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	<title>innovationskultur Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google / Bing  NEWS &#38; KI Search gelistet</description>
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	<title>innovationskultur Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Innovation durch Kollaboration &#8211; 5 Maßnahmen für eine lebendige Innovationskultur</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2021 08:05:57 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[STARTUP]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Corona-Krise verlangt gerade bei mittelständischen Unternehmen nach starken Anpassungsmaßnahmen und zeigt: Der Bedarf an Innovationen ist groß. Doch viele Unternehmen verfügen nicht über die nötigen Prozesse und Kompetenzen, um schnell frische Ideen in den Bereichen Digitalisierung und Unternehmenskultur zu entwickeln und gezielt umzusetzen. UnternehmerTUM Business Creators (UBC), der Beratungszweig...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Corona-Krise verlangt gerade bei mittelständischen Unternehmen nach starken Anpassungsmaßnahmen und zeigt: Der Bedarf an Innovationen ist groß. Doch viele Unternehmen verfügen nicht über die nötigen Prozesse und Kompetenzen, um schnell frische Ideen in den Bereichen Digitalisierung und Unternehmenskultur zu entwickeln und gezielt umzusetzen. UnternehmerTUM Business Creators (UBC), der Beratungszweig von Europas größtem Innovations- und Gründungszentrums UnternehmerTUM, möchte etablierten Unternehmen daher den Weg in eine lebendige Innovationskultur aufzeigen.</p>
<p>Viele Unternehmen sind sehr gut darin, ihr Kerngeschäft und die dazu gehörigen Prozesse, Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich zu verbessern und weiterzuentwickeln. Diese Form der langfristig orientierten Innovation ließ den Mittelstand zum Rückgrat der deutschen Wirtschaft werden – er erwirtschaftet rund 35 Prozent des gesamten Umsatzes in Deutschland. In der aktuellen Innovationsdynamik kommt sie jedoch an ihre Grenzen, denn die immer stärker digitalisierte Wissensgesellschaft ist zunehmend von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit geprägt. UnternehmerTUM, Europas führendes Zentrum für Innovation und Gründung, möchte mittelständische Unternehmen daher darin unterstützen, ihre unternehmerischen Chancen voll auszuschöpfen, um sich zukunftsorientiert auszurichten. „Konservative Prozesse der Produkt-Entwicklung greifen heute nicht mehr. Nur Unternehmen, die ihre bestehenden Prozesse verbessern und darüber hinaus lernen, ihr etabliertes Geschäftsmodell zu hinterfragen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, sind langfristig erfolgreich. Offenheit für Neues sowie die Bereitschaft, ein Risiko einzugehen und zu scheitern, sind dafür die Grundvoraussetzung“, sagt Christian Mohr, Managing Partner bei UnternehmerTUM Business Creators.</p>
<p>Unternehmen können sich auf den Weg in eine lebendige Innovationskultur an diesen fünf Maßnahmen orientieren:</p>
<ol>
<li><strong>Verankerung der Innovationskultur im Unternehmen</strong></li>
</ol>
<p>Die Förderung von Innovation sollte <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/innovationskultur-fuer-den-mittelstand/" target="_blank" rel="noopener">fester Bestandteil im Unternehmen</a> werden. Geschäftsleitung und oberes Management müssen es sich zu ihrer Aufgabe machen, eine Zukunftsvision zu entwickeln und ihr gesamtes Unternehmen systematisch und konsequent darauf ausrichten, stets agil und kreativ auf Veränderungen reagieren zu können. Neue, neutrale Positionen und Rollen, wie ein Chief Visionary Officer geben dem Thema Sichtbarkeit im Unternehmen und eine klare Aufgabenverteilung.</p>
<ol start="2">
<li><strong>Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befähigen</strong></li>
</ol>
<p>Mitarbeitende sind wichtige Quellen für Veränderung und kreative Ideen. Damit sie den Innovationsprozess von Grund auf verstehen und später selbstständig umsetzen können, hilft es ihnen, die notwendigen Schritte zur Entwicklung eines marktfähigen Produktes beizubringen: Ideengenerierung, Identifikation von Kundenproblemen, Prototypenbau, Befragung und Beobachtung, Interviews. Nur so sind sie in der Lage gesellschaftliche Herausforderungen zu erkennen, Lösungen zu entwickeln und das Unternehmen nachhaltig weiterzuentwickeln.</p>
<ol start="3">
<li><strong>Eine Innovationseinheit für den Aufbau neuer Geschäftsmodelle aufsetzen</strong></li>
</ol>
<p>Innovation braucht Reibung, das Hinterfragen des Bekannten, den Zweifel am Bestehenden. Das gelingt vor allem dann, wenn unterschiedliche Perspektiven auf ein Thema zusammentreffen. Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist daher ein wichtiger Motor für die Entstehung von Neuem. Ohne das richtige Umfeld verlaufen jedoch die aussichtsreichsten Ideen im Sande, noch bevor konkret an ihnen gearbeitet werden kann. Ein interdisziplinär aufgestelltes Projektteam, bestehend aus Methodenspezialisten, Mitarbeitenden aus verschiedenen Geschäftsbereichen und Strategen kann gemeinsam an neuen Geschäftsideen arbeiten und ihre Umsetzbarkeit im Unternehmen testen.</p>
<ol start="4">
<li><strong>Neue Innovationspfade mit Start-ups beschreiten</strong></li>
</ol>
<p>Start-ups besitzen flexible Strukturen und moderne Methoden mit denen sie neue Technologie-, Produkt- und Geschäftsmodelltrends kurzfristig erschließen und umsetzen können. Im Rahmen einer Kooperation können sie Mittelständler unterstützen, neue Innovationsfelder und Zukunftsmärkte zügig und mit geringem Risiko zu besetzen. Die Start-ups gewinnen wiederum dankbare Abnehmer für ihre innovativen Lösungen und zugleich erfahrene Partner mit großer Expertise in ihrem Kerngeschäft sowie die notwendigen Strukturen und Prozesse, um eine effiziente Marktbearbeitung zu schaffen. Als Startpunkt der Kollaboration haben sich Pilotprojekte bewährt.</p>
<ol start="5">
<li><strong>Gemeinsam stark: Das Innovations-Ökosystem</strong></li>
</ol>
<p>Innovationsökosysteme wie UnternehmerTUM bieten ein einzigartiges Umfeld aus Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft für die Entwicklung und Erprobung neuer Produkte und Dienstleistungen. Etablierte Unternehmen erhalten nicht nur Unterstützung bei der Entwicklung von Innovationsprojekten, sondern vor allem Zugang zu Talenten, meist Studierenden, Start-ups, Wissenschaftlern und Experten, die täglich mit neuen Technologien und Methoden arbeiten und können deren Expertise für die eigene Innovationskraft nutzen. Mitarbeitende profitieren von der Nähe zu diesem Innovationsökosystem: Sie erleben Innovationskultur hautnah und erhalten so Impulse, die sie in den Unternehmensalltag mitnehmen und so ihr Team befähigen, andere Wege zu gehen. „In Zukunft wird es immer wichtiger, dass sich mittelständische Unternehmen gezielt in Innovationsökosysteme einbringen und beide Seiten – etablierte Unternehmen und Start-ups – lernen, noch mehr und besser miteinander zu kooperieren“, so Mohr.</p>
<p>Weitere Informationen zu UBC finden Sie unter: <a href="https://bc.unternehmertum.de/" target="_blank" rel="noopener">https://bc.unternehmertum.de/</a></p>
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		<title>Innovationskultur für den Mittelstand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2020 08:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[innovation]]></category>
		<category><![CDATA[innovationskultur]]></category>
		<category><![CDATA[mittelstand]]></category>
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					<description><![CDATA[Innovation ist ein Thema für beinahe alle Unternehmensgrößen. Startups mit ihrem disruptiven Denken und ihrer einzigartigen Kultur werden dabei von Mittelständlern und Konzernen gleichermaßen bewundert und gefürchtet. Inspiriert von den Jungunternehmern möchten immer mehr Unternehmen eine Innovationskultur im eigenen Geschäft etablieren. Ob zur Einführung neuer Produkte, zukunftsweisender Dienstleistungen oder um...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Innovation ist ein Thema für beinahe alle Unternehmensgrößen. <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/europaeische-startup-zentren-treiben-die-globale-innovationskultur-voran/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Startups mit ihrem disruptiven Denken und ihrer einzigartigen Kultur</a> werden dabei von Mittelständlern und Konzernen gleichermaßen bewundert und gefürchtet. Inspiriert von den Jungunternehmern möchten immer mehr Unternehmen eine Innovationskultur im eigenen Geschäft etablieren. Ob zur Einführung neuer Produkte, zukunftsweisender Dienstleistungen oder um bestehende Prozesse zu optimieren und zu revolutionieren. Um langfristig erfolgreich zu bleiben, gehen Unternehmen die unterschiedlichsten Wege. Ob durch die Einstellung eines Innovationmanagers, der Kooperation mit Startups oder durch den Aufbau eines eigenen Innovationlabs. Mit dem Fokus auf besseren Geschäftspraktiken und einer Steigerung der Effizienz und Leistung des Unternehmens, übersehen Manager dabei häufig eine Quelle der Innovation vollständig – die eigenen Mitarbeiter und die Notwendigkeit einer Innovationskultur im Unternehmen.</p>
<h4><strong>Innovationskultur ist Abteilungsübergreifend</strong></h4>
<p>Zu oft denkt besonders der Mittelstand, dass sich Innovation auf die Forschungs- und Entwicklungsabteilung beschränken muss oder komplett aus den neuen Innovationlabs kommen muss. Doch der Weg eines Unternehmens in die Zukunft geht weiter über reine technologische Fortschritte oder die Einreichung eines Patentes hinaus. Innovation kann in jedem Bereich des Unternehmens stattfinden und jeder Mitarbeiter kann hier eine entscheidende Rolle spielen. Um also das vollständige Potenzial zu nutzen, müssen alle Abteilungen und alle Mitarbeiter des Mittelständlers in den Prozess des Wandels eingebunden werden.</p>
<p>Im Personalmarketing sagt man oft, dass Mitarbeiter die wertvollsten Multiplikatoren nach Außen sind. Doch auch im Innovationsmanagement sind sie einer der wertvollsten Faktoren bei der Ideenfindung. Wenn ein Unternehmen das passende Umfeld für innovatives Denken und Handeln schafft, also eine Innovationskultur etabliert, werden die Mitarbeiter häufig dazu inspiriert ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Ideen mit in das Unternehmen einzubringen.</p>
<h4><strong>Faktoren der Innovation im Unternehmen</strong></h4>
<p>Die <a href="https://hbr.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Harvard Business Review</a> erhob in einer Studie Daten von 3,5 Millionen Angestellten, um herauszufinden, wie Innovation wirklich funktioniert. Dabei stießen sie auf folgende Kernelemente, die die Kreation neuer Ideen in einem Unternehmen beeinflussen:</p>
<ol>
<li><strong>Skalieren: </strong>Um ein erfolgreiches Innovationsprogramm im Mittelstand zu etablieren, braucht es viele Teilnehmer. Die sogenannte Schwarmintelligenz fördert die Schaffung neuer innovativer Ideen. In der Regel, so HBR, generieren Unternehmen eine Idee pro vier Teilnehmer am Innovationsprogramm.</li>
<li><strong>Frequenz: </strong>Die einmalige Suche nach guten Ideen bringt Unternehmen nicht weiter. Um langfristig erfolgreich zu sein, muss eine Firma seine Mitarbeiter stets vor neue Herausforderungen stellen. Diese stetige Aktivität und Problembehandlung stärkt die Innovationskultur und bringt mehr Ideen in den Prozess.</li>
<li><strong>Engagement: </strong>Die Idee alleine reicht jedoch nicht, denn aus vielen guten Ideen entsteht nicht zwingend auch eine gute und funktionierende Lösung. Es braucht das Engagement weiterer Mitarbeiter, die eine Idee evaluieren und herausfinden, ob es sich lohnt den neuen Ansatz zu verfolgen. Ein erfolgreiches Ideenmanagement braucht daher die Möglichkeit Ansätze zu kommentieren und Feedback zu geben.</li>
<li><strong>Vielfalt: </strong>Das wichtigste, was Unternehmen verstehen müssen, ist, dass es keine speziellen Typen von Leuten gibt, die gute Ideen bringen. Auch wenn es oft so wirkt, als wäre das produktivste Innovationsmanagement voller Ingenieure und IT-Spezialisten, kann jedes Mitglied des Unternehmens zu Erfolg beitragen. Ein erfolgreiches System braucht Beiträge von allen Mitarbeitern des Unternehmens, da jeder von ihnen auf seinem Gebiet der Spezialist ist.</li>
</ol>
<p>Um diese Punkte zu realisieren, ist es Aufgabe der Geschäftsleitung, die Mitarbeiter zur Partizipation an der Unternehmensgestaltung zu motivieren. Er muss nicht nur eine Innovationskultur vorleben, er muss ihnen auch den Raum schaffen, in dem sie aus sich selbst herausgehen können. Gleichzeitig darf kein Druck entstehen. Nicht jeder Mitarbeiter möchte in der Ideenfindung mitsprechen und das ist in Ordnung. Doch in den meisten Organisationen schlummert viel Potenzial, welches genutzt werden sollte, um auf innovative Ansätze zu kommen. So muss der Mittelstand nicht neidisch auf die Gründerinnen und Gründer blicken, sondern kann die schlummernden Schätze in den eigenen Reihen optimal nutzen und ausgestalten.</p>
<p><strong>Über den Autor Alexander Pinker</strong></p>
<p><a href="https://www.mittelstandinbayern.de/innovationskultur-fuer-den-mittelstand/alexander_pinker_innovation-profiling/" rel="attachment wp-att-13682"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-13682" src="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2020/12/alexander_pinker_innovation-profiling-222x300.jpg" alt="Alexander Pinker Foto" width="222" height="300" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2020/12/alexander_pinker_innovation-profiling-222x300.jpg 222w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2020/12/alexander_pinker_innovation-profiling-757x1024.jpg 757w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2020/12/alexander_pinker_innovation-profiling-768x1039.jpg 768w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2020/12/alexander_pinker_innovation-profiling-600x812.jpg 600w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2020/12/alexander_pinker_innovation-profiling.jpg 781w" sizes="(max-width: 222px) 100vw, 222px" /></a></p>
<p>Alexander Pinker ist Innovation-Profiler, Zukunftsstratege und Startup Experte und hilft Unternehmen nicht nur in die nächsten zwei Jahre zu blicken, sondern die Trends in Technologie und Gesellschaft für die nächsten fünf bis zehn Jahre zu verstehen. Dafür geht der Innovation-Profiler mit den Kunden auf die Suche nach den Spuren des Wandels. Er ist Gründer von „Alexander Pinker – Innovation-Profiling“ und „<a href="https://medialist.info/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medialist Innovation</a>“, Vorstand des Startup-Netzwerks SUN e.V., Dozent und Autor.</p>
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