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	<title>Bürokratie Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google NEWS gelistet</description>
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	<title>Bürokratie Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Altmaier: &#8222;Schluss mit der Zettelwirtschaft&#8220;</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Nov 2019 12:23:35 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[BEG III]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wir machen Schluss mit der Zettelwirtschaft“, erklärte Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, vergangenen Freitag zur Verabschiedung des neuen Gesetzes.  „Mit dem Gesetz werden Unternehmen spürbar von Bürokratie entlastet. Das Dritte Bürokratieentlastungsgesetz (BEG III) ist ein gemeinsamer Erfolg der Bundesregierung, der sich von seinem Entlastungsvolumen her sehen lassen kann“,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir machen Schluss mit der Zettelwirtschaft“, erklärte Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, vergangenen Freitag zur Verabschiedung des neuen Gesetzes.  „Mit dem Gesetz werden Unternehmen spürbar von Bürokratie entlastet. Das Dritte Bürokratieentlastungsgesetz (BEG III) ist ein gemeinsamer Erfolg der Bundesregierung, der sich von seinem Entlastungsvolumen her sehen lassen kann“, so Altmaier weiter. Gerade kleine und mittlere Unternehmen werden laut Bundeswirtschaftsministerium so um bis 1,2 Milliarden Euro jährlich entlastet.</p>
<h6><strong>Erleichterungen durch das BEG III</strong></h6>
<p>Ziel des BEG III ist es, insbesondere KMUs spürbar zu entlasten. Dazu beinhaltet des Gesetz unterschiedliche Erleichterungen, von denen die wichtigsten für den Mittelstand folgende sind: Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsmeldung, Option eines digitalen Meldescheins im Beherbergungsgewerbe und Entlastung von Gründer der Pflicht zur monatlichen Umsatzsteuervoranmeldung.</p>
<h6><strong>Elektronischen Arbeitsunfähigkeitsmeldung</strong></h6>
<p>Der „gelbe Zettel“ ist also bald Geschichte: ab 2021 hält die Digitalisierung auch bei der Krankmeldung Einzug. In Zukunft informieren die Krankenkassen den Arbeitgeber auf Abruf elektronisch über Beginn und Dauer der Arbeitsunfähigkeit seines gesetzlich versicherten Arbeitnehmers, sowie über den Zeitpunkt des Auslaufens der Entgeltfortzahlung.  Durch die Reduzierung des manuellen Bearbeitungsaufwands sollen Unternehmen so deutlich Kosten sparen können.</p>
<h6><strong>Digitaler Meldeschein im Beherbergungsgewerbe</strong></h6>
<p>Deutlich entlastet werden durch ein digitales elektronisches Meldeverfahren auch Beherbergungsbetriebe. Zurzeit müssen Gäste noch papierhafte Meldescheine ausfüllen und unterschreiben. So fallen in der Hotellerie schätzungsweise jährlich rund 150 Millionen Bescheinigungen an. Durch das BEG III können Herbergen künftig optional ein digitales Meldeverfahren anbieten. Hierbei wird die eigenhändige Unterschrift durch andere, sichere Verfahren ersetzt (beispielweise durch die elektronischen Funktionen des neuen Personalausweises).</p>
<h6><strong>Entlastung von Gründern</strong></h6>
<p>Auch Unternehmensgründer werden durch das BEG III bei der Umsatzsteuervoranmeldungen deutlich entlastet. Damit wird eine weitere Zusage aus dem Koalitionsvertrag realisiert. Neben diesen Kernpunkten beinhaltet das neue Gesetze viele weitere Maßnahmen, unter anderem die Anhebung der umsatzsteuerlichen Kleinunternehmergrenze von 17 500 Euro auf 22 000 Euro Vorjahresumsatz oder den Wegfall der Anmeldepflicht zur Unfallversicherung für Unternehmer, die eine Gewerbeanzeige erstattet haben.</p>
<h6><strong>Entlastungen noch nicht genug</strong></h6>
<p>Der durch das BEG III beschlossene <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/a1-bescheinigung-buerokratiemonster-auf-abruf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bürokratieabbau</a> geht vielen Vertretern aus Wirtschaft und Politik noch nicht weit genug. „Der Abbau von Bürokratie hat für Unternehmen höchste Priorität. Doch die im Gesetz verabschiedeten Maßnahmen reichen bei weitem nicht aus, um die Wirtschaft spürbar zu entlasten“, bekräftig der Präsident des IHK Schwaben, Dr. Andreas Kopton.</p>
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		<title>Bürokratieabbau: Neuer Entwurf nicht weitgehend genug</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Sep 2019 08:03:38 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[abbau]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[gesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Bundeskabinett hat letzte Woche einem Gesetz zur Entlastung der mittelständischen Wirtschaft zugestimmt. Damit sollen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen von bürokratischen Pflichten befreit werden. Insgesamt sehe der Entwurf Bürokratieabbau mit Entlastungen im Wert von über einer Milliarde Euro pro Jahr vor, so Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Wirtschaft kritisiert Entwurf Doch...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundeskabinett hat letzte Woche einem Gesetz zur Entlastung der mittelständischen Wirtschaft zugestimmt. Damit sollen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen von <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/a1-bescheinigung-buerokratiemonster-auf-abruf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bürokratischen Pflichten</a> befreit werden. Insgesamt sehe der Entwurf Bürokratieabbau mit Entlastungen im Wert von über einer Milliarde Euro pro Jahr vor, so Wirtschaftsminister Peter Altmaier.</p>
<p><strong>Wirtschaft kritisiert Entwurf</strong></p>
<p>Doch der verabschiedete Gesetzentwurf bleibt damit hinter den Erwartungen der bayerischen Wirtschaft zurück. „Die Ungeduld der Unternehmen mit der Bundesregierung ist beim Thema Bürokratie groß. Der Gesetzentwurf enthält zwar wichtige Beiträge zur Entlastung der Wirtschaft, weitere Schritte sind jedoch unerlässlich“, bemängelt Eberhard Sasse, Präsident der IHK für München und Oberbayern.</p>
<p><strong>82 Prozent der Unternehmen stark eingeschränkt</strong></p>
<p>Bürokratieabbau ist für viele Unternehmen ein drängendes Thema: In einer IHK-Umfrage gaben 82 Prozent der befragten Unternehmen in Bayern an, dass die zunehmende Bürokratie ihr unternehmerisches Handeln stark einschränkt.</p>
<p>Der Entwurf sieht daher die Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsmeldung, Erleichterungen bei der Vorhaltung von Datenverarbeitungssystemen für steuerliche Zwecke und digitale Alternativen zu den Meldescheinen aus Papier im Hotelgewerbe vor. Zudem müssen Gründer zukünftig nur noch vierteljährlich – statt wie bisher monatlich – ihre Umsatzsteuervoranmeldung abgeben.</p>
<p>Die Regierung setzt damit wie von der Wirtschaft gefordert auf mehr E-Government-Verfahren. Trotz dieser erfreulichen Entwicklung sind aus Sicht der Wirtschaft jedoch weitere Schritte notwendig. Sasse kritisiert beispielsweise, dass die grundsätzliche Aufbewahrungsfrist von zehn Jahren für Steuerunterlagen erhalten bleibe, auch wenn die vorgeschlagene, auf fünf Jahre verkürzte Vorhaltefrist für elektronische Steuerunterlagen eine wichtige Entlastung für die Unternehmen sein könne.</p>
<p><strong>Unterstützung aus Bayern gewünscht</strong></p>
<p>&#8222;Die Wirtschaft hofft auf Verbesserungen im weiteren Gesetzgebungsprozess und setzt auf die Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung&#8220;, sagt der IHK-Präsident. Denn die Bayerische Staatsregierung habe mit verschiedenen Initiativen, wie zur Reform der Grundsteuer oder zur steuerlichen Förderung der Ausbildung gezeigt, dass sie den Bürokratieabbau ernst nimmt. Auch mit dem Praxis-Check und <a href="https://www.buerokratieabbau-bayern.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">einem eigenen Bürokratiebeauftragten</a>, der Ansprechpartner für die Unternehmen bei Bürokratieproblemen ist, sei Bayern dem Bund schon einige Schritte voraus.</p>
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		<title>A1-Bescheinigung: Bürokratiemonster auf Abruf</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2019 14:57:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Steuern & Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Dienstreise]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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					<description><![CDATA[Selten wurde so stark vonseiten der Politik und Wirtschaft für ein geeintes Europa geworben: Angesichts der Europawahlen im Mai und dem drohenden Brexit, der wie ein Damoklesschwert über Europa hängt, sind die Vorzüge der EU nicht deutlich genug herauszustellen. Doch insbesondere was die dienstliche Reisefreiheit angeht, ist in den letzten Monaten...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span data-contrast="auto">Selten wurde so stark vonseiten der Politik und Wirtschaft für ein geeintes Europa geworben: Angesichts der Europawahlen im Mai und dem </span><a href="https://www.mittelstandinbayern.de/geschaeftsreisen-im-brexit-irrsinn/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span data-contrast="none">drohenden Brexit</span></a><span data-contrast="auto">, der wie ein Damoklesschwert über Europa hängt, sind die Vorzüge der EU nicht deutlich genug herauszustellen. Doch insbesondere was die dienstliche Reisefreiheit angeht, ist in den letzten Monaten eher ein <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/baugenehmigung-fuer-dachgauben-in-bayern/">bürokratischer</a> Rückschritt zu beobachten: Grund dafür ist die A1-Bescheinigung, die für Dienstreisen in das EU-Ausland, </span><span data-contrast="auto">sowie </span><span data-contrast="auto">die Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island benötigt wird. Mit ihr muss nachgewiesen werden, dass in Deutschland Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Kritik am bürokratischen Mehraufwand</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Die A1-Bescheinigung ist gar nicht so neu: seit Mai 2010 muss sie auf Dienstreisen mitgeführt werden. Seit dem 01.01.2019 müssen Arbeitgeber und Selbstständige </span><span data-contrast="auto">die Bescheinigung in elektronischer Form</span><span data-contrast="auto"> bei der Krankenkasse oder dem Rentenversicherungsträger </span><span data-contrast="auto">beantragen. D</span><span data-contrast="auto">ies erfolgt über </span><span data-contrast="auto">ein geprüftes Entgeltabrechnungsprogramm oder mittels einer maschinellen Ausfüllhilfe &#8211; für Arbeitgeber, die ab dem 01. Januar 2019 noch nicht in der Lage sind, elektronisch Anträge zu stellen gibt es eine Sonderregelung: Sie dürfen bis zum 30. Juni 2019 die A1-Bescheinigung mit dem Papiervordruck</span><span data-contrast="auto"> beantragen. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">D</span><span data-contrast="auto">ie </span><span data-contrast="auto">neue Regelung</span><span data-contrast="auto"> stößt </span><span data-contrast="auto">seit ihrem Inkrafttreten </span><span data-contrast="auto">zunehmend auf Kritik: Zum einen sind nun mit bis zu vier Tagen Vorlaufzeit spontane Dienstreisen passé. „Jedes Meeting, jeder Workshop, selbst das Tanken während der Dienstzeit im EU-Ausland erfordert nach den gesetzlichen Rahmenbedingungen eine A1-Bescheinigung“, teilt die Techniker-Krankenkasse mit. Innerhalb eines Tages kann die Krankenkasse </span><span data-contrast="auto">keine Bescheinigung</span><span data-contrast="auto"> ausstellen – dies führt mitunter dazu, dass spontane Termine verschoben oder abgesagt werden müssen.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Bußgelder im fünfstelligen Bereich möglich</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Zum anderen wurden </span><span data-contrast="auto">im Zuge der Neuregelung </span><span data-contrast="auto">die Kontrollen verschärft. Die A1-Bescheinigung ist zwar schon immer ein verpflichtendes Dokument auf Dienstreisen; bei einem </span><span data-contrast="auto">kurzfristigen Termin oder kurzzeitigen Aufenthalten wurde bislang oftmals auf sie verzichtet. Die nun eingeführten schärferen Kontrollen erfordern eine A1-Bescheinigung auf jeder Dienstreise – ein </span><span data-contrast="auto">großer personeller und finanzieller Mehraufwand für die Unternehmen. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">I</span><span data-contrast="auto">nsbesondere Frankreich und Österreich wollen verstärkt kontrollieren, ob die A1-Bescheinigung mitgeführt wird. Prüfer sollen sich gezielt an </span><span data-contrast="none">Flughäfen die A1-Bescheinigung zeigen lassen und an den Hotelrezeptionen in Gästelisten blättern, um Geschäftsreisende identifizieren zu können. Kann der Dienstreisende keine Bescheinigung vorweisen, gilt sein Einsatz als nicht versicherte Tätigkeit und somit als Schwarzarbeit. Es drohen empfindliche Bußgelder, die im bis </span><span data-contrast="none">zu fünfstelligen Bereich</span><span data-contrast="none"> liegen können.</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Kritik vonseiten der Wirtschaft</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Die Strenge der Regelung stößt </span><span data-contrast="auto">vielerseits</span><span data-contrast="auto"> auf Unverständnis: „</span><span data-contrast="auto">Es kann nicht sein, dass eine solche Bescheinigung bei jeder Geschäftsreise ins Ausland &#8211; selbst bei Tagestrips &#8211; nötig ist. Diese sollte bei Geschäftsreisen, die bis zu einer Woche dauern, nicht </span><span data-contrast="auto">erforderlich sein&#8220;, so </span><span data-contrast="auto">Alfred </span><span data-contrast="auto">Gaffal</span><span data-contrast="auto">, Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. (</span><span data-contrast="auto">vbw</span><span data-contrast="auto">).</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Auch der Bundesverband mittelständische Wirtschaft </span><span data-contrast="auto">(BVMW) </span><span data-contrast="auto">reagiert auf die zunehmenden Beschwerden seiner Mitgliedsunternehmen: Wie die </span><a href="https://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Mittelstand-fordert-weniger-Buerokratie-auf-Dienstreisen-id53962776.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span data-contrast="none">Augsburger Allgemeine</span></a><span data-contrast="auto"> berichtet, fordert </span><span data-contrast="auto">BVMW-Präsident Mario </span><span data-contrast="auto">Ohoven</span><span data-contrast="auto"> in einem Brief an den Bundesarbeitsminister Hubertus Heil einen „</span><span data-contrast="auto">vollständigen Verzicht auf die Vorlagepflicht der A1-Bescheinigung bei Entsendungen unter sieben Tagen“</span><span data-contrast="auto">.</span><span data-contrast="auto"> In ihrer jetzigen Form leiste die Regelung der Abschottung der Arbeitsmärkte Vorschub</span><span data-contrast="auto">, so </span><span data-contrast="auto">Ohoven</span><span data-contrast="auto">. Angesichts der Tatsache, dass Deutschland hinter Polen das Land in der EU mit den meisten Auslandsentsendungen ist, scheint eine Vereinfachung des Verfahrens umso wünschenswerter.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Nachbesserung in Planung</span></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Hoffnung gibt </span><span data-contrast="auto">die</span><span data-contrast="auto"> Ankündigung </span><span data-contrast="auto">auf EU-Ebene vom 20. März, die geltenden Regeln zugunsten einer leichteren Durchsetzbarkeit überarbeiten zu wollen: „</span><span data-contrast="auto">Damit Leben und Arbeiten in der EU für alle EU-Bürger künftig einfacher wird, werden die europäischen Regeln zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit überarbeitet</span><span data-contrast="auto">.“ </span><span data-contrast="auto">Für Dienstreisen ins EU-Ausland </span><span data-contrast="auto">soll </span><span data-contrast="auto">in Zukunft</span><span data-contrast="auto"> kein A1-Entsendeformular </span><span data-contrast="auto">mehr </span><span data-contrast="auto">beantragt werden</span><span data-contrast="auto"> müssen</span><span data-contrast="auto">. Darüber hinaus </span><span data-contrast="auto">sollen</span><span data-contrast="auto"> nationale Behörden bessere Instrumente an die Hand</span><span data-contrast="auto"> bekommen</span><span data-contrast="auto">, um Missbrauch oder Betrug zu bekämpfen und den Sozialversicherungsstatus von ins Ausland entsandten Arbeitnehmern zu überprüfen</span><span data-contrast="auto">, heißt es in der Pressemitteilung der Europäischen Kommission.</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Christoph </span><span data-contrast="auto">Carnier</span><span data-contrast="auto">, Präsidiumsmitglied</span><span data-contrast="auto"> vom </span><span data-contrast="auto">Verband Deutsches Reisemanagement e. V. (VDR),</span><span data-contrast="auto"> begrüßt die Entscheidung</span><span data-contrast="auto"> der Europäischen Kommission</span><span data-contrast="auto"> und freut sich, dass die EU diesen wichtigen Schritt im Sinne der deutschen Wirtschaft zur Entbürokratisierung gehen w</span><span data-contrast="auto">ill.</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">Die angekündigte </span><span data-contrast="auto">Reform komme abe</span><span data-contrast="auto">r </span><span data-contrast="auto">deutlich zu spät: „</span><span data-contrast="none">Viele Unternehmen haben bereits </span><span data-contrast="none">mit großem personellem und finanziellem Aufwand</span><span data-contrast="none"> ihre internen Prozesse angepasst. Hier wünschen wir uns bei künftigen Beschlüssen deutlich mehr Weitblick seitens der politischen Entscheidungsträger&#8220;</span><span data-contrast="none">. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Nachdem Anfang des Jahres die A1-Regelung verschärft wurde, scheint es nun wenig verständlich, dass dieselbe Regelung drei Monate später wieder gelockert oder gar abgeschafft werden soll – vor allem </span><span data-contrast="auto">im</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto">Hinblick auf die Tatsache, dass </span><span data-contrast="auto">die Umstellung auf das elektronische Verfahren </span><span data-contrast="auto">und die Verschärfung der Kontrollen für viele Unternehmen ein ernsthaftes organisatorisches Problem bedeutet hat</span><span data-contrast="auto">. Mit der angekündigten Überarbeitung der A1-Bescheinigung wird hoffentlich eine Regelung gefunden, die den Vorzügen und Freiheiten der EU gerecht wird.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
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