Wagniskapital, Startup, Innovation
Ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine dynamische Start-up-Szene ist ein guter Zugang zu Wagniskapital. (Foto: pixabay)

Mehr Wagniskapital für junge Unternehmen

Veröffentlicht: 25.07.2016

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„Wir brauchen in Deutschland mehr junge, innovative Technologieunternehmen.“ Dieser Meinung ist Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Deshalb stehen für die erfolgreichen Wagniskapitalinstrumente ERP/EIF-Dachfonds und European Angels Fonds künftig eine Milliarde Euro mehr Mittel zur Verfügung. Die Programmpartner Europäischer Investitionsfonds und ERP-Sondervermögen – vertreten durch das Bundeswirtschaftsministerium – haben die stark nachgefragten Programme zur Finanzierung von Startups um eine Milliarde Euro auf 2,7 Milliarden Euro aufgestockt. Zusammen mit den Mitteln für die im März gestartete Wachstumsfazilität stehen künftig rund 3,2 Milliarden Euro zur Finanzierung von Startups, High-Tech-Unternehmen und Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial bereit.

Anstoß für eine neue Gründerzeit in Deutschland

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sieht in den Startups einen wichtigen Motor für die deutsche Wirtschaft: „Junge Technologieunternehmen sind Treiber für Innovationen in unserer zunehmend digitalen Welt, modernisieren unsere Wirtschaftsstruktur und erweisen sich als wichtiger Jobmotor. Ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine dynamische Startup-Szene ist ein guter Zugang zu Wagniskapital. Hier müssen wir in Deutschland noch attraktiver werden. Durch die Aufstockung unserer bewährten Finanzierungsangebote um eine Milliarde Euro sind wir unserem Ziel, eine neue Gründerzeit in Deutschland anzustoßen, wieder einen Schritt näher gekommen.“
Der CEO des Europäischen Investitionsfonds, Pier Luigi Gilibert: „Die Zusammenarbeit mit dem ERP-Sondervermögen zur Finanzierung innovativer Technologie- und Wachstumsunternehmen stellt eine echte Erfolgsgeschichte dar. Mit den zusätzlich verfügbaren Mitteln von einer Milliarde Euro können wir zusammen mit dem Bundeswirtschaftsministerium weiter schnell wachsende KMU in den Blick nehmen und sie bei ihren Investitionsprojekten unterstützen. Das ERP-Mandat zeigt den positiven Effekt, den kontinuierliche Ko-Investitionen mit Blick auf potenzielle Investmentmöglichkeiten haben können.“

Eine Milliarde mehr für die Startup-Förderung

Seit seinem Start im Jahr 2004 hat der ERP/EIF-Dachfonds eine wichtige Rolle in der Startup-Finanzierung übernommen, indem er sich bei Wagniskapitalfonds beteiligt, die in Technologieunternehmen in der Früh- und Wachstumsphase investieren. Der ebenfalls durch die Mittel der ERP/EIF-Fazilität finanzierte European Angels Fund bietet Ko-finanzierungen für Investitionen ausgesuchter und erfahrener Business Angels. Komplettiert wird dieses Förderangebot seit März dieses Jahres durch die ERP/EIF-Wachstumsfazilität, die das Segment der Anschlussfinanzierungen abdeckt. Zusammen mit den Mitteln für die Wachstumsfazilität beträgt das Gesamtvolumen dieser drei Wagniskapital-Instrumente künftig 3,2 Milliarden Euro. Da die Investments immer zusammen mit anderen privaten Mitinvestoren erfolgen, ist mit diesem Engagement ein erheblicher Hebeleffekt verbunden.

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