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	<title>NEWS DEUTSCHLAND Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google / Bing  NEWS &#38; KI Search gelistet</description>
	<lastBuildDate>Thu, 06 Aug 2026 14:42:42 +0000</lastBuildDate>
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	<title>NEWS DEUTSCHLAND Archive - Mittelstand in Bayern</title>
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	<item>
		<title>Mitarbeiter-Wohnungsbau: Der Mittelstand baut um</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 14:42:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[300 Millionen Euro Gesamtbudget: Der Bund stellt ein beachtliches Fördervolumen bereit, um leerstehende Gewerbeflächen in Wohnraum zu verwandeln. 30.000 Euro Direktzuschuss: Unternehmen erhalten über das KfW-Programm bis zu 30 Prozent der Umbaukosten geschenkt – maximal 30.000 Euro pro geschaffener Wohneinheit. Feste Antragsfristen: Das Programm startete am 1. Juli 2026 und...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">
<div></div>
<ul>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"><span class="penci-highlighted-red"><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">300 Millionen Euro Gesamtbudget:<!--TgQPHd|||[]--></span> Der Bund stellt ein beachtliches Fördervolumen bereit, um leerstehende Gewerbeflächen in Wohnraum zu verwandeln.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"><span class="penci-highlighted-red"><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">30.000 Euro Direktzuschuss:<!--TgQPHd|||[]--></span> Unternehmen erhalten über das KfW-Programm bis zu 30 Prozent der Umbaukosten geschenkt – maximal 30.000 Euro pro geschaffener Wohneinheit.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"><span class="penci-highlighted-red"><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Feste Antragsfristen:<!--TgQPHd|||[]--></span> Das Programm startete am 1. Juli 2026 und ist zunächst streng befristet bis zum 31. Dezember 2026.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></li>
</ul>
<p><!--TgQPHd|||[]--></p>
</div>
<hr data-sfc-root="ep" data-sfc-pl="|||[]" />
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Wo gestern noch Aktenberge einstaubten, verwaiste Schreibtische standen oder Ladenflächen im Erdgeschoss komplett leer standen, könnten schon bald die eigenen Mitarbeiter einziehen. Während der klassische Wohnungsneubau im Freistaat aufgrund hoher Zinsen und gestiegener Materialkosten vielerorts am Boden liegt, gehen der Bund und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen unkonventionellen Weg. Sie belohnen Unternehmen, die brachliegendes Potenzial im eigenen Immobilienbestand aktivieren. Für den bayerischen Mittelstand, der im harten <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/kmu-unter-druck-wie-der-fachkraeftemangel-den-deutschen-mittelstand-spaltet/">Ringen um Fachkräfte</a> händeringend nach handfesten Argumenten sucht, öffnet sich damit eine Tür.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></h2>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Das neue Millionen-Programm<!--TgQPHd|||[]--></h2>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Das mit Spannung erwartete KfW-Förderprogramm <a href="https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Wohnwirtschaft/F%C3%B6rderprodukte/Gewerbe-zu-Wohnen-%28266%29/" target="_blank" rel="noopener" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">„Gewerbe zu Wohnen“</a> ist am <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">1. Juli 2026<!--TgQPHd|||[]--></span> offiziell an den Start gegangen. Der Bund stellt dafür ein Gesamtbudget von <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">300 Millionen Euro<!--TgQPHd|||[]--></span> bereit. Die Laufzeit ist kurz und knackig: Das Programm ist zunächst bis zum <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">31. Dezember 2026<!--TgQPHd|||[]--></span> befristet.</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Das Geld wird als reiner, nicht rückzahlbarer Investitionszuschuss ausgezahlt. Gefördert werden bis zu <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">30 Prozent der förderfähigen Umbaukosten<!--TgQPHd|||[]--></span>, wobei maximal 100.000 Euro pro Wohneinheit angerechnet werden. Das bedeutet unterm Strich bis zu <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">30.000 Euro geschenktes Kapital pro geschaffener Wohnung<!--TgQPHd|||[]--></span> – bei mehreren Einheiten greift ein Deckel von maximal 300.000 Euro je Unternehmen.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></div>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></h2>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Förderung für den Mittelstand<!--TgQPHd|||[]--></h2>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Gefördert wird der Umbau von beheizten Nichtwohngebäuden. Dazu zählen typische mittelständische Liegenschaften wie veraltete Büroetagen, leerstehende Ladengeschäfte oder ungenutzte Praxisräume. Wichtig für das Handwerk und Industrieunternehmen gleichermaßen: Auch ungenutzte Wirtschaftsgebäude wie alte Werkstätten oder Lagerräume können umgewidmet werden, sofern sie vorab beheizt waren.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Ganz ohne Auflagen gibt es die Finanzspritze jedoch nicht. Jede neu entstandene Wohnung muss nach dem Umbau mindestens das energetische Niveau eines <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Effizienzhauses 85 (EE)<!--TgQPHd|||[]--></span> erreichen. Die Einbindung eines zertifizierten Energieeffizienz-Experten ist zwingend vorgeschrieben. Ein wichtiger strategischer Kniff: Das Programm schließt die energetische Sanierung selbst aus, lässt sich aber hervorragend mit der <a href="https://www.be-funded.de/en/blog/government-funding-germany/" target="_blank" rel="noopener" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)<!--TgQPHd|||[]--></a> kombinieren. Entscheidend ist, dass der KfW-Antrag gestellt und bewilligt wird, <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">bevor<!--TgQPHd|||[]--></span> die ersten Handwerkerverträge unterschrieben werden.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></h2>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Werkswohnungen als strategischer Schatz<!--TgQPHd|||[]--></h2>
<div data-sfc-root="ep"><!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Wie elementar werkseigener Wohnraum für die langfristige Stabilität und Mitarbeiterbindung eines Unternehmens ist, zeigt ein aktueller Fall aus der Großindustrie. Der Chemiekonzern BASF hatte im Februar 2026 angekündigt, im Zuge einer strategischen Fokussierung auf das Kerngeschäft rund 4.400 Wohnungen seiner Tochtergesellschaft BASF Wohnen + Bauen GmbH<!--TgQPHd|||[]--> zu verkaufen.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Nach heftiger Kritik von Gewerkschaften und einer Neubewertung der Marktlage vollzog der Konzern im Juli eine überraschende Kehrtwende. Der geplante Verkauf eines Pakets von 3.300 Wohnungen wurde bis auf Weiteres gestoppt. In der offiziellen Presseinformation von BASF<!--TgQPHd|||[]--> heißt es dazu:</div>
<blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">„Wir sind für unsere Mieterinnen und Mieter ein verlässlicher Partner, wir kümmern uns um Wohnraum und die Entwicklung von Quartieren. Wir werden diese Aufgabe weiterhin für die 3.300 Wohnungen übernehmen“.</div>
</blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Ein Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt würde aber zudem auch nicht den angestrebten Mehrwert erzielen.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Diese Entscheidung sendet ein klares Signal in den Markt: Bezahlbarer Wohnraum für Beschäftigte ist kein bloßer Ballast in der Bilanz, sondern ein mächtiges Instrument zur sozialen Absicherung und Mitarbeiterbindung. <!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Die Kombination aus akutem Fachkräftemangel und der 300-Millionen-Euro-Offensive des Bundes macht die Revitalisierung von Gewerbeflächen jedenfalls zu einer Win-Win-Situation. Bayerische Unternehmen investieren damit nicht nur in eine wertbeständige Immobilie, sondern direkt in die Zufriedenheit und Loyalität ihrer Belegschaft. Da die Frist zum Jahresende abläuft, gilt für Unternehmer: Wer zuerst kommt, baut auch zuerst.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">
<p><!--TgQPHd|||[]--></p>
<p><!--TgQPHd|||[]--></p>
</div>
<div data-sfc-root="ep"><!--TgQPHd|||[]--></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die unsichtbare Abwanderung</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/die-unsichtbare-abwanderung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 12:26:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[Wettbewerbsnachteil Energiekosten: Hohe Netzentgelte und starre Vergaberegeln beim neuen Industriestrompreis gefährden die Expansion bayerischer Familienunternehmen. Flucht ins Nachbarland: Statt Werkshallen in Oberbayern auszubauen, planen mittelständische Fertigungsbetriebe ihre Kapazitäten vermehrt im angrenzenden Tschechien oder Österreich. Schleichender Substanzverlust: Weil Großinvestitionen ausbleiben, droht dem Freistaat ein unbemerktes Wegbrechen seiner industriellen Basis abseits der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">
<div></div>
<ul>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"><span class="penci-highlighted-red"><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Wettbewerbsnachteil Energiekosten<!--TgQPHd|||[]--></span>: Hohe Netzentgelte und starre Vergaberegeln beim neuen Industriestrompreis gefährden die Expansion bayerischer Familienunternehmen.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"><span class="penci-highlighted-red"><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Flucht ins Nachbarland<!--TgQPHd|||[]--></span>: Statt Werkshallen in Oberbayern auszubauen, planen mittelständische Fertigungsbetriebe ihre Kapazitäten vermehrt im angrenzenden Tschechien oder Österreich.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"><span class="penci-highlighted-red"><span data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Schleichender Substanzverlust<!--TgQPHd|||[]--></span>: Weil Großinvestitionen ausbleiben, droht dem Freistaat ein unbemerktes Wegbrechen seiner industriellen Basis abseits der Ballungsräume.</span><br />
<!--TgQPHd|||[]--></li>
</ul>
<p><!--TgQPHd|||[]--></p>
</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Wenn Großkonzerne Werke schließen, dominieren sie damit regelmäßig die Schlagzeilen. Doch die eigentliche Gefahr für die bayerische Wirtschaft vollzieht sich im Stillen. Der heimische Mittelstand – das Rückgrat der Wirtschaft zwischen Donau und Alpen – wählt bei Expansionsplänen vermehrt den Weg einschneidender Kostenreduzierungen:  statt bestehende Standorte in Oberbayern auszubauen, verlagern produzierende Unternehmen ihre neuen Werkshallen zunehmend ins nahe Ausland.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Verantwortlich dafür sind die explodierenden lokalen Netzentgelte und die Konstruktion des neuen Industriestrompreises. Dieser deckelt den <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/strompreise-entlastung-ab-2019-in-sicht/">Strompreis</a> zwar für extrem energieintensive Branchen, lässt den klassischen, mittelständischen Maschinenbauer oder Kunststoffverarbeiter jedoch oft komplett unberücksichtigt.</p>
<p><!--TgQPHd|||[]--></div>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Das Dilemma mit den Netzentgelten<!--TgQPHd|||[]--></h2>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Während die Politik Entlastungen verspricht, schlägt in den Bilanzen des regionalen Mittelstands die harte Realität unmittelbar auf. Bayern leidet im bundesweiten Vergleich unter besonders hohen Kosten für den Netzausbau. Wer eine neue Fertigungslinie plant, kalkuliert langfristig. Wenn die Netzkosten am Heimatstandort unberechenbar steigen, geraten Nachbarländer wie Tschechien oder Österreich ins Visier. Dort locken nicht nur stabilere Rahmenbedingungen, sondern oft auch deutlich niedrigere Gesamtkosten für Energie.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Die Relevanz des Problems unterstreicht die <a href="https://www.vbw-bayern.de/" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.<!--TgQPHd|||[]--></a> in ihrer <a href="https://www.vbw-bayern.de/vbw/PresseCenter/Pressemitteilung-zur-vbw-Studie-%E2%80%9EInternationaler-Energiepreisvergleich-fuer-die-Industrie%E2%80%9C.jsp" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Studie „Internationaler Energiepreisvergleich für die Industrie“<!--TgQPHd|||[]--></a>:<!--TgQPHd|||[]--></div>
<blockquote data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">„Deutschland – und damit auch Bayern – gehört weiterhin zu den Ländern mit den höchsten Strom- und Gaspreisen für die Industrie. [&#8230;] Hohe Energiepreise belasten die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.“<!--TgQPHd|||[]--></div>
<p><!--TgQPHd|||[]--></p></blockquote>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Industriestrompreis geht am Mittelstand vorbei<!--TgQPHd|||[]--></h2>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Die Einführung des Industriestrompreises <a href="https://www.bafa.de/DE/Energie/Indurstriestrompreis/industriestrompreis_node.html" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)<!--TgQPHd|||[]--></a> sollte den Abwanderungsdruck eigentlich dämpfen. Das Problem liegt jedoch im Detail: Der Deckel greift nur bei Unternehmen aus spezifischen, definierten Sektoren. Ein typischer oberbayerischer Mittelständler, der hochpräzise Bauteile fertigt, fällt in der Regel durch das Raster. Er zahlt den vollen Marktpreis inklusive aller lokalen Umlagen, während der ausländische Wettbewerber oftmals mit staatlichen Standortvorteilen kalkuliert.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Der Frust im industriellen Mittelbau wächst angesichts dieser Selektion massiv. Das zeigt der Druck von Branchenverbänden, die eine Ausweitung der Berechtigungen fordern. In einer Pressemeldung warnt beispielsweise Philip Nuyken, Geschäftsführer Politik des Bundesverbandes der Deutschen Kalkindustrie e.V.:<!--TgQPHd|||[]--></div>
<blockquote data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">&#8222;Der Rekordhaushalt der Bundesregierung lässt eine zentrale industriepolitische Zusage vermissen: die Erweiterung des Industriestrompreis. <strong>Finanzmittel aus dem Klima- und Transformationsfond dürfen nicht zweckentfremdet werden. Sie müssen der Industrie zugutekommen, sodass alle berechtigten Sektoren den Industriestrompreis in Anspruch nehmen können</strong>.“<!--TgQPHd|||[]--></div>
<p><!--TgQPHd|||[]--></p></blockquote>
<h2 role="heading" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Wenn der Ausbau im Ausland stattfindet<!--TgQPHd|||[]--></h2>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Das Ergebnis dieser verfehlten Energiepolitik sind keine plötzlichen Insolvenzen, sondern gestrichene Zukunftsprojekte auf deutschem Boden. Ein bayerischer Automobilzulieferer oder ein mittelständischer Verpackungshersteller schließt nicht sofort sein Stammwerk. Aber die dringend benötigte, hochautomatisierte neue Halle entsteht eben 50 Kilometer hinter der tschechischen Grenze oder im oberösterreichischen Innviertel.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep"></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep">Dieser schleichende Prozess entzieht dem Freistaat langfristig Steuereinnahmen, blockiert die Schaffung zukunftssicherer Arbeitsplätze und schwächt die Innovationskraft in der Fläche. Wenn die Politik nicht rasch bei den Netzentgelten gegensteuert und Entlastungen branchenunabhängig gestaltet, wird aus der stillen Deindustrialisierung vielleicht bald ein dauerhafter wirtschaftlicher Rückschritt.<!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-root="ep"><!--TgQPHd|||[]--></div>
<div data-sfc-root="ep"><!--TgQPHd|||[]--></div>
]]></content:encoded>
					
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		<title>SpaceNet Award 2026 in München feierlich verliehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 12:26:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[Renommierter deutscher Literatur- und Fotowettbewerb prämiert erneut Gewinnerinnen und Gewinner in München Am vergangenen Donnerstag wurde in München zum siebten Mal der SpaceNet Award verliehen. Unter dem diesjährigen Motto „Lösung“ sichtete die sechsköpfige Jury auch in diesem Jahr mehr als 1.400 Einsendungen. Die besten fünf Kurzgeschichten und Bilder wurden jetzt...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red">Renommierter deutscher Literatur- und Fotowettbewerb prämiert erneut Gewinnerinnen und Gewinner in München</span></li>
</ul>
<p>Am vergangenen Donnerstag wurde in München zum siebten Mal der SpaceNet Award verliehen. Unter dem diesjährigen Motto „Lösung“ sichtete die sechsköpfige Jury auch in diesem Jahr mehr als 1.400 Einsendungen. Die besten fünf Kurzgeschichten und Bilder wurden jetzt bei einer festlichen Gala im Beisein von rund 120 Gästen ausgezeichnet.</p>
<p>Den Wettbewerb um die beste Kurzgeschichte konnte Corad Petersen für sich entscheiden. Mit dem Text „ …bis er bricht“ konnte Corad Petersen die Jury durch seine aktuelle Geschichte, die Mobbing und Systemversagen in den Mittelpunkt stellt, überzeugen.</p>
<p>Der Preis für das beste Bild ging an Lui Rogier für sein Werk „OKAY GOOGLE“. Der Grafikdesigner stammt aus Roßbrunn bei Würzburg und lebt inzwischen in der Nähe von Stuttgart.</p>
<p><a href="https://space.net" target="_blank" rel="noopener">SpaceNet</a>-Gründer und Vorstand Sebastian v. Bomhard, der den Preis im Jahr 2014 im Rahmen des 20-jährigen Firmenjubiläums ins Leben gerufen hatte, gratulierte den vielen persönlich anwesenden Gewinnerinnen und Gewinnern  persönlich und betonte in seiner Festrede: „Was als Initiative zu unserem 20-jährigen Firmenjubiläum begann, hat sich zu einer festen Plattform für erzählerische und bildnerische Entdeckung entwickelt. Jedes Mal überrascht uns die Kreativität der Menschen und die Bandbreite der eingereichten Texte und Bilder aufs Neue. Genau diese Vielfalt soll der SpaceNet Award sichtbar machen: Wir möchten neuen und erfahrenen Talenten eine Bühne bieten und sind stolz darauf deren Werke auszuzeichnen und in unseren Buchbänden zu verewigen.“</p>
<p>Alle 30 Kurzgeschichten sowie die ausgezeichneten Fotos sind wieder in Buchform im Buchhandel, bei Amazon oder durch direkte Bestellung bei SpaceNet erhältlich.</p>
<p><strong> </strong><strong>Buchbestellungen (Buchhandel, Amazon oder direkt bei SpaceNet)</strong></p>
<p>„Lösung – Geschichten und Bilder“, Sebastian v. Bomhard (Hrsg.) ISBN 9 783944 991139, Preis EUR 9,95, auch bestellbar über E-Mail: award@space.net</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>KMU unter Druck: Wie der Fachkräftemangel den deutschen Mittelstand spaltet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 11:48:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) tragen die Hauptlast des deutschen Fachkräftemangels. Rund zwei Drittel der personellen Engpässe im Mittelstand betreffen Fachkräfte mit einer klassischen Berufsausbildung. KMU in den Stadtstaaten kämpfen mit einem harten Rekrutierungswettbewerb gegen Großkonzerne. Der Fachkräftemangel ist längst kein rein makroökonomisches Abstraktum mehr, sondern eine handfeste Bedrohung für...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul class="KsbFXc U6u95" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-processed="true" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBxAA" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red">Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) tragen die Hauptlast des deutschen Fachkräftemangels.</span><br />
<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBxAB" data-sae="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red">Rund zwei Drittel der personellen Engpässe im Mittelstand betreffen Fachkräfte mit einer klassischen Berufsausbildung.</span><br />
<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBxAC" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red">KMU in den Stadtstaaten kämpfen mit einem harten Rekrutierungswettbewerb gegen Großkonzerne.</span><br />
<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<p><!--TgQPHd||[]--></ul>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sfc-inited="2" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><!--TgQPHd||[]--></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICBAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Der <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/mittelstand-im-wandel-14-mit-robotern-gegen-den-fachkraeftemangel/">Fachkräftemangel</a> ist längst kein rein makroökonomisches Abstraktum mehr, sondern eine handfeste Bedrohung für das Rückgrat der deutschen Wirtschaft: den Mittelstand. Eine neue Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung <span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">(KOFA) am Institut der deutschen Wirtschaft (IW)<!--TgQPHd||[]--></span> mit dem Titel <em class="eujQNb" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><a href="https://www.iwkoeln.de/studien/franziska-arndt-sabine-koehne-finster-kmu-unter-druck-die-fachkraeftesituation-in-den-bundeslaendern.html" target="_blank" rel="noopener">„KMU unter Druck: Die Fachkräftesituation in den Bundesländern“</a><!--TgQPHd||[]--></em> legt offen, dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) den Großteil der landesweiten Fachkräftelücke schultern müssen. Die Belastungsgrenzen sind jedoch extrem ungleich verteilt. Die Studienautorinnen Franziska Arndt und Sabine Köhne-Finster zeigen auf, dass der Standort eines Unternehmens heute massiv darüber entscheidet, wie hoch die Chancen bei der Personalrekrutierung stehen.<!--TgQPHd||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICBAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sfc-inited="2" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><!--TgQPHd||[]--></div>
<h3 role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 24px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></h3>
<h3 class="AdPoic" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 24px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Das dramatische Stadt-Land-Gefälle<!--TgQPHd||[]--></h3>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIChAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIChAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Besonders eklatant zeigen sich die regionalen Unterschiede beim Blick auf die unbesetzten Stellen. In wirtschaftsstarken Flächenländern wie Bayern bleibt rechnerisch etwa jede zweite angebotene Stelle im Mittelstand unbesetzt. In Berlin hingegen ist es lediglich rund jede fünfte Stelle. Dies deutet jedoch keineswegs auf eine entspannte Lage in den Ballungsräumen hin, sondern markiert eine qualitative Verschiebung der Probleme.<!--TgQPHd||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIChAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICxAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">In den ländlich geprägten Bundesländern entfallen oft bis zu 80 Prozent der offenen Stellen in sogenannten Engpassberufen auf KMU. Hier sind kleine Betriebe schlicht die dominierenden Akteure auf dem Arbeitsmarkt, finden jedoch aufgrund der demografischen Abwanderung kaum Bewerber. In den Stadtstaaten stellt sich die Herausforderung spiegelbildlich dar: Dort konkurrieren kleinere Betriebe in direkter Nachbarschaft mit finanzstarken Großkonzernen um dieselben Talente. KMU geraten hierbei im Ringen um Gehälter, Work-Life-Balance und Zusatzleistungen zunehmend ins Hintertreffen.<!--TgQPHd||[]--></div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sfc-inited="2" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><!--TgQPHd||[]--></div>
<div role="heading" aria-level="3" data-animation-nesting="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 24px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></div>
<h3 role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 24px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></h3>
<h3 class="AdPoic" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 24px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Gesucht: Die klassische Berufsausbildung<!--TgQPHd||[]--></h3>
<div role="heading" aria-level="3" data-animation-nesting="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 24px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDBAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Entgegen der oft geführten Debatte über den Mangel an hochqualifizierten Akademikern macht die <span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">IW-Studie<!--TgQPHd||[]--></span> unmissverständlich klar, wo der Schuh im Mittelstand wirklich drückt: Rund zwei Drittel der gesamten Fachkräftelücke entfallen auf das Qualifikationsniveau von Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Zu den am stärksten betroffenen Branchen zählen:<!--TgQPHd||[]--></div>
<ul class="KsbFXc U6u95" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDRAA" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Produktion und Fertigung<!--TgQPHd||[]--></strong>: Hier fehlen im industriellen Mittelstand wichtige Facharbeiter.<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDRAB" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Das Handwerk<!--TgQPHd||[]--></strong>: Bauelektriker:innen und Kfz-Techniker:innen gehören bundesweit zu den am schwersten zu findenden Profilen.<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDRAC" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Gesundheits- und Sozialberufe<!--TgQPHd||[]--></strong>: Vor allem in der Altenpflege ist der Bedarf enorm.<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<p><!--TgQPHd||[]--></ul>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDhAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">In großen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen entfallen über 40 Prozent der gesamten KMU-Fachkräftelücke auf lediglich zehn Kernberufe. In Bayern oder Brandenburg hingegen verteilt sich der Mangel breiter auf viele unterschiedliche Berufsbilder. Regionale Sondereffekte verschärfen das Bild. So sind Erzieher:innen zwar in fünf Bundesländern der absolute Top-Engpassberuf, rechnerisch gibt es für diese Berufsgruppe in Berlin und Sachsen laut den IW-Daten jedoch keinen akuten Mangel.<!--TgQPHd||[]--></div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sfc-inited="2" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><!--TgQPHd||[]--></div>
<div role="heading" aria-level="3" data-animation-nesting="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 24px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></div>
<h3 role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 24px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></h3>
<h3 class="AdPoic" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 24px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Strategien gegen den Stillstand<!--TgQPHd||[]--></h3>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDxAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDxAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Um im unerbittlichen Wettbewerb nicht vollends den Anschluss zu verlieren, müssen mittelständische Betriebe laut IW proaktiv umsteuern. <em class="eujQNb" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><!--TgQPHd||[]--></em><!--TgQPHd||[]--></div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDxAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIERAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Die <span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">KOFA-Analyse<!--TgQPHd||[]--></span> liefert klare strategische Handlungsempfehlungen für KMU:<!--TgQPHd||[]--></div>
<ol class="IaGLZe VimKh" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIEhAA" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Gezieltes Employer Branding<!--TgQPHd||[]--></strong>: Mittelständler müssen ihre spezifischen Stärken – wie flache Hierarchien oder familiäre Arbeitsatmosphären – sichtbarer vermarkten, um gegen Konzerne zu bestehen.<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIEhAB" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Ausbau der betrieblichen Ausbildung<!--TgQPHd||[]--></strong>: Um langfristig unabhängig vom externen Arbeitsmarkt zu werden, bleibt die eigene Ausbildung im Betrieb das effektivste Werkzeug.<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIEhAC" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Systematische Weiterbildung<!--TgQPHd||[]--></strong>: Vorhandene Mitarbeiter müssen durch Qualifizierungsmaßnahmen fit für neue Aufgaben gemacht werden, um Engpässe intern aufzufangen.<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIEhAD" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 600; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Fokus auf Mitarbeiterbindung<!--TgQPHd||[]--></strong>: Insbesondere in Regionen mit rapide schrumpfendem Arbeitskräftepotenzial ist das Halten von Bestandsmitarbeitern geradezu überlebenswichtig.<!--TgQPHd||[]--></span><!--TgQPHd||[]--></li>
<p><!--TgQPHd||[]--></ol>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIExAA" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">Nur wer die exakte demografische und berufsspezifische Situation vor Ort versteht, kann seine Personalstrategie präzise anpassen. Der Druck auf den Mittelstand wächst, doch mit maßgeschneiderten, regionalen Ansätzen bleibt der Raum für erfolgreiche Rekrutierung offen.<!--TgQPHd||[]--></div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sfc-inited="2" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><!--TgQPHd||[]--></div>
<hr class="j3tEEe" data-sfc-root="c" data-sfc-pl="||[]" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 14px; font-weight: 400; margin: 32px 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(128, 128, 128);" />
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIFRAA" data-complete="true" data-processed="true" aria-owns="action-menu-parent-container" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"></div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Vor dem Reformgipfel: Mittelstand kritisiert Hinterzimmer-Politik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 11:57:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Spitzenverbände BVMW und DMB kritisieren Kanzler Merz scharf für ihre Nicht-Einladung zum Reformgipfel am 10. Juni 2026. Obwohl das Treffen Wege aus der Wirtschaftskrise durch Reformen bei Steuern und Sozialabgaben finden soll, bleibt der Mittelstand außen vor. Die Verbände fordern eine sofortige Deckelung der Sozialabgaben auf 40 Prozent sowie...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul class="KsbFXc U6u95" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIAhAA" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red">Die Spitzenverbände BVMW und DMB kritisieren Kanzler Merz scharf für ihre Nicht-Einladung zum Reformgipfel am 10. Juni 2026.</span><br />
<!--TgQPHd|[]--></span><!--TgQPHd|[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIAhAD" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red">Obwohl das Treffen Wege aus der Wirtschaftskrise durch Reformen bei Steuern und Sozialabgaben finden soll, bleibt der Mittelstand außen vor.</span><br />
<!--TgQPHd|[]--></span><!--TgQPHd|[]--></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIAhAG" data-complete="true" data-sae="" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px 0px 12px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 0px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);"><span class="penci-highlighted-red">Die Verbände fordern eine sofortige Deckelung der Sozialabgaben auf 40 Prozent sowie spürbare Steuersenkungen, um eine Politik für Großkonzerne zu verhindern.</span><br />
<!--TgQPHd|[]--></span><!--TgQPHd|[]--></li>
<p><!--TgQPHd|[]--></ul>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIAxAA" data-complete="true" data-processed="true" aria-owns="action-menu-parent-container" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">
<div>Der deutsche Mittelstand schlägt vor dem anstehenden Reformgipfel im Bundeskanzleramt am 10. Juni laut Alarm. Die Enttäuschung und der Unmut in der Wirtschaft sind riesig. Der Grund für den kollektiven Ärger: Wichtige Spitzenverbände der KMU-Landschaft – darunter <a href="https://bvmw.de" target="_blank" rel="noopener">Der Mittelstand. BVMW</a> und der <a href="https://www.mittelstandsbund.de/presse/beitrag/dmb-fordert-vor-reformgipfel-sozialabgaben-stabilisieren-und-steuerlast-senken" target="_blank" rel="noopener">Deutsche Mittelstandsbund (DMB)</a> – wurden zu den entscheidenden Gesprächen im Kanzleramt nicht eingeladen. Die Verbände werfen Bundeskanzler Friedrich Merz vor, die tragende Säule der deutschen Wirtschaft zu ignorieren und stattdessen eine Politik für Großkonzerne und Gewerkschaften zu machen.</div>
<div></div>
<h3 role="heading"></h3>
<h3 role="heading">Der Reformgipfel: Ziele und Teilnehmer</h3>
<div>Das Treffen im Kanzleramt soll einen Befreiungsschlag für die kriselnde deutsche Wirtschaft markieren.</div>
<div>
<ul>
<li>Das Ziel: Bundeskanzler Merz will ein umfassendes Reformpaket schnüren, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland wiederherzustellen. Im Fokus stehen der Abbau von bürokratischen Hürden, die Senkung der Steuerlast sowie die Begrenzung und Stabilisierung der stark steigenden Sozialabgaben.</li>
<li>Die Teilnehmer: Am Verhandlungstisch sitzen neben Vertretern der Bundesregierung vor allem ausgewählte Großarbeitgeber, DAX-Konzerne sowie Spitzenvertreter der Gewerkschaften. Die mittelständischen Verbände, die über 99 Prozent aller deutschen Unternehmen und rund 60 Prozent aller Arbeitsplätze repräsentieren, bleiben draußen.</li>
</ul>
</div>
<h3 role="heading">Harte Kritik von BVMW und DMB</h3>
<div>Die Ausgrenzung sorgt für scharfe Reaktionen. Der BVMW kritisiert, dass ohne die Stimme des Mittelstands keine wirksamen Reformen gelingen können. Der Verband fordert Bundeskanzler Merz nachdrücklich zu einer Kurskorrektur auf. Eine Politik, die über die Köpfe der kleineren und mittleren Betriebe hinweg entschieden wird, verfehle die wirtschaftliche Realität des Landes. BVMW-Chef Christoph Ahlhaus bringt es auf den Punkt:</div>
</div>
<div></div>
<blockquote>
<div>&#8222;Die Zeit für Kaffeekränzchen im Kanzleramt ist definitiv vorbei.&#8220;</div>
</blockquote>
<div></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIAxAA" data-complete="true" data-processed="true" aria-owns="action-menu-parent-container" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">
<div>Der DMB untermauert seine Kritik mit konkreten, harten Kernforderungen an die Bundesregierung. DMB-Vorstand Marc S. Tenbieg warnt vor einem reinen Show-Gipfel ohne Substanz. Die Betriebe stünden durch die aktuelle Wirtschaftslage ohnehin massiv unter Druck und bräuchten sofortige, verlässliche Planungssicherheit statt vager Versprechungen:</div>
</div>
<div></div>
<blockquote>
<div>&#8222;Wir müssen die Sozialabgaben stabilisieren, Arbeit wieder attraktiver machen und vorhandene Arbeitskräftepotenziale besser nutzen, um Belastungen für die junge Generation und KMU einzudämmen.&#8220;</div>
</blockquote>
<div></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIAxAA" data-complete="true" data-processed="true" aria-owns="action-menu-parent-container" data-copy-service-computed-style="font-family: &quot;Google Sans&quot;, Arial, sans-serif; font-size: 16px; font-weight: 400; margin: 12px 0px 16px; text-decoration: none; border-bottom: 0px rgb(10, 10, 10);">
<div></div>
<h3 role="heading">Die Kernforderungen des Mittelstands</h3>
<div>Um den drohenden wirtschaftlichen Schaden abzuwenden, fordert der DMB ein sofortiges Umdenken in zwei zentralen Bereichen:</div>
<div>
<div></div>
<ol>
<li>Sozialabgaben strikt deckeln: Der DMB fordert eine gesetzlich garantierte und dauerhafte Obergrenze für die Sozialabgaben bei maximal 40 Prozent des Bruttolohns. Ein weiteres unkontrolliertes Abdriften der Lohnnebenkosten würde die Arbeitsplätze im Mittelstand akut gefährden.</li>
<li>Steuerlast für KMU senken: Die <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/einkommensteuerreform-warum-es-den-grossen-wurf-braucht/">Unternehmensbesteuerung</a> in Deutschland ist im internationalen Vergleich nicht mehr wettbewerbsfähig. Gefordert wird eine spürbare steuerliche Entlastung, um den Betrieben wieder finanziellen Spielraum für dringend notwendige Zukunftsinvestitionen und Innovationen zu geben.</li>
</ol>
</div>
<div>Der Mittelstand macht also unmissverständlich klar: Ein Reformgipfel, der die echten Probleme der KMU ausblendet, ist zum Scheitern verurteilt. Die Verbände fordern Merz deshalb auf, den exklusiven Kreis im Kanzleramt zu öffnen und den Mittelstand endlich direkt an den Verhandlungen zu beteiligen.</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Gründer: Mehr Mut im Nebenerwerb, aber großes Risiko gescheut</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/gruender-mehr-mut-im-nebenerwerb-aber-grosses-risiko-gescheut/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 13:31:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[Existenzgründungen steigen leicht, primär getragen durch risikoarme Nebenerwerbsprojekte. Das Alter der Gründenden erreicht mit 34,2 Jahren ein Rekordtief.  Bayern baut seine Spitzenposition mit 785 Neugründungen weiter aus. Der neue KfW-Gründungsmonitor zeichnet ein klares Bild der deutschen Wirtschaft: Die Menschen in Deutschland wollen gründen, doch sie tun es mit spürbarer Vorsicht....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<hr />
<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red">Existenzgründungen steigen leicht, primär getragen durch risikoarme Nebenerwerbsprojekte.</span></li>
<li><span class="penci-highlighted-red">Das Alter der Gründenden erreicht mit 34,2 Jahren ein Rekordtief. </span></li>
<li><span class="penci-highlighted-red">Bayern baut seine Spitzenposition mit 785 Neugründungen weiter aus.</span></li>
</ul>
<hr />
<p>Der neue <a href="https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen-Details_893632.html" target="_blank" rel="noopener">KfW-Gründungsmonitor</a> zeichnet ein klares Bild der deutschen Wirtschaft: Die Menschen in Deutschland wollen gründen, doch sie tun es mit spürbarer Vorsicht. Zwar legte die Zahl der Existenzgründungen insgesamt leicht zu, die Gründungslandschaft verharrt jedoch in einem strukturellen Seitwärtstrend auf verhältnismäßig niedrigem Niveau. Das geht aus dem aktuellen Bericht der KfW Bankengruppe hervor.</p>
<h3>Der Trend zum „Side Project“</h3>
<p>Die nackten Zahlen zeigen ein deutliches Plus: Insgesamt wagten im Erhebungszeitraum rund 690.000 Gründerinnen und Gründer den Schritt in die Selbstständigkeit – ein Zuwachs von etwa 3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Gründungsintensität stieg damit leicht von 110 auf 115 Gründungen je 10.000 Personen im erwerbsfähigen Alter.<br />
Wer tiefer in die Statistik blickt, erkennt jedoch eine deutliche qualitative Verschiebung. Der Zuwachs wird fast ausschließlich vom Nebenerwerb getragen. Während die Zahl der Nebenerwerbsgründungen um 5 % auf 483.000 anstieg, ging das klassische Vollerwerbsgeschäft um 1 % auf 206.000 zurück. Die Angst vor finanziellen Risiken und der Wunsch nach sozialer Absicherung lassen das Gründen zunehmend zu einem hybriden Projekt neben dem Hauptberuf werden.</p>
<h3>Junge Generation übernimmt das Ruder</h3>
<p>Ein echter Lichtblick ist der Generationenwechsel. Die Gründerinnen und Gründer in Deutschland werden immer jünger. Das Durchschnittsalter sank auf 34,4 Jahre – der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebung. Vor allem bei Menschen unter 30 Jahren ist ein ausgeprägter Gründergeist spürbar, viele starten direkt aus dem Studium heraus.</p>
<p>Allerdings zeigt die Studie auch eine Kehrseite der Medaille: Der Frauenanteil schrumpfte leicht auf 35 %. Insbesondere im Vollerwerb ist der Anteil von Gründerinnen spürbar eingeknickt.</p>
<p>Ein unaufhaltsamer Trend bleibt die <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/ki-fuer-den-mittelstand-mission-ki-vernetzt-unternehmen-mit-ki-startups-in-bayern/">Digitalisierung</a>: Satte 44 % aller Gründungen sind mittlerweile „digital“ – ein historischer Höchstwert für den KfW-Gründungsmonitor.</p>
<h3>Regionaler Erfolg und politische Reaktionen</h3>
<p>Ein Blick in die Regionen unterstreicht, dass vor allem der Süden Deutschlands als Zugpferd agiert. Laut Daten des Startup-Verbands verzeichnet Bayern bundesweit die meisten Start-up-Gründungen und baute seine Führungsrolle mit 785 Neugründungen, über 4.000 aktiven Start-ups und einem Rekord-Finanzierungsvolumen von 3,3 Milliarden Euro weiter aus. München bei der Gründungsaktivität pro Kopf mit einem klaren Vorsprung auf Platz 1 vor Berlin.  Bayerns Wirtschafsminister Aiwanger begrüßt diese Entwicklung:</p>
<blockquote><p>
Gründer und Firmennachfolger sind unsere Zukunft. Es freut mich besonders, dass immer mehr junge Menschen bereits während des Studiums oder direkt danach den Schritt in die Selbstständigkeit wagen oder in die Firmennachfolge der Eltern eintreten.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Starke Bilanz für Innovation: Milliarden-Spritze durch das ZIM</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/starke-bilanz-fuer-innovation-milliarden-spritze-durch-das-zim/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 18:30:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag legt die umfassenden Förderzahlen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) offen. Mit rund 3,78 Milliarden Euro Gesamtvolumen im Zeitraum von 2019 bis 2025 bleibt das Programm das Rückgrat der technologiegetriebenen KMU-Förderung. Neue Richtlinien ab 2025 stärken vor allem junge Betriebe und Kooperationen, um den...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red">Eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag legt die umfassenden Förderzahlen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) offen.</span></li>
</ul>
<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red">Mit rund 3,78 Milliarden Euro Gesamtvolumen im Zeitraum von 2019 bis 2025 bleibt das Programm das Rückgrat der technologiegetriebenen KMU-Förderung.</span></li>
</ul>
<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red">Neue Richtlinien ab 2025 stärken vor allem junge Betriebe und Kooperationen, um den Markttransfer marktfähiger Entwicklungen zu beschleunigen.</span></li>
</ul>
<p>Eine aktuelle Antwort der Bundesregierung auf eine <a href="https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1182112" target="_blank" rel="noopener">Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen</a> liefert beeindruckende Zahlen zum Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM). Zwischen 2019 und 2025 flossen rund 3,78 Milliarden Euro an Fördermitteln in insgesamt 22.631 Projekte. Während das Jahr 2021 mit 755,84 Millionen Euro für 4.458 Vorhaben den historischen Höchststand markierte, sank das Volumen im Krisenjahr 2023 auf den niedrigsten Wert. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie koordinierte Programm unterstützt gezielt Handwerk, freie Berufe sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU).</p>
<h3>Die 600-Millionen-Euro-Frage: Viel oder wenig?</h3>
<p>Rechnet man die Gesamtsumme auf einen Durchschnitt herunter, stehen jährlich etwa 540 bis 600 Millionen Euro zur Verfügung. Doch wie ist dieser Betrag im Vergleich zu anderen <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/finanzbooster-fuer-innovationen-welche-upgrades-2026-bringt/">Förderlandschaften</a> einzuordnen? Die Antwort lautet: Es ist viel, denn das ZIM ist das größte technologie- und branchenoffene Innovationsförderprogramm für den Mittelstand in ganz Deutschland.</p>
<p>Zum Vergleich: Das beliebte Programm <a href="https://www.bmftr.bund.de/DE/Forschung/Gesellschaft/ZukunftDerArbeit/KmuInnovativ/kmuinnovativ_node.html" target="_blank" rel="noopener">KMU-innovativ</a> des Bundesforschungsministeriums konzentriert sich nur auf ausgewählte, stark eingegrenzte Spitzen-Technologiefelder. Die 2020 eingeführte steuerliche Forschungszulage deckt zwar mittlerweile breitere Personalkosten ab, fordert im Vergleich zum ZIM aber einen langwierigeren bürokratischen Nachweis im Nachgang ein. Mit einer Förderquote von bis zu 50 oder sogar 60 Prozent bei Kooperationsprojekten bietet das ZIM Unternehmen Planungssicherheit durch direkte, nicht rückzahlbare Zuschüsse direkt zum Projektstart.</p>
<h3>
<p>Aktuell im Fokus: Effizienz und Kooperation</h3>
<p>Die seit Januar 2025 geltende neue <a href="https://www.zim.de/ZIM/Redaktion/DE/Publikationen/Richtlinien/zim-richtlinie-ab-2025.html" target="_blank" rel="noopener">ZIM-Richtlinie</a> legt den Fokus noch deutlicher auf junge Unternehmen, Erstinnovatoren und den realen Markttransfer. Es geht nicht mehr nur um reine Grundlagenforschung, sondern um die zügige wirtschaftliche Verwertung der Ergebnisse. Die gestiegenen Kosten fängt das Programm durch erhöhte Budgets auf: ZIM-Einzelprojekte werden nun bis zu maximal 690.000 Euro gefördert.</p>
<p>Die wichtigsten aktuellen Aufgaben und Projekte konzentrieren sich auf anwendbare Technologien in den Bereichen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Medizintechnik. In der Praxis äußert sich dies durch die gezielte Förderung von Durchführbarkeitsstudien sowie die Organisation von Innovationsnetzwerken, die technologische Synergien bündeln. Das offizielle ZIM-Präsidium betont in seinen jüngsten Mitteilungen die Relevanz dieser Ausrichtung: Das Programm agiert demnach als</p>
<blockquote><p>„Innovationsmotor und ein Fundament für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand und Beschäftigung“.</p></blockquote>
<p>Ein starker Fokus liegt auf der internationalen Zusammenarbeit: Das BMWK initiiert fortlaufend bilaterale Ausschreibungen – etwa für gemeinschaftliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte bayerischer KMU mit Partnern aus Südkorea, Kanada oder Israel. Wer als mittelständischer Betrieb ein anspruchsvolles Innovationsprojekt plant, findet im ZIM somit weiterhin das kraftvollste finanzielle Sprungbrett.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wie wird „Made in Germany“ wieder zum Gütesiegel?</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/wie-wird-made-in-germany-wieder-zum-guetesiegel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 11:51:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[Fachkräftemangel, erdrückende Bürokratie und geopolitische Verwerfungen: Der deutsche Mittelstand kämpft an vielen Fronten gleichzeitig. Beim „Round Table Mittelstand“ in Berlin diskutierten Anfang Mai rund 30 hochkarätige Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaftsverbänden und Politik, wie der Wirtschaftsstandort Deutschland aus der Krise geführt werden kann. Die zentrale Erkenntnis: Der Mittelstand besitzt die nötige...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>Fachkräftemangel, erdrückende Bürokratie und geopolitische Verwerfungen: Der deutsche Mittelstand kämpft an vielen Fronten gleichzeitig. Beim „Round Table Mittelstand“ in Berlin diskutierten Anfang Mai rund 30 hochkarätige Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaftsverbänden und Politik, wie der Wirtschaftsstandort Deutschland aus der Krise geführt werden kann. Die zentrale Erkenntnis: Der Mittelstand besitzt die nötige Anpassungskraft – doch die Politik muss endlich die Fesseln lösen.</div>
<div></div>
<div>„Der Mittelstand ist anpassungsfähig und findet immer wieder innovative Lösungen“, betonte Prof. Dr. Dr. h.c. Friederike Welter <a href="https://www.ifm-bonn.org/ueber-uns/team/profil/friederike-welter" target="_blank" rel="noopener">(IfM Bonn/Universität Siegen)</a> zur Eröffnung der Konferenz. Entscheidend seien jedoch Rahmenbedingungen, die eine schnelle Reaktion auf neue Anforderungen überhaupt erst zulassen.</p>
</div>
<div></div>
<h2 role="heading">Zwei-Klassen-Mittelstand: Innovation als Überlebensversicherung</h2>
<div>Die Realität in den Betrieben driftet laut <a href="https://www.kfw.de/kfw.de.html" target="_blank" rel="noopener">KfW-Expertin</a> Dr. Jennifer Abel-Koch zunehmend auseinander. Während geopolitische Krisen, die protektionistische US-Zollpolitik und der massive Druck aus China das Vertrauen vieler Unternehmer erodieren lassen, gibt es eine Gruppe, die optimistisch bleibt. Betriebe, die kontinuierlich in Forschung, Entwicklung und <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/finanzbooster-fuer-innovationen-welche-upgrades-2026-bringt/">Prozessinnovationen</a> investieren, blicken deutlich positiver in die Zukunft. Der Grund: Sie federn die explodierenden Lohn- und Energiekosten durch immense Effizienzvorteile ab. Dennoch bleiben Steuern, Energiepreise und Bürokratie für alle die größten Standortrisiken.</div>
<div></div>
<div>Wie tief die Wunden der Energiekrise sitzen, verdeutlichte Dr. Mathias Mainz (IHK NRW): „Gut 41 Prozent der Unternehmen sehen ihre Wettbewerbsfähigkeit massiv gefährdet.“ Die Folge ist fatal für die Zukunft des Standorts: Wichtige Investitionen in Kernprozesse und Innovationen werden auf Eis gelegt. Die Wirtschaftsverbände BDI und ZDH fordern daher ein schnelles Nachbessern der Bundesregierung. Ganz oben auf der Wunschliste: Eine dauerhafte Entfristung der Stromsteuersenkung für das produzierende Gewerbe.</p>
</div>
<div></div>
<h2 role="heading">Ruf nach einem Gesamtkonzept</h2>
<div>Scharfe Kritik an der aktuellen Wirtschaftspolitik gab es von Dr. Constantin Terton (Zentralverband des Deutschen Handwerks). Ständig neue, unkoordinierte Einzelvorschläge würden Betriebe und Beschäftigte massiv verunsichern. „Der Mittelstand braucht endlich ein abgestimmtes Gesamtkonzept für Reformen“, forderte Terton. Dazu gehören spürbare Entlastungen, der konsequente Einsatz von Sonderschulden für Infrastruktur-Investitionen, eine Reform der Sozialsysteme sowie eine ehrliche Schrumpfkur für die aufgeblähte öffentliche Verwaltung.</div>
<div>Dass Regulierung nicht nur blockieren, sondern im Falle der Kreislaufwirtschaft auch neue Märkte schaffen kann, zeigten Dr. Michael Rothgang und Dr. Jochen Dehio (RWI Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung Essen). Ihr Plädoyer: Jedes Gesetz braucht eine konsequente Kosten-Nutzen-Abwägung und muss vor der Einführung in der Praxis erprobt werden.</p>
</div>
<div></div>
<h2 role="heading">Baustelle Selbstständigkeit: Gründer häufig ausbremst</h2>
<div>Ein weiteres Alarmsignal lieferte das <a href="https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/" target="_blank" rel="noopener">RKW Kompetenzzentrum</a>. Zwar ist das gesellschaftliche Ansehen von Gründern laut Dr. Natalia Gorynia-Pfeffer weiterhin hoch, doch die realen Rahmenbedingungen für die Selbstständigkeit haben sich dramatisch verschlechtert.</div>
<div>Wie konkret diese Hürden sind, zeigt eine Untersuchung von Dr. Vinzenz Peters (IfM Bonn) zum Mutterschutz im Handwerk: Sagenhafte 89 Prozent der selbstständigen Handwerkerinnen arbeiten trotz Schwangerschaft unter Bedingungen weiter, die im Angestelltenverhältnis verboten wären. Die Angst vor Umsatzverlusten zwingt sie dazu. Ein neues, modulares Fördermodell des IfM Bonn und des Westdeutschen Handwerkskammertags soll diese finanzielle Lücke künftig schließen – ein kleiner, aber wichtiger Baustein, um die Selbstständigkeit in Deutschland wieder sicherer und attraktiver zu machen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
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		<title>Stillstand am Kreditmarkt: Mittelstand geht die Puste aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 06:00:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In der deutschen Wirtschaft macht sich eine gefährliche Starre breit. Die aktuelle Studie KfW-ifo-Kredithürde Q1 2026 offenbart eine besorgniserregende Entwicklung: Während die Hürden für Bankkredite auf extrem hohem Niveau verharren, bricht das Interesse der Unternehmen an frischem Kapital historisch ein. Was als vorübergehende Vorsicht begann, entwickelt sich zunehmend zu einer...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>In der deutschen Wirtschaft macht sich eine gefährliche Starre breit. Die aktuelle Studie <a href="https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_891968.html">KfW-ifo-Kredithürde Q1 2026</a> offenbart eine besorgniserregende Entwicklung: Während die Hürden für Bankkredite auf extrem hohem Niveau verharren, bricht das Interesse der Unternehmen an frischem Kapital historisch ein. Was als vorübergehende Vorsicht begann, entwickelt sich zunehmend zu einer strukturellen Investitionsblockade für das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.</p>
<h3>Rekordwerte bei den Kreditbeschränkungen</h3>
<div>Nachdem die Kredithürde für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Ende 2025 mit 37,8 % einen absoluten Höchststand erreicht hatte, entspannte sich die Lage zum Start in das Jahr 2026 nur minimal. Laut der KfW-Studie berichten weiterhin 34 % der Mittelständler von einem <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/unternehmenskredite-in-deutschland-schwerer-zu-bekommen/">restriktiven Verhalten der Banken</a>. Besonders brisant: Innovative und digitalisierungsaktive Firmen haben es noch schwerer. Laut KfW-Analyse scheitern innovative Mittelständler mit einer um 7 Prozentpunkte höheren Wahrscheinlichkeit in Kreditverhandlungen als andere Unternehmen. Die Banken agieren angesichts der schwachen Konjunktur und geopolitischer Unsicherheiten – wie den Auswirkungen des Iran-Kriegs – demnach äußerst vorsichtig, so die KfW:</div>
<blockquote>
<div>„Banken scheinen wegen der vielfältigen wirtschaftlichen Herausforderungen von einer Verschlechterung der Fundamentaldaten der Unternehmen auszugehen.“</div>
</blockquote>
<h3 role="heading">Investitionsunlust erreicht Zehn-Jahres-Tief</h3>
<div>Doch die eigentliche Gefahr für den Standort Deutschland liegt auf der Nachfrageseite. Der deutsche Mittelstand scheint den Glauben an eine schnelle Besserung verloren zu haben. Laut aktueller Sonderbefragung ziehen nur noch 27 % der Mittelständler einen Bankkredit für Investitionen überhaupt in Betracht – das ist der tiefste Stand seit zehn Jahren. Im Dienstleistungssektor ist der Einbruch besonders dramatisch: Wollten dort 2017 noch 73 % der Betriebe Kredite nutzen, sind es aktuell nur noch 21 %. Die Unternehmen meiden Schulden, wo sie nur können, was die <a href="https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen-Details_890048.html">KfW Research</a> zu einer klaren Einordnung zwingt:</div>
<blockquote>
<div>„Bislang sehen wir am Kreditmarkt keine Signale für eine signifikante Belebung der Kreditnachfrage“.</div>
</blockquote>
<h3 role="heading">Bedeutung für die Gesamtwirtschaft</h3>
<div>Für die deutsche Wirtschaft ist dieser Befund ein Alarmsignal. Der Mittelstand trägt fast die Hälfte der jährlichen Unternehmensinvestitionen in Deutschland. Wenn dieser Motor aufgrund von Unsicherheit über Energiepreise, bürokratische Vorgaben und eine fragile Weltlage ins Stocken gerät, droht Deutschland den Anschluss bei der Transformation zu verlieren.</div>
<div></div>
<div>Das Paradoxon der aktuellen Lage: Während die Eigenkapitalquoten der Unternehmen 2024 sogar leicht auf 30,7 % gestiegen sind und damit eigentlich eine solide Basis für Investitionen bieten würden, sorgt der „bekannte Dreiklang aus Hemmnissen“ – Konjunkturschwäche, Preisniveau und Regulierung – für einen Stillstand.</div>
<p><h3 role="heading">Warten auf die Trendwende</h3>
<div>Eine echte Erholung am Kreditmarkt ist also vorerst nicht in Sicht. Zwar könnten die für den weiteren Jahresverlauf erwarteten wirtschaftlichen Aufhellungen Impulse liefern, doch bleibt die Risikolage angespannt. Ohne ein deutliches Signal für stabile Rahmenbedingungen und sinkende bürokratische Lasten wird das Kreditinteresse des Mittelstands wohl auf dem aktuellen Tiefpunkt verharren – mit fatalen Folgen für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.</div>
<div></div>
</div>
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		<title>Neue Baukrise im Schatten des Iran-Kriegs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 19:21:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Hoffnungen auf eine Stabilisierung am Bau sind im Frühjahr 2026 jäh verpufft. Was während der Corona-Pandemie zunächst als Unterbrechung globaler Lieferketten begann, hat sich durch die militärische Eskalation im Nahen Osten jetzt zu einem „Energiepreisschock“ ausgeweitet, der die deutsche Bauwirtschaft mit voller Wucht trifft. In den Chefetagen der Branche...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIAxAA" data-complete="true" data-processed="true">
<p>Die Hoffnungen auf eine Stabilisierung am Bau sind im Frühjahr 2026 jäh verpufft. Was während der Corona-Pandemie zunächst als Unterbrechung globaler Lieferketten begann, hat sich durch die militärische Eskalation im Nahen Osten jetzt zu einem „Energiepreisschock“ ausgeweitet, der die deutsche Bauwirtschaft mit voller Wucht trifft. In den Chefetagen der Branche herrscht deshalb dicke Luft: Laut <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><span class="qNqJIe zhJmAf" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><a class="qNqJIe zhJmAf" href="https://www.ifo.de/fakten/2026-03-31/90-der-industrieunternehmen-erwarten-belastungen-durch-iran-krieg" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="CAEIAxAB" data-processed="true" aria-label="ifo Institut ifo Institut. Link preview. Site: ifo Institut. Title: 90% der Industrieunternehmen erwarten Belastungen durch .... URL: https://www.ifo.de/fakten/2026-03-31/90-der-industrieunternehmen-erwarten-belastungen-durch-iran-krieg.">ifo Institut </a></span></span>blicken 90 % der Industriebetriebe insgesamt mit großer Sorge auf die Auswirkungen des Iran-Kriegs. Für die Baubranche wurde von ifo noch im Februar ein positiver Ausblick gegeben: Der <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/bauma-2022-wie-teuer-wird-bauen/">europäische Bau befände sich im Aufschwung</a> und erwarte für das Jahr 2026 einen realen Zuwachs von 2,4%. Analog zur generellen Wachstumserwartung für Deutschland wird auch diese Prognose jetzt nicht mehr zu halten sein.</p>
</div>
<h3 class="otQkpb" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Die neuen Preistreiber: Öl, Gas und Unsicherheit</h3>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIBBAA" data-complete="true" data-processed="true">Denn die durch den Krieg ausgelöste Energiekrise hat die Kostenstruktur am Bau massiv verschoben. Während sich die Materialpreise nach der Pandemie kurzzeitig einpendelten, treiben nun explodierende Energiekosten die Produktion von Baustoffen wie Bitumen und Dieselkraftstoff für Baumaschinen längerfristig in neue Höhen.</div>
<ul class="KsbFXc U6u95" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIBRAA" data-complete="true" data-sae=""><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Gaspreis-Explosion</strong>: An der europäischen Börse kletterte der Gaspreis im März 2026 bis auf rund 74 Euro je Megawattstunde – ein Anstieg von <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><span class="qNqJIe zhJmAf" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><a class="qNqJIe zhJmAf" href="https://strom-report.com/news/iran-krieg-auswirkungen-gaspreise-strompreise/" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="CAEIBRAB" aria-label="104 % gegenüber dem Niveau vor dem Konflikt Strom Report. Link preview. Site: Strom Report. Title: Iran-Krieg treibt Gaspreise. Höhere Strompreise folgen - Strom Report. URL: https://strom-report.com/news/iran-krieg-auswirkungen-gaspreise-strompreise/.">104 % gegenüber dem Niveau vor dem Konflikt<span class="Mfa7G" data-animation-atomic="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-sae=""><span class="Ugdw8c" aria-hidden="true"> </span></span></a></span></span></span><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Anfang des Jahres.</span></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIBRAD" data-complete="true" data-sae=""><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Bauzinsen</strong>: Die Unsicherheit an den Finanzmärkten hat auch die Finanzierung verteuert; die Bauzinsen stiegen seit Kriegsbeginn unmittelbar um 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte an, teilweise sogar bis zu 0,4 Prozent.</span></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIBRAE" data-complete="true" data-sae=""><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Inflation</strong>: Massiv gestiegene Energiepreise katapultierten die allgemeine Inflationsrate im März 2026 auf 2,7 %, den höchsten Stand seit über zwei Jahren.</span></li>
</ul>
<h3 class="otQkpb" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Die Branche in der Sackgasse?</h3>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEIBxAA" data-processed="true" data-complete="true">
<p>Trotz eines hoffnungsvollen Starts ins Jahr 2026 – die Baugenehmigungen stiegen im Februar um stolze 24,1 % gegenüber dem Vorjahr – droht der Iran-Krieg diese Trendwende jetzt abzuwürgen. Die Branche reagiert mit massiver Verunsicherung. Viele Unternehmen stehen vor der Wahl: Projekte trotz kalkulatorischer Risiken fortsetzen oder angesichts der „immensen Kostensteigerungen“ erneut stornieren. Experten des <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><span class="qNqJIe zhJmAf" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><a class="qNqJIe zhJmAf" href="https://www.ifo.de/en/press-release/2026-02-27/european-residential-construction-recovering-germany-lagging-behind" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="CAEIBxAB" data-processed="true">ifo Instituts </a></span></span>prognostizieren nun, dass die Zahl der Baufertigstellungen 2026 auf lediglich 185.000 Einheiten abstürzen könnte – weit entfernt also vom Regierungsziel von jährlich 400.000 Wohnungen. Für Mieter in den Metropolen verschärft sich die Lage also weiter. Da der Neubau stockt, trifft eine wachsende Nachfrage auf ein immer kleineres Angebot. Die Angebotsmieten stiegen im ersten Quartal 2026 bereits um 2,9 % im Vergleich zum Vorjahr. In Städten wie Berlin oder München fehlen laut Daten des Bundesinstituts für bau- Stadt- und Raumforschung (BSSR) aktuell über 700.000 Wohnungen, wobei die Lücke jährlich um bis zu 160.000 Einheiten wächst. Anna Maria Müther, BSSR-Wohnungsmarktexpertin, sagt dazu:</p>
<blockquote><p> „Neue Wohnungen müssen vor allem in den wachstumsstarken Großstädten und ihrem Umland entstehen. Im Fokus stehen dabei Miet- und Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern.&#8220;</p></blockquote>
</div>
<h3 class="otQkpb" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Politische Hilferufe und Strategien</h3>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAEICRAA" data-complete="true" data-processed="true">
<p>Die Bundesregierung reagiert natürlich alarmiert auf die wirtschaftliche Abkühlung; die Konjunkturprognose für das BIP-Wachstum wurde für 2026 auf magere 0,5 % bis 0,6 % halbiert. Das Bundeswirtschaftsministerium betont in einem <span data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><span class="qNqJIe zhJmAf" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><a class="qNqJIe zhJmAf" href="https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Downloads/J-L/20260325-kurzgutachten-energiekrise.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="CAEICRAB" data-processed="true">Kurzgutachten</a></span></span>, dass der Schutz der Energieinfrastruktur und die Abfederung der Preisschocks nun oberste Priorität haben.</p>
</div>
<p>Experten sehen für 2026 ein Jahr der Extreme. Während das <span style="color: #666666; font-family: Roboto, sans-serif; font-size: 15px;" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><span class="qNqJIe zhJmAf" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><a class="qNqJIe zhJmAf" href="https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/fachbeitraege/bauen/bauwirtschaft/baupreisprognose/baupreisprognose.html" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="CAEIChAB" data-processed="true">BSSR</a> </span></span><span style="color: #666666; font-family: Roboto, sans-serif; font-size: 15px;">ursprünglich mit einem moderaten Preisanstieg von 2,7 % für Bauleistungen gerechnet hatte, korrigieren die aktuellen Krisenszenarien diese Erwartungen nach oben. Eine nachhaltige Erholung der Baubranche hängt nun maßgeblich davon ab, wie schnell sich die Lage im Nahen Osten stabilisiert und ob die Energiepreise wieder auf ein kalkulierbares Niveau sinken.</span></p>
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