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	<title>bayerische wirtschaft Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<title>bayerische wirtschaft Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Bayerische Wirtschaft erholt sich, doch Geschäftsrisiken steigen</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2021 08:08:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der bayerischen Wirtschaft stehen die Zeichen auf Erholung: Der BIHK-Konjunkturindex ist seit Jahresbeginn um 16 Zähler auf 114 Punkte geklettert. Er erreicht damit erstmals wieder das Niveau vor der Corona-Krise und liegt leicht oberhalb seines langjährigen Durchschnitts. Das ist das Ergebnis der Frühjahrs-Konjunkturumfrage des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK)....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der bayerischen Wirtschaft stehen die Zeichen auf Erholung: Der <a href="https://www.ihk-muenchen.de/ihk/documents/Standort/M048_IHK-Konjunkturbericht_F21-k3.pdf" target="_blank" rel="noopener">BIHK-Konjunkturindex</a> ist seit Jahresbeginn um 16 Zähler auf 114 Punkte geklettert. Er erreicht damit erstmals wieder das Niveau vor der Corona-Krise und liegt leicht oberhalb seines langjährigen Durchschnitts. Das ist das Ergebnis der Frühjahrs-Konjunkturumfrage des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK). Rund 3.900 Unternehmen im Freistaat nahmen an der Erhebung teil. <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/bayerische-wirtschaft-abgestuerzt-steht-erholung-bevor/" target="_blank" rel="noopener">Während des ersten Lockdowns</a> vor einem Jahr war der Index in einem historischen Absturz auf 81 Punkte gefallen.</p>
<h4><strong>Industrie wieder auf Erfolgskurs</strong></h4>
<p>„Aktuell bewerten 40 Prozent der Unternehmen ihre Geschäftslage als gut, nur 22 Prozent als schlecht. Zurück in der Erfolgsspur ist vor allem die bayerische Industrie, die für rund ein Viertel der Bruttowertschöpfung steht und damit unser stärkster konjunktureller Motor ist“, sagt BIHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl. „Demgegenüber liegen die bislang unter Dauer-Lockdown stehenden Branchen Tourismus, Hotels und Gaststätten, Reisebüros und Reiseveranstalter, Veranstaltungswirtschaft und Indoor-Sportanbieter weiterhin am Boden. Jedoch schauen sie dank der zunehmenden Öffnungsperspektiven erstmals wieder optimistischer in die Zukunft“, so Gößl. Einzig im stationären Einzelhandel bleiben die pessimistischen Stimmen klar in der Mehrheit, während Onlinehändler wohl dauerhaft von der Krise profitieren werden.</p>
<h4><strong>Nachfragerisiken sinken</strong></h4>
<p>Mit besseren Geschäften in den kommenden Monaten rechnen insgesamt 27 Prozent der Betriebe, dagegen erwarten 17 Prozent eine Eintrübung. „Die Zeichen stehen dank sinkender Inzidenzzahlen und optimistischer Öffnungsperspektiven gut, dass sich die Erholung weiter beschleunigen wird und auch die aktuell in der Krise befindlichen Branchen erfasst. Ein kräftiger Konsumschub ist zu erwarten, weil die Sparquoten auf historisch hohem Niveau liegen und der Arbeitsmarkt sowie die Einkommen vieler Arbeitnehmer auch in der Pandemie stabil geblieben sind“, so Gößl weiter. Von diesem Nachholeffekt dürften beispielsweise Hotellerie und Gastronomie stark profitieren.</p>
<h4><strong>Angebotsrisiken steigen</strong></h4>
<p>Unter den Geschäftsrisiken entwickeln sich steigende Energie- und Rohstoffpreise zum Sorgenkind. Branchenübergreifend sehen 40 Prozent aller Unternehmen in Bayern darin ein großes Risiko, doppelt so viele wie noch vor einem halben Jahr. Jedes zweite Industrieunternehmen berichtet von Lieferproblemen. Die Engpässe ziehen sich durch fast alle Industriezweige. Im Fahrzeugbau, in der Chemie, der Medizin- und Elektrotechnik, der Gummi- und Kunststoffbearbeitung melden jeweils sogar rund 70 Prozent der Unternehmen Lieferprobleme. Ähnlich angespannt wie in der Industrie ist die Situation im Baugewerbe, wo sich wichtige Materialien wie Holz, Zement, Frischbeton, Kies und Sand sowie Betonstahl rasant verteuern. Auch der Fachkräftebedarf steigt angesichts anziehender Nachfrage wieder an: 48 Prozent aller befragten Unternehmen nennen den Fachkräftemangel als Risiko. Erstmals seit einem Jahr zeigt auch der Saldo der Beschäftigungspläne der Unternehmen keinen Abwärtstrend an: 18 Prozent der Unternehmen möchten Personal einstellen, ebenso viele Stellen streichen. Der bayerische Arbeitsmarkt stabilisiert sich daher weiter.</p>
<p>BIHK-Präsident Eberhard Sasse fordert die Politik dennoch auf, die staatlichen Unterstützungsprogramme für geschlossene Branchen so lange fortzusetzen, bis die betroffenen Betriebe und Selbstständigen wieder ohne Beschränkungen arbeiten können. Von den bisherigen Hilfen, für deren Abwicklung teilweise die IHKs zuständig waren, sei mittlerweile der Großteil ausbezahlt. Insgesamt haben bayerische Unternehmen aus den Töpfen der Überbrückungshilfe, Neustart-, November- und Dezemberhilfen rund 4,6 Milliarden Euro erhalten.</p>
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		<title>Bayerische Wirtschaft nicht auf Risiken vorbereitet</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jan 2020 08:02:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die bayerische Wirtschaft wird zunehmend von Unsicherheiten und Risiken belastet. Eine neue Studie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), erstellt vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln, hat nun die Risikowahrnehmung und den Handlungsbedarf innerhalb der Unternehmen genauer untersucht. Dabei wurden die Firmen nach ihrer Einschätzung zu verschiedenen Unsicherheitsfaktoren und...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/aiwanger-schauen-optimistisch-auf-den-arbeitsmarkt-in-2020/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bayerische Wirtschaft</a> wird zunehmend von Unsicherheiten und Risiken belastet. Eine neue Studie der <a href="https://www.vbw-bayern.de/vbw/Home/index.jsp" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft</a> (vbw), erstellt vom <a href="https://www.iwkoeln.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Institut der Deutschen Wirtschaft</a> in Köln, hat nun die Risikowahrnehmung und den Handlungsbedarf innerhalb der Unternehmen genauer untersucht. Dabei wurden die Firmen nach ihrer Einschätzung zu verschiedenen Unsicherheitsfaktoren und internen Gegenmaßnahmen befragt. „Der wachsende Protektionismus, strukturelle Veränderungen durch die digitale Transformation oder die sich stetig verschärfende Regulierung im Klimabereich sind nur einige Beispiele dafür“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt dazu.</p>
<h6><strong>Unternehmer erkennen Risiken</strong></h6>
<p>Eins zeigt die <a href="https://www.vbw-bayern.de/Redaktion/Frei-zugaengliche-Medien/Abteilungen-GS/Wirtschaftspolitik/2019/Downloads/1912-Internationale-Risiken-f%C3%BCr-bayerische-Unternehmen_final.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie</a> deutlich: Die Unternehmen erkennen in vielen Bereichen ein hohes Risiko für ihren Betrieb. Insbesondere den Fachkräftemangel beurteilt die Mehrheit der 2400 Befragten als geschäftsgefährdend. 63 Prozent der Unternehmen bezeichnen den Fachkräfteengpass als ein hohes Geschäftsrisiko. Bereits 56 Prozent haben deswegen eigene Gegenmaßnahmen ergriffen. Aber auch in anderen Sektoren wie der Inlandsnachfrage, den Energiekosten oder der Cyberkriminalität besteht laut Befragten ein Risiko für das eigene Geschäft.</p>
<h6><strong>Mangel an Gegenmaßnahmen</strong></h6>
<p>Umso erstaunlicher ist es, dass viele Firmen trotz hoher bis moderater Risikoeinschätzung bisher keine Gegenmaßnahmen ergriffen haben. Insbesondere in den Bereichen wie Klimapolitik, Rohstoffversorgung, Digitalisierung/Cyberkriminalität, Finanzmarktrisiken, Protektionismus oder Konkurrenzdruck aus China wurden bisher kaum Vorbereitungen getroffen. Mögliche Gründe für den Mangel an strategischen Gegenmaßnahmen können laut Studie darin liegen, dass Risiken unterschätzt werden oder dass es aus Sicht der Firmen an passenden Reaktionsmöglichkeiten mangelt.</p>
<h6><strong>Politik muss sich beteiligen</strong></h6>
<p>Grundsätzlich bestehen für die Unternehmen drei wesentliche Herausforderungen: Risikominimierung und Vorbereitung, Schadensmanagement, Anpassung. „Das sind Herausforderungen, die sich gerade bei laufendem Geschäft nur mit politischem Rückenwind bewältigen lassen. Der Staat ist gefordert, die Unternehmen bei ihrer Risikomanagementstrategie aktiv zu unterstützen. Konstanz und Verlässlichkeit der Wirtschaftspolitik werden bei höherer Unsicherheit immer wichtiger“, so Brossardt.</p>
<p>Zudem brauchen die Unternehmen Unterstützung bei der Fachkräftesicherung, der Sicherung von Flexibilitätspotenzialen, insbesondere am Arbeitsmarkt, und Erleichterung bei der Rücklagenbildung. Gerade im Steuerrecht bestehen steuerliche Regelungen, die an der finanziellen Substanz der Unternehmen zehren, statt deren Wirtschaftlichkeit zu fördern.</p>
<p>„Trotz aller Unsicherheiten hat die bayerische und die deutsche Wirtschaft das Potenzial, ihre sehr gute Stellung in der Welt zu behaupten. Jedes Unternehmen ist aber fortlaufend gefordert, das Umfeld genau zu beobachten, bei Bedarf rechtzeitig seine Strategie anzupassen und die Zukunftsfähigkeit des eigenen Geschäftsmodells auf den Prüfstand zu stellen“, betont Bertram Brossardt.</p>
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		<title>BVMW Umfrage unter Unternehmern zeigt: Besorgnis auch in Bayern</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jan 2020 09:37:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Eine aktuelle Umfrage des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) unter seinen Mitgliedern ergibt, dass mittelständische Unternehmer mit der derzeitigen Geschäftslage mehrheitlich zufrieden sind. Demnach schätzen mehr als 90 Prozent der Befragten Unternehmer die derzeitige Geschäftslage als befriedigend, gut oder sehr gut ein. Nur knapp neun Prozent beklagen eine schlechte Auftragslage. Insgesamt...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine aktuelle Umfrage des <a href="https://www.bvmw.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft</a> (BVMW) unter seinen Mitgliedern ergibt, dass mittelständische Unternehmer mit der derzeitigen Geschäftslage mehrheitlich zufrieden sind. Demnach schätzen mehr als 90 Prozent der Befragten Unternehmer die derzeitige Geschäftslage als befriedigend, gut oder sehr gut ein. Nur knapp neun Prozent beklagen eine schlechte Auftragslage. Insgesamt war 2019 für die meisten Unternehmer ein gutes Jahr: Über 48 Prozent konnten höhere Umsätze als im Vorjahr verzeichnen, bei über 32 Prozent blieben sie auf ähnlichem Niveau.</p>
<p>Für 2020 rechnen die Befragten jedoch größtenteils mit stagnierenden Geschäftszahlen, etwa 21 Prozent befürchten sogar eine sich verschlechternde Geschäftslage. Ein Großteil der Unternehmer rechnet mit einer Rezession im neuen Jahr: Fast 70 Prozent sehen 2020 einen gesamtwirtschaftlichen Abschwung kommen. Ähnliche Befürchtungen haben auch bayerische Unternehmen. Über 55 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Geschäftslage in den kommenden 12 Monaten stagniert oder sich verschlechtert.</p>
<h6><strong>Fachkräftemangel und Bürokratie als größte Baustellen</strong></h6>
<p>Zu den größten Aufgaben im neuen Jahr zählen für die Unternehmer die Verringerung der Bürokratiebelastung sowie der Breitbandausbau. Viele Förderprogramme für den Mittelstand seien zu bürokratisch ausgelegt, kritisieren 75 Prozent der Teilnehmer.</p>
<p>Außerdem ist der<a href="https://www.mittelstandinbayern.de/fachkraeftemangel-verschaerft-sich-besonders-in-bayern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Fachkräftemangel</a> ein bestimmendes Thema: Viele Betriebe halten ihre Investitionsbereitschaft hoch und wollen neue Mitarbeiter einstellen, aber knapp 42 Prozent der Betriebe haben große Probleme, geeignete Kandidaten zu finden. Deshalb mussten über 40 Prozent der Befragten bereits Aufträge ablehnen.</p>
<h6><strong>Schlechtes Zeugnis für die GroKo</strong></h6>
<p>Die Arbeit der großen Koalition bewerten die Befragten überwiegend als schlecht: Nur 9 Prozent finden, dass die Regierung gute Arbeit leistet, 38 Prozent sind zufriedengestellt. Geteilter Meinung sind die Teilnehmer beim Thema der Beibehaltung der schwarzen Null. Eine Grundrente befürwortet gut die Hälfte der Teilnehmer, 22 Prozent lehnen sie klar ab.</p>
<p>Wenn die Unternehmer nächsten Sonntag wählen müssten, kämen die Union mit gut 31 Prozent und FDP mit 29 Prozent zusammen auf eine klare Mehrheit. Es folgen die Grünen mit 15 Prozent und die AfD mit 10 Prozent. Klare Verlierer wären die SPD mit 3 Prozent und die Linke mit 2,5 Prozent. Für die Umfrage wurden ca. 1400 Unternehmer aus allen deutschen Bundesländern befragt.</p>
<h6><strong>Was sagen bayerische KMU?</strong></h6>
<p>Ähnlich dem bundesweiten Ergebnis schätzen auch in Bayern mehr als 90 Prozent der Befragten Unternehmer die derzeitige Geschäftslage als befriedigend, gut oder sehr gut ein. Und auch im Bezug auf die Umsatzentwicklung stehen bayerische KMU in nichts nach: über 50 Prozent konnten nach eigenen Angaben 2019 einen höheren Umsatz generieren.</p>
<p>Im Hinblick auf das neue Jahr urteilen bayerische Unternehmen ein wenig positiver, nur knapp über 60 Prozent fürchten einen Abschwung. Und auch bei einer Landtagswahl wären die Mehrheiten ähnlich verteilt: CSU und FDP würden mit zusammen knapp 63 Prozent sogar an einer Zweidrittelmehrheit kratzen, die stärkste andere Partei wären mit gut 14 Prozent die Grünen, die SPD käme auf nicht einmal 3 Prozent.</p>
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		<title>Freie Wähler: Mehr Förderung für den Mittelstand</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Oct 2019 08:02:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die lange Phase immer neuer Wachstumsrekorde scheint vorbei. Waren bisher nur große Industrieunternehmen betroffen, zeichnet sich nun auch erstmals ein beginnender Abschwung im Mittelstand ab. Laut einer aktuellen Studie der KfW werde der Mittelstand zwar auch 2019 auf dem eingeschlagenen Wachstumspfad bleiben. Die Dynamik aber gehe merklich zurück – der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die lange Phase immer neuer Wachstumsrekorde scheint vorbei. Waren bisher nur große Industrieunternehmen betroffen, zeichnet sich nun auch erstmals ein beginnender Abschwung im Mittelstand ab. Laut einer aktuellen <a href="https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-KfW-Mittelstandspanel/KfW-Mittelstandspanel-2019.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie der KfW</a> werde der Mittelstand zwar auch 2019 auf dem eingeschlagenen Wachstumspfad bleiben. Die Dynamik aber gehe merklich zurück – der lange währende Aufschwung scheint allmählich zu Ende zu gehen, so die Studie weiter. Aufgrund der Bedeutung des Mittelstands für die wirtschaftliche Stabilität Bayerns und Deutschlands wollen sich nun auch die Freien Wähler verstärkt für die Förderung von KMU einsetzen.</p>
<h6><strong>Aiwanger macht sich stark für Mittelstand </strong></h6>
<p>Auf der Landesversammlung der Freien Wähler im unterfränkischen Veitshöchheim (Landkreis Würzburg) am 19. Oktober sprach sich der Parteivorsitzende <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/ambitionierte-energieziele-fuer-bayern-vorgestellt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hubert Aiwanger</a> für mehr Maßnahmen zur Stärkung des Mittelstands aus. Insbesondere die Ausweitung der Meisterpflicht, die Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie und die Abschaffung der Erbschaftssteuer sollen sich positiv auf den Mittelstand auswirken. Aiwanger betonte dabei, dass die Freien Wähler in Abgrenzung zu anderen Parteien nicht ideologisch motiviert agieren, sondern lösungsorientiert handeln. Im Bereich der Automobilindustrie wolle man beispielsweise auch nicht nur auf eine Antriebsart als Lösung setzen, sondern vielmehr auf ein Zusammenspiel von Verbrenner, Batterie und Wasserstoff.</p>
<h6><strong>Aiwanger: „haben viel bewegt“</strong></h6>
<p>Über die bisherige Arbeit der Freien Wähler als bayerische Regierungspartei zieht der Parteivorsitzende und Wirtschaftsminister ein positives Resümee: „Wir haben viel bewegt“, betonte er vor allem im Hinblick auf die Straßenausbaubeiträge, die Hebammenausbildung und Kinderbetreuung.  Daneben möchten die Freien Wähler in Zukunft den Ausbau erneuerbarer Energien weiter forcieren und die Reduzierung des „Flächenfraß“ auf maximal fünf Hektar pro Tag durchsetzen. Dabei bekräftigt Aiwanger allerdings auch, dass man der Wirtschaft und Industrie „keinen Stock in die Speichen“ halten, sondern ein gesundes Maß zwischen Klimaschutz und Wirtschaftsförderung erreichen möchte.</p>
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		<title>Die Patentanmeldung –  Ein zweischneidiges Schwert</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2019 08:08:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Entscheidungsträgern kleiner und mittelgroßer Unternehmen fällt es oftmals schwer, den finalen Entschluss zur Patentanmeldung zu fassen und die einhergehenden Konsequenzen zu tragen. Je nachdem, welche Wahl getroffen wird, kann sich eine Patentanmeldung als wahrer Segen oder leider auch als Leck von betriebsinternem Know-how herausstellen. Deshalb führt die Frage, ob eine...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Entscheidungsträgern kleiner und mittelgroßer Unternehmen fällt es oftmals schwer, den finalen Entschluss zur Patentanmeldung zu fassen und die einhergehenden Konsequenzen zu tragen. Je nachdem, welche Wahl getroffen wird, kann sich eine Patentanmeldung als wahrer Segen oder leider auch als Leck von betriebsinternem Know-how herausstellen. Deshalb führt die Frage, ob eine Idee zum Patent angemeldet oder geheim gehalten werden soll, oftmals zu zahlreichen betriebsinternen Differenzen.<br />
</em><br />
Für viele Unternehmen war das Thema Patente und Intellectual Property lange Zeit nicht relevant. Mittlerweile ist die Bedeutung von Patenten und Patentverletzungen für den Erfolg von Unternehmen jedoch zunehmend erkannt worden.</p>
<p>Dass die Zeiten, in denen man das Thema Patente geflissentlich ignorieren konnte der Vergangenheit angehören, beweisen zahlreiche Patentstreitigkeiten in den Vereinigten Staaten und Deutschland. Dabei gingen die Auswirkungen von Patentrechtstreitigkeiten auch an DAX-Konzernen nicht spurlos vorbei. SAP sah sich beispielsweise gezwungen, einen beachtlichen Anteil seines Jahresumsatzes in seine Prozessrückstellungen zu verbuchen, um für eine mögliche Niederlage gegen den Konkurrenten Versata gewappnet zu sein.</p>
<p>Es liegt also nahe, dass Unternehmen eine breite Patentbasis benötigen, um gegen Mitbewerber aus dem In- und Ausland konkurrenzfähig zu sein. Jedoch sollte diese Defensivstrategie nicht überschätzt werden. Denn ein Patent schützt zwar eine bestimmte Technologie, allerdings muss der Patenthalter auf eigene Kosten zweifelsfrei nachweisen können, dass seine Technologie widerrechtlich verwendet wird, um seine Ansprüche erfolgreich vor Gericht durchzusetzen. Hierdurch entsteht ein Spannungsverhältnis zwischen der Entscheidung: „Patentanmeldung“ oder „Betriebsgeheimnis“.</p>
<p>Dieses Spannungsfeld belegen die Klagen von Besitzern kleiner und mittelständischer Unternehmen, dass selbst wenn erhärtete Verdachtsmomente für die Kopie von geschützten Produkten oder Prozessen vorlägen, es in vielen Fällen unmöglich sei, vor Gericht zweifelsfrei eine Verletzung nachzuweisen. In einem solchen Fall tragen die Geschädigten hohe Verfahrens- und Anwaltskosten, gewinnen jedoch letztlich nichts.</p>
<p>Somit besteht die Notwendigkeit, sich zwischen den beiden Strategien, der Patentierung oder der Geheimhaltung zu entscheiden. Kernproblem hierbei ist, dass es nach dem Beschreiten eines dieser beiden Wege kein Zurück mehr gibt, da sich beide Strategien gegenseitig ausschließen. Kommt die geheimgehaltene Technologie an die Öffentlichkeit, ist es für eine Patentierung auf Grund von „Prior Art“ bereits zu spät. Ebenso kann nach der Publizierung einer Patentanmeldung nicht mehr zurück gerudert werden. Insofern stellen sich derzeit zahlreiche Unternehmer zurecht die Frage, in welchen Fällen eine Anmeldung förderlich oder hinderlich für den Unternehmenserfolg ist.</p>
<p>Dr. Philipp Sandner, Partner der Munich Innovation Group, rät daher: „Patente sind für ein erfolgreiches operierendes Unternehmen unverzichtbar. Jedoch sollten ausschließlich Prozesse und Erfindungen, deren Einflüsse und Ergebnisse der Verwendung zweifelsfrei in frei erhältlichen Produkten nachweisbar sind, zum Patent angemeldet werden. Hierdurch wird sowohl der technische Vorsprung als auch die Beweissicherung gewährleistet.“ Denn entweder wissen die Konkurrenten nicht, wie Sie nachahmen sollen, oder die Patentverletzung ist schlicht zu sehr mit einem unkalkulierbaren Risiko behaftet.</p>
<p><strong>Über die Autoren</strong></p>
<p>Fabian Hold beschäftigt sich seit längerem mit Innovation und den Haupttreibern von Innovationskraft. Als Strategy Consultant und Intellectual Property Transaction Associate betreute er für die Munich Innovation Group mehrere Patenttransaktionen.</p>
<p>Dr. Philipp Sandner ist einer der Gründer der Munich Innovation Group und die treibende Kraft hinter den Aktivitäten des Unternehmens im Bereich Technologie-Scouting, welche ermöglichen, zukünftige Schlüsselpatente schon heute zu identifizieren. Weiterhin ist er verantwortlich für verschiedene Patentvermarktungsprojekte.</p>
<p><strong>Über die Munich Innovation Group</strong></p>
<p>Die Munich Innovation Group ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der IP Vermarktung und Forschung. Kunden sind börsennotierte Technologieunternehmen, mittelständische Firmen in privater Hand, Einzelerfinder und Patentinhaber, sowie Universitäten und IP Investment Fonds. Munich Innovation vermarktet geistiges Eigentum durch Lizenzierung oder Verkauf, begleitet den Kauf oder Verkauf von Unternehmen mit besonders werthaltigen Patenten und berät bei strategischen IP Fragestellungen. Weitere Informationen: <a href="http://www.munich-innovation.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.munich-innovation.com</a></p>
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			</item>
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		<title>Was Sie über Ihren Projektleiter wissen müssen!</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/was-sie-ueber-ihren-projektleiter-wissen-muessen/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Aug 2018 07:00:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Drei wichtige Tipps für Führungskräfte, damit Ihre Projektleiter erfolgreich werden können Ein Projektleiter ist immer nur so gut, wie sein Umfeld. Manche Projektleiter hören das vielleicht nicht gerne, aber Rahmenbedingungen des Projektes und das Team spielen für erfolgreiche Projekte eine große Rolle in vielen Unternehmen. Umso wichtiger für die Unternehmensleitung,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Drei wichtige Tipps für Führungskräfte, damit Ihre Projektleiter erfolgreich werden können</em></p>
<p>Ein Projektleiter ist immer nur so gut, wie sein Umfeld. Manche Projektleiter hören das vielleicht nicht gerne, aber Rahmenbedingungen des Projektes und das Team spielen für erfolgreiche Projekte eine große Rolle in vielen Unternehmen.</p>
<p>Umso wichtiger für die Unternehmensleitung, hier die richtigen Voraussetzungen zu schaffen, so dass Projektleiter auch erfolgreich sein können.</p>
<p><strong>1) Für den Nutzen des Projektes sorgen</strong></p>
<p>»Machen Sie es einfach so, dass es funktioniert. Zieldefinition für Projekte? Halten Sie mich nicht mit Wortklaubereien auf. Alle wissen, was zu tun ist.« Solche Sätze von Projekt-Auftraggebern sind es, die die einen zum Lachen und die anderen zum Weinen bringen. Projektmanagement ist zum großen Teil Kommunikation und ob ein Projekt erfolgreich wird, bemisst sich meist an der Einschätzung der Nutznießer. Der Auftraggeber des Projektes, und das ist oft die Geschäftsleitung des Unternehmens, ist dafür verantwortlich, dass es das richtige Projekt für das passende Problem ist.</p>
<p>Der Erfolg eines Projekts wird oft subjektiv bewertet – und natürlich auch so ausgedrückt. Projekte werden von Menschen gemacht und Menschen entscheiden über deren Erfolg. Die Nutznießer des Projekts haben oft Erwartungen, die unklar ausgesprochen werden und selten genau abgefragt werden. Oft kommt die Überraschung am Ende des Projektes on Form von Feststellungen wie „das habe ich mir aber ganz anders vorgestellt…“ Manches kann sich im Nachhinein für die Anwender und Nutznießer des Projektes als wunderbar nützlich herausstellen. Im schlimmsten Fall erweise es sich jedoch als Fehlinvestition. Wie der Erfolg aussehen wird, hängt nicht zuletzt vom klar definierten Nutzen des Projektes ab.</p>
<p>Sicher geht es in Projekten um harte Fakten, jedoch auch und vor allem um deren Bewertung. Ein Gradmesser, wie es um den Projekterfolg bestellt ist, sind die Geschichten, die am Rande erzählt werden. Sind es Witze, die über das Projekt gerissen werden, oder wird mit dem Projektteam gemeinsam gelacht? Wird dem Projektteam ein Fehler verziehen oder wird es hart zur Rechenschaft gezogen? Fehler in Projekten kommen vor, manche wären vermeidbar gewesen, andere nicht. Im Unternehmen kursieren im Laufe eines Projekts eine Reihe von Geschichten, in denen viel Know How über das ganz spezielle Projektmanagement Ihres Unternehmens versteckt ist. Nutzen Sie diese Quelle, um zu erfahren, wie es um die Projekte Ihres Unternehmens wirklich steht. Ihre Projektleiter kennen diese Quelle bestimmt.</p>
<p><strong>2) Stellen Sie sich auf Risiken ein, aber halten Sie sich raus </strong></p>
<p>Irgendetwas geht immer schief. Was wie eine Alltagsweisheit klingt, ist die Erfahrung vieler Projektleiter. Probleme sind nicht die Ausnahme, sie sind die Regel im Projektmanagement. Wäre ein Projekt einfach und routiniert abzuarbeiten, wäre es kein Projekt, sondern irgendetwas anderes, ein Arbeitsauftrag vielleicht. Warum führen Unternehmen Projekte durch, wenn sie doch nur Probleme bereiten? Nun, da ist eine einmalige Aufgabe, die gelöst werden will. Dann wird es ein Projekt.</p>
<p><em>Ein Projekt, das man in fast jedem Unternehmen kennt, ist der Büroumzug. Eigentlich ist alles klar, der Termin ist fixiert, alle Beteiligten wissen Bescheid (wirklich alle?), die Techniker wissen, wann die Com- puter abzuholen und wo sie wieder aufzubauen sind. (Der Chef-Techniker ist informiert, weiß die Mannschaft auch Bescheid?) Der Abteilungsleiter hat neue Büromöbel ausgesucht, die natürlich pünktlich geliefert werden. (Ganz pünktlich und in der richtigen Farbe und der benötigten Menge?)</em></p>
<p>Dann ist alles vorbereitet. Am Tag des Umzugs stellt sich heraus, dass jemand vergessen hat, den Archivraum aufzuschließen und 20 Regale voll mit alten, aber wichtigen Unterlagen nicht verpackt werden können. »Wir wollten doch ab sofort alles elektronisch archivieren?«, lautet die erstaunte Antwort gegenüber dem entnervten Projektleiter. Bevor dessen Stresslevel über Gebühr ansteigt, findet sich der Schlüssel zum Archivraum und auch spontan ein Team, das mit anpackt. Das Archiv kann gerettet werden. Zum Schluss ist der Umzug irgendwie geschafft, das Archiv kommt nach. Bis die neuen Möbel tatsächlich da sind, wird improvisiert. Über die falsche Farbe der Möbel sehen alle großzügig hinweg. Eine nette Seele hat gleich die Kaffeemaschine in Betrieb genommen und den ersten Kaffee aus der eigenen Tasche bezahlt. Der Chef gibt einen aus, weil trotz allem der Telefonanschluss sofort funktioniert und wenigstens einige Computer am richtigen Ort aufgebaut wurden. So oder ähnlich kann das ablaufen.</p>
<p>Risikomanagement heiß nichts anderes, als dass das Projektteam mit Unvorhergesehenem und Überraschungen umgehen können muss. Andernfalls wäre es kein Projekt. Das heißt aber auch, dass der Chef des Projektleiters sich daran gewöhnen muss, dass nicht immer alles so wie geplant abläuft. Machen Sie sich im Projekt auf Überraschungen gefasst, sie kommen sowieso. Und lassen Sie Ihrem Projektleiter genügend Handlungs- und Entscheidungsspielraum, um reagieren zu können. Nur wenn eine Entscheidung den vereinbarten Projektrahmen sprengt, ist der Auftraggeber des Projektes und Sie als Führungskraft gefragt. Dann müssen Sie sogar unterstützen. Bringen Sie Ihren Projektleitern vertrauen entgegen und ermutigen Sie sie, selbständig zu handeln und zu entscheiden, wann sie Unterstützung von Ihnen brauchen.</p>
<p><strong>3) Geben Sie sich die Möglichkeit, aus Fehlern zu lernen und Nutzen zu ziehen</strong></p>
<p>Nach dem Umzug stellt man fest, dass gemeinsames Möbelrücken ein Team erstaunlich gut zusammenschweißen kann und dass der eine oder andere Kollege unerwartet ganz neue Talente zeigte. Gemeinsam gelöste Probleme machen ein Team stark. Auch wenn ein Problem im ersten Moment mehr als ärgerlich ist und das Projekt ungeplant aufgehalten hat, kann das Team zum Schluss über Missgeschicke gemeinsam lachen und es entstehen legendäre Anekdoten im Unternehmen. Erfahrene Führungskräfte wissen das und verlieren auch in kritischen Momenten nicht ihre Gelassenheit – und ihren Humor.</p>
<p>Humor ermöglicht es übrigens, Fehler in Projekten zu verzeihen. Er hilft dabei, nicht gleich in die Luft zu gehen, sondern gelassen nach anderen Standpunkten zu suchen, um die Situation zu bewerten. Bevor dem Auftraggeber vor Ärger über einen Fehler im Projekt der Kragen platzt, verschafft er sich mit einer gelassen- humorvollen Haltung Abstand zur Situation und kann dann unterstützen und konstruktiv nach einer Lösung suchen.</p>
<p><em>Ein mittelständisches deutsches Maschinenbauunternehmen entwickelte eine Maschine zur Holzverarbeitung erstmals für einen Kunden in Brasilien. Die Projektsprache war Englisch, um Sprachbarrieren zu minimieren. Der Kunde wollte zu der Maschine natürlich auch eine entsprechende Dokumentation für die Maschinenführer, Schichtleiter und Arbeiter im späteren Produktionsbetrieb.<br />
Die Maschine wurde entwickelt, gebaut und dokumentiert, in Deutsch, Englisch und – als besonderes Extra erstellt und überreicht – in Spanisch. Niemand hatte an Portugiesisch gedacht. Der Fehler wurde erst bei der Auslieferung der Maschine bemerkt, im Gespräch mit dem Vorstand des Kunden. Das verzögerte die Inbetriebnahme der Anlage. Was zunächst wie ein Drama in der Auftragsklärung und Kundenkommunikation aussah, wurde zwischen Kunde und Lieferant eine Anekdote zur sprachlichen Vielfalt und für das Un- ternehmen der Eintritt in den spanischsprachigen Markt. Ursache dafür war, dass der Fehler zwar spät bemerkt und dann analysiert und behoben wurde, beide Seiten jedoch darauf verzichteten, nach einem Schuldigen zu suchen. Der Projektleiter hatte schließlich die Idee, den sprachlichen Fauxpas der Dokumentation in einen Vorteil zu verwandeln. Der Kunde hatte Niederlassungen in anderen Län- dern Südamerikas, was zu weiteren Projekten führte. Statt mit ra- scher Fehlerbehebung hätten Kunde und Lieferant viel Zeit mit ge- genseitiger Schuldzuweisung verbringen können und so den Erfolg des Projekts gefährdet.<br />
</em></p>
<p>Geben Sie Ihren Projektleitern Zeit zum Nachdenken. Das Projekt arbeitet eigenverantwortlich, also geben Sie dem Projektleiter einerseits so viel Verantwortung, wie er übernehmen kann – und keinesfalls mehr. Andererseits geben Sie ihm den Spielraum, im Rahmen des Projektes zu entscheiden. Selbstverständlich ergibt 3+4 = 7, da kann man so oft nachrechnen, wie man will. Allerdings tut das 5+2 auch. Denken Sie daran, oft gibt es mehr als einen Weg zum Ziel.</p>
<p>Natürlich war die Dokumentation in Spanisch statt in Portugiesisch ein Fehler, den das Projektteam verursacht hatte und der aus unerklärlichen Gründen erst bei der Abnahme der Anlage bemerkt wurde. Der Fehler brachte den Maschinenbauer und seinen Kunden aber auf die Idee, etwas für die Weiterbildung seiner Mitarbeiter in Fremdsprachen zu tun, was nicht nur der Verständigung untereinander zugutekam, sondern auch zu weiteren Projekten führte. Hier wurde ein Fehler zu einer gut genutzten Erfahrung.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
1) Für den Nutzen des Projektes sind Sie als Führungskraft und Auftraggeber verantwortlich. Klären Sie als Auftraggeber des Projektes vor dem Projektstart, was damit erreicht werden soll.<br />
2) Ein Projekt ohne Risiko gibt es nicht. Rechnen Sie damit, dass es nicht so läuft wie geplant. Und lassen Sie Raum für den Plan B.<br />
3) Geben Sie Gelegenheit, aus Fehlern zu lernen. Das hilft Ihren Projektleitern spätestens beim nächsten Projekt.</p>
<p><strong>Über die Autorin:</strong></p>
<p>Sigrid Hauer ist gebürtige Münchnerin. Sie ist Expertin zum Thema Projektmanagement und Kommunikation im Projekt. Als Geschäftsführerin der EBH GmbH begleitet Projekte in der Kommunikation nach innen und außen.<br />
Ihr Blog www.projektgeschichten.de ist in der Projektleiterszene etabliert. Als Autorin von Fachartikeln zum Thema Projektmanagement ist sie in verschiedenen Publikationen vertreten. Sie ist seit 2006 Mitglied der GSA, German Speakers Association und Trägerin der Presidents Award 2012 der GSA.<br />
Als erfahrene Projektleiterin begleitet sie Projekte in der Kommunikation, und Wissensmanagement. Ihr besonderer Schwerpunkt ist die Kommunikation in Projekten und die strategische Ausrichtung von Projektorganisationen.</p>
<p>Die EBH GmbH berät seit 1988 namhafte Unternehmen in Führung und Projektmanagement. Gegründet 1988 in Konstanz am Bodensee ist das Unternehmen seit 2002 in München ansässig. Die EBH GmbH führt sowohl Trainings im Bereich Führung, Projektmanagement und Kommunikation durch, als auch Beratungsleistungen rund um Führung und Optimierung von verteilten Organisationen (Projektorganisationen). Wir begleiten unsere Projekte bei allen methodischen und kommunikativen Anforderungen. Unsere Trainer haben sowohl Trainingserfahrung als auch Erfahrung in der Beratung und im Management– wertvolles Praxis-KnowHow.</p>
<p>Die EBH GmbH verfügt über Erfahrungen in der Prozessentwicklung und Führungskräfte-Entwicklung. Auf dieser Basis entstand 2012 das Tool INSiRA® zur Messung der Stärke von Organisationen. Das Tool unterstützt Unternehmen in der strategischen Ausrichtung ihrer Organisationsstruktur und basiert auf dem Prinzip eines Reifegradmodells. INSiRA® ist eine neue Methode zur Analyse der Organisation in Unternehmen. In 3 Schritten werden neben technischen Abläufen auch qualitative Aspekte wie die Kommunikationsqualität sowie die Reaktionsfähigkeit bei Veränderungen ermittelt.</p>
<p>Bildnachweis: Christine Lietz, pixelio.de</p>
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		<title>Kundenbindung im Internet &#8211; wie geht das?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Aug 2017 08:20:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Viele Arbeiten in einem Unternehmen laufen heutzutage immer mehr über das Internet. Ganz ohne Internetpräsenz – das geht eigentlich kaum mehr und ist auch nicht zu empfehlen. Dennoch gibt es solche Firmen. Das andere Extrem der Arbeitswelt sind dann Unternehmen, die sich vollständig im Netz niedergelassen haben: solche Onlineunternehmen haben...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Arbeiten in einem Unternehmen laufen heutzutage immer mehr über das Internet. Ganz ohne Internetpräsenz – das geht eigentlich kaum mehr und ist auch nicht zu empfehlen. Dennoch gibt es solche Firmen. Das andere Extrem der Arbeitswelt sind dann Unternehmen, die sich vollständig im Netz niedergelassen haben: solche Onlineunternehmen haben gar keinen Standort oder Verkaufsort mehr, über den direkt mit Kunden kommuniziert werden kann. Stattdessen läuft das ganze Geschäft über das Internet. Beispiele für solche Unternehmen sind Onlineshops, die Produkte ausschließlich im Netz vertreiben.</p>
<p><strong>Gründe für ein Onlineunternehmen</strong></p>
<p>Gründe für die Abwanderung von Unternehmen sind oft schnell zu verstehen. Ersparnisse von Mieten oder Personal durch das Wegfallen eines festen Verkaufsstandorts entlasten finanziell ungemein. Gerade wer in bayrischen Großstädten wie München positioniert ist, in dem die Mietpreise scheinbar keine Grenzen kennen, kann dem gewiss zustimmen. Außerdem steht oft der Gedanke im Raum, dass Kunden sich in der heutigen Zeit meist über das Internet informieren, bevor eine Kaufentscheidung fällt. Warum also nicht genau dort ansetzen, wo eh viele potentielle Kunden unterwegs sind?</p>
<p><strong>Auch bayerische Onlinefirmen können lokal tätig sein </strong></p>
<p>Dennoch: wer sich selbst einen Platz in der Onlineshop-Branche aufbauen will, steht damit auch vor einem vermeintlichen Problem: Wie kann eine lokale Kundenbindung entstehen, wenn gar kein lokaler Standort zu Verfügung steht? Wie kann ein bayerisches Onlineunternehmen sich auf seine lokalen Wurzeln besinnen, wenn diese in der Arbeit und dem Auftritt selber wenig sichtbar sind für Kunden? Die Antwort darauf ist eigentlich ganz einfach: Kundenbindung ist auch über das Internet möglich!</p>
<p><a href="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/11/Moebelshop-Screenshot-Bueromoebel-Kategorie.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-4712" src="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/11/Moebelshop-Screenshot-Bueromoebel-Kategorie-300x167.jpg" alt="Moebelshop Screenshot Bueromoebel Kategorie" width="300" height="167" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/11/Moebelshop-Screenshot-Bueromoebel-Kategorie-300x167.jpg 300w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/11/Moebelshop-Screenshot-Bueromoebel-Kategorie-1024x570.jpg 1024w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/11/Moebelshop-Screenshot-Bueromoebel-Kategorie-600x334.jpg 600w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/11/Moebelshop-Screenshot-Bueromoebel-Kategorie-200x111.jpg 200w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2014/11/Moebelshop-Screenshot-Bueromoebel-Kategorie.jpg 1321w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Kommunikation mit dem Kunden ist mit die Basis eines jeden erfolgreichen Geschäfts. Über das Internet ist das nicht so intuitiv möglich, wie wenn man in einem Laden hinter der Theke steht – dennoch ist es kein Problem! Wer aktiv den Kontakt sucht, wird diesen auch leicht finden. Sei es über Email, Videochats, regelmäßigen telefonischen Austausch oder persönliche Treffen, um die Brücke zwischen Internet und Alltag zu schlagen. Denn auch Onlineshopbetreiber haben in der Regel ein Büro, in welches die Kunden eingeladen werden können, um persönliche Kontakte zu pflegen. Wer erfolgreich in der Onlinebranche unterwegs ist weiß: das Web ist keine „virtuelle Parallelwelt“, die nichts mit der „realen Welt“ zu tun hat, sondern ist ein Teil unseres Alltags, durch den Kommunikation sogar erleichtert werden kann.</p>
<p>Service ist das A und O, wenn es um Kundenbindung und lokale Tätigkeiten geht. Wer seinen Kunden neben der bloßen Dienstleistung noch weitere Angebote machen kann, bindet diese an das Unternehmen. Und nirgends ist eine Servicedienstleistung so einfach zu gestalten und bereitzustellen wie im Internet. Wer als Unternehmen einen Blog führt und auf diesem informative Beiträge, die tatsächlich einen Mehrwert für Kunden bietet, postet, wird damit bald Erfolg haben. Es können Tipps und Hinweise zu Veranstaltungen oder dem Alltag des Lesers gegeben werden. Beispielsweise kann ein Onlineshop für Sportbekleidung Tipps zum richtigen Joggen geben, oder Hersteller von Büromöbeln zeigen Ihren Kunden, wie Stress im Arbeitsalltag vermieden werden kann. Denn jeder der bereits Kunde ist, wird sich zwangsweise für die Thematiken des Onlineshops interessieren und dankbar für Ratgeber und Hilfen jeder Art sein.</p>
<p>Es ist also auch mit einigem Aufwand verbunden, dennoch ist es auch Onlineunternehmen möglich auf lokalpatriotischer Ebene zu aktiv zu sein. So können Mittelständler auch im Internet persönlichen Kontakt zu Kunden aufbauen.</p>
<p><strong>Über den Autor:</strong> Olcay Büyüktuna ist Marketing Manager beim <a href="http://www.moebelshop24.de" target="_blank" rel="dofollow noopener">Möbelshop24</a>.</p>
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		<title>Genehmigungsverfahren bremsen Neubauwelle aus</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2016 12:37:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Wohnungsknappheit in Deutschland wird durch einen jährlichen Bedarf an zwischen 350.000 und 400.000 neuen Wohnräumen zusätzlich angefacht. Eine Neubauwelle lässt trotzdem noch auf sich warten. Nun hat der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) in einer Umfrage seiner Mitglieder die Gründe dafür aufgedeckt. Demnach sind für die Verzögerung einer Neubauwelle...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wohnungsknappheit in Deutschland wird durch einen jährlichen Bedarf an zwischen 350.000 und 400.000 neuen Wohnräumen zusätzlich angefacht. Eine Neubauwelle lässt trotzdem noch auf sich warten. Nun hat der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) in einer Umfrage seiner Mitglieder die Gründe dafür aufgedeckt. Demnach sind für die Verzögerung einer Neubauwelle in Deutschland vor allem lange Genehmigungszeiten verantwortlich. Die Bayerische Wohnungswirtschaft nannte in der Umfrage die langwierigen Genehmigungsverfahren bis zur Bewilligung des Bauantrags (61 Prozent) als größtes Hindernis für den Wohnungsbau. Außerdem seien Reglements und Verordnungen verantwortlich für einen erheblichen Planungsaufwand und verzögerten somit die Neubauten, gaben 58 Prozent der Befragten an. Die zunehmenden, technischen Anforderungen an Wohnraum hemmen für 49 Prozent der Befragten die zügige Umsetzung von Bauprojekten und 35 Prozent bemängelten die schwierige Beschaffung von Bauland. Meist (in 42 Prozent der Fälle) vergehen drei Jahre zwischen Planung und Bezug, manchmal sogar vier Jahre oder mehr (in 20 Prozent der Fälle).</p>
<p><strong>In einem Fünftel der Fälle vergehen vier oder mehr Jahre bis zum Bezug </strong></p>
<p>„Angesichts dieser Zahlen ist es dringend nötig, den Wohnungsbau zu beschleunigen“, so Verbandsdirektor Xaver Kroner. Trotz genannter Hürden gelang es immerhin 13 Prozent der Wohnungsunternehmen, Bauvorhaben in weniger als zwei Jahren zu beenden. Die Umfrage des VdW Bayern ergab außerdem, dass sich die Wohnungsunternehmen flexiblere Baustandards (73 Prozent), beschleunigte Genehmigungsverfahren (70 Prozent) und eine Optimierung der kommunalen Abstimmungsprozesse (49 Prozent) wünschen würden, um den Wohnungsneubau schneller voranzutreiben. </p>
<p><strong>Erteilung von Baugenehmigungen auf Höchststand</strong></p>
<p>Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Hermann (CSU) teilte noch zu Beginn des Jahres mit, dass im Vorjahr die Erteilung von Baugenehmigungen um 5,2 Prozent auf 61.870 Wohnungen in Bayern gestiegen ist. „Ein Höchststand innerhalb der letzten 12 Jahre“, so Hermann. Durch staatliche Förderung und Finanzierung im Rahmen des Wohnungspakts Bayern solle darüber hinaus bis 2019 der Bau von 28.000 neuen Wohnungen ermöglicht werden.  </p>
<p>Die kompletten Ergebnisse der Umfrage können Sie <a href="http://www.vdwbayern.de/2016/08/08/pressemitteilung-lange-genehmigungsverfahren-sind-baubremse-nummer-eins/" target="_blank">hier</a> finden.</p>
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		<title>Bayerns Best 50: Vorbilder der bayerischen Wirtschaft</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2016 14:14:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#8222;Die Preisträger sind für etablierte Unternehmer und Existenzgründer gleichermaßen Vorbild und Ansporn.&#8220;, so Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner. Bereits zum 15.Mal wurden Bayerns 50 wachstumsstärkste inhabergeführte Mittelständler als „Bayerns Best 50“ ausgezeichnet. Aigner freut sich über die große Bandbreite: „Unter den Preisträgern haben wir Hidden Champions, personalintensive und hoch innovative Dienstleister,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Die Preisträger sind für etablierte Unternehmer und Existenzgründer gleichermaßen Vorbild und Ansporn.&#8220;, so Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner. Bereits zum 15.Mal wurden Bayerns 50 wachstumsstärkste inhabergeführte Mittelständler als „<a href="http://www.stmwi.bayern.de/service/wettbewerbe/bayerns-best-50/" target="_blank">Bayerns Best 50</a>“ ausgezeichnet. Aigner freut sich über die große Bandbreite: „Unter den Preisträgern haben wir Hidden Champions, personalintensive und hoch innovative Dienstleister, erfolgreiche Händler, High-Tech- Unternehmen aus der Industrie und erstklassige Handwerksbetriebe. Sie alle sorgen bayernweit für zukunftsfähige Arbeits- und Ausbildungsplätze und sichern unseren Wohlstand.“</p>
<p><strong>Auch die Ausbildung wird ausgezeichnet</strong></p>
<p>Die hohe Ausbildungsbereitschaft des Mittelstands wird mit einem Sonderpreis für besonders ausbildungsintensive Betriebe gewürdigt. Dazu Aigner: „Die betriebliche Ausbildung gibt unserer Jugend die Chance, als Fachkräfte von morgen die wirtschaftliche Zukunft mitzugestalten. Die Betriebe leisten außergewöhnliches Engagement in der Berufsausbildung und übernehmen soziale Verantwortung.“  </p>
<p>Die Auszeichnung „Bayerns Best 50“ wird an die dynamischsten Unternehmen in Bayern vergeben. Damit werden Betriebe geehrt, die in den vergangenen Jahren Umsatz sowie Mitarbeiterzahl überdurchschnittlich steigern konnten. Die über alle bayerischen Regierungsbezirke verteilten Preisträger wurden von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als unabhängigem Juror nach objektiven Kriterien im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums ermittelt. Dem bayerischen Mittelstand gehören derzeit 99,7 Prozent aller Unternehmen und 76 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten an. Im bayerischen Mittelstand gibt es aktuell über 190.000 Ausbildungsverhältnisse.</p>
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		<title>Stadtmarketingpreis 2016: Originelle Ideen für den Mittelstand</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2016 12:20:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Für einen attraktiven Mittelstand sind auch oft die Städte selbst verantwortlich. Nur wenn die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, kann der Mittelstand sich ausbauen und seine Ziele erreichen. Um genau dieses Engagement der Städte zu fördern, wird jedes Jahr der Stadtmarketingpreis in Bayern verliehen. In diesem Jahr wurde die Augsburger Innenstadtkampagne...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für einen attraktiven Mittelstand sind auch oft die Städte selbst verantwortlich. Nur wenn die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, kann der Mittelstand sich ausbauen und seine Ziele erreichen. Um genau dieses Engagement der Städte zu fördern, wird jedes Jahr der Stadtmarketingpreis in Bayern verliehen. In diesem Jahr wurde die Augsburger Innenstadtkampagne „Und jetzt kommst DU!“ von Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierrer ausgezeichnet. Weitere Preisträger sind Projekte aus Coburg, Regen, Langquaid und  Lohr am Main. Nominiert und mit einer Urkunde ausgezeichnet wurden außerdem Projekte aus den Städten Prichsenstadt, Neuötting, Altötting, Gunzenhausen, Neumarkt i. d. OPf., Weiden und Würzburg.</p>
<p><strong>„Die Projekte bringen Mittelstand und Handel in den Innenstädten voran“</strong></p>
<p>Pschierer ist von allen Teilnehmern begeistert: „Vielfalt und Ideenreichtum, Tradition und Innovation, das zeichnet auch 2016 alle Teilnehmer und insbesondere natürlich die Gewinner des bayerischen Stadtmarketingpreises aus. Wer von den Projekten unserer Preisträger erfährt, der bekommt Lust auf Stadt. Die ausgezeichneten Projekte und Aktionen bringen Mittelstand und Handel in den Innenstädten voran. Mit 50 teilnehmenden Städte haben wir in der achten Wettbewerbsrunde einen Rekord erreicht.“</p>
<p>Augsburg siegte mit seiner Innenstadtkampagne in der Kategorie in der Kategorie der Städte und Gemeinden über 100.000 Einwohner. Nach dem Abschluss der jahrelangen Stadtumbauarbeiten lädt die Stadt Augsburg unter dem Motto „Und jetzt kommst DU!“ ihre Bürger und Kunden in die neu gestaltete Innenstadt ein. Die Kampagne überzeugte durch innovative Ideen und einen umfassenden Marketingansatz, in dem sowohl off- wie online-Medien eingesetzt wurden.<br />
Nominiert und mit einer Urkunde ausgezeichnet wurde in dieser Kategorie auch Würzburg. Mit der Förderung eines StartHubs will die Stadt Gründern attraktive Flächen zur Verfügung stellen und zugleich innerstädtische Leerflächen füllen.</p>
<p><strong>Sonderpreis für Lohr am Main</strong></p>
<p>Einen Sonderpreis erhält Lohr am Main für sein Projekt „Lohrer Zwergenaufstand“. Dieses Werbekonzept  fügt sich perfekt in das bereits früher prämierte Marketingkonzept „Lohr macht Laune“ ein. Der Sonderpreis wird verliehen für die seit vielen Jahren im Stadtmarketing besonders engagierte und innovative Händlerschaft Lohrs, die diesen unterfränkischen Ort auszeichnet.</p>
<p>Initiatoren des Stadtmarketingpreises sind neben dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie die CIMA Beratung + Management GmbH, der Handelsverband Bayern, der Aktionskreis City- und Stadtmarketing und die Wirtschaftsjunioren Bayern. Weitere Informationen zum Stadtmarketingpreis und weitere Details zu den ausgezeichneten Projekten sind im Internet abrufbar  unter <a href="http://www.stadtmarketingpreis.de" target="_blank">www.stadtmarketingpreis.de</a>. </p>
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