Nachwuchs für den Mittelstand (Foto: Sebastian Bernhard/pixelio.de)
Durch die gute Zusammenarbeit von Hochschulen und Wirtschaft wird der Nachwuchs an den deutschen Hochschulen gut gefördert. (Foto: Sebastian Bernhard/pixelio.de)

Nachwuchs für den Mittelstand

Veröffentlicht: 06.04.2016

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Hochschulen und mittelständische Unternehmen arbeiten schon seit Jahren zusammen an einer gewinnbringenden Nachwuchsförderung. Dabei hilft ihnen die Hochschulallianz für den Mittelstand. Sie ist ein bundesweiter Hochschulverbund, der die Belange anwendungsorientierter Hochschulen in ihrer Funktion als Partner des Mittelstands gegenüber Politik und Gesellschaft vertritt. Von der Kooperation können beide Seiten profitieren: Sie bilden gemeinsam junge Menschen aus, stärken auf diese Weise die Region und arbeiten lösungsorientiert in Forschung und Entwicklung zusammen. Die Hochschulen stehen dem Mittelstand auch in strukturschwachen Regionen partnerschaftlich zur Seite, um das Abwandern junger Talente zu verhindern. Als regionale Entwicklungszentren haben sie eine bindende Funktion und sind ein wirkungsvoller Schutz gegen einen demographisch bedingten Strukturwandel. Sie leisten außerdem einen entscheidenden Beitrag bei der Integration von Migranten und deren Kindern in die akademische Welt.

Deutsche Hochschulen liegen im weltweiten Vergleich vorne

Besonders erfreulich ist deshalb auch für den Mittelstand, dass die deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften im weltweiten Vergleich vorne liegen. Bei der Zahl von gemeinsamen Publikationen mit industriellen Partnern, dem Schlüsselindikator für die Dimension Wissenstransfer, sind drei deutsche Fachhochschulen, nämlich Reutlingen, Nürnberg und München, weltweit Spitze. Das besagt das internationale Hochschulranking U-Multirank 2016, an dem auch das deutsche Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) beteiligt ist.

„Exzellenz zeigt sich in vielen Dimensionen, nicht nur in der Forschung“

Michael Braun, Vorstandsmitglied der Hochschulallianz für den Mittelstand und Präsident der Technischen Hochschule Nürnberg, ist stolz auf den weltweit 2. Platz (von 1.300 bewerteten Hochschulen und Universitäten) seiner Hochschule: „Die Ergebnisse machen deutlich, dass Hochschulen sehr unterschiedliche Stärken haben. Es war überfällig, die traditionellen Bewertungsmerkmale zu überdenken, denn Exzellenz zeigt sich in vielen Dimensionen, nicht nur in Forschung, sondern auch in Studium und Lehre, Wissenstransfer, Internationalisierung und regionalem Engagement. Es ist jetzt eindrucksvoll bewiesen, dass die deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften weltweit Spitze sind.“

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