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	<title>pandemie Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google NEWS gelistet</description>
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	<title>pandemie Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Wirtschaftskrise 2020: Schaden kaum zu beziffern</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2020 15:53:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, noch zu Jahresbeginn hätte wohl niemand damit gerechnet, dass die größte Bedrohung für unsere Wirtschaft in diesem Jahr von einem Virus ausgeht: Brexit, Handelskonflikte und Spannungen im Nahen Osten hießen die größten Risikofaktoren stattdessen damals. Doch mittlerweile hat die Corona-Pandemie mit ihren Auswirkungen auf das öffentliche...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser, noch zu Jahresbeginn hätte wohl niemand damit gerechnet, dass die größte Bedrohung für unsere Wirtschaft in diesem Jahr von einem Virus ausgeht: Brexit, Handelskonflikte und Spannungen im Nahen Osten hießen die größten Risikofaktoren stattdessen damals. Doch mittlerweile hat die Corona-Pandemie mit ihren Auswirkungen auf das öffentliche Leben Deutschland und Bayern fest im Griff.</p>
<h4><strong>Dramatische gesellschaftliche Folgen</strong></h4>
<p>Die gesundheitlichen Folgen der Pandemie sind in einigen unserer Nachbarländer bereits dramatisch, auch hierzulande steigen die Fallzahlen und Todesopfer täglich. Ob sich eine Verlangsamung und schlussendlich eine Eindämmung erreichen lässt, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen. Bis dahin ist jeder dazu angehalten, seinen Beitrag zu leisten, Sozialkontakte wenn möglich zu vermeiden und zu Hause zu bleiben.</p>
<h4><strong>Wirtschaftlicher Schaden unabschätzbar</strong></h4>
<p>Die wirtschaftlichen Folgen dieser drastischen Einschränkungen sind noch nicht abzusehen. Prognosen, wann die Krise überstanden sein wird, trauen sich selbst Experten bislang nicht zu. Das Robert-Koch-Institut warnte unlängst, dass die Pandemie im schlimmsten Fall bis zu zwei Jahre andauern könnte. Die International Labor Organisation befürchtet, dass weltweit mehr als 20 Millionen Jobs durch die Coronakrise wegfallen. Die in den Keller rauschenden Aktienkurse könnten also bald von stark steigenden Arbeitslosenquoten begleitet werden. Wirtschaftlich droht uns damit gerade der weltweit schlimmste Abschwung seit 1929, warnt der Star-Ökonom Kenneth Rogoff. “Wir erleben die erste wirklich globale Krise seit der Großen Depression 1929”, sagte Rogoff neulich im Interview mit n-tv.</p>
<h4><strong>Umfangreiche Hilfsmaßnahmen der Politik angekündigt</strong></h4>
<p>Die Politik versucht derweil, mit massiven Geldpaketen die schlimmsten kurzfristigen Engpässe der Unternehmen zu mildern. Gemessen an den Bekenntnissen vom Finanzminister, scheint die Bereitschaft grenzenlos, die Wirtschaft zu unterstützen. Drastisch ausgeweitete Anleihekäufe, die Aufweichung der EU-Stabilitätskriterien sowie die Aussetzung der Schuldenbremse zeigen, dass die Ankündigungen ernst gemeint sind.</p>
<p>Nötig sind die Maßnahmen in jedem Fall, um den wirtschaftlichen Schaden und die Folgen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer vorerst gering zu halten. Doch die Sofortmaßnahmen sind in ihren Wirkungen und ihrer Zielgruppe begrenzt: Viele Mittelständler haben noch Reserven aus den vergangenen Boomjahren und werden von den Soforthilfen nicht profitieren können. Daher müssen sie sich eher an zinsgünstige Kredite halten, die naturgemäß auch wieder zurückgezahlt werden müssen. Unabhängig davon, wie schnell die Pandemie eingedämmt werden kann, werden uns die wirtschaftlichen Schäden also noch längere Zeit begleiten. Der Mittelstandsverband BVMW gibt auf seiner Bayern-Seite hierzu Informationen zu den Hilfsmaßnahmen und den dazugehörigen Antragsmöglichkeiten.</p>
<h4><strong>Wie geht es weiter?</strong></h4>
<p>Noch bis weit in den April hinein sollen die strengen Ausgangsbeschränkungen gelten, das öffentliche Leben steht bis dahin fast still. Auch nach den Osterferien könnte dieser Zustand andauern: Je nach Verlauf der Infektionszahlen könnten uns Ausgangssperren, Reisebeschränkungen und geschlossene Einrichtungen noch lange Zeit begleiten. Laut Prof. Clemens Fuest vom ifo-Institut bringt jede Woche dieses Teilstillstands Milliardenverluste und lässt die Wirtschaftsleitung um etwa 0,7 bis 1,6 Prozent einbrechen. Ein schnelles Überstehen der Situation erscheint damit umso erstrebenswerter. Allerdings warnen Virologen auch, dass das Virus in einer Herbstwelle selbst bei einer Eindämmung der jetzigen Pandemie wiederkehren könnte. Die aktuellen Maßnahmen könnten also in der Zukunft erneut notwendig werden.</p>
<p>Hier machen jedoch die <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/coronavirus-stabilisiert-sich-die-lage-in-china/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zahlen aus China</a> etwas Mut: Mittlerweile ist die Krise dort fast überstanden, selbst die Einschränkungen im Epizentrum der Hubei Region rund um Wuhan werden aktuell aufgehoben. Wenn man davon ausgeht, dass sich die Lage in Deutschland ähnlich entwickelt, werden wir in etwa ein bis zwei Monaten das schlimmste überstanden haben. Das wirtschaftliche Leben kann dann – hoffentlich – langsam wieder zur Normalität zurückkehren.</p>
<p>Bis dahin wird Sie unser Mittelstandsmagazin natürlich auch weiterhin mit aktuellen Wirtschaftsinformationen zur Coronakrise auf dem Laufenden halten.</p>
<p>Ihr</p>
<p>Achim von Michel</p>
<p>Herausgeber mittelstandinbayern.de</p>
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		<title>Corona-Schnellhilfe: Umsatzsteuersondervorauszahlungen werden zurückgezahlt! </title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2020 15:38:31 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[News Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die bayerischen Finanzämter bereiten den Unternehmen eine weitere Erleichterung: Auf Antrag erhalten Betriebe bereits geleistete Umsatzsteuersondervorauszahlungen wieder zurück. Diese Maßnahme gab das bayerische Finanzministerium gestern bekannt. Die Dauerfristverlängerung bleibt den Unternehmen trotzdem erhalten.  „Bayern dreht gerade an allen möglichen Stellschrauben um unsere Unternehmen bestmöglich zu unterstützen und liquide zu halten. Wo wir entgegenkommen können, machen wir das auch. Dementsprechend werden wir...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span data-contrast="auto">Die bayerischen Finanzämter </span><span data-contrast="auto">bereiten den</span><span data-contrast="auto"> Unternehmen eine weitere Erleichterung:</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">A</span><span data-contrast="auto">uf Antrag</span><span data-contrast="auto"> erhalten Betriebe</span><span data-contrast="auto"> bereits geleistete <a href="https://debitoor.de/lexikon/sondervorauszahlung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umsatzsteuersondervorauszahlungen</a> wieder zurüc</span><span data-contrast="auto">k.</span><span data-contrast="auto"> Diese Maßnahme gab das bayerische Finanzministerium gestern bekannt.</span><span data-contrast="auto"> Die </span><span data-contrast="auto">Dauerfristverlängerung </span><span data-contrast="auto">bleibt den Unternehmen trotzdem erhalten.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}" data-wac-het="1"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">„Bayern dreht gerade an allen möglichen Stellschrauben um unsere Unternehmen bestmöglich zu unterstützen und liquide zu halten. Wo wir entgegenkommen können, machen wir das auch. Dementsprechend werden wir den durch die Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen auf Antrag die Umsatzsteuersondervorauszahlungen für 2020 wieder zurückzahlen“, betonte</span><span data-contrast="auto"> der bayerische</span><span data-contrast="auto"> Finanzminister Albert Füracker.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}" data-wac-het="1"> </span></p>
<h4><b><span data-contrast="auto">Vorauszahlungen der Umsatzsteuer </span></b><b><span data-contrast="auto">für viele Unternehmen </span></b><b><span data-contrast="auto">üblich</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}" data-wac-het="1"> </span></h4>
<p><span data-contrast="auto">Grundsätzlich müssen Unternehmer nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums bis zum 10.</span><span data-contrast="auto"> Tag</span><span data-contrast="auto"> des Folgemonats ihre Umsatzsteuer-Voranmeldungen an das Finanzamt übermitteln. Auf Antrag kann den Unternehmen eine Dauerfristverlängerung um einen Monat gewährt werden. Bei Unternehmen mit monatlichem Voranmeldungszeitraum ist dies jedoch von der Leistung einer Sondervorauszahlung abhängig. Diese beträgt 1/11 der Summe der Vorauszahlungen für das vorangegangene Kalenderjahr und wird bei der letzten Voranmeldung des Jahres angerechnet</span><span data-contrast="auto">.</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">Zur Schaffung von Liquidität soll diese Sondervorauszahlung den Unternehmen</span><span data-contrast="auto"> nun</span><span data-contrast="auto"> wieder zur Verfügung gestellt werden.</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}" data-wac-het="1"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Als knapp 10 Prozent der jährlichen Umsatzsteuervorauszahlungen kann diese Sonderzahlung auch bei kleineren Betrieben </span><span data-contrast="auto">mehrere tausend Euro betragen. Die </span><span data-contrast="auto">Rückzahlung stattet gerade kleinere Unternehmen daher schnell mit </span><span data-contrast="auto">oft dringen</span><span data-contrast="auto">d</span><span data-contrast="auto"> be</span><span data-contrast="auto">nötig</span><span data-contrast="auto">t</span><span data-contrast="auto">er Liquidität aus. </span><span data-contrast="auto">Wichtig</span><span data-contrast="auto"> ist hierbei noch, dass die Unternehmen für eine schnelle und unbürokratische Rückzahlung auch nicht nachweisen müssen, dass sie durch die Coronavirus-Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten sind.</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">Damit handelt sich zwar nur um eine temporäre, aber </span><span data-contrast="auto">dafür</span><span data-contrast="auto"> <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/hilfsmassnahmen-sollen-unternehmen-durch-krise-bringen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sofort wirksame Hilfe</a>.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}" data-wac-het="1"> </span></p>
<h4><b><span data-contrast="auto">Praktischer Hinweis zur Antragstellung</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}" data-wac-het="1"> </span></h4>
<p><span data-contrast="auto">Um die Rückzahlung zu beantragen </span><span data-contrast="auto">gibt das Finanzministerium folgenden Hinweis: </span><span data-contrast="auto">Der einfachste und schnellste Weg der Antragstellung zur Herabsetzung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung 2020 besteht in der Übermittlung einer berichtigten Anmeldung via ELSTER entsprechend des Vordrucks „USt 1 H“ (Wert 1 in Zeile 22) mit dem Wert „0“ in der Zeile 24. Die Übermittlung einer berichtigten Anmeldung hat keine Auswirkung auf eine gewährte Dauerfristverlängerung nach § 46 UStDV, diese bleibt unverändert bestehen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:6,&quot;335551620&quot;:6,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}" data-wac-het="1"> </span></p>
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