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Keinerlei Anzeichen von Schwäche im deutschen Onlinegeschäft

Veröffentlicht: 16.10.2017

In Anbetracht einer Steigerung des deutschen Bruttoinlandsprodukts um 1,2 Prozent im ersten Halbjahr 2017 gibt es keinen Grund zur Klage. Nichtsdestotrotz rechnet das Wirtschaftsministerium in den restlichen 6 Monaten des Jahres mit einem leichten Rückgang des Wachstums. Den Pessimismus des am Dienstag, dem 12. September 2017, vorgelegten Lageberichts teilt die Onlinewirtschaft nicht. Ihr geht es nachweislich blendend. Ja, genau genommen sieht sie noch viel Luft nach oben.

E-Sport-Turniere als Einnahmequelle für Online-Casinos

Der Fußballklassiker FIFA, der Egoshooter Counter-Strike: Global Offensive sowie die Echtzeit-Strategiespiele Dota 2 und League of Legends sind ihre Disziplinen, sie streichen über Preisgelder und Werbeverträge mehrere Millionen Euro pro Jahr ein und werden gleich echten Sportstars von ihren Fans angebetet. Nicht von ungefähr haben Top-E-Sportler den Himmel auf Erden. In Deutschland ebenso wie in Südkorea.

Angesichts eines globalen Marktvolumens von 750 Millionen Euro, das 2020 1,2 Milliarden Euro betragen wird, sind die Athleten durchaus ihr Geld wert. Das deutsche Marktvolumen schätzt Deloitte zur Stunde auf 50 Millionen Euro, das sich in 3 Jahren auf 130 Millionen Euro erhöhen könnte. Wer die diesjährige ESL One Cologne, das größte Counter-Strike-Turnier der Welt mit einem Pot von 250.000 Euro, mitverfolgt hat, zweifelt nicht am Wachstumspotenzial des deutschen E-Sports. 15.000 Fans waren vor Ort in der Kölner Lanxess Arena, weitere 30 Millionen Zuschauer via Live-Stream mit von der Partie.

Die Online Casinos freut’s, warten sie doch mit der Option auf, auf den Ausgang verschiedener E-Sport-Events zu wetten. Lediglich in den Quoten unterscheiden sich die einzelnen Anbieter. Aber auch ohne die E-Sport-Wetten boomt das Online-Glücksspiel. So betrugen die globalen Bruttospielerträge 2003 gerade mal 7,4 Milliarden US-Dollar. 2010 erwirtschafteten die Online Casinos hingegen bereits 30,3 Milliarden US-Dollar und 2018 darf mit einem Umsatz von 59,1 Milliarden US-Dollar gerechnet werden. Nicht unmaßgeblich ist dieser Erfolg der Möglichkeit geschuldet, sich mit den Gepflogenheiten von Online Casinos über einen Bonus ohne Einzahlung vertraut zu machen. Der Casino Bonus ist, wie auf www.casinobonus360.de nachzulesen ist, von anderen Einstiegsofferten wie dem Bonus auf die Einzahlung (Online Casino mit Startguthaben) zu unterscheiden.

Umsatzplus im deutschen Online-Handel branchenabhängig

Der deutsche Online-Handel enttäuscht die in ihn gesetzten Erwartungen nicht. Die knapp 14 Milliarden Euro Umsatz im 2. Quartal 2017 bedeuten eine 12-prozentige Steigerung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Während der Internethandel allerdings bei Möbeln, Lampen und Dekorationsartikeln mit 33,9 Prozent, bei Heimwerkerbedarf und Blumen mit 32,4 Prozent und bei Computern, Zubehör und Spielen mit 29,7 Prozent leidlich hohe Zuwächse verbuchte, nimmt sich das Plus von 2,9 Prozent bei Bekleidung und Schuhen definitiv bescheiden aus. Der Absatz von Büchern und E-Books ging sogar zurück, dafür legte das Onlinegeschäft mit Lebensmitteln um 28,9 Prozent deutlich zu.

Wiewohl diese Zahlen vom Internethandel durchaus positiv zur Kenntnis genommen werden, steht zu vermuten, dass das Potenzial längst nicht ausgeschöpft ist. So beträgt der Anteil des E-Commerce am Gesamtvolumen des Einzelhandels in Deutschland lediglich 13 Prozent, in den USA gar nur 8 Prozent, in Großbritannien immerhin 14 Prozent.

Online-Dating beliebter denn je

Die Partnersuche via Internet ist absolut en vogue. 2017 werden einer aktuellen Erhebung des Statistikportals Statista zufolge 17 Prozent der Deutschen ab 16 Jahren in Partnervermittlungen wie Parship und in Singlebörsen wie Love Scout 24 investieren oder bei Tinder & Co die unverbindliche Zweisamkeit suchen. Mehr als 200 Millionen Euro spülen die einsamen Herzen in deutschen Landen jährlich ins Dating Service – Tendenz steigend.

Speziell die Dating-App Tinder rechnet sich. So brachte sie es im August 2017 auf einen Umsatz von rund 17 Millionen US-Dollar. 7,6 Millionen US-Dollar steuerten die Amerikaner bei, etwa 760.000 US-Dollar die Deutschen. Am 29. August 2017 hat Tinder die kostenpflichtige Funktion Tinder Gold ins Programm aufgenommen. Ob sie sich bewährt und Tinder noch mehr Geld einbringt, werden die September-Zahlen weisen.

Dessen ungeachtet trügt der Schein. Auch wenn Tinder über das Casual Dating gegebenenfalls den unverbindlichen Sex ins Haus liefert, sucht jeder Zweite online nach einer ernsthaften Beziehung. Nicht unbedingt hilfreich ist dabei der unerfreuliche Umstand, dass es um die Seriosität beim Online-Dating denkbar schlecht bestellt ist. Jeder Dritte lügt.

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