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	<title>Exporte Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google / Bing  NEWS &#38; KI Search gelistet</description>
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		<title>Absturz der bayerischen Exporte durch Coronakrise zeichnet sich ab</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2020 14:57:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamts sind die bayerischen Exporte im Februar 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro gesunken. Gleichzeitig sanken auch die Einfuhren in den Freistaat um 3,5 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro. Beide Zahlen stammen noch aus der Zeit, in der das...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach <a href="https://www.statistik.bayern.de/presse/mitteilungen/2020/pm100/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamts</a> sind die bayerischen Exporte im Februar 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro gesunken. Gleichzeitig sanken auch die Einfuhren in den Freistaat um 3,5 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro. Beide Zahlen stammen noch aus der Zeit, in der das Virus Deutschlands Wirtschaft noch nicht völlig lahmgelegt hatte. Damit lassen sie umso schlimmeres für die folgenden Monate erwarten.</p>
<h4><strong>Wachstum war schon vor der Coronakrise bereits vorbei</strong></h4>
<p>„Schon bevor die Corona-Pandemie in Europa voll zugeschlagen hat, waren die Zeiten des fortwährenden Wachstums vorbei, die Industrie befand sich bereits zu diesem Zeitpunkt in einer Rezession. Uns muss klar sein: Auch die Februar-Zahlen sind ein Blick zurück und haben nichts mit der Gegenwart zu tun“, so der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), Bertram Brossardt. Im Februar waren vergleichsweise wenige Staaten durch die Ausbreitung des Coronavirus stark betroffen.</p>
<h4><strong>Düstere Aussichten für März, April und weitere Monate?</strong></h4>
<p>Die Exportaussichten für den März und die folgenden Monate dürften also noch weitaus schlechter ausfallen, da seitdem fast jedes Land drastische Einschränkungen durch die Pandemie erfährt. „Corona hat die konjunkturelle Entwicklung inzwischen nachhaltig beeinträchtigt. Die Zahlen für März und April werden weitaus dramatischer ausfallen“, betont Brossardt.</p>
<p>Die größten Exporteinbrüche verzeichnete im Februar das Geschäft mit der <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/coronavirus-stabilisiert-sich-die-lage-in-china/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">damals besonders stark betroffenen</a> Volksrepublik China: Die Exporte in die Volksrepublik China gingen um 19,5 Prozent auf knapp 1,09 Milliarden Euro zurück. „China hat im Februar den Höhepunkt der Corona-Krise erlebt. Der Exportrückgang zeigt an, in welche Richtung der Export Bayerns auch in Bezug auf andere Länder gehen kann“, so Brossardt.</p>
<h4><strong>Wichtige Märkte am stärksten betroffen</strong></h4>
<p>Nachdem China einer der wichtigsten Handelspartner Bayerns ist, macht der zum Erliegen gekommene Warenverkehr dorthin der bayerischen Exportwirtschaft besonders zu schaffen: „China war bislang der zweitwichtigste Exportmarkt für bayerische Produkte. Ein Ausfuhrrückgang trifft unsere Industrie, darunter insbesondere die KfZ-Industrie, hart. Gleichzeitig sind auch die Importe aus der Volksrepublik durch die gestörten Lieferketten eingebrochen: Um 16,5 Prozent auf knapp 1,13 Milliarden. Gerade Bayern steht aufgrund seines starken Außenhandels in der Corona-Krise eine harte Zeit bevor“, erklärt Brossardt. Denn mittlerweile sind zahlreiche weitere wichtige Märkte wie die USA, Großbritannien und Frankreich stark von der Pandemie betroffen – und die Ausbreitung hat noch nicht überall ihren Höhepunkt erreicht. Unternehmen in Bayern könnten also noch länger vor drastisch sinkenden Exporteinnahmen stehen.</p>
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		<title>Bayerischer Außenhandel vor Rekordjahr?</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Nov 2018 09:01:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der bayerische Außenhandel könnte in diesem Jahr erneut auf einen Rekord zusteuern, trotz schwächelnder Handelsbilanzen mit den USA und Großbritannien. Die starke bayerische Exportwirtschaft konnte die Ausfuhren in den ersten drei Quartalen 2018 nochmals um 0,8 Prozent auf rund 144 Milliarden Euro steigern, wie aus den Daten des Statistischen Landesamts...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der bayerische Außenhandel könnte in diesem Jahr erneut auf einen Rekord zusteuern, trotz schwächelnder Handelsbilanzen mit den USA und Großbritannien. Die starke bayerische Exportwirtschaft konnte die Ausfuhren in den ersten drei Quartalen 2018 nochmals um 0,8 Prozent auf rund 144 Milliarden Euro steigern, wie aus den <a href="https://www.statistik.bayern.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Daten des Statistischen Landesamts </a> hervorgeht.</p>
<p>Bayerns neuer Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger zeigte sich erfreut über die weiterhin positive Entwicklung des bayerischen Außenhandels: „Es zeichnet sich ab, dass der bayerische Außenhandel auch 2018 wieder einen Rekord einfahren kann.“</p>
<p>Das bayerische Außenhandelsvolumen ist in den ersten drei Quartalen 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum erneut um 2,7 Prozent auf fast 283 Milliarden Euro gestiegen. Da neben den Exporten auch die Importe auf 139 Milliarden Euro (+4,7 Prozent) anstiegen, schrumpfte der Außenhandelsüberschuss von 9,8 Milliarden Euro auf 4,7 Milliarden Euro.</p>
<p><strong>Brexit schadet schon jetzt dem Handel</strong></p>
<p>Mit Blick auf den geplanten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union am 29. März 2019 betont Wirtschaftsminister Aiwanger: „Das Ringen um einen geregelten Brexit geht jetzt in die entscheidende Phase. Wie wichtig eine schnelle und verlässliche Lösung für die Unternehmen ist, zeigen bereits jetzt die deutlichen Einbußen im bayerisch-britischen Außenhandel.“ Sowohl Exporte als auch Importe mit Großbritannien gingen in den ersten drei Quartalen 2018 um rund 7 Prozent zurück. „Klar ist aber auch: Es darf kein Abkommen um jeden Preis geben. Die Vorteile des Binnenmarkts und der Zollunion sind an die damit einhergehenden Pflichten geknüpft, die Großbritannien übernehmen muss“, so Aiwanger weiter.</p>
<p><strong>Sorgenkind USA &#8211; Handel mit China und EU legt zu</strong></p>
<p>Sorge bereitet der Wirtschaft auch der sinkende Handel mit den USA: „Das – wenn auch geringe – Exportwachstum in den ersten drei Quartalen ist insgesamt erfreulich, aber wir müssen genau hinschauen. Bayerns wichtigster Absatzmarkt USA schwächelt weiterhin: In den ersten drei Quartalen sind die Ausfuhren um 2,4 Prozent zurückgegangen“, kommentiert Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft) die aktuellen Zahlen.</p>
<p>Besonders positiv haben sich hingegen die Ausfuhren nach China mit einem Plus von 6,6 Prozent entwickelt, die Exporte in die EU-Länder legten 2018 bisher um 1,5 Prozent zu.</p>
<p><strong>Ausfuhren von Autos gehen zurück</strong></p>
<p>Der Blick auf die Exportgüter bleibt differenziert: „Bei unserem wichtigsten Exportgut, den Personenkraftwagen, gingen die Ausfuhren in den ersten neun Monaten 2018 um 10,1 Prozent zurück. Ursache dürfte die verzögerte Implementierung des neuen PKW-Testverfahrens WLTP sein“, so Brossardt. Hingegen legten die Exporte von Maschinen um 3,5 Prozent zu.</p>
<p>„Protektionismus, Abschottung und unsachliche Debatten schaden unserer stark exportorientierten bayerischen Wirtschaft. Wir müssen deshalb weiter auf freien Handel und offene Märkte setzen, denn davon profitieren am Ende alle. Außerdem brauchen wir schnell eine tragfähige Brexit-Lösung“, fordert auch Brossardt.</p>
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