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	<title>Brexit Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google NEWS gelistet</description>
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	<title>Brexit Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Warum Erasmus nach dem Brexit noch viel wichtiger wird</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 10:02:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Im Ausland zu studieren und zu leben, ist ein großer Schritt. Aus Ihrer Komfortzone herauszukommen, ist nicht immer einfach, würde aber definitiv Ihre persönlichen und beruflichen Fähigkeiten steigern. Das Erasmus-Programm ist eine großartige Gelegenheit für alle, neue Erfahrungen zu machen, egal ob Sie sich für ein Studium oder ein Praktikum...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Ausland zu studieren und zu leben, ist ein großer Schritt. Aus Ihrer Komfortzone herauszukommen, ist nicht immer einfach, würde aber definitiv Ihre persönlichen und beruflichen Fähigkeiten steigern. Das Erasmus-Programm ist eine großartige Gelegenheit für alle, neue Erfahrungen zu machen, egal ob Sie sich für ein Studium oder ein Praktikum im Ausland entscheiden. Der schwierigste Teil ist die Entscheidung, aber wir können Ihnen garantieren, dass Sie es nicht bereuen werden. Hier sind einige Vorteile des Erasmus-Austauschprogramms aufgelistet. Denn nicht erst seit jenem katastrophalen Aussteigens Großbritanniens aus dem internationalen Programm ist es wichtiger denn je, Kooperationen einzugehen.</p>
<p><strong>Dauerhaft als Nomade leben</strong></p>
<p>Viele Menschen haben eine Vorstellung davon, wie es sein könnte, irgendwo anders zu leben. Allerdings werden Sie nie wissen, wie Sie sich anpassen würden, wenn Sie es nicht selbst ausprobieren. Etwa 40 Prozent der ehemaligen Austauschstudenten sind nach ihrem Abschluss in ein anderes Land gezogen, und wohl mehr als 90 Prozent der Austauschstudenten können sich vorstellen, in Zukunft im Ausland zu leben. <a href="https://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/about_de" target="_blank" rel="noopener">Erasmus bietet eine tolle Gelegenheit,</a> ein Land vorher mal eben schnell kennenzulernen.</p>
<p><strong>Ideal für den Mittelstand</strong></p>
<p>Die Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit ist einer der Hauptgründe und einer der wichtigsten Vorteile des Erasmus-Austauschprogramms. Es ist erwiesen, dass ein Austauschprogramm Ihren Lebenslauf aufwertet und Ihnen hilft, sich auf dem Arbeitsmarkt abzuheben. Mehr als die Hälfte der Arbeitgeber betrachten eine internationale Erfahrung als wichtig für die Einstellung. Außerdem vermittelt Ihnen ein Austauschprogramm Soft Skills, Eigeninitiative und Proaktivität, die für zukünftige Jobs entscheidend sind. Und da wären dann auch noch die ganzen internationalen Kooperationen. Sei es moderne FinTechs aus dem Baltikum, die Start Up Szene aus Skandinavien oder auch der wachsende <a href="https://www.merkur-sports.de/de" target="_blank" rel="dofollow noopener">Online Wetten</a> Markt mit Partnern in und aus ganz Europa. Wer also ein „international mindset“ mitbringt, der kann besonders im Mittelstand schnell durchstarten.</p>
<p><strong>Interkulturelles Verständnis baut Brücken</strong></p>
<p>Wenn Sie anfangen, in einer multikulturellen Umgebung zu leben, werden Sie viel von anderen Kulturen lernen. Der tägliche Umgang mit Menschen aus aller Welt wird einige der Mythen über andere Länder und hoffentlich auch Vorurteile, die Sie über andere Kulturen hatten, beseitigen. Der Umgang mit verschiedenen Kulturen kann dabei helfen, toleranter und verständnisvoller zu werden. Einer der Vorteile von Erasmus ist genau das: zu lernen, anderen Menschen gegenüber aufgeschlossen zu sein.</p>
<p><strong>Und Großbritannien?</strong></p>
<p>Premierminister Boris Johnson hat angekündigt, dass <a href="https://www.tagesspiegel.de/wissen/grossbritanniens-ausstieg-aus-dem-erasmus-programm-gefoerdert-werden-nur-noch-die-eigenen-studierenden/26753708.html" target="_blank" rel="noopener">Großbritannien nicht mehr an dem Programm teilnehmen</a> und es durch ein neues Programm ersetzen wird, das nach dem Mathematiker Alan Turing benannt ist. Er sagte, dass der Ausstieg aus Erasmus eine &#8222;harte Entscheidung&#8220; gewesen sei, aber dass Studenten unter dem neuen Programm &#8222;die Möglichkeit haben werden&#8230; nicht nur an europäische Universitäten zu gehen, sondern an die besten Universitäten der Welt&#8220;. Für Deutschland und Bayern hat dies lediglich zur Folge, dass man nicht mehr so einfach in Großbritannien studieren kann, zumal auch die Kosten für ein Semester schon jetzt in die Höhe schießen. Aber wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg.</p>
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		<title>No-Deal Brexit &#8211; Dunkles Gewitter am Luftfahrt-Himmel</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jan 2019 14:53:20 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Brexit]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor rund zwei Jahren fuhren große rote Busse mit der Aufschrift &#8222;Wir schicken der EU 350 Millionen Pfund pro Woche, lasst uns stattdessen unseren NHS (National Health Service) finanzieren&#8220; durch die Straßen Großbritanniens. Diese Worte hatten einen großen Einfluss auf die britischen Wähler, die sich im Referendum am 23. Juni...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor rund zwei Jahren fuhren große rote Busse mit der Aufschrift &#8222;Wir schicken der EU 350 Millionen Pfund pro Woche, lasst uns stattdessen unseren NHS (National Health Service) finanzieren&#8220; durch die Straßen Großbritanniens. Diese Worte hatten einen großen Einfluss auf die britischen Wähler, die sich im Referendum am 23. Juni 2016 für den Austritt aus der Europäischen Union entschieden haben. Leider konnte niemand ahnen, was mit dieser Entscheidung verbunden sein würde &#8211; eine Studie des Center for European Reform zeigte, dass Großbritannien derzeit jede Woche 440 Millionen Pfund durch die Auswirkungen des bevorstehenden Brexits auf die Wirtschaft verliert.</p>
<p><strong>Keine Einigung bis zum 29.März?</strong></p>
<p>Obwohl inzwischen tausende Briten gegen den Brexit protestieren, wird das Vereinigte Königreich dennoch voraussichtlich am 29. März 2019 um 23.00 Uhr GMT (00.00 Uhr MEZ) die EU verlassen. Wenn bis dahin kein geordneter Brexit zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich verhandelt werden kann, kommt es zum „No-Deal Brexit“. Dieser hätte erhebliche Auswirkungen auf viele Bereiche des Lebens, mit am stärksten werden die Unsicherheiten jedoch vermutlich den Flugverkehr beeinflussen. Kommt es zu keiner Einigung, wird das Vereinigte Königreich damit zu einem Drittland mit geschlossenen Grenzen. Flüge aus dem Vereinigten Königreich könnten nur noch dann auf EU-Flughäfen landen, wenn bilaterale Abkommen getroffen, durch eine Entscheidung der EU-Kommission Übergangsregelungen festgelegt oder befristete nationale Genehmigungen für den Luftverkehr erteilt würden.</p>
<p><strong>„Cinderella-Flüge“ behindern den Zoll</strong></p>
<p>Zehn so genannte &#8222;Cinderella-Flüge“ werden am Abend des 29. März 2019 von fünf britischen Flughäfen starten. Zum Zeitpunkt des Abflugs gelten auf diesen Flügen noch EU-Vorschriften, doch bei der Landung liegt keine EU-Mitgliedschaft Großbritanniens mehr vor. Die Passagiere werden also als &#8222;Drittstaatsangehörige&#8220; landen, müssen den Zoll passieren und benötigen möglicherweise sogar Visa für ihre Reiseziele.</p>
<p>Doch auch in den Tagen und Wochen danach wird es nicht unbedingt besser. Bis es zu neuen Abkommen zwischen den Ländern kommt, dürfte der Tourismus nach und aus dem Vereinigten Königreich deshalb generell in eine Stagnation geraten. Zahlen aus dem Jahr 2016 zeigen, dass 70 Prozent der Londoner Touristen EU-Bürger sind. Mit strengeren Grenzen und der Notwendigkeit von Reisepässen anstelle von Personalausweisen könnten Reisende nach dem Brexit reale Probleme haben, in das Land einzureisen. Auch der ausgehende Tourismus würde darunter leiden. Die Briten unternahmen 2017 insgesamt 72,8 Millionen Reisen ins Ausland, wobei Spanien mit über 15,8 Millionen Einreisenden das beliebteste Ziel war.</p>
<p><strong>Überarbeitete AGBs und weniger Fluggastrechte</strong></p>
<p>Auch die rechtlichen Bestimmungen sind natürlich vom Brexit betroffen. Fluggesellschaften verkaufen Flugtickets bis zu einem Jahr im Voraus und können sich so zumindest auf das Worst-Case-Szenario des Brexits vorbereiten. Thomas Cook Airlines hat im Hinblick auf den anstehenden EU-Austritt seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen bereits aktualisiert. Dabei wird auf einen No-Deal-Brexit als unkontrollierbare Situation verwiesen, und zwar im Paragraphen &#8222;Bürgerkriege oder Ereignisse, die sich aus politischer Instabilität ergeben&#8220;. Ryanair äußerte sich hierzu auch und erklärte, die Fluggesellschaft könne aufgrund des Brexits Flüge von und nach Großbritannien bei Bedarf für drei Wochen einstellen.</p>
<p>Die Trennung Großbritanniens von der EU bedeutet außerdem, dass die EU-Verordnung 261/2004 in Großbritannien nicht mehr gilt. Diese Regelung spricht Passagieren eine Entschädigungszahlung bei Verspätungen, Annullierungen oder Überbuchungen von bis zu 600 Euro zu. Der Flugrechte-Spezialist <a href="https://www.skycop.com" target="_blank" rel="noopener">Skycop</a>, erklärt dazu: “Noch ist völlig unklar, ob das Vereinigte Königreich eine eigene Version der Verordnung erstellen oder sie ganz aufgeben wird.“</p>
<p>Der März kommt mit großen Schritten näher, ein Brexit-Deal ist aber bisher nicht in Sicht. Erst mit der Zeit wird sich herausstellen, welche enormen Auswirkungen dieser politische Schritt auf das Vereinigte Königreich, die EU und die ganze Welt tatsächlich haben wird, wenn es denn tatsächlich zum „No-Deal Brexit“ kommt.</p>
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		<title>Brexit: Noch mehr Gezerre um den Ausstieg aus der EU?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2019 11:53:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Editorial/Politik]]></category>
		<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Abkommen]]></category>
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					<description><![CDATA[2019 steht ganz im Zeichen des Brexits. Mittlerweile rückt das vorgesehene Ausstiegsdatum für Großbritannien immer näher. Als jüngste Entwicklung stimmte das britische Parlament über den Austritt gemäß des von Theresa May ausgehandelten Abkommens ab. Das Ergebnis: Mit einer großen Mehrheit von 432 zu 202 Stimmen lehnten die Parlamentarier Mays Abkommen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>2019 steht ganz im Zeichen des Brexits. Mittlerweile rückt das vorgesehene Ausstiegsdatum für Großbritannien immer näher. Als jüngste Entwicklung stimmte das britische Parlament über den Austritt gemäß des von Theresa May ausgehandelten Abkommens ab. Das Ergebnis: Mit einer großen Mehrheit von 432 zu 202 Stimmen lehnten die Parlamentarier Mays Abkommen ab.</p>
<p>Ob May für ihr Austrittsabkommen eine Mehrheit im britischen Parlament finden würde, war im Vorfeld schon mehr als fraglich: Die ursprünglich für Dezember geplante Abstimmung wurde nicht zuletzt deshalb verschoben. Nun ist jedoch klar: Mehr als ein Drittel der Abgeordneten ihrer eigenen konservativen Fraktion lehnt Mays Ergebnis von zweijährigen Verhandlungen mit der EU ab – und die Opposition ebenfalls.</p>
<p><strong>Harter Brexit oder neues Referendum?</strong></p>
<p>Damit steht die EU nun vor dem Szenario eines harten Brexits: Ein Austritt Großbritanniens ohne ein Abkommen mit entsprechenden Übergangsregelungen. Dieser hätte unabsehbare Auswirkungen und käme auch für die EU einer Katastrophe gleich.</p>
<p>Doch auch die Option eines Verbleibs in der EU ist nicht komplett unrealistisch: Nicht nur Wettanbieter auf der Insel, sondern auch politische Beobachter ziehen ein zweites Referendum in diesem Jahr über den Verbleib in der EU noch in Betracht. Beide Optionen wären aber Extremfälle.</p>
<p><strong>Misstrauensvotum: Neuwahlen oder Nachverhandlungen?</strong></p>
<p>Nun muss die Regierung um May erstmal ein Misstrauensvotum überstehen: Labour-Oppositionsführer Jeremy Corbyn stellte einen entsprechenden Antrag, noch heute soll darüber abgestimmt werden. Eine Mehrheit gegen May gilt hier jedoch als unwahrscheinlich, Neuwahlen wären dann erstmal keine Option.</p>
<p>Daher bleibt ein wahrscheinliches Szenario, dass die EU und Großbritannien noch weiterverhandeln werden – notfalls über die gesetzte Frist bis Ende März hinaus.</p>
<p>Egal wie es kommt, für die Handelsbeziehungen zwischen den Verhandlungspartnern bedeutet dies anhaltende Unsicherheit – um nicht zu sagen weiteres Chaos, das durch den Brexit verursacht wurde. Das Vereinigte Königreich ist einer der wichtigsten Handelspartner Deutschlands und somit wäre der Verlust der Zollunion im Falle eines harten Brexits für die deutsche Exportindustrie und damit auch für den Mittelstand besonders erheblich.</p>
<p>Der EU-Austritt Großbritanniens hätte aber auch weitreichende rechtliche Folgen – beispielsweise für das Patent- und Markenrecht: In UK angemeldete EU-Marken könnten danach womöglich keine Wirkung mehr entfalten. Eine Veranstaltung des BVMW Bayern befasst sich vor diesem aktuellen Hintergrund mit den komplexen Fragen für das Patentmanagement nach dem Brexit.</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, wie die britische Regierung mit der nun noch einmal schwieriger gewordenen Situation umgeht und wie sich die Situation nach dem 29. März in Europa gestaltet. Nicht nur für die Anglo-europäischen Handelsbeziehungen wäre es in jedem Fall zu hoffen, dass sich endlich eine akzeptable Lösung für den Brexit finden lässt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ihr</p>
<p>Achim von Michel</p>
<p>Herausgeber, mittelstandinbayern.de</p>
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		<title>Brexit gefährdet deutsche Limited-Unternehmen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2018 09:06:04 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
		<category><![CDATA[Brexit]]></category>
		<category><![CDATA[GmbH]]></category>
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					<description><![CDATA[Der bevorstehende Brexit birgt eine Gefahr für viele kleinere Unternehmen hierzulande, die sich nach der britischen Rechtsform der Limited gegründet haben. Ähnlich wie eine GmbH ist eine Limited haftungsbeschränkt. Doch eine schnellere Gründung und die geringe Gründungseinlage von nur mindestens einem Pfund machte die Limited bisher auch für deutsche Gründer...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der bevorstehende Brexit birgt eine Gefahr für viele kleinere Unternehmen hierzulande, die sich nach der britischen Rechtsform der Limited gegründet haben. Ähnlich wie eine GmbH ist eine Limited haftungsbeschränkt. Doch eine schnellere Gründung und die geringe Gründungseinlage von nur mindestens einem Pfund machte die Limited bisher auch für deutsche Gründer attraktiv. Da Großbritannien noch ein Mitglied der EU ist, können Jungunternehmer direkt nach der Gründung einer englischen Limited ihren Verwaltungssitz nach Deutschland verlegen. Die Rechtsform als solche wird weiter anerkannt. Nach Angaben der IHK München haben bis zu 30.000 deutsche Unternehmer dieses Modell genutzt.</p>
<p><strong>Austritt aus der EU steht Ende März 2019 bevor</strong></p>
<p>Ihre Unternehmen mit einem summierten Umsatzvolumen im Milliardenbereich könnten in Deutschland im nächsten Jahr aber ein Problem bekommen. Die beschränkte Haftung der Gesellschafter könnte dann nämlich wegfallen. Wenn am 29. März 2019 das Vereinigte Königreich planmäßig aus der EU austritt und es bis dahin nicht zu einer Übergangsregelung kommen sollte, werden Limiteds in Deutschland wie eine OHG oder eine GbR behandelt. Grund dafür ist, dass die Limited nicht mehr anerkannt wird. Das hat zur Folge, dass die Unternehmer mit ihrem Privatvermögen haften.</p>
<p>Zwar arbeitet die Bundesregierung an einer Lösung, doch ob das Problem hierdurch wirklich unbürokratisch aus der Welt zu schaffen ist oder ob die Unternehmen einen Teil ihrer Vorteile durch den Brexit einbüßen, ist noch völlig unklar.</p>
<p><strong>Rechtsform ändern – möglichst noch vor dem Brexit</strong></p>
<p>Daher stehen Unternehmen, die aktuell als Limited firmieren, vor verschiedenen Alternativen, ihre Rechtsform zu ändern: Da eine Limited mit einer deutscher GmbH zu vergleichen ist, liegt es nahe, die Rechtsform entsprechend zu ändern. Mit einer &#8222;Verschmelzung&#8220; kann das Unternehmen in eine GmbH umgewandelt werden. Der Vorteil ist, dass die Geschäfte nahtlos weitergehen können. Die GmbH ist dann der Rechtsnachfolger der Limited und kann weiter betrieben werden.</p>
<p>Die Anforderungen an eine GmbH müssen dennoch erfüllt werden. Das heißt, die 25.000€ Kapitaleinlage muss erfolgen. Für kleinere Limiteds bietet sich diese Option oftmals nicht an. Außerdem ist der Vorgang einer Verschmelzung mit großem bürokratischem Aufwand verbunden. Es fallen Gebühren für Handelsregister, Notare usw. an. Die Verschmelzung kann daher bis zu ein Jahr lang dauern. Diese Option eignet sich aufgrund des zeitnahen Brexits nur noch bedingt – und in erster Linie für größere Unternehmen, die über ausreichend Kapital verfügen.</p>
<p><strong>Gründung einer UG und Liquidation der Ltd.</strong></p>
<p>Die UG oder umgangssprachlich &#8222;Mini-GmbH&#8220;, ist eine weitere Möglichkeit für deutsche Limiteds. Im Gegensatz zur GmbH benötigt die UG nur einen Euro Stammkapital bei der Gründung, vergleichbar mit der Limited. Eine Verschmelzung ist hier aber nicht möglich, also muss die Limited liquidiert werden. Mit der Liquidation der Limited entfällt die Rechtsnachfolge. Das bedeutet, dass Verträge nicht einfach weitergeführt werden können. Vertragspartner müssen einer Weiterführung zustimmen. Außerdem wird der Geschäftsbetrieb unterbrochen. Zudem sind steuerliche Veränderungen zu beachten.</p>
<p><strong>Weitere internationale Optionen</strong></p>
<p>Eine weitere Option ist darüber hinaus die Umwandlung in eine europäische SE-Gesellschaft oder die Einzelübertragung von Rechten oder Vermögensgegenständen auf andere deutsche Gesellschaften. Ansonsten denkbar ist eine Neugründung als Limited in Irland oder Malta. Dies ist aber in der Praxis deutlich komplizierter. Es müssen dabei alle Wirtschaftsgüter und langfristige Bezugsverträge übertragen werden. Ohne eine professionelle Beratung erweist sich diese Option als so gut wie unmöglich.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit ist die niederländische BV. Ähnlich der GmbH und der Limited, ist auch diese Rechtsform haftungsbeschränkt. Mittlerweile beträgt das geforderte Stammkapital der BV nur noch 900 € und ist somit auch für kleinere Unternehmen interessant. Mit einem Formwechsel ist auch das möglich.</p>
<p>Aus steuerlicher Sicht, kann ein Formwechsel vorteilhafter sein als eine Verschmelzung. Ansonsten bleibt immer noch die Möglichkeit der Liquidation. In der Regel ist die Umwandlung innerhalb der EU steuerneutral möglich und auch ein eventueller Zinsvortrag bleibt erhalten – dafür ist es umso wichtiger, dass die Umwandlung im Vorfeld des Brexits erfolgt.</p>
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