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	<title>Arbeitsschutz Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google NEWS gelistet</description>
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	<title>Arbeitsschutz Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Minister Heil stellt Arbeitsschutzstandard COVID 19 vor</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2020 07:08:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
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					<description><![CDATA[Um Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Kunden in Zeiten der Corona-Pandemie zu schützen, haben Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Dr. Stefan Hussy, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, gestern den neuen Arbeitsschutzstandard COVID 19 vorgestellt. Durch den neuen Standard sollen die bisherigen Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus weiter unterstützt und ein erneuter, exponentieller Anstieg...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Kunden in Zeiten der Corona-Pandemie zu schützen, haben Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Dr. Stefan Hussy, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, gestern den neuen Arbeitsschutzstandard COVID 19 vorgestellt. Durch den neuen Standard sollen die bisherigen Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus weiter unterstützt und ein erneuter, exponentieller Anstieg verhindert werden.</p>
<h5><strong>Einheitlicher Arbeitsschutz gegen das Coronavirus</strong></h5>
<p>„Wichtig ist, dass wir bundesweit klare und verbindliche Standards haben. Auf diese Standards können sich alle verlassen und an diese Standards müssen sich auch alle halten“, betonte Heil. Durch die neuen Schutzmaßnahmen sollen den Menschen wieder die notwendige Sicherheit erhalten, ihre Arbeit aufzunehmen. Um besonders KMU bei der Umsetzung der neuen Standards zu unterstützen, gibt es mehrere Informations- und Beratungsangebote. „Die Unfallversicherungsträger werden ihre Expertise einsetzen, um den allgemeinen Coronavirus-<a href="https://www.mittelstandinbayern.de/mehr-sicherheit-am-arbeitsplatz-typische-gefahren-im-buero/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arbeitsschutzstandard</a> mit branchenspezifischen Informationen und Beratungsangeboten zu konkretisieren und weiterzuentwickeln“, so Dr. Stefan Hussy.</p>
<h5><strong>10 Eckpunkte</strong></h5>
<p>Mit Hilfe folgender 10 Punkte des Arbeitsschutzstandard COVID 19 soll die Ausbreitung des Coronavirus weiter eingedämmt werden:</p>
<ol>
<li><strong>Arbeitsschutz gilt weiter – und muss bei einem schrittweisen Hochfahren der Wirtschaft zugleich um betriebliche Maßnahmen zum Infektionsschutz vor SARS-CoV-2 ergänzt werden!</strong><br />
Wenn sich wieder mehr Personen im öffentlichen Raum bewegen, steigt das Infektionsrisiko – und damit das Risiko steigender Infektionszahlen und Überlastung des Gesundheitswesens. Dazu ist ein hoher Arbeitsschutzstandard notwendig, der dynamisch an den Pandemieverlauf angepasst wird.</li>
<li><strong>Sozialpartnerschaft nutzen, Arbeitsschutzexperten einbinden, Angebot arbeitsmedizinischer Vorsorge ausweiten!</strong><br />
Eine gelebte Sozialpartnerschaft in den Betrieben hilft gerade jetzt, die notwendigen Schutzmaßnahmen wirksam im betrieblichen Alltag zu verankern. Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit beraten den Arbeitgeber bei der Umsetzung des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards und unterstützen bei der Unterweisung. Die Betriebe bieten ihren Beschäftigten zusätzliche freiwillige, ggf. telefonische, arbeitsmedizinische Vorsorge an.</li>
<li><strong>Der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern wird universell auch bei der Arbeit eingehalten &#8211; in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen!</strong><br />
In den Betrieben werden entsprechende Absperrungen, Markierungen oder Zugangsregelungen umgesetzt. Wo dies nicht möglich ist, werden wirksame Alternativen ergriffen.</li>
<li><strong>Abläufe werden so organisiert, dass die Beschäftigten möglichst wenig direkten Kontakt zueinander haben!</strong><br />
Schichtwechsel, Pausen oder Anwesenheiten im Büro werden durch geeignete organisatorische Maßnahmen entzerrt, Kontakte der Beschäftigten untereinander werden im Rahmen der Schichtplangestaltung auf ein Minimum reduziert.</li>
<li><strong>Niemals krank zur Arbeit!</strong><br />
Personen mit erkennbaren Symptomen (auch leichtes Fieber, Erkältungsanzeichen, Atemnot) verlassen den Arbeitsplatz bzw. bleiben zu Hause, bis der Verdacht ärztlicherseits aufgeklärt ist. Hier sind auch die Beschäftigten gefragt, ihre gesundheitliche Situation vor Arbeitsbeginn zu prüfen, um ihre Kolleginnen und Kollegen nicht in Gefahr zu bringen.</li>
<li><strong>Zusätzlichen Schutz bei unvermeidlichem direkten Kontakt sicherstellen!</strong><br />
Wo Trennung durch Schutzscheiben nicht möglich ist, werden vom Arbeitgeber Nase-Mund-Bedeckungen für die Beschäftigten und alle Personen mit Zugang dessen Räumlichkeiten (wie Kunden, Dienstleister) zur Verfügung gestellt.</li>
<li><strong>Zusätzliche Hygienemaßnahmen treffen!</strong><br />
Waschgelegenheiten bzw. Desinfektionsspender werden vom Arbeitgeber bereitgestellt, um die erforderliche häufige Handhygiene am Ein-/Ausgang und in der Nähe der Arbeitsplätze zu ermöglichen. Kurze Reinigungsintervalle für gemeinsam genutzte Räumlichkeiten, Firmenfahrzeuge, Arbeitsmittel und sonstige Kontaktflächen verbessern den Infektionsschutz weiter. Auf die verbindliche Einhaltung einer &#8222;Nies-/Hustetikette&#8220; bei der Arbeit wird besonders geachtet!</li>
<li><strong>Arbeitsmedizinische Vorsorge nutzen; Risikogruppen besonders schützen!</strong><br />
Viele bangen um ihre Gesundheit. Arbeitsmedizinische Vorsorge beim Betriebsarzt ermöglicht individuelle Beratung zu arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren. Auch Vorerkrankungen und Ängste können hier besprochen werden. Wird dem Arbeitgeber bekannt, dass eine Person einer Risikogruppe angehört, ergreift er die erforderlichen individuellen Schutzmaßnahmen.</li>
<li><strong>Betriebliche Beiträge zur Pandemievorsorge sicherstellen!</strong><br />
Um schnell auf erkannte Infektionen reagieren zu können, erarbeiten Arbeitgeber betriebliche Routinen zur Pandemievorsorge und kooperieren mit den örtlichen Gesundheitsbehörden, um weitere möglicherweise infizierte Personen zu identifizieren, zu informieren und ggf. auch isolieren zu können. Beschäftigte werden angehalten, sich bei Infektionsverdacht an einen festen Ansprechpartner im Betrieb zu wenden.</li>
<li><strong>Aktive Kommunikation rund um den Grundsatz &#8222;Gesundheit geht vor!&#8220;</strong><br />
Der Arbeitgeber unterstützt aktiv seine Beschäftigten. Führungskräfte stellen vor Ort klar, dass Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten Priorität haben. Alle zusätzlichen betrieblichen Infektionsschutzmaßnahmen und Hinweise werden verständlich erklärt und ggf. erprobt und eingeübt.</li>
</ol>
<p>Weitere Informationen finden Sie <a href="https://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/einheitlicher-arbeitsschutz-gegen-coronavirus.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</p>
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		<title>Gesundheit und Zufriedenheit im Job: Die neue Norm im Arbeitsschutz-Management</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2018 09:20:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher & mehr]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Norm]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Schutz, die Förderung und die Unterstützung der eigenen Mitarbeiter sollten für alle Unternehmen ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Doch der rasante Wandel in der heutigen Arbeitswelt lässt die erforderlichen Maßnahmen oft in den Hintergrund treten. Die neuen DIN ISO 45001 bietet Firmen einen Leitfaden für ein umfassendes Managementsystem...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schutz, die Förderung und die Unterstützung der eigenen Mitarbeiter sollten für alle Unternehmen ganz oben auf der Prioritätenliste stehen. Doch der rasante Wandel in der heutigen Arbeitswelt lässt die erforderlichen Maßnahmen oft in den Hintergrund treten. Die neuen DIN ISO 45001 bietet Firmen einen Leitfaden für ein umfassendes Managementsystem für Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit. Alles Wissenswerte rund um die Arbeitsschutz-Norm bietet die Haufe-Neuerscheinung „Praxishandbuch DIN ISO 45001“.</p>
<p>Die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter ist für Unternehmen eine der tragenden Säulen des Erfolgs. Arbeitsunfähigkeit und Unfälle sind nicht nur tragisch für die Betroffenen, sondern bringen Firmen im Ernstfall auch in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten. Die Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz sollten daher immer auf dem neuesten Stand sein. Die DIN ISO 45001, die am 12. März 2018 veröffentlicht wurde und die die bestehende Norm OHSAS 18001:2007 abgelöst hat, soll sicherstellen, dass trotz des schnellen Wandels in der heutigen Arbeitswelt notwendige Veränderungen und Anpassungen zum Schutz der Gesundheit zügig umgesetzt werden. Die Norm integriert dabei die Themen des klassischen Arbeitsschutzes, des betrieblichen Gesundheitsmanagements und der betrieblichen Sozialberatung. Gesundheits- und Arbeitsschutzmodelle wie dieses sind zwar hierzulande nicht gesetzlich vorgeschrieben. Unternehmen, die sich nach der Norm zertifiziert haben, befinden sich aber zum einen rechtlich auf der sicheren Seite – und werden zum anderen weniger häufig kontrolliert. Neben der Vermeidung von Verletzungen und Erkrankungen verfolgt die Norm aber auch noch ein weiteres Ziel: Durch die Verbesserung des Arbeitsumfelds und mehr Unterstützung der Mitarbeiter auch durch Beratungen und Prävention soll dafür gesorgt werden, dass die Mitarbeiter nicht nur unversehrt, sondern auch zufrieden und damit engagierter ihrer Arbeit nachgehen.</p>
<p>Die Neuerscheinung „Praxishandbuch DIN ISO 45001“ von Christian Weigl begleitet Unternehmen dabei, Schritt für Schritt ein Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit entlang der Norm aufzubauen. Der Hauptteil des Originaltextes der Norm ist im Buch enthalten – so sind Unternehmen bei der Planung und Implementierung auf der sicheren Seite. Neben der Entstehung und Entwicklung der Norm beschreibt der Autor zudem, welche Anwendungsbereiche es gibt, bietet Unterstützung bei der Planung, Unterstützung und Verbesserung und liefert Auditfragen zu den jeweiligen Kapiteln. Zahlreiche Beispiele aus der Praxis helfen bei der Umsetzung. Als Arbeitshilfen online sind zudem Normblätter, Prozessbeschreibungen und Arbeitsanweisungen zum Download erhältlich.</p>
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