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	<title>Mitglieder Portraits Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google NEWS gelistet</description>
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	<title>Mitglieder Portraits Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Bayerischer Mittelstand vernachlässigt Digitalisierung</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2015 10:21:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mittelständische Unternehmen in Bayern haben das Potenzial der Digitalisierung erkannt: Eine breite Mehrheit von 85 Prozent der Unternehmer und Manager sieht in der zunehmenden Digitalisierung eine „große Chance“ für den Industriestandort Deutschland. Knapp die Hälfte der Unternehmen (49 Prozent) erwartet für die nächsten fünf Jahre ein substanzielles Wachstum. Bereits jedes...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mittelständische Unternehmen in Bayern haben das Potenzial der Digitalisierung erkannt: Eine breite Mehrheit von 85 Prozent der Unternehmer und Manager sieht in der zunehmenden Digitalisierung eine „große Chance“ für den Industriestandort Deutschland. Knapp die Hälfte der Unternehmen (49 Prozent) erwartet für die nächsten fünf Jahre ein substanzielles Wachstum. Bereits jedes fünfte Unternehmen in Bayern (18 Prozent) zählt schon heute zu den digitalen Vorreitern. „Das sind Unternehmen, die schon heute überdurchschnittlich stark und erfolgreich auf neue Trends der Digitalisierung setzen, zum Beispiel, um Wertschöpfungsketten zu vernetzen oder um ihre Produkte zu individualisieren. Diese Vorreiter gibt es in allen Branchen und unabhängig von der Unternehmensgröße oder dem Alter der Manager“, erklärte Marc Starzmann, Niederlassungsleiter Commerzbank-Mittelstandsbank in München anlässlich der Pressekonferenz zur Präsentation der Studie „Management im Wandel&#8220;: Digitaler, effizienter, flexibler!“ Für diese Studie hatte TNS Infratest im Auftrag der Initiative UnternehmerPerspektiven deutschlandweit Führungskräfte der ersten Ebene in 4.000 mittelständischen Unternehmen befragt, davon 643 in Bayern. </p>
<p><figure id="attachment_5837" aria-describedby="caption-attachment-5837" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/06/mittelfr.Wachstums-ErwartungnachBundesländern-300x160.jpg" alt="Erwartung mittelfristiges Wachstum nach Bundesländern" width="300" height="160" class="size-medium wp-image-5837" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/06/mittelfr.Wachstums-ErwartungnachBundesländern-300x160.jpg 300w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/06/mittelfr.Wachstums-ErwartungnachBundesländern-1024x546.jpg 1024w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/06/mittelfr.Wachstums-ErwartungnachBundesländern-600x320.jpg 600w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/06/mittelfr.Wachstums-ErwartungnachBundesländern-820x437.jpg 820w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/06/mittelfr.Wachstums-ErwartungnachBundesländern.jpg 1119w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5837" class="wp-caption-text">Wachstums-Erwartung nach Bundesländern</figcaption></figure><em>Evolution statt Revolution bei der Digitalisierung im Mittelstand</em></p>
<p>Die Mehrheit der Unternehmen in Bayern hat die Chancen der Digitalisierung zwar erkannt, verhält sich aber eher abwartend: 62 Prozent der Befragten räumen durchaus selbstkritisch ein, dass der Mittelstand das Thema Digitalisierung derzeit noch eher vernachlässige. Zwei Drittel der Befragten bewegen sich nach eigenem Bekunden in Märkten, die durch ausgereifte Produkte und Dienstleistungen, starken Verdrängungswettbewerb und immer kürzere Produkt- und Innovationszyklen gekennzeichnet sind. Wichtige Herausforderungen sind aus Sicht der Unternehmer in dieser Situation eher Kostenreduktion und Produktivitätssteigerung (von 38 bzw. 37 Prozent der Befragten genannt) sowie die Entwicklung von Produkt- und Dienstleistungsinnovationen (37 Prozent) als die Erschließung neuer Vertriebswege (30 Prozent). „Kosten und Effizienzsteigerung sind immer richtig anzugehen, aber es erscheint sinnvoll, Digitalisierung nicht in erster Linie unter dem Gesichtspunkt der Kosteneffizienz zu betrachten. Traditionelle Unternehmen können hier von Startups lernen; &#8211; sie können neue Technologien einsetzen, um Produktivitätsfortschritte zu erzielen. Aber auch gleichzeitig ganz neue Wege ausprobieren, um neue Kundengruppen und Vertriebswege zu erschließen und neue Angebote zu schaffen“, empfiehlt Mittelstandskenner Starzmann.</p>
<p>Zurückhaltend agiert die Mehrheit der Unternehmen in Deutschland, wenn es um aktuell viel diskutierte Phäno-<br />
mene wie Big Data, Cloud Computing oder Industrie 4.0 geht, während bereits etablierten digitalen Technologien große Bedeutung zugemessen wird. „Unternehmen setzen selbstverständlich auf Online-Marketing, optimieren die Administration, ermöglichen Arbeiten aus dem Home-Office oder bieten Online-Services an. Individualisierte und automatisierte Produktion oder die Vernetzung der Wertschöpfungskette sind dagegen erst bei wenigen Firmen in der Umsetzung“, berichtete Starzmann. Die größten Herausforderungen für die Unternehmen liegen der Studie zufolge in der Komplexität und der Geschwindigkeit der technischen Entwicklung (52 Prozent), im hohen Investitionsbedarf (50 Prozent), in Datenschutz-Fragen (49 Prozent) und im Fehlen verlässlicher Standards (42 Prozent) – all das führt dazu, dass sich viele Unternehmen in Bezug auf die Digitalisierung erst einmal abwartend verhalten“, resümiert Starzmann.</p>
<p><figure id="attachment_5839" aria-describedby="caption-attachment-5839" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/06/digital.Innovatoren-300x147.jpg" alt="digitale Innovatoren" width="300" height="147" class="size-medium wp-image-5839" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/06/digital.Innovatoren-300x147.jpg 300w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/06/digital.Innovatoren-1024x500.jpg 1024w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/06/digital.Innovatoren-600x293.jpg 600w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/06/digital.Innovatoren-820x401.jpg 820w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/06/digital.Innovatoren.jpg 1134w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5839" class="wp-caption-text">Anteil digitaler Innovatoren und deren Verhalten</figcaption></figure><em>Probieren geht über Studieren – auch bei der Digitalisierung</em></p>
<p>Die hohe Komplexität der digitalen Transformation bewirkt, dass sich Unternehmen in Bayern in der Breite eher reaktiv verhalten. In sich schnell verändernden Märkten kann das gefährlich sein – immerhin berichten 33 Prozent der Befragten davon, dass sich Schlüsseltechnologien in ihrer Branche im Umbruch befinden, und 28 Prozent, dass die Digitalisierung sogar bewährte Geschäftsmodelle bedroht. „Der Einzug der digitalen Technologien bietet große Chancen, ist aufgrund der Komplexität aber auch eine gewaltige Managementaufgabe. Entscheidungen müssen schnell getroffen werden und es rächt sich, beim entscheidenden Trend den Anschluss zu verpassen“, kommentierte Starzmann. </p>
<p><em>Großer Mittelstand agiert planvoller</em></p>
<p>Die großen mittelständischen Unternehmen beobachten intensiv die digitalen Entwicklungen in der eigenen Branche, bleiben im Dialog mit Kunden und Geschäftspartnern. Sie agieren dabei planvoller als der kleine Mittelstand, reagieren seltener ad hoc, definieren häufiger Meilensteine, setzen auf externe Beratung und interne Spezialisten. „Digitale Innovatoren initiieren deutlich häufiger eigene Pilotprojekte und schaffen kreative Freiräume. Erfolgreiche und frühzeitige Digitalisierung braucht offenbar neben Wissen und Planung auch Mut zum Ausprobieren, um digitale Potenziale prüfen und zum eigenen Vorteil nutzen zu können“, weiß Michael Stark, Niederlassungs-<br />
leiter München für Großkunden, zu berichten.</p>
<p><figure id="attachment_5840" aria-describedby="caption-attachment-5840" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="http://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/06/ZentraleHerausforderungenDigitalisierung-300x181.jpg" alt="Die Schwierigkeiten des digitalen Wandels" width="300" height="181" class="size-medium wp-image-5840" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/06/ZentraleHerausforderungenDigitalisierung-300x181.jpg 300w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/06/ZentraleHerausforderungenDigitalisierung-1024x619.jpg 1024w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/06/ZentraleHerausforderungenDigitalisierung-600x363.jpg 600w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/06/ZentraleHerausforderungenDigitalisierung-820x495.jpg 820w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2015/06/ZentraleHerausforderungenDigitalisierung.jpg 1084w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-5840" class="wp-caption-text">Die zentralen Herausforderungen der Digitalisierung</figcaption></figure><em>Die Initiative UnternehmerPerspektiven und ihre Studien</em></p>
<p>Die Mittelstandsinitiative UnternehmerPerspektiven bildet ein Forum für Themen, die mittelständische Unternehmen in Deutschland bewegen, und artikuliert Positionen des Mittelstands in der Öffentlichkeit. Regelmäßig fragt sie dazu umfassend Einschätzungen mittelständischer Unternehmer zu aktuellen Themen ab – die Datenbasis bilden repräsentative Umfragen mit 4.000 Führungskräften der ersten Ebene. Die Studienergebnisse werden mit Vertretern aus Wirtschaft, Verbänden, Politik und Wissenschaft – auch auf öffentlichen Podien – diskutiert, um gegenseitiges Verständnis zu schaffen und tragfähige Lösungsansätze für die Herausforderungen des Mittelstands zu entwickeln.</p>
<p>Die kompletten Ergebnisse der aktuellen Studie „Management im Wandel: Digitaler, effizienter, flexibler!“, einen Überblick über die bisherigen Publikationen sowie weitere Informationen zur Initiative finden Sie unter<br />
<a href="http://www.unternehmerperspektiven.de" target="_blank">www.unternehmerperspektiven.de</a>. </p>
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		<title>Aufträge intelligent vorfinanzieren</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 00:30:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Von der Order bis zum Zahlungseingang können gut und gern Monate vergehen. Das bindet Liquidität und kann somit Aufträge kosten. Doch hierfür gibt es eine Lösung: Auftragsvorfinanzierung. Unternehmen fertigen im Auftrag ihrer Kunden Waren und Güter. Nach Produktion und Lieferung zahlen diese die Rechnungssumme und das Geschäft ist abgeschlossen. Doch...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von der Order bis zum  Zahlungseingang können gut und gern Monate vergehen. Das bindet Liquidität und kann somit Aufträge kosten. Doch hierfür gibt es eine Lösung: Auftragsvorfinanzierung. </strong></p>
<p>Unternehmen fertigen im Auftrag ihrer Kunden Waren und Güter. Nach Produktion und Lieferung zahlen diese die Rechnungssumme und das Geschäft ist abgeschlossen.  Doch von Produktionsbeginn bis Zahlungseingang können Monate vergehen. In dieser Zeit laufen aber die Kosten weiter und zusätzlich müssen die Materialien für die Fertigung beschafft werden. Dieses zeitliche Auseinanderklaffen der Zahlungsströme kann zu Liquiditätsengpässen führen. Mit der Folge, dass unter Umständen Aufträge nicht angenommen werden können. Um das zu vermeiden, bietet capFlow mittelständischen Unternehmen ab einem jährlichen Umsatzvolumen von mehr als 5 Mio. Euro die Vorfinanzierung von Aufträgen an. Die angebotene Finanzierungslaufzeit beträgt zwischen einem und sechs Monaten und kann nach Prüfung der Unternehmensbonität innerhalb von drei Wochen dem Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Mit diesem neuen, bankenunabhängigen Finanzierungsmodell wird mittelständischen Betrieben ein flexibel einsetzbares Liquiditätsinstrument bereitgestellt, das es ermöglicht, die Herausforderung der zeitlichen Verfügbarkeit von Liquidität durch intelligente Auftragsvorfinanzierung zu meistern sowie Umsatz und Gewinn zu steigern.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="http://www.capflow.de" target="_blank">www.capflow.de</a></p>
<p>Autor: Achim von Michel, Veröffentlicht im WirtschaftsKurier 11/2011</p>
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