Mittelstand?</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2015 13:26:09 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Editorial/Politik]]></category>
		<category><![CDATA[bayerische wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Situation könnte widersprüchlicher kaum sein: während weltweite Krisenherde weiter täglich die Nachrichtenlage bestimmen und der vielleicht folgenschwerste Terroranschlag in Europa erst langsam seine destruktive Wirkungskraft verliert, stellen Umfragen und Expertenmeinungen der Wirtschaft weiterhin ein gutes Zeugnis aus: Zumindest in Deutschland.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Situation könnte widersprüchlicher kaum sein: während weltweite Krisenherde weiter täglich die Nachrichtenlage bestimmen und der vielleicht folgenschwerste Terroranschlag in Europa erst langsam seine destruktive Wirkungskraft verliert, stellen Umfragen und Expertenmeinungen der Wirtschaft weiterhin ein gutes Zeugnis aus: Zumindest in Deutschland. So rechnen laut der jährlichen Unternehmerumfrage des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft e.V. (BVMW) fast 49 Prozent der Unternehmer für 2015 mit einem wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland. Zum Vergleich: im Vorjahr waren es nur 42 Prozent. Die aktuelle Konjunkturprognose der NordLB 2015 geht davon aus, dass die deutsche Wirtschaft von einer starken Binnennachfrage profitieren wird. Erwartet wird ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent. Und sogar das eher für seine konservativen Betrachtungen bekannte ifo-Instutut erwartet, dass die Wirtschaft 2015 deutlich an Fahrt gewinnt und im Schnitt um 1,7 Prozent wachsen wird. </p>
<p>Dieser grundsätzliche Optimismus darf nicht über konkrete Herausforderungen &#8211; und auch Bedrohungen &#8211; hinwegtäuschen, die aktuell und in den nächsten Monaten gegeben sind. Energiekosten, Steuerlast und Fachkräftemangel sind laut der BVMW-Umfrage die zentralen Themen, mit denen der deutsche Mittelstand auch im Jahr 2015 zu kämpfen hat. So haben 52  Prozent Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen, über ein Drittel findet gar keine geeigneten Fachkräfte. Dennoch schätzen 91 Prozent (2013: 90 Prozent) der Klein- und Mittelbetriebe ihre momentane Geschäftslage als befriedigend oder besser ein, gut 37 Prozent erwarten noch höhere Umsätze in den nächsten zwölf Monaten. Rund 49 Prozent rechnen mit einer gleichbleibend guten Geschäftslage. Nahezu jeder zweite Unternehmer plant in 2015 ebenso große Investitionen wie in diesem Jahr, gut 29 Prozent wollen mehr investieren als in den vergangenen zwölf Monaten.  </p>
<p>Doch welchen Einfluss werden aktuelle und vielleicht zukünftige Krisenherde auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung nehmen? Ein wechselhaftes Jahr könnte insbesondere der Automobilindustrie ins Haus stehen: Nach einem höchst erfolgreichen Jahr 2014 machen vor allem die zunehmende Sättigung des chinesischen Markes und der Einbruch des Absatzes in Russland um rund 30 Prozent eine Vorhersage schwierig.  Wird sich Griechenland nach seiner Wahl im Februar auf seine Verantwortung innerhalb der Europäischen Union besinnen und am vorgegebenen Sparkurs festhalten? Fast alle Experten gehen davon aus, dass der Umbau der europäischen Bankenstruktur so weit fortgeschritten ist, dass ein &#8222;GrExit&#8220; &#8211; also der Ausstieg Griechenlands aus der Euro-Währung &#8211; zu keinen größeren Verwerfungen an den Finanzmärkten mehr führen würde. Doch ist das wirklich eine politische Option?</p>
<p>Wird das transatlantische Handelsabkommen TTIP mit den USA, so wie von den Staats- und Regierungschefs in Europa beim letzten EU-Gipfel gefordert, bis Ende 2015 zum Abschluss gebracht werden? Sorgen machen hier nach wie vor vor allem die geplanten Investor-Staat-Schiedsgerichtsverfahren, die nach Ansicht von Experten die Souveränität demokratischer Entscheidungsträger grundsätzlich in Frage stellen und darüber hinaus Kosten verursachen, die viele mittelständische Unternehmen schlichtweg nicht tragen können. </p>
<p>Selten zeigte der Beginn eines Jahres so klar, wie globalisiert und vernetzt unsere Welt inzwischen funktioniert. So wie Menschen innerhalb weniger Stunden in allen Teilen der Erde mit ihren bewegenden &#8222;Je Suis Charlie&#8220;-Bekundungen ihr Mitgefühl an der grauenhaften Tragödie in Frankreich ausgedrückt haben, so agieren sie auch im wirtschaftlichen Umfeld immer schneller und immer stärker aufeinander bezogen.</p>
<p>Mittelstandinbayern.de wird also auch im Jahr 2015 keinen isolierten Blick auf eine &#8222;weiß-blaue Insel&#8220; werfen, sondern weiterhin den Anspruch haben, die weltweiten, europäischen, deutschen und speziell bayerischen Themen einzuordnen und zu einem möglichst umfassenden Gesamtbild der mittelständischen Wirtschaft zusammenzufügen. </p>
<p>Ihr Achim von Michel<br />
Herausgeber<br />
mittelstandinbayern.de </p>
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		<title>EU-weite Studie: Bildung zahlt sich überall aus</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2014 08:00:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Trotz der wachsenden Bedeutung von Bildung für Beschäftigung und Einkommen ist der Anteil bildungsarmer Menschen in der Europäischen Union immer noch zu hoch. 8 Prozent der Jugendlichen verlassen die Schule ohne Abschluss. 19 Prozent der 15-Jährigen gelten im EU-Durchschnitt als funktionale Analphabeten. Zu diesem Schluss kommen Jutta Allmendinger und Ellen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz der wachsenden Bedeutung von Bildung für Beschäftigung und Einkommen ist der Anteil bildungsarmer Menschen in der Europäischen Union immer noch zu hoch. 8 Prozent der Jugendlichen verlassen die Schule ohne Abschluss. 19 Prozent der 15-Jährigen gelten im EU-Durchschnitt als funktionale Analphabeten. Zu diesem Schluss kommen Jutta Allmendinger und Ellen von den Driesch vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) in ihrer breit angelegten Studie über soziale Ungleichheit in Europa. Der Bericht zeigt das Ausmaß sozialer Ungleichheit innerhalb und zwischen den 28 EU-Ländern bei Bildung, Beschäftigung und Einkommen.</p>
<p>Gute Bildung zahlt sich in allen EU-Staaten aus. Je besser eine Person (aus)gebildet ist, umso mehr verdient sie. Diese sogenannte Bildungsrendite unterscheidet sich vor allem zwischen Menschen mit sehr hoher und mittlerer Qualifikation. Im EU-Durchschnitt verdienen Hochschul-Absolventen 44 Prozent mehr als Menschen mit einem Berufsabschluss. In Deutschland beträgt dieser Einkommensunterschied 65 Prozent, in Schweden dagegen nur 11 Prozent.</p>
<p>Wie sehr sich Bildung finanziell lohnt, hängt vor allem am institutionellen Kontext und weniger am Anteil der Hochschulabsolventen. Oft wird angenommen, zu viele Uni-Absolventen würden die Bildungsrendite schmälern. &#8222;Es gibt keinen Grund zu befürchten, dass sich ein Hochschulabschluss nicht lohnt, wenn viele Menschen sehr gut ausgebildet sind&#8220;, schreiben die Autorinnen.</p>
<p>Der Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft hat in den meisten EU-Ländern zu einer Polarisierung des Einkommens durch Bildung geführt. In Deutschland ist die Einkommensschere zwischen 2006 und 2010 größer geworden: Gering Qualifizierte haben Einkommen verloren, hoch Qualifizierte dagegen gewonnen.</p>
<p>Neben den formalen Abschlüssen haben auch die kognitiven Kompetenzen Einfluss auf das Einkommen. Dieser Zusammenhang ist in den EU-Ländern jedoch unterschiedlich stark ausgeprägt. In Großbritannien und Polen verdienen Menschen mit sehr hohen Kompetenzen 65 Prozent mehr als jene mit mittleren Werten. In Schweden, Dänemark, Belgien und Finnland beträgt dieser Unterschied nur 20 Prozent.</p>
<p>Der Bericht zeigt ebenfalls, dass ein hoher Bildungsabschluss nicht zwingend mit hohen Kompetenzwerten übereinstimmt. In allen Ländern ist der Anteil der 25- bis 34-Jährigen mit einem Universitätsabschluss deutlich höher als der Anteil der Personen mit sehr hohen Kompetenzen. Das extremste Beispiel ist Zypern. Hier hat über die Hälfte dieser Altersgruppe (54 Prozent) einen Hochschulabschluss, davon erreichen aber nur 7 Prozent die höchsten Kompetenzwerte. Allein in Finnland ist das Verhältnis ausgewogen (40 zu 37 Prozent). &#8222;Das ist ein alarmierendes Signal&#8220;, schreiben die Autorinnen. &#8222;Wenn Abschlüsse ihre Bedeutung verlieren, schwächt dies nicht nur das Vertrauen der Arbeitgeber, sondern auch die Mobilität auf dem europäischen Arbeitsmarkt.&#8220;</p>
<p>Für den Bericht wurden jüngste Studien zum Thema ausgewertet und zusammengeführt.</p>
<p>Der Bericht ist als WZB Discussion Paper erschienen und steht zum Download bereit.</p>
<p>Jutta Allmendinger, Ellen von den Driesch: Social Inequalities in Europe: Facing the Challenge, Berlin: WZB Discussion Paper P 2014-005.<br />
<a href="https://www.wzb.eu/en" target="_blank">www.wzb.eu/sites/default/files/u6/p14-005.pdf</a></p>
<p>Die Studie wurde von der Europäischen Kommission gefördert und dient als Grundlage für einen Kommissionsbericht, der Anfang 2015 erscheint.</p>
<p>Bildnachweis: S. Hofschlaeger  / pixelio.de</p>
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		<title>Deutschlands digitale Wirtschaft international weiterhin auf Platz 5</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2014 08:00:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Deutschlands digitale Wirtschaft bleibt laut Monitoring-Report Digitale Wirtschaft auch in 2014 im 15-Länder-Vergleich auf einem guten fünften Platz. Der Report, den TNS Infratest und das ZEW im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) fortlaufend erstellen, beleuchtet die Leistungsfähigkeit der IKT-Branche und der Internetwirtschaft durch die Analyse der Märkte,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschlands digitale Wirtschaft bleibt laut Monitoring-Report Digitale Wirtschaft auch in 2014 im 15-Länder-Vergleich auf einem guten fünften Platz. Der Report, den TNS Infratest und das ZEW im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) fortlaufend erstellen, beleuchtet die Leistungsfähigkeit der IKT-Branche und der Internetwirtschaft durch die Analyse der Märkte, der infrastrukturellen Voraussetzungen und der Nutzung neuer Technologien und Dienste. Der Standort Deutschland erreicht bei der global vergleichenden Bewertung seiner Leistungsfähigkeit 47 von 100 möglichen Punkten.</p>
<p>Unangefochtener Spitzenreiter im 15-Länder-Vergleich sind die USA mit 81 Punkten, gefolgt von Südkorea mit 54 Punkten. Großbritannien kann sich in einigen zentralen Bereichen verbessern und belegt, gemeinsam mit Japan, Platz drei (jeweils 53 Indexpunkte). Ab dem fünften Rang stellt sich das Feld dicht gedrängt dar. Zwischen Deutschland, als erstem der Verfolgergruppe, auf Platz fünf und Frankreich auf Rang elf liegen nur drei Indexpunkte.</p>
<p>„Der fünfte Platz ist ein gutes Ergebnis für den Standort Deutschland“, so Tobias Weber, Teamleiter bei TNS Infratest. „Allerdings müssen wir die Herausforderungen im infrastrukturellen Bereich, vor allem was den Ausbau der Hochgeschwindigkeitsnetzte betrifft, zügig angehen.“</p>
<p><strong>Markt: Deutschland nach IKT-Umsätzen auf Platz vier</strong></p>
<p>Deutschland ist zusammen mit Großbritannien die viertgrößte IKT-Nation weltweit. In der Bundesrepublik werden 4,3 Prozent der weltweiten IKT-Umsätze erwirtschaftet. Allerdings gehen die Umsätze mit Telekommunikation im Gegensatz zum globalen Trend weiter zurück. So sanken die Ausgaben für diesen Bereich im Jahr 2013 um ein Prozent. Für 2014 und 2015 ist mit einem weiteren Rückgang von voraussichtlich jeweils 0,4 Prozent zu rechnen.</p>
<p><strong>Infrastruktur: Netzgeschwindigkeiten ausbaue</strong>n</p>
<p>Der Standort Deutschland verfügt über eine gut entwickelte technische Infrastruktur und erreicht einen soliden sechsten Platz im internationalen Vergleich. Der Standort stabilisiert sich bei der Breitbandpenetration in der Bevölkerung mit 34,6 Prozent. Allerdings bleibt die Geschwindigkeit der Netze weiter das zentrale Thema, denn gemessen an der Verbreitung von superschnellen Glasfaseranschlüssen hinkt Deutschland deutlich hinterher. Mit einer Glasfaser-Quote von lediglich einem Prozent liegt Deutschland weit abgeschlagen auf dem letzten Platz der europäischen Länder.</p>
<p><strong>Nutzung: Verbesserte Akzeptanz von neuen Technologien und Anwendungen</strong></p>
<p>Bei der Analyse der Nutzung, also des Einsatzes neuer Technologien und Anwendungen durch die Bürger, Unternehmen und Verwaltungen, kann sich Deutschland um einen Rang verbessern und ist nun fünftstärkste Nation im Ranking. Vor allem bei der Nutzung von E-Commerce und beim Musik-Download konnte sich Deutschland im internationalen Vergleich gut positionieren. So kaufen in Deutschland 32 Prozent der Internetnutzer mindestens einmal wöchentlich online ein (Rang 5) und jeder Deutsche lädt durchschnittlich zwei Musiktitel im Jahr aus dem Netz (Rang 3).</p>
<p><strong>Handlungsfelder Digitalisierung und Innovation</strong></p>
<p>Für Experten der Digitalen Wirtschaft sind die wichtigsten Themen für den Standort Deutschland die Digitalisierung der klassischen Wirtschaftszweige sowie Innovationen durch Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Digitalisierung in den volkswirtschaftlich bedeutsamen deutschen Traditionsbranchen schreitet immer weiter voran. Die wichtigsten Themen hierbei sind aus Expertensicht die Digitalisierung der Produktion (Industrie 4.0) sowie die systematischen Digitalisierung und Vernetzung in den Sektoren Energie, Gesundheit, Bildung, Verkehr und Verwaltung. Deutschland sollte dabei Wert auf seine digitale und technologische Souveränität legen, um stets in der Lage zu sein, eigene moderne Systeme entwickeln zu können. Mit Blick auf eine breite Akzeptanz der digitalen Transformation bei Bürgern und Anwendern ist nach Expertenauffassung die Gewährleistung eines hohen IT-Sicherheitsniveaus elementar.</p>
<p>Wertschöpfende Innovationen entstehen heute längst nicht mehr nur durch reine technologische Entwicklungen. Vielmehr geht es um Prozessinnovationen und um die Kombination von neuen Technologien mit bekannten Komponenten. Hierbei bieten sich aus Expertensicht besondere Chancen für den deutschen Mittelstand. Auch die Unterstützung junger Unternehmen und von Gründerinnen und Gründern ist zentral für die Innovationsfähigkeit der Digitalen Wirtschaft in Deutschland.</p>
<p><strong>Monitoring-Report Digitale Wirtschaft</strong><br />
Um die Leistungsfähigkeit des Standortes zu bewerten, hat TNS drei zentrale Bereiche identifiziert, die kritisch für den Erfolg der Digitalen Wirtschaft sind: Markt, Infrastruktur und Nutzung. Diese Bereiche werden für den internationalen Vergleich durch 33 Kennzahlen abgebildet. Dabei wird der jeweils beste Standort im 15-Länder-Vergleich je Bereich mit 100 Indexpunkten bewertet. Die anderen Länder werden im relativen Verhältnis zum Klassenbesten positioniert. Anhand dieser Kennzahlen lassen sich die betrachteten 15 Länder und Bereiche miteinander vergleichen. Die Kennzahlen werden je nach ihrer Bedeutung für die Digitale Wirtschaft gewichtet, wodurch es vorkommen kann, dass ein Standort in den Teilbereichen eine schlechtere Platzierung erreicht, als im Gesamtbenchmark.</p>
<p>Foto: Dr. Sabine Graumann (Senior Director Business Intelligence, TNS Infratest), Matthias Machnig (Staatssekretär, BMWi), Prof. Dr. Irene Bertschek (Leiterin Forschungsbereich IKT, ZEW Mannheim)</p>
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