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	<title>NEWS INTERNATIONAL Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google / Bing  NEWS &#38; KI Search gelistet</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Jun 2026 12:59:55 +0000</lastBuildDate>
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	<title>NEWS INTERNATIONAL Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>VivaTech: 200 deutsche Startups in Paris</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 12:59:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Europas führende Startup- und Innovationsmesse startet am 17. Juni Deutschland ist mit rund 200 Startups und zahlreichen weiteren Partnern vertreten Die deutsche Beteiligung steht unter dem Motto „United by Tech“ und betont die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Deutschland ist offizielles Partnerland der VivaTechnology – kurz VivaTech – in Paris, Europas führender Startup-...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red">Europas führende Startup- und Innovationsmesse startet am 17. Juni</span></li>
<li><span class="penci-highlighted-red">Deutschland ist mit rund 200 Startups und zahlreichen weiteren Partnern vertreten</span></li>
<li><span class="penci-highlighted-red">Die deutsche Beteiligung steht unter dem Motto „United by Tech“ und betont die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.</span></li>
</ul>
<hr />
<p>Deutschland ist offizielles Partnerland der <a href="https://vivatech.com/" target="_blank" rel="noopener">VivaTechnology</a> – kurz VivaTech – in Paris, Europas führender Startup- und Innovationsmesse vom 17. bis 20. Juni 2026. Unter dem gemeinsamen Dach von „Startup Germany“ präsentieren das <a href="https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Navigation/DE/Home/home.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)</a>, das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) die Innovationskraft Deutschlands und die Dynamik seines Startup-Ökosystems.</p>
<h3>Startup Förderung gemeinsam mit Frankreich</h3>
<p>Auf einer Ausstellungsfläche von rund 900 Quadratmetern stellen sich neben dem Bund rund 200 <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/ki-fuer-den-mittelstand-mission-ki-vernetzt-unternehmen-mit-ki-startups-in-bayern/">Startups</a>, nahezu alle Bundesländer sowie zahlreiche Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Innovationsförderung vor. Im Fokus der Veranstaltung steht die vertiefte deutsch-französische Zusammenarbeit beim Thema digitale Souveränität.</p>
<p>Die deutsche Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, betont:</p>
<blockquote><p> Entscheidend ist nicht nur, gute Ideen hervorzubringen – wir müssen sie auch schneller in marktfähige Produkte, erfolgreiche Unternehmen und industrielle Wertschöpfung übersetzen. Europa verfügt über exzellente Talente, Forschungseinrichtungen und innovative Gründerinnen und Gründer. Jetzt kommt es darauf an, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit aus Innovation Wachstum wird.</p></blockquote>
<p>Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, sagt:</p>
<blockquote><p>Forschung, Technologie und Unternehmertum gehören zusammen. Nur wenn wissenschaftliche Exzellenz schneller in marktfähige Anwendungen überführt wird, kann Europa im globalen Innovationswettbewerb bestehen. Mit der Hightech Agenda Deutschland leisten wir dazu auch in Europa einen wichtigen Beitrag.</p></blockquote>
<p>Und Dr. Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, betont die Zusammenarbeit mit französischen Partnern:</p>
<blockquote><p>Unsere digitale Souveränität stärken wir am besten, indem wir eigene, globale Champions aufbauen.  Deutschland und Frankreich werden als größte Volkswirtschaften in der EU hier vorangehen und dafür sorgen, dass junge Unternehmen nicht nur leichter gegründet werden, sondern hierbleiben und wachsen können.</p></blockquote>
<p>Die deutsche Beteiligung steht unter dem Motto <strong>„United by Tech“</strong> und bringt zum Ausdruck, wie die deutsche Startup-Szene durch Innovation, Unternehmertum und grenzüberschreitende Zusammenarbeit die wirtschaftliche Stärke, Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität Deutschlands und Europas weiter ausbauen kann. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der deutsch-französischen Innovationspartnerschaft, die am deutschen Stand anhand konkreter Kooperationsprojekte und bilateraler Initiativen sichtbar gemacht wird. Damit zahlt die VivaTech auch auf die Umsetzung der Franco-German Economic Agenda ein, die Bundeskanzler Friedrich Merz und Staatspräsident Emmanuel Macron im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht haben.</p>
<p>Neben dem Messeauftritt umfasst das Programm zahlreiche hochrangige Panels, Netzwerkformate und Delegationsveranstaltungen wie die „Startup Germany Night“ und die „Franco-German Tech Night“. Hier bringt Deutschland Startups und viele weitere Akteure aus dem Startup-Ökosystem zusammen, um neue Partnerschaften zu initiieren, Investitionen zu fördern und die europäische Innovationszusammenarbeit weiter zu vertiefen.</p>
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		<title>Brüsseler Spagat: Wie EU-Regeln den Mittelstand fordern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 20:48:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS INTERNATIONAL]]></category>
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					<description><![CDATA[Die europäische Regulierungswelle im Jahr 2026 bringt weitreichende Pflichten für Unternehmen mit sich. Durch neue Gesetze verlagert sich der regulatorische Druck zunehmend über die Lieferketten direkt auf kleinere Zulieferbetriebe. Der langfristige Markterfolg von KMU in Europa hängt von ihrer Fähigkeit ab, Nachhaltigkeit und IT-Sicherheit pragmatisch als strategischen Vorteil zu nutzen....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red">Die europäische Regulierungswelle im Jahr 2026 bringt weitreichende Pflichten für Unternehmen mit sich.</span></li>
<li><span class="penci-highlighted-red">Durch neue Gesetze verlagert sich der regulatorische Druck zunehmend über die Lieferketten direkt auf kleinere Zulieferbetriebe.</span></li>
<li><span class="penci-highlighted-red">Der langfristige Markterfolg von KMU in Europa hängt von ihrer Fähigkeit ab, Nachhaltigkeit und IT-Sicherheit pragmatisch als strategischen Vorteil zu nutzen.</span></li>
</ul>
<hr />
<p>Der europäische Mittelstand steht an einer historischen Bruchlinie. Über Jahrzehnte hinweg galt das Credo, dass bürokratische Auflagen vor allem globale Konzerne treffen sollten. Doch im Jahr 2026 zeigt sich deutlicher denn je: Die regulatorische Realität in Brüssel kennt keine isolierten Inseln. Über verschlungene Wertschöpfungsketten, neue Datenstandards und verschärfte Cybersicherheitsregeln rollt eine Welle von Vorgaben auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu.</p>
<p>Die europäische Politik versucht zwar, ein Signal der Entlastung zu senden. So betonte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen jüngst :</p>
<blockquote><p>„Wir werden auch gegen Überregulierung vorgehen, die Durchsetzung beschleunigen und unseren derzeitigen Bestand an Rechtsvorschriften bereinigen. Dies ist ein entscheidender Beitrag zur Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit.“</p></blockquote>
<p>Während die Spitzenpolitik von Vereinfachung spricht, kämpfen Betriebe in der Praxis jedoch mit immensen Umsetzungsaufwänden. Für den europäischen Mittelstand entscheidet jetzt eine gute Vorbereitung darüber, ob die neuen Vorgaben zur Belastung oder zum Wettbewerbsvorteil werden.</p>
<h3>
Der Filter-Effekt: Wenn Großkonzerne Druck weitergeben</h3>
<p>Im Zentrum der aktuellen Debatte stehen die reformierten Fassungen der Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) und der Lieferkettenrichtlinie (CSDDD). Durch die europäische Omnibus-Verordnung wurden die formellen Schwellenwerte für die Berichtspflichten zwar spürbar angehoben – dies bedeutet, dass die allermeisten KMU rein rechtlich nicht direkt berichten müssen. Doch die regulatorische Entlastung greift zu kurz. Große, direkt betroffene Konzerne müssen ihre Lieferketten lückenlos durchleuchten. Sie verlangen die notwendigen Daten zu CO₂-Emissionen, Arbeitsbedingungen und Umweltstandards von ihren Zulieferern – dem klassischen Mittelstand.</p>
<p>Dieser indirekte Druck zwingt KMU zum Handeln. Um diese Kaskade abzufedern, fordern Wirtschaftsvertreter eine stärkere Verankerung von Schutzmechanismen. In einem gemeinsamen KMU-Statement zum Lieferkettengesetz auf der Website<a href="http://(https://www.business-humanrights.org/de/latest-news/kmu-statement-lieferkettengesetz/" target="_blank" rel="noopener"> Business &amp; Human Rights</a> fordern betroffene Unternehmen unter anderem:</p>
<blockquote><p>„Die Unterstützungs- und Schutzmaßnahmen für KMU aus der CSDDD sollten im Zuge der Umsetzung klar im Gesetzestext verankert werden.“</p></blockquote>
<p>Gefragt ist vor allem ein wirksames Verbot, bürokratische Pflichten blind an kleine Zulieferer weiterzureichen. Die <a href="https://commission.europa.eu/index_de" target="_blank" rel="noopener">Europäische Kommission</a> versucht zwar, mit standardisierten, freiwilligen Modellen (wie dem Voluntary Standard) gegenzusteuern, doch in der Praxis dominieren oft noch die proprietären Fragebögen der Großkunden.</p>
<h3>Die wichtigsten EU-Regulierungen im Überblick</h3>
<p>Die folgende Übersicht zeigt die zentralen gesetzlichen Hebel auf europäischer Ebene und deren zeitlichen Horizont für die Wirtschaft:</p>
<figure id="attachment_20785" aria-describedby="caption-attachment-20785" style="width: 991px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-20785 size-full" src="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2026/05/massnahmen-liste.png" alt="EU Regulierung 2026 Übersicht" width="991" height="764" srcset="https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2026/05/massnahmen-liste.png 991w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2026/05/massnahmen-liste-300x231.png 300w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2026/05/massnahmen-liste-768x592.png 768w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2026/05/massnahmen-liste-960x740.png 960w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2026/05/massnahmen-liste-519x400.png 519w, https://www.mittelstandinbayern.de/wp-content/uploads/2026/05/massnahmen-liste-585x451.png 585w" sizes="(max-width: 991px) 100vw, 991px" /><figcaption id="caption-attachment-20785" class="wp-caption-text">EU-Gesetze und Regulierungen 2026</figcaption></figure>
<div class="penci-row"></div>
<h3>Cybersicherheit und KI: Die digitale Daumenschraube</h3>
<p>Neben der Nachhaltigkeit fordert die digitale Transformation ihren Tribut. Mit der NIS-2-Richtlinie wurden die Daumenschrauben im Bereich der IT-Infrastruktur massiv angezogen. Betroffen sind hierbei längst nicht mehr nur Energieversorger oder Großbanken. Auch mittelständische Maschinenbauer, Logistiker und Entsorgungsbetriebe fallen unter die erweiterten Sicherheitsvorgaben. Geschäftsführern droht bei grober Fahrlässigkeit im Cybersicherheitsmanagement die persönliche Haftung.</p>
<p>Gleichzeitig verlangt der EU AI Act einen sorgsamen Umgang mit algorithmischen Werkzeugen. KMU, die KI-gestützte Software zur Personalvorauswahl oder zur Qualitätskontrolle in der Produktion einsetzen, müssen komplexe Konformitätsbewertungen durchlaufen.</p>
<p>Wirtschaftsverbände sehen diesen doppelten Druck aus Nachhaltigkeit und Digitalisierung mit Sorge. So warnt die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) in einer aktuellen Stellungnahme:</p>
<blockquote><p>„Die EU plant Gesetzesvereinfachungen, um Kosten einzusparen und Bürokratie zu reduzieren. Vorzuziehen wäre es, durch bessere Rechtsetzung Belastungen von vorn herein zu vermeiden.“</p></blockquote>
<p>Was im Digitalbereich als Schutz der Bürger gedacht ist, blockiert in kleineren Entwicklungsabteilungen oft wertvolle Innovationskraft, da knappe Kapazitäten für bürokratische Dokumentationen gebunden werden.</p>
<h3>
Was die Regulierungen für Europas Wirtschaft bedeuten</h3>
<p>Die Flut an Brüsseler Vorgaben zwingt die europäische Wirtschaft zu einer tiefgreifenden Transformation. Sie bedeutet kurzfristig unbestreitbar eine erhebliche administrative Mehrbelastung für den Mittelstand, der ohnehin mit hohen Energiepreisen und akutem Fachkräftemangel kämpft. Die bürokratischen Kosten drohen die globale Wettbewerbsfähigkeit europäischer Betriebe gegenüber Konkurrenten aus Nordamerika oder Asien temporär zu schwächen.</p>
<p>Langfristig birgt dieser regulatorische Rahmen jedoch eine historische Chance: Er formt einen Markt, der sich durch maximale Transparenz, Resilienz gegen Cyber-Angriffe und nachweisbare Nachhaltigkeit auszeichnet. KMU, die diese Pflichten nicht als bürokratisches Übel, sondern als strategisches Qualitätsmerkmal begreifen, sichern sich langfristig exklusiven Zugang zu globalen Lieferketten und grünen Finanzierungen. Europa setzt darauf, dass „<a href="https://www.mittelstandinbayern.de/der-deutsche-mittelstand-unter-globalem-stress/">Made in Europe</a>“ in Zukunft auch „Regulated and Trusted in Europe“ bedeutet – ein riskanter, aber potenziell zukunftsweisender Pfad für den gesamten Kontinent.</p>
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		<title>EU-USA-Zollabkommen: Durchbruch im transatlantischen Handel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 11:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS INTERNATIONAL]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach einem langjährigen Zollstreit bringt die erfolgreiche Trilog-Einigung dem exportorientierten bayerischen Mittelstand endlich Planungssicherheit. Die DIHK begrüßt den Kompromiss als wichtiges handelspolitisches Signal, fordert jedoch eine echte Gegenseitigkeit bei der Lockerung amerikanischer Handelsbarrieren. Bayerische Betriebe profitieren von geringeren Verwaltungskosten durch den Wegfall doppelter Zertifizierungen.  Die Erleichterung in der bayerischen Wirtschaft...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="otQkpb" role="heading" aria-level="3" data-animation-nesting="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="">
<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red">Nach einem langjährigen Zollstreit bringt die erfolgreiche Trilog-Einigung dem exportorientierten bayerischen Mittelstand endlich Planungssicherheit.
<p></span></li>
<li><span class="penci-highlighted-red">Die DIHK begrüßt den Kompromiss als wichtiges handelspolitisches Signal, fordert jedoch eine echte Gegenseitigkeit bei der Lockerung amerikanischer Handelsbarrieren.
<p></span></li>
<li><span class="penci-highlighted-red">Bayerische Betriebe profitieren von geringeren Verwaltungskosten durch den Wegfall doppelter Zertifizierungen. </span></li>
</ul>
</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBhAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBhAA" data-complete="true" data-processed="true">
<p>Die Erleichterung in der bayerischen Wirtschaft ist jetzt spürbar, doch der Weg dorthin war lang und steinig. Nach intensiven Verhandlungen haben sich das Europäische Parlament, der Rat und die EU-Kommission im sogenannten Trilogverfahren auf die finale Umsetzung des EU-USA-Zollabkommens geeinigt. Für den exportorientierten Mittelstand im Freistaat endet damit eine jahrelange Hängepartie, die von Zöllen, Bürokratie und <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/der-deutsche-mittelstand-unter-globalem-stress/">geopolitischen Unsicherheiten</a> geprägt war.</p>
</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<h3 class="otQkpb" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Ein Blick zurück: Vom Zollstreit zum Trilog-Kompromiss</h3>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBxAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBxAA" data-complete="true" data-processed="true">
<p>Die Wurzeln dieses Abkommens reichen zurück in eine Phase tiefen transatlantischen Misstrauens. Spätestens seit den im Jahr 2018 verhängten US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium und den darauffolgenden europäischen Vergeltungsmaßnahmen befanden sich die EU und die USA im handelspolitischen Dauerclinch. Der Mittelstand geriet dabei oft unverschuldet zwischen die Fronten: Lieferketten rissen ab, und die Planungssicherheit tendierte gegen null. Das nun abgeschlossene Trilogverfahren – die informelle Dreierrunde aus EU-Kommission, Parlament und Rat – sollte das Abkommen endlich rechtssicher ausgestalten. Im Kern ging es darum, technische Handelshemmnisse abzubauen, Konformitätsbewertungen gegenseitig anzuerkennen und Zollverfahren zu digitalisieren. Das Verfahren zog sich monatelang hin, da das EU-Parlament strikte Vorgaben zur Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards forderte, während die Mitgliedstaaten im Rat vor allem auf eine schnelle Entlastung der Industrie drängten. Der Kompromiss steht nun.</p>
</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<h3 class="otQkpb" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Die Position der DIHK: Ein wichtiges Signal mit Bedingungen</h3>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICRAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICRAA" data-complete="true" data-processed="true">Die <a href="https://www.dihk.de/de/newsroom/wichtiges-signal-in-der-handelspolitik-178336" target="_blank" rel="noopener">Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK)</a> bewertet den Ausgang des Trilogverfahrens als wegweisend. In einer offiziellen Stellungnahme betont der Verband, dass die Einigung ein „wichtiges Signal in der Handelspolitik“ zu Zeiten globaler Krisen sendet. Außenwirtschaftschef Volker Treier erklärte hierzu:</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICRAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<blockquote>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICRAA" data-complete="true" data-processed="true"><em class="eujQNb" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">„Der gefundene Kompromiss bringt dem Mittelstand dringend benötigte Planungssicherheit auf dem wichtigsten außereuropäischen Markt zurück.“</em></div>
</blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIChAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIChAA" data-complete="true" data-processed="true">
<p>Gleichzeitig mahnt die DIHK jedoch zur Wachsamkeit. Die Erleichterungen dürften keine Einbahnstraße werden; die USA müssten im Gegenzug ihre verbliebenen protektionistischen Hürden – wie etwa die strengen Regelungen des <em class="eujQNb" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">Buy American Act</em> – spürbar lockern.</p>
</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<h3 class="otQkpb" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Chancen und Risiken für den bayerischen Mittelstand</h3>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICxAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICxAA" data-complete="true" data-processed="true">Für die bayerischen Betriebe bringt der Deal handfeste <strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">Chancen</strong>. Durch den Wegfall doppelter Zertifizierungen im Maschinenbau und der Elektrotechnik sparen mittelständische Betriebe Zeit und erhebliche Verwaltungskosten. Der transatlantische Markt wird wieder zugänglicher und attraktiver.</div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDBAA" data-complete="true" data-processed="true">Demgegenüber stehen jedoch auch <strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">Risiken</strong>. Kritiker bemängeln, dass das Abkommen die tieferliegenden, strukturellen Differenzen im Subventionswettlauf zwischen den USA und der EU nicht löst. Sollte sich das politische Klima in Washington nach kommenden Wahlen erneut verschärfen, droht das Abkommen schnell zur Makulatur zu werden. Zudem müssen bayerische Firmen investieren, um die neuen digitalen Zollstandards zügig in ihren IT-Systemen zu implementieren.</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDRAA" data-complete="true" data-processed="true">Das erfolgreich beendete Trilogverfahren ist aber zumindest ein Etappensieg für den Freistaat. Es nimmt Druck von den Lieferketten, verlangt den Unternehmen bei der Umsetzung aber auch Flexibilität ab.</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<hr class="j3tEEe" data-sfc-root="c" data-sfc-pl="|[]" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="" />
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			</item>
		<item>
		<title>Hoffnungsträger mit Hindernissen: Der Mittelstand und Mercosur</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 13:45:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS INTERNATIONAL]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach über 25 Jahren des Verhandelns und Zögerns steht das Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur an einem entscheidenden Scheideweg. Für den Mittelstand auf beiden Seiten des Atlantiks geht es um weit mehr als nur den Austausch von Waren – es geht um die strategische Neuausrichtung in einer fragmentierten...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIAxAA" data-complete="true" data-processed="true">Nach über 25 Jahren des Verhandelns und Zögerns steht das Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur an einem entscheidenden Scheideweg. Für den Mittelstand auf beiden Seiten des Atlantiks geht es um weit mehr als nur den Austausch von Waren – es geht um die strategische Neuausrichtung in einer fragmentierten Weltwirtschaft.</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<h3 class="AdPoic" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Die wirtschaftliche Bedeutung für den deutschen Mittelstand</h3>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIBBAA" data-complete="true" data-processed="true">Für den deutschen Mittelstand, der oft unter hohen bürokratischen Hürden und protektionistischen Zöllen in Südamerika litt, verspricht das Abkommen grundsätzlich eine massive Entlastung. Aktuell liegen die Zölle für PKW bei 35 %, für Maschinen bei bis zu 20 % und für chemische Erzeugnisse bei bis zu 18 %. Deren Wegfall würde die Wettbewerbsfähigkeit deutscher „Hidden Champions“ schlagartig erhöhen.</div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIBRAA" data-complete="true" data-processed="true">Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) sieht darin eine existenzielle Chance zur Diversifizierung. In einem offiziellen Positionspapier (Aussenwirtschaft) heißt es:</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<blockquote class="lQkWXb" data-animation-nesting="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="">
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIBhAB" data-complete="true">„Das Abkommen bietet die Chance, Lieferketten breiter aufzustellen und die Abhängigkeit von einzelnen Märkten zu verringern. Gerade für den Mittelstand eröffnet der Abbau von Zöllen und technischen Handelshemmnissen den Zugang zu einem Markt mit über 270 Millionen Konsumenten.“</div>
</blockquote>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<h3 class="AdPoic" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Perspektiven für den südamerikanischen Mittelstand</h3>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIBxAA" data-complete="true" data-processed="true">In Südamerika ist das Bild schon differenzierter. Während der Agrarsektor auf den privilegierten Zugang zum EU-Markt drängt, fürchten mittelständische Industriebetriebe in Argentinien und Brasilien den Konkurrenzdruck durch europäische Hochtechnologie. Doch auch hier sehen Experten Chancen durch den Transfer von Know-how. Der <a href="https://www.portaldaindustria.com.br/cni/en/about/" target="_blank" rel="noopener">brasilianische Industrieverband CNI</a> betont in seinem Statement zum Freihandel die notwendige Modernisierung:</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<blockquote class="lQkWXb" data-animation-nesting="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="">
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEICBAB" data-complete="true">„Das Abkommen ist ein Hebel für die notwendige Produktivitätssteigerung unserer Industrie. Der Zugang zu günstigeren Vorprodukten und modernen Technologien aus Europa wird die lokale Produktion effizienter und global wettbewerbsfähiger machen.“</div>
</blockquote>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<h3 class="AdPoic" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Stand der Umsetzung und zentrale Probleme</h3>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEICRAA" data-complete="true" data-processed="true">Nach der politischen Einigung auf ein „Interim Agreement“ Anfang 2026 befindet sich das Abkommen jetzt in der Phase der vorläufigen Anwendung des Handelsteils (ab 1. Mai 2026). Dies ist ein juristischer Kniff, um die langwierige Ratifizierung durch alle 27 nationalen Parlamente der EU zu umgehen, da der Handelsteil in die alleinige <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/eu-im-handelsrausch-neue-abkommen-mit-mercosur-und-vietnam/">Kompetenz der EU</a> fällt.</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEICRAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIChAA" data-complete="true" data-processed="true">Doch die Probleme sind massiv:</div>
<ol class="IaGLZe VimKh" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEICxAA" data-complete="true" data-sae=""><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Nachhaltigkeit und Regenwaldschutz:</strong> Die EU fordert völkerrechtlich verbindliche Garantien gegen Entwaldung. Kritiker bemängeln, dass die Zusatzerklärung (Sideletter) zum Umweltschutz nicht weit genug gehe.</span></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEICxAB" data-complete="true" data-sae=""><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Agrar-Widerstand:</strong> Besonders in Frankreich und Österreich formiert sich Widerstand der Landwirtschaftskammern, die eine „unfaire Konkurrenz“ durch Rindfleischimporte befürchten, die nicht den EU-Standards entsprechen.</span></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEICxAC" data-complete="true" data-sae=""><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Souveränitätsängste:</strong> Im Mercosur gibt es Sorge, dass die Öffnung der öffentlichen Beschaffungsmärkte den lokalen Mittelstand bei Regierungsaufträgen verdrängen könnte.</span></li>
</ol>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIDBAA" data-complete="true" data-processed="true">Während der Handelsteil nun also vorläufig angewendet wird, läuft parallel die Prüfung durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH), den das EU-Parlament zur Klärung der Kompetenzverteilung angerufen hat. Das vollständige Partnerschaftsabkommen, inklusive der politischen Säule, wird vermutlich noch Jahre in den nationalen Ratifizierungsprozessen stecken.</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIDBAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIDRAA" data-complete="true" data-processed="true" aria-owns="action-menu-parent-container">Für den Mittelstand bedeutet dies: Die Tür ist einen Spalt breit offen, doch die volle Planungssicherheit fehlt. Erst die kommenden zwei Jahre werden zeigen, ob der Zollabbau die befürchteten Strukturbrüche in Südamerika auslöst oder ob die Synergien am Schluss überwiegen.</div>
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		<title>Der deutsche Mittelstand unter globalem Stress</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 22:42:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Zeiten, in denen das „Made in Germany“ als automatischer Türöffner auf den Weltmärkten fungierte, scheinen vorerst vorbei. Aktuelle Daten der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) sowie Branchenberichte zeichnen im Frühjahr 2026 ein besorgniserregendes Bild: Der deutsche Mittelstand, das Rückgrat der heimischen Wirtschaft, sieht sich in seinem Auslandsgeschäft mit Hürden...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeiten, in denen das „Made in Germany“ als automatischer Türöffner auf den Weltmärkten fungierte, scheinen vorerst vorbei. Aktuelle Daten der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) sowie Branchenberichte zeichnen im Frühjahr 2026 ein besorgniserregendes Bild: Der deutsche Mittelstand, das Rückgrat der heimischen Wirtschaft, sieht sich in seinem Auslandsgeschäft mit Hürden konfrontiert, die in ihrer Intensität ein historisches Ausmaß erreicht haben.</p>
<p><strong>Handelshemmnisse auf Rekordniveau</strong></p>
<p>Laut der aktuellen Umfrage „<a href="https://www.dihk.de/de/newsroom/going-international-2026-handelshemmnisse-auf-rekordniveau-175218" target="_blank">Going International 2026“</a>, des DIHK, für die über 2.000 Unternehmen befragt wurden, klagen 69 Prozent der international aktiven Betriebe über zunehmende Handelsbarrieren. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Datenerhebung. Besonders schmerzhaft trifft den Mittelstand die Erosion der transatlantischen Partnerschaft. Nach den jüngsten politischen Umwälzungen in den USA belasten höhere Zölle und unvorhersehbare regulatorische Anforderungen das Geschäft. Doch es sind nicht nur die Zölle: Nicht-tarifäre Hemmnisse, wie komplizierte lokale Zertifizierungsvorschriften, machen den Marktzugang oft unmöglich oder unwirtschaftlich.</p>
<p><strong>Fluchtreflex statt Expansion</strong></p>
<p>Ein Paradigmenwechsel zeichnet sich bei den Investitionsmotiven ab. Während Auslandsinvestitionen früher primär der Erschließung neuer Absatzmärkte dienten, steht heute die Defensive im Vordergrund. 43 Prozent der Industriebetriebe planen laut DIHK-Studie zwar Auslandsinvestitionen, doch für 41 Prozent davon ist die Senkung von Kosten das Hauptmotiv – der höchste Stand seit 2003. Hohe Energiepreise, bürokratische Lasten am Standort Deutschland und ein akuter Fachkräftemangel zwingen Firmen dazu, ihre Produktion dorthin zu verlagern, wo die Rahmenbedingungen wettbewerbsfähiger sind. Besonders attraktiv bleiben Regionen in Südostasien und Nordamerika, was jedoch die heimische Wertschöpfung nachhaltig schwächt.</p>
<p><strong>Die regulatorische Zange der EU</strong></p>
<p>Zusätzlich geraten mittelständische Unternehmen durch eine Welle neuer <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/das-rueckgrat-unter-druck-bilanz-des-mittelstands-seit-2012/" target="_blank">EU-Regulierungen</a> unter Druck. Mit dem vollen Inkrafttreten des EU AI Acts und des Cyber Resilience Acts im Jahr 2026 müssen Firmen enorme Ressourcen in die Compliance investieren. Was gut gemeint ist – Sicherheit und Transparenz –, überfordert viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) finanziell und personell. Die ESG-Berichtspflichten fordern nun auch von kleineren Zulieferern eine lückenlose Dokumentation ihrer Lieferketten, was in globalen Krisenzeiten oft an die Grenze des Machbaren stößt.</p>
<p><strong>Geopolitische Brandherde</strong></p>
<p>Die globale Sicherheitslage verschärft die Situation weiter. Der Konflikt im Mittleren Osten droht die mühsam stabilisierten Lieferketten erneut zu unterbrechen. Steigende Rohstoffpreise und Engpässe in der Energieversorgung aufgrund der Blockade der Straße von Hormus sind die direkten Folgen, die den Spielraum für Innovationen im Mittelstand massiv einschränken. Gleichzeitig wandelt sich China vom wichtigsten Abnehmer deutscher Produkte zum aggressiven Konkurrenten. In vielen Hochtechnologiesektoren haben chinesische Unternehmen nicht nur aufgeholt, sondern setzen durch staatliche Subventionen preislich Maßstäbe, denen deutsche Mittelständler kaum noch etwas entgegenzusetzen haben.</p>
<p><strong>Fazit: Ein Weckruf für die Politik</strong></p>
<p>Der deutsche Mittelstand steht deshalb am Scheideweg. Um im globalen Wettbewerb zu bestehen, benötigt er dringend eine Entlastung bei der Bürokratie und Impulse für die Standortattraktivität. Das Programm „Partnering in Business with Germany“ des Bundeswirtschaftsministeriums ist ein richtiger Schritt, um neue Kooperationen zu fördern, doch reicht dies angesichts der massiven strukturellen Probleme kaum aus. Ohne eine mutige Reformpolitik droht der deutsche Mittelstand seine Rolle als globaler Innovationstreiber endgültig an die internationale Konkurrenz zu verlieren.</p>
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		<title>IAA Mobility 2025: Auftritt der asiatischen High-Tech-Flotten</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 07:06:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit dem steigenden Bedarf an nachhaltiger Mobilität in Europa drängen auch immer mehr asiatische Hersteller auf den hiesigen Markt. GAC (Guangzhou Automobile Group), ein chinesischer Automobilriese, präsentierte am Montag erstmals auf der IAA MOBILITY 2025 in München im Rahmen einer großen, international besuchten Messeshow seine neuen Elektrofahrzeuge und seine Europa-Strategie....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem steigenden Bedarf an nachhaltiger Mobilität in Europa drängen auch immer mehr asiatische Hersteller auf den hiesigen Markt. GAC (Guangzhou Automobile Group), ein chinesischer Automobilriese, präsentierte am Montag erstmals auf der <a href="https://www.iaa-mobility.com/de/besucher/besuch-planen/tickets-und-preise?utm_campaign=IAA_Besucher&amp;utm_medium=paidSearch_mmg&amp;utm_source=google&amp;utm_content=pmax&amp;utm_creative_format=sonstiges&amp;utm_marketing_tactic=performance&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=22222139001&amp;gbraid=0AAAAABWRuTjkV5GLhU1ztCZQjUwYVhCq0&amp;gclid=EAIaIQobChMI6N_V683NjwMVOqODBx2bYjDyEAAYASAAEgKiqPD_BwE" target="_blank" rel="noopener">IAA MOBILITY 2025</a> in München im Rahmen einer großen, international besuchten Messeshow seine neuen Elektrofahrzeuge und seine Europa-Strategie. Die Botschaft an die europäischen Verbraucher: chinesische Anbieter sind verlässliche und kostengünstige High-Tech-Partner.</p>
<h4><strong>Jede Menge Innovation auf der IAA 2025</strong></h4>
<p>Elektrofahrzeuge sind nicht mehr nur auf dem Vormarsch: Sie stehen im Mittelpunkt der diesjährigen IAA. Auf Hochglanz polierte E-Autos teilen sich die Bühne mit den Führungsspitzen aller großen Automobilkonzerne sowohl in Europa als auch in Asien. Doch während die deutschen Hersteller fast unisono das Jahr 2026 als Startzeitpunkt für innovative und gleichzeitig kostengünstigere Modellreihen ausgerufen haben, steht die Konkurrenz aus Asien bereits in den Startlöchern.  BYD (Build Your Dreams) beispielsweise inszeniert sich mit einem imposanten Flagship-Store in der City, andere Anbieter locken das Fachpublikum mit Testfahrten.</p>
<p>Und der Markteintritt aus dem Ausland hat System: Feng Xingya, Chairman der <a href="https://www.gacgroup.com/en-eu" target="_blank" rel="noopener">GAC Group</a>, und Wei Haigang, Präsident von GAC International, erläuterten beispielsweise ihre „One GAC 2.0“-Strateige: eine strategische Integration von Fahrzeugen in den europäischen Markt. Im Fokus stehen Sicherheit, technische Innovation und Umweltbewusstsein. Der europäische Marktplan des chinesischen Herstellers zielt dabei eindeutig auf langfristige Präsenz ab. Das Motto: „In Europa, für Europa und integriert in Europa.“</p>
<h4><strong>Chinesische Modelloffensive in München</strong></h4>
<p>Die Modelle, die die asiatischen Hersteller den IAA-Besuchern präsentieren, sind vielfältiger als noch vor einigen Jahren. Das Angebot reicht vom intelligenten Stadtauto bis zum massiven Luxus-SUV mit zahlreichen, ins Fahrzeug integrierten Monitoren – zu haben sowohl rein elektrisch oder auch als Plug-In-Hybrid. Was die Anbieter gemeinsam haben: Die effiziente Nutzung der Ressourcen ist ihnen wichtiger denn je, und das Preissegment orientiert sich vorwiegend im Bereich der Economy- oder unteren Mittelklasse.</p>
<p>Mit Fahrzeugen wie dem AION V, einem auf den europäischen Markt ausgerichteten Elektro-SUV, setzt GAC auf eine Kombination aus fortschrittlicher Technologie, Sicherheit und Fahrkomfort. Auch die Plug-in-Hybride wie der GAC S7 zeigen, dass auch in der Flottenmobilität zunehmend hybride Lösungen gefragt sind. Die Zukunft scheint zudem näher als zunächst gedacht: Mit dem Govy Aircab, einem Zweisitzer in futuristischer Drohnen-Optik, präsentiert GAC zudem den Prototypen eines autonomen Lufttaxis.</p>
<h4><strong>E-Antrieb für den Geschäftsalltag</strong></h4>
<p>Die Integration von Elektrofahrzeugen wird dabei auch für Unternehmen in Deutschland immer interessanter. Neben ökologischen Aspekten treten auch wirtschaftliche Vorteile immer mehr in den Vordergrund. Hersteller versprechen niedrigere Betriebskosten durch reduzierten Kraftstoffverbrauch und auch deutlich geringeren Wartungsaufwand. Insbesondere asiatische Anbieter brillieren dabei mit maßgeblichen Fortschritten bei Batterieeffizienz und Schnellladung.</p>
<p>Hinzu kommt eine fortschreitende Entwicklung der Ladeinfrastruktur, welche die Hemmschwelle zur Umstellung auf elektronische Flotten weiter reduzieren soll. Doch um es deutlich zu sagen: Hier hat Deutschland im öffentlichen Raum noch erheblichen <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/bayerische-wirtschaft-kritisiert-neue-geplante-eu-steuer/" target="_blank" rel="noopener">Nachholbedarf</a>. Die eigene Wallbox zuhause oder am Firmenparkplatz ist derzeit das Mittel der Wahl, um die Vorteile des vollelektrischen Fahrens auch wirklich auszuspielen.</p>
<h4><strong>Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch</strong></h4>
<p>Die diesjährige IAA zeigt: Elektromobilität ist mehr als nur ein temporärer Trend und wird sich ohne Frage als Fundament der anstehenden Mobilitätswende etablieren. Chinesische Hersteller wie GAC können dabei mit ihren fortschrittlichen Modellen einen wesentlichen Marktanteil in Europa erschließen und zu Lösungen für effiziente und nachhaltige E-Mobilität beitragen. Für Verbraucher und Unternehmen, die sich auf die Zukunft vorbereiten wollen, wird diese Umstellung schlussendlich ein entscheidender Schritt hin zu CO2-Neutralität und geringeren Verbrauchskosten sein, egal ob mit einem heimischen Modell oder einem ausländischen Konkurrenten.</p>
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		<title>Deutsche Wirtschaft fordert mehr Realitätssinn in den europäischen Klimazielen</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Oct 2024 14:40:24 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[NEWS INTERNATIONAL]]></category>
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					<description><![CDATA[Laut einer neuen Studie der DIHK und VKU kann das von der EU-Kommission angestrebte Klimaziel für 2040 nur noch durch neue Maßnahmen und erhebliche Investitionen realisiert werden. Sollten für die Umsetzung der Klimaschutzpläne nicht 3 bis 4,5 Billionen Euro eingesetzt werden, erscheint die geforderte Reduktion der Treibhausgase nicht erreichbar. In...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einer neuen Studie der DIHK und VKU kann das von der EU-Kommission angestrebte Klimaziel für 2040 nur noch durch neue Maßnahmen und erhebliche Investitionen realisiert werden. Sollten für die Umsetzung der Klimaschutzpläne nicht 3 bis 4,5 Billionen Euro eingesetzt werden, erscheint die geforderte Reduktion der Treibhausgase nicht erreichbar.</p>
<p>In der am 1. Oktober 2024 veröffentlichten<a href="https://www.dihk.de/de/aktuelles-und-presse/aktuelle-informationen/eu-vorschlag-fuer-klimaziel-2040-ueberfordert-deutschland-und-europa--122448" target="_blank" rel="noopener"> Studie</a> untersuchte die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) gemeinsam mit dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) das von der Europäischen Union (EU) vorgeschlagene Klimaziel für 2040. Sie zeigten auf, durch welche Maßnahmen das Ziel noch erreicht werden kann und welche Auswirkungen diese Maßnahmen auf Deutschland haben.</p>
<h4>Die angestrebten Klimaziele der EU</h4>
<p>Die EU hat sich ehrgeizige Klimaziele gesetzt: Bis 2050 soll die Treibhausgasneutralität erreicht werden, bis 2040 sollen 90 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 produziert werden und bis 2030 soll die Reduktion bereits bei 55 Prozent liegen. Schon bei der Planung dieser Ziele war klar, dass es sich um ein ambitioniertes Vorhaben handelt, das ein umfassendes Maßnahmenpaket erfordert. Sie beruhen jedoch auf der wissenschaftlichen Notwendigkeit, die Auswirkungen des Klimawandels noch zu begrenzen.</p>
<p>Die aktuellen Emissionsprognosen der EU-Mitgliedstaaten deuten jedoch darauf hin, dass bereits das Ziel einer Treibhausgasreduktion um 55 Prozent bis 2030 deutlich verfehlt werden könnte, weshalb folglich in den Jahren 2031 – 2040 noch schärfere Maßnahmen erforderlich wären.</p>
<h4>Die Umsetzung des Ziels beruht auf erheblichen Kosten</h4>
<p>Um die Treibhausgase bis 2030 doch noch ausreichend zu reduzieren, sind substanzielle Reformen der rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen notwendig. Wie unrealistisch dies scheint, zeigen die konkreten Maßnahmen, die zum Erreichen des Ziels nötig sind: Der Stromsektor soll zu 81 bis 87 Prozent aus erneuerbaren Energien bestehen, der Verkehr zu 75 Prozent elektrifiziert und der <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/das-gebaeudeenergiegesetz-2024-fokus-auf-energieeffizienz/" target="_blank" rel="noopener">Energieverbrauch von Gebäuden</a> halbiert werden. Zudem sollen die Emissionen im Industriesektor durch die Verwendung von Wasserstoff reduziert werden. Diese systemtechnischen Veränderungen erfordern enorme Investitionen, die auf 3 bis 4,5 Billionen Euro geschätzt werden. Dieser EU-Vorschlag überfordert sowohl Deutschland als auch Europa und sei laut der neuen Studie nicht umsetzbar.</p>
<h4>Unternehmen fordern realistischere Zielsetzungen auf EU-Ebene</h4>
<p>Die DIHK und der VKU fordern auf Basis der nicht durchführbaren Maßnahmen mehr Realitätssinn seitens der EU. Statt das Klimaziel bis 2040 zu verschärfen, weil das kurzfristige Ziel nicht erreicht werden kann, sollte der Fokus daraufgelegt werden, das Ziel bis 2030 kosteneffizient zu erreichen. Laut DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks hat die energieintensive Industrie in Deutschland in den vergangenen Jahren im europäischen Vergleich bereits einen deutlichen CO2-Einsparpfad eingeschlagen. Wenn jetzt noch höhere Klimaziele gesetzt würden, führe dies zu &#8222;zu einer tiefen Verunsicherung in der Breite der Wirtschaft&#8220;, warnt Dercks weiter. Viele Unternehmen befürchten, dass durch das feste politische Ziel noch höhere Energiekosten und mehr Regulierungen auf sie zukommen, was angesichts der ohnehin schon hohen Kosten für Strom und Gas für viele Unternehmen problematisch werden könnte.</p>
<p>Deshalb sei es wichtig, in Zukunft rechtzeitiger, koordinierter und entschlossener zu handeln, um Klimaneutralität auf eine wirtschaftlich tragbare Art und Weise zu erreichen.</p>
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		<title>Mittelstandsverband bewertet EU-Kritik an Österreich als gerechtfertigt</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/mittelstandsverband-bewertet-eu-kritik-an-oesterreich-als-gerechtfertigt/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2024 11:35:20 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[NEWS INTERNATIONAL]]></category>
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					<description><![CDATA[Die LKW-Blockabfertigung im österreichischen Tirol sorgt schon lange für Streit. Nun stellte die EU-Kommission fest: Österreich verstößt mit der Blockabfertigung gegen EU-Verträge. Bayern und Italien sehen sich bestätigt. Der Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) verweist auf eine effizientere Lösung. Verkehrsbeschränkungen zum Schutz von Anwohnern Auf der Brennerroute gibt es in...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die LKW-Blockabfertigung im österreichischen Tirol sorgt schon lange für Streit. Nun stellte die EU-Kommission fest: Österreich verstößt mit der Blockabfertigung gegen EU-Verträge. Bayern und Italien sehen sich bestätigt. Der Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) verweist auf eine effizientere Lösung.</p>
<p><strong>Verkehrsbeschränkungen zum Schutz von Anwohnern</strong></p>
<p>Auf der Brennerroute gibt es in Tirol seit längerem Verkehrsbeschränkungen wie beispielsweise ein Nachtfahrverbot und Blockabfertigung für LKW. Österreich rechtfertigt diese Maßnahmen unter anderem mit Umweltschutz und einer ansonsten zu hohen Belastung für Anwohner der Region. Bei seinen Nachbarn macht sich Österreich dadurch unbeliebt. Bayern und Italien kritisierten insbesondere die Blockabfertigung, da ausländische Unternehmen so stärker belastet werden als österreichische. Italien erwog vor dem europäischen Gerichtshof zu klagen und auch die EU-Kommission stellte nun fest: Österreich verstößt mit bestimmten Regelungen gegen EU-Verträge. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zeigte sich über die Feststellung der EU-Kommission erfreut und betonte, es brauche dringend andere Regelungen.</p>
<p><strong>Slotsysteme statt Blockabfertigung</strong></p>
<p>Auch der BVMW Bayern bewertet die aktuelle Kritik der EU-Kommission an den Verkehrsbeschränkungen Österreichs als gerechtfertigt. Achim von Michel, Landesbeauftragter für Politik im BVMW betont: „Der neue Dosierungskalender für 2024 sieht allein am Grenzübergang Kufstein-Nord im ersten Halbjahr 24 Blockabfertigungstage vor. Dazu könnten laut Tiroler Landesregierung noch kurzfristige Tage aufgrund von Baustellen, Unfällen oder Wetter hinzukommen. Die Kosten gehen für jeden dieser Tage in die Hunderttausende mit einem System, das zu einer Entzerrung des <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/die-digitalisierung-der-logistik-ein-tiefer-einblick-in-fortschrittliche-technologien/" target="_blank" rel="noopener">Transportverkehrs</a> beitragen soll, aber längst nicht mehr zeitgemäß ist.“ Der BVMW plädiert stattdessen für die zügige Einführung eines bereits erprobten digitalen Slotsystems, mit dem Speditionen bestimmte Zeitfenster für ihre Fahrten buchen können. „Mit einem solchen System, das nun von den betroffenen Staaten eingeführt werden muss, lässt sich der LKW-Verkehr weiträumig koordinieren und zeitlich entzerren, so dass lange Rückstaus an der Grenze vermieden werden können“, so von Michel.</p>
<p><strong>Österreich wünscht sich Kooperation</strong></p>
<p>Aus Brüssel heißt es, man würde eine einvernehmliche Lösung sehr begrüßen. Österreich sieht die Maßnahmen trotz Kritik aus Brüssel weiterhin als gerechtfertigt und verhältnismäßig an. Der Schutz der Bevölkerung in der Region sei wichtiger zu bewerten als die Wichtigkeit eines freien Warenverkehrs. Dennoch wünscht man sich auch in Wien mehr Kooperation statt Konfrontation.</p>
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		<title>Studie: Europa ist trotz Bürokratie gut für Mittelständler</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/studie-europa-ist-trotz-buerokratie-gut-fuer-mittelstaendler/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2024 12:26:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS INTERNATIONAL]]></category>
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					<description><![CDATA[95 Prozent der exportorientierten Mittelständler profitieren vom europäischen Binnenmarkt. Das geht aus dem Bericht „Das Potential des EU-Binnenmarkts“ des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Zusammenarbeit mit der Implement Consulting Group und Amazon hervor. Die Studie, basierend auf der umfangreichen Befragung von europäischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), entwickelt 11 konkrete...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span data-contrast="auto">95 Prozent der exportorientierten Mittelständler profitieren vom europäischen Binnenmarkt. Das geht aus dem <a href="https://cms.implementconsultinggroup.com/media/uploads/articles/2022/A-reboot-of-the-single-market/Das-Potential-des-EU-Binnenmarkts-Deutschland.pdf">Bericht</a> „Das Potential des EU-Binnenmarkts“ des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) in Zusammenarbeit mit der Implement Consulting Group und Amazon hervor. Die Studie, basierend auf der umfangreichen Befragung von europäischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), entwickelt 11 konkrete Empfehlungen zur weiteren Stärkung des EU-Binnenmarktes. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><i><span data-contrast="auto">Bürokratie schwächt Wettbewerbsfähigkeit</span></i></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Mehr als 60 Prozent der deutschen kleineren und mittleren Unternehmen finden es einfacher, in andere Mitgliedstaaten des Binnenmarktes zu exportieren als in Drittländer. Gleichzeitig gibt fast die Hälfte der Befragten aber ebenso an, dass die Ausfuhren in die Mitgliedstaaten des Binnenmarktes es durch die dabei gemachten Erfahrungen erleichtert haben, in einem nächsten Schritt dann auch in Drittländer zu exportieren. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Allerdings: Regulatorische Hemmnisse und Bürokratie schwächen die <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/deutsche-mittelstaendische-unternehmen-sind-am-wettbewerbsfaehigsten/">Wettbewerbsfähigkeit</a> der mittelständischen Unternehmen, treiben Kosten und können Wachstum und Innovationen bremsen. Außerdem schränken die unterschiedlichen Regelungen des Binnenmarktes die Handlungsfähigkeit von Unternehmen ein. Zudem beteiligen sich viele Unternehmen nicht an öffentlichen Ausschreibungen, weil die regulatorischen Hürden zu hoch angesetzt sind. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">„Vereinfachte und einheitliche Vorschriften und Bürokratieabbau würde besonders kleine und mittlere Unternehmen stärken, die nicht über die personellen und finanziellen Ressourcen verfügen, um regulatorische oder bürokratische Hürden zu meistern“, sagt Christoph Ahlhaus, Bundesgeschäftsführers des BVMW.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">87 Prozent der befragten Unternehmen geben zudem an, dass ihre Exporte steigen könnten, wenn alle Mitgliedsstaaten die EU-Rechtsvorschriften gleichzeitig und auf die gleiche Weise umsetzen würden. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">„Die Studie zeigt deutlich die Potenziale, die eine Harmonisierung von Rechtsvorschriften und die Reduzierung der Handelshemmnisse für das Wachstum in Europa mit sich bringen würden“, sagt Markus Schoeberl, Amazon Director Seller Services Deutschland. „Davon würden auch die kleinen und mittleren Unternehmen profitieren, mit denen wir in ganz Europa zusammenarbeiten.“ </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><b><i><span data-contrast="auto">KMU sind das Rückgrat der EU-Wirtschaft</span></i></b><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Diese Ergebnisse sind auch in die europaweite Metastudie, “A path to prosperity, competitiveness and growth: putting SMEs back at the centre of the Single Market“</span><span data-contrast="auto"> </span><span data-contrast="auto"> eingeflossen. </span><span data-contrast="auto">Sie kommt, basierend auf einer umfassenden europaweiten Umfrage von mehr als 3.000 exportorientierten KMU in 11 EU-Ländern sowie ausführlichen Interviews zu ähnlichen Ergebnissen. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">KMU sind zwar das Rückgrat der EU-Wirtschaft, denn sie machen 96 Prozent aller EU-Unternehmen aus, tragen mehr als die Hälfte zum BIP der EU bei und stellen zwei Drittel der Arbeitsplätze im privaten Sektor. Trotz ihrer hohen Zahl machen die KMU aber nur einen kleinen der gesamten EU-Exporte aus. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Der Binnenmarkt ist demnach absolut zentral für die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der EU. Basierend auf dem gerade veröffentlichten Bericht zur Zukunft des EU-Binnenmarkts soll ein nachhaltiger, weltoffener und innovationsfreundlicher Binnenmarkt im Mittelpunkt der nächsten Agenda der Europäischen Kommission 2024-2029 stehen. Dieser muss die nötige Größenordnung bietet, um Investitionen anzuziehen, Innovationen zu fördern und Unternehmen aller Größen und Verbraucher zu begünstigen. </span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
<p><span data-contrast="auto">Die Umfrageergebnisse bilden die Basis für einen 11-Punkte-Plan, der Unternehmen entlasten und die EU-Wirtschaft insgesamt stärker und widerstandsfähiger machen könnte. Der Plan sieht unter anderem Verbesserungen in den Bereichen Regulierung und Digitalisierung sowie in den Bereichen Umsatzsteuer-Vereinheitlichung und Vereinfachungen des Zahlungsverkehres vor.</span><span data-ccp-props="{&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}"> </span></p>
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		<title>In wenigen Minuten zum neuen E-Auto: Das von Max-Josef Meier gegründete Startup FINN weiterhin auf Wachstumskurs</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Mar 2024 10:41:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das 2019 in München von Max-Josef Meier und seinen Kommilitonen gegründete Start-up FINN hat in einer aktuellen Serie-C-Finanzierungsrunde 100 Millionen Euro für den weiteren Ausbau des Auto-Abo-Angebotes erhalten. Die Investoren, angeführt von der auf Nachhaltigkeit spezialisierten Planet First Partners, unterstützen mit dem Geld das Ziel von FINN, die Autoflotte in...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das 2019 in München von Max-Josef Meier und seinen Kommilitonen gegründete Start-up FINN hat in einer aktuellen <a href="https://techcrunch.com/2024/01/11/finn-raises-109m-on-a-658m-valuation-taking-its-car-subscription-platform-up-another-gear/?guccounter=1">Serie-C-Finanzierungsrunde 100 Millionen Euro</a> für den weiteren Ausbau des Auto-Abo-Angebotes erhalten. Die Investoren, angeführt von der auf Nachhaltigkeit spezialisierten Planet First Partners, unterstützen mit dem Geld das Ziel von FINN, die Autoflotte in Deutschland und den USA von aktuell 40 % auf rund 80 % Elektrofahrzeuge bis 2028 auszubauen. Das junge <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/bundesregierung-treibt-in-deutschland-innovative-projekte-voran/">Unternehmen </a> musste sich in den vergangenen Jahren auf einem schwierigen Markt behaupten. Die Münchner setzen dabei auf die Prämisse, Kunden in nur wenigen Minuten ein neues Auto zur Verfügung zu stellen – ohne Aufwand, ohne versteckte Kosten und ohne zeitaufwändige Vertragsangelegenheiten.</p>
<p>Maximilian Wühr, aktueller CEO von FINN und neben Max-Josef Meier einer der Gründer der Auto-Abo-Plattform, ist davon überzeugt, dass unter anderem der späte Markteintritt von FINN dafür gesorgt hat, dass das Start-up aktuell so erfolgreich unterwegs ist. FINN wurde 2019 von Wühr und Max-Josef Meier mitbegründet und hat seine Aktivitäten erst 2022 auf die USA ausgedehnt – und konnte dabei durch die Fehler anderer Auto-Abo-Anbieter lernen. Hoch bewertete Start-ups wie Fair.com, Onto oder Cazoo legten teils aufsehenerregende Bruchlandungen hin – zum großen Teil, weil sie die Bedürfnisse eines sich im Wandel befindlichen Verbrauchermarktes nicht berücksichtigen. „Das Scheitern der anderen Anbieter hat uns gezeigt, was auf dem Abo-Markt nicht funktioniert, und uns so dabei geholfen, die Fehler zu vermeiden, die andere bereits gemacht haben“, so Maximilian Wühr, welcher im Jahre 2023 die Position des CEO von <a href="https://www.northdata.de/Meier,+Max-Josef,+M%C3%BCnchen/4jb">Max-Josef Meier</a> übernommen hat.</p>
<p>FINN bietet Neuwagen für Privatpersonen und Unternehmen an, die typischerweise mit Abo-Laufzeiten von 12 Monaten verfügbar sind. Diese Zeitspanne, länger als eine Kurzzeitmiete, aber deutlich kürzer als gängige Leasing-Laufzeiten, kommt bei den Verbrauchern gut an. Die Fahrzeuge für die FINN-Flotte werden direkt von den Herstellern bereitgestellt – aktuell können Kunden aus rund 350 unterschiedlichen Fahrzeug- und Fahrzeugkonfigurationen auswählen. Zwar können die Fahrzeuge nicht noch zusätzlich an individuelle Vorlieben angepasst werden, dafür bietet FINN ein anderes Feature. Denn in den monatlichen Kosten, die bei rund 400 Euro beginnen, sind typische Kosten rund um ein Auto wie Versicherung, Steuer und Inspektionen bereits inkludiert.</p>
<p>Die Bestellung des Fahrzeugs erfolgt dabei vollständig online. Mit nur wenigen Mausklicks und innerhalb von wenigen Minuten können FINN-Kunden ein Abo abschließen – und erhalten den Wagen innerhalb weniger Tage bis vor die Haustür geliefert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Elektroautos und modernste digitale Technik: So bereitet sich FINN auf die Zukunft vor</h2>
<p>Nicht nur in Deutschland und den USA, sondern weltweit sind Elektrofahrzeuge auf dem Vormarsch. Der Wunsch der Verbraucher nach emissionsfreier Mobilität trifft dabei auf eine sich ändernde Sicht auf das Auto im Allgemeinen. Während das eigene Auto vor der Tür noch vor wenigen Jahren als Statussymbol unverzichtbar war, wünschen sich vor allem jüngere Verbraucher vermehrt individuelle Mobilität mit maximaler Flexibilität. Oder anders gesagt: Konventionelle Leasing- oder Kaufmodelle sind bei der jungen Generation weniger gefragt. Vielmehr soll ein Auto immer dann verfügbar sein, wenn es gebraucht wird, möglichst wenig Arbeit „drumherum“ machen – und vor allem in das digitale Ökosystem passen. Ein möglichst emissionsarmes Auto via Smartphone mieten, einige Monate fahren und dann gegen ein neues Modell austauschen liegt im Trend. Und diesen Trend hat das Münchener Start-up FINN aufgegriffen.</p>
<p>Mit der aktuellen Finanzierungsrunde geht das junge Unternehmen nun direkt zwei Baustellen an: den Ausbau der Elektrofahrzeugflotte und ein nochmals verbessertes E-Commerce-Erlebnis. Zwar hat das <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/k-381-autoabo-besser-als-leasen-max-josef-meier-ceo/id826450058?i=1000552743341">Gründerteam um Max-Josef Meier</a> und Maximilian Wühr bereits 2019 vollständig auf ein digitales Kauferlebnis und moderne Data Science Lösungen gesetzt, jedoch sieht man intern einen gestiegenen Bedarf nach mobilen Optimierungen. Zukünftig soll gerade im Bereich der mobilen Apps ein integriertes Self-Service-Erlebnis für Routineaufgaben, beispielsweise den Fahrzeugtausch, den Verkauf von Mehrwertdiensten oder die automatisierte Bearbeitung von Kundendienstanfragen, ermöglicht werden. Alles, ohne dass auch nur ein Kontakt mit Vertriebs- oder Support-Mitarbeitenden notwendig ist. Denn, und hier ist FINN nicht alleine, gerade im Dienstleistungssektor ist die Abhängigkeit von kostenintensivem Personal im Support für hohe Betriebskosten verantwortlich. Diese will FINN mit Automatisierungslösungen nachhaltig senken.</p>
<p>Bereits heute werden die Beschaffungsstrategien und risikoangepasste Preismodelle bei FINN datengetrieben gesteuert. Mit einer optimierten E-Commerce-Plattform sollen die im E-Commerce ansonsten üblichen Abbruchraten von Online-Vertragsabschlüssen reduziert und gleichzeitig der Abschluss von schnellen Abos mit minimalen Reibungsverlusten sichergestellt werden.</p>
<p>Die kontinuierliche Verbreitung von E-Mobilität weltweit ist der starke Rückenwind, der FINN weiterhin auf Erfolgskurs halten wird. In Verbindung mit dem Wunsch der Verbraucher nach alternativen Eigentumsmodellen erwarten Branchenanalysten, dass Fahrzeug-Abos noch in diesem Jahrzehnt bis zu 15 % der gesamten Neuwagenverkäufe ausmachen können. Bedenkt man gleichzeitig, dass das Potenzial des global adressierbaren Abomarktes für Fahrzeuge bei rund 100 Milliarden US-Dollar liegt und dieses dabei weitgehend ungenutzt bleibt, ist das von <a rel="dofollow" href="https://www.f6s.com/member/max-josef-meier1">Max-Josef Meier und seinen Kommilitonen gegründete Unternehmen FINN</a> für eine weitere Expansion in den kommenden Jahren prädestiniert.</p>
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