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	<title>deutsche wirtschaft Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google NEWS gelistet</description>
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	<title>deutsche wirtschaft Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Wachstumsprognose der Bundesregierung positiv &#8211; auch für 2020</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Oct 2019 08:00:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Droht in Deutschland doch keine Rezession? Die Bundesregierung rechnet zumindest für das Jahr 2019 mit einem preisbereinigten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,5 Prozent. Für das Jahr 2020 wird sogar ein Zuwachs in Höhe von 1,0 Prozent prognostiziert. Dabei dauert der Abschwung der Industriekonjunktur eigentlich an. Besonders der krisengeschüttelte Welthandel belastet...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Droht in Deutschland doch keine Rezession? Die Bundesregierung rechnet zumindest für das Jahr 2019 mit einem preisbereinigten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,5 Prozent. Für das Jahr 2020 wird sogar ein Zuwachs in Höhe von 1,0 Prozent prognostiziert. Dabei dauert der Abschwung der Industriekonjunktur eigentlich an. Besonders der krisengeschüttelte Welthandel belastet die exportorientierten deutschen Produzenten.</p>
<p>Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier (CDU), erklärte dazu: „Die Konjunkturentwicklung in Deutschland ist gegenwärtig gespalten. Aber auch wenn die Aussichten aktuell gedämpft sind, droht keine Konjunkturkrise. Die Binnenkonjunktur ist weiterhin intakt, Beschäftigung und Einkommen steigen und der Bausektor ist weiter in Hochkonjunktur.“</p>
<p>Gleichzeitig warb er für neue Impulse durch die Politik: „Unsere Unternehmen sind stark, brauchen aber mehr Rückenwind der Bundesregierung. Mit meinen Strategien für den Mittelstand und die Industrie habe ich Vorschläge dazu vorgelegt. Wir brauchen jetzt Wachstumspolitik mit Steuerentlastungen und Bürokratieabbau, marktwirtschaftlichen Lösungen bei der Energiewende, Investitionen in Zukunftstechnologien und mehr Anstrengungen im Bereich der Digitalisierung.“</p>
<h6><strong>Bayerische Exportindustrie in schwierigen Zeiten</strong></h6>
<p>In einem international schwierigen Umfeld exportierte die <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/bayerische-wirtschaft-vor-abschwung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bayerische Wirtschaft</a> von Januar bis August in diesem Jahr Waren im Wert von 126 Milliarden Euro. Das sind 1,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Besonders die globale Industrie- und Investitionsschwäche belasten die Exporte der Industrie. Auch die Unsicherheiten in Verbindung mit dem Brexit-Prozess und die internationalen Handelskonflikte trüben die außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein. Allerdings dürfte sich die Entwicklung im internationalen Handel bald wieder verbessern. Im Einklang mit der Einschätzung internationaler Organisationen wird die Auslandsnachfrage wieder zunehmen und die deutsche Exportwirtschaft somit wieder wachsen.</p>
<h6><strong>Binnennachfrage weiterhin stark</strong></h6>
<p>Im Gegensatz zur Auslandsnachfrage ist die Binnenkonjunktur nach wie vor intakt. Die Beschäftigung steigt weiterhin, auch wenn die Entwicklung am Arbeitsmarkt etwas an Fahrt verliert. Die Zahl der Erwerbstätigen soll bis Ende 2020 auf etwa 45,4 Millionen Erwerbstätige steigen. Auch die Löhne sollen weiter zulegen. Durch die Entlastungen der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen bei Steuern und Sozialabgaben bleibt den Menschen zudem mehr von ihrem Gehalt.</p>
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		<title>Nachhaltigkeit: Unternehmen sollen mehr Verantwortung für Lieferketten übernehmen</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2016 14:45:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Viele Unternehmen legen in ihrem eigenen Betrieb schon sehr viel Wert auf Menschenrechts-, Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards. Doch tun sie das auch bei ihren Zulieferern? Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die Unternehmensvereinigung „future – verantwortung unternehmen“ fordern, dass Unternehmen noch umfassender Auskunft darüber geben, wie sie Verantwortung für...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Unternehmen legen in ihrem eigenen Betrieb schon sehr viel Wert auf Menschenrechts-, Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards. Doch tun sie das auch bei ihren Zulieferern? Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die Unternehmensvereinigung „future – verantwortung unternehmen“ fordern, dass Unternehmen noch umfassender Auskunft darüber geben, wie sie Verantwortung für die sozialen und ökologischen Auswirkungen in ihren Lieferketten übernehmen. In ihrem <a href="http://www.ranking-nachhaltigkeitsberichte.de/" target="_blank">Ranking der Nachhaltigkeitsberichte </a>bewerten IÖW und future die Berichte der 150 größten deutschen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie Berichte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Neben gestiegenen Anforderungen an die Berichterstattung zur Lieferkette wird auch stärker geprüft, ob die Unternehmen über für sie wesentliche Themen berichten. </p>
<p>&#8222;<strong>Die Lieferkette muss genau durchleuchtet werden&#8220;</strong></p>
<p>„Gerade bei großen Unternehmen entstehen relevante soziale und ökologische Auswirkungen nicht nur im eigenen Betrieb sondern insbesondere bei den zahlreichen Zulieferern“, so Thomas Korbun, Geschäftsführer des IÖW. „Wir erwarten von einem verantwortungsvollen Unternehmen, dass es seine Lieferketten genau durchleuchtet und benennt, welche erheblichen Risiken es identifiziert und wie es mit negativen Auswirkungen für Umwelt und Gesellschaft umgeht.“<br />
So wird gefordert, dass Unternehmen ihre wichtigsten Beschaffungsbedarfe darlegen und ihre Hauptlieferanten quantitativ geografisch einordnen. „Ein Unternehmen soll genau darstellen, wie es sich darum bemüht, Menschenrechts-, Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards in seiner Lieferkette zu gewährleisten“, sagt Udo Westermann, future-Geschäftsführer „und dies sowohl bei direkten Lieferanten sowie, falls relevant, bei den Vorlieferanten.“ Gerd Scholl, Projektleiter des Rankings, ergänzt: „Die Augen vor den Arbeitsbedingungen und Umweltauswirkungen der Lieferanten zu verschließen, wie es viele Unternehmen lange getan haben und manche noch heute tun, entspricht nicht unseren Vorstellungen von Unternehmensverantwortung.“ </p>
<p><strong>&#8222;Die Unternehmen dürfen nicht die Augen verschließen&#8220;</strong></p>
<p>Das Ranking der Nachhaltigkeitsberichte von IÖW und future bewertet seit 1994 die Berichterstattung deutscher Unternehmen über ihre sozialen und ökologischen Herausforderungen und Aktivitäten. Sieger im letzten Ranking in der Kategorie „Großunternehmen“ waren BMW, Siemens und BASF, bei den KMU-Berichten standen Neumarkter Lammsbräu, Memo und die Bremer Straßenbahn AG auf dem Treppchen. </p>
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		<title>Den Mittelstand regional und international vernetzen</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2016 07:07:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wie kann kleinen und mittleren Unternehmen eine erfolgreiche internationale Kooperation bei Forschung und Innovation gelingen? Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) setzt hierfür auf die strategische Zusammenarbeit regionaler Cluster und Netzwerke mit internationalen Partnern, in die gezielt kleine und mittlere Unternehmen eingebunden werden. Gefördert wird diese &#8222;Internationalisierung von Spitzenclustern,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann kleinen und mittleren Unternehmen eine erfolgreiche internationale Kooperation bei Forschung und Innovation gelingen? Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) setzt hierfür auf die strategische Zusammenarbeit regionaler Cluster und Netzwerke mit internationalen Partnern, in die gezielt kleine und mittlere Unternehmen eingebunden werden. Gefördert wird diese &#8222;Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken&#8220; im Rahmen der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung. Jetzt hat ein unabhängiges Auswahlgremium unter Vorsitz von Margret Wintermantel, Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), erneut elf Projekte zur Förderung empfohlen.</p>
<p><strong>BMBF stärkt internationale Kooperationen kleinerer und mittlerer Unternehmen</strong></p>
<p>Die ausgewählten Cluster und Netzwerke aus thematischen Zusammenschlüssen von Akteuren aus Wissenschaft und Wirtschaft werden mit der Förderung in den kommenden Jahren gemeinsam mit weltweiten Partnern Forschungs- und Innovationsprojekte realisieren können. Die geplanten Kooperationen reichen von Projekten zur Elektromobilität mit französischen Partnern, der Zusammenarbeit beim Thema Medizintechnik mit Akteuren aus den USA bis zu Biotechnologie-Projekten mit Japan. Die erfolgreichen Cluster und Netzwerke werden ihre Projekte Anfang 2017 starten können und erhalten jeweils bis zu vier Millionen Euro Förderung über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren.</p>
<p><strong>Müller: &#8222;Netzwerke als Botschafter für Innovationsstandort Deutschland&#8220;</strong></p>
<p>&#8222;Eine intelligente Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft regional ebenso wie international ist der Schlüssel für erfolgreiche Innovationen. Das BMBF fördert diese strategische Vernetzung deshalb gezielt – zum Beispiel über das neue Zehn-Punkte-Programm ‚Vorfahrt für den Mittelstand‘, mit dem wir kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, mit den richtigen Partnern zusammen zu finden&#8220;, sagte der Parlamentarische Staatssekretär Stefan Müller. &#8222;Die jetzt für die Förderung ausgewählten Cluster und Netzwerke werden neue Botschafter für den starken deutschen Innovationsstandort sein.&#8220;</p>
<p>Auch einige Cluster und Netzwerke aus Bayern wurden für die 2. Förderrunde der Maßnahme &#8222;Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken&#8220; ausgewählt: Münchner Biotech Cluster (pharmazeutische Innovationen in der individualisierten Medizin), SINN Sport-Innovations-Netzwerk München (neue Material- und Fertigungskonzepte im Anwendungsfeld &#8222;Sport der Zukunft&#8220;) und MAI Carbon Augsburg (strategische Kooperationen für Kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe).</p>
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		<title>Der Mittelstand fordert Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2016 08:11:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Schon seit Jahren ist er erkennbar: Der Trend zum Hochschulabschluss. Immer mehr junge Menschen entscheiden sich für ein Studium, und damit gegen eine Lehre in einem Unternehmen. Das ist auch eines der Ergebnisse des kürzlich vorgelegten Bildungsberichtes 2016 der Kultusministerkonferenz und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Danach liegt die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit Jahren ist er erkennbar: Der Trend zum Hochschulabschluss. Immer mehr junge Menschen entscheiden sich für ein Studium, und damit gegen eine Lehre in einem Unternehmen. Das ist auch eines der Ergebnisse des kürzlich vorgelegten Bildungsberichtes 2016 der Kultusministerkonferenz und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Danach liegt die Studienanfängerquote erneut bei 58 Prozent. Angesichts des aktuellen Fachkräftemangels spielt diese Entwicklung den mittelständischen Unternehmen nicht gerade in die Karten. <a href="http://www.bvmw.de" target="_blank">Mittelstandspräsident Mario Ohoven </a>erklärt dazu: „Der deutsche Mittelstand begrüßt jeden Fortschritt für eine bessere Bildung in Deutschland. Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft unseres Landes. Wir müssen trotz erkennbarer Fortschritte feststellen, dass wir von der Bildungsrepublik Deutschland noch weit entfernt sind. Unser Aushängeschild und unsere Stärke ist die duale Ausbildung. Deswegen sehen wir eine Studienanfängerquote von 58 Prozent nicht als Zeichen von mehr Bildungsgerechtigkeit, sondern fordern von der Politik mehr Einsatz für die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung. Nicht jeder, der erfolgreich am Berufsleben teilnimmt, muss eine Hochschule von innen gesehen haben.“</p>
<p><strong>Politik muss sich mehr für Bildungsgerechtigkeit einsetzen</strong></p>
<p>Auch der Bildungsbericht sieht diese Entwicklung durchaus kritisch. Darin heißt es, es müsse geklärt werden, welche Folgen sich dadurch für die beiden Bildungsbereiche und ihr Verhältnis zueinander ergebe – ob sich etwa kombinierte Strukturen herausbilden, wie eine Balance zwischen wissenschaftlichen und berufspraktischen Anforderungen gefunden werden kann und wie sich die jeweiligen Berufsperspektiven entwickeln. Ohoven geht das jedoch nicht weit genug. Für ihn ist klar, dass die Politik hier handeln muss: “Die berufliche Bildung darf nicht zum Stiefkind der Bildungspolitik werden. Denn sie ist gerade auch angesichts des Fachkräftemangels der Dreh- und Angelpunkt für die Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Wir müssen junge Menschen viel mehr ermutigen, in eine Ausbildung zu gehen.“</p>
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		<title>Deutsche Digitalwirtschaft zittert vor Brexit</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2016 12:17:20 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Mittelstand Digital]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn die Briten am Donnerstag über einen Ausstieg aus der EU abstimmen, werden auch die deutschen IT-Unternehmen die Entscheidung über den sogenannten Brexit genau verfolgen. Ein Ausscheiden Großbritanniens, das seit Jahren zu den zehn wichtigsten Handelspartnern gehört, könnte für die Digitalwirtschaft mit deutlichen Umsatzeinbußen einhergehen, warnt der Digitalverband Bitkom. Im...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Briten am Donnerstag über einen Ausstieg aus der EU abstimmen, werden auch die deutschen IT-Unternehmen die Entscheidung über den sogenannten Brexit genau verfolgen. Ein Ausscheiden Großbritanniens, das seit Jahren zu den zehn wichtigsten Handelspartnern gehört, könnte für die Digitalwirtschaft mit deutlichen Umsatzeinbußen einhergehen, warnt der Digitalverband <a href="https://www.bitkom.org/" target="_blank">Bitkom</a>. Im vergangenen Jahr wurden ITK-Produkte und Unterhaltungselektronik im Wert von 2,9 Milliarden Euro von Deutschland nach Großbritannien geliefert. Das entspricht 8 Prozent der gesamten ITK-Ausfuhren aus Deutschland. Damit ist das Land knapp hinter Frankreich das zweitwichtigste Ausfuhrland für die deutschen Unternehmen. Umgekehrt kamen aus Großbritannien 2015 ITK-Produkte im Wert von rund 1,2 Milliarden Euro nach Deutschland.</p>
<p><strong>Deutschland und Großbritannien wichtige Handelspartner</strong></p>
<p>„Großbritannien ist für Deutschland seit Jahren eines der wichtigsten Exportländer für IT- und Telekommunikationsprodukte und ein bedeutender Handelspartner. Sollte es wirklich zu einem Brexit kommen, hängt alles davon ab, wie die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Ländern danach vertraglich geregelt werden, etwa was den freien Austausch von Waren und Dienstleistungen angeht“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Jedes Hemmnis für einen freien Austausch von Waren birgt die Gefahr, dass es auch zu Umsatzverlusten bei deutschen Anbietern kommt.“ Im ersten Quartal dieses Jahres wurden ITK-Produkte und Unterhaltungselektronik im Wert von 626 Millionen Euro von Deutschland nach Großbritannien geliefert, teilt der Digitalverband Bitkom unter Berufung auf aktuelle Berechnungen von Bitkom Research mit. Umgekehrt wurden Waren im Wert von 311 Millionen Euro aus Großbritannien nach Deutschland eingeführt.</p>
<p><strong>„Wir brauchen einen echten europäischen Binnenmarkt“</strong></p>
<p>Neben dem Warenaustausch würde ein Brexit nach Ansicht des Bitkom auch negative Auswirkungen auf die übrigen Wirtschaftsbeziehungen wie etwa die Freizügigkeit für Arbeitnehmer haben. „Wenn Großbritannien sich entscheidet, nicht mehr die Pflichten einer EU-Mitgliedschaft übernehmen zu wollen, dann ist es konsequent, dass das Land auch nicht mehr von den Vorteilen profitieren kann“, so Rohleder. „In diesem Fall müssen eine Vielzahl von Vereinbarungen völlig neu verhandelt werden. Das kostet Zeit und Geld – und am Ende wird Großbritannien sicher weniger gut gestellt sein als ein reguläres EU-Mitglied.“ Sollte es tatsächlich zu einem Brexit kommen, wäre es deshalb für Unternehmen und Verbraucher zunächst erforderlich, dass es ausreichend bemessene Umstellungszeiten gibt, damit sich alle Beteiligten den veränderten Rahmenbedingungen anpassen können.<br />
„Auch unabhängig von konkreten wirtschaftlichen Folgen wäre ein klares Ja der Briten für den Verbleib in der EU das richtige Signal für ein starkes digitales Europa“, so Rohleder. Schon heute hätten es europäische Digitalunternehmen und vor allem Mittelständler und Start-ups schwer, angesichts von mehr als zwei Dutzend verschiedener nationaler Gesetzgebungen auf Augenhöhe mit ihren Mitbewerbern aus den USA oder China zu bleiben. „Wir brauchen einen echten europäischen Binnenmarkt. Gerade die Digitalbranche kann und muss den nationalen Fliehkräften etwas entgegensetzen“, so Rohleder. </p>
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		<title>Den Fachkräftemangel mit Aufstiegsfortbildung bekämpfen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2016 08:54:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vor allem kleine und mittlere Betriebe sind aktuell von einem Fachkräftemangel betroffen. Für sie ist es schließlich schwieriger, als für große Konzerne mit attraktiven Arbeitsbedingungen zu werben. In Deutschland fehlen dabei vor allem immer häufiger Fachkräfte wie Meister, Techniker oder Fachwirte, also mit Aufstiegsfortbildung. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor allem kleine und mittlere Betriebe sind aktuell von einem Fachkräftemangel betroffen. Für sie ist es schließlich schwieriger, als für große Konzerne mit attraktiven Arbeitsbedingungen zu werben. In Deutschland fehlen dabei vor allem immer häufiger Fachkräfte wie Meister, Techniker oder Fachwirte, also mit Aufstiegsfortbildung. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie &#8222;Berufe mit Aufstiegsfortbildung: Zwischen Fachkräfteengpässen und Digitalisierung&#8220;, die das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) veröffentlicht hat.</p>
<p><strong>„Fachkräfte mit Ausbildungsfortbildung haben derzeit das geringste Risiko arbeitslos zu werden“</strong></p>
<p>Die Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke: &#8222;Der Mangel an qualifizierten Fachkräften wird gerade für kleine und mittlere Unternehmen zunehmend zum Problem. Deshalb haben wir in dieser Legislaturperiode eine ganze Reihe von Fördermaßnahmen ergriffen und unter anderem die Allianz für Aus- und Weiterbildung ins Leben gerufen. Wir wollen jungen Menschen vor Augen führen, welche Chancen ihnen eine Fortbildung zum Meister, Techniker oder Fachwirt bietet: Sie ist der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit und bietet sehr gute Verdienstperspektiven. Fachkräfte mit einer Ausbildungsfortbildung haben derzeit das geringste Risiko, arbeitslos zu werden. Unternehmen können ihre Mitarbeiter bei der Fortbildung unterstützen, indem sie ihnen zeitliche Freiräume gewähren oder sich an den Kosten für Lehrgänge und Prüfungen beteiligen. Dadurch können sie motivierte und qualifizierte Fachkräfte fördern und gleichzeitig stärker an sich binden.&#8220;</p>
<p><strong>Der Süden von Deutschland ist am stärksten vom Fachkräftemangel betroffen</strong></p>
<p>Im März 2016 gab es in 35 von 102 Fachkräfte-Berufen Engpässe. Im August 2011 war dies lediglich bei 22 Berufen der Fall. Der Süden Deutschlands ist am stärksten von Fachkräfte-Engpässen betroffen, v.a. in den Bereichen Gesundheit, Soziales und Bildung sowie in der Metall- und Elektro-Industrie. Um diese Engpässe zu entschärfen, zeigt die Studie drei Wege auf: Erstens können Unternehmen die Weiterqualifizierung von Personen, die über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen, noch stärker unterstützen. Denn der Anteil der Erwerbstätigen mit Fortbildungsabschluss ist in den letzten Jahren trotz zunehmender Engpässe kaum gestiegen. Zweitens sollten gerade auch kleine und mittlere Unternehmen die Möglichkeiten der Digitalisierung stärker in den Blick nehmen. Computer und computergesteuerte Maschinen können Spezialisten bei einem Teil ihrer Tätigkeiten unterstützen und sie so entlasten. Drittens müssen Fachkräfteangebot und -nachfrage noch besser zusammen geführt werden. Denn gerade im Süden des Landes werden Fachkräfte oft händeringend gesucht, während im Osten nicht alle qualifizierten Fachkräfte eine Stelle finden. Potenzial bietet hier beispielsweise die Förderung der Mobilität von Arbeitskräften und eine überregionale Ausweitung der Rekrutierungswege von Unternehmen.</p>
<p>Zu diesen und weiteren Themen der Personalarbeit bietet das KOFA auf seiner Homepage <a href="http://www.kofa.de" target="_blank">www.kofa.de</a> konkrete Handlungsempfehlungen und Beispiele guter Praxis, die auf kleine und mittlere Unternehmen zugeschnitten sind.</p>
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		<item>
		<title>Ohoven: Mittelstand begrüßt mögliche Lockerung der Russland-Sanktionen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2016 11:07:44 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[deutsche wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Zu Plänen der Bundesregierung für eine schrittweise Lockerung der Russland-Sanktionen erklärt der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven: „Der Mittelstand begrüßt eine schrittweise Lockerung der Russland-Sanktionen. Wir haben von Anfang an die Position vertreten, dass eine Lösung im Ukraine-Konflikt nur mit Herrn Putin, und nicht gegen ihn möglich...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Plänen der Bundesregierung für eine schrittweise Lockerung der Russland-Sanktionen erklärt der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven:</p>
<p>„Der Mittelstand begrüßt eine schrittweise Lockerung der Russland-Sanktionen. Wir haben von Anfang an die Position vertreten, dass eine Lösung im Ukraine-Konflikt nur mit Herrn Putin, und nicht gegen ihn möglich ist. Voraussetzung dafür ist die Einhaltung der Menschenrechte und die Erfüllung des Minsker Abkommens durch Russland. </p>
<p>Unter den Sanktionen leiden vor allem die Menschen in Russland. Die Sanktionen schaden aber auch dem deutschen Mittelstand: Nach einem Rückgang der Ausfuhren nach Russland um 30 Prozent auf 20 Milliarden Euro im Vorjahr drohen 2016 erneut Milliardenverluste für deutsche Mittelständler. Es ist ein Gebot der wirtschaftlichen und politischen Vernunft, diese Sackgasse endlich zu verlassen.“</p>
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		<title>Investitionsbereitschaft im Mittelstand auf Rekordhoch</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2016 10:53:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach der Eintrübung im Herbst vergangenen Jahres hat sich die Stimmung im Mittelstand im Frühjahr wieder erholt. Dies ist insbesondere auf die deutlich gestiegenen Geschäftserwartungen zurückzuführen. Derzeit erwartet jedes dritte Unternehmen verbesserte Geschäftsentwicklungen in den nächsten sechs Monaten. Aber auch die Bewertung der aktuellen Lage hat sich im Vergleich zum...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Eintrübung im Herbst vergangenen Jahres hat sich die Stimmung im Mittelstand im Frühjahr wieder erholt. Dies ist insbesondere auf die deutlich gestiegenen Geschäftserwartungen zurückzuführen. Derzeit erwartet jedes dritte Unternehmen verbesserte Geschäftsentwicklungen in den nächsten sechs Monaten. Aber auch die Bewertung der aktuellen Lage hat sich im Vergleich zum Herbst leicht verbessert. Getrieben wird die positive Einschätzung von den niedrigen Energiepreisen, gleichzeitig profitiert der stärker inlandsorientierte Mittelstand von der anhaltenden Konsumlaune der privaten Haushalte. Angesichts der optimistischen Stimmung steigen die Investitionsplanungen der Unternehmen auf ein neues Allzeithoch. So planen 81 Prozent der Mittelständler in den nächsten sechs Monaten in ihr Unternehmen zu investieren. Ihr Personal haben die Unternehmen im vergangenen halben Jahr deutlich aufgestockt, und sie planen auch weiterhin Personal aufzubauen. In den nächsten sechs Monaten will jedes vierte Unternehmen Mitarbeiter einstellen. Weiter leicht rückläufig sind die Auslandsaktivitäten der Mittelständler. Aktuell sind rund 54 Prozent der Unternehmen im Ausland engagiert; vor einem Jahr waren es noch über 57 Prozent. Hierfür dürfte die Schwäche der Schwellenländer, insbesondere die anhaltende Rezession in Brasilien und Russland und das gedämpfte Wirtschaftswachstum in China ein Grund sein. Sollte Großbritannien aus der Europäischen Union austreten, befürchten nur 28 Prozent der Mittelständler keine negativen Konsequenzen. Die mittelständischen Unternehmen erwarten im Falle eines &#8222;Brexit&#8220; insbesondere zunehmende bürokratische Hemmnisse. Hinsichtlich des Eigenkapitals ist der Mittelstand sehr gut ausgestattet. So stieg die Eigenkapitalquote der kleinen und mittleren Unternehmen in den vergangenen 15 Jahren um etwa 44 Prozent. Das ist das Ergebnis der repräsentativen VR Mittelstandsumfrage. Neben den Ergebnissen der halbjährlich durchgeführten Umfrage unter 1.500 Unternehmen enthält die aktuelle Studie eine detaillierte Analyse des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) über die Trends bei der Kreditversorgung der Unternehmen in Deutschland. </p>
<p><strong>Aktuelle Geschäftslage verbessert sich </strong></p>
<p>Die mittelständischen Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage wieder etwas besser als im Herbst des vergangenen Jahres. Der Saldo aus positiven und negativen Einschätzungen steigt von 68,3 Punkten auf 69 Punkte. Auch wenn die Erhöhung nur marginal ist, so liegt der Wert doch deutlich über dem langjährigen Mittelwert von 40,3 Punkten. Insgesamt beurteilen 84,4 Prozent der Unternehmen ihre aktuelle Situation als &#8222;sehr gut&#8220; oder &#8222;gut&#8220;. Unzufrieden sind nur die Unternehmen der Agrarwirtschaft, weniger zufrieden die kleinen Unternehmen mit unter 20 Mitarbeitern. Die anhaltend niedrigen Erzeugerpreise dürften bei den Agrarunternehmen für eine angespannte Liquidität und damit für die schlechte Stimmung sorgen. Am positivsten bewerten derzeit die Bauunternehmen ihre Geschäftslage. Sie profitieren von den niedrigen Zinsen, die den Wohnungsmarkt beflügeln. Ebenso zufrieden sind die Unternehmen der Elektro- und der Chemie- und Kunststoffindustrie. </p>
<p><strong>Geschäftserwartungen legen deutlich zu </strong></p>
<p>Die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate sind deutlich stärker gestiegen als die Bewertung der aktuellen Situation. So stieg der Saldo aus optimistischen und pessimistischen Antworten von 16,9 Punkten im Herbst auf 27,3 Punkte im Frühjahr. Analog zur Einschätzung der Geschäftslage entziehen sich die Unternehmen der Agrarwirtschaft auch bei den Erwartungen als einzige Branche dem Positivtrend. Die deutlichste Steigerung weist auch hier das Baugewerbe aus. Mehr als doppelt so viele Bauunternehmen erwarten in den nächsten sechs Monaten bessere Geschäfte als noch im Herbst (Frühjahr: 36 Prozent, Herbst: 15,8 Prozent). Den größten Optimismus legt die Ernährungsbranche an den Tag, bei der 44 Prozent der Unternehmen eine Verbesserung in den kommenden sechs Monaten erwartet. </p>
<p><strong>Investitionsbereitschaft auf Allzeithoch </strong></p>
<p>Angesichts der merklich verbesserten Geschäftserwartungen sind die mittelständischen Unternehmen zudem bereit, so viel zu investieren wie nie zuvor. Über 81 Prozent der Unternehmen wollen in den nächsten sechs Monaten in ihr Unternehmen investieren. Das ist der höchste Wert seit dem Start der Mittelstandsumfrage im Jahr 1995 und das erste Mal, dass die 80-Prozentmarke überschritten wurde. Zum Vergleich: Die langjährige durchschnittliche Investitionsplanung liegt bei rund 71 Prozent. &#8222;Angesichts der bisher relativ schwachen Investitionstätigkeit in Deutschland ist die hohe Investitionsbereitschaft der mittelständischen Unternehmen ein überaus erfreuliches Signal. Damit stärkt der Mittelstand seine Bedeutung als wichtiger Motor für eine positive Wirtschaftsentwicklung in Deutschland im Jahr 2016&#8220;, so Stefan Zeidler, Firmenkundenvorstand der DZ BANK. Von den mittelständischen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro wollen sogar fast 90 Prozent investieren. Die umfangreichsten Investitionen planen neben dem Ernährungsgewerbe die Chemie- und Kunststoffindustrie und insbesondere das Baugewerbe. Deutlich zugenommen haben die Investitionsplanungen zudem im Handel, dessen Investitionsbereitschaft wie auch im Bau und im Ernährungsgewerbe auf ein neues Allzeithoch gestiegen ist. </p>
<p>Trotz steigender Investitionsbereitschaft ist der Finanzierungsbedarf im Mittelstand wieder leicht zurückgegangen. Weniger als 20 Prozent der mittelständischen Unternehmen haben in diesem Frühjahr Finanzierungsbedarf, im Herbst waren es noch 23 Prozent. Der geringe Bedarf an Finanzierung ist Folge der steigenden Eigenkapitalquoten im Mittelstand und des zunehmenden Bestrebens der Unternehmen, ihr Wachstum aus eigenem Cash-Flow heraus zu realisieren. </p>
<p><strong>Mittelstand baut Personalbestand weiter aus </strong></p>
<p>Ein Drittel der kleinen und mittleren Unternehmen hat im vergangenen halben Jahr seinen Personalbestand ausgebaut. In den nächsten sechs Monaten will jedes vierte Unternehmen weiter Personal aufbauen. Am höchsten fallen die Beschäftigungserwartungen im Dienstleistungsgewerbe aus, wo 30,6 Prozent (Herbst: 25 Prozent) der Unternehmen im nächsten halben Jahr Mitarbeiter einstellen möchten. &#8222;Erfreulich ist, dass der Personalaufbau in Ost- und in Westdeutschland gleichermaßen erfolgen soll. Damit hält die Personaloffensive im Mittelstand an. Sie bleibt Treiber des Arbeitsmarktes und wirkt zudem stabilisierend auf die Inlandskonjunktur. Um diese Rolle auch in Zukunft erfüllen zu können, ist allerdings eine Behebung des anhaltenden Fachkräftemangels dringend geboten&#8220;, so Uwe Berghaus, Firmenkundenvorstand der WGZ BANK. Eine Lösung auf diesem Problemfeld hat für die mittelständischen Unternehmen &#8211; gleich nach der Bürokratie &#8211; weiterhin höchste Priorität. </p>
<p><strong>Auslandsaktivität sinkt erneut </strong></p>
<p>Nach dem kontinuierlichen Ausbau in den vergangenen Jahren ist das Auslandsengagement der mittelständischen Unternehmen seit vergangenem Herbst erneut leicht zurückgegangen. Mit 53,7 Prozent (Herbst 56,2 Prozent) ist aber nach wie vor ein großer Teil der Mittelständler außerhalb des Heimatmarktes aktiv. Verantwortlich für den Rückgang dürfte die Schwäche der Schwellenländer sein. Vielen Mittelständlern bereitet die anhaltende Rezession in Brasilien und Russland sowie die weniger dynamisch wachsende Wirtschaft in China Sorgen. Zumal diese Schwäche bereits 2015 merkliche Auswirkungen auf die deutschen Exporte zeigte: So sind etwa die Ausfuhren deutscher Güter nach China im vergangenen Jahr um rund 4 Prozent zurückgegangen. Zudem verleiden die anhaltenden Sanktionen Russlands gegen die Einfuhr europäischer Lebensmittel und der dadurch entstandene Preisdruck den Landwirten das Exportgeschäft. </p>
<p><strong>Großteil der Mittelständler erwartet negative Konsequenzen von einem &#8222;Brexit&#8220; </strong></p>
<p>Lediglich 28 Prozent der Mittelständler fühlen sich von einem &#8222;Brexit&#8220; nicht betroffen. Die Mehrheit der mittelständischen Unternehmen hingegen erwartet negative Auswirkungen, wenn die Wähler in Großbritannien am 23. Juni entscheiden, aus der Europäischen Union auszuscheiden. Vor allem die eher exportorientierten Mittelständler im verarbeitenden Gewerbe dürften die Folgen eines etwaigen Austritts direkt zu spüren bekommen. So erwartet etwa jedes dritte Unternehmen, dass bürokratische Hemmnisse im Auslandsgeschäft mit Großbritannien zunehmen. Zudem würde für jedes fünfte Unternehmen das Vereinigte Königreich aufgrund der Zölle als Absatzmarkt uninteressant. </p>
<p><strong>Kräftige und kontinuierlich höhere Eigenkapitalquoten </strong></p>
<p>Die kräftige und kontinuierliche Erhöhung der Eigenkapitalausstattung der Unternehmen in Deutschland ist der auffälligste Trend, insbesondere bei den kleinen und mittleren Unternehmen. In den vergangenen 15 Jahren konnten die in Deutschland ansässigen Unternehmen ihr Eigenkapital um rund 130 Prozent erhöhen. Damit stieg das Eigenkapital mehr als dreimal so stark wie das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik Deutschland. Bei den kleinen und mittleren Unternehmen war die Erhöhung noch ausgeprägter als bei den Großunternehmen: 1999 betrug die Eigenkapitalausstattung der KMU lediglich 17,2 Prozent; im Jahr 2013 lag der Anteil bereits bei 27,8 Prozent. &#8222;Dass sich der deutsche Mittelstand inzwischen so robust zeigt, liegt auch an seiner kontinuierlich steigende Eigenkapitalausstattung und seiner unverändert hohen Bilanzqualität. Der Mittelstand in Deutschland präsentiert sich damit gut gerüstet für die nächsten Jahre&#8220;, erläutert BVR-Vorstandsmitglied Dr. Andreas Martin. </p>
<p>Die Daten für die VR Mittelstandsumfrage wurden in der Zeit vom 29. Februar bis 13. April 2016 im Rahmen einer telefonischen Umfrage von der nhi2 AG, Bonn, erhoben. Die Stichprobe von 1.500 Unternehmen ist repräsentativ; befragt wurden Inhaber und Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen in Deutschland. </p>
<p>Die Studie &#8222;Mittelstand im Mittelpunkt&#8220; kann unter <a href="http://www.mittelstandsstudie.de" target="_blank">www.mittelstandsstudie.de</a> kostenfrei heruntergeladen werden. </p>
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		<title>Integration durch Arbeit?</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2016 10:50:54 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Editorial/Politik]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[flüchtlinge]]></category>
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					<description><![CDATA[„Finden Asylsuchende und Flüchtlinge erfolgreich Arbeit, dann nützt das den Aufnahmegesellschaften. Der Staat muss weniger für soziale Unterstützung ausgeben. Der soziale Zusammenhalt wird gestärkt, denn Arbeit hängt eng mit anderen Integrationsbereichen zusammen. Für jeden Einzelnen ist Zugang zum Arbeitsmarkt wichtig. Arbeit hilft, das Selbstwertgefühl wieder herzustellen. Arbeit ist entscheidend für menschliche Würde, sie erleichtert die Gesundung nach traumatischen Erlebnissen, sie ermöglicht finanzielle Unabhängigkeit.“ So plädierte schon im März 2014 – vor der großen Flüchtlingszuwanderung im Sommer 2015 - der „Ausschuss für Migration, Flüchtlinge und Displaced Persons“ der Parlamentarischen Versammlung des Europarates. [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Finden Asylsuchende und Flüchtlinge erfolgreich Arbeit, dann nützt das den Aufnahmegesellschaften. Der Staat muss weniger für soziale Unterstützung ausgeben. Der soziale Zusammenhalt wird gestärkt, denn Arbeit hängt eng mit anderen Integrationsbereichen zusammen. Für jeden Einzelnen ist Zugang zum Arbeitsmarkt wichtig. Arbeit hilft, das Selbstwertgefühl wieder herzustellen. Arbeit ist entscheidend für menschliche Würde, sie erleichtert die Gesundung nach traumatischen Erlebnissen, sie ermöglicht finanzielle Unabhängigkeit.“ So plädierte schon im März 2014 – vor der großen Flüchtlingszuwanderung im Sommer 2015 &#8211; der „Ausschuss für Migration, Flüchtlinge und Displaced Persons“ der Parlamentarischen Versammlung des Europarates. </p>
<p><strong>„Willkommenskultur“ braucht es auch in der Arbeitswelt</strong></p>
<p>Deutschland wurde im Sommer für seine große „Willkommenskultur“ auf der ganzen Welt bejubelt. Zahlreiche Helfer engagierten sich in Unterkünften, sammelten Spenden und zeigten Nächstenliebe. Doch jetzt muss ein weiterer Schritt getan werden. Die Geflüchteten brauchen echte Chancen im deutschen Arbeitsmarkt um sich ein neues Leben aufbauen zu können.  Wie es schon der Ausschuss des Europarates gesagt hat, profitieren davon beide Seiten. Für die Flüchtlinge ist es eine Möglichkeit sich in ihrer neuen Heimat eine Existenz aufzubauen, ohne von der Hilfe des Staates und der Gunst anderer abhängig zu sein. Sie können finanziell unabhängig werden und es steigert ihr Selbstwertgefühl.</p>
<p>Auf der anderen Seite hat natürlich auch unser Staat und unsere Wirtschaft etwas von ihrer Integration. Zum einen natürlich auch von der finanziellen Seite. Bei einem Scheitern der Integration in den Arbeitsmarkt könnte die Aufnahme der Flüchtlinge die Staatskassen langfristig mit insgesamt bis zu knapp 400 Milliarden Euro belasten. Das ist das Ergebnis einer <a href="http://ftp.zew.de/pub/zew-docs/gutachten/Gewinne_der_Integration_BoellStiftung.pdf" target="_blank">aktuellen Studie des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)</a> im Auftrag der Böll-Stiftung. Je schneller allerdings die Flüchtlinge einen Arbeitsplatz finden und je höher der Qualifikationsgrad, desto geringer die Kosten, so die Studie: &#8222;Die Zuwanderung aus humanitären Gründen kann die deutschen Staatsfinanzen auf lange Sicht entlasten, wenn eine ausreichende Integration der geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt gelingt. Die Nachhaltigkeit der öffentlichen Haushalte verbessert sich, wenn die Geflüchteten im Mittel die fiskalische Leistungsfähigkeit von beruflich qualifizierten Einheimischen erreichen und der Integrationsprozess bis dahin nicht viel mehr als zehn Jahre dauert.“  Auch aus demografischer Sicht, bringt das Vorteile für die Staatskassen. Schließlich zerbrechen sich Politiker angesichts des demografischen Wandels schon seit Jahren ihre Köpfe über das Rentensystem. Sollten die Flüchtlinge erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert werden, so können sie auch hier Abhilfe schaffen, so die ZEW-Studie: „Die einheimische Bevölkerung kann durch humanitäre Zuwanderung profitieren, da die künftigen finanziellen Zusatzlasten durch die demografische Alterung auf mehr Köpfe verteilt werden können. Je eine Million aufgenommene Geflüchtete vermindert dieser Größeneffekt die Steuerlast der Bürgerinnen und Bürger langfristig um etwa 20 Euro pro Kopf und Jahr.“</p>
<p><strong>Die Unternehmen in Bayern sind gefragt</strong></p>
<p>Sicherlich birgt die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt auch Schwierigkeiten, wie Bürokratie, fehlende Qualifikation oder Sprachkenntnisse. Jedoch sprechen die genannten Punkte, doch stark für eine Integration. Und hier sind die Unternehmen in Bayern gefragt. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Bayern kooperiert hierzu mit der Stadt München und dem Münchener Verein „<a href="http://hvmzm.de/" target="_blank">Hilfe von Mensch zu Mensch“</a>, um Flüchtlingen den Einstieg in die Arbeitswelt zu erleichtern. Vor Kurzem hat auch die <a href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/schueler-und-unternehmer-kontakte-ueber-turm-und-laeufer-1.3005814" target="_blank">Süddeutsche Zeitung über dieses Vorhaben berichtet</a>. Der Verein hat 40 junge Geflüchtete ausgewählt, die bereits einen Deutschkurs absolviert haben und nun auf der Suche nach einem Praktikumsplatz sind. Sehr breit gefächert sind dabei die Berufsfelder, in denen die jungen Menschen gerne eine Ausbildung anfangen möchten: Elektriker, Elektroniker, Metalltechniker, Krankenschwester, KFZ-Mechatroniker, Flugzeugmechaniker, Mechaniker, Lagerlogistiker, Schreiner, Bürokaufmann, Einzelhandelskaufmann (KFZ), IT Systemkaufmann, Autolackierer, LKW-Fahrer, Verkäufer, Koch, Arzthelfer. </p>
<p>Es besteht die Möglichkeit, dass die Geflüchteten zunächst ein Kurz-Praktikum in einem Unternehmen absolvieren und ab Herbst dann einen Ausbildungsplatz antreten. Die ersten fünf jungen Menschen wurden bereits erfolgreich in die bayerische Wirtschaft vermittelt, doch das Projekt läuft derzeit noch weiter.</p>
<p>Interessierte Unternehmen vor allem im Raum München kontaktieren bitte die BVMW-Landesgeschäftsstelle (bayern@bvmw.de).</p>
<p>Ihr</p>
<p>Achim von Michel<br />
Herausgeber mittelstandinbayern.de</p>
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		<title>Studie: Deutsche Unternehmen investieren kaum in moderne Software</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 May 2016 09:55:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand Digital]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[79 Prozent der deutschen Unternehmen verzichten auf eine Modernisierung von Softwaresystemen aus Sorge, zu viel investieren zu müssen. Das ist ein Ergebnis der Studie &#8222;ERP-Systeme im Zeitalter der Digitalisierung&#8220;. Die Untersuchung hatte der Stuttgarter ERP/PPS-Entwickler Planat in Auftrag gegeben. Ein PPS-System (Produktionsplanungs- und Steuerungssystem) ist ein Computerprogramm, das den Anwender...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>79 Prozent der deutschen Unternehmen verzichten auf eine Modernisierung von Softwaresystemen aus Sorge, zu viel investieren zu müssen. Das ist ein Ergebnis der Studie &#8222;ERP-Systeme im Zeitalter der Digitalisierung&#8220;. Die Untersuchung hatte der Stuttgarter ERP/PPS-Entwickler Planat in Auftrag gegeben. Ein PPS-System (Produktionsplanungs- und Steuerungssystem) ist ein Computerprogramm, das den Anwender bei der Produktionsplanung und -steuerung unterstützt und die damit verbundene Datenverwaltung übernimmt. Ziel der PPS-Systeme ist die Realisierung kurzer Durchlaufzeiten, die Termineinhaltung, optimale Bestandshöhen und die wirtschaftliche Nutzung der Betriebsmittel. ERP-Systeme (Enterprise-Resource-Planning) umfassen zusätzlich die Planung personeller und finanzieller Ressourcen und können PPS-Systeme dabei integrieren.</p>
<p><strong>Hohe Ansprüche an Softwaresysteme</strong></p>
<p>Trotz der geringen Investitionsbereitschaft, sind die Ansprüche an die Software-Systeme groß: 61 Prozent der deutschen Fach- und Führungskräfte der IT wünschen sich beispielsweise eine bessere Anpassungsfähigkeit der ERP-Systeme. 35 Prozent und damit mehr als ein Drittel der Experten stimmen der Aussage immer noch etwas zu. 92 Prozent der Befragten sieht ERP-Software sogar in der Pflicht, gängige Unternehmensprozesse ohne großen Zusatzaufwand vereinfachen und automatisieren zu können.<br />
Und dennoch sind viele nicht bereit zu investieren. Christian Biebl, Geschäftsführer der Planat GmbH, warnt davor, anstehende Veränderungen zu verneinen, verweist aber auch darauf, dass die bereits bestehenden Möglichkeiten des schon implementierten Systems oft völlig ausreichen. &#8222;Veränderungen wird es definitiv geben. Produktion und ERP werden zum Beispiel definitiv weiter zusammenwachsen. Viele Unternehmen verfügen bereits über Systeme, die nur verbessert und korrigiert werden müssten, um diese Entwicklungen abzubilden. Die einzige Herausforderung für Unternehmen wird es also sein, genau zu eruieren, über welche Möglichkeiten das Unternehmen bereits verfügt und wie diese Möglichkeiten ausgebaut werden könnten&#8220;, erklärt Biebl.</p>
<p><strong>Die Mehrheit plant eine Veränderung</strong></p>
<p>Keine Systemänderungen planen 15 Prozent der befragten Experten. Sie gehen laut Studie davon aus, dass ihr bestehendes System die Anforderungen des Marktes bereits konsequent abdeckt. 12 Prozent planen, einen momentanen &#8222;Digitalisierungs-Trend&#8220; einfach nur abzuwarten. Jeweils nur ein Prozent vermutet, dass ihr bestehendes System flexible Weiterentwicklung nach Bedarf ermöglicht, beziehungsweise, dass bisher noch keine branchenspezifische Lösung am Markt vorhanden ist.</p>
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