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	<title>STARTUP WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<title>STARTUP WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Studie: Kooperationen mit Start-ups nutzen dem Mittelstand</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jan 2020 09:05:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine aktuelle Veröffentlichung des Institutes der deutschen Wirtschaft (IW) bietet Einblicke in den Erfolg der Zusammenarbeit zwischen mittelständischen Familienunternehmen und frisch gegründeten Start-ups.  Demnach können die Kooperationen mit Start-ups unter anderem dabei helfen, die Innovationsfähigkeit der mittelständischen Unternehmen zu steigern. Erschwert wird die Zusammenarbeit vor allem durch unterschiedliche Unternehmenskulturen, Schwierigkeiten...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine aktuelle Veröffentlichung des Institutes der deutschen Wirtschaft (IW) bietet Einblicke in den Erfolg der Zusammenarbeit zwischen mittelständischen Familienunternehmen und frisch gegründeten Start-ups.  Demnach können die Kooperationen mit Start-ups unter anderem dabei helfen, die Innovationsfähigkeit der mittelständischen Unternehmen zu steigern. Erschwert wird die Zusammenarbeit vor allem durch unterschiedliche Unternehmenskulturen, Schwierigkeiten bei der gemeinsamen Zielsetzung und durch die räumliche Distanz. Mittelständische Betriebe und Gründer sollten daher stärker aufeinander zugehen, fordert das IW.</p>
<p><strong>Große Potenziale im Digitalbereich </strong></p>
<p>Vor allem die Potenziale, die neue Technologien und die Digitalisierung bergen, lassen sich besser ausschöpfen, wenn mehrere Firmen zusammenarbeiten. Der Mittelstand kann gerade hier von Kooperationen mit digitalen Start-ups profitieren, zeigt die Analyse des IW.</p>
<p>Statistische Auswertungen legen beispielsweise nahe, dass Mittelständler, die sich mit Start-ups vernetzen, schneller in der Lage sind, neue Produkte und Prozesse zu entwickeln. Start-ups können zudem jenes Know-how beisteuern, das etablierte Firmen zur Umsetzung von Industrie-4.0-Technologien benötigen, denn speziell in diesem Bereich sind zahlreiche Start-ups aktiv.</p>
<p><strong>Jeder zweite Mittelständler arbeitet mit Startup zusammen </strong></p>
<p>Den Gründern wiederum bietet die Zusammenarbeit mit den etablierten Firmen die Chance, von deren Erfahrungen in der Produktentwicklung und Prozesssteuerung zu lernen und zusätzliche Aufträge zu erlangen. Eine Win-win-Situation: Annähernd 70 Prozent der Familienunternehmen, die im Jahr 2018 mit Start-ups kooperierten, waren mit der Zusammenarbeit zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Lediglich 3 Prozent gaben ein negatives Urteil ab. Dennoch hat im Jahr 2018 lediglich jedes zweite der mittelständischen Familienunternehmen in Deutschland mit Start-ups kooperiert.</p>
<p><strong>Hindernisse bei der unterschiedlichen Unternehmenskultur</strong></p>
<p>Denn es bestehen einige Schwierigkeiten: Als erstes muss man in der internationalen und dynamischen Start-up-Landschaft überhaupt geeignete Kooperationspartner identifizieren. Weiterhin wirkt es sich negativ aus, dass Mittelständler und Start-ups unterschiedlich ticken: Fast die Hälfte jener Familienunternehmen, die bereits mit Start-ups zusammengearbeitet haben, empfand die unterschiedlichen Unternehmenskulturen als Hindernis.</p>
<p>Dabei dürfte unter anderem eine Rolle spielen, dass die Hierarchien in Start-up-Firmen sehr flach sind. Zudem ändern sie bei Bedarf auch kurzfristig ihren geschäftlichen Kurs, während sich Familienbetriebe durch langfristig etablierte Strukturen und Arbeitsweisen auszeichnen. Außerdem sind die etablierten Mittelständler stark in ihrem oft ländlich strukturierten Umfeld verankert. Dies steht in hartem Kontrast zu den typischen Start-up-Gründern – Digital Natives, die in den Großstädten leben und deren Denken und Verhalten stark durch US-amerikanische Vorbilder beeinflusst wird. Die fehlende räumliche Nähe zwischen Mittelstands- und Start-up-Clustern führt aber auch dazu, dass persönliche Kontakte nicht so leicht geknüpft werden können, was die Entstehung gemeinsamer Netzwerke erschwert.</p>
<p>Das IW rät daher, Kooperationsplattformen stärker zu nutzen und appelliert an die Politik, die Rahmenbedingungen für Kooperationen zu verbessern. So könne die Zusammenarbeit zwischen dem Mittelstand und Start-ups zum gegenseitigen Nutzen weiter gestärkt werden.</p>
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		<title>Mehr Wagniskapital für junge Unternehmen</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2016 10:52:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wir brauchen in Deutschland mehr junge, innovative Technologieunternehmen.“ Dieser Meinung ist Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Deshalb stehen für die erfolgreichen Wagniskapitalinstrumente ERP/EIF-Dachfonds und European Angels Fonds künftig eine Milliarde Euro mehr Mittel zur Verfügung. Die Programmpartner Europäischer Investitionsfonds und ERP-Sondervermögen &#8211; vertreten durch das Bundeswirtschaftsministerium &#8211; haben die stark nachgefragten Programme...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir brauchen in Deutschland mehr junge, innovative Technologieunternehmen.“ Dieser Meinung ist Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Deshalb stehen für die erfolgreichen Wagniskapitalinstrumente ERP/EIF-Dachfonds und European Angels Fonds künftig eine Milliarde Euro mehr Mittel zur Verfügung. Die Programmpartner Europäischer Investitionsfonds und ERP-Sondervermögen &#8211; vertreten durch das Bundeswirtschaftsministerium &#8211; haben die stark nachgefragten Programme zur Finanzierung von Startups um eine Milliarde Euro auf 2,7 Milliarden Euro aufgestockt. Zusammen mit den Mitteln für die im März gestartete Wachstumsfazilität stehen künftig rund 3,2 Milliarden Euro zur Finanzierung von Startups, High-Tech-Unternehmen und Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial bereit.</p>
<p><strong>Anstoß für eine neue Gründerzeit in Deutschland</strong></p>
<p>Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sieht in den Startups einen wichtigen Motor für die deutsche Wirtschaft: „Junge Technologieunternehmen sind Treiber für Innovationen in unserer zunehmend digitalen Welt, modernisieren unsere Wirtschaftsstruktur und erweisen sich als wichtiger Jobmotor. Ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine dynamische Startup-Szene ist ein guter Zugang zu Wagniskapital. Hier müssen wir in Deutschland noch attraktiver werden. Durch die Aufstockung unserer bewährten Finanzierungsangebote um eine Milliarde Euro sind wir unserem Ziel, eine neue Gründerzeit in Deutschland anzustoßen, wieder einen Schritt näher gekommen.&#8220;<br />
Der CEO des Europäischen Investitionsfonds, Pier Luigi Gilibert: &#8222;Die Zusammenarbeit mit dem ERP-Sondervermögen zur Finanzierung innovativer Technologie- und Wachstumsunternehmen stellt eine echte Erfolgsgeschichte dar. Mit den zusätzlich verfügbaren Mitteln von einer Milliarde Euro können wir zusammen mit dem Bundeswirtschaftsministerium weiter schnell wachsende KMU in den Blick nehmen und sie bei ihren Investitionsprojekten unterstützen. Das ERP-Mandat zeigt den positiven Effekt, den kontinuierliche Ko-Investitionen mit Blick auf potenzielle Investmentmöglichkeiten haben können.&#8220;</p>
<p><strong>Eine Milliarde mehr für die Startup-Förderung</strong></p>
<p>Seit seinem Start im Jahr 2004 hat der ERP/EIF-Dachfonds eine wichtige Rolle in der Startup-Finanzierung übernommen, indem er sich bei Wagniskapitalfonds beteiligt, die in Technologieunternehmen in der Früh- und Wachstumsphase investieren. Der ebenfalls durch die Mittel der ERP/EIF-Fazilität finanzierte European Angels Fund bietet Ko-finanzierungen für Investitionen ausgesuchter und erfahrener Business Angels. Komplettiert wird dieses Förderangebot seit März dieses Jahres durch die ERP/EIF-Wachstumsfazilität, die das Segment der Anschlussfinanzierungen abdeckt. Zusammen mit den Mitteln für die Wachstumsfazilität beträgt das Gesamtvolumen dieser drei Wagniskapital-Instrumente künftig 3,2 Milliarden Euro. Da die Investments immer zusammen mit anderen privaten Mitinvestoren erfolgen, ist mit diesem Engagement ein erheblicher Hebeleffekt verbunden.</p>
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		<title>Großer Erfolg für Wagniskapital-Programm</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2016 09:35:16 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Investition]]></category>
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					<description><![CDATA[Für die Gründung eines Startups braucht es zunächst eines: Geld. Und dafür braucht es mutige, private Investoren, die an die Ideen der Gründer glauben und investieren. Durch &#8222;INVEST &#8211; Zuschuss für Wagniskapital&#8220; soll mehr privates Wagniskapital in Deutschland mobilisiert werden und der Zugang von Startups zu Wagniskapital verbessert werden. Die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Gründung eines Startups braucht es zunächst eines: Geld. Und dafür braucht es mutige, private Investoren, die an die Ideen der Gründer glauben und investieren. Durch &#8222;INVEST &#8211; Zuschuss für Wagniskapital&#8220; soll mehr privates Wagniskapital in Deutschland mobilisiert werden und der Zugang von Startups zu Wagniskapital verbessert werden. Die jetzt vorliegende Evaluation des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) bestätigt eindrucksvoll, dass die gesteckten Ziele bereits drei Jahre nach Maßnahmenbeginn erreicht werden.</p>
<p><strong>Ohne Geld bleibt eine Idee nur eine Idee</strong></p>
<p>Parlamentarische Staatssekretärin Brigitte Zypries dazu: &#8222;INVEST bringt innovative Startups und private Investoren zusammen, die an mutige Ideen glauben. Das Programm hat dabei einen beachtlichen Hebel: Für jeden Euro, der an Zuschuss gezahlt wird, werden im Durchschnitt 1,50 Euro vom Investor zusätzlich in ein Unternehmen investiert. Mehr als die Hälfte der so durch INVEST geförderten Startups beginnen deshalb zusätzliche Innovationsprojekte und stellen zusätzliche Mitarbeiter ein. Ein Fünftel der Investoren, die von INVEST profitieren, beteiligt sich zum ersten Mal an einem Unternehmen. Diese Investoren unterstützen die Unternehmen häufig auch zusätzlich über das rein Finanzielle hinaus, indem sie zum Beispiel als Ratgeber zur Verfügung stehen. Es freut mich außerdem, dass INVEST von allen Beteiligten als ein unbürokratisches und effizientes Programm empfunden wird. Das sind große Erfolge für diese noch junge Initiative.&#8220;</p>
<p><strong>INVEST soll weiter ausgebaut werden</strong></p>
<p>Mit &#8222;INVEST &#8211; Zuschuss für Wagniskapital&#8220; unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium seit Mai 2013 Beteiligungen privater Investoren an jungen innovativen Unternehmen. Privatinvestoren erhalten für ihren Anteilserwerb einen steuerfreien Erwerbszuschuss in Höhe von 20 % der Investitionssumme. Seit dem Start des Programms im Mai 2013 wurden über 2.200 Zuschüsse mit einem Volumen von fast 35 Millionen Euro gewährt und rund 175 Millionen Euro Wagniskapital für Start-ups bezuschusst. Das Programm soll in den kommenden Monaten weiter ausgebaut werden und unter den Investoren mehr Bekanntheit erlangen.<br />
Dazu Staatssekretär Machnig: &#8222;Bereits im Herbst diesen Jahres werden wir INVEST weiter ausbauen. Wir werden insbesondere die Obergrenze der förderfähigen Investitionssumme auf 500.000 Euro verdoppeln und eine Kompensation für die Besteuerung der Veräußerungsgewinne einführen.&#8220;</p>
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		<title>Startup-Gründung: Ach, wie schön ist Amerika</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2016 10:25:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Jeder dritte deutsche Startup-Unternehmer würde lieber in den USA gründen. Das geht aus einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom hervor. Diese besagt auch, dass nur etwa 44 Prozent der befragten Unternehmen noch einmal in Deutschland starten würden. &#8222;Das ist alarmierend&#8220;, so Bitkom-Präsident Thorsten Dirks. Doch woran liegt es denn, dass Deutschland...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder dritte deutsche Startup-Unternehmer würde lieber in den USA gründen. Das geht aus einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom hervor. Diese besagt auch, dass nur etwa 44 Prozent der befragten Unternehmen noch einmal in Deutschland starten würden. &#8222;Das ist alarmierend&#8220;, so Bitkom-Präsident Thorsten Dirks. Doch woran liegt es denn, dass Deutschland so viel unbeliebter als Amerika bei der Startup-Szene ist? Dirks führt das vor allem auf die schwierige Finanzierung hierzulande zurück &#8211; vor allem für Unternehmen, die ihr Wachstum mit frischem Geld in Millionenhöhe anschieben wollen. Und so sehen das auch die Unternehmen selbst. 55 Prozent nannten die Finanzierung als großes Hemmnis, obgleich 47 Prozent der Startups angaben, dass sich ihre Situation in den vergangenen zwei Jahren verbessert habe. </p>
<p><strong>Viele Angebote für Startups in Bayern</strong></p>
<p>Dabei gibt es beispielsweise in Bayern auch viele Angebote für Unternehmensgründer. Beispielsweise das Startup- und Finanzierungsnetzwerk <a href="http://www.baystartup.de/" target="_blank">BayStartUp</a>. Es hilft jungen Gründern sowohl durch ein Coaching-Programm, als auch bei der Finanzierung. Bei dem Coaching geht es darum, die Startups durch Workshops und Businessplan-Wettbewerbe finanzierungsreif zu machen. Sollte dieser Prozess erfolgreich sein, geht es zum nächsten Schritt: die Finanzierung. Als Finanzierungsnetzwerk bringt BayStartup die Gründer mit den Investoren zusammen. Mit rund 200 gelisteten Business Angels sowie circa 100 institutionellen Investoren ist es sogar eines der größten Finanzierungsnetzwerke in Deutschland. 2015 wurden circa 38 Millionen Euro Kapital an rund 49 Unternehmen in der Seed- und Wachstumsphase vermittelt. Katrin Striedacher von BayStartup sieht durchaus Potenzial im Freistaat: &#8222;Bayern ist vor allem durch den starken Mittelstand und die zahlreichen ansässigen DAX-Unternehmen ein attraktiver Standort für Startups. Die meisten Gründungen kommen ohnehin aus dem B2B-Bereich. Die jungen Unternehmen können somit hier in Bayern schnell Kooperationen schließen und haben viele Möglichkeiten, ihr Produkt sofort professionell zu vertreiben.&#8220; </p>
<p>Und auch der Digitalverband Bitkom will helfen. Um die Situation für Startups in Deutschland zu verbessern, will der Verband Weltkonzerne mit mittelständischen Firmen und Startups zusammenbringen. Chancen sieht Bitkom vor allem im Bereich der Digitalisierung und Vernetzung der Produktion. &#8222;Wir müssen dort ansetzen, wo Deutschland heute schon die Nase vorn hat&#8220;, so Bitkom-Präsident Dirks und nannte als Beispiele die Bereiche Auto, Logistik, Versicherer und Banken.</p>
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		<title>Gründerwettbewerb: Digitale Innovationen gesucht</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2016 15:19:40 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[gründer]]></category>
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					<description><![CDATA[Über 2400 Beiträge in zehn Runden und rund 670 neu gegründete Unternehmen: Das ist die beeindruckende Bilanz des Gründerwettbewerbs für digitale Startups. Nun geht der erfolgreiche Gründerwettbewerb in eine neue Runde: Seit 1. Juli 2016 können sich Startups mit innovativen Geschäftsideen bewerben, die auf modernen Informations- und Kommunikationstechnologien basieren. Gründungswillige...]]></description>
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<p>Über 2400 Beiträge in zehn Runden und rund 670 neu gegründete Unternehmen: Das ist die beeindruckende Bilanz des Gründerwettbewerbs für digitale Startups. Nun geht der erfolgreiche Gründerwettbewerb in eine neue Runde: Seit 1. Juli 2016 können sich Startups mit innovativen Geschäftsideen bewerben, die auf modernen Informations- und Kommunikationstechnologien basieren. Gründungswillige sind aufgerufen, ihre Ideen bis zum 30. September 2016 einzureichen. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel ist froh über die Gründungsbereitschaft hierzulande: &#8222;In Deutschland wagen jährlich rund 106.000 Gründerinnen und Gründer den Schritt in die unternehmerische Selbständigkeit. Als eigene Chefin oder Chef haben sie für unsere Volkswirtschaft eine große Bedeutung. Mit innovativen Ideen erschließen sie neue Märkte und Wachstumspotenziale und schaffen zahlreiche neue Arbeitsplätze. Mit dem neuen &#8218;Gründerwettbewerb &#8211; Digitale Innovationen&#8216; wollen wir das vorhandene Gründungspotenzial in Deutschland verstärkt ausschöpfen und die Startups insbesondere in ihrer sensiblen Gründungsphase unterstützen. Dabei sehen wir Potenzial insbesondere auch bei Frauen und bei der Gruppe der derzeit noch berufstätigen Gründungsinteressierten.&#8220;</p>
<p><strong>Gabriel: „Selbstständige Unternehmer haben für unsere Volkswirtschaft eine große Bedeutung“</strong></p>
<p>Im Rahmen eines zweistufigen Verfahrens werden im &#8222;Gründerwettbewerb &#8211; Digitale Innovationen&#8220; bis zu sechs Gründungsideen mit Hauptpreisen von jeweils 32.000 Euro und bis zu 15 weitere Gründungsideen mit jeweils 7.000 Euro ausgezeichnet. Alle Preisträger erhalten ein umfangreiches Angebot aus Coaching, Mentoring und Vernetzungsaktivitäten. Darüber hinaus erhält jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer eine schriftliche Bewertung der Ideenskizze hinsichtlich Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Die Preisträger werden im März 2017 auf der CeBIT in Hannover ausgezeichnet.</p>
<p><strong>Sonderpreise &#8222;Digitale Bildung&#8220; und &#8222;Big Data&#8220;</strong></p>
<p>In der ersten Wettbewerbsrunde des neuen Gründerwettbewerbs werden zwei Sonderpreise in Höhe von jeweils 10.000 Euro ausgeschrieben. Der Sonderpreis &#8222;Digitale Bildung&#8220; richtet sich an Startups und junge Unternehmen mit Ideen, die digitale Technologien in neuer Weise für die Bildung nutzbar machen, sei es in Vorschule, Schule, Hochschule oder beruflicher Aus- und Weiterbildung (&#8222;EdTechs&#8220;). Darüber hinaus wird ein Sonderpreis für das beste Gründungskonzept zu Big Data vergeben. Gesucht wird die vielversprechendste Ideenskizze für eine Unternehmensgründung, die sich den Herausforderungen der drei V stellt: Die Datenmengen sind sehr groß (volume), stammen aus sehr unterschiedlichen Quellen (variety) und müssen sehr schnell bearbeitet werden (velocity).</p>
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		<title>Der Schwarm kennt das Crowdfunding</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2016 12:05:08 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[STARTUP]]></category>
		<category><![CDATA[finanzierung]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor ein paar Jahren konnten wohl die Wenigsten mit dem Wort &#8222;Crowdfunding&#8220; etwas anfangen. Doch mittlerweile ist es nicht nur Leuten aus der Startup-Szene auf jeden Fall ein Begriff. Das Crowdfunding Barometer 2016 des Informationsportals crowdfunding.de zeigt, dass die Bekanntheit gegenüber dem Vorjahr, als die Umfrage erstmals durchgeführt wurde, deutlich...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Jahren konnten wohl die Wenigsten mit dem Wort &#8222;Crowdfunding&#8220; etwas anfangen. Doch mittlerweile ist es nicht nur Leuten aus der Startup-Szene auf jeden Fall ein Begriff. Das Crowdfunding Barometer 2016 des Informationsportals crowdfunding.de zeigt, dass die Bekanntheit gegenüber dem Vorjahr, als die Umfrage erstmals durchgeführt wurde, deutlich zugenommen hat. Knapp zwei Drittel (65,1 Prozent) der Befragten hat schon von Crowdfunding gehört. Im Jahr zuvor lag der Wert bei knapp über der Hälfte der Befragten (51,8 Prozent). Die Umfrage zeigt weiterhin, wie stark das Prinzip der Schwarmfinanzierung bei den jüngeren Generationen angekommen ist. Der Bekanntheitsgrad bei den unter 30-Jährigen ist besonders hoch. Jeder Fünfte in der Altersklasse hat sich bereits an so einem Projekt finanziell beteiligt. Außerdem kennen auch vor allem Menschen in den höheren Einkommensklassen und mit höherem Bildungsniveau das Prinzip des Crowdfundings. Im Geschlechtervergleich ist die relativ neue Finanzierungsform unter Männern deutlich bekannter: 75 Prozent der männlichen Befragten haben zumindest schon davon gehört. Unter den Frauen sind dies nur 55,6 Prozent.</p>
<p><strong>Crowdfunding nicht nur für Startups</strong></p>
<p>Beim Crowdfunding suchen Projekte für ihre Finanzierung möglichst viele Unterstützer. Auf Online-Plattformen wird das Projekt vorgestellt und die Unterstützer können sich dann entscheiden, ob und wieviel sie zur Umsetzung zahlen möchten. Als Gegenleistung erhalten sie, abhängig von der Höhe der Zahlung, zum Beispiel eine Namensnennung auf der Internetseite oder ein Exemplar des fertigen Produkts. Meistens ist das ein gutes Instrument für junge Unternehmen und Startups, die noch nicht so bekannt sind und so einfach an Investoren kommen können. Doch auch für etablierte Unternehmen kann sich Crowdfunding lohnen. Sie können durch diese Art der Finanzierung zum Beispiel mehr Aufmerksamkeit für ein innovatives Produkt bekommen, oder bei einem risikoreichen Projekt sicherstellen, dass sich genug Käufer dafür finden.</p>
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		<title>Keine Lust auf eigene Firma</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2016 11:00:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Immer weniger Menschen im Freistaat wollen ihr eigener Chef werden. Die Existenzgründerzahlen sanken 2015 bereits das sechste Mal in ‎Folge. Insgesamt meldeten im Freistaat 104.807 Menschen ein Gewerbe an, 3,3 Prozent ‎weniger als im Vorjahr. Vor allem das Interesse, ein neues Unternehmen zu ‎gründen, hat spürbar nachgelassen. Nach Angaben des...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer weniger Menschen im Freistaat wollen ihr eigener Chef werden. Die Existenzgründerzahlen sanken 2015 bereits das sechste Mal in ‎Folge. Insgesamt meldeten im Freistaat 104.807 Menschen ein Gewerbe an, 3,3 Prozent ‎weniger als im Vorjahr. Vor allem das Interesse, ein neues Unternehmen zu ‎gründen, hat spürbar nachgelassen. Nach Angaben des Bayerischen ‎Industrie- und Handelskammertags (BIHK) ‎sanken die Firmenneugründungen um 3,6 Prozent auf 94.773. Zugleich stagniert ‎die Anzahl der Betriebsübernahmen mit 10.034 Fällen (minus 0,7 ‎Prozent).‎ Grund für den fortschreitenden Rückgang ist die anhaltend positive Konjunkturentwicklung: „Der bayerische Arbeitsmarkt hat ein Rekordniveau ‎erreicht und in manchen Regionen Bayerns herrscht Vollbeschäftigung“, sagt BIHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen. Damit sinke erfahrungsgemäß das ‎Interesse an einer unternehmerischen Selbstständigkeit. „Wer die Wahl hat“, so ‎Driessen, „entscheidet sich in konjunkturellen Hochzeiten eher für die sichere ‎Variante der Festanstellung“. ‎</p>
<p><strong>Eine Festanstellung ist in konjunkturellen Hochzeiten für viele atttraktiker</strong></p>
<p>Noch ausgeprägter ist dieser Trend in Oberbayern: Hier wurden im vergangenen ‎Jahr 4,5 Prozent weniger neue Unternehmen gegründet (insgesamt 40.031). Auch ‎die Motivation, einen bestehenden Betrieb zu übernehmen, ist in Oberbayern weiter ‎gesunken. Mit 4.141 Übernahmen ging die Anzahl um 5,9 Prozent zurück. Die Statistik zeigt aber auch, dass der Anteil der Gründer von Einzelunternehmen ‎mit nicht-deutschen Wurzeln in Bayern mit gut 25 Prozent höher liegt als ihr ‎derzeitiger Bevölkerungsanteil von rund 20 Prozent. „Wir rechnen damit, dass diese Gruppe mit der zunehmenden Anerkennung des Aufenthaltsstatus von Flüchtlingen ‎in den nächsten Jahren kontinuierlich wachsen wird und dem Gründungsklima in ‎Bayern neuen Schwung verleiht“, betont BIHK-Chef Driessen.<br />
<a href="http://www.bihk.de/bihk/bihk/Home" target="_blank">Bayerischen ‎Industrie- und Handelskammertags </a></p>
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		<title>„Bayern braucht sich als Gründerland nicht zu verstecken“</title>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2016 08:28:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Katrin Striedacher ist beim Startup- und Finanzierungsnetzwerk BayStartUP als Leiterin der Abteilung Industriekooperation tätig. Sie beschäftigt sich täglich mit Gründern und Investoren aus Bayern und weiß, auf was es bei einer Startup-Gründung und einer Zusammenarbeit von bereits erfolgreichen Unternehmen und Startups ankommt. Berlin wird immer wieder als Gründermetropole in Deutschland...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Katrin Striedacher ist beim Startup- und Finanzierungsnetzwerk <a href="http://www.baystartup.de/" target="_blank">BayStartUP</a> als Leiterin der Abteilung Industriekooperation tätig. Sie beschäftigt sich täglich mit Gründern und Investoren aus Bayern und weiß, auf was es bei einer Startup-Gründung und einer Zusammenarbeit von bereits erfolgreichen Unternehmen und Startups ankommt. </em></p>
<p><strong>Berlin wird immer wieder als Gründermetropole in Deutschland bezeichnet. Was macht jedoch auch Bayern als Standort für Startups interessant?</strong></p>
<p>Katrin Striedacher: Bayern ist vor allem durch den starken Mittelstand und die zahlreichen ansässigen DAX-Unternehmen ein attraktiver Standort für Startups. Die meisten Gründungen kommen ohnehin aus dem B2B-Bereich. Die jungen Unternehmen können somit hier in Bayern schnell Kooperationen schließen und haben viele Möglichkeiten ihr Produkt sofort professionell zu vertreiben. </p>
<p><strong>Wie hilft BayStartUP den Gründern auf die Beine zu kommen?</strong></p>
<p>Striedacher: BayStartUP hilft den jungen Unternehmern sowohl durch ein Coaching-Programm, als auch bei der Finanzierung. Bei unserem Coaching geht es darum, die Startups durch Workshops und Businessplan-Wettbewerbe finanzierungsreif zu machen. Sollte dieser Prozess erfolgreich sein, geht es zum nächsten Schritt: der Finanzierung. Als Finanzierungsnetzwerk bringen wir die Gründer mit den Investoren zusammen. Mit rund 200 gelisteten Business Angels sowie circa 100 institutionellen Investoren ist BayStartUP sogar eines der größten Finanzierungsnetzwerke in Deutschland. Wir wissen genau welche Branchen und Stadien für die Investoren interessant sind und können so die passenden Unternehmer zusammenbringen. 2015 haben wir ca. 38 Millionen Euro Kapital an rund 49 Unternehmen in der Seed- und Wachstumsphase vermittelt. </p>
<p><strong>Ihr Netzwerk fördert und unterstützt bayerische Gründern – doch von wem wird BayStartUP selbst gefördert? </strong></p>
<p>Striedacher: Unser Netzwerk ist zur einen Hälfte öffentlich gefördert und zur anderen privat. Ein wichtiger Förderer ist das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Das Ministerium fördert uns im Rahmen ihrer Initiative „Gründerland Bayern“. Ebenso zentral ist die Förderung durch die Wirtschaft. Die bayerischen Unternehmer helfen uns nicht nur finanziell, sondern unterstützen unser Netzwerk auch beispielsweise bei Workshops. </p>
<p><strong>Networking ist besonders für Jungunternehmer ein großes Thema. Was empfehlen Sie Startup-Gründern aus Bayern zum Knüpfen von Kontakten?</strong></p>
<p>Striedacher: In Bayern gibt es in diese Richtung sehr viele Angebote und Veranstaltungen für Gründer. Bei BayStartUP haben wir speziell zwei Formate um das Networking voranzutreiben. Zum einen unsere Businessplan Wettbewerbe: dort lernen die Teilnehmer leicht bei den Workshops und den Veranstaltungen im Rahmen der Wettbewerbe mögliche Investoren und Unterstützer kennen. Zudem organisieren wir regelmäßig unsere Startup Demo Nights. Diese veranstalten wir mehrmals im Jahr in Nürnberg und München. Auf den Startup Demo Nights können Gründer aus Bayern zeigen, was sie zu bieten haben. Rund 50 Startups stellen sich mit eigenen Ausstellerständen vor und präsentieren ihre innovativen Produkte und Lösungen. Die nächste Demo Night findet am 11.Mai in der Tonhalle München in der Kultfabrik statt. </p>
<p><strong>Sie haben gerade schon ihre regelmäßigen Businessplan Wettbewerbe erwähnt. Wie wichtig ist ein ausgereifter und strukturierter Businessplan für eine Startup-Gründung? Auf was sollte dabei primär geachtet werden?</strong></p>
<p>Striedacher: Die Unterlagen sind neben Idee, Team und Co das Wichtigste für ein Startup. Der Businessplan ist gegenüber möglichen Investoren die Visitenkarte der Gründer. Businessangel und Investoren haben stets kurze Zeitfenster um sich von einem jungen Gründer überzeugen zu lassen. Nur mit strukturierten und gut zusammengefassten Unterlagen kann es also gelingen einen Investor von seinem Vorhaben zu überzeugen. Bei unseren Businessplan Wettbewerben analysieren die Teilnehmer zunächst ihre Startposition und finden dann mit dem Feedback einer Experten-Jury die beste Route zu Kapital und Wachstum. </p>
<p><strong>Inwieweit kann der bayerische Mittelstand von den Innovationen der Startups profitieren?</strong></p>
<p>Striedacher: Essentiell ist das zielgerichtete Matching – die Opportunitäten der Mittelständler müssen mit den Interessen der Startups zusammenpassen. Mittelständische Unternehmen sollten offen sein für mögliche Kooperationen mit Startups und sie genau evaluieren. Das fängt mit der Nutzung von Startup-Produkten im Betrieb an, zum Beispiel zur Weiterveredelung von Produkten oder bei Prozessen der Digitalisierung. Es gibt verschiedenste Wege für Vertriebskooperationen (Up and Cross-Selling) und natürlich die Möglichkeit, sich an einem Startup zu beteiligen oder das Unternehmen zu kaufen. Wir von BayStartUP unterstützen Industrieunternehmen mit unserem Matchingprozess dabei,  den perfekt passenden Startup-Partner in unserem Portfolio zu finden. </p>
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		<title>Europäische Startup-Zentren treiben die globale Innovationskultur voran</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2016 10:47:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die französische Startup-Szene ist jung, männlich, sehr gut ausgebildet und sucht die Herausforderung. Und sie wächst rasant, wie auch andere europäische Startup-Hotspots. Neben den bekannten Innovationszentren im Silicon Valley etablieren sich europäische Metropolen als zentraler Teil der globalen Startup-Kultur. Denn sie können abseits von gehypten amerikanischen Geschäftskonzepten mit Vielfalt punkten....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die französische Startup-Szene ist jung, männlich, sehr gut ausgebildet und sucht die Herausforderung. Und sie wächst rasant, wie auch andere europäische Startup-Hotspots. Neben den bekannten Innovationszentren im Silicon Valley etablieren sich europäische Metropolen als zentraler Teil der globalen Startup-Kultur. Denn sie können abseits von gehypten amerikanischen Geschäftskonzepten mit Vielfalt punkten. Um die Eigenschaften europäischer Startups greifbarer zu machen, analysieren Experten von Roland Berger und des französischen Accelerators NUMA die Jungunternehmer-Szene in verschiedenen Startup-Hubs des Kontinents und fragen nach Motivation, Zielen, aber auch Problemen und Schwierigkeiten. Als erstes haben sie sich Frankreich vorgenommen und die Ergebnisse in ihrer neuen Studie &#8222;375 Startupers &#8211; Profiles, trends and startupers in their own words&#8220; zusammengefasst.<br />
&#8222;Wir wollten wissen, wer die Menschen sind, die in Frankreich ein Startup gründen&#8220;, sagt Philipp Leutiger, Partner und Startup-Experte von Roland Berger. &#8222;Was macht den typischen französischen Startup-CEO aus, was treibt ihn oder sie an, welche Probleme und Hürden stehen ihnen im Weg?&#8220; Denn daraus können andere Gründer, aber auch Investoren, Politiker und Förderer lernen. Für ihre Studie haben die Experten 375 französische Startups befragt, die sich für das NUMA business accelerator-Programm beworben haben. Drei Viertel von ihnen sind unter 34 Jahre alt, 35 Prozent fallen in die Altersgruppe 25 bis 29 Jahre. Die meisten der befragten Jungunternehmer (46%) haben einen Abschluss einer der französischen Eliteschulen. Einen normalen Hochschulabschluss haben nur 32 Prozent, nur 4 Prozent einen Doktortitel. Abschlüsse von Ingenieur- oder Business-Schulen besitzen je 23 Prozent.<br />
Ein auf den ersten Blick überraschendes Ergebnis: 81 Prozent der befragten Startup-Gründer sind männlich, nur 19 Prozent weiblich. &#8222;Frauen werden auch in der jungen und offenen Gründerszene häufig noch nicht ernst genommen&#8220;, sagt Leutiger. &#8222;Das ist bedauerlich, denn wenn die französische Startup-Kultur weiter an Fahrt aufnehmen soll, wäre es wichtig, dass die Vielfalt an Ideen und Konzepten &#8211; und damit vor allem die Vielfalt unter Gründern &#8211; weiter zunimmt.&#8220; </p>
<p><strong>Suche nach Herausforderung als Hauptmotiv </strong></p>
<p>Bei der Frage nach dem Motiv für die Unternehmensgründung nennen knapp drei Viertel (72%) die Suche nach einer Herausforderung. Rund 56 Prozent wollen mit ihren Geschäftsideen den Markt verändern und 40 Prozent streben nach Unabhängigkeit und mehr Eigenbestimmung im Job. &#8222;Das zeigt die Einstellung der Jungunternehmer gegenüber herkömmlichen Unternehmen&#8220;, sagt Nicolas Teisseyre, Partner im Pariser Büro von Roland Berger. &#8222;Viele Umfrageteilnehmer empfinden die Situation der Angestellten als einschränkend; sie können sich nicht vorstellen, in dieser Rolle ihre Projekte und Ideen umsetzen zu können.&#8220;<br />
Als Kriterium für die Wahl der Branche nennt die Hälfte der Befragten das erwartete Wachstumspotenzial sowie jeweils gut ein Drittel (36%) einen unbefriedigten Bedarf oder dass sie ein innovatives Produkt für diesen Markt haben. Typische Branchen sind Lifestyle und Freizeit (12,2%), Kunst und Design (11,8%) oder Konsumgüter (8,4%). Weniger attraktiv für Neugründer sind dagegen Branchen wie Transport (2,0%) oder Finanzdienstleistungen (1,7%). </p>
<p><strong>Unterstützung durch Mentoren und Netzwerke wichtig</strong> </p>
<p>Die richtigen Entscheidungen zu treffen, empfinden die meisten Startups als die größte Herausforderung &#8211; vor allem in der Startphase, wenn das frisch gegründete Unternehmen am meisten gefährdet ist. Rund 62 Prozent der jungen Startup-Gründer treffen Entscheidungen alleine oder mit ihrem Gründungspartner. Nur 20 Prozent verfügen über einen Beirat, mit dem sie strategische Fragen besprechen. Und nur 18 Prozent nehmen Rat und Hilfe von ihren Netzwerken außerhalb der Firma in Anspruch. &#8222;Dabei ist Unterstützung beim Weichenstellen gerade in der Anfangsphase extrem wichtig&#8220;, sagt Teisseyre. &#8222;Obwohl viele Startup-Gründer gute Ideen und einen guten Background haben, schaffen es nur 30 Prozent, das erste Jahr zu überleben. Meistens fehlt es ihnen am finanziellen Durchhaltevermögen.&#8220;<br />
Dennoch: Unterstützung bei der Finanzierung hat für die Mehrheit der Befragten nicht die höchste Priorität &#8211; nur 2 Prozent der Startups wünschen sich dafür einen Mentor. Es geht vielmehr darum, Märkte und Kundenanforderungen richtig zu verstehen und daraus die richtigen Produkte zu entwickeln. &#8222;Wenn ein Unternehmen schnell wächst und dann noch Aussicht auf Profitabilität besteht, kommen die Kapitalgeber von selbst&#8220;, sagt Leutiger. Daher wünschen sich rund ein Drittel der Studienteilnehmer einen Marktexperten und 29 Prozent einen Technikexperten an ihrer Seite. Aber auch Netzwerke, um Kontakte zu potenziellen Kunden oder Geschäftspartnern aufzubauen, sind für rund 75 Prozent wichtig, um ihr Geschäft voranzutreiben. </p>
<p>Um französischen Startups auf dem deutschen Markt zu unterstützen, veranstalten Roland Berger und die französische Botschaft den ersten &#8222;French- German EUnicorns Day&#8220; am 9. Mai in Berlin. In Workshops und bei einer hochkarätigen Paneldiskussion präsentieren sich französische Startups deutschen Investoren und diskutieren über die Digitalisierung deutscher und französischer Unternehmen. </p>
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		<title>GründerChampions 2016 gesucht!</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 11:45:48 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[STARTUP]]></category>
		<category><![CDATA[STARTUP WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bewerbungsphase für den diesjährigen, insgesamt mit 35.000 Euro dotierten KfW Award GründerChampions ist gestartet. Seit 1998 zeichnet die KfW Bankengruppe mit ihrem renommierten Wettbewerb junge Unternehmen aus ganz Deutschland aus, die für ihre innovativen Ideen öffentliche Anerkennung erfahren sollen. Aus jedem Bundesland wird je ein Unternehmen prämiert, das ab...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bewerbungsphase für den diesjährigen, insgesamt mit 35.000 Euro dotierten KfW Award GründerChampions ist gestartet. Seit 1998 zeichnet die KfW Bankengruppe mit ihrem renommierten Wettbewerb junge Unternehmen aus ganz Deutschland aus, die für ihre innovativen Ideen öffentliche Anerkennung erfahren sollen. Aus jedem Bundesland wird je ein Unternehmen prämiert, das ab dem Jahr 2011 gegründet, bzw. im Rahmen einer Nachfolge übernommen wurde. Alle Gewinner werden zur feierlichen Prämierung nach Berlin eingeladen, um aus den 16 Landessiegern einen Bundessieger zu ermitteln. Am Abend der Preisverleihung wählt das Auditorium schließlich einen Publikumssieger. Interessierte Gründer und junge Unternehmer können sich online bis zum 1. Juli 2016 unter www.degut.de/gruenderchampions bewerben.</p>
<p><strong>Bewerbung bis zum 1.Juli 2016</strong></p>
<p>„Die deutsche Volkswirtschaft braucht mutige Menschen, die mit kreativen Ideen den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Wir wollen diesen Mut belohnen und gleichzeitig zeigen, wie aus einer guten Idee ein erfolgreiches Unternehmen wird“, sagt Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe. Die Auszeichnung wird am 6. Oktober 2016 zum Auftakt der Deutschen Gründer- und Unternehmertage (deGUT) in Berlin vergeben. Die 16 Landessieger erhalten je 1.000 EUR, der aus ihrem Kreis ermittelte Bundessieger erhält ein zusätzliches Preisgeld von 9.000 EUR. Der Publikumspreis ist mit weiteren 5.000 EUR dotiert. Zudem wird es dieses Jahr das erste Mal einen Sonderpreis in der Kategorie erfolgreiche und innovative Nachfolge geben, der ebenfalls mit 5.000 EUR dotiert ist. Alle Preisträger werden vom 6. bis 8. Oktober 2016 nach Berlin eingeladen. Bei der Veröffentlichung ihrer Erfolgsgeschichte werden die Siegerinnen und Sieger von einer PR-Agentur unterstützt.</p>
<p><strong>&#8222;Die deutsche Volkswirtschaft braucht mutige Menschen&#8220;</strong></p>
<p>Die KfW GründerChampions werden von einer Jury ausgewählt, die mit erfahrenen Vertreterinnen und Vertretern aus der KfW Bankengruppe, Politik und Wirtschaft, Landesförderinstituten sowie Industrie- und Handelskammern besetzt ist. Die Jury bewertet dabei die Geschäftsideen nach ihrem Innovationsgrad sowie ihrer Kreativität und prüft, ob soziale Verantwortung übernommen wird. Maßgeblich für die Auszeichnung ist auch, wie umweltbewusst die Umsetzung erfolgt und ob Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen oder erhalten wurden. Unternehmen aller Branchen können sich bewerben.</p>
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