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	<title>finanz Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Unternehmerumfrage: EZB schafft Unsicherheit im deutschen Mittelstand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2016 07:00:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Die Europäische Zentralbank (EZB) sorgt für Unsicherheit im deutschen Mittelstand. Ihr Plan, über niedrige Zinsen eine höhere Kreditvergabe und damit mehr Investitionen anzufachen, geht nicht auf. Es ist daher Zeit für ein Ende der Nullzins-Politik.“ Das erklärt Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), zu einer kürzlich veröffentlichten Umfrage...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Die Europäische Zentralbank (EZB) sorgt für Unsicherheit im deutschen Mittelstand. Ihr Plan, über niedrige Zinsen eine höhere Kreditvergabe und damit mehr Investitionen anzufachen, geht nicht auf. Es ist daher Zeit für ein Ende der Nullzins-Politik.“ Das erklärt Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), zu einer kürzlich veröffentlichten <a href="https://www.bvmw.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umfrage unter mehr als 1.100 Mitgliedsunternehmen</a>. Für mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der befragten Mittelständler überwiegen in der gesamtwirtschaftlichen Betrachtung die Risiken der EZB-Politik den Nutzen. Lediglich 13 Prozent bewerten den volkswirtschaftlichen Nutzen höher als die Risiken. Der Mittelstand befürchtet infolge der Niedrigzinspolitik vor allem Blasenbildung durch Spekulation, Überschuldung in der Eurozone sowie erhebliche Ertragsprobleme bei heimischen Sparkassen und Banken. Wenn die Zinsen auf ein normales Niveau zurückkehren werden, werden Krisen bei Staaten und Unternehmen wahrscheinlicher. Bezogen auf ihre Unternehmen sehen die Mittelständler negative Effekte durch geringere Zinseinnahmen und höhere Unsicherheit. Dazu kommen höhere Pensionslasten für die Altersvorsorge. Insgesamt halten sich negative und neutrale Einschätzungen aus betriebswirtschaftlicher Perspektive mit je etwa 40 Prozent die Waage.</p>
<p><strong>Der BVMW fordert ein Ende der Nullzinspolitik</strong></p>
<p>Ohoven rät der EZB zu einem Ende der Nullzinspolitik: „Stabile Preise sind eine Voraussetzung für Vertrauen. Vertrauen ist wiederum eine Voraussetzung für eine gesunde Wirtschaft. Deshalb ist das Ziel der Preisniveaustabilität in den Statuten der EZB festgeschrieben. Und dennoch verfehlt die EZB das übergeordnete Ziel, Vertrauen in der Wirtschaft zu schaffen. Im Moment passiert genau das Gegenteil. Vertrauen beruht eben nicht nur auf steigenden Anleihenkursen und sinkenden Renditen. Um das zu verstehen, muss der EZB-Rat seine Türme verlassen und auf die Erde zurückkehren.“<br />
„Der Plan der EZB, über niedrigere Zinsen eine höhere Kreditvergabe und damit mehr Investitionen anzufachen, geht nicht auf. Entweder setzt die EZB also auf die falschen Instrumente oder sie verfolgt doch andere Ziele. Falls es ihr Hauptaugenmerk ist, eine Staatspleite in der Euro-Zone zu verhindern, dann sollte sie dies auch offen sagen.“ , so der Mittelstandspräsident weiter.</p>
<p><strong>Nur jeder fünfte Unternehmer sieht positive Effekte für sein Unternehmen</strong></p>
<p>In der Umfrage zur EZB-Politik waren auch zwei offene Fragen mit der Möglichkeit zu Freitextantworten enthalten. Eine beispielhafte Antwort: „Theoretisch könnte das ja zu mehr Unternehmenskrediten führen und damit zu Investitionen. Bloß praktisch wird das kaum wirksam, denn auch eine kreditgetriebene Investition braucht Amortisation über entsprechende Umsatzsteigerungen.“<br />
Ein anderer befragter Unternehmer gab diese Angabe: „Diese Niedrigzinsphase setzt den Kulturmechanismus des Sparens und Investieren außer Kraft. Das ist ein gesellschaftliches Experiment, das sich nicht einmal die Kommunisten durchzuführen wagten: man konnte in der DDR nicht alles kaufen, aber sparen wurde nicht verboten oder sinnlos gemacht. Eine jahrhundertealte Tradition, die Deutschland stark gemacht hat, wurde außer Kraft gesetzt &#8211; das ist ein Desaster.“</p>
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		<title>Söder: „Breitband ist Zukunft“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2016 07:15:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[bayerische wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Bald soll es auch im kleinsten Dorf in Bayern schnelles Internet geben. Das ist zumindest der Plan der bayerischen Staatsregierung – insbesondere des bayerischen Finanzminister Markus Söder. Der Breitbandausbau läuft seiner Meinung nach wie geplant. Und davon soll auch vor allem die bayerische Wirtschaft profitieren. „Der Ausbau von schnellem Internet...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bald soll es auch im kleinsten Dorf in Bayern schnelles Internet geben. Das ist zumindest der Plan der bayerischen Staatsregierung – insbesondere des bayerischen Finanzminister Markus Söder. Der Breitbandausbau läuft seiner Meinung nach wie geplant. Und davon soll auch vor allem die bayerische Wirtschaft profitieren. „Der Ausbau von schnellem Internet in Bayern geht mit riesen Schritten voran. Ich bin zuversichtlich, dass bereits 2017 jede Gemeinde einen Anschluss an die Datenautobahn hat“, bilanzierten Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder und sein Staatssekretär Albert Füracker am Montag in München. 1.949 Gemeinden (95 Prozent) sind bereits im Förderverfahren, rund die Hälfte hat schon einen Förderbescheid erhalten. „Dass Bayern in Sachen Breitband top in Deutschland ist, bestätigen auch aktuelle Gutachten“, so der Minister weiter. Insbesondere bei ländlichen Gemeinden wachse die Versorgung mit schnellem Internet deutlich schneller als im Bundesdurchschnitt. „In ländlichen Gemeinden konnte die Verfügbarkeit von High-Speed-Internet seit Ende 2013 von rund 15 auf über 32 Prozent gesteigert werden. Wir haben hier mehr als eine Verdoppelung erreicht – im Bundesdurchschnitt ist die Verfügbarkeit lediglich um 12,6 Prozentpunkte gestiegen“, stellte Söder fest. Insgesamt steigerte sich die Verfügbarkeit von 50 Mbit/s-Anschlüssen in Bayern von 53,4 Prozent auf 68,4 Prozent. „Heute sind 900.000 bayerische Haushalte mehr an das schnelle Internet angeschlossen als Ende 2013 – das sind mehr Haushalte als es in ganz Mecklenburg-Vorpommern gibt“, sagte Söder. Und das, so Söder, obwohl es in Bayern als größtem Bundesland viele bauliche Herausforderungen wie niedrige Einwohnerdichte, hohe Zahl der Haushalte und schwieriger Topographie gibt.</p>
<p><strong>Auch der Bund sieht sich in der Pflicht</strong></p>
<p>Der Breitbandausbau wird jedoch nicht nur von den Finanzmitteln Bayerns getragen. Bundesminister Alexander Dobrindt, MdB, übergab am Montag den Bescheid des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur in Höhe von 15 Millionen Euro an Bundesförderung. Das Bundesprogramm nannte Markus Söder eine gute Ergänzung zum bayerischen Förderprogramm. „Auch Bayerns Kommunen müssen von der Bundesförderung profitieren“, forderte der Minister. Mit einer bayerischen Kofinanzierung hebt das Finanzministerium den sonst im Bundesprogramm üblichen Fördersatz von 50 Prozent auf das bayerische Niveau zwischen 60 und 90 Prozent. </p>
<p><strong>Der Ansatz ist gut, doch es gibt auch Kritik</strong></p>
<p>Doch es gibt auch erste Kritik an der Breitband-Offensive vom bayerischen Heimat- und Finanzministerium.  Die SPD-Breitbandexpertin Annette Karl kritisiert das lange Nichts-Tun der bayerischen Staatsregierung: &#8222;Söder verkauft den Breitbandausbau auf dem Land als Erfolg. Dabei sind die Bitraten schon jetzt nicht mehr zeitgemäß und sind oftmals nicht ausreichen, um einen modernen Betrieb zu führen. Der Abstand zu den Städten und Metropolregionen wird zementiert.&#8220;<br />
Die Freien Wähler fordern zudem eine „Gigabit-Offensive“ für den Mittelstand. „Bayerische Unternehmen müssen beim schnellen Internet an die Weltspitze“, so Vize-Fraktionschef Thorsten Glauber. Er fordert Datenübertragungsraten von bis zu 1000 Megabit pro Sekunde.</p>
<p><strong>Söder bleibt zuversichtlich</strong></p>
<p>„Alle Regionen Bayern sind im Breitbandausbau hochengagiert“, bilanzierte Söder am Montag beim Blick in die einzelnen Regierungsbezirke. In allen Bezirken liegt die Beteiligungsquote am Förderprogramm bei deutlich über 90 Prozent aller Gemeinden. „Wir haben bereits Förderbescheide im Wert von mehr als 365 Millionen Euro an bayerische Gemeinden übergeben“, so der Minister weiter. Spitzenreiter in Sachen genutzte Fördersumme ist Oberfranken – mehr als 80 Millionen Euro sind den Gemeinden bereits zugesagt. Führend bei der Zahl der Kommunen mit Förderbescheid ist Niederbayern. Söder appellierte an alle Gemeinden, das Förderverfahren auch ein zweites oder drittes Mal zu nutzen, um die zur Verfügung stehenden Gelder zu nutzen. „<a href="http://www.schnelles-internet-in-bayern.de/index.html" target="_blank">Breitband ist Zukunft</a>“, so der Minister.</p>
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